Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Was kostet ein Elektroniker der für mich Schaltungen zusammenbastelt?


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von Forgoden  . (forgoden)


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Für meine Vision bräuchte ich bald für meine Projekte Fachkräfte. 
Deswegen meine Frage was so ein Elektroniker der für mich Schaltungen 
zusammenbastelt bzw testet kostet?

Was kostet die Stunde ?


Oft müssen uC-Prozessoren (meistens Arduino oder später ESPxx) mit 
Transistoren, MOSFET oder Widerstände, Kondis zusammengeschaltet werden. 
Auch TTL Verbindungen und so. Ich selber mag nicht immer Datasheets 
durchlesen ...

von Elektroniker (Gast)


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Firmen, die Elektroniker verleihen, nehmen 70-100€ pro Stunde.
Freelancer in etwa das gleiche.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Helmut v. schrieb:
> Deswegen meine Frage was so ein Elektroniker der für mich Schaltungen
> zusammenbastelt bzw testet kostet?
8,50...150€ pro Stunde.
8,50€ für den Bastler, der sich nebenher ein wenig Taschengeld verdienen 
will.
150€ für einen, der dir das Problem in einem Bruchteil der Zeit löst und 
die ganzen Irrwege auslässt, die der Bastler zwischendurch ausprobiert.

Dazwischen kannst du frei skalieren. Und natürlich darüber hinaus 
auch...

Es ist übrigens meist keine gute Idee, solche Projekte nach Regie auf 
Stundenbasis zu beauftragen, das kann schnell zum Fass ohne Boden 
werden.
Sondern du schreibst ein Pflichtenheft, diskutierst das mit dem 
potentiellen Auftragnehmer, spezifizierst es noch ein wenig genauer und 
erhältst dann ein Pauschalangebot.

: Bearbeitet durch Moderator
von Zocker_54 (Gast)


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> Re: Was kostet ein Elektroniker der für mich Schaltungen zusammenbastelt?

Mir ist nicht ganz klar was du von einem "Elektroniker", was immer du 
darunter verstehst, velangst und was der machen soll. Mit Elektroniker 
für Schaltungen, so mal schnell was zusammenbasteln, kosten darf es auch 
nichts, ist es da nicht getan.

Habe den Eindruck das du etwas blauäugig an die Sache rangehst, solltest 
dir erst mal über die Aufgabenstellung klarwerden, dann kannst du 
abschätzen was der Mann kosten wird, und vorallem was der Mann können 
muss.

Aber mit 70,-€ - 100,-€ pro Stunde bei Freelancern liegst du gut in der 
Kalkulation.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Oh weh, ein fauler Visionär, bist du im Hauptberuf Architekt?

 Die brauchen auch immer Fachleute, welche ihre ihnen die Hirnpfürze 
umsetzen ohne sich mit deren Umsetzbarkeit beschäftigen zu müssen und 
das zum Fixpreis bitte.

Namaste

: Bearbeitet durch User
von 1234567890 (Gast)


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- Vision != Marktreifes Produkt

- Facharbeiter: meist zuständig fürs Zusammenbauen, Inbetriebnehmen, ...
- Ingenieur: meist zuständig für die Entwicklung dessen, was 
zusammengebaut werden soll

- Facharbeiter != Ingenieur

- für Produkt+Fertigung meist Facharbeiter und Ingenieur notwendig 
(Preise sind bei beiden verschieden)

von Forgoden  . (forgoden)


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rofl, naja ich habe mich selbst mit Elektronik beschäftigt, also 
ungefähr kann ich mich da schon orientieren. Nur wenn's komplexer wird, 
z.B. wenn ich mir die Platine im Oszilloskop anschaue, dann bin ich 
hilflos ausgeliefert.

Aber 70-100€ ist ganz schön teuer. Ich dachte eher so um die 50€ bei den 
ganzen Lohndumping überall...

Und die C++ Programmierer verlangen auch soviel oder was?

Auch die Mathematiker/Physiker, die für mich ausrechnen sollen welche 
Elektromotoren ich nehmen soll, verlangen hoffentlich weniger ?

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Helmut v. schrieb:
> Ich dachte eher so um die 50€ bei den ganzen Lohndumping überall...
Ja, kann sein, dass du das denkst.
Und du wirst auch irgend jemanden finden, der das für dieses Geld macht. 
deine 50€ liegen ja satt und sauber im angegebenen Kostenrahmen.

> Und die C++ Programmierer verlangen auch soviel oder was?
Ja, denn auch die haben studiert und Haus und Auto und Familie.

> Auch die Mathematiker/Physiker, die für mich ausrechnen sollen welche
> Elektromotoren ich nehmen soll, verlangen hoffentlich weniger ?
Warum sollten sie? Weil ihre Arbeit weniger wert ist?

Ich schlage vor, du sparst dir diese ganzen unheimlich naiven Fragen und 
folgst meinem Vorschlag mit dem Pauschalangebot.

: Bearbeitet durch Moderator
von g457 (Gast)


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> Sondern du schreibst ein Pflichtenheft, diskutierst das mit dem
> potentiellen Auftragnehmer, spezifizierst es noch ein wenig genauer und
> erhältst dann ein Pauschalangebot.

Jenes dann keinesfalls runterhandeln versuchen, das kann nur Probleme 
machen. Auch nicht nachträglich die Speck ändern, das verursacht um 
Größenordnungen mehr Kosten als man naiv erwarten würde. Und irgendwann 
freuen sich dann die Anwälte beider Seiten.

> Auch die Mathematiker/Physiker, die für mich ausrechnen sollen welche
> Elektromotoren ich nehmen soll, verlangen hoffentlich weniger ?

Erstens: Nein, natürlich nicht, warum sollten sie? Zweitens: Du willst 
einen Inschenöah um das auszurechnen, keinen Theoretiker.

von Sonntagsfrüh (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> ich habe mich selbst mit Elektronik beschäftigt

> die Platine im Oszilloskop anschaue

Oh weh ... das wird innovativ

von Jens (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> Und die C++ Programmierer verlangen auch soviel oder was?

Frage sie doch einfach.

> Auch die Mathematiker/Physiker, die für mich ausrechnen sollen welche
> Elektromotoren ich nehmen soll, verlangen hoffentlich weniger ?

Ein Physiker oder gar Mathematiker berechnet dir keine Elektromotoren 
für dein Projekt. Das macht normalerweise der Ingenieur auf Basis der 
gestellten Anforderungen. Manchmal macht es auch ein BWLer, dann braucht 
man sich nicht wundern, wenn das Produkt nach ein paar Monaten den Geist 
aufgibt.

Noch ein Tipp: Gute Leute sind teuer. Billige Leute sind aber unterm 
Strich noch teurer, weil sie deine Zeit und dein Material vergeuden.

von my2ct (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> Auch die Mathematiker/Physiker, die für mich ausrechnen sollen welche
> Elektromotoren ich nehmen soll, verlangen hoffentlich weniger ?

Wenn du einen Student dieser Fachrichtungen aus den Anfangssemestern 
meinst, könntest du Recht haben. Aber selbst wenn er dir die Motoren 
ausrechnen kann, was eher ein Ingenieursjob wäre, bezweifle ich, dass er 
bei Problemen dafür gerade stehen kann.

von Zocker_54 (Gast)


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> Helmut v. schrieb:
> Ich dachte eher so um die 50€ bei den ganzen Lohndumping überall...

Was hast du denn für Vorstellungen.

Dafür bekommst du nicht mal einen Gärtner.

Wenn du deinen VW Polo zur sogenannten Fachwerkstatt bringst legst du 
für einen Mechatroniker im zweiten Leerjahr schon 100,-€ die Stunde hin.

Und du willst hochwertige Endwigglerarbeit mit 50,-€ abspeisen ?

Vergiss es. Am besten eröffnest du eine Würstchen-Bude.

von Cerberus (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Aber mit 70,-€ - 100,-€ pro Stunde bei Freelancern liegst du gut in der
> Kalkulation.

Freelancer "bauen" auch nichts, denn das wäre "gewerblich" und
außerhalb ihrer Befugnisse.

Zocker_54 schrieb:
> Vergiss es. Am besten eröffnest du eine Würstchen-Bude.

Wahre Worte, gelassen ausgesprochen.

Was der TO da wohl für ein Hirngespinst ausgebrütet hat?

von meckerziege (Gast)


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Drehen wir das mal um. Du hast eine Vorstellung was es kosten darf PRO 
STUNDE. Dann schauen wir mal was es dafür gibt. Weder meine Kollegen 
noch ich würde für das Geld arbeiten. Allerdings gibts da andere:

Wenns lang dauern darf, billig sein soll, Irrwege erlaubt sind, und 
hernach auch die Zuverlässigkeit erst einmal nebensächlich ist: Such dir 
ein paar Studenten. Da kommst du mit deinen Preisvorstellungen hin.
Beachte aber auch, dass hier kein finales Produkt herauskommt und sich 
das alles ganz schön hinziehen wird. Kannst du dir das leisten?
Ja, nämlich nicht nur Personalkosten müssen in deine Rechnung eingehen, 
sondern auch beispielsweise die Zeit, in der du noch nicht auf dem Markt 
bist. Kannst du dir die Monate leisten? Gibts einen Konkurrenten der vor 
dir den Markt besetzen kann?


Du machst meiner Meinung nach auch den Fehler, dass du PRO STUNDE 
suchst. Nehmen wir an, du nimmst nen Studenten, der 30 Euro die Stunde 
sehen will. Alternativ könntest du einen Ingenieur nehmen der es 
freundlicherweise für 90 Euro die Stunde macht. Drei mal so teuer, oder? 
Aber dieser Ingenieur könnte 3 bis 4 mal so schnell sein, d.h. in der 
STUMME sparst du dir wieder was. Daher: Schau nach einem pauschalen 
Angebot, damit du die Gesamtkosten besser kontrollieren kannst.

von Softwerker (Gast)


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Es gäbe da die Möglichkeit der Kostensenkung, indem Du im nahen und 
fernen Ausland die Arbeiten auslagerst.

Solange die Ingenieure/Informatiker aus Osteuropa und Indien ihre Länder 
nicht verlassen haben, nehmen sie moderate Preise für Komplettpakete an 
Entwicklungsarbeiten.

Du kannst auf den einschlägigen, internationalen Freelancer-Börsen mit 
ihnen in Kontakt treten.
Soweit ich es vernommen haben, können sich diese Leute sogar 
Informatikstudenten leisten oder sogar Informatiker, die während der 
Arbeit dann Katzenvideos ansehen.
Es gibt auch kleinere Softwarebuden, die die Entwicklung übernehmen und 
sogar einige Referenzen aufweisen, dass diese für größere Unternehmen 
schon entwickelt haben.

von Softwerker (Gast)


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Für die Hardware müsste es doch möglich sein, etwas selbst 
zusammenzufrickeln, das kann doch nicht so schwer sein.

Du baust schließlich keinen Single-Board-Computer mit Memory Interface 
und LVDS Leitungen, sondern irgendwas mit Mikrocontroller und ein paar 
Transistoren, MOS-FETs und Relais.

Diese groben Teilen sind tolerant auch bei kleineren Fehlern oder 
andersrum gesagt, man kann nicht viel falsch machen.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Softwerker (Gast)
> Datum: 09.09.2018 10:15

> Diese groben Teilen sind tolerant auch bei kleineren Fehlern oder
> andersrum gesagt, man kann nicht viel falsch machen.

Was redest du für ein Zeug.

Wenn du vom Tuten und Blasen keinen blassen Schimmer hast wirst du dich 
wundern was du alles falsch machen kannst.

Du stellst das ganze hin als ob das von jedem Gärtner oder Frisör 
gemacht werden könnte.

Dem ist aber nicht so.

von Sebastian H. (sebh)


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Zocker_54 schrieb:
>> Autor: Softwerker (Gast)
>> Datum: 09.09.2018 10:15
>
>> Diese groben Teilen sind tolerant auch bei kleineren Fehlern oder
>> andersrum gesagt, man kann nicht viel falsch machen.
>
> Was redest du für ein Zeug.
>
> Wenn du vom Tuten und Blasen keinen blassen Schimmer hast wirst du dich
> wundern was du alles falsch machen kannst.
>
> Du stellst das ganze hin als ob das von jedem Gärtner oder Frisör
> gemacht werden könnte.
>
> Dem ist aber nicht so.

Die Anforderung die ich oben rauslese (natürlich sehr überschaubar was 
der TO spezifiziert hat) hört sich für mich nach "irgendwas mit einem 
Arduino schalten und über TTL mit was anderem Daten austauschen".
Dafür gibt es zuhauf fertige Bausteine in der Arduino lobby. Gärtner 
oder Friseur tun sich trotzdem schwer, da fast alles davon auf Englisch 
ist, aber wer das beherrscht und den Willen hat, der kann das meiner 
Meinung nach auch hinbekommen. Halt nicht in 5 Minuten, weil man sich 
eventuell massiv in Grundlagen einlesen muss.

von Hirn ist Kapital (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> Für meine Vision bräuchte ich bald für meine Projekte Fachkräfte.
> Deswegen meine Frage was so ein Elektroniker der für mich Schaltungen
> zusammenbastelt bzw testet kostet?

> Ich selber mag nicht immer Datasheets
> durchlesen ...

Der beauftragte Löter aber auch nicht. Der lötet was du ihm sagst und 
zeigt dir mit einer Messung das es nich funktioniert weil aus diesen 
Vorgaben und Budget nix funktionsfähiges werden kann.

Was du willst, ist nicht zusammenbasteln sondern Entwickeln und das 
kostet im ProfiBereich grob 80-100€/h In diesem Stundensatz sind die 
Jahre die der Entwickler in Ausbildung (englisch f. Datenblätter, 
Grundlagen der elektronik, Handwerkszeug) Datasheet lesen, und 
eigentlicher Entwurf mit eingepreist. Wer eben nicht in die eigene 
Ausbildung Zeit investieren möchte, muss für die Ausbildung anderer 
Zahlen. Guter Rat ist eben teuer und wer nicht lernen will muss zahlen.

von Sepp Lusplus (Gast)


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> Aber 70-100€ ist ganz schön teuer. Ich dachte eher so um die 50€ bei den
> ganzen Lohndumping überall...
>
> Und die C++ Programmierer verlangen auch soviel oder was?

Iiihwo, Sicher nicht mal die Hälfte davon!
Programmieren ist eine komplett immaterielle Angelegenheit, dazu ist 
weder ein PC noch ein Internetzugang nötig. Ja Nichtmal ein Dach überm 
Kopf, weshalb die Inder das so gut können...

von Softwerker (Gast)


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Ein Vorschlag an das µC-Forum.

Statt immer mehr Unterforen aufzumachen, wie wäre es mit der Einbindung 
eines Kollaborationstools, um solchen Hobbyisten wie dem TO auf 
freiwilliger Basis zu helfen, indem wir ihm die Schaltungen und etwas 
Software entwickeln.

Ich denke da an eine Wiki-Plattform, in der jeder Interessierte und 
Hilfswillige was reinschreiben und Grafiken erstellen kann.

von Hirn ist Kapital (Gast)


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Softwerker schrieb:

> Statt immer mehr Unterforen aufzumachen, wie wäre es mit der Einbindung
> eines Kollaborationstools, um solchen Hobbyisten wie dem TO


Der/die TO ist kein Hobbyist ...

von Bürovorsteher (Gast)


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> Was kostet die Stunde ?

Bei mir beläuft sich das auf 150 €/h. Vorhandensein aller notwendigen 
CAD-Systeme, Produktionsmittel und Messtechnik eingeschlossen.
Widerstände und Kondensatoren werden nicht extra berechnet.

von Dussel (Gast)


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Und wieder…
Nach seinem zweitem Beitrag ist doch klar, dass er ein Troll ist. Warum 
wird der dann immer weiter gefüttert?

von Martin S. (strubi)


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Softwerker schrieb:
> Es gäbe da die Möglichkeit der Kostensenkung, indem Du im nahen und
> fernen Ausland die Arbeiten auslagerst.

Und der Schuss geht garantiert nach hinten los. Habe ich jetzt 
mehrfach erlebt, wurde am Schluss teurer als der heimische Spezialist. 
Der darf dann den ganzen Scherbenhaufen teils nochmal von vorne neu 
designen.
Am Schluss gilt immer: You get what you pay for, der Markt reguliert 
sich fast immer selber, und Schnäppchen gibt's in der Entwicklung so gut 
wie keine.
So gibt's also nur eins: den Pflichtenheft/Lastenheft-Tanz, möglichst 
früh auf Dokumentation pochen, und den Auftrag gedeckelt (mit etwas 
Risikokalkulation eingeschlossen) definieren. Sonst passiert so gut wie 
immer folgendes: Budget geht aus, Projekt wird nicht fertig, Leute 
unzufrieden, Leute schmeissen ihr Geld nem RA in den Rachen, Leute 
kriegen nie Recht.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

stellst Du die Werkstatt mit Tisch, Licht, Lötkolben, Messtechnik, 
Stromversorgung, Verbrauchsmaterial, Lagerhaltung, Internetanschluß oder 
soll der Elektroniker das alles schon bei sich selbst haben und nur für 
Dich ein Platinchen ausdenken und herstellen? Soll er in Deinen 
Räumlichkeiten schaffen oder in seinen eigenen? Du könntest auch 
anbieten: 500 Euro für zwei Prototypen... kommen dann per Post und Du 
kannst auf dem Oszilloskop nicht einmal erkennen, ob sie etwas taugen.

MfG

von Purzel (Gast)


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Solche Trolle schmieren wir uns hier jede Woche zwei auf die Stulle. ..

Allenfalls koennten wir ja mal einen Schritt weitergehen, und annehmen 
die Kosten seien geloest.

Worum geht es denn ? Der garantierte Jackpott ?

von my2ct (Gast)


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Sebastian H. schrieb:
> "irgendwas mit einem Arduino schalten und über TTL mit was anderem Daten
> austauschen".

Schon die Bezeichnung "TTL" in diesem Zusammenhang dokumentiert "keine 
Ahnung von Tuten und Blasen". Kein Arduino dieser Welt ist auf TTL-Pegel 
spezifiziert.

von Forgoden  . (forgoden)


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Nein ist keine Trollfrage. Ich merke schon dass die Stundenkostenfrage 
doof war.

Meine Gedanken sind jetzt nur ob der Maschinenbauingenieur der mir die 
richtigen E-Motorentypen bereitstellt bzw empfiehlt auch was von 
Motorentreibern versteht? Da könnte wiederrum der Eletrotechniker 
besser. Jedenfalls müsste ich herausfinden auf was die Leute wirklich 
spezialisiert sind. Die könnten mich ja auch bescheissen.

Ich weiss nur von meinen Erfahrung, das viele Bastler und auch 
Ingenieure hier in Europa gar nicht von billigen Chinateilen wissen. Zum 
Beispiel empfiehlt mir jemand ein Modul aus Europa das teuer ist. Dabei 
könnte so ein Modul aus China eben nur ein Viertel kosten und kann von 
der Leistung her genauso gut. Ja gut... die Qualität leidet manchmal, 
doch nicht alles aus China ist unbedingt schlecht. Das Budget ist 
gegrenzt.

Vielleicht werden die Spezialisten erst mal über mich lustig machen. War 
ja mit George Lucas auch so.

von Hmmmmmhh (Gast)


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Was kostet ein Elektroniker der für mich Schaltungen zusammenbastelt?

Was kostet ein Arzt, der meinen Hof fegt?

von Hirn ist Kapital (Gast)


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Helmut v. schrieb:

> Ich weiss nur von meinen Erfahrung, das viele Bastler und auch
> Ingenieure hier in Europa gar nicht von billigen Chinateilen wissen.

Doch so jeder Bastler und Ingenieur in Europa weiss von China, ...

Irgendwo scheinst du mir reichlich plemplem ..

Wenn dir jemand von China abrät da heisst es nicht unbedingt das er 
china nicht kennt, sondern das er es gut mit dir meint und dich vor 
Fehlinvestitionen schützen will.


Warum kommt mir nur "Die Kuh im Propeller" in den Sinn:
https://youtu.be/YYIPSkfWPX0?t=68

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Ein Maschinenbauer weiß über Strom und Elektro normalerweise recht 
wenig. Du müßtest also beide einstellen, oder einen mit zwei Köpfen, der 
braucht dann nur einen Sitzplatz in Deiner Werkstatt.

MfG

von Der Dreckige Dan (Gast)


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Helmut, es tut mir wirklich leid, daß sie dir durchweg solchen Quatsch 
erzählen...ist hier leider so üblich, nicht verzweifeln!

Schreib einfach mal beispielhaft, in welchem Bereich was gemacht werden 
soll. Schon bekommst du PNs mit Angeboten, bei denen die Welt wieder 
sehr in Ordnung ist. Und das sind dann vielleicht 100-200 Euro je 
komplettes Projekt, mehr nicht!

Das hier ist öffentlich. Und da geht es nur scheinbar um die 
Beantwortung deiner Frage. Hier geht es darum, mit solch utopischen 
Preisvorstellungen so zu tun, als ob man selbst vorn dabei, und für die 
eigene Arbeit solche Preise gewöhnt ist. Dabei können sie rein gar 
nichts, sind allerdings brillant darin, so zu tun, als ob.
Sie werden dir nun erst recht das Gegenteil erzählen, was diese schnöde 
Wahrheit allerdings noch unterstreicht.

von Michael B. (laberkopp)


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Martin S. schrieb:
> Am Schluss gilt immer: You get what you pay for

Komisch, galt noch nie, man kann problemlos mehr bezahlen für 
schlechtere Ware.

Eher gilt:

Es GIBT eine Steuer auf Dummheit. Sie wird von der Wirtschaft
erhoben und im Allgemeinen von den entsprechend Steuerpflichtigen ohne
Murren an der Ladenkasse bezahlt.

von Rolf R. (dankobum)


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Lothar M. schrieb:
> Sondern du schreibst ein Pflichtenheft, diskutierst das mit dem
> potentiellen Auftragnehmer, spezifizierst es noch ein wenig genauer und
> erhältst dann ein Pauschalangebot.

Kann es sein, dass du Lastenheft und Pflichtenheft verwechselst?

Der Auftraggeber schreibt doch normalerweise ein Lastenheft und daraus 
macht der Auftragnehmer ein Pflichtenheft.

von Hirn ist Kapital (Gast)


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Der Dreckige Dan schrieb:
> Helmut, es tut mir wirklich leid, daß sie dir durchweg solchen Quatsch
> erzählen
>
> Schreib einfach mal, in welchem Bereich was gemacht werden
> soll.  Und das sind dann vielleicht 100-200 Euro je
> komplettes Projekt, mehr nicht!

Ja schreib mal was dir so vorvisioniert.
Ich erwarte: eine HD-Camera-Drohne auf Zuruf (da du ja george Lucas 
erwähntest), das entwickelt aber keiner für 199€99.
Oder ist es aber ein Chemtrail-Deactivierer - das läge schon eher im 
finanziellen und intellekruellen Budget des TO.

von 2⁵ (Gast)


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Selbst wenn du ein fertiges Produkt haben solltest, musst du dann noch 
die Konformitätserklärung CE machen. Dazu benötigt man i.A. ein 
Testlabor, was einem im einfachen Fall (wenn man keine Erfahrung hat!) 
ein paar Tausender abnimmt und wenns komplexer wird (Netzspannungen und 
sei es nur das mitgelieferte Netzteil, Funk (WLAN), Auto...) gerne auch 
fünfstellige Beträge. Da relativieren sich dann ein paar tausend Euro 
Entwicklungskosten gerne mal.

Der Dreckige Dan schrieb:
> Und das sind dann vielleicht 100-200 Euro je komplettes Projekt, mehr nicht!
Natürlich kann man ein paar Arduino Karten zusammenstecken und in 1-2 
Tagen eine kleine Software schreiben. Für ein privates Projektchen ist 
das o.k., evtl auch für eine Machbarkeitsstudie. Aber das sind dann 
evtl. 10% vom fertigen Produkt.

von Theor (Gast)


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@ Helmut

Ich schlage Dir vor, ein Lastenheft zu schreiben und dann damit Angebote 
einzuholen.

In diesem Forum (oder in einem anderen) solche Fragen zu stellen, ist, 
wie sich auf einen belebten Platz zu stellen und ähnliches zu fragen. Du 
wirst eine grosse Bandbreite an Antworten erhalten, die von einer ebenso 
grossen Bandbreite an Motiven, Fähigkeiten und Befindlichkeiten geleitet 
sind. Kurz: Ein wildes Durcheinander.
Erfahrung und Menschenkenntnis helfen, die seriösen Antworten heraus zu 
sieben. Aber ist nicht so einfach.
Auch kann Dir Statistik helfen. Angebote, die im Bereich einer Häufung 
liegen, sind vermutlich seriöser als die "Ausreisser", also ganz 
billigen oder ganz teuren.


Noch ein Wort zum Preis; ich fürchte allerdings dass ich dazu Fragen 
anschneiden muss, die Du nicht gestellt hast.

Also mit Verlaub: Du argumentierst, dass in Zeiten des Lohndumpings doch 
auch für Dich eine kostengünstiges Angebot da sein sollte. Möglich ist 
das, doch möchte ich Dich bitten zu berücksichtigen, dass so ein 
Geschäft auf Gegenseitigkeit beruht. Beide Partner sollten befriedigt 
sein, von dem, was sie erhalten.
Ein weiterer Gesichtspunkt ist, dass Du, wie man so schön sagt, das 
erhältst, wofür Du bezahlst.
Falls Du vor allem einen minimalen Preis durchsetzen willst, wirst Du 
wahrscheinlich auf jemanden treffen, der Dir das Minimum an Umfang und 
Qualität gibt, das ihm dafür noch angemessen (und im Streitfall 
durchsetzbar) erscheint, denke ich. Psychologisch gesehen wird jemand 
gründlich und loyal arbeiten, dem Du, - auch über das Geld -, 
Wertschätzung erweist.

Vielleicht scheint Dir das bedenkenswert. Es würde mich freuen.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Helmut.


Helmut v. schrieb:

> Für meine Vision bräuchte ich bald für meine Projekte Fachkräfte.
> Deswegen meine Frage was so ein Elektroniker der für mich Schaltungen
> zusammenbastelt bzw testet kostet?
>
> Was kostet die Stunde ?

Wenn Du hier einen aus der Ecke nimmst, braucht der, wenn er ehrlich ist 
und versteuert, 60-70€ für seine Selbstkosten.
Wenn Du dafür, oder weniger einen haben willst, geht das hier nur 
tiefschwarz, d.H. Du brauchst jemanden, der seine Lebenshaltung mit 
einem Job oder Stütze abdeckt, und das ganze halt zusätzlich 
macht....und ohne Steuer.

Wer nebenher einen halbwegs vernünftigen Job hat, hat aber nebenher kaum 
noch die Energie für so eine Aufgabe. Wenn er die Energie hätte, hätte 
er vermutlich einen anderen Job, wo diese zusätzliche Energie gebraucht 
würde.

D.h. hier kann tatsächlich kaum einer zu einem angemessenen Preis für 
Dich arbeiten. Er müsste immer zu viel verlangen, denn vermutlich ist 
die Tätigkeit, die Du ausgeführt haben willst, nur etwas zwischen 10 und 
20 Euro Wert.

Darum werden solche Tätigkeiten mittlerweile nach Indien, Malaysia oder 
China ausgelagert. Da passt das Preis/Leistungsverhältnis wieder. Da 
bist Du dann mit 2-20€ die Stunde dabei. Natürlich braucht das mehr Zeit 
und Du hast Kommunikationsprobleme.

Wenn es etwas näher sein sollte: Bulgarien, Rumänien oder die Türkei 
sind etwas nähere, aber dafür auch etwas teurere Adressen.

Das Problem für Dich: Du müsstest Kontakte und Beziehungen dahin haben. 
Ohne die wird das sonst nichts.

Und weil sowas schon seit Jahren ausgelagert wird, finden sich hier 
immer weniger Leute, die in Elektronik Entwicklung und Prototypenbau 
Erfahrung haben.
Hier wird nur noch der Kram gemacht, der extrem speziell oder so 
kritisch ist, dass man ihn ungerne auslagert. Das sind aber nur ganz 
wenige Leute, die man dafür brauchen kann, und die sind halt sehr teuer.

Daher kann ich Dir nur raten, es im Ausland zu versuchen.

> Oft müssen uC-Prozessoren (meistens Arduino oder später ESPxx) mit
> Transistoren, MOSFET oder Widerstände, Kondis zusammengeschaltet werden.
> Auch TTL Verbindungen und so. Ich selber mag nicht immer Datasheets
> durchlesen ...

Musst Du alles aber trozdem, wenn auch in etwas geringerem Umfange. 
Sonst hauen sie Dich übers Ohr, wenn Du das ganze nicht weit genug 
selber überschaust. Auch (und gerade) hier in Deutschland.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Hallo Helmut,

Helmut v. schrieb:
> Für meine Vision bräuchte ich bald für meine Projekte Fachkräfte.
> Deswegen meine Frage was so ein Elektroniker der für mich Schaltungen
> zusammenbastelt bzw testet kostet?
>
> Was kostet die Stunde ?

Nimms mir nicht übel, aber die Überschrift verrät schon, dass dein 
Projekt zum Scheitern verurteilt ist. Produkte werden entwickelt, bei 
Hobby-Projekten wird gebastelt. Bei der Produktentwicklung kommt es 
nicht auf den Studensatz an, sondern darauf, dass die Anforderungen 
vollständig in einer definierten Zeit erfüllt sind.

Vielleicht solltest du deine Frage nochmal stellen, und klar sagen, was 
du genau gemacht haben willst. Und damit meine ich nicht detailierte 
Arbeitsschritte, sondern "Aufbau eines Prototypen/Funktionsmusters", 
"Schaltungsentwicklung", "Beratung" oder "Komplette Produktentwicklung". 
Dafür sind jeweils unterschiedliche Qualifikationen erforderlich. Erst 
wenn das geklärt ist, sollte man sich über die genauen Inhalte 
unterhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

von Softwerker (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Darum werden solche Tätigkeiten mittlerweile nach Indien, Malaysia oder
> China ausgelagert. Da passt das Preis/Leistungsverhältnis wieder. Da
> bist Du dann mit 2-20€ die Stunde dabei. Natürlich braucht das mehr Zeit
> und Du hast Kommunikationsprobleme.


Der deutsche Staat schlägt auch hier wieder ordentlich zu, wie ich 
letztens feststellen musste.

Da habe ich 10 PCBs (100mm x 100mm, Lead-free, 35µm copper, 2-layer, 
soldermask) aus China bestellt für 50€, habe mich über den Preis 
gefreut.
Und über die gute Qualität und extrem schnelle Auftragsabfertigung. Es 
gab sogar noch 2 Platinen gratis oben drauf, weil diese sowieso 
weggeworfen worden wären.

Zu früh, die DHL hat mein Paket aufgemacht und ruft mich extra an, was 
das überhaupt für Sachen sind, die ich bestellt hätte.

Damit nicht genug, sie haben für mich ungefragt die Zollgebühren 
vorgestreckt und mir die Ware direkt zugeschickt. Aber nicht aus 
Höflihckeit, sondern weil sie damit noch extra Gebühren erheben und 
dazuverdienen.
Dabei hatte der Chinese schon auf der Rechnung geschrieben, dass die 
mitgelegten Zollpapiere alles geregelt und entgolten hätte.

So habe ich über 100€ für die PCBs bezahlt, so hätte ich auch aus dem 
osteuropäischen EU-Ausland die Ware bestellen können.

von MWS (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> der für mich Schaltungen
> zusammenbastelt bzw testet kostet?

Wenn Du fragen musst, kannst Du Dir's nicht leisten.

Beitrag #5550892 wurde von einem Moderator gelöscht.
von STK500-Besitzer (Gast)


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[OT]
Softwerker schrieb:
> Der deutsche Staat schlägt auch hier wieder ordentlich zu, wie ich
> letztens feststellen musste.

Sicher, dass es der Staat war? Oder ist das so eine Maaßlose Aussage?
Ich Deutschland kümmert man sich darau, dass der Dreck bei der 
Platinenproduktion nicht einfach ins Klo gekippt wird, und die 
Mitarbeiter auch gesund wieder nach Hause gehen, bei Krankheit etc. auch 
weiter bezahlt werden...
Das kostet natürlich alles Geld. Sind diese Leistungen bei den Chinesen 
auch vorhanden?
[/OT]

Thorsten O. schrieb:
> Produkte werden entwickelt, bei Hobby-Projekten wird gebastelt.
Wer mit Arduinos produktiv arbeiten will (s.o), bastelt...

von ABC (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> Für meine Vision bräuchte ich bald für meine Projekte Fachkräfte.
Wohl eher nen Arzt und eine Schüssel voller Tabletten.

> Deswegen meine Frage was so ein Elektroniker der für mich Schaltungen
> zusammenbastelt bzw testet kostet?
Interessant wäre für dich welcher Arzt dich dauerhaft betreut.

> Was kostet die Stunde ?
Interessante wäre für dich was die Schüssel voll Medikamente kostet

> Oft müssen uC-Prozessoren (meistens Arduino oder später ESPxx) mit
> Transistoren, MOSFET oder Widerstände, Kondis zusammengeschaltet werden.
> Auch TTL Verbindungen und so. Ich selber mag nicht immer Datasheets
> durchlesen ...
Interessanter wäre für dich wie oft du welche Medikamente täglich nehmen 
musst damit die Visionen verschwinden oder ob ein stationärer Aufenthalt 
erforderlich sein wird.

von Cerberus (Gast)


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Dennis schrieb im Beitrag #5550892:
> Besser als Hartz.

Auch da muss man erst mal den Umsatz haben, um da
wenigstens gleichzuziehen. Kunden zu haben, ist
nicht gleichbedeutend mit Einkommen. Da fällt eine
ganze Menge für andere ab.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Rolf R. schrieb:
> Kann es sein, dass du Lastenheft und Pflichtenheft verwechselst?
Sowohl vom einen wie vom Anderen sind die vorliegenden Spezifikationen 
unbrauchbar weit entfernt.

Theor schrieb:
> Ich schlage Dir vor, ein Lastenheft zu schreiben und dann damit Angebote
> einzuholen.
Ich mache gerne in meine Angebotsanfragen einen solchen "Fehler" hinein, 
der jedem auffällt, der die Daten genauer anschaut. Denn die, die ein 
Angebot "ins Blaue hinein" und "aus dem Bauch heraus" abgeben, arbeiten 
auch später so...
Ich schlage deshalb vor, diejenigen Angebote auszusortieren, deren 
Ersteller keine Rückfragen hatten. Denn ich hin mir vollkommen sicher, 
dass die Spec, die Helmut schreibt, ungenau ist und Fragen offenlässt.

von Paul H. (powl)


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Lothar M. schrieb:
> 8,50€ für den Bastler, der sich nebenher ein wenig Taschengeld verdienen
> will.

Also selbst als Bastler würde ich nicht unter nem 10er die Stunde nen 
Deal eingehen.

von Selbi (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Helmut v. schrieb:
>> Deswegen meine Frage was so ein Elektroniker der für mich Schaltungen
>> zusammenbastelt bzw testet kostet?
> 8,50...150€ pro Stunde.
> 8,50€ für den Bastler, der sich nebenher ein wenig Taschengeld verdienen
> will.
> 150€ für einen, der dir das Problem in einem Bruchteil der Zeit löst und
> die ganzen Irrwege auslässt, die der Bastler zwischendurch ausprobiert.


Genau so kann man das stehen lassen, bis vielleicht auf das kleine 
Detail, dass der Bastler die Minimalaufgaben auch 100% kann und der 
freelancer diese ihm auch überlässt.

von Forgoden  . (forgoden)


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Die Antworten bis jetzt helfen mir schon, auch wenn die durcheinander 
sind. Ich durchschaue die komplexen Sachverhalte.

Jemand schreibt hier dass Konformitätserklärung CE drauf sein muss.

Abgesehen davon dass ich den Sinn von CE immer noch nicht verstehe, denn 
für mich ist das ganz klar Technologie- und Wirtschaftskiller. Vor allem 
dann wenn kein Gerät sich von anderen gleichen darf oder wenn sie 
ständig upgedatet werden müssen. Man kann doch nicht jedesmal immer 
ständig alles überprüfen lassen.

Gilt das nur für Produkte die verkauft werden oder auch für Geräte die 
eingesetzt werden und aber trotzdem in meinem Besitz bleiben?

Wenn ich meine Produkte ins Ausland außerhalb EU verkaufe, so klappt es 
doch immer noch ohne CE? Schließlich verkaufen die Chinesen ihre 
Produkte an uns auch ohne CE. Dürfte diese Strategie funktionieren?

von voltwide (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> Ich durchschaue die komplexen Sachverhalte.

Ja nee, is klar. Was Du in den folgenden Sätzen ja eindringlich unter 
Beweis stellst. Du hast wirklich überhaupt keinen Plan.

von Hirn ist Kapital (Gast)


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Helmut v. schrieb:
>  Schließlich verkaufen die Chinesen ihre
> Produkte an uns auch ohne CE.

Nein, da ist auch ein CE drauf, bedeutet aber was anderes "China 
Export". Was aber die chinesen nicht davor schützt das deren 
Schein-CE-Waren auf Käuferkosten eingestampft werden dürfen. 
Beitrag "Import von elektronischen Gerät als Privatperson + CE Zeichen"

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Helmut v. schrieb:
> z.B. wenn ich mir die Platine im Oszilloskop anschaue, dann bin ich
> hilflos ausgeliefert.

Und was denkt die Platine wenn SIE DICH SIEHT?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Helmut v. schrieb:
> Dürfte diese Strategie funktionieren?

CE = "Chaos Embedded

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Helmut v. schrieb:
> so ein Elektroniker

haaach was für ein Pöbel...

von Trololol (Gast)


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Ihr fallt auch auf die dümmsten Trolle herein...

von Kastanie (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> Jedenfalls müsste ich herausfinden auf was die Leute wirklich
> spezialisiert sind. Die könnten mich ja auch bescheissen.

coole Einstellung!
Alle Beiträge sind gespickt mit Hinweisen zu "nehmt mich bloß nicht 
ernst".

von Duffy (Gast)


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CE ist halb so wild, wenn es von Anfang an bei der Entwicklung 
berücksichtigt wird.

Bei ernsthafte Projekten wird die eingesetzte Technik erst nach 
Erstellung des Lastenheftes entschieden (d.h. im Pflichtenheft 
beschrieben). Dabei stellt man auch schon mal fest, dass statt eines 
Arduinos wirtschaftlicher ein SOM einzusetzen ist.

Wie wäre es, Helmut v., wenn Du Deine Anfrage bezüglich der 
Anforderungen spezifizieren würdest? Dann würde es leichter fallen, 
einen möglichen Realisierungsweg zu beschreiben.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Kastanie (Gast)
> Datum: 10.09.2018 07:59

> Alle Beiträge sind gespickt mit Hinweisen zu "nehmt mich bloß nicht
> ernst".

Sehe ich auch so.

Entweder ist er dumm wie ein Brot oder er will die Leute verarschen.

So naiv kann bestenfalls noch ein Kind sein.

von Trollhunter (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> So naiv kann bestenfalls noch ein Kind sein.

Wenn man sieht wieviele sich hier ereifert haben um ihm etwas mehr 
Verständnis beizubringen dann war er ein sehr cleverer Troll.
Von mir erhält er 7 von 10 Trollpunkte.

von Dieter (Gast)


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Orientiere Dich nicht an die laschen Standards nach CE, sondern an die 
besseren nach VDE. Schließlich sollen Deine Entwicklungen, bzw. Produkte 
auch von den Berufsgenossenschaften akzeptiert werden.

von Duffy (Gast)


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Dieter schrieb:
> Orientiere Dich nicht an die laschen Standards nach CE, sondern an die
> besseren nach VDE.

??? Mit dem CE-Zeichen erklärst Du es auch konform nach den notwendigen 
VDE-Normen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Paul H. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> 8,50€ für den Bastler, der sich nebenher ein wenig Taschengeld verdienen
>> will.
>
> Also selbst als Bastler würde ich nicht unter nem 10er die Stunde nen
> Deal eingehen.

Selbst vor 10 Jahren als Student habe ich 20 EUR die Stunde für 
IT-Support genommen. Und das war schon ein Freundschaftspreis.

von Qwertz (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Selbst vor 10 Jahren als Student habe ich 20 EUR die Stunde für
> IT-Support genommen. Und das war schon ein Freundschaftspreis.

Ist aber trotzdem ein stolzer Preis für ein wenig Katzenvideos auf 
YouTube anschauen und Drucker einrichten!

von Cyblord -. (cyblord)


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Qwertz schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Selbst vor 10 Jahren als Student habe ich 20 EUR die Stunde für
>> IT-Support genommen. Und das war schon ein Freundschaftspreis.
>
> Ist aber trotzdem ein stolzer Preis für ein wenig Katzenvideos auf
> YouTube anschauen und Drucker einrichten!

Hehe keine Vorurteile ;-)
Aber ja, Rechner aufsetzen, Drucker einrichten, Server verwalten, 
Backuplösungen, Beschaffung usw. War alles dabei. War ne One-Man-Show 
für ne 5 Mann Butze. Aber lustig und als Student lukrativ.

Und man vergleiche die Preise für solche Dienstleistungen mal mit prof. 
Anbietern. Da bist du bei min. 90 EUR die Stunde. Das einzige was so 
eine Butze tun kann, ist einen Studenten suchen der noch weniger nimmt. 
Aber wer soll das da überhaupt machen? Also die sind froh wenn sie 
jemanden kennen der das macht.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Helmut v. schrieb:
> Jemand schreibt hier dass Konformitätserklärung CE drauf sein muss.
> ...
> Gilt das nur für Produkte die verkauft werden oder auch für Geräte die
> eingesetzt werden und aber trotzdem in meinem Besitz bleiben?
> Wenn ich meine Produkte ins Ausland außerhalb EU verkaufe, so klappt es
> doch immer noch ohne CE? Schließlich verkaufen die Chinesen ihre
> Produkte an uns auch ohne CE. Dürfte diese Strategie funktionieren?
Was haben diese Fragen mit Arbeit&Beruf zu tun?

> Abgesehen davon dass ich den Sinn von CE immer noch nicht verstehe, denn
> für mich ist das ganz klar Technologie- und Wirtschaftskiller. Vor allem
> dann wenn kein Gerät sich von anderen gleichen darf oder wenn sie
> ständig upgedatet werden müssen. Man kann doch nicht jedesmal immer
> ständig alles überprüfen lassen.
Einen Thread mit diesem Lamento kannst du gleich in /dev/null beginnen. 
Denn es ist ganz einfach so wie es ist. Da hilft es nicht, hier 
herumzujammern...

von Michael B. (laberkopp)


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Helmut v. schrieb:
> Abgesehen davon dass ich den Sinn von CE immer noch nicht verstehe,
> Gilt das nur für Produkte die verkauft werden oder auch für Geräte die
> eingesetzt werden und aber trotzdem in meinem Besitz bleiben?

CE gilt nicht für Einzelstücke und nur für Geräte die in Verkehr 
gebracht werden. Für dich also nicht.

> Wenn ich meine Produkte ins Ausland außerhalb EU verkaufe, so klappt es
> doch immer noch ohne CE?

Dort heissen die Bestimmungen die elektrische Geräte einhalten müssen
 CCC in China
 BSMI in Taiwan
 KC in Korea
 PSE in Japan
 GOST-R in Russland
 ISI in Indien
 A-Tick, C-Tick und RCM Number in Australien...

> Schließlich verkaufen die Chinesen ihre
> Produkte an uns auch ohne CE. Dürfte diese Strategie funktionieren?

Der Hersteller ist für CE egal, der Importeur muss für CE geradestehen, 
also Bapperl draufmaschen, Bedienungsanleitung übersetzen, seine Namen 
der Stiftung EAR nennen. Natürlich ist es schlau, wenn das importierte 
Gerät unseren Vorschriften genügt, aber das wird nicht durch CE, sondern 
Konformitätserkläungen belegt, die der Importeur lesen sollte und mit 
den geltenden Gesetzen abgleichen sollte. Denn richtig: Der Chinese kann 
nicht wissen, welche Vorschriften bei uns gelten, er kann sie ja noch 
nicht mal lesen.

Direktimport durch Endkunden ist nach CE Regeln ausgeschlossen, diese 
Handelssperre haben die grossen Konzerne sich also schon mal ins Gesetz 
schreiben lassen, und können sie aktivieren so bald es ihnen nötig 
erscheint.

Natürlich ist das ein grösseres Handelshemmnis als jemals zuvor in der 
Weltgeschichte, aber so lange es unter dem Namen Globalisierung segelt, 
winkt man es durch. Schon innerhalb der EU darfst du nichts über die 
Grenze verkaufen, ohne eine Vertretung im Nachbarland zu haben, also nur 
Grosskonzerne haben die Möglichkeit. Auch dir sollte klar sein, dass im 
Kapitalismus die Regierung gekauft ist vom Kapital.

von voltwide (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Direktimport durch Endkunden ist nach CE Regeln ausgeschlossen, diese
> Handelssperre haben die grossen Konzerne sich also schon mal ins Gesetz
> schreiben lassen, und können sie aktivieren so bald es ihnen nötig
> erscheint.

Haste dazu bitte mal einen link?

Beitrag #5551553 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Kastanie (Gast)


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voltwide schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Direktimport durch Endkunden ist nach CE Regeln ausgeschlossen, diese
>> Handelssperre haben die grossen Konzerne sich also schon mal ins Gesetz
>> schreiben lassen, und können sie aktivieren so bald es ihnen nötig
>> erscheint.
>
> Haste dazu bitte mal einen link?

Wirf nur einen Blick auf seinen Nick "laberkopp" und alles sollte klar 
sein.

von Purzel H. (hacky)


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Michael B. schrieb:
> Direktimport durch Endkunden ist nach CE Regeln ausgeschlossen, diese
> Handelssperre haben die grossen Konzerne sich also schon mal ins Gesetz
> schreiben lassen, und können sie aktivieren so bald es ihnen nötig
> erscheint.

Halte ich eher fuer ein Geruecht. Fuer Wunschdenken von Leuten, die's 
nicht durchsetzen koennen.

von AG (Gast)


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Helmut v. schrieb:
> Für meine Vision bräuchte ich bald für meine Projekte Fachkräfte.
> Deswegen meine Frage was so ein Elektroniker der für mich Schaltungen
> zusammenbastelt bzw testet kostet?
>
> Was kostet die Stunde ?
>
> Oft müssen uC-Prozessoren (meistens Arduino oder später ESPxx) mit
> Transistoren, MOSFET oder Widerstände, Kondis zusammengeschaltet werden.
> Auch TTL Verbindungen und so. Ich selber mag nicht immer Datasheets
> durchlesen ...

Vielleicht solltest Du Deine Visionen nochmals überdenken....

von Gästchen (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> 8,50€ für den Bastler, der sich nebenher ein wenig Taschengeld verdienen
> will.
> 150€ für einen, der dir das Problem in einem Bruchteil der Zeit löst und
> die ganzen Irrwege auslässt, die der Bastler zwischendurch ausprobiert.

Was man dabei betrachten soll dass der "Überflieger" vielleicht am Ende 
genau so viel kosten wird wie der "Bastler". Bei dem "Bastler" hast du 
aber den Vorteil, dass du besser in Einzelprobleme involviert bist und 
mehr von Problemlösungen mitbekommst, falls du daran interessiert bist.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Gästchen schrieb:
> Was man dabei betrachten soll dass der "Überflieger" vielleicht am Ende
> genau so viel kosten wird wie der "Bastler". Bei dem "Bastler" hast du
> aber den Vorteil, dass du besser in Einzelprobleme involviert bist und
> mehr von Problemlösungen mitbekommst, falls du daran interessiert bist.

Der Experte ist aber in z.B. zwei Wochen damit fertig, der Bastler erst 
in einem halben Jahr. Es ist Gift für jedes erfolgversprechende Projekt, 
wenn daran zu lange gearbeitet wird, weil die Gefahr besteht, dass man 
das Zeitfenster für die Markteinführung verpasst oder gar schon 
Obsoleszenzen drohen.

von Andrew T. (marsufant)


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Andreas S. schrieb:
> Gästchen schrieb:
>> Was man dabei betrachten soll dass der "Überflieger" vielleicht am Ende
>> genau so viel kosten wird wie der "Bastler". Bei dem "Bastler" hast du
>> aber den Vorteil, dass du besser in Einzelprobleme involviert bist und
>> mehr von Problemlösungen mitbekommst, falls du daran interessiert bist.
>
> Der Experte ist aber in z.B. zwei Wochen damit fertig, der Bastler erst
> in einem halben Jahr. Es ist Gift für jedes erfolgversprechende Projekt,
> wenn daran zu lange gearbeitet wird, weil die Gefahr besteht, dass man
> das Zeitfenster für die Markteinführung verpasst oder gar schon
> Obsoleszenzen drohen.


Daher Schlußfolgerung:
Ideal ist der bastelnde Experte, der das Probleme in 4 Wochen innovativ 
löst, dabei alle wesentlichen Randbedingungen beachtet und dennoch 
bereit ist alteingetretene Pfade zu verlassen.

SCNR.

von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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Helmut v. schrieb:
> Was kostet die Stunde ?

Beratung 1 Tag  /    8h:    750,-
Beratung 5 Tage /   35h:   2850,-
Beratung 1 Mon  /  135h:  10350,-
Beratung 3 Mon  /  400h:  29750,-
Beratung 1 Jahr / 1500h: 108000,-

zzgl Material, Rüstkosten, Fertigung und Anfahrten
auf alles 19% UST.

von Thomas (Gast)


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STK500-Besitzer schrieb:
> [OT]
> Softwerker schrieb:
>> Der deutsche Staat schlägt auch hier wieder ordentlich zu, wie ich
>> letztens feststellen musste.
>
> Sicher, dass es der Staat war? Oder ist das so eine Maaßlose Aussage?
> Ich Deutschland kümmert man sich darau, dass der Dreck bei der
> Platinenproduktion nicht einfach ins Klo gekippt wird, und die
> Mitarbeiter auch gesund wieder nach Hause gehen, bei Krankheit etc. auch
> weiter bezahlt werden...
> Das kostet natürlich alles Geld. Sind diese Leistungen bei den Chinesen
> auch vorhanden?
> [/OT]
>
> Thorsten O. schrieb:
>> Produkte werden entwickelt, bei Hobby-Projekten wird gebastelt.
> Wer mit Arduinos produktiv arbeiten will (s.o), bastelt...

Bitte mal realistisch bleiben.

Leiterplatten-Herstellung hat in Deutschland unter diesen 
Rahmenbedingungen keine Zukunft.

Hier mal die Bewertungen von Angestellten einer Leiterplattenfirma:
https://www.kununu.com/de/microcirtec1/kommentare

> wir verdienen ja so wenig und müssen so viel arbeiten.

Der deutsche Staat hält auf der anderen Seite auch noch die Hand auf.

Der dumme ist der Chef der sich so etwas in Deutschland überhaupt antut, 
an seiner Stelle würde ich die Anlagen auf n Schiff packen und nach 
China oder Vietnam auswandern.

Vollkommen wurscht wer bastelt und entwickelt, ich habe selber schon oft 
genug IC Limitierungen und Bugs gefunden jeder bastelt irgendwo rum, 
außer er macht einfache 0815 LED Lämpchen.

von Gästchen (Gast)


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Andreas S. schrieb:
> Der Experte ist aber in z.B. zwei Wochen damit fertig, der Bastler erst
> in einem halben Jahr. Es ist Gift für jedes erfolgversprechende Projekt,
> wenn daran zu lange gearbeitet wird, weil die Gefahr besteht, dass man
> das Zeitfenster für die Markteinführung verpasst oder gar schon
> Obsoleszenzen drohen.

Na ja, es muss nicht der unerfahrenste "Bastler" sein, der nicht weiß 
von welcher Seit der Lötkolben angefasst wird, der 13 Mal länger 
braucht, ich finde dass es reichlich übertrieben ist. 3 bis 4 Mal 
langsamer ist schon realistischer. Nicht selten sind diese "Bastler" 
praxistechnisch den Theoretikern was voraus, den Faktor sollte man 
einbeziehen. Auch kann ich in diesem Thread nichts über 
Markteinführung/Zeitfenster lesen.

von TriHexagon (Gast)


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Gästchen schrieb:
> Nicht selten sind diese "Bastler"
> praxistechnisch den Theoretikern was voraus, den Faktor sollte man
> einbeziehen.

Seit wann ist den ein "Experte" aka Profi ein Theoretiker? Ein Bastler 
ist dem Profi (im gleichen Bereich), der das jeden Tag macht, sicher 
nicht in irgendetwas voraus, höchstens beim Preis.

von Markus W. (elektrowagi78) Benutzerseite


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TriHexagon schrieb:
> Seit wann ist den ein "Experte" aka Profi ein Theoretiker? Ein Bastler
> ist dem Profi (im gleichen Bereich), der das jeden Tag macht, sicher
> nicht in irgendetwas voraus, höchstens beim Preis.

?

von Michael B. (laberkopp)


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