Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Negativen Impuls in positiv umwandeln


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von Michael_SS (Gast)


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Hallo.

Ich habe einen negativen Spannungsimpuls wie im Bild gesehen. Dieser hat 
eine Amplitude von -10V. Der Impuls hat eine Breite von 50ns-60ns.
Jetzt soll dieser negative Impuls als Triggersignal für einen Generator 
dienen, der aber nur positive Signale verarbeiten kann. Ich kann auch 
nur diesen Generator einsetzen, weil ich keinen anderen habe.

Jetzt ist die Frage, wie ich diesen Impuls positiv bekomme, um den 
Generator sauber triggern zu können.

Da der Impuls sehr kurz ist, würde ein Brückengleichrichter oder so 
nicht funktionieren, da die Dioden nicht so schnell schalten. Es sei 
denn ihr kennt da einen der das mitmacht.

Daher meine Frage an euch, wie bekomme ich den negativen Impuls positiv?
invertierender Verstärker? Dann brauche ich aber auch wieder +-10V 
Versorgung sonst klappt es nicht.
Was würde noch funktionieren?

von foobar (Gast)


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Wenn die Baugruppen galvanisch getrennt sind einfach Signal und Ground 
vertauschen.

von Michael_SS (Gast)


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leider keine galvanische Trennung vorhanden

von user (Gast)


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Übertrager dazwischen schalten?

von STK500-Besitzer (Gast)


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NPN-Transistor?

von Michael_SS (Gast)


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Übertrager probiere ich aus

von Michael_SS (Gast)


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STK500-Besitzer schrieb:
> NPN-Transistor?

Wie soll das gehen?

von wv (Gast)


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Optokoppler?
--wv

von foobar (Gast)


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Reicht eventuell ein Kondensator in Reihe?

von Michael_SS (Gast)


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wv schrieb:
> Optokoppler?
> --wv

?????? brauche doch eine positive Spannung um die LED zum leuchten zu 
bringen?
Kannst du mir das bitte näher erläutern?

von Michael_SS (Gast)


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Kondensator in Reihe habe ich auch schon überlegt. Aber ich würde diesen 
nur Aufladen auf die -10V und weiter nix. Oder?

von STK500-Besitzer (Gast)


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Ohne Hilfsspannung geht natuerlich der Trannsistor auch nicht.
Die kann man aber relativ einfach erzeugen, indem man einen Kondensator 
ueber eine Diode auflaedt.

von foobar (Gast)


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Die LED geht bei dem Puls aus, der Transistor ist als Open-Kollektor 
geschaltet und öffnet. Braucht halt 10V auf der "Sekundärseite" und 
schnelle Optokoppler.

Hast du das Signal eigentlich mal einfach auf den Eingang gegeben? Wenn 
der Flankengetriggert ist, sieht er schon ne positive Flanke.

Für bessere Lösungsvorschläge musst du schon etwas mehr Details liefern.

von M.A. S. (mse2)


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Ohne Hilfsspannung? Da fällt mir nur ein Übertrager ein.

von F. F. (foldi)


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Weiß gerade nicht, ob man den auch umgekehrt betreiben kann, aber ein 
Spannungsfolger mit OpAmp wäre so meine erste Idee.

von Michael_SS (Gast)


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foobar schrieb:
> Hast du das Signal eigentlich mal einfach auf den Eingang gegeben? Wenn
> der Flankengetriggert ist, sieht er schon ne positive Flanke.

Ja habe ich gemacht, und der Generator triggert nicht zuverlässig. Das 
Ausgangssignal des Generators kommt sporadisch.



foobar schrieb:
> Die LED geht bei dem Puls aus, der Transistor ist als Open-Kollektor
> geschaltet und öffnet. Braucht halt 10V auf der "Sekundärseite" und
> schnelle Optokoppler.

Da das Signal (wie im Oszibild zu sehen ist) auf der 0V Linie anfängt, 
ist da nix mit leuchten der LED im Optokoppler.

foobar schrieb:
> Für bessere Lösungsvorschläge musst du schon etwas mehr Details liefern.

Was für Details wären denn noch hilfreich?

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Ein Koppelkondensator und ein hochohmiger Spannungsteiler für den 
DC-Arbeitspunkt danach sollte doch reichen? Aus der Videotechnik kennt 
man noch die "Klemmdiode", die würde das ganze noch verbessern.

von Arduino Fanboy D. (ufuf)


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Michael_SS schrieb:
> Was für Details wären denn noch hilfreich?

Offensichtlich möchtest du das signal umformen.
Invertieren.

10V wissen wir schon
Die Zeit auch.

Aber wie das Signal generiert wird nicht.
z.B. hat der Spender einen Open Drain Ausgang, oder eine PushPull Stufe?
Wie belastbar ist diese?

Wie hätte es der Eingang am liebsten?

Michael_SS schrieb:
> als Triggersignal für einen Generator
> dienen
Die Spezifikation dieses Trigger Signals!

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von foobar (Gast)


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>> Hast du das Signal eigentlich mal einfach auf den Eingang gegeben?
>
> Ja habe ich gemacht, und der Generator triggert nicht zuverlässig.

Dann hat der Eingang wohl bestimmte Anforderungen an das Signal, die uns 
nicht bekannt sind. Oder der Ausgang bekommt das Signal nicht mehr auf 
0.

Bei einfachen (insb rein passiven) Lösungen sind die Details wichtig...

Wenns aufwendiger sein darf: Hilfspannung erzeugen (z.B. wie STK500 
erwähnte, Diode und Kondensator) und dahinter nen Inverter, evtl mit 
Signalaufbereitung/-verlängerung.

von Michael K. (Gast)


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Michael_SS schrieb:
> Da das Signal (wie im Oszibild zu sehen ist) auf der 0V Linie anfängt,
> ist da nix mit leuchten der LED im Optokoppler.
Aber klar, da ist ne Spannungsdifferenz von 10V, die LED hat zwei 
Anschlüsse.
Jetzt musst Du die nur noch so anschliessen das die LED bei Puls 
leuchtet.
Na, Groschen gefallen ?

Hilft Dir aber auch nicht, da 60ns für den wohl zu kurz ist.

Na komm schon, Signalinvertierung ist jetzt nicht so das Drama.
- Invertierender OP
- Koppel C + Digitaler Inverter
- Transistor Inverter
und und und...

von Lothar Mayer (Gast)


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Wie wäre es damit?

von foobar (Gast)


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Oder sowas?
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In ---+---|>|---+---PNP------- Out
2
      |         |    |
3
      +----R----|----+
4
                C
5
                |
6
GND ------------+------------- GND

von Lothar Mayer (Gast)


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foobars Version

von Maxx (Gast)


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Michael_SS schrieb:
> wv schrieb:
>> Optokoppler?
>> --wv
>
> ?????? brauche doch eine positive Spannung um die LED zum leuchten zu
> bringen?
> Kannst du mir das bitte näher erläutern?

Dann schließ die LED anders herum an. Die LED im Opto "weiss" nicht, was 
dein GND ist. 'nen Widerstand so zu dimensionieren, dass bei 10V der 
nötige Strom fließt sollte man hinbekommen.

Also Kathode an Masse, Anode über R_vor an Eingangssignal.
Voraussetzung: dein Eingangssignal kann den I_led liefern.

von F. F. (foldi)


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F. F. schrieb:
> Weiß gerade nicht, ob man den auch umgekehrt betreiben kann, aber ein
> Spannungsfolger mit OpAmp wäre so meine erste Idee.

Frage am Rande: Geht das überhaupt?
Kommt da nicht Null bei raus?
Habe das noch nicht ausprobiert.

von A-Freak (Gast)


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Ich stimme ebenfalls für einen Übertrager der über einen Kondensator 
angekoppelt wird damit kein Gleichstrom fliest.

Bei 10V und 50 bis 60nSek tuts jeder LAN-Übertrager bestens.

Andere Frage: kann der Optokoppler am Geräteeingang überhaupt so einen 
kurzen Impuls anständig verarbeiten? Der Kehrwert der Impulsdauer kommt 
auf 15 bis 20MHz raus.

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Optokoppler ist idR. zu langsam, OP ist evtl. oversized. Wenn man einen 
Ringkernübertrager mit der richtigen Impedanz hat, ist das schon gut.

Hier eine weitere Transistorlösung.

von HildeK (Gast)


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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Hier eine weitere Transistorlösung.

Die könnte mit einem 50ns Puls auch nicht funktionieren.
Ev. muss man einen HF-Transitor nehmen.
(LTSPICE: mit dem BC557 geht sie, mit dem eigentlich gleichen SMD BC857 
nicht)

von Bernd B. (microwave-designer)


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Hallo Michael,

was hälst Du vom AD834 ?

http://www.analog.com/media/en/training-seminars/tutorials/MT-079.pdf

http://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/AD834.pdf

Ich bin überzeugt, das mit den Spannungspegeln ist für Dich ein Klacks.

Gruß

Bernd

von Falk B. (falk)


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@ Michael_SS (Gast)

>Jetzt ist die Frage, wie ich diesen Impuls positiv bekomme, um den
>Generator sauber triggern zu können.

Wurde schon mehrfach genannt. Koppelkondensator + Spannungsteiler am 
Ausgang. Oder ein Ethernet-Übrtrager oder was ähnlich HF-taugliches.

>Da der Impuls sehr kurz ist, würde ein Brückengleichrichter oder so
>nicht funktionieren, da die Dioden nicht so schnell schalten.

Es gibt auch verdammt schnelle Dioden. Ist aber egal, weil das hier 
nicht funktioniert. Stichwort Massebezug.

von Bernd B. (microwave-designer)


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Hallo Michael,

würdest du bitte einmal das Gerät benennen, das den Impuls liefert, den 
Du verwenden möchtest?

Würdest Du bitte ebenfalls das Gerät benennen, das den Impuls verwenden 
soll?

Danke und Gruß

Bernd

von Wolfgang (Gast)


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Michael_SS schrieb:
> Jetzt ist die Frage, wie ich diesen Impuls positiv bekomme, um den
> Generator sauber triggern zu können.

Den Puls über einen Kondensator 10V noch oben zu verschieben, sollte 
doch nicht das Problem sein.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Zeig´ mal wie es geht....mit einem Kondensator.

von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Hast du eine Versorgungsspannung mit -10V, oder was auch immer dein 
Low-Impuls ist? Wenn ja, kannst du einen Transistortreiber für eine 
Halbbrücke verwenden und den Treiber für den Highside-FET mit GND und 
+5V versorgen. Die Versorgungsspannung vom Eingang dann an GND / -10V 
und mit deiner Flanke den Eingang betreiben

von Wolfgang (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Zeig´ mal wie es geht....mit einem Kondensator.

Den Widerstand, um den Ruhepegel richtig hinzuziehen, musst du dir schon 
noch genehmigen. Wenn man das Signal nur zum Triggern verwenden will, 
ist die geringfügige Umladung des Kondensators relativ unkritisch.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Wolfgang schrieb:
> Den Widerstand, um den Ruhepegel richtig hinzuziehen, musst du dir schon
> noch genehmigen. Wenn man das Signal nur zum Triggern verwenden will,
> ist die geringfügige Umladung des Kondensators relativ unkritisch.

Der Puls ist negativ und bleibt es auch. Mit einem Kondensator kannst du 
das nicht ändern. Du kannst das Ruhepotential hinziehen wohin du 
möchtest, aber der Puls bleibt negativ.

Es bedarf eines Inverters um den Puls umzudrehen und das gelingt dir 
nicht mit passiven Bauteilen.

von Wolfgang (Gast)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Der Puls ist negativ und bleibt es auch. Mit einem Kondensator kannst du
> das nicht ändern. Du kannst das Ruhepotential hinziehen wohin du
> möchtest, aber der Puls bleibt negativ.

Wenn ich Michel richtig verstanden habe, ging es darum, dass der 
Generator nur positive Signale verarbeiten kann.

Und wo liegen sie jetzt: Zwischen 0 und 10V. Das ist für mich positiv.

Michael_SS schrieb:
> Jetzt soll dieser negative Impuls als Triggersignal für einen Generator
> dienen, der aber nur positive Signale verarbeiten kann.

Aber wer weiss, wie der Sprachgebrauch so ist ...

Wenn die Typenbezeichnung des Generators bekannt wäre, könnte man 
vermutlich anhand des Handbuches klären, ob es reicht, dass der 
Spannungsbereich positiv ist, ob die Spitze noch oben zeigen muss oder 
ob beides erfüllt sein muss. Who knows ...

von G. O. (aminox86)


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Michael_SS schrieb:
> Ich habe einen negativen Spannungsimpuls wie im Bild gesehen. Dieser hat
> eine Amplitude von -10V. Der Impuls hat eine Breite von 50ns-60ns.
> Jetzt soll dieser negative Impuls als Triggersignal für einen Generator
> dienen, der aber nur positive Signale verarbeiten kann. Ich kann auch
> nur diesen Generator einsetzen, weil ich keinen anderen habe.

Das angehängte Prinzipschaltbild zeigt wie´s geht wenn eine galvanische 
Trennung nicht erforderlich ist.
Das Eingangssignal wird formgetreu übertragen und mit geeigneten 
Transistoren können Potentialunterschiede bis =<800V überwunden werden. 
Bei entsprechender Auslegung der Schaltung sollten die angestrebten 
Zeiten kein Problem sein.

von Achim S. (Gast)


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G. O. schrieb:
> Das angehängte Prinzipschaltbild zeigt wie´s geht

ein kleiner Basiswiderstand für T1 wäre nicht schlecht, wenn man sich 
nicht alleine auf den Innenwiderstand der Quelle verlassen will. Überleg 
dir, wie groß die BE-Spannung von T1 ansonsten theoretisch werden würde 
und wie viel ein realer Transistor aushält.

Die vergleichbare Aussage gilt auch für die BE-Strecke von T2: ohne 
geeignete "Strombremse" legst du hier fast die volle Differenz von V+ 
und -10V an.

von Theor (Gast)


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Mal für langsame Denker wie mich:

Das mit dem Koppelkondensator verstehe ich so, dass er durch den Impuls, 
auf der Eingangsseite negativ geladen wird. Wenn der Eingang danach 
wieder auf 0V geht, hat die andere Seite relativ zu den 0V eine um die 
Ladespannung positivere Spannung. Hängt alles ein bisschen von der 
Quelle und der Last ab, von der wie, - wieder einmal -, nichts wissen.

Wie das mit dem Spannungsteiler funktionieren soll, - vor allem, wenn 
keine Hilfsspannung vorhanden ist -, weiß ich auch ohne Weiteres nicht. 
Vielleicht postet Falk oder einer der anderen, die diesen Vorschlag 
gemacht haben, mal eine Schaltung. Ich würde gerne was lernen.

von Andi (Gast)


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Nachdem Du Dir die Würmer aus der Nasen ziehen läßt und relevante Fragen 
einfach nicht beantwortest, hätte ich eine simple Lösung, die ohne 
Zusatzstromversorgung funktoniert: Stelle Dein Scope einfach 180 Grd. 
gedreht auf den Kopf, damit der Puls positiv wird!

von G. O. (aminox86)


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Achim S. schrieb:
> Überleg dir..
Ich denke, dass beim Umsetzen des Prinzipschaltbilds in eine konkrete 
Schaltung der ausführende Elektroniker fürs Überlegen zuständig ist.

von Falk B. (falk)


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@Theor (Gast)

>Das mit dem Koppelkondensator verstehe ich so, dass er durch den Impuls,
>auf der Eingangsseite negativ geladen wird. Wenn der Eingang danach
>wieder auf 0V geht, hat die andere Seite relativ zu den 0V eine um die
>Ladespannung positivere Spannung.

Eine ganz schön verkorkste Beschreibung.

Durch den Koppelkondensator wird der Gleichspannungsanteil, hier == der 
Ruhepegel von 0V auf +10V verschoben (Pull Up Widerstand am Generator 
auf +10V).

> Hängt alles ein bisschen von der
>Quelle und der Last ab,

Nö.

>Wie das mit dem Spannungsteiler funktionieren soll,

Steht im Artikel Spannungsteiler.

>- vor allem, wenn
>keine Hilfsspannung vorhanden ist -,

Davon war bisher keine Rede.

>Vielleicht postet Falk oder einer der anderen, die diesen Vorschlag
>gemacht haben, mal eine Schaltung. Ich würde gerne was lernen.

Siehe Artikel. Der Rest ist ein Aufgabe fööör den Schöööler. Der wird 
hoffentlich ne Exceltabelle ausfüllen können.

Ich würde trotzem lieber einen Ethernettrafo oder was ähnliches nehmen. 
Ist einfach und kommt ohne Hilfsenergie aus.

von Achim S. (Gast)


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G. O. schrieb:
> Ich denke, dass beim Umsetzen des Prinzipschaltbilds in eine konkrete
> Schaltung der ausführende Elektroniker fürs Überlegen zuständig ist.

Guter Spruch: man zeigt eine Schaltung, die in dieser Form auch 
prinzipiell nicht funktionieren kann und sich selbst zerstören würde und 
behauptet fröhlich:

G. O. schrieb:
> Das Eingangssignal wird formgetreu übertragen

Und die Verantwortung für die Fehlfunktion wird gemütlich auf denjenigen 
abgwälzt, der sie evtl. nachbauen will ;-)

von G. O. (aminox86)


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Achim S. schrieb:
> man zeigt eine Schaltung, die in dieser Form auch
> prinzipiell nicht funktionieren kann

Beweise deine Behauptung!

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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G. O. schrieb:
> Beweise deine Behauptung!

Braucht er nicht, denn Achim könnte absichtlich Werte einsetzen die 
nicht funktionieren können. Deine Schaltung wird aber funktionieren. Die 
richtigen Werte kann man aber nur dann einsetzen, wenn man mehr über die 
Ein- und Ausgangsimpedanz der anderen Geräte weiß.

von G. O. (aminox86)


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Ach Du grüne Neune schrieb:
> ..Schaltung wird aber funktionieren.
Ja.

Ach Du grüne Neune schrieb:
> ..denn Achim könnte absichtlich Werte einsetzen die
> nicht funktionieren können

Das wäre unfair und würde ihn disqualifizieren :\

Es liegt in der Natur der Sache, dass beim Übergang vom Prinzip zur 
konkreten Anwendung die Einsatzbedingungen berücksichtigt werden müssen 
und bei der Schaltungsauslegung in der Regel "Ausschmückarbeiten" 
notwendig sind.
Das gezeigte Prinzip wurde früher beim Übergang von TTL nach NMOS oder 
ECL und umgekehrt angewendet und ich habe mal eine Oszilloskopschaltung 
gesehen, in  der die Bildröhre nach diesem Prinzip dunkelgetastet wurde.

PS. Mir ist gerade eingefallen, dass ich dieses Prinzip selbst mal beim 
Aufbau eines Frequenzzählers mit dem AY-5-8100 angewendet habe. Das IC 
ist für den Betrieb mit zwei Versorgungsspannungen ausgelegt: +5V und 
ca. -17V, denn die Anzeige der Frequenz erfolgt in der Originalschaltung 
mit einer Fluoreszensröhre. Ich hatte nur normale 7-Segmentanzeigen, die 
ich mit Hilfe des beschriebenen Prinzips an das IC angepasst habe, die 
Anzeigen werden in meiner Anwendung mit -10V betrieben.
Bei Interesse - irgendwo habe sicher noch den Schaltplan.

: Bearbeitet durch User
von Achim S. (Gast)


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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Deine Schaltung wird aber funktionieren.

Meinst du jetzt die Originalschaltung, die von G.O. vorgestellt wurde? 
Oder die von dir modifizierte Schaltung, die die beiden zusätzlichen 
Widerstände enthält, deren Fehlen ich bemängelt habe? Die von dir 
modifizierte Schaltung wird tatsächlich funktionieren, sie wird 
lediglich nicht die "formgetreue Übertragung" liefern, die G.O. 
versprochen hatte (denn T2 ist auch bei deiner Schaltung einfach im 
Schaltbetrieb).

G. O. schrieb:
> Beweise deine Behauptung!

Ich hatte schon in meinem ersten Beitrag geschrieben:

Achim S. schrieb:
> wenn man sich
> nicht alleine auf den Innenwiderstand der Quelle verlassen will.

Gehen wir mal zwei nicht ganz abwegige Szenarien für den Innenwiderstand 
der Quelle durch.

1. Szenario: die Quelle ist niederohmig. Dann versuchst du eine 
BE-Spannung von 10V an T1 anzulegen (als Vorwärtsspannung, nicht in 
Sperrrichtung). Reicht das als Beweis dafür, dass die Schaltung nicht 
funktionieren wird und sich ggf. selbst zerstört?

2. Szenario: die Quelle hat 50 Ohm Impedanz. Dann wird dieser 
Quellenwiderstand zwar den Strom durch T1 begrenzen, so dass T1 
wahrscheinlich nicht zerstört wird. Aber es bleibt immerhin ein Strom 
von 9,3V/50Ohm=186mA, und der wird in deiner Schaltung fast vollständig 
über die Basis von T2 fließen. Eine Menge HF-Transistoren könnten dir so 
einen Basisstrom auch schon bei kurzen Pulsen übel nehmen. Selbst wenn 
sich T2 nicht verabschieden würde wärst du weit von der versprochenen 
formgetreuen Übertragung entfernt, weil T2 massiv gesättigt würde und 
nur verzögert wieder ausschaltet.

Die Ergänzungen von Ach du grüne Neune vermeiden die die möglichen 
Zerstörungsfälle. Aber wie schon geschrieben: auch damit gäbe es keine 
formgetreue Übertragung, weil T2 im Schaltbetrieb arbeiten würde. Für 
eine formgetreue Übertragung bräuchte es zumindest noch so was wie 
passend dimensionierte Emitterwiderstände an T1 und T2, um beide 
Transistoren im Linearbetrieb zu halten.

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Achim S. schrieb:
> Meinst du jetzt die Originalschaltung, die von G.O. vorgestellt wurde?
> Oder die von dir modifizierte Schaltung,

Ich meinte die Originalschaltung, weil sie das Funktionsprinzip 
darstellt. Funktionieren würde natürlich nur die modifizierte Schaltung, 
aber auch nicht formgetreu. Deshalb hast Du mit Punkt 1 und 2 völlig 
recht.

Ich denke, dass G.O. mit formgetreu die Impulslänge meint, denn die 
würde ja sonst bei Verwendung eines Trennkondensators begrenzt sein, was 
für den TO aber nicht wichtig ist. Linearbetrieb spielt für Michael_SS 
ebenfalls keine Rolle, er will ja nur den Impuls zu einer bestimmten 
Zeit haben.

von Bernd B. (microwave-designer)


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Hallo Foristen,

ist Euch aufgefallen, dass Ihr Euch nur noch miteinander unterhaltet?

Michael_SS könnte ja mal die Geräte benennen. Bei den guten alten 
Messgeräten befinden sich häufig irgendwo am Gerät kleine 
Schiebeschalter, mit denen man die Polarität umschalten kann.

Aber solange man die Geräte nicht kennt, kann man nicht in den 
Handbüchern nachsehen, kann man nicht nach der Lösung anderer Nutzer 
suchen, kann man keine App-Notes lesen, die dieses Problem lösen. 
Manchmal findet man auch Stromversorgungsanschlüsse für Sonden oder 
Verstärker am Gerät - hinten oder auch an der Frontplatte. Aber wer 
weiß?

Gruß in die Runde

Bernd

von Achim S. (Gast)


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Bernd B. schrieb:
> ist Euch aufgefallen, dass Ihr Euch nur noch miteinander unterhaltet?

Ja, das ist uns schon klar. Während der Diskussion kam ein Nebenaspekt 
auf, und über den haben wir uns unterhalten ;-)

Das "Originalproblem" des TO ist meines Erachtens schon lange gelöst. 
Der schon mehrfach genannte 1:1 Übertrager liefert mit höher 
Wahrscheinlichkeit eine funktionierende Triggerung.

Nur wenn die Impedanzen von Quelle und Triggereingang sehr unglücklich 
und exotisch kombiniert wären, würde die simple Lösung mit Übertrager 
nicht klappen.

von Bernd B. (microwave-designer)


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... und es geht nicht darum, wer mehr Recht hat?

von Ach Du grüne Neune (Gast)


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Bernd B. schrieb:
> ... und es geht nicht darum, wer mehr Recht hat?

Nein, nein. Hier gibt einfach jeder seinen Senf (scharf) dazu. 
Entscheiden muss der TO selbst. Der ist jetzt sowieso wieder am Zuge, 
wir haben nur geliefert.

von Chr. M. (snowfly)


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Wenn ich noch eine Teilfrage anschliessen darf...

Ist sowas nicht eine klassische Anwendung für einen
Operationsverstärker?

Ich habe die Dinger nie so richtig kapiert aber
zu signalinvertierung und negativen Spannungen
fielen mir die zuerst ein.

von Wolfgang (Gast)


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Chr. M. schrieb:
> Ist sowas nicht eine klassische Anwendung für einen
> Operationsverstärker?

Natürlich ließe sich das damit realisieren, aber man muss es nicht 
komplizierter machen, als es sein muss.
Und für die genannte Impulshöhe und Flankendauer, müsste der schon ein 
bisschen Slew-Rate und Verstärkungsbandbreitenprodukt vorhalten.

von Thomas E. (picalic)


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So

von michael_ (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Und für die genannte Impulshöhe und Flankendauer, müsste der schon ein
> bisschen Slew-Rate und Verstärkungsbandbreitenprodukt vorhalten.

Darum geht es doch gar nicht!
Er will nur mit der ersten Flanke triggern.

Da reicht ein C und ein Monoflop.

von Wolfgang (Gast)


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michael_ schrieb:
> Da reicht ein C und ein Monoflop.

Wozu das Monoflop, wenn es nur darum geht, eine Flanke im positiven 
Spannungsbereich zu haben?

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