Gast
#5465636
Hallo, weil immer mal wieder danach gefragt wird habe ich diesmal meine SmartphoneCam gezückt. Auf der Werkbank ist ein billiger Bandschleifer, 230VAC/800W, total verstaubt. Also ist grosse Zerlegung angesagt. Der Kollektor am Rotor des Reihenschlussmotors (üblich bei handgeführten E-Werkstattmaschinen) ist mit schwarzen Gebrauchsspuren im zu erwartenden Rahmen rausgekommen. Ich reinige sowas mit Radiergummis: erste Runde mit einem "groben", für Farbstifte; zweite Runde dann mit einem "feinen", für Bleistiftzeichnungen. Anschliessend mittels Zahnstocher 1x durch die Schlitze zwischen jedem Kollektorkontaktpaar die Krümel raus pulen. Die Größe des Rotors (nur des Rotors allein!) soll als Vergleich zu DC-Motoren aus Akkubohrschrauber und Modellbau dienen, um abzuschätzen ob kleinere Baumasse auch vermögen dauernd 500..800W und einhergehende Eigenerwärmung standzuhalten. Man beachte dabei das angespritzte KS-Lüfterrad das f. forcierte Kühlluft sorgt (der Stator mit seiner Wicklung hat etwa den selben Aussendurchmesser) und auch die Größe der Kugellager.



