Kennt jemand dieses Spiel?

#5540665
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Falk B. schrieb:
> Wie lauten die Regeln?

Das habe ich alleine von dem kurzen Video jetzt auch nicht 100%ig 
verstanden - wobei ich den Eindruck hatte, dass es im Grunde nur darum 
geht, dass alle in der gleichen Farbe leuchtenden Lampen elektrisch 
miteinander verbunden werden müssen, indem die davor sitzenden Personen 
mit der einen Hand die mit einem Metallgitter überzogene Lampe, und mit 
der anderen Hand die Hände der betreffenden Mitspieler berühren müssen.
#5540715
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Falk B. schrieb:
> Wie heißt es?

Geiles Trinkspiel für'n Edersee.

Falk B. schrieb:
> Wie lauten die Regeln?

Offenbar muß man durch Berühren von Lampe und Mitspieler solange hin und 
her schalten, bis man acht gleiche Farben hat. Zumindest freut sich 
schonmal eine kurz vor Schluß, daß sie sieben gleiche haben "Ey soviele 
hatten wir noch nie". Bis dann alle rot leuchten. Wobei ich vor dem 
Einschalten der letzten roten keine Aktion erkennen kann. Scheint wohl 
auch noch etwas Random dabei zu sein.
Beitrag #5542876 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #5566729
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Hallo,

ich mach mich mal langsam an die Umsetzung, der Geburtstag des zu 
Beschenkenden rückt näher. Hat jemand ne gute, bewährte Methode, um die 
Verbindung über die Hände zu messen? Ich hab mal fix getestet, mit 1M 
Pull Up komme ich mit zwei Fingern über die Arme auf 1,5V 
Spannungsänderung, sprich ich hab ~3M Haut+Körperwiderstand. Ganz schön 
viel.

Ich würde mal das Ganze per Matrix und 1M Widerständen probieren, 
einfach als Spannungsteiler. Dann vielleicht noch jeweils gegen VCC und 
GND messen, so als Plausibilitätstest. Die Pull-Ups könnte man auf VCC/2 
legen, der gibt mehr Spielraum zum Messen.

Idden und sinnvolle Kritik erwünscht.
#5567359
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Hallo
Es gibt da die "Berührungsdetektoren" mit Darlington Transistoren.
http://www.b-kainka.de/Experimente/Experimente5.html Abb.5.1 zum 
Beispiel.
Wobei du für jeden Spieler einen Detektor und einen Schalter für deine 
speisende Spannung brauchst.
Als Schalter kannst du verschiedenes nehmen.
Wenn du einen Optokoppler verwendest, hast du keine Probleme, dass du 
relativ zu deiner Versorgungsspannung schalten musst.

Versorgen würde ich das schon mit mindestens 12V - je höher desto 
besser, aber bitte nur so das die Spieler nicht verschmoren ;)
Ich würde 24V nicht überschreiten wobei sogar 60V noch unter 
Sicherheitskleinspannung fallen (außer bei Kinderspielzeug 24V).
https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinspannung

Wenn du dass abwechseln alle Spieler einmal an Spannung schaltest siehst 
du, wer wen berührt. (Multiplexing)
Das sollte mit den meisten Mikrocontroller kein Problem sein.

Wenn du einfach nur einen Spannungsteiler machst, kann es sein, dass du 
viele Störungen empfängst.

Super Idee übrigens und danke fürs teilen :)
OP #5567383
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@ Andreas G. (andreasg4r)

>Es gibt da die "Berührungsdetektoren" mit Darlington Transistoren.
>http://www.b-kainka.de/Experimente/Experimente5.html Abb.5.1 zum
>Beispiel.

Naja, ganz nett, aber effektiv nicht besser bzw. empfindlicher als eine 
CMOS-Eingangsstufe.

>Als Schalter kannst du verschiedenes nehmen.

Der "Schalter" sind die Hände.

>Wenn du einen Optokoppler verwendest, hast du keine Probleme, dass du
>relativ zu deiner Versorgungsspannung schalten musst.

AUA!!!! NEIN!!! Ich bin KEIN Optokopplerfetischist!

>Versorgen würde ich das schon mit mindestens 12V - je höher desto
>besser, aber bitte nur so das die Spieler nicht verschmoren ;)

Naja, 5V aus ner PowerBank müssen reichen.

>Wenn du dass abwechseln alle Spieler einmal an Spannung schaltest siehst
>du, wer wen berührt. (Multiplexing)

So der Plan.

>Wenn du einfach nur einen Spannungsteiler machst, kann es sein, dass du
>viele Störungen empfängst.

Das ist bei den Schaltungen von Herrn Kainka nicht anders. Je 
hochohmiger und empfindlicher, umso störanfälliger.

Trotzdem Danke für deine Ideen.
Super Idee übrigens und danke fürs teilen :)
#5567393
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Falk B. schrieb:
> Das ist bei den Schaltungen von Herrn Kainka nicht anders. Je
> hochohmiger und empfindlicher, umso störanfälliger.

Ich glaube nicht dass Kainka da der echte Autor ist - das ist nur der 1. 
der Bei Google mit einem netten Bild rauskommt und deswegen von mir 
auserwählt wurde.

Der Nachteil bei einer CMOS-Eingangsstufe ist, dass diese ja wirklich 
hochohmig ist - die Darlingtonschaltung aber nicht. Die verstärkt nur 
den minimalen Strom.

Falk B. schrieb:
>>Wenn du einen Optokoppler verwendest, hast du keine Probleme, dass du
>>relativ zu deiner Versorgungsspannung schalten musst.
>
> AUA!!!! NEIN!!! Ich bin KEIN Optokopplerfetischist!

Um Fetische geht es zum Glück hier nicht ;)
Auch ich bin nicht immer von diesen Begeistert.
Alternativ kannst du hier auch einen PNP oder P-Kanal nehmen. Ist aber 
nicht einfacher zum ansteuern und auch nicht billiger.

Falk B. schrieb:
> Naja, 5V aus ner PowerBank müssen reichen.
Probiers aus und meld dich ob 5V genügen.
OP #5567434
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@Andreas G. (andreasg4r)

>Der Nachteil bei einer CMOS-Eingangsstufe ist, dass diese ja wirklich
>hochohmig ist

So hochohmig, wie man sie durch einen parallel geschalteten Pull Up/Down 
Widerstand einstellt. Ich geh mal mit 1M ins Rennen.

>- die Darlingtonschaltung aber nicht. Die verstärkt nur
>den minimalen Strom.

Irrtum, die ist auch hochohmig, sonst würde sie nicht mit wenig 
Eingangsstrom arbeiten, wenn gleich der immer noch um Größenordnungen 
unter CMOS liegt. Aber da kommt dann wieder der

>Alternativ kannst du hier auch einen PNP oder P-Kanal nehmen. Ist aber
>nicht einfacher zum ansteuern und auch nicht billiger.

Ich glaube nicht, daß ich extra Transistoren brauche.

>> Naja, 5V aus ner PowerBank müssen reichen.
>Probiers aus und meld dich ob 5V genügen.

Werde ich tun.
#5567451
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Ich würde einen AVR nehmen und mit dem Komparator über den Multiplexer 
vom ADC triggern. Dabei kannst du auch für das jeweilige Testpärchen 
einen der ADC-Pins auf Ausgang schalten und den passenden Gegenpol 
bilden: Lampengitter X auf Gnd, Lampengitter Y mit Pullup-Up scharf 
stellen und gucken, ob der Komparator zuckt. Sollte auch den Drahtverhau 
sehr in Grenzen halten.
(Firma: tsx89) Persönliche Seite #6400474
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Falk B. schrieb:
> Wie heißt es?

Im laufe der Zeit ist mir noch was eingefallen:

"BazilloShare360: China - and around the world"
"MultiPlayer-Suizid-Buttons: Keiner muss alleine sterben"
"PandPusch - Der Pandemie-Expander: lightning-fast"
"Ein aktiver Corona-Party-Beschleuniger"

Jaa ultra gemein, ich weiß...

/edit: Wie heißt des Ding nun eigentlich wirklich?
(Firma: tsx89) Persönliche Seite #6400483
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Falk B. schrieb:
> Ich glaube nicht, daß ich extra Transistoren brauche.
...
>> Probiers aus und meld dich ob 5V genügen.
> Werde ich tun.

Durch das häufige Händewaschen verringert sich der Salzanteil auf der 
Hand. Isopropanol / Desinfektion macht die Haut zudem viel trockener! 
Beides erhöht die Kontakt- und Übergangswiderstände erheblich! 
Heutzutage müsste man das "bestimmt" mit Transistor verstärken...
(Firma: Zombieland) #6400778
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Falk B. schrieb:
> Wie heißt es?
> Wie lauten die Regeln?
> Gibt es schon Projekte im Netz?
das Spiel hat den gleichen Reiz wie wenn Jugendliche beieinander stehen 
und  anfangen zu whatsappen bzw. im LOLz Slang emojis pinnen ... wie 
behindert muß man dafür eigentlich sein?
Eine wirklich tolle Geschenkidee; verschenk lieber was vernünftiges 
anstatt Dich dem Trend anzupassen.

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