Forum: Offtopic Mikrocontroller im Flugzeug verwenden?


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Tobias M. (auron)


Bewertung
-5 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo zusammen,

ich werde in Kürze eine Flugreise unternehmen, und hatte eigentlich 
vorgehabt unterwegs etwas zu programmieren.

Jetzt kam mir aber doch noch die Eingebung, dass offene Arduinos (nano 
und micro) eventuell Abstrahlungen haben, die in meinem Keller recht 
egal, aber in der Luft problematisch sein könnten.

Würde ungern aus Versehen den Autopiloten umprogrammieren oder das 
rechte Triebwerk auf Umkehrschub schalten o.ä.

Weiss jemand ob ich mir jetzt unnötig Gedanken mache?

Danke und Gruß,
Tobi

von (prx) A. K. (prx)


Bewertung
31 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Jetzt kam mir aber doch noch die Eingebung, dass offene Arduinos (nano
> und micro) eventuell Abstrahlungen haben, die in meinem Keller recht
> egal, aber in der Luft problematisch sein könnten.

Über die Strahlung würde ich mir da weniger Sorgen machen. Mach dir 
lieber Sorgen, wie du das machst, ohne dass sich sämtliche Leute fragen, 
was für eine Bombe du grad hegst und pflegst. Security inklusive. Nicht 
jeder erkennt einen Arduino an Geruch.

Am effektvollsten wird es, wenn du ein paar blinkende LEDs und 
runterzählende 7-Segment-Anzeigen dranhängst. Und unbedingt ein rotes 
und ein blaues Kabel. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Tobias M. (auron)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Am effektvollsten wird es, wenn du ein paar blinkende LEDs und
> runterzählende 7-Segment-Anzeigen dranhängst. Und unbedingt ein rotes
> und ein blaues Kabel. ;-)

Kann. nicht. tippen. vor. lachen. :)

OK, mache ich.
Die bleibt dann aber immer bei 007 stehen :)

Na, im Ernst, ich nehme einfach ein langes Kabel und lasse den Aruino im 
Rucksack. Da wird wohl niemand doofe Ideen bekommen.
Ich brauche den nur, um einen Dummy zu haben gegen den ich die Steuerung 
in vom PC programmieren kann.

Und random joystick Eingaben.

Könnte die Schachtel wo er drin ist jetzt natürlich mit Alufolie 
ummanteln, aber DANN wird die Security sicher nachhaken.
Wenns unnötig ist würde ich es lassen.

von Alex G. (dragongamer)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Angeblich wurde ein Professor wegen Mathematischen Formeln auf einem 
Notizblock schon von Pasagieren dem Personal als verdächtig bekannt 
gemacht...

Würde tendenziell in der Tat nicht mit offener Elektronik rumspielen ;)

Pack das Teil in ein Gehäuse welches du in der Tasche lässt und führe 
nur das USB Kabel raus.
Wobei das die ein oder andere Frage beim Durchleuchten am Flughafen 
hervorrufen könnte.

Abstrahlung.. naja, Flugzeuge sind schon ziemlich geschützt.
Hängt irgendwelche Peripherie dran? Der Chip alleine wird kaum über die 
zulässige Grenze abstrahlen, denn sonst wäre es garnicht möglich 
Kunststoffgeräte mit diesen Chips zu bauen.

: Bearbeitet durch User
von Icke ®. (49636b65)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Na, im Ernst, ich nehme einfach ein langes Kabel und lasse den Aruino im
> Rucksack. Da wird wohl niemand doofe Ideen bekommen.

Ernsthaft, Kabel in einen Rucksack?? Das gibt die nächste große Störung 
im Flugverkehr...

von Teo D. (teoderix)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Na, im Ernst, ich nehme einfach ein langes Kabel und lasse den Aruino im
> Rucksack. Da wird wohl niemand doofe Ideen bekommen.

Sicher nicht, die lassen dich damit im Handgepäck, erst garnicht rein.
Im aufgegebenen (<-lustig:) Gepäck, wird es dir sicher den Inhalt 
zerwühlen. :)
Also besser alles einzeln, OHNE Kabelverbindungen, verpacken.

: Bearbeitet durch User
von Bernhard D. (pc1401)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> ich werde in Kürze eine Flugreise unternehmen, und hatte eigentlich
> vorgehabt unterwegs etwas zu programmieren.

Lass das lieber bleiben. Alles, was nur entfernt verdächtig aussehen 
könnte, hat im Handgepäck nichts verloren. Schon bei der 
Sicherheitskontrolle gibt das nur Ärger und Diskussionen. BTDT.
Vor ca. 10 Jahren stand ich mal wegen eines KW-Taschenradios zwei 
Stunden in Tel Aviv in der Sicherheitskontrolle. Das Radio wurde zur 
genaueren Untersuchung erst mal mitgenommen, der Abflugtermin kam immer 
näher und war eigentlich nicht mehr zu schaffen.
In letzter Minute bekam ich dann das Gerätchen zurück, wurde durch die 
Katakomben des Flughafens geführt und erreichte noch rechtzeitig meine 
Maschine.
Ehrlich, das muss nicht nochmal sein.

> Jetzt kam mir aber doch noch die Eingebung, dass offene Arduinos (nano
> und micro) eventuell Abstrahlungen haben, die in meinem Keller recht
> egal, aber in der Luft problematisch sein könnten.

Das ist das kleinste Problem. Viel gravierender ist, dass Dein Tun 
"verdächtig" erscheinen könnte, und Du den Sicherheitapparat auf Dich 
aufmerksam machst. Mit allen daraus denkbaren Folgen.
Pack das Zeug in dem Koffer, und gut.

Gruß,
Bernhard

von Thomas F. (igel)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Würde ungern aus Versehen den Autopiloten umprogrammieren oder das
> rechte Triebwerk auf Umkehrschub schalten o.ä.

Du darfst nur kein Bluetooth verwenden:

https://www.heise.de/imgs/18/1/2/6/3/5/5/9/gross-163291294902e030.jpeg

von Tobias M. (auron)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Danke nochmal für all die Meinungen.

ich werde den Arduino Micro wohl in der Originalverpackung mitnehmen.

Aber wahrscheinlich doch im Handgepäck, denn da kann ich wenigstens 
erklären was es ist ohne dass mir der Koffer gesprengt wird.

Eventuell lasse ich ihn auch verpackt und programmiere einfach blind.

Fliege nicht in ein Hochrisikoland, insofern wird das hoffentlich 
einigermaßen entspannt.

Gruß,
Tobi

von Vn N. (wefwef_s)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Teo D. schrieb:
> Tobias M. schrieb:
>> Na, im Ernst, ich nehme einfach ein langes Kabel und lasse den Aruino im
>> Rucksack. Da wird wohl niemand doofe Ideen bekommen.
>
> Sicher nicht, die lassen dich damit im Handgepäck, erst garnicht rein.
> Im aufgegebenen (<-lustig:) Gepäck, wird es dir sicher den Inhalt
> zerwühlen. :)
> Also besser alles einzeln, OHNE Kabelverbindungen, verpacken.

Bernhard D. schrieb:
> Lass das lieber bleiben. Alles, was nur entfernt verdächtig aussehen
> könnte, hat im Handgepäck nichts verloren. Schon bei der
> Sicherheitskontrolle gibt das nur Ärger und Diskussionen.

Hat irgendjemand von euch da auch schon erfahrung, oder ratet ihr da nur 
ins Blaue?
Ich für meinen Teil hab schon einen haufen Platinen (spare Parts) 
zuzüglich JTAG-Adapter über den Atlanitk mitgenommen, ohne dass es mehr 
Kontorllen verursacht hätte als der Laptop. Lediglich auf einem 
amerikanischen Regionalflughafen hat ein Board das Interesse der 
Sichereitsbeamen erweckt, im Endeffekt aber nur zu einem längeren 
Tratsch mit ihm über meinen Job geführt.

von Teo D. (teoderix)


Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> nur
> ins Blaue?

Na, wenn man schon gefragt wird.
Ich ja, TV geschädigt und gesunder Menschenverstand. :/

von Karl K. (karl2go)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Na, im Ernst, ich nehme einfach ein langes Kabel und lasse den Aruino im
> Rucksack.

Mach Dir nicht unnötig Sorgen. Du kommst damit eh nicht bis ins 
Flugzeug.

Teo D. schrieb:
> Gepäck, wird es dir sicher den Inhalt
> zerwühlen.

Solange keine Batterie dabei ist, geht das noch. Aus Messgeräten nehm 
ich die Batterien raus, eine Stirnlampe musste ich in Nagpur mal 
vorführen. Die Amis haben mal den Ahornsirup rausgeholt, sieht wohl im 
Röntgengerät wie Plastiksprengstoff aus, aber den ganzen Werkzeugkram 
nebst Messgerät nicht angerührt.

Aber man weiss ja nie, was sie sich als Nächstes einfallen lassen.

von Karl K. (karl2go)


Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Ich für meinen Teil hab schon einen haufen Platinen (spare Parts)
> zuzüglich JTAG-Adapter über den Atlanitk mitgenommen, ohne dass es mehr
> Kontorllen verursacht hätte als der Laptop.

Ohne Angabe der Zeit ist die Aussage wertlos. Und ich war auch schon mit 
dem Laptop zum Sprengstoffschnüffeln abkommandiert, während Cheffe mit 
der ominösen Messsonde einfach durchgewunken wurde. Er halt Schlips und 
Anzug, ich T-Shirt und lange Haare.

Ich mein, klar kann das gutgehen, und dann tickt einer aus und legt 
wegen ein paar ml Deo im Handgepäck den Flughafen für Stunden lahm.

von Bernhard D. (pc1401)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:

> Hat irgendjemand von euch da auch schon erfahrung, oder ratet ihr da nur
> ins Blaue?

So genau weiss man nie, was einem erwartet. Ich denke, es hängt von der 
gerade aktuellen Sicherheitslage ab.

Für Israel z.B. hat die Intensität der Kontrollen seit 2006 deutlich 
abgenommen. Damals wurde jedes nach Elektronik aussehende Teil 
genauestens inspiziert, und auch der Kofferinhalt Stück für Stück, jedes 
Blatt Papier (!) kontrolliert.
Das hat sich deutlich geändert, mittlerweile habe ich den Eindruck, dass 
jetzt weniger penibel kontrolliert wird als bei innereuropäischen 
Flügen.

Dafür erwartet einem eine ausführliche Befragung, mit gegebenenfalls 
gründlicher Handgepäckkontrolle.

Die Abläufe bei den Kontrollen sind nicht fix, das einzige was sicher 
ist, ist das Nicht-Gleichbleiben der Prozeduren :-/

> Ich für meinen Teil hab schon einen haufen Platinen (spare Parts)
> zuzüglich JTAG-Adapter über den Atlanitk mitgenommen, ohne dass es mehr
> Kontorllen verursacht hätte als der Laptop. Lediglich auf einem
> amerikanischen Regionalflughafen hat ein Board das Interesse der
> Sichereitsbeamen erweckt, im Endeffekt aber nur zu einem längeren
> Tratsch mit ihm über meinen Job geführt.

Ja, das habe ich auch schon erlebt :)

von Teo D. (teoderix)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Karl K. schrieb:
> Die Amis haben mal den Ahornsirup rausgeholt

:DD

Karl K. schrieb:
> Aus Messgeräten nehm
> ich die Batterien raus

Wenn jetzt einer auf die Idee kommt, Batterien is Handgepäck zu packen? 
8-O

von Vn N. (wefwef_s)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Karl K. schrieb:
> Mach Dir nicht unnötig Sorgen. Du kommst damit eh nicht bis ins
> Flugzeug.

Warum genau soll dies der Fall sein? Findet sich etwas diebezüglich in 
den Gepäckrichtlinien einer beliebigen Airline? Hast du es ausprobiert?

Karl K. schrieb:
> Solange keine Batterie dabei ist, geht das noch.

So pauschal natürlich kompletter Bullshit, sonst würden ja Kamera, 
Laptop und Handy auch nicht gehen.

https://www.viennaairport.com/jart/prj3/va/uploads/data-uploads/Passagier/Was_darf_ich_an_Bord_mitnehmen_de.pdf
https://handgepaeckguide.de/batterie-mignon-lady-9-volt-alkaline-handgepaeck-flugzeug/2016/08/12/

Karl K. schrieb:
> Ohne Angabe der Zeit ist die Aussage wertlos

Ende 2017, wird sich kaum viel geändert haben seit daher.

Karl K. schrieb:
> Und ich war auch schon mit
> dem Laptop zum Sprengstoffschnüffeln abkommandiert, während Cheffe mit
> der ominösen Messsonde einfach durchgewunken wurde. Er halt Schlips und
> Anzug, ich T-Shirt und lange Haare.

Wer zum Sprengstofftest rausgezogen wird, basiert in erster Linie 
darauf, wenn etwas am Handgepäckröntgen komisch aussieht 
(Laptopladekabel ist da so ein Kandidat), oder auch Zufallsbasierend. 
Kennt jeder der öfter als einmal in fünf Jahren fliegt, ist aber auch in 
zwei Minuten ohne viel Aufregung erledigt.
Oder meinst du diese Sonde?
https://www.focus.de/politik/ausland/irak-skandal-um-sprengstoffdetektoren_aid_473427.html

Karl K. schrieb:
> dann tickt einer aus und legt
> wegen ein paar ml Deo im Handgepäck den Flughafen für Stunden lahm.

Ich halte deine Aussage von einem lahmgelegten Flughafen ebenso für 
Schwachsinn wie den Rest deiner Behauptungen und Geschichten, aber du 
kannst uns gerne mehr dazu erzählen.

Bernhard D. schrieb:
> So genau weiss man nie, was einem erwartet. Ich denke, es hängt von der
> gerade aktuellen Sicherheitslage ab.

Nun, grundsätzlich gelten die Richtlinien der jeweiligen Airline.

von Mani W. (e-doc)


Bewertung
8 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Würde ungern aus Versehen den Autopiloten umprogrammieren oder das
> rechte Triebwerk auf Umkehrschub schalten o.ä.
>
> Weiss jemand ob ich mir jetzt unnötig Gedanken mache?

Warum machst Du das nicht in Deinem Hotelzimmer und genießt den
Flug, hoffentlich ohne Probleme?

Dann brauchst weder Du selbst noch Passagiere noch die
Flugsheriffs Angst zu haben, dass etwas passieren könnte...

So viel Zeit sollte in Deinem Leben schon sein, ein paar
Stunden die Finger von dieser Gurke zu lassen...

von Andreas B. (bitverdreher)


Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich fliege ziemlich oft und mir hat noch niemand irgendwelche 
Probleme mit Kabeln und selbstgebastelte Platinen im Handgepäck gemacht.
Wie das dann allerdings aussieht, wenn man während des Fluges damit 
rumspielt, kann ich nicht sagen. Ich habe es lieber nicht ausprobiert. 
Wenn deshalb der Kapitän entscheidet, den nächsten Flughafen 
anzusteuern, kann es ziemlich teuer werden. Auf fruchtreife Diskussionen 
mit dem Kabinenpersonal würde ich da nicht hoffen.

von Karl K. (karl2go)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:
> Ich halte deine Aussage von einem lahmgelegten Flughafen ebenso für
> Schwachsinn...

Nicht mitbekommen?

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/muenchen-200-fluege-fallen-aus-und-frau-kriegt-nicht-mit-dass-sie-alarm-ausloest-a-1220652.html

vn n. schrieb:
> So pauschal natürlich kompletter Bullshit, sonst würden ja Kamera,
> Laptop und Handy auch nicht gehen.

Schon vergessen?

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/laptop-verbot-auf-fluegen-neue-gespraechsrunde-a-1148215.html

von Vn N. (wefwef_s)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas B. schrieb:
> Also ich fliege ziemlich oft und mir hat noch niemand irgendwelche
> Probleme mit Kabeln und selbstgebastelte Platinen im Handgepäck gemacht.

Tja, der Karli fliegt halt nicht so oft, sondern macht lieber einen auf 
Münchhausen.

Karl K. schrieb:
> Nicht mitbekommen?
>
> 
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/muenchen-200-fluege-fallen-aus-und-frau-kriegt-nicht-mit-dass-sie-alarm-ausloest-a-1220652.html

Das Problem war, dass die Passagierin ohne Kontrolle in den 
Sicherheitsbereich kam, nicht das Deo. Steht auch im Artikel. Müsste man 
nur lesen.

Karl K. schrieb:
> Schon vergessen?
>
> 
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/laptop-verbot-auf-fluegen-neue-gespraechsrunde-a-1148215.html

De Maizière hat also vor über einem Jahr "ein Laptopverbot nicht 
ausgeschlossen". In der Realität gibt es sowas wie ein Laptopverbot 
blöderweise aber nicht (bis auf wenige Ausnahmen). Was willst du uns 
also damit sagen?

von Mani W. (e-doc)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Würde ungern aus Versehen den Autopiloten umprogrammieren oder das
> rechte Triebwerk auf Umkehrschub schalten o.ä.
>
> Weiss jemand ob ich mir jetzt unnötig Gedanken mache?

Ich denke mal so:

Niemand hier wird Dir beantworten können, ob Du mit Deinem
Störsender irgend etwas auslöst, was den Flug ins Chaos stürzen
könnte, darum lass es bleiben...

Abgesehen davon, wenn Du schon solche Bedenken hast, warum willst
Du das dann tun als Passagier, der gut ankommen möchte?

: Bearbeitet durch User
von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> ich werde in Kürze eine Flugreise unternehmen, und hatte eigentlich
> vorgehabt unterwegs etwas zu programmieren.

Meine Güte, tu hier nicht so wichtig. Steck dir Stöpsel ins Ohr, mach 
dir vernünftige Mucke auf den iPod und gut ist.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Was spricht gegen 'Nur Laptop mit Simulator'? Solange Notebooks nicht 
verboten sind, kann man da schön tippen und wenn man wirklich bis zum 
Testen kommt, benutzt man den Simulator.

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
> ich werde in Kürze eine Flugreise unternehmen, und hatte eigentlich
> vorgehabt unterwegs etwas zu programmieren.

Wie weit kann man denn Angeberei und Selbstdarstellung noch treiben?
Wie alt bist du?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Weiss jemand ob ich mir jetzt unnötig Gedanken mache?

<;)))))><

Namaste

von Joachim B. (jar)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Am effektvollsten wird es, wenn du ein paar blinkende LEDs und
> runterzählende 7-Segment-Anzeigen dranhängst. Und unbedingt ein rotes
> und ein blaues Kabel. ;-)

hatte ich mal auf einem Steckbrett mit LCD, LEDs bunte Kabel für die 
Verbindungen auf einem Fototreffen, im Cafe gezeigt (meinen Fototimer 
Prototyp), die Leute haben alle so komisch geguckt.

Ja das könnte heutzutage problematisch sein, am Besten, rote und blaue 
Kabel meiden und nicht mit weissen Eneloops versorgen sondern mit blauen 
Eneloops!

: Bearbeitet durch User
von Martin G. (martin_g697)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
vn n. schrieb:

> Hat irgendjemand von euch da auch schon erfahrung, oder ratet ihr da nur
> ins Blaue?
> Ich für meinen Teil hab schon einen haufen Platinen (spare Parts)
> zuzüglich JTAG-Adapter über den Atlanitk mitgenommen, ohne dass es mehr
> Kontorllen verursacht hätte als der Laptop. Lediglich auf einem
> amerikanischen Regionalflughafen hat ein Board das Interesse der
> Sichereitsbeamen erweckt, im Endeffekt aber nur zu einem längeren
> Tratsch mit ihm über meinen Job geführt.


Haha. Da gabs bei mir schon Bomben-materialtests mit so wattetüchern und 
Spektrografen oder was auch immer den Abstrich auswertet.

Ich bin öfters nach USA unterwegs, und fliege immer mit Laptoptasche 
vollgepackt mit allesmöglichem ElektronikSpielzeug, falls mich mal die 
Muse packt und ich unbedingt an meinen Privatprojekten weiterarbeiten 
möchte. Die Tasche wird zwar länger begutachtet am Röntgen, aber gut 
ist. Da ist alles drin: Laptop, Fotoapparat, Handies, Ladegeräte, Kabel, 
usw.
Auf dem Flieger ist aber immer wieder was los. Essen - Trinken, Klo 
gehen, Sitz-Nachbar Klo gehen, Filmschauen, schlafen, (Audiobuch hören 
statt schlafen), Verdursten, Aufstehen, Beine vertreten und trinken, 
Frühstück, und irgendwie reichen die 9 Stunden nie, um auch nur 
ansatzweise in die Stimmung zu kommen sich mit Arduino etc. zu 
beschäftigen. Doch. Einmal hatte ich ein Python Test-Programm 
weitergeschrieben, dafür brauchte ich keine Arduino, sondern nur nen 
Kvaser, aber der hat ja auch nen virtuellen Port, und da brauchte ich 
keine echte HW anstecken.

Hatte auch mal nen Flug von Taipei nach L. A. und nen Monat später von 
L.A. nach Heathrow. Da mir damals im chinesischen Flieger extrem 
langweilig wurde, und kein gutes Entertainment in aussicht war, hatte 
ich mir ein magnetisches Go zugelegt.
In der langeweile hab ich alle Steinchen schön in Wabenform angeordnet, 
das Spiel geschlossen und hab weitergepennt.
Nach dem Monat, beim Rückflug, in Heathrow aber wurde meine Tasche 
gescannt. Die Gesichter hätte man filmen sollen. Die hatten die volle 
Panik und keinen blassen Schimmer, was auf dem Bild zu sehen ist. 
Natürlich hat man mich gebeten die Tasche zu öffnen. Ich selbst wusste 
aber auch nicht mal mehr, was das sein kann, und wurde auch panisch, da 
ich dachte jemand hat mir da was untergejubelt. Dann fanden wir das Go, 
und alle konnten sich beruhigen. Auf dem Bild war das mega cool. 
Magnetische Materialien haben einen enorm hohen Kontrast.

Mein Vorschlag, pack dein Zeug nicht in den Koffer, sondern nimm es mit 
an Bord. Keinen interessierts. Da zerwühlt man nicht deine Koffer. Aber 
damit arbeiten wirst du nicht. Es ist zu viel im Flieger los. Entspann 
dich lieber und gewöhne dir die neue Zeitzone schon mal an.

von Kaj G. (Firma: RUB) (bloody)


Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Alex G. schrieb:
> Angeblich wurde ein Professor wegen Mathematischen Formeln auf einem
> Notizblock schon von Pasagieren dem Personal als verdächtig bekannt
> gemacht...

Nicht nur angeblich:

Terrorverdacht im Flugzeug: Professor muss wegen Mathegleichungen 
aussteigen
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/american-airlines-passagier-geraet-wegen-mathe-gleichungen-unter-terrorverdacht-a-1091305.html
1
Ein italienischer VWL-Professor wollte auf einem Flug in den USA nur
2
ein paar Differenzialgleichungen lösen. Seine Sitznachbarin fand die
3
Berechnungen verdächtig - er musste kurzzeitig aussteigen.
4
...
5
Seine Sitznachbarin hielt die Schriftzeichen, in denen Ökonomen ihre
6
Funktionen ausdrücken, offenbar für eine fremde Sprache und Menzio für
7
einen Terroristen. Wie die "Washington Post" berichtete, gab die Frau
8
zunächst an, sich unwohl zu fühlen. Als das Flugzeug dann zum Gate
9
zurückgekehrt und sie von Bord gebracht worden sei, habe sie ein
10
ominöses Verhalten ihres Sitznachbarn geschildert.

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas B. schrieb:
> Wenn deshalb der Kapitän entscheidet, den nächsten Flughafen
> anzusteuern, kann es ziemlich teuer werden.

Für die Fluggesellschaft.

von Andreas B. (bitverdreher)


Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
Nein, für den Verursacher. Und das bist in diesem Fall Du.

von Johannes S. (jojos)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Man kann die Zeit ja auch mal nutzen um Datenblätter oder Programme zu 
studieren, Funktionalitäten beschreiben, Ablaufskizzen / Flussdiagramme 
/ Mindmaps machen. Für letztes nutze ich gerne SimpleMind, das lässt 
sich auch auf Smartphone/Tablet wunderbar bedienen.

von A. P. (314159265)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
also ich hab jetzt zwar nicht so viel Ahnung von Flugzeugsteuerungen ^^ 
aber ich kann mir nicht vorstellen, dass

1. Ein Arduino überhaupt "verwertbare" Strahlung produziert (vorallem ob 
die weiter als 1m entfernt überhaupt messbar ist)

2. Der Boardcomputer sich so leicht steuern ließe - sonst gibts bald ne 
App : Flight simulator real ^^

Also ich hätte keine Angst mit nem Arduino - außer vlt. die 
Sicherheitskontrolle.
Außerdem ist im Flugzeug ja alles verkabelt.

LG

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas B. schrieb:
> Nein, für den Verursacher.

Richtig.

> Und das bist in diesem Fall Du.

Falsch.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Nein, für den Verursacher.
>
> Richtig.
>
>> Und das bist in diesem Fall Du.
>
> Falsch.

Wenn Du mit einem Laptop programmierst von dem aus ein Kabel zu einem 
Rucksack geht, wirst Du schon gut begründen müssen keinen Scherz mit der 
Airline getrieben zu haben.
Auf jeden Fall wirst Du eine Menge Ärger bekommen. Ein guter Anwalt haut 
Dich da evt. raus, aber sicher wäre ich mir da nicht.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas B. schrieb:
> wirst Du schon gut begründen müssen keinen Scherz mit der Airline
> getrieben zu haben

Wenn sie Schadenersatz für eine Entscheidung haben wollen, die sie 
selbst getroffen haben, dann sind sie ja in der Pflicht zu beweisen, 
dass ihre Handlung unumstößlich so notwendig war.  Das allein wird schon 
schwer fallen.

Ist aber alles ziemlich egal, dieses Posting hier beschreibt die 
Situation am besten:

Beitrag "Re: Mikrocontroller im Flugzeug verwenden?"

Ich habe auch schon hin und wieder mir Dinge zurecht gelegt, die ich
auf dem Flug noch machen wollte (egal, ob dienstlich oder privat),
wirklich dazu gekommen bin ich so gut wie nie.

Die mitgenommene Elektronik hat bislang nie jemanden interessiert, weder 
dienstlich noch privat. Einzig meinen (selbst gebauten) 
Li-Ionen-Funkgeräteakku wollten sie aus Malta nicht wieder zurück 
fliegen lassen, obwohl er auf dem Hinflug gar kein Problem war.  Jedoch 
hatte ich in der Tat damals nicht bemerkt, dass wenige Monate vor 
unserem Urlaubsflug die Regelungen für die Mitnahme von Li-Ionen-Akkus 
generell verschärft worden waren.  Wenn ich es rechtzeitig gelesen 
hätte, hätte ich wohl auf dem Teil ein Typenschild angebracht, das ihn 
als „98 Wh“ ausweist, denn Akkus unter 100 Wh werden problemlos 
mitbefördert. ;-)

So hatte ich ihn bei der Befragung durch das Sicherheitspersonal als 
etwas höher eingeschätzt, was dazu führte, dass die Airline das 
Entscheidungsrecht bekommt, ob sie das befördern will oder nicht. (Das 
war Swissair, die es zum Glück dann genehmigt haben, aber die Zeit wurde 
knapp bis zum Abflug.)

von Andreas B. (bitverdreher)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Das
> war Swissair

Innerhalb Europas geht so etwas vermutlich gut. aber wenn es ein Flug 
ins Amiland ist, da sieht es meist anders aus. Die sind i.A. ziemlich 
humorlos.

von (prx) A. K. (prx)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Das war Swissair

Ab 2002 wurden Kontrollen und Vorschriften mehrfach deutlich verschärft. 
Das muss vorher gewesen sein, denn die Swissair war 2001 am Ende.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas B. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Das
>> war Swissair
>
> Innerhalb Europas geht so etwas vermutlich gut. aber wenn es ein Flug
> ins Amiland ist, da sieht es meist anders aus. Die sind i.A. ziemlich
> humorlos.

Das hat nicht so viel mit humorlos zu tun, sondern es sind inzwischen
internationale Regelungen, wer in welcher (Energie-)Menge und welcher
Form Li-Ionen-Akkus mitnehmen darf.  Da gibt es einen Bereich von 100
bis 130 Wh, bei dem die Fluggesellschaften das nach ihrer Einschätzung
entscheiden dürfen.  Drunter geht immer, drüber gar nicht.

A. K. schrieb:
> Ab 2002 wurden Kontrollen und Vorschriften mehrfach deutlich verschärft.

War 2016.

von (prx) A. K. (prx)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> War 2016.

Dann war es definitiv nicht Swissair. Möglicherweise Swiss.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
A. K. schrieb:
> Dann war es definitiv nicht Swissair. Möglicherweise Swiss.

Ja, wird dann wohl so gewesen sein.

von Joachim B. (jar)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Das hat nicht so viel mit humorlos zu tun, sondern es sind inzwischen
> internationale Regelungen

an internationale Regelungen glaube ich nun nicht mehr,

in TxL haben sie mir das Zippo verboten, musste daheim bleiben, 
Gasfeuerzeug ging, in Malysia beim Umsteigen mussten alle ihre 
Gasfeuerzeuge abgeben, die Zippouser durften mit Zippo durch 2006, dafür 
blieben in Malaysia alle golden Nagelscheren in einer Box aussortiert, 
nur die goldenen, entweder hat keiner Pfeilring in silber oder die 
standen auf Gold? (Meine Pfeilring sind silber aber ins Handgepäck nicht 
wirklich weil ich ja weis wie die Sicherheitskräfte ticken)

: Bearbeitet durch User
von Florian E. (fofi1)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin auch schon mit massenweise Kabel, Platinen und sogar einem Oszi 
im Handgepäck geflogen. An der Sicherheitskontrolle wurde dann 
komischerweise das Oszi am meisten angemängelt, die ganzen losen Kabel 
und schwarzen Boxen mit Platinen wurden kaum beachtet. Nochmal machen 
will ich das ganze nicht zwingend, aber damals gings nicht anders weil 
im Koffer kein Platz war.

Arduino+Laptop würden mir keine Sorgen machen. Was du definitiv nicht 
machen solltest ist einen Steckbrettaufbau im Flugzeug zu starten. Das 
sieht dann doch schon sehr verdächtig aus und kann dich dann richtig 
Kohle kosten wenn der Flieger landet.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Wenn sie Schadenersatz für eine Entscheidung haben wollen, die sie
> selbst getroffen haben, dann sind sie ja in der Pflicht zu beweisen,
> dass ihre Handlung unumstößlich so notwendig war.  Das allein wird schon
> schwer fallen.

Das Problem ist doch aber, es hilft dir wenig recht zu haben, wenn man 
dich in Handschellen aus dem Flugzeug schleift. Auf youtube kann man so 
einige Passagiere bewundern die sicher alle dachten sie seien im Recht. 
Geholfen hat es ihnen wenig.

Diese Einstellung kann man wunderbar zuhause in einem Internetforum 
vertreten. In einer Metallröhre 10 km über dem Atlantik gelten andere 
Gesetze. Spätestens seit 2001 reichen oft schon nichtigste Anlässe um 
von Bord gehen zu müssen.

Man sehe sich das Video von dem "Kinderhasser" an, der im Flugzeug einen 
anderen Platz will weil da Kinder sind. Klar der Typ ist ein Depp, aber 
sicher kein Sichereitsrisiko. Der Diskutiert nur gerne. Sogar nicht mal 
laut oder agressiv. Trotzdem fährt das Flugzeug wieder ans Gate zurück 
und lädt den aus.

Oder letztens die "Mitarbeiterin vom Gouverneur". Die beschwert sich 
auch nur über ihren Platz und will die Flugbegleiterin feuern lassen, 
alles auch völlig ohne Sicherheitsbezug. Musste aussteigen (und wurde 
selbst gefeuert).

Das rechtlichte Nachspiel interessiert da schon gar nicht mehr. Die 
Situation selbst ist einfach bereits abgefuckt und hätte in jedem Fall 
einfach vermieden werden können.

Will sagen, das geht eute verdammt schnell. Darum gilt auf Flugreisen: 
Hinsetzen, anschnallen, Fresse halten und hoffen dass das Ding nicht 
crasht.

Um nichts in der Welt würde ich da anfangen offene Elektronik 
rauszuziehen und damit zu experimentien. Wer das tut, ist entweder 
wirklich komplett naiv oder will sich wichtig machen.

von Christian M. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das ist heutzutage auch schon am Boden ein Risiko. Als Bastler 
Chemikalien und bleihaltiges Lötzinn bestellen... Nett zu Kinder sein... 
Usw...
Wir sind kurz vor einer Diktatur! Warum merkt das keiner?
Und hier holt uns keiner raus, denn die ganze Welt wird so!

Gruss Chregu

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Joachim B. schrieb:
> an internationale Regelungen glaube ich nun nicht mehr,

Ich hatte nicht über irgendwas geschrieben, sondern ganz konkret über
die Mitnahme von Li-Ionen-Akkus.  Für diese gibt es ziemlich klare
Regelungen, die mir leider nur zum Zeitpunkt meiner damaligen Reise
nicht bekannt waren.

Es hat jetzt auch keinen Sinn, hier einen weiteren „die Welt ist
schlecht“-Thread draus zu machen.  Den für den TE sinnvollsten Beitrag
hat Martin G. oben verfasst; ansonsten mögen bitte die Leute hier was
schreiben, die auch tatsächlich eigene Erfahrungen mit Elektronik im
Flugzeug haben statt diverser wilder Spekulationen, was denn alles so
passieren könnte.

(Btw., dass ein Flug von/nach Israel nochmal eine andere Nummer ist,
daran habe ich keinen Zweifel.  Das sollte man aber nicht 
verallgemeinern.)

von Le X. (lex_91)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Für diese gibt es ziemlich klare
> Regelungen, die mir leider nur zum Zeitpunkt meiner damaligen Reise
> nicht bekannt waren.

Und wie bei allen Regelungen werden diese mal mehr, mal weniger 
konsequent umgesetzt.
Es gibt Fälle, da kriegst du was in den Flieger was eigentlich nicht 
erlaubt ist (z.B. Hygiene-Artikel > 100ml), mal nicht.
Umgekehrt darfst du manchmal was abgeben was eigentlich unbedenklich 
ist, z.B. weil der Grenzbeamte einen schlechten Tag hat oder einfach 
weil er's nicht besser weiß (so hab ich mal 5 Beamte in L.A. beobachtet 
die sich uneins waren ob ein Ami auf Deutschlandurlaub eine Dose 
Weißwürste in die USA einführen darf).

Am Ende des Tages kann es sein dass du juristisch Recht gehabt hättest. 
Aber: will man sich diese Diskussion an der Sicherheitsschleuße, oder 
noch schlimmer: im vollbesetzten Flieger wirklich antun?
Ich selber wäre nur ungern an der Räumung einer Maschine Schuld, Recht 
haben hin oder her.
Und da wir bekanntlich in heiklen Zeiten leben sollte man da sein Ego 
einfach mal herunterschlucken und stillhalten.
Und sei es nur um die eigenen Nerven zu schonen.
Zur Not macht man halt Programmier-Trockenübungen am Laptop, ganz ohne 
Hardware.

Jörg W. schrieb:
> ansonsten mögen bitte die Leute hier was
> schreiben, die auch tatsächlich eigene Erfahrungen mit Elektronik im
> Flugzeug haben statt diverser wilder Spekulationen, was denn alles so
> passieren könnte.

Das Problem ist: diese Erfahrungsberichte sind wertlos weil individuell.
In L.A. sind die Beamten z.B. relaxter als in New York, so zumindest 
meine Erfahrung und die meiner Bekannten.
Was hilft dir die Aussage "Arduino im Flieger war bei mir kein 
Problem" wenn genau dein Sicherheitsbeamter einen Großalarm auslöst?
Elektronik, vor allem offene Platinen, sind zumindest heikel. Ich würde 
das Risiko einfach nicht eingehen wollen.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> Elektronik, vor allem offene Platinen, sind zumindest heikel.

Alle diejenigen, die hier über eigene Erfahrungen damit berichtet haben, 
widersprechen dieser Vermutung. Kein Schwein interessiert sich bei den 
Sicherheitskontrollen für wirr herumfliegende Elektronik, aber 
stattdessen für diverse andere Dinge.

Damit jedoch während des Fluges großartig was zu machen, funktioniert 
(wie oben beschrieben) praktisch kaum.

Kommt noch der Platzmangel im Flugzeug dazu: immer mal wieder den 
Rucksack unterm Vordersitz vorholen, um da drin einen Reset-Button oder 
was auch immer zu befummeln, wird schnell lästig.  Man müsste ja dafür 
das Brett hochklappen, also vorher alles runter räumen – wobei kaum 
Platz ist, das woanders abzulegen. Mag in der Business-Klasse anders 
sein ;-), da durfte ich noch nicht fliegen.

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Le X. schrieb:
> wenn genau dein Sicherheitsbeamter einen Großalarm auslöst?

Das sind keine Beamten.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Alle diejenigen, die hier über eigene Erfahrungen damit berichtet haben,
> widersprechen dieser Vermutung. Kein Schwein interessiert sich bei den
> Sicherheitskontrollen für wirr herumfliegende Elektronik, aber
> stattdessen für diverse andere Dinge.

Naja nicht ganz. Ich musste mal in Hongkong meinen ganzen Rucksack 
ausräumen weil da halt recht viele Kabel drin waren. Aber nicht mal was 
selbst gebautes, nur USB, Seriell, Ladekabel usw.
Klar man wird es am Ende mitnehmen dürfen und man wird auch nicht 
verhaftet, aber es KANN zu Unanehmlichkeiten führen.

Der Punkt in diesem Thread ist aber die Nutzung im Flugzeug.

>> wenn genau dein Sicherheitsbeamter einen Großalarm auslöst?

>Das sind keine Beamten.

Nächstes Problem. Die Kontrollen sind auch noch ineffizient, weil die 
von irgendwelchen Outgesourcten Hilfschülern nach einem 2 Wochen 
Lehrgang durchgeführt werden.
Da müssten Profis stehen, da hätte man auch ne Chance wirklich mal 
jemanden zu erwischen der es verdient hat.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Naja nicht ganz. Ich musste mal in Hongkong meinen ganzen Rucksack
> ausräumen weil da halt recht viele Kabel drin waren.

Ganz ehrlich: wenn ich mit einem Haufen Elektronik im Rucksack
herumfliege, dann packe ich das den Durchleuchtern einfach gleich schön
separat in ihre Kistchen.  Dann gucken die da drauf, und die Sache ist
gegessen.  BTDT.  Hat vermutlich auch ein psychologisches Moment: was
ich ihnen präsentiere, hinterlässt nicht den Eindruck, dass ich was
verstecken möchte.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Ganz ehrlich: wenn ich mit einem Haufen Elektronik im Rucksack
> herumfliege, dann packe ich das den Durchleuchtern einfach gleich schön
> separat in ihre Kistchen.

So oder so musst du den Rucksack auspacken und am Ende alles wieder 
rein. Wo ist der Unterschied? Wo ist das Gegenargument?

von Matthias L. (limbachnet)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich bin etwa zwei Jahre lang innerdeutsch mit einem selbst 
zusammengelöteten Laserpointer im Handgepäck herumgeflogen, den niemals 
eine Socke interessiert hat - aber irgendwann dann doch. Da fuhr meine 
Tasche mehrmals im Durchleuchter hin und her, zweiter Security-Mensch 
kam dazu, wisper, flüster, dann kam der Beamte der Bundespolizei: "Ist 
das Ihre Tasche, sprechen Sie Deutsch?" Gut, das Ganze hat so 10 Minuten 
gedauert, ich hatte genug Zeit - aber ich denke mal, der Eine oder 
Andere in der Schlange hinter mir wird die Nummer nicht so lustig 
gefunden haben. Seitdem bleibt der Pointer zu Hause.

Im Nachhinein wundert es mich, dass das Teil so lange und so oft 
problemlos durchgegangen ist. Zwi Batterien, kleines Gehäuse, Drähte, 
die zu einer Metallkapsel führen - das hätte schon eine Zündeinrichtiung 
sein können.

von Karl K. (karl2go)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Kein Schwein interessiert sich bei den
> Sicherheitskontrollen für wirr herumfliegende Elektronik, aber
> stattdessen für diverse andere Dinge.

Ähm, doch: In Frankfurt musst Du jedesmal jedes Kabel aus dem Rucksack 
holen. Alles raus. In Dubai geht der Rucksack komplett mit Tablet, DSLR, 
Ladegerät und Ladekabel durch die Durchleuchtung, da musst Du nichts 
rausholen. Also musste ich zumindest mehrmals nicht.

In Frankfurt muss ich auch jedesmal die Schuhe durch die Durchleuchtung 
schieben, weil da angeblich Stahleinlagen in der Sohle sind. Musste 
ich noch nirgends sonst.

Eine Stirnlampe musste ich mal vorführen, zu einem DC-Motor im 
Check-In-Baggage wurde ich ausführlich befragt, am Ende hat sie nur 
interessiert: Sind da Batterien drin.

Also: Es kommt drauf an, aber ich würde das Risiko nicht unnötig 
erhöhen. Im Check-In-Baggage hab ich immer eine Stückliste mit den 
einzelnen Teilen.

von Karl K. (karl2go)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias L. schrieb:
> Im Nachhinein wundert es mich, dass das Teil so lange und so oft
> problemlos durchgegangen ist. Zwi Batterien, kleines Gehäuse, Drähte,
> die zu einer Metallkapsel führen - das hätte schon eine Zündeinrichtiung
> sein können.

Hättest mal einen Emmentaler oder Gauda dazutun sollen.

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> nach einem 2 Wochen
> Lehrgang durchgeführt werden.

Nach einer halbtägigen Einweisung.

Ich hab mal für schnelles Geld in den Semesterferien am Lufthansa 
Check-In Schalter im (ehemals) Pentahotel in Heidelberg (Lufthansa 
Shuttle Express nach Frankfurt) das aufzugebende Gepäck kontrolliert, 
also Passagier mit in den Nebenraum bitten, Koffer öffnen lassen und 
Inhalt kontrollieren, wenn irgendwas drin war das auf meiner Liste stand 
(Sprengstoffe, Feuerwerk, Gasflaschen, etc.) mußte es raus aus dem 
Koffer. Das war leichtverdientes Geld denn der Andrang war nicht groß 
und die meiste Zeit saß ich streßfrei mit den 2 Mädels vom Schalter da 
nur so herum. Mein Arbeitgeber war eine private Sicherheitsfirma aus 
Frankfurt.

: Bearbeitet durch User
von Matthias L. (limbachnet)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karl K. schrieb:
> Hättest mal einen Emmentaler oder Gauda dazutun sollen.

Nehme ich innerdeutsch normalerweise nicht im Handgepäck mit, ich 
erwarte derzeit keine Hungersnot...

Aber stimmt schon, ein Kollege durfte kürzlich seinen Rucksack 
auspacken, weil da ein Kabel in eine "möglicherweise organische Masse" 
hineinführte - anscheinend ist die Durchleuchtugs-Signatur von 
Plastiksprengstoff ähnlich. Das löste sich aber schnell auf - der 
"Sprengstoff" bestand aus Gummibärchen.

von Johnny B. (johnnyb)


Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias L. schrieb:
> Karl K. schrieb:
>> Hättest mal einen Emmentaler oder Gauda dazutun sollen.

Das geht wohl. Aber Frischkäse und Weichkäse gelten dann schon wieder 
als Flüssigkeit und dürfen nur in Behältnissen mit jeweils max. 100ml 
mitgenommen werden. (siehe Anhang)

von Matthias S. (da_user)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie schon erwähnt:
Ich glaube das ganze durch die Sicherheitsschleuse durchzukriegen, und 
das ganze dann im Flugzeug zu benutzen, sind zwei verschiedene Paar 
Schuhe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass da das Flugpersonal Im Zweifelsfalle 
auf Nummer sicher geht. Und wer den Schaden zahlt, ist dann nochmal ein 
anderes Thema, Ärger bedeutet es oder so.

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> das Flugpersonal Im Zweifelsfalle
> auf Nummer sicher geht

Das Flugpersonal kann im Zweifelsfalle auch mal fragen bevor sie 
schießen.

von Paul H. (powl)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist es denn wirklich so dringend, dass du während des Fluges and einem 
Arduino rumprogrammierst? Also ich meine.. kann das nicht einfach warten 
und du kannst in der Zeit etwas anderes sinnvolles machen?

von Matthias S. (da_user)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> das Flugpersonal Im Zweifelsfalle
>> auf Nummer sicher geht
>
> Das Flugpersonal kann im Zweifelsfalle auch mal fragen bevor sie
> schießen.

Natürlich. Aber was, wenn sie das nicht tun?

von Johnny B. (johnnyb)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Jetzt kam mir aber doch noch die Eingebung, dass offene Arduinos (nano
> und micro) eventuell Abstrahlungen haben, die in meinem Keller recht
> egal, aber in der Luft problematisch sein könnten.

Das wäre wohl nicht so das Problem; inzwischen ist je nach 
Fluggesellschaft sogar die Verwendung von Bluetooth erlaubt, wie 
beispielsweise bei Swiss:
https://www.swiss.com/CH/DE/kundensupport/faq-help/sicherheit-an-bord.html

Aber das Flugbegleitpersonal würde Dich ziemlich sicher daran hindern, 
Deine Elektronik während des Flugs zu verkabeln und daran rumzubasteln, 
um bei den anderen Fluggästen keine Verunsicherung und Angst auszulösen.
Von da her würde ichs gleich bleiben lassen um Ärger zu verhindern.
Du kannst ja auf dem Laptop während des Fluges trotzdem gewisste Teile 
separat entwickeln/debuggen und dann später in das uC-Projekt 
überführen.

von Karl K. (karl2go)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias L. schrieb:
> Nehme ich innerdeutsch normalerweise nicht im Handgepäck mit, ich
> erwarte derzeit keine Hungersnot...

Der Witz daran ist, dass Käse wie viele andere organische Materialen 
unterm Röntgengerät wie Plastiksprengstoff aussieht und ganz doll rot 
aufleuchtet. Wenn dann noch Drähte da rangehen...

von Bernd K. (prof7bit)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Matthias S. schrieb:
>>> das Flugpersonal Im Zweifelsfalle
>>> auf Nummer sicher geht
>>
>> Das Flugpersonal kann im Zweifelsfalle auch mal fragen bevor sie
>> schießen.
>
> Natürlich. Aber was, wenn sie das nicht tun?

Dann werden sie zur Nachschulung geschickt weil die Fluglinie durch ihr 
Fehlverhalten unnötigerweise einen finanziellen Schaden erlitten hat.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd K. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Bernd K. schrieb:
>>> Matthias S. schrieb:
>>>> das Flugpersonal Im Zweifelsfalle
>>>> auf Nummer sicher geht
>>>
>>> Das Flugpersonal kann im Zweifelsfalle auch mal fragen bevor sie
>>> schießen.
>>
>> Natürlich. Aber was, wenn sie das nicht tun?
>
> Dann werden sie zur Nachschulung geschickt weil die Fluglinie durch ihr
> Fehlverhalten unnötigerweise einen finanziellen Schaden erlitten hat.

1.) Unwahrscheinlich. Weil genau so ein Verhalten erwartet wird.
2.) Selbst wenn, du wurdest dann bereits aus dem Flieger geschleift. Was 
hilft es dir und wenn sie zu 10 Nachschulungen müssen?

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Könnte die Schachtel wo er drin ist jetzt natürlich mit Alufolie
> ummanteln, aber DANN wird die Security sicher nachhaken.
> Wenns unnötig ist würde ich es lassen.
Lass es.

Ich musste mit einer Mikrocontroller-Steuerung in viereckiger Metallbox 
samt Laptop, Kabeln, Programmieradaptern und Pipapo in Rucksack einmal 
zur Seite und zum Sprengstofftest mitsamt Hund und Staubsauger, weil ich 
beim Röntgen zuschaute und anmerkte: "Das sieht echt verdächtig aus!"... 
;-)

Und einmal musste ich mein Taschenmesser abschreiben. Halb so schlimm, 
es war schon recht stumpf...

Aber insgesamt gibt es keine Probleme mit Ladekabeln und Adaptern und 
Akkupacks und Handys und sonstnochwas (=wie z.B. Evalboards in der 
Blisterverpackung) im Handgepäck.

Tobias M. schrieb:
> Jetzt kam mir aber doch noch die Eingebung, dass offene Arduinos (nano
> und micro) eventuell Abstrahlungen haben, die in meinem Keller recht
> egal, aber in der Luft problematisch sein könnten.
Diese Abstrahlungen stören keinen, da strahlt ein Handy oder ein Laptop 
über den Bildschirm viel "weitreichendere" Frequenzen aus.

Johnny B. schrieb:
> Das wäre wohl nicht so das Problem; inzwischen ist je nach
> Fluggesellschaft sogar die Verwendung von Bluetooth erlaubt, wie
> beispielsweise bei Swiss
Sogar WLAN geht...
https://www.opodo.de/wlan-im-flugzeug/

: Bearbeitet durch Moderator
von M.A. S. (mse2)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Könnte die Schachtel wo er drin ist jetzt natürlich mit Alufolie
> ummanteln, aber DANN wird die Security sicher nachhaken.

Zum einen täte ich mich an Deiner Stelle nicht darauf verlassen, mit 
ALU-Folie eine wirksame Abschirmung hinzubekommen, zum anderen findet 
Abstahlung sowieso meist über Kabel statt, die aus Deinem Schirm (ob er 
nun wirksam ist oder nicht) herausführen.

Im übrigen würde ich davon ausgehen, dass die Security durch ALU-Folie 
hindurchsehen kann.


;)

von Bernhard D. (pc1401)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:

> Es hat jetzt auch keinen Sinn, hier einen weiteren „die Welt ist
> schlecht“-Thread draus zu machen.  Den für den TE sinnvollsten Beitrag
> hat Martin G. oben verfasst; ansonsten mögen bitte die Leute hier was
> schreiben, die auch tatsächlich eigene Erfahrungen mit Elektronik im
> Flugzeug haben statt diverser wilder Spekulationen, was denn alles so
> passieren könnte.
>
> (Btw., dass ein Flug von/nach Israel nochmal eine andere Nummer ist,
> daran habe ich keinen Zweifel.

Ja, schon die Maschinenpistolendichte rund um den ELAL Schalter in 
Frankfurt ist beeindruckend.
Und es ist beruhigend, wenn man aus dem Flugzeugfenster den Panzerwagen 
der Bundespolizei beobachten kann, der regelmäßig ELAL Maschinen vom 
Gate zur Startbahn begleitet :-)

> Das sollte man aber nicht verallgemeinern.

Nein, ganz sicher nicht, war nicht meine Absicht.

von Rainer U. (r-u)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> Könnte die Schachtel wo er drin ist jetzt natürlich mit Alufolie
> ummanteln, aber DANN wird die Security sicher nachhaken.
> Wenns unnötig ist würde ich es lassen.

Ich hatte mal ganz normale Käsebrote mit, immer zu zweit in Alu-Folie 
eingepackt - hat niemanden interessiert - also können die das röntgen / 
kommen die durch die Alufolie durch?

von Teo D. (teoderix)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert

von (prx) A. K. (prx)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Rainer U. schrieb:
> also können die das röntgen / kommen die durch die Alufolie durch?

Noch nie selber geröntgt worden, z.B. beim Zahnarzt? Wenn da was 
abgedeckt wird, damit es nichts abkriegt, dann nicht mit Alufolie.

von Martin G. (martin_g697)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das Taschenmesser hab ich mal in München schön in die Schale getan neben 
Geldtasche und Schlüssel. Ist mir gar nicht aufgefallen.

Da es ein Einhand Klappmesser war, wurde die Bundepolizei gerufen. Die 
haben mir dann 50€ abgeknüpft, wegen Verstoß gegen wasweißich... Wenn 
ich nur eine Hand gehabt hätte, dann hätte ich das nicht zahlen müssen.
Der Spaß hat aber länger gedauert. und ich hatte Glück meinen  Flieger 
zu erreichen.
Die haben meine Adresse  aufgeschrieben, und sie haben gesagt, sie 
senden mein MEsser zu mir. Darauf warte ich immer noch...

Es fehlt mir.

von Matthias L. (limbachnet)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Vergiss es - das Messer siehst du wahrscheinlich nie wieder:

§ 42a Waffengesetz: Verbot des Führens von Anscheinswaffen und 
bestimmten tragbaren Gegenständen

"(1) Es ist verboten
...
3.
Messer mit einhändig feststellbarer Klinge (Einhandmesser) oder 
feststehende Messer mit einer Klingenlänge über 12 cm zu führen."

Beim Einhandmesser ist die Klingenlänge egal, es wird immer so angesehen 
wie die Crocodile-Dundee-Kleinmachete.

Übrigens nicht nur am Flughafen, sondern überall außerhalb des eigenen 
Grundstücks...

Laut Wikipedia bist du noch preisgünstig weggekommen:
"Ein Verstoß dagegen ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einem 
Bußgeld bis 10.000 Euro und Einziehung des Gegenstands geahndet."

https://de.wikipedia.org/wiki/Einhandmesser#Situation_in_Deutschland

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias L. schrieb:
> § 42a Waffengesetz

Der ist wohl allerdings noch nicht so sehr alt.  Vermutlich liegt
Martins Geschichte schon etwas länger zurück.  (Andererseits: vor
20 Jahren konnte man ein 08/15 Schweizer Taschenmesser noch problemlos
auf jedem Flug in der Hosentasche mitführen und es bei der Kontrolle
auch vorzeigen.)

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Andererseits: vor
> 20 Jahren konnte man ein 08/15 Schweizer Taschenmesser noch problemlos
> auf jedem Flug in der Hosentasche mitführen und es bei der Kontrolle
> auch vorzeigen.)

Habe schon öfters mal Schilder gesehen wo max. 6 cm Klingenlänge als 
Zulässiges Taschenmesser deklariert wird. Es ist aber in der Realität 
tatsächlich Zufall ob einem das abgenommen wird oder nicht.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
mein Koffer mit der Thai Currypaste wurde schon mal rausgefischt in FRA 
und eben erst weiter transportiert als ich den Schlosscode durchgab, 
trotz TSA Schlösser!

Man wartet ewig am Zielflughafen, keiner sagt bescheid und man erfährt 
sowas erst nach einer Vermisstanzeige vom Gepäck.

: Bearbeitet durch User
von Martin H. (horo)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Letztens beim Flug von Zürich aus hatte ich vergessen, mein 
Schweizermesser (das klassisch rote), das ich immer in der Hosentasche 
dabei habe, im Koffer aufzugeben - bei der Kontrolle hab ich's entdeckt 
und kleinlaut der Security-Dame zum Entsorgen rübergereicht. Daraufhin 
ihre Info: "In der Schweiz darf jeder mit diesen Messern ins Flugzeug, 
das ist Kulturgut". Im Duty-Free-Bereich nach der Kontrolle konnte man 
dann bei Victorinox noch ganz andere Kaliber kaufen - andere Länder, 
andere Sitten.
(Beim Rückflug lag es dann im Koffer.) :)

von M.A. S. (mse2)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin H. schrieb:
> "In der Schweiz darf jeder mit diesen Messern ins Flugzeug,
> das ist Kulturgut". Im Duty-Free-Bereich nach der Kontrolle konnte man
> dann bei Victorinox noch ganz andere Kaliber kaufen - andere Länder,
> andere Sitten.
> (Beim Rückflug lag es dann im Koffer.) :)

Ich habe ein sehr kleines Taschenmesser als Werbegeschenk irgendwoher 
bekommen. Das lag dann seit Jahr und Tag vergessen im Rucksack. 
Wiedergefunden habe ich es am Flughafen auf dem Bildschirm des 
Röntgengerätes.
Es ist aufgrund der geringen Größe nicht beanstandet worden.

Zum Ausgleich dafür wurde mir vor wenigen Wochen in TxL vor dem Abflug 
ein Phasenprüfer abgenommen: Schaftlänge zu groß.

Auf dem Flughafen von Male ging kurz nach 2001 unsere Nagelschere aus 
dem Handgepäck an einen Security-Mitarbeiter. (Ich hatte den Verdacht, 
er hatte selber Verwendung dafür....)

: Bearbeitet durch User
von Sebastian L. (sebastian_l72)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Tobias M. schrieb:
> ich werde den Arduino Micro wohl in der Originalverpackung mitnehmen.
Egal. Papschachtel kann jeder basteln.

> Aber wahrscheinlich doch im Handgepäck, denn da kann ich wenigstens
> erklären was es ist
Das ist den Sicherheitsleuten so was von E G A L was das ist und wozu. 
Die bekommen im Vorwege schon genug Frikadellen ans Ohr gelabert.
Die bewerten wozu das deren unmittelbarer Einschätzung nach angewendet 
werden kann. Wenn du mit deren Bewertung nicht einverstanden bist kannst 
du klagen und deine Klage begründen und vortragen. Du bekommst sogar 
eine Antwort. Das kann so 3 bis 6  Monate dauern. Dann ist dein Flieger 
aber ohne dich weg und selbst wenn deiner Klage statt gegeben wird, 
nicht mal das Busticket nach Hause wird dir erstattet.
Was war teurer der Arduino Micro oder das Flugticket?

> ohne dass mir der Koffer gesprengt wird.
ach lass man. Die machen den schon vorher auf.

> Eventuell lasse ich ihn auch verpackt und programmiere einfach blind.
Simulatoren gibt es noch und nöcher.

> Fliege nicht in ein Hochrisikoland,
München 72 ist nicht vergessen.
Du fliegst ab dem Land aus denen Teile der 9/11 Leute kamen.
Manche der Leute aus Molenbeek haben auch einen Umweg über Deutschland 
gemacht, bevor sie sich anderorts in die Luft gejagt haben.

Mit anderen Worten: Dein Herkunftsland ist für manche ein 
"Hochrisikoland".

> insofern wird das hoffentlich
> einigermaßen entspannt.
Na dann man los. Im Mülleimer an der Kontrolle ist noch Platz.

von Matthias L. (limbachnet)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
>> § 42a Waffengesetz
>
> Der ist wohl allerdings noch nicht so sehr alt.

Na jaaa - schlappe 10 Jahre und ein bisschen:

https://www.buzer.de/gesetz/5162/v154413-2008-04-01.htm

Natürlich kann der Vorfall länger her sein, aber wenn Martin G. dem Teil 
nach über 10 Jahren immer noch nachtrauert, dann muss das eine ganz 
besonders innige Beziehung gewesen sein... :-))

von Sebastian L. (sebastian_l72)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin H. schrieb:
> Letztens beim Flug von Zürich aus hatte ich vergessen, mein
> Schweizermesser (das klassisch rote), das ich immer in der Hosentasche
Deshalb heisst es ja "Sackmesser".
Das 08er hat eine Klingenlänge von 91 mm und ist nicht arretierbar.

Bei Flügen Deutschland-Schweiz konnte man mal Messer mit 
nicht-arretierbaren Klingen kürzer als 95 mm mitnehmen.
Passt schon.

Natürlich gilt: Andere Länder andere Sitten.
Was mit in welche bestuhlte Aludose ist vom Start und Zielort abhängig. 
Da gibt es Juristen die das ausklabüstern.

Damals (R) konnte man bei Norwegen-Svalbart Flügen ein Jagdgewehr mit 
ins Handgepäck nehmen. Originalverpackte Munition durfte im aufgegebenen 
Gepäck sein. Aber bitte rechtzeitig vor Abflug melden, dass du sowas 
dabei hast.

von Cyblord -. (cyblord)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sebastian L. schrieb:
> Damals (R) konnte man bei Norwegen-Svalbart Flügen ein Jagdgewehr mit
> ins Handgepäck nehmen. Originalverpackte Munition durfte im aufgegebenen
> Gepäck sein. Aber bitte rechtzeitig vor Abflug melden, dass du sowas
> dabei hast.

Ich denke nicht dass es heute noch ne Airlines gibt, die Waffen im 
Handgepäck erlaubt.

von Joachim B. (jar)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Ich denke nicht dass es heute noch ne Airlines gibt, die Waffen im
> Handgepäck erlaubt.

oft nicht mal Stative, aber das liest man öfter anders!

Ich musste es ohne Umverpackung einchecken, durfte es nicht mitnehmen 
obwohl es in den Airline Bestimmungen steht nichts wertvolles über 
1200,-€ als Gepäck aufzugeben, das interessierte aber die Kontrolletis 
nicht und an den Kontrollen erreicht man keinen Airline Mitarbeiter.

von Alex G. (dragongamer)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die Wertbegrenzung dürfte wohl eher zum Tragen kommen wenn sie das 
Gepäck verlieren/beschädigen und ersttatten sollen...

von Mani W. (e-doc)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
M.A. S. schrieb:
> Zum Ausgleich dafür wurde mir vor wenigen Wochen in TxL vor dem Abflug
> ein Phasenprüfer abgenommen: Schaftlänge zu groß.

Lügenstifte sind ja oft wirklich eine Gefahr...;-)

von Karl K. (karl2go)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Ich denke nicht dass es heute noch ne Airlines gibt, die Waffen im
> Handgepäck erlaubt.

Witzig sind die Schilder an manchen Emirates-Schaltern: Keine Säbel und 
keine Falken im Handgepäck.

Zumindest Falken sind auf bestimmten Flügen anscheinend zugelassen, so 
dass man extra darauf hinweist, wenn sie nicht erlaubt sind.

von Alex G. (dragongamer)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im Frachtraum dürften sie wohl als Tiere gelten wie andere auch...

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.