Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Modul - Leiterplatte mit halben Lötaugen


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von Andreas M. (andreas61)


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Hallo,

mir sind auf der Suche nach einem Bluetooth-Modul mehrere solcher Module 
aufgefallen, die an den Rändern halbe Lötaugen haben. Kann mir jemand 
sagen, welchen Sinn das hat und wie die verlötet werden sollen?


Gruß Andreas

von Teo D. (teoderix)


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Lässt wie SMD-Bauteile auflöten.

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Andreas M. schrieb:
> welchen Sinn das hat

Ist billig, wenn man eh eine Leiterplatte herstellt

Andreas M. schrieb:
> und wie die verlötet werden soll

Leiterplatte SMD auf Leiterplatte - reflow oder auch händisch mit dem 
Lötkolben gut zu machen!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wenn man da Litzen anlötet und dran zieht, reißen die Lötaugen gerne mal 
ab. Man muss sie vorsichtig behandeln.

von Teo D. (teoderix)


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Stefanus F. schrieb:
> Man muss sie vorsichtig behandeln.

Große Bauteile, große Hebelwirkung. Das unterschätze man gern mal, wenn 
man versucht, sich das Leben einfacher zu machen. )

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Andreas M. schrieb:
> Kann mir jemand sagen, welchen Sinn das hat
Billigere Fertigung, weil man keine Pins mehr bestücken muß:
Beitrag "Wie nennt man diese Kontaktierung am Platinenrand (Bild)"

> und wie die verlötet werden sollen?
Für Lochrasteraufbauten lötest du einfach seitlich Pfostenleisten dran. 
Auf der Platine ist es einfacher: ein paar Pads passend platziert(*), 
unter dem Modul und zwischen den Pads KEINE Leiterbahnen. Dann Modul 
draufsetzen und anlöten.


(*) welch hübsche Alliteration   :-)

von Andreas M. (andreas61)


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Danke für die Antworten!

Wenn man weiß wie es heißt, kann man natürlich auch danach suchen ;-)

Doof ist, daß sich die Platinchen nicht einfach auf das Steckbrett 
stecken lassen, um zu testen. Aber irgendwie bekomme ich das hin. Noch 
ist die Lieferung nicht hier angekommen.

Gruß Andreas

von georg (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Doof ist, daß sich die Platinchen nicht einfach auf das Steckbrett
> stecken lassen

Lothar M. schrieb:
> Für Lochrasteraufbauten lötest du einfach seitlich Pfostenleisten dran.

Vielleicht solltest du die Antworten auch mal lesen?

Georg

von Andreas M. (andreas61)


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Hab ich doch: "seitlich Pfostenleisten"

Das werde ich sicherlich auch so machen.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Wolfgang R. schrieb:
> Ist billig, wenn man eh eine Leiterplatte herstellt

Ist es nicht, es ist teurer. Und manche Platinenhersteller freuen sich 
da gar nicht drüber bzw. lehnen das sogar ab. Hat irgendwas mit dem 
Fräsen zu zu tun (Fräsen in Kupfer -> nicht gut)

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Da du nur wenige Pins belegen musst, kannst du einfach dünne (!) Drähte 
anlöten und in eine Lochrasterplatine mit Stiftleisten einlöten.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Hab ich doch: "seitlich Pfostenleisten"
> Das werde ich sicherlich auch so machen.

Tu das nicht! Die brechen ab, und mit ihnen die halben Kupfer-Ringe. Das 
ist irreparabel, denn die Platine hat innenliegende Leiterbahnen, an die 
kommst du nicht mehr heran.

von Teo D. (teoderix)


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Könnte man noch mit nem Stück Lochraster unterfüttern.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Könnte man noch mit nem Stück Lochraster unterfüttern.

Was habe ich gerade geschrieben?
Wusch! Schlag in den Nacken.

von Andreas M. (andreas61)


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Ein Stück Lochrasterplatine mit Stiftleisten und dann die Platine drauf 
- das sollte hoffentlich genug Stabilität bringen.

Andreas

von Teo D. (teoderix)


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Stefanus F. schrieb:
> Wusch! Schlag in den Nacken.

Jo, Au. Den spüre ich bis Morgen. :)

von Andreas M. (andreas61)


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O.K., das mit der Lochrasterplatine wurde zwischenzeitlich schon 
geschrieben.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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> Ein Stück Lochrasterplatine mit Stiftleisten und dann die
> Platine drauf - das sollte hoffentlich genug Stabilität bringen.

Nochmal wusch!

Das muss von der Hitze kommen. Wer hat noch nicht, wer will auch mal?

: Bearbeitet durch User
von georg (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Billigere Fertigung, weil man keine Pins mehr bestücken muß

Das gilt sicher nur bei sehr grossen Stückzahlen, ansonsten ist die 
Kantenkontaktierung eine teure Sondertechnologie (und auch nicht so ganz 
einfach herzustellen).

Georg

von Nettes Mann (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> mir sind auf der Suche nach einem Bluetooth-Modul mehrere solcher Module
> aufgefallen, die an den Rändern halbe Lötaugen haben.

Das sind Halbloch-Kantenkontakte

https://www.multi-circuit-boards.eu/leiterplatten-design-hilfe/bohren-durchkontaktierung/halbloch-kantenkontakte.html

von Teo D. (teoderix)


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Stefanus F. schrieb:
> Nochmal wusch!
>
> Das muss von der Hitze kommen. Wer hat noch nicht, wer will auch mal?

Irgendwie bekomme ich grade ein Wort nicht aus dem Kopf.
"Jehova Jehova Jehova..." :D

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Nettes Mann schrieb:
> Das sind Halbloch-Kantenkontakte

Englischer Begriff dafür "castellated hole" (kommt von "Burgzinnen").

Jetzt dürfte es so allmählich vollständig sein, oder?

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