Tom schrieb:> Schau Dir das angehängte PDF an, da gibt es so viel richtig/falsch zu> machen.
Danke für das Dok, ist auf jeden Fall interessant. Erstmal interessiert
mich aber, wieso Rohrkabelschuhzange nicht auf Rohrkabelschuh passt. So
schwer kann das doch nicht sein.....
Hier die richtigen Links. Die anderen wurden aus mir unbekannten Gründen
abgeschnitten und führen nicht mehr zum Ziel
Crimpzange ZKR-50 6-50mm²
Anka B. schrieb:> Danke für das Dok, ist auf jeden Fall interessant. Erstmal interessiert> mich aber, wieso Rohrkabelschuhzange nicht auf Rohrkabelschuh passt.
Steht im PDF ausführlich drin. Hersteller Zange zu Hersteller
Kabelschuh muss passen, sonst können 1/10 Unterschiede zu einer
schlechten Pressung führen. Gerade die 6-Kant Pressung ist da
Empfindlich. Zum anderen muss der Kabelschuh auf den Litzenaufbau passen
... wie gesagt, steht alles im PDF.
Kurzzusammenfassung aus dem PDF:
Rohrkabelschuh, feindrähtiger Leiter und Sechskantpressung passt nicht
zusammen.
Entweder Dornpressung anwenden oder Presskabelschuh verwenden.
Oder Eindrähtigen Leiter nehmen ;-)
Gut, ich bin jaschon am Lesen. Je weiter ich komme, desto mehr schwirrt
mir der Kopf. In praktischer Hinsicht. Ich habe 8 Stück 10mm² zu
verpressen. Dazu wollte ich eigentlich kein Abitur machen und mit dem
Equipment unter 1000 Euro bleiben. Spricht was dagegen, die Kabelschuhe
mit der 300W-Löte einfach zu verlöten? 40 Ampere ist der theoretische
Maximalstrom, ca. die Hälfte erwarte ich in der Praxis
Das Problem mit der zu lockeren Verpressung hatte ich auch schon mal.
Was du testen könntest, wären 6mm² Rohrkabelschuhe für dein 10mm² Kabel.
Allerdings habe ich eine hydraulische Crimpzange, da tut man sich
leichter beim Verpressen...
Beim beruflichen Einsatz sollte man natürlich die zu den Kabelschuhen
spezifizierten Werkzeuge des gleichen Herstellers und nur zulässige
Litzenaufbauten verwenden, da spielen die paar Hundert bis paar Tausend
Euro für die Werkzeuge keine Rolle.
Aber wenns nur hobbymäßig ist kann man das ruhig mal probieren...
Anka B. schrieb:> Spricht was dagegen, die Kabelschuhe> mit der 300W-Löte einfach zu verlöten?
Dass gelötete Kabel da abbrechen, wo das Lot aufhört - das kommt nur in
Frage, wenn das Kabel unbeweglich ist. Bei dünnen Kabeln macht man
Schrumpfschlauch über die Lötstelle, das dürfte bei 120 mm² wenig
nützen.
Georg
Anka B. schrieb:> Spricht was dagegen, die Kabelschuhe> mit der 300W-Löte einfach zu verlöten?
Musst Du wissen ob das dein Einsatzgebiet hergibt. Nach der Lötung ist
das Kabel dort unflexibel, kann bei Vibration brechen. Vielleicht reicht
es schon das Kabel noch mal mit einem Kabelbinder abzufangen.
Hab das mal mit (selbstgemachten) Stiftkabelschuhen gemacht. Hatte das
Glück das der Stift gut in einen 200W Lötkolben passte.
Anka B. schrieb:> Nee, die Kabel werden alle zusätzlich fixiert. Da vibriert nichts. Also> wegen dem Lötzinn-Übergangswiderstand muss ich mir keine Gedanken> machen?
warum willst du unbedingt löten?
erhöhe den Füllgrad mit mehr Kupfer dann klappt es auch mit dem
Verpressen
Joachim B. schrieb:> warum willst du unbedingt löten?
Weil ich früher immer gelötet habe - NIE Probleme !!!
1x professionell gepresst, und Kabelschuh fällt einfach ab. Da frage ich
mich, was die ganze Professionalität wert ist, wenn Bruchteile von mm
über Erfolg entscheiden - imworst case einen Brand auslösen.
> erhöhe den Füllgrad mit mehr Kupfer dann klappt es auch mit dem> Verpressen
Ja. Ich habe mir schon überlegt, ein paar starre Cu-Kabel Enden mit
einzupressen. Aber verlöten werde ich hinterher trotzdem. Also mit
dieser Press-Technik habe ich ja sonst keine ruhige Minute mehr.
Wie gesagt, probiere einfach mal 6mm² Rohrkabelschuhe.
Wenn sowas ordentlich verpresst ist, kannst du mit dem fertigen Kabel
die Tarzan-an-der-Liane-Nummer aufführen, ohne dass das Kabel aus der
Hülse rutscht...
Stefan B. schrieb:> Wie gesagt, probiere einfach mal 6mm² Rohrkabelschuhe.
Das ist zu eng. Ich habe die Backen der Zange aber auf 10 UND 6mm²
eingestellt. Sind ja zwei Pressbacken dran, und die sind eben jetzt
unterschiedlich. Das Kabel wird fest, aber der Kabelschuh etwas lädiert.
Ich finde diese Technik nicht gut. Man hätte das anders bauen können.
Vor allem der feste Anschlag der Zange stört. Wieso kann man nicht
weiter pressen, wenn man weiß, es geht noch weiter, und muss auch?
Automatik, wenn Maschinen "klug" sein wollen, ist fast immer Dreck!!
Anka B. schrieb:> Wieso kann man nicht> weiter pressen, wenn man weiß, es geht noch weiter
deswegen ist crimpen ja abhängig von Werkzeug und Kabelschuhe
aufeinander abgestimmt, wenn nicht 2 verschiedene Hersteller,
Lieferanten siehst du ja was passiert.
1. Zange zu eng, der Kabelschuh wird verletzt, die Crimpung ist
unsicher!
2. Zange zu weit, der Kabelschuh wird nicht richtig gecrimpt, die
Crimpung ist unsicher!
3. Kabelschuh zu klein, der Kabelschuh wird nicht richtig gecrimpt, die
Crimpung ist unsicher!
4. Kabelschuh zu weit, der Kabelschuh wird verletzt, die Crimpung ist
unsicher!
Die "Automatik" passt schon wenn alles aufeinander abgestimmt ist!
Die Automatik ist für Menschen die es nicht per Hand können, sie soll
sicherstellen das immer der richtige Druck und die richtige Quetschung
erfolgen soll.
Anka B. schrieb:> Das ist zu eng.
Dann knipse ein paar Äderchen ab, so dass alles in die 6mm² Hülse passt.
Oder du isolierst doppelt so lang ab, und biegst einen Teil der
Einzeldrähte um, bis die 10mm² Hülse gut ausgefüllt ist, die restlichen
Einzeldrähte abknipsen.
Bei mir hat damals z.B. 35mm² feinstdrähtig schön in einen 25mm²
Rohrkabelschuh gepasst, quasi immer eine Nummer kleiner, die Pressungen
waren bombenfest.
Anka B. schrieb:> Ich habe die Backen der Zange aber auf 10 UND 6mm²> eingestellt. Sind ja zwei Pressbacken dran, und die sind eben jetzt> unterschiedlich. Das Kabel wird fest, aber der Kabelschuh etwas lädiert.> Ich finde diese Technik nicht gut.
Das ist absoluter Murks.
Zwei unterschiedliche Gesenke gleichzeitig für eine Pressung ruiniert
durch die undefinierte Quetscherei höchstens den Kabelschuh.
Anka B. schrieb:> Vor allem der feste Anschlag der Zange stört. Wieso kann man nicht> weiter pressen, wenn man weiß, es geht noch weiter, und muss auch?
Vielleicht schaffst du es nicht, genügend Druckkraft aufzubauen, um bis
zum Ende zu pressen?
Evtl ist die Zange zu weich und die Hebel geben nach, die Hebel sind zu
kurz, oder weil du zwei verschiedene Gesenkgrößen auf einmal verwendest.
Bei meiner hydraulischen Zange (50€ aus der Bucht) konnte ich die beiden
Gesenkbacken jedenfalls bis zum Anschlag zusammendrücken.
Und bei einer richtigen Crimpung bringt Löten auch keinen Vorteil mehr.
Im Kabelschuh gibt es quasi keine Hohlräume mehr, in die Zinn eindringen
könnte, das ist ein schöner kaltgepresster Block.
Nur am Ende und außerhalb des Kabelschuhs kann es noch Zinn zwischen die
Adern ziehen, das bringt aber keinen Festigkeitsgewinn, sondern erhöht
nur die Aderbruchgefahr...
Was erwartest du von einer Presszange für 28€?
Eine ordentliche Pressung ist in jedem Fall besser als eine
Lötverbindung. Jedoch bekommt man mit einer billigen Presszange keine
ordentliche Pressverbindung hin.
Dazu kommt, dass für feindrähtige Leiter nur die Dornpressung zulässig
ist.
Selbst wenn der Kabelschuh hält, wenn du vor dem Verpressen mehr Kupfer
mit reinlegt, bleibt es somit Murks.
Die günstigste Zange mit Dornpressung hat z.B. die Cembre TN70SE, welche
ca 280€ kostet.
Alternativ dazu würde ich, wenn du die Zange sonst nie wieder brauchen
würdest, die Kabelschuhe einfach anlöten.
Bei den Kabelschuhen würde ich jedoch unbedingt zu Markenware wie z.B.
von Klauke, Cembre oder Cimco zurückgreifen.
An meinem Motorrad von BMW sind auch etliche Kabelschuhe von Werk aus
angelötet. Ob die allerdings zusätzlich vorher gepresst wurden kann ich
nicht sagen.
Früher wurden auch richtig dicke Kabelschuhe einfach angelötet. Wenn das
ordentlich gemacht wird gibt es da keine Probleme. Zumal du ja auch
sagst das die Leitungen fixiert werden und nichts beweglich ist.
Wie im Klauke-Link ganz oben beschrieben passen manche Kabelschuhe
einfach nicht. Diese günstigen Presszangen sind für die Presskabelschuhe
nach DIN 46235. Die Klauke Rohrkabelschuhe sind in der Hülse deutlich
dünnwandiger. Du solltest einfach nochmal ein paar andere Kabelschuhe
kaufen.
Stefan B. schrieb:> Vielleicht schaffst du es nicht, genügend Druckkraft aufzubauen, um bis> zum Ende zu pressen?> Evtl ist die Zange zu weich und die Hebel geben nach, die Hebel sind zu
Nee ich schaff das schon ;-) Die Zange geht kinderleicht bis auf
Anschlag. Anschlag definiert sich so, dass die Backen sich berühren,
weiter geht nicht
temp schrieb:> Du solltest einfach nochmal ein paar andere Kabelschuhe kaufen.
Ganz toll! Und wie soll ich, bei dieser "Vielfalt" -von jedem Dorf ein
Hund- rausfinden, welche das sind?
Anka B. schrieb:> Ganz toll! Und wie soll ich, bei dieser "Vielfalt" -von jedem Dorf ein> Hund- rausfinden, welche das sind?
Mach mal langsam! Ich kenne das Problem weil bei mir zu Hause auch so
eine Zange rumliegt und ein paar Tüten unpassender Kabelschuhe. Deshalb
fange ich auch nicht gleich an zu bocken!
Mann kann natürlich ein passendes Werkzeug und die passenden Kabelschuhe
bei einem einem Fachhändler kaufen. Dafür habe ich aber auch keine paar
hundert Euro übrig. Ein Fachbetrieb sicher schon. Also was bleibt über?
Kauf dir ein paar Muster von Klauke und probier es aus. Am besten du
sagst dann allen hier welche Typen mit welchem Kabel (das ist ja auch
wichtig) am besten zu den Wald- und Wiesenpresszangen passen. Dann ist
allen geholfen.
Für die dicken Kabel in den Elektrobooten (35mm²) leihe ich mir immer
die Weitkowitz DW6/70:
https://www.weitkowitz.de/en/products/tools/crimping-tools/mechanische-werkzeuge/dw-670/
Das ist schweres Gerät, vor dem bisher jeder Ringkabelschuh klein
beigegeben hat. Ich ziehe allerdings trotzdem noch Schrumpfschlauch
vorher rüber, einfach zum Markieren und ein wenig Knickschutz.
temp schrieb:> Du meinst sicher nach dem Pressen oder sehe ich da was falsch?
Hehehe - ich ziehe den Schrumpfschlauch übers Kabel. Kabel wird
abisoliert. Dann wird gepresst. Zum Schluss schiebe ich den Schlauch
dann über die Verbindung und schrumpfe. Das sieht sogar noch schick aus.
Ich verarbeite viel 70², da ist es bei der hdyraulischen Zange einfach.
Die Hülse nach dem Pressen ansehen und entscheiden ob man bei den
Pressbacken die Anschlagsflächen zurücknehmen muss damit es enger
gepresset wird.
Oder wenn die Hülse über all rausgepresset wird den Sechskant größer
machen.
Und dann bei der Sorte Rohrkabelschuhe bleiben. Sonst hat man bald mehr
Einsätze für eine Kabelgröße.
temp schrieb:> Die Klauke Rohrkabelschuhe sind in der Hülse deutlich> dünnwandiger.Anka B. schrieb:> Die Zange geht kinderleicht bis auf> Anschlag. Anschlag definiert sich so, dass die Backen sich berühren,> weiter geht nicht
Ad hoc Lösung, wickel einen dünnen Draht um die Kabelschuhe damit mehr
verpresst werden kann oder fülle wie schon geschrieben mit mehr Kupfer
die Hülse auf.
Ich habe die Kabelschuhe jetzt mit Kupferkabel ausgefüttert: 2 x 2,5mm²
passte in den 10er Schuh noch rein, dann war er nach dem Pressen gut
fest. Verlötet habe ich aber trotzdem noch ;-)
Danke für die Tipps
Anka
Anka B. schrieb:> Ich habe die Kabelschuhe jetzt mit Kupferkabel ausgefüttert: 2 x 2,5mm²> passte in den 10er Schuh noch rein
Du hast da noch 5mm² zugefüttert? Auf die Idee, dass die Dich beim Kabel
beschissen haben und Dir 6er verkauft haben bist Du aber noch nicht
gekommen?
5mm² zusätzlich ist keine Frage der Toleranz oder von 1/10 Abweichungen
zwischen den Herstellern. Da fehlt ringsrum gut 1/2 mm am Material. Miss
mal Deine Litzen nach.
Tja, auszuschließen ist nichts. Heutzutage ist alles drin, siehe
Startposting.
> In den letzten Jahren habe ich das Gefühl, dass man nur noch Sch** zu> kaufen kriegt!!
Wie kann man FLRY (Litze) "nachmessen" ? Ich prüfe da mit Aderendhülse.
Bei dem Kabel passt die 6er nicht mehr --- also MUSS es ein 10er sein!
Sehe ich das falsch?
Anka B. schrieb:> Bei dem Kabel passt die 6er nicht mehr --- also MUSS es ein 10er sein!> Sehe ich das falsch?
Kann ja auch ein 8er sein. Gibts nicht? Gibts doch, ist halt ein
schöngerechnetes AWG, bei dem bei der Umrechnung auf mm² großzügig
gerundet wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/American_Wire_Gauge).
Ich hatte auch schon 1mm², die stramm in 0,75er Aderendhülsen passten.
Prinzipiell kann Du davon ausgehen, dass Hersteller, die nicht gerade
Lappkabel oder Helu heissen Toleranzen großzügig zu ihrem Vorteil
auslegen.
Wenn Du es genau wissen willst, hilft nur nachmessen. Sind es wirklich
80 Einzeladern mit wirklich 0,4mm Durchmesser?
Witzigerweise unterschätzt man oft die Wirkung der kleinen ². Sind die
Drähte nur 0,35mm im Durchmesser, was ja durchaus in der Fehlertoleranz
eines mechanischen Messschiebers liegt, werden aus den 10mm² schnell
weniger als 8mm². Aus 12% Messfehler im Durchmesser werden 23%
Messfehler im Querschnitt.
Und dann kommt noch die fiese Mathematik dazu. Die unverpressten
Einzeladern liegen ja als 80 sich nicht überschneidende Kreise in der
Hülse. Bei optimaler Kreispackung
(https://de.wikipedia.org/wiki/Kreispackung_in_einem_Kreis) kommen die
auf um die 78% Packungsdichte, da sind also 22% der Fläche Luft. Bei
optimaler Verpressung - keine Luft mehr zwischen den Einzeladern - musst
Du also die Fläche um 22% verringern, den Durchmesser um etwa 12%.
Das hat aber nix mit Deinen 2 zugeschobenen 2,5er Stücke zu tun. Da
stimmt noch was anderes nicht.
Anka B. schrieb:> Wie kann man FLRY (Litze) "nachmessen" ?
10cm abschneiden und wiegen?
wieviel 10cm Kupfer in 6mm² 8mm² 10mm² wiegen dürfte kann man rechnen
und eine Grammwaage sollte es feststelllen können.
Anka B. schrieb:> In den letzten Jahren habe ich das Gefühl, dass man nur noch Sch** zu> kaufen kriegt!!
Hier in dem Fall hätte ich mir gewünscht, dass ihr alle mir
widersprecht. Und jetzt kommt es noch schwärzer, als ich es schon gemalt
habe. Also Kabel, was man gekauft hat, muss nachgemessen bzw.
nachgewogen werden !!! Ganz toll. Nicht wenige Kabel sind ja schon
verlegt. Und wenn die ² alle kleiner sind. Was soll ich machen? Den
Händler auf Schadenersatz verklagen? Die AGBs schließen das
wahrscheinlich aus
Anka B. schrieb:> Also Kabel, was man gekauft hat, muss nachgemessen bzw.> nachgewogen werden !!! Ganz toll. Nicht wenige Kabel sind ja schon> verlegt. Und wenn die ² alle kleiner sind.
nun ja die Verantwortlichkeit das du das Richtige verlegt hast liegt bei
dir, also hättest du vorher prüfen müssen, es sei denn du hast dir das
schriftlich zusichern lassen das das Kabel auch wirklich 10mm² +- x%
Toleranz hat.
Bis dahin war das mit den 10mm² nur eine unverbindliche Werbeaussage die
im Einzelfall mal funktionieren kann.
So ist die Welt, noch schlimmer die Geschäftswelt.
Um derlei zu vermeiden gibt es Wareneingangskontrollen oder Zertifikate
und Verträge.
Es könnte ja sein das der Lieferant nicht böswillig war, es sich um
einen Irrtum handelt oder einen Fehler in der Lieferung.
Ich kann auch 10W Widerstände bstellen und bekomme 0,1W wenn ich die
dann verbaue ist es meine Schuld, ich hätte das erkennen können müssen,
wenn nicht prüfen.
Anka B. schrieb:> Also Kabel, was man gekauft hat, muss nachgemessen bzw.> nachgewogen werden !!!
Weder noch. Der angegebene Querschnitt eines Kabels hat nichts mit dem
gemessenen zu tun. Er bezieht sich auf den Widerstand den in früherer
Zeit ein entsprechendes Kabel gehabt hat. Damals wurde "schlechteres"
Material verwendet und die Normen bezogen sich darauf. Nachdem
heutzutage reineres Kupfer zu passablen Preisen verfügbar ist, sind die
Kabel daher dünner. Bezogen auf die Länge haben sie aber den gleichen
Widerstand wie die Kabel, die üblich waren als die Normen mal
aufgestellt wurden.
Das ist das gleiche wie bei zölligen Rohren. Da gehts um den
Innendurchmesser. Als das Material besser wurde, würden die Rohre außen
dünner bei gleichem Innendurchmesser. Die Bezeichnung, die sich
ursprünglich auf den Außendurchmesser bezog, blieb aber gleich.
MfG Klaus
Morgen,
Wie Klaus es sagt, wir haben auch mit dem verringertem Querschnitt
Probleme. Die Angabe auf dem Kabelmantel entspricht dem
Belastungsquerschnitt nicht dem reellen.
Wir müssen teilweise 150mm2 mit 120mm2 AEH verpressen.
Gruß
Tobias
Klaus schrieb:> Weder noch. Der angegebene Querschnitt eines Kabels hat nichts mit dem> gemessenen zu tun. Er bezieht sich auf den Widerstand den in früherer> Zeit ein entsprechendes Kabel gehabt hat. Damals wurde "schlechteres"> Material verwendet und die Normen bezogen sich darauf. Nachdem> heutzutage reineres Kupfer zu passablen Preisen verfügbar ist, sind die> Kabel daher dünner. Bezogen auf die Länge haben sie aber den gleichen> Widerstand wie die Kabel, die üblich waren als die Normen mal> aufgestellt wurden.
scheint mir nicht stichhaltig, man kauft ja nicht Ohm/m sondern mm²
Aber wer kauft wird öfter merken das nicht alle Aussagen stimmen, vor
allem nicht wenn es sich nicht um zugesicherte Eigenschaften handelt.
Tobias schrieb:> Belastungsquerschnitt
Das Wort hatte ich nicht parat, beschreibt es aber sehr gut.
Joachim B. schrieb:> scheint mir nicht stichhaltig, man kauft ja nicht Ohm/m sondern mm²
Ob dir das stichhaltig erscheint oder nicht ist egal, es ist so. Man
kauft Ohm pro Meter. Mach dich einfach mal schlau
MfG Klaus
Klaus schrieb:> Ob dir das stichhaltig erscheint oder nicht ist egal, es ist so. Man> kauft Ohm pro Meter.
ich kaufe nicht Ohm/m wer ist man?
Warum soll ich mich schlau machen?
Joachim B. schrieb:> Warum soll ich mich schlau machen?
Schlau kommt weiter (und hat möglicherweise auch Erfolg, wenn er mal
versucht seine Millimeter einzuklagen).
MfG Klaus
Klaus schrieb:> hat möglicherweise auch Erfolg, wenn er mal> versucht seine Millimeter einzuklagen
würde mir im Traum nie einfallen
Ich prüfe lieber die Kabel und behelfe mir lieber ohne Juristen, die
auch nur Meinungen abgeben, entschieden wird vom Richter und auf Gericht
und auf hoher See .......
Klaus schrieb:> Weder noch. Der angegebene Querschnitt eines Kabels hat nichts mit dem> gemessenen zu tun. Er bezieht sich auf den Widerstand den in früherer> Zeit ein entsprechendes Kabel gehabt hat. Damals wurde "schlechteres"> Material verwendet und die Normen bezogen sich darauf. Nachdem> heutzutage reineres Kupfer zu passablen Preisen verfügbar ist, sind die> Kabel daher dünner.
Da müssen die Autohersteller den Trend verschlafen haben. Sonst wären
230 km/h ja keine 230, sondern vielleicht nur 130. Argument: Die
Höchstgeschwindigkeit leitet sich von die Anfangszeiten des Automobils
ab, als 100 km/h sich wie Lichtgeschwindigkeit anfühlte.
Du siehst, das ist kein Argument. Eher Resignation. Vielleicht, um mit
dem Trug unserer Zeit besser klar zu kommen. Für mich ist und bleibt es
es Betrug, wenn ich weniger erhalte, als ich bezahlt habe. Wenn ich eine
Flasche Wein mit 3/4 Liter Inhalt kaufe, will ich auch einen 3/4 Liter
Wein, und nicht die Menge, mit der ich mich als Kleinkind so gefühlt
hätte, als HÄTTE ich einen 3/4 Liter Wein getrunken.
Zur gelebten Praxis: Wenn sich ein dünneres Kabel elektrisch so verhält,
wie erwartet (und berechnet), habe ich damit keine (technischen)
Probleme. Das ist zwar nicht ok, aber was solls.
Joachim B. schrieb:> es sei denn du hast dir das schriftlich zusichern lassen> das das Kabel auch wirklich 10mm² +- x% Toleranz hat.
Habe ich das etwa nicht? Wenn es noch Gesetze gäbe, wäre das
schriftliche Angebot für den VK bindend! Stichwort Zugesicherte
Eigenschaft. Ich weiß ja ... es war einmal. Gesetze sind in D zur reinen
Maskerade verkommen.
Joachim B. schrieb:> Es könnte ja sein das der Lieferant nicht böswillig war, es sich um> einen Irrtum handelt oder einen Fehler in der Lieferung.
Na ja, mit dem Argument hätte ich keine juristischen Probleme. Derselbe
Hersteller hat ja verschiedene Kabel geliefert (ca. 200 Euro). Wenn die
nun alle zu dünn wären, könnte er niemandem mehr mit "Irrtum" kommen.
Wie gesagt, theoretisch.
Joachim B. schrieb:> Ich kann auch 10W Widerstände bstellen und bekomme 0,1W wenn ich die> dann verbaue ist es meine Schuld, ich hätte das erkennen können müssen,> wenn nicht prüfen.
Ähhm....zwischen dem Widerstand und dem 10er Kabel liegen Welten. Das
Kabel sieht auch aus wie ein 10mm² Kabel. und es fühlt sich auch so an
wie früher. Gar kein Grund, daran zu zweifeln.
Ich gehe davon aus, dass es an den Kabelschuhen liegt, und die innen zu
groß sind. Ich gehe heute auf die Suche nach meiner alten Goldwaage.
Dann wird Klarheit sein. @oachim B., das war eine gute Idee mit dem
wiegen :-)
Und nochwas:
3m Kabel; I=ca 25A; Imax=40 A
Ein (echtes) 6er Kabel hätte in meinem Fall locker gereicht. Selbst ein
4er wäre noch kein unkalkulierbares Risiko gewesen.
Ein Sicherheitszuschlag war früher üblich und, wenn ich nicht irre,
sogar Vorschrift. Ich halte das heute noch so und man sieht, dass es
immer Vorteile hat, etwas mehr auszugeben als das rechnerisch
Notwendige.
Anka B. schrieb:> Ich gehe davon aus, dass es an den Kabelschuhen liegt, und die innen zu> groß sind.
ja weil das auch schon vorher erwähnt wurde, Zange und Schuh müssen
zusammen passen, da gibt es leider keine Normen.
Jeder Hersteller ist doch bemüht alles aus einer Hand zu liefern.
Anka B. schrieb:> @oachim B., das war eine gute Idee mit dem> wiegen :-)
ja manchmal habe ich gute Ideen und die Unterschiede 8mm² 10mm² und
aufgerundete AWG sollten sich messen lassen.
Anka B. schrieb:> Da müssen die Autohersteller den Trend verschlafen haben. Sonst wären> 230 km/h ja keine 230, sondern vielleicht nur 130. Argument: Die> Höchstgeschwindigkeit leitet sich von die Anfangszeiten des Automobils> ab, als 100 km/h sich wie Lichtgeschwindigkeit anfühlte.
Sorry, aber so etwas gibt es. So z.B. bei Gasthermen Wirkungsgrade von
über 100%. Und das amtlich. Da wurden mal 100%, das maximal erreichbare,
zu früh festgelegt.
Aber auch bei Autos gabs zumindesten ähnliches, DIN-PS und SAE-PS.
Und das mit den Kabeln hat einen Sinn: alle Regeln die bei der
Einführung für 1,5² aufgestellt wurden gelten immer noch. Daher auch der
Begriff Belastungsquerschnitt. Nur kann man 1,5² jetzt nur noch am
Aufdruck aber nicht mehr mit dem Messschieber erkennen.
Aber zur Not mal beim VDE nachfragen, der setzt die Regeln
MfG Klaus
Ja. Traurig und jämmerlich.
Persönliche Beratung von Fachleuten: 04621 3***** schreibt:
> Die Brennwerttechnik erlaubt es Gasthermen einen Wirkungsgrad> von bis zu 111 % zu erreichen. Der Brennstoff wird dabei> zu 100 % in Energie umgewandelt und die restlichen Prozent> stammen aus den anfallenden Abgasen, denen zusätzlich die> Wärme entzogen wird.
Einen Knüppel müsste man nehmen, bis sie zu denken anfangen
Tobias schrieb:> Die Angabe auf dem Kabelmantel entspricht dem> Belastungsquerschnitt nicht dem reellen.
Ja ne ist klar. Deswegen sind 1,5er Aluadern auch 3mm dick...
Und deswegen bekommst Du an der Tankstelle auch weniger als 50L, wenn Du
50L tankst. Weil das Benzin viel besser geworden ist.
Oder könnte es doch daran liegen, dass Hersteller die Toleranzen zu
ihren Gunsten ausnutzen?
Karl K. schrieb:> Und deswegen bekommst Du an der Tankstelle auch weniger als 50L, wenn Du> 50L tankst. Weil das Benzin viel besser geworden ist.
ja Super+ reicht ja VIEEEL weiter also gibts nur 45L (kopfschüttel)
[/IRONIE]
Ich müsste mal die Milch nachmessen ob der 1L mit 3,5% Fett weniger
Inhalt hat als der 1L mit 1,5% Fett
Das Ergebnis
10er-Kabel 12,5cm abgeschnitten und gewogen (ohne Isolation ;-) )
Das Gewicht ist 10,4 Gramm
Ergibt:
Fläche mm2 10
Länge mm 125
Volumen mm³ 1250
Volumen cm³ 1,25
Gewicht g 10,4
g/cm³ 8,32
1 Liter Kupfer wiegt 8,92 Kg
1 cm³ wiegt also 8,92 g
Also ist das Kabel etwas schlanker als es muss. Alles andere hätte mich
auch gewundert.
Bis 8 mm2 ist trotzdem weit weg: 10 * 8,32 / 8,92 = 9,33
Das 10er Kabel hat einen Querschnitt von 9,33 mm2. Also ca. 7% weniger
als es sein muss.
Hoffe, ich habe richtig gerechnet ;-)
Das oben war Kfz-Kabel (FLY oder FLRY). Hier liegt noch ein Stück
feinadrige Erdungsleitung (H07V-K). Hab die auch mal gemessen. Da fehlen
8,3%
Fläche SOLL mm2 10
Länge mm 137
Volumen mm³ 1370
Volumen cm³ 1,37
Gewicht g 11,2
g/cm³ 8,18
Fläche IST mm2 9,17
So, das war die Mathematik. Warum in die Rohrkabelschuhe zusätzlich 2
Stück 2,5mm2 reinpassen (und zwar locker, ein drittes hätte ich vlt.
auch noch reingekriegt), leuchtet mir trotzdem nicht ein. Es hat ja mit
einer unpassenden Zange oder falschem Hersteller nichts zu tun, wenn
die Hülse schlicht und einfach zu groß ist.
Anka B. schrieb:> wenn> die Hülse schlicht und einfach zu groß ist.
Ich hab hier Aderendhülsen 10mm² liegen, die haben 4,55mm
Innendurchmesser, und einen Kabelschuh 10mm², der hat 4,5mm
Innendurchmesser. Wären also gute 16mm² Fläche, nötig wären 13mm².
Kannst ja mal gucken, welchen Innendurchmesser Deine Kabelschuhe haben.
Anka B. schrieb:> Habe ich das etwa nicht? Wenn es noch Gesetze gäbe, wäre das> schriftliche Angebot für den VK bindend! Stichwort Zugesicherte> Eigenschaft. Ich weiß ja ... es war einmal.
Auch vor der Großen Schuldrechtsreform der Regierung Schröder hing die
Annahme einer zugesicherten Eigenschaft recht hoch. In Anbetracht der
damals deutlich schärferen Haftung war das auch angemessen.
Unabhängig davon obliegt es Dir ohnehin, die gelieferte Ware zu prüfen
und erforderlichen Falles zu rügen.
> Gesetze sind in D zur reinen> Maskerade verkommen.>
Materiell nicht ganz so, aber Frau Zypries hat sich damals einfallen
lassen, dass die Parteien bei "kleinen" Streitwerten das Gericht erst
dann belästigen sollten, wenn sie vorher bei einer Schiedsstelle waren
(wenn Muslime so etwas machen, leben sie in einer Parallelgesellschaft
und sind nicht integrationsbereit). Zum Glück haben das nicht alle
Bundesländer (dauerhaft) umgesetzt.
Nur so zur Ergänzung; Dein Problem ist ja wohl schon erledigt.
Percy N. schrieb:> Nur so zur Ergänzung; Dein Problem ist ja wohl schon erledigt.
Ja. Gelöst war es schon mit dem Tipp von Joachim B., den Füllgrad mit
mehr Kupfer zu erhöhen. Der Sinn bzw. Unsinn von Kabelschuhen, die innen
viel größer sind als das zu verpressende Kabel, erschließt sich mir aber
immer noch nicht.
Anka B. schrieb:> Der Sinn bzw. Unsinn von Kabelschuhen, die innen> viel größer sind als das zu verpressende Kabel, erschließt sich mir aber> immer noch nicht.
das ist doch dasselbe wie verdongelte Druckerpatronen, Kaffeekapseln,
Würthschrauben ASSY.
Soll nicht jeder nutzen können und immer alles aus einer Hand!
Anka B. schrieb:> Der Sinn bzw. Unsinn von Kabelschuhen, die innen> viel größer sind als das zu verpressende Kabel, erschließt sich mir aber> immer noch nicht.
Hast Du mal mit meinen Werten für den Innendurchmesser verglichen?
Anka B. schrieb:> Ja. Gelöst war es schon mit dem Tipp von Joachim B., den Füllgrad mit> mehr Kupfer zu erhöhen. Der Sinn bzw. Unsinn von Kabelschuhen, die innen> viel größer sind als das zu verpressende Kabel, erschließt sich mir aber> immer noch nicht.
Na, es gibt eben keinen Un-Sinn! Ist ein Kabelschuh zu groß/weit hast du
entweder ein "falsches" Kabel oder einen "falschen" Kabelschuh. Als
Bastler habe ich keine Probleme damit, den Freiraum im Schuh mit
Kupferdrähten aufzufüllen. Im Gewerbebereich bekommt der Einkäufer
einfach Kabel und/oder Kabelschuhe auf den Tisch und gut is...und das
Gejammer über die "verlorene" Qualität kann ich nicht nachvollziehen.
Höchstens, wenn wir über Supermarktware reden! In jeder größeren Firma
gibt es ein Qualitätsmanagement, das alle wichtigen Parameter der zu
beschaffenden Ware festgeschrieben hat. Das besorgt der Einkauf
entsprechend und natürlich wird eine Wareneingangsprüfung durchgeführt!
Ein Händler oder Hersteller, der nachweislich nicht nur mal zufällig
"Schrott" liefert, ist ganz schnell weg vom Fenster und diese Tatsache
spricht sich auch in der Branche herum.
Wir hatten das vor langer Zeit mal mit paarweise verdrillten Leitungen
mit der zugesicherten Schlaglänge des Herstellers. Nachdem wir mehrfach
Schlaglängen mit über 1000% der zugesicherten gefunden hatten, wurde der
Vertriebsleiter mit mehren Metern aufgeschnitten Kabels konfrontiert.
Natürlich wurde hoch und Heilig Besserung versprochen und interessanter
Weise bekamen wir eine Woche danach "zufällig" Besuch eines anderen
Herstellers, der lächerlich auffällig von der hohen Qualität,
insbesondere der konstanten Schlaglänge, seiner Leitungen schwärmte. Ein
Schelm, der sich etwas dabei denkt...
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> und das> Gejammer über die "verlorene" Qualität kann ich nicht nachvollziehen.> Höchstens, wenn wir über Supermarktware reden!
Man beachte bitte, welche Links der TO gleich am Anfang postet.
Zeug bei Ebay bestellen und dann über unzureichende Qualität jammern hat
schon was...
Karl K. schrieb:> Man beachte bitte, welche Links der TO gleich am Anfang postet.>> Zeug bei Ebay bestellen und dann über unzureichende Qualität jammern hat> schon was...
genau, wie gesagt man kann sich behelfen, wenn es aber ohhne sicher
passen soll nimmt man Kabelschuhe und Zange von einen Systemanbieter,
z.B. Klauke, das passt auch!
Karl K. schrieb:> Zeug bei Ebay bestellen und dann über unzureichende Qualität jammern hat> schon was...
Nun das bedeutet aber ganz klar, dass der TO nicht aus dem gewerblichen
Bereich kommt! Auch wenn er suggeriert hat, das das nicht so ist.
Gejammer über Supermarkt-Qualität ist so überflüssig, wie der besagte
Pickel am Knie!!
Habe privat schon oft "Schnäppchen" bei E-B erworben, die an irgendeiner
Stelle eine Macke hatten. Ist klar, die verscherbeln halt Ausschuß.
(Früher gabs da nur Pollin und Konsorten). Als Privater kann ich mit dem
Elend leben oder schicke es zurück...was den ewigen Kreislauf der
"Go-NoGo" Schleife am Leben hält!
Also, Leben oder Leben lassen. Und die Frage, wie man schlecht
zusammenpassende Kabelschuhe mit Kabel verbindet ist ja nun auch
ausreichend besprochen!
Gruß Rainer
Gut, die Komponenten habe ich falsch gekauft, Zange passt nicht zum
Rohrkabelschuh. Und wie geht es richtig? Wie finde ich Rohrkabelschuhe
vom Hersteller, also von Adelit?
Na indem du den Hersteller kontaktierst und dir von ihm "passene"
Kabelschuhe nennen läßt. Adelit bringt übrigens bei Google nichts
sinnvolles...
Gruß Rainer
Hallo,
muss diesen Thread noch einmal aus der Versenkung holen. Will auf
unserer Vereinsyacht ca. 20 Rohrkabelschuhe auf hochflexibeles Kabel 50
qmm pressen. Leider kann ich mir die früher im Betrieb benutzte
Klauke-Sechskant-Zange nicht mehr ausleihen.
Kann mir hier jemand mal den Abstand der Pressbacken einer Klaukezange
oder einer anderen Profizange ausmessen (kleinstes Maß). Würde mir bei
der Bestellung der Kabelschuhe helfen.
Hintergrund: Hab mir zur China-Zange "HX-50B" (6 - 50 qmm) gerade auch
die "HX-120B" (6 - 120 qmm) gekauft. China-Produkte soll man ja nicht zu
100% ausnutzen (sonst Bruch oder Rauch).
Habe mal die Pressbackenabstände der beiden Zangen vermessen:
HX-50B: 50qmm, 11,40 - 11,48 mm
HX-120B: 50qmm, 9,9 -10,3 mm / 70qmm, 11,1 - 11,5 mm
Kabelschuh Klauke außen 14 mm / innen 9,8mm
Kabelschuh Noname außen 12 mm / innen 9,6 - 9,8 mm (halt etwas oval)
Interessanterweise entspricht 50qmm der kleinen Zange ca. 70qmm bei der
großen Zange?
Grüße von petawatt
Hallo
Rainer V. schrieb:> In jeder größeren Firma> gibt es ein Qualitätsmanagement, das alle wichtigen Parameter der zu> beschaffenden Ware festgeschrieben hat. Das besorgt der Einkauf> entsprechend und natürlich wird eine Wareneingangsprüfung durchgeführt!
LOL....
In der Theorie und auf den Papier und Kostenstelle mag das der Fall
sein.
In der Praxis haben die Leute an der "Front" (die beim Kunden ganz real
die Arbeiten ausführen und noch schlimmer die Kollegen in der
Instandhaltung die möglichst den Schaden 5 Minuten bevor er auftifft
repariert haben -und komm mir keiner mit Logik,
Physik und Zeitstrahlen...) dann das Problem an der backe und den Streß.
Die "dürfen" dann erstmal das passende Material suchen, irgendwo hin
zurückfahren, haben dadurch sinnfreien Stress und dürfen dumme Fragen
beantworten und sind sowieso dran Schuld oder müssen "kreativ" werden
(Nicht alles ist ein Atomkraftwerk oder die Luftfahrt - und selbst da
kann ich mir in der Realität und in den "versteckten" Ecken so einiges
vorstellen...)
QM ? Ausgangs- Eingangskontrollen (nicht nur im Verkauf und Einkauf
...)?
Das ist in der Realität vieler Betriebe auf den Papier durchaus so,
Leute gibt es dafür und die kosten auch Geld - nur in der praktischen
Realität...?
Es wird viel gepfuscht, durchgewunken, einfach abgehakt usw.
Die Zeche zahlen die Endkunden und oder die Leute an der front welche
die eigentlichen arbeiten erledigen (Besonders die irgendwie in der
Instandhaltung und in der "Feuerwehrabteilung" arbeiten)
Je größer die Firma, je "Bürokratischer" und je mehr Abteilungen (und
Angst vor gelebter Verantwortung der neuen Mitarbeitern direkt
weitergegeben wird - neues Denken auf jeden Fall verhindern) umso
schlimmer ist es öfter.
Realist
Horst S. schrieb:> Kann mir hier jemand mal den Abstand der Pressbacken einer Klaukezange> oder einer anderen Profizange ausmessen (kleinstes Maß). Würde mir bei> der Bestellung der Kabelschuhe helfen.
Hat denn niemand eine Presszange in der Nähe?
Grüße von petawatt
Horst S. schrieb:> Hat denn niemand eine Presszange in der Nähe?
Das Problem wird nicht die Zange sein sondern die Kabelschuhe. Dafür
sollte man Presskabelschuhe verwenden, nur bei denen sind alle Maße
genormt, DIN kannst du dir selber raussuchen. Rohrkabelschuhe kann jeder
bauen wie er will und oft eben mit Aussendurchmessern die nicht zum
Presswerkzeug passen.
Egal ob China oder Klauke. Mag sogar sein dass es Klauke Presszangen für
deren Serien von Rohrkabelschuhen gibt die andere Maße haben als die für
Presskabelschuhe vom gleichen Hersteller.
https://news.wuerth.at/damit-der-kabelschuh-auch-passt/
Horst S. schrieb:> Hat denn niemand eine Presszange in der Nähe?
Mit einem Bitte oder so geht so was in der Regel schneller ;D
Hab ne gebrauchte Klauke da aber das wird dir nicht helfen...
Ist eine K050D für DIN Presskabelschuhe nach DIN 46235 (Bei Klauke nur
mit Sechskantpressung ausgewiesen), die sind etwas länger und massiver
als die Rohrkabelschuhe (die mit Dorn- oder Sechskantpressung gehen,
hald mit anderen Maßen...)
Auf dem Kabelschuh für M8-50mm² steht KL14, was auch vom Werkzeug bei
der Pressung mit eingeprägt wird...
Die Backen vom Sechskant liegen so ca. 12,2mm auseinander, Der
Kabelschuh hat innen ca. 9,9 und aussen ca. 14,6mm (im Mittel, leich
oval).
Auf dem Klauke Rohrkabelschuh müsste laut Website bei M10 50mm² 6R10
drauf stehen, kanns sein dass deiner schon etwas älter ist? kannst ja
mal die Maße selber vergleichen.
Michael B. schrieb:> Die Backen vom Sechskant liegen so ca. 12,2mm auseinander, Der> Kabelschuh hat innen ca. 9,9 und aussen ca. 14,6mm (im Mittel, leich> oval).>> Auf dem Klauke Rohrkabelschuh müsste laut Website bei M10 50mm² 6R10> drauf stehen, kanns sein dass deiner schon etwas älter ist? kannst ja> mal die Maße selber vergleichen.
Erst einmal vielen Dank für die Antwort. Ja mein ausgemessener
Kabelschuh ist älter als 26 Jahre. Die Anzahl der bei mir vorhandenen
Kabelschuhe ist für das Projekt gerade ausreichend. Deshalb die Anfrage.
Werde dann mal einen Versuch mit den 70mm²-Pressbacken der großen Zange
unternehmen.
Grüße von petawatt
Bettelt da jemand gerade um eine DoS-Attacke auf die Kontakte
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