Hallo,
eine Frage an die USB-Spezis hier im Forum:
Ich benötige ein USB-C Kabel, welches ich an meinem Laptop oder
Autoradio anstecken kann und am Ende des Kabels stehen dann 5V / ca.
150mA an. Nun muss ich dem USB-Gerät ja irgendwie mitteilen, welche
Spannung ich benötige. Dafür wird soweit ich das verstanden hab ein
Widerstand an die CC-Leitung geschaltet. Nur ich komme damit irgendwie
nicht klar.
Kann mir jemand erklären welcher Widerstand wie verschaltet werden muss.
Oder:
Kennt jemand einen Hersteller der ein fertiges Kabel anbietet, auf der
einen Seite einen USB-C Stecker, auf der andern Seite offenes Kabelende.
Benötigt werden nur +5v und Gnd, KEINE Datenleitung.
Ich muss nur aus dem USB-Gerät 5V herausbekommen.
Vielen Dank!
Stefan schrieb:> Hallo,>> eine Frage an die USB-Spezis hier im Forum:>> Ich benötige ein USB-C Kabel, welches ich an meinem Laptop oder> Autoradio anstecken kann und am Ende des Kabels stehen dann 5V / ca.> 150mA an.
ja
> Nun muss ich dem USB-Gerät ja irgendwie mitteilen, welche> Spannung ich benötige.
Nein. Wozu? USB-Geräte benötigen üblicherweise 5V.
> Dafür wird soweit ich das verstanden hab ein> Widerstand an die CC-Leitung geschaltet.
Nein, wozu?
> Nur ich komme damit irgendwie> nicht klar.> Kann mir jemand erklären welcher Widerstand wie verschaltet werden muss.>
Wie kommst du da drauf, dass da ein Widerstand verschaltet werden muss?
> Oder:>> Kennt jemand einen Hersteller der ein fertiges Kabel anbietet, auf der> einen Seite einen USB-C Stecker, auf der andern Seite offenes Kabelende.> Benötigt werden nur +5v und Gnd, KEINE Datenleitung.
Wiese zwickst du den Stecker nicht einfach ab?
>> Ich muss nur aus dem USB-Gerät 5V herausbekommen.
Das blickt keiner, was du beschreibst. Die 5V kommen doch aus dem Laptop
bzw. dem Autoradio und dein Gerät nutzt diese 5V.
>> Vielen Dank!
Keine Ursache!
Soweit ich weiß gibt/gab es zumindest bei USB2 laut Spezifikation eine
Obergrenze für den Strom, den ein Gerät ohne Anmeldung ziehen durfte,
ich meine es waren bloß 100mA. Mehr Strom gab es nur, wenn man (per
Datenleitung) beim Host angefragt hat.
Bei den genauen Zahlen mag ich mich irren, ich bin grad zu faul um das
zu duckduckgoen. Auch ist die Spezifikation das eine, die
Implementierung derselben das andere. Es gibt Hosts denen ist es,
innerhalb ihrer technischen Grenzen, völlig egal wieviel Strom da wer
zieht.
Mobile Festplatten verletz(t?)en die USB2.0-Spezifikation regelmäßig,
haben aber an Laptops meist trotzdem funktioniert.
Der Widerstand, von dem du schreibst, dürfte ein Terminierungswiderstand
sein damit die Busleitung nicht offen ist. Das hat aber nichts mit der
Stromentnahme selber zu tun.
Mir kommt es so vor, als verwechselt Stefan Strom mit Spannung. Den
Strom kann man "Anfordern" - je nach Hersteller auch per Widerstand.
Aber 5V sind es meist...
Mich schrieb:> Aber 5V sind es meist...
können aber auch bis 20 V sein beim USB-PD über USB-C.
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm
Aber für die höheren Spannungen müssen die Geräte das erstmal richtig
ausdiskutieren, ein Widerstand an einer CC Leitung wird da nicht
reichen.
Ich habe das Kabel von BKL electronic Art.Nr 10080114.
wenn ich es anstecke kommt liegt leider keine Spannung an.
die USB-Buchsen sind OK, der Stick funktioniert einwandfrei.
Die CC Pins sind aber auch da um die Orientierung zu detektieren.
Das Thema gab es hier schon mal:
Beitrag "USB-C Netzteil"
da ein interessanter Link:
http://kevinzhengwork.blogspot.com/2014/09/usb-type-c-configuration-channel-cc-pin.html
Danach müsste im Kabel ein pull down sein, lt. Doku zu deinem Kabel ist
da aber ein pull up drin, also vielleicht mal den Hersteller Support
anschreiben, ist ja immerhin ein Firma in D.
Sieht kompliziert aus das USB-C.
mit dem Hersteller hab ich gerade telefoniert, der sagt das Kabel ist
für die Speisung aus einen Netzgerät gedacht.
Mit dem Widerstand komme ich eben nicht klar, und was mich wundert ist
,warum an dem Port überhaupt keine Spannung anliegt...
Meine Schaltung benötigt etwa 150mA, das sollte lt. Spezifikation kein
Problem sein.
Ein anderes Kabel haben die nicht.
https://kompendium.infotip.de/usb_3.1_gen_2_usb_typ-c_verbinder.html
In 'Erkennung der Steckerorientierung', da ist das schön dargestellt,
das Versorgungskabel hat einen pull up, eine Stromsenke müsste einen
pull down drin haben. Also wie hier schon vorgeschlagen wurde ein Kabel
USB 3.1 C/A Stecker nehmen, am A-Stecker sollten die 5V rauskommen.
Die 100mA Beschränkung gibt es in der Praxis zu 99% nicht. Ich habe noch
nie ein Gerät gesehen, dass die Stromversorgung bei mehr als 100mA
(jedoch nicht mehr als 500mA) kappt. Da erscheint höchstens eine
Warnmeldung, aber das ist schon ein sehr seltener Luxus.
Lks schrieb:> 5V und min. 500mA bekommst du ohne irgendwelche Widerstände.
Beim USB-C werdne 5 V aktiv eingeschaltet. Kein Kabel -> keine 5 V.
Falsches Kabel (z.B. USB-C Device auf USB-Typ A Host) -> keine 5 V.
Ergo es kommt sehrwohl auf die CC-Beschaltung an.
Deshalb gibt es ja Kabel die von außen identisch aussehen aber
unterschiedliche Funktionen haben. USB-C kann Device oder Host sein.
SMARC, USB-C... moderne Pseudo-Standards sei dank.
Lest euch mal die AN4775 von ST durch. Da hat sich mal jemand die Muehe
gemacht den ganzen Kram zu erklaeren. Sehr interessant.
Ich frag mich wieviele Geraete in Zukunft wohl kaputt gehen wenn Leute
irgendwelche zweifelhaften chinesischen Kabel mit lustigen Adapter
zusammenstecken.
Olaf
Hallo,
hatte jetzt meine USB 3.0 - C -Adapterplatinen bekommen und auch die USB
C Spezifikation soweit verstanden dass ich jetzt aus dem USB-Port 5 V
geschaltet bekommen. Der Link oben ist auch hilfreich!
Es ist tatsächlich so, dass ohne die CC - Pins beschaltet werden müssen.
Ohne Beschaltung macht der Port überhaupt nichts. 5,1k von einem CC nach
GND dann schaltet der Port 5 V auf den Ausgang - Senke-Betrieb.
Also Vielen Dank für die Antworten.