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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Business Geschwafel


Autor: Stefan T. (Gast)
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Hallo allerseits,

jeder der schon ein paar Berufsjahre auf dem Buckel hat und mal aus 
seinem Fachbereich heraus in die Welt der Meetings und TelKo's gehen 
musste kennt es: substanzloses BWL-Geschwafel. (Nichts gegen BWL an sich 
sondern eher gegen die Ausdrucksweise mancher Machertypen)

Hier deshalb ein paar aus meiner Sicht sehr nervige Floskeln und 
Begriffe:

- "lassen Sie uns diese Idee mal schwanger tragen" ... wenn etwas weiter 
verfolgt werden soll

- "und was war jetzt unsere lessons learned?" ... als man mal das Fazit 
aus einem kleinen Projekt ziehen wollte

- "ich möchte dass Sie aus dem Vortrag mitnehmen, wie man IT als 
strategische Waffe einsetzen kann" ... aus einem Vortrag über 
Projektmanagement

- "wir suchen echte Hands-On-Mentalität" ... seit einiger Zeit in jeder 
Stellenausschreibung

mehr fallen mir jetzt nicht ein. Ich bitte euch eure liebsten Sprüche 
anzufügen!

Autor: codepavian (Gast)
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ich bin zum glück unter informatikern und naturwissenschaftlern und muss 
mir das blumige BWL-egomanen-palaver nicht anhören.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Stefan T. schrieb:
> "ich möchte dass Sie aus dem Vortrag mitnehmen, wie man IT als
> strategische Waffe einsetzen kann"

wirklich?
Es gibt noch Sätze ohne Denglisch?

Autor: Heribert Senf (Gast)
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"Hol mich mal ab"
- für -
"Ich kapiers nicht"

Autor: Stefan T. (Gast)
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"Wann haben Sie Kapa?"
für "wann haben Sie Zeit?"

Autor: Heinz Becker (Gast)
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Stefan T. schrieb:
> - "lassen Sie uns diese Idee mal schwanger tragen" ... wenn etwas weiter
> verfolgt werden soll
Antwort: Lernen Sie erst mal Deutsch, wenn Sie ernstgenommen werden 
wollen.


> - "und was war jetzt unsere lessons learned?" ... als man mal das Fazit
> aus einem kleinen Projekt ziehen wollte
"Dont go me on the biscuit" mit ihrem Dummgeschwafel.

Amazonlink auf "English for Runaways"


> - "ich möchte dass Sie aus dem Vortrag mitnehmen, wie man IT als
> strategische Waffe einsetzen kann" ... aus einem Vortrag über
> Projektmanagement
Da muss man ihm gleich mit einem Bündel der CAT-n-Kabel übers Gesicht 
streicheln. "Meinten Sie sowas?" peitsch, "oder so?", peitsch! "oder 
so?"

> - "wir suchen echte Hands-On-Mentalität" ... seit einiger Zeit in jeder
> Stellenausschreibung
"Also Wixer und Grabscher?" Wer mutig ist packt ihn gleich an den Eiern.
Oder bei der Gleichstellungsbeauftragten als Fummler melden.

Autor: Mad (Gast)
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"Lasst uns dazu mal comitten."



Mein Liebling wenn es eigentlich um die simpelste Form einer Frage unter 
Kollegen geht:

"Hast du noch freie Spitzen."

Sie impliziert eine perfide Annahme man sei bereit unter Nutzung von 
Überstunden noch das ein oder andere mehr zu leisten. Einfach eklig.

Autor: robocash (Gast)
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- "Beschissen ist geprahlt"
- "Ich komm auf Sie zu"
- "Proaktiv"
- "Menschen in Ihrer Umgebung bewundern Ihren Scharfgeist"
- "Idealerweise"
- "Hausgemacht"
- "IMHO"

Autor: Nettes Mann (Gast)
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Chill-Out auf dem Air Lounger

Youtube-Video "Air Lounger bei Lidl: Das Hype-Produkt im Test | CHIP"

(ausruhen auf einem aufblasbaren Müllsack)

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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robocash schrieb:
> - "Menschen in Ihrer Umgebung bewundern Ihren Scharfgeist"

Kann ich bestätigen. Das hör ich so oft, das wird langsam lästig.

Autor: Honig (Gast)
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Vielleicht sollten ITler auch mal einsehen, dass sich die Berufswelt 
ändert und sich beispielsweise die Globalisierung auch in der Sprache 
durchsetzt. Außerdem versteht man das Gestottere einiger aus der IT 
ebenfalls nicht. Vor allem, wenn eine Frau anwesend ist, die halbwegs 
attraktiv ist.

Autor: Business Evangelist (Gast)
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Aus den heutigen Emails:

Wie gehts uns den heute?
Das muss ASAP erledigt werden
FYI
FYIaA

Autor: Jemand (Gast)
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Noch nicht genannt:

"Da bin ich ganz bei dir"
"das müssen wir mit den Head-Offs besprechen"
"innovation steering meeting"
"jour fixe"

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Spielt das wirklich ein Rolle in welcher Form man kommuniziert, wenn man 
denn überhaupt beiderseitig verständlich kommuniziert?

Jeder Fachbereich hat seine eigenen Anglizismen und umgangssprachlich 
benutze Begrifflichkeiten.
Wenn Informatiker sich unterhalten klingt das für Biologen sicher 
schräg, die ihrerseits bei ihren Gesprächen für den Hardwareentwickler 
nur wirres, unverständliches Zeug labern.
BWLer quatschen halt so das Scheisse nicht nach Scheisse klingt, weil 
sie oft mit Kunden und Investoren Quatschen, bei denen auf keinen Fall 
negative Gefühle entstehen dürfen.
'Probleme' werden zu 'Herausforderungen' etc. pp.
Will / muss man sich in diesen Kreisen bewegen, hat man einfach deren 
Ausdrucksweisen zu lernen, so wie man alles lernen muss was Teil des 
Jobs ist.

Mad schrieb:
> Sie impliziert eine perfide Annahme man sei bereit unter Nutzung von
> Überstunden noch das ein oder andere mehr zu leisten. Einfach eklig.
Was?
Nö, manchmal einfach notwendig und Teil des Jobs wenn man Teil der 
Lösung sein will und nicht Teil des Problems.
Selbst der Burgerbrater bei Mc.D. muss flexibel arbeiten, wieso sollte 
die Fachkraft mit dreifachem Gehalt einen lauen 9to5 Job haben?
Jede Stunde wird bezahlt oder kann abgefeiert werden.
Der AG soll bitteschön flexibel auf die eigenen Urlaubswünsche Rücksicht 
nehmen, aber wenn ein nicht linear verlaufendes Projektgeschäft 
flexibilität vom AN erfordert ist das eklig?
An der simplen Frage ob da was geht, kann ich nun wirklich garnichst 
verwerfliches finden.

Autor: Stefan T. (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> robocash schrieb:
>> - "Menschen in Ihrer Umgebung bewundern Ihren Scharfgeist"
>
> Kann ich bestätigen. Das hör ich so oft, das wird langsam lästig.

Den kenn ich nocht nicht. In welchen Kontext?

Autor: Brille5000 (Gast)
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Dieser hier war mal bei mir der Hit:

"Wir müssen jetzt in Lösungen denken und nicht in Problemen!"

Autor: Der Andere (Gast)
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@Honig:
Sorry aber du klebst und triefst zu sehr.

Autor: robocash (Gast)
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- foo bar
- must have, I have, works fine
- best practice, gold standard
- meine vita, dolce vita
- idealerweise
- wir stellen es uns so vor: ...
- ich hätte gern
- außen vor
- Schwörung

https://vitronic.csod.com/ats/careersite/JobDetails.aspx?id=121&site=1

Autor: Florian (Gast)
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"ich merke, Sie haben studiert! Dann muss ich es wohl ihnen erklären:"

Autor: Mad (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Mad schrieb:
>> Sie impliziert eine perfide Annahme man sei bereit unter Nutzung von
>> Überstunden noch das ein oder andere mehr zu leisten. Einfach eklig.
> Was?
> Nö, manchmal einfach notwendig und Teil des Jobs wenn man Teil der
> Lösung sein will und nicht Teil des Problems.
> Selbst der Burgerbrater bei Mc.D. muss flexibel arbeiten, wieso sollte
> die Fachkraft mit dreifachem Gehalt einen lauen 9to5 Job haben?
> Jede Stunde wird bezahlt oder kann abgefeiert werden.
> Der AG soll bitteschön flexibel auf die eigenen Urlaubswünsche Rücksicht
> nehmen, aber wenn ein nicht linear verlaufendes Projektgeschäft
> flexibilität vom AN erfordert ist das eklig?
> An der simplen Frage ob da was geht, kann ich nun wirklich garnichst
> verwerfliches finden.

Ich bin deiner Meinung, du hast es nur noch nicht erkannt. Der Kern der 
Frage ist berechtigt nur falsch gestellt.

"Freie Spitzen" bedeutet, da ist etwas das gefüllt werden will und 
dieses jenige geht über das normale Maß (den Mittel) hinaus. Es wird mit 
der Frage angenommen, dass ich dazu bereit bin bzw. dafür zur Verfügung 
stehe ("freie").

Das soll aber überhaupt nicht bedeuten, dass man auf externe Einflüsse 
keine Rücksicht nehmen kann oder soll. In der zur Verfügung stehenden 
Zeit, ist es auch Aufgabe im Mikromanagement zu eskalieren und Aufgaben 
der Priorität nach zu sortieren, also auch je nach Projektsituation neu 
planen.

Die Frage muss folglich lauten: "Kannst du Aufgaben verschieben und dir 
mal dieses wichtige Thema anschauen".

So wird nicht sofort ein Bezug zur Auslastung oder Überstundenregelung 
gemacht.

Autor: Landshut (Gast)
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Manche Kollegen/innen meide ich weil mir deren Geschwafel und 
Geschreibsel auf die Nerven geht.
Hier wurden ja schon einige alltägliche Sprüche genannt die ich so oder 
so ähnlich schon zu genüge gehört hab...

Mich nervt aber auch ein ausgesprochenes lol oder muhaha

Das Schlimme, man gewöhnt sich das unterbewusst an

Autor: Codix (Gast)
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Ein Entwickler sagte mir einmal: "Das ist ein Standardfehler."

Autor: Heinz Becker (Gast)
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robocash schrieb:
> https://vitronic.csod.com/ats/careersite/JobDetails.aspx?id=121&site=1

Ist das ein unerträglich schwülstiges Geschwafel, wie ein 
Arztromanheftchen vom Bahnhofskiosk.

Wir bieten:
Einen unbefristeten Vertrag

Boah Wahnsinn! Wie ein Sechser im Lotto! Das bietet keine andere Firma!
Einen Vertrag, U-N-B-E-F-R-I-S-T-E-T! Der Jackpot! Endlich keine 
Flaschen mehr sammeln!

Autor: Heinz Becker (Gast)
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Landshut schrieb:
> Mich nervt aber auch ein ausgesprochenes lol oder muhaha

Ich hatte mal so nen IT-Spastenkollgen der fand immer "lölchen" witzig. 
Oder sowas wie "Olga von der Wolga", "Mazurkabazurka" weiss nimmer 
genau, war so ein Gruppenslang in dem er sich bewegte, wie es halt 
kleine Kinder auch aufm Schulhof machen. Das fand der voll witzig und 
noch witziger wenn Aussenstehende das nicht verstehen, wie es eben auch 
kleine Kinder toll finden wenn Erwachsene nicht ihre Jugendslangsprache 
verstehen. Und mit sowas Beklopptem musst du dann 8h in einem Raum 
sitzen.

Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Mad schrieb:
> Die Frage muss folglich lauten: "Kannst du Aufgaben verschieben und dir
> mal dieses wichtige Thema anschauen".

Habt ihr keinen PO der das Backlog für die Sprints priorisiert?

(Ironie Tags sind unsichtbar).

Grüsse,
René

Autor: Dämliches Geschwätz (Gast)
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-Sinn machen
-Es ist angedacht
-Ich stelle darauf ab...

Autor: Honig (Gast)
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@Der Andere

Ja, möglich, aber dafür tu ich nicht so als wäre ich aalglatt.


Ich selbst habe viel mit BWLern zu tun und oftmals, nicht immer, haben 
sie recht. Einer muss ja den Überblick behalten und die Stellen der IT 
halten, sonst wären viele schon wegen Bankrott arbeitslos - als letztes 
die BWLer, denn die entscheiden ja wer geht und wer bleibt.

Autor: Heinz Becker (Gast)
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Dämliches Geschwätz schrieb:
> -Sinn machen
Das ist Umgangssprache und in einigen Regionen "korrektes" Deutsch.

Deine Beispiele gehen schon Richtung Sprachnazi, genauso wie die 
Klugscheisser in letzter Zeit die einem mit der korrekten Anwendung von 
anscheinend/scheinbar auf die Nerven gehen.

Autor: Bernd (Gast)
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"Das macht roundabout ..."

Autor: Bernd (Gast)
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Heinz Becker schrieb:

> Das ist Umgangssprache und in einigen Regionen "korrektes" Deutsch.

Nenne mir bitte Schulen aus drei Regionen an denen dies gelehrt wird.

Autor: Dämliches Geschwätz (Gast)
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Heinz Becker schrieb:
> Dämliches Geschwätz schrieb:
>> -Sinn machen
> Das ist Umgangssprache und in einigen Regionen "korrektes" Deutsch.

Beispiele für einige der Regionen hast Du sicher?

>
> Deine Beispiele gehen schon Richtung Sprachnazi, genauso wie die
> Klugscheisser in letzter Zeit die einem mit der korrekten Anwendung von
> anscheinend/scheinbar auf die Nerven gehen.

Hm, nun zieht hier auch die Mode ein, jeden, der nicht wie ein Lemming 
der weichen Masse hinterherschleimt als Nazi zu verunglimpfen. Zumindest 
diese Erscheinng ist noch nicht ganz so alt.

Autor: robocash (Gast)
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- Eine Kuh zum fliegen bringen. Die Kuh vom Eis bringen.
- Bullshit. No bullshit.
- Hoga neit. Wik medineit. Wik waporup (Aus Groß Gerau).
- "Was bin ich für ein Organ?", "Was machte es mit Ihnen?", "Hart aber 
weich"
- Kündigungsschutz, Mieterschutz, Schutzgemeinschaft,Schutzgebühr, 
Rechtsschutz, Türsteher.
- Hammelsprung. Teppichluder. Pussy Riot.
- Auslöse, Sperrzeit, versicherungswidriges Verhalten, Kartenkontrolle, 
Stechuhr
- Eine Forschergruppe um PhD xxx.
- Junge Gebrauchte, Blutdrucksenker, Aspartham
- Kanasthen, Rattengift, Alaska Seelachs, Dextrose, Thiomersal, Sepsis, 
Prophylaxe
- Der große Einstein ...
- Meinung, Barometer, Tagespresse, Pressekasino, Korrespondent, 
Medienpsychologe, Volontär
- Benefizkonzert, Benefits, Profitieren, Jobticket, Spendenaufkommen, 
Graswurzel
- Wochenendheimfahrer, Pendlerpauschale, Schnucklige Einzimmerwohnung
- Rürup, Priesterrente, Heizkostenzuschuss, Erdnussfett, 
Fachkräftemangel, Couch
- "Passen Sie gut auf sich auf!"
- Emmisionszertifikat, CO² Steuer, Glaskorrosion, Gefrierbrand
- Er arbeitete stets zu UNSerer vollsten Zufriedenheit
- Value Added Tax
- Neue Herausforderung

Autor: Nettes Mann (Gast)
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Dämliches Geschwätz schrieb:
> Heinz Becker schrieb:
>> Dämliches Geschwätz schrieb:
>>> -Sinn machen
>> Das ist Umgangssprache und in einigen Regionen "korrektes" Deutsch.
>
> Beispiele für einige der Regionen hast Du sicher?

Genügt es dir, wenn man dich darauf aufmerksam macht, dass sowohl ZDF 
Klaus Kleber heute Journal als auch deine Kandesbunzlerin diesen 
Terminus schon mehrfach so gebrauchten?

Wenn du dafür "Beweise" brauchst schaue einfach regelmäßig Fernsehen.

Autor: Heinz Becker (Gast)
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Bernd schrieb:
> Nenne mir bitte Schulen aus drei Regionen an denen dies gelehrt wird.

Schlag mal die Bedeutung des Wortes Umgangssprache nach.

Autor: robocash (Gast)
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- Lehrmeinung.
- Auf den Weg bringen.
- Frontal.
- Verschärfen.
- Ausbremsen.
- Zielfahnder.
- Marode.

Autor: Dämliches Geschwätz (Gast)
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Nettes Mann schrieb:

> Genügt es dir, wenn man dich darauf aufmerksam macht, dass sowohl ZDF
> Klaus Kleber heute Journal als auch deine Kandesbunzlerin diesen
> Terminus schon mehrfach so gebrauchten?

Eben DAS genügt mir vollkommen. Aber so was von vollkommen.


Heinz Becker schrieb:
> Schlag mal die Bedeutung des Wortes Umgangssprache nach.

Schwafel. Wer hat denn mit Leuten, die solche Worthülsen ausstoßen 
Umgang?
Solche Leute fasse ich nicht mal mit der Grillzange an.

Autor: Nettes Mann (Gast)
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Dämliches Geschwätz schrieb:
> Nettes Mann schrieb:
>
>> Genügt es dir, wenn man dich darauf aufmerksam macht, dass sowohl ZDF
>> Klaus Kleber heute Journal als auch deine Kandesbunzlerin diesen
>> Terminus schon mehrfach so gebrauchten?
>
> Eben DAS genügt mir vollkommen. Aber so was von vollkommen.

Na dann bin ich ja beruhigt. Ich dachte schon, du wolltest auch noch den 
Beweis dafür sehen.

Autor: Knackadu (Gast)
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Den Schuh zieh ich mir nicht an.
Den Hut setz ich mir nicht auf.

Autor: Honig (Gast)
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Dämliches Geschwätz schrieb:
> Schwafel. Wer hat denn mit Leuten, die solche Worthülsen ausstoßen
> Umgang?
> Solche Leute fasse ich nicht mal mit der Grillzange an.

Naja, anscheinend bist du solch einer, den man dann nur mit der 
Grillzange anfassen sollte.

Autor: Autor (Gast)
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Brille5000 schrieb:
> Dieser hier war mal bei mir der Hit:
>
> "Wir müssen jetzt in Lösungen denken und nicht in Problemen!"

Mehr als angebracht. 0815 Entwickler erzählen immer erst einmal was 
alles nicht geht.

Gute Entwickler finden Lösungen.

Autor: robocash (Gast)
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Programmierlösung:

Alles was das Programm macht in ein XML-Logfile schreiben. So kann sich 
das Programm erinnern wenn man das Logfile rückwärts liest. Für Dinge 
die länger zurückliegen muss das Programm eben länger überlegen. Undo: 
auch eine einfache Sache.

Autor: robocash (Gast)
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Ex-Präsident Gauck und Kanzlerin Merkel:

"Herr Fuchs und Frau Elster"

Autor: Nettes Mann (Gast)
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robocash schrieb:
> "Herr Fuchs und Frau Elster"

Lassen sich nicht in die Karten schauen.

Googel mal nach Drucksache 19 / 2875

Lies den letzten Absatz der "Vorbemerkung".

Autor: robocash (Gast)
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Merkel (als Rotkäppchen) zu Donald Trump:

Aber Großmutter, warum hast du den so ein schrecklich großes Maul?

Autor: robocash (Gast)
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!NExtSTep

Autor: STM32User (Gast)
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Wir brauchen einen Wayforward.
Wir müssen Cherry Picken.
Wir müssen das Problem tayloren und customizen.

Autor: robocash (Gast)
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char* pErrno;

Autor: robocash (Gast)
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WAVE - LORD.

Autor: Komm, mach MINT (Gast)
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Hach herrlich. Wie in alten Zeiten. Weiter so Jungs. Die MINT-ler nehmen 
wieder das Zepter in die Hand.

Nicht vergessen: Die moderne BWL ist aus der Rippe des Ingenieurwesen 
geschnitzt: https://de.wikipedia.org/wiki/Scientific_Management

Es ist letztendlich eine Frage der richtigen Einstellung:
Youtube-Video "Telekom Service - Trainingsvideo für Endstellenbetreuer (1990) - Part 1/4"

Autor: robocash (Gast)
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Differential-Lohnsystem: 1€ mehr Gewinn führt zu einem Cent mehr 
Stundenlohn. Somit steigt der Produktionsausstoß ständig und stetig an. 
Es gibt gar keine Höchstgrenze.

In der Technikerschule erzählten sie von Adam Smith und seiner Lehre 
dass der Kapitalismus die Leute motiviert und so das Wohl für alle 
entsteht und das in Sachsen 1996.

Adam Smith, schottischer Moralphilosoph im 18. Jahrhundert. Schottland 
war gerade mit England zu Großbritannien zusammengetreten. England hatte 
vorher schon erste Kolonien. Adam Smith muss gesehen haben, dass der 
Wohlstand von den Kolonien kommt und ein Gefühl für das Entstehen des 
British Empire bekommen haben, von dem wir in der Technikerschule nichts 
erfuhren.

Autor: Peter M. (r2d3)
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"Wir müssen das ergebnisoffen diskutieren."

=> Alle sonstigen Diskussionen sind nur Farce, das Ergebnis steht schon 
vorher fest. :)

"Da sind wir d'accord."

Business-Phrasen mit ausländischen Begriffen werden meiner Beobachtung 
nach bevorzugt von Menschen mit schlechten Fremdsprachenkenntnissen 
gedroschen.

Meinem Eindruck nach ist einfache, klare deutsche Sprache schon ein 
Herausstellungsmerkmal, geradezu elitär, also das, was die 
Businessblubberer immer sein wollen.

Autor: robocash (Gast)
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Wer wird Millionär,

- Der Kandidat
- Günter Jauch selber
- oder bei den Preiserhöhungen wir bald alle

???

Autor: robocash (Gast)
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Die Kollega Wasserkopf und Overhead.

Autor: Maier (Gast)
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Mad schrieb:
> ist es auch Aufgabe im Mikromanagement zu eskalieren
DAS ist so ein nerviges Geschwurbel. Im deutschen heisst Eskalation, 
dass etwas die geregelten Bahnen verlaesst, im englischen heisst es dass 
etwas eine Stufe hoeher gebracht wird. Das sind zwei nicht kompatible 
(unterschiedliche) Bedeutungen.

Autor: robocash (Gast)
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Aha, IMHO Geschwurbel, Impulse...

Ein Heißgetränk bitte!

Autor: Thomas T. (runout)
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Wir sind alle etwas on the edge...
am Ende des Tages..

Autor: robocash (Gast)
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A little dog makes big business.

Autor: ExOEMler (Gast)
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Versteht ihr die Begriffe nicht oder was ist das Problem?
Natürlich gibt es viel Geschwurbel und Buzzword, aber viele der hier 
genannten Dinge sind nur Floskeln und haben mit Buzzword wenig am Hut.

Autor: Joe F. (easylife)
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Stefan T. schrieb:
> substanzloses BWL-Geschwafel

IT-ler haben ihr mindestens genauso nervig-dummes Geschwafel:

- "Google kaputt?"
- "Kann man so machen, wird aber kacke!"
- "Mit Linux wäre das nicht passiert."
- "Lass' mal Papa ran."

Autor: Wolfgang E. (Firma: janeeisklar) (whattheheck)
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Hab ich kein Problem mit.
Bei uns sind die meisten Meetings und Telkos in Englisch. Da fällt nicht 
auf, wenn einer kein vernünftiges Deutsch kann. ;-)

Autor: soso (Gast)
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Haben Sie IHren Rechner schon neu gestartet?;-)

Autor: fskgfsd (Gast)
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"Da sind Fehlteile drauf."

fuer: das benoetigte Material ist nicht da, auch nicht im Lager.

fskgfsd

Autor: Le X. (lex_91)
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Diese pseudolustige Bastler-Sprech:
- Winzigweich
- Schlauphon
- Hühnerfutter
- "hab noch irgendwo Teile rumfliegen"

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5560833 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: René H. (Firma: Herr) (hb9frh)
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Le X. schrieb:
> Diese pseudolustige Bastler-Sprech:
> - Winzigweich
> - Schlauphon
> - Hühnerfutter
> - "hab noch irgendwo Teile rumfliegen"

- Tintenpisser
- Angstwiderstand

...

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Le X. schrieb:
> - Hühnerfutter

Feinstaub!

Autor: Joe F. (easylife)
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Le X. schrieb:
> - Hühnerfutter

- "mal die Kondis tauschen"
- "Transe"
- "proggen"

: Bearbeitet durch User
Autor: Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite
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- "Marktführer" (jede Firma ist einer)
- "Turnkey Solution"
- "ANSI C" (Ist eine Sprache von 1989 wirklich der Goldstandard?)
- "High Performance" & "Low Power" (jedes Produkt ist beides)
- "Am Ende des Tages" ... ist uns egal was für einen Unfug wir 
verkaufen, Hauptsache es wird verkauft
- "Value Line"
- "Konzept"
- "Hol uns mal ab"
- "Time-to-Market"

: Bearbeitet durch User
Autor: Joe F. (easylife)
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Niklas G. schrieb:
> "ANSI C" (Ist eine Sprache von 1989 wirklich der Goldstandard?)

Ja. ;-)

Autor: Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite
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- "Industry Standard" - nur weil andere das auch nicht besser können ist 
das noch lange nicht gut!

: Bearbeitet durch User
Autor: BWL Justus (Gast)
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"case study"

... weil das deutsche Wort "Fallstudie" wohl zu unprofessionell oder 
uncool klingt

Autor: BWL Justus (Gast)
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- "coder"
- "tekkies"

Autor: Dennis (Gast)
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> Autor: Holgi (Gast)
> Datum: 19.09.2018 11:27

> robocash schrieb:
> > Aha, IMHO Geschwurbel, Impulse...
>
> > Ein Heißgetränk bitte!

> Gehts noch. Du bist der neue zocker.

Nein !

Mensch wird hier ein Mist geschrieben !

Autor: Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite
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BWL Justus schrieb:
> - "tekkies"
Ah, da fehlt noch das Gegenstück: "Schlipsies"

Autor: Roland F. (rhf)
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- CEO
- Security Super Visor
- Sales Manager
- Senior Manager
- Recruiting-Team

und mein absolutes Lieblings-VW-Geschwafel:

Dialogannahme

rhf

Autor: Ernstl (Gast)
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Joe F. schrieb:
> "proggen"

Oder "coden". Gern von so einer Politikertante: "Alle Kids müssen heut 
coden können."

Da sag ich: "Gekotet wird im Hühnerstall. Meine Kids lernen 
programmieren."

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Meine Favoriten die den grenzdebilen unlustigen Bastler entlarven:

"Windoof"
"Grosser C"
"Blauer Klaus"
"M$"

Autor: Richard H. (richard_h27)
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Cyblord -. schrieb:
> "Grosser C"
> "Blauer Klaus"

"Großer Zeh" kann man auch öfter lesen.

Autor: Der Andere (Gast)
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Autor schrieb:
> 0815 Entwickler erzählen immer erst einmal was
> alles nicht geht.
>
> Gute Entwickler finden Lösungen.

Stimmt, der Spruch kommt nur von Leuten die noch nie eine Lösung selbst 
gefunden haben, aber alle gefundene Lösungen schnell für sich 
reklamieren.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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robocash schrieb:
> "Menschen in Ihrer Umgebung bewundern Ihren Scharfgeist"

Eine nette Umschreibung für jemanden, der ohne Rücksicht auf 
Umgangsformen zu nehmen seiner Umgebung direkt und ungefiltert eine zwar 
im Prinzip treffende, dem Arbeitsklima in der Form aber abträgliche, 
Meinung, Beobachtung, Schlussfolgerung an die Stirn tackert.

Mit anderen Worten:
"Die Kommunikation mit Ihnen funktioniert überhaupt nur, weil Ihre 
Kollegen Rücksicht auf Ihre soziale Inkompetenz nehmen."

Hier werde viele Beispiele angeführt wo der englische Ausdruck, das 
Kürzel, der Code einfach eine effiziente Form der Kommunikation 
darstellen und für die es oft keine effiziente Entsprechung in der 
deutschen Sprache gibt.
COTS = Seriengefertigte Zukaufware ohne Eigenentwicklung
ASAP = So schnell es eben geht, ohne Termin aber dringend benötigt.
FYI = Zur Kenntnisnahme
Jour Fixe = Regelmässig an festen Tagen stattfindende Besprechung

Sprache soll in der Projektsteuerung und Entwicklung vor allem eines 
sein: Effizienter Informationsaustausch
Das gebügelte Hemd und die Beherschung der richtigen Termini sind ab 
einer bestimmten Stufe einfach Teil des Handwerkszeugs, wenn man da 
mitspielen will.

Beim Bier bin ich fürs deutsche Reinheitsgebot.
Müssten wir beim sprachlichen Ausdruck auf alles verzichten was nicht 
ursprünglicher Teil der deutschen Sprache ist, wäre unsere Sprache um 
vieles ärmer.
Manchen reicht ja ein Wortschatz von 150 Worten, mir nicht.

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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I have the mouth full of this daily denglish. We all can speak German 
one wall free. So let's use it.
Denglish makes me looking into the pipeline and this going me on the 
alarm clock. Out the mouse!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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donuts

Autor: Honig (Gast)
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BWL Justus schrieb:
> "case study"
>
> ... weil das deutsche Wort "Fallstudie" wohl zu unprofessionell oder
> uncool klingt

Ist leider normal bei den BWLern, weil hier eben gern Englisch 
gesprochen wird. So wie bei den ITlern eigentlich auch.

Und "Fallstudie" klingt schon öde.

Autor: Le X. (lex_91)
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Honig schrieb:
> Ist leider normal bei den BWLern, weil hier eben gern Englisch
> gesprochen wird.

Warum "leider"?

Autor: Dennis (Gast)
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> Autor: Le X. (lex_91)
> Datum: 19.09.2018 15:20

> Honig schrieb:
> > Ist leider normal bei den BWLern, weil hier eben gern Englisch
> > gesprochen wird.

> Warum "leider"?

Weil die immer noch nicht begriffen haben das wir hier nicht im Kongo 
sind.

Autor: Joe F. (easylife)
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Dennis schrieb:
> Weil die immer noch nicht begriffen haben das wir hier nicht im Kongo
> sind.

Dort spricht man Französisch.

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Joe F. schrieb:
> Dennis schrieb:
>> Weil die immer noch nicht begriffen haben das wir hier nicht im Kongo
>> sind.
>
> Dort spricht man Französisch.

Also gehen die dort mit dem jour fixe d'accord?

SCNR,
WK

Autor: Mallefitz (Gast)
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Viel schlimmer sind die Leute, die andere wegen Nichtigkeiten 
korrigieren und darauf ewig herum reiten. Siehe "Sinn machen" - sorry, 
eine Sprache lebt eben und ist kein Naturgesetz. Penetrante 
Besserwisserei ist eine sehr üble Charaktereigenschaft.

Genauso ist es mit Leuten, die sich über Formulierungen (=Formalitäten) 
aufregen, anstatt über Inhalte zu reden.

Autor: Honig (Gast)
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Le X. schrieb:
> Warum "leider"?

Weil es mir sehr schwer fällt die Anglizismen zu übernehmen. Ich finde 
es vollkommen in Ordnung, nur bin ich leider nicht so gut darin, was 
dazu führt, dass ich "fachlich inkompetent" bin.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Mallefitz schrieb:
> andere wegen Nichtigkeiten korrigieren und darauf ewig herum reiten.
> Siehe "Sinn machen"
Wobei man lustigerweise jede Menge "Unsinn machen" kann, ohne dass sich 
einer im lexikalischen Stil darüber aufregt. Aus Gründen der EInfachheit 
und Orthogonalität müsste es also auch den Begriff "Unsinn ergeben" 
sowie genauso "Sinn machen" geben... ;-)

Autor: Martin H. (horo)
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Ist nicht ganz so orthogonal, wie es scheint:

Vergleiche:
Ich mache Unsinn (ich begehe eine unsinnige Handlung) <-> Das macht Sinn 
(etwas erweist sich als sinnvoll)

Es gibt weder "Das macht Unsinn" noch "Ich mache Sinn" (es sei denn, 
damit wäre gemeint, dass meine Anwesenheit bzw. meine bloße Existenz 
sinnvoll ist).

Autor: Nettes Mann (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Mallefitz schrieb:
>> andere wegen Nichtigkeiten korrigieren und darauf ewig herum reiten.
>> Siehe "Sinn machen"
> Wobei man lustigerweise jede Menge "Unsinn machen" kann, ohne dass sich
> einer im lexikalischen Stil darüber aufregt. Aus Gründen der EInfachheit
> und Orthogonalität müsste es also auch den Begriff "Unsinn ergeben"
> sowie genauso "Sinn machen" geben... ;-)

https://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Regierungserklaerung/2017/2017-04-28-regierungserklaerung.html

"Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Merkel"

Zitat

"Ohne Fortschritte bei den vielen offenen Fragen des Austritts, 
inklusive der finanziellen Fragen, macht es keinen Sinn, parallel über 
Details des zukünftigen Verhältnisses zu verhandeln. Die Europäische 
Kommission ..."

Wenn in einer Plenarrede eines der höchsten Staatsämter dieses Landes 
diese Begrifflichkeit fällt, macht es keinen Sinn sich noch ernsthaft 
Gedanken über deren Korrektheit zu erlauben.

Weitere Beispiele lassen sich leicht finden
https://www.parlament-berlin.de/ados/17/IIIPlen/protokoll/plen17-076-pp.pdf

Zitat

"Präsident Ralf Wieland:
Herr  Kollege  Lauer!  Das  macht  keinen  Sinn!  Lassen  Sie
doch den Senator erst mal ausreden!"

Schön, wenn sich das Volk gegenseitig aufs Maul schaut, um Sprachhygiene 
zu betreiben. Da ist der sog. "gemeine Pöbel" dann auch schön 
beschäftigt und kommt nicht auf allzu dumme Gedanken sich mal mit 
wirklichen Inhalten zu befassen. Ablenkung nutzt irgendwem immer.

Autor: Honig (Gast)
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Nettes Mann schrieb:
> Da ist der sog. "gemeine Pöbel" dann auch schön
> beschäftigt und kommt nicht auf allzu dumme Gedanken sich mal mit
> wirklichen Inhalten zu befassen. Ablenkung nutzt irgendwem immer.

Lieber das als ein paar Fackeln aus dem Keller auszupacken.

Autor: Nettes Mann (Gast)
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Honig schrieb:
> Lieber das als ein paar Fackeln aus dem Keller auszupacken.

Na wenn das DEIN entweder-oder ist ...

Autor: Honig (Gast)
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Nettes Mann schrieb:
> Na wenn das DEIN entweder-oder ist ...

Ich habe nie gesagt, dass das meine Denkweise ist.
Außerdem habe ich natürlich kreativ übertrieben - Mistgabeln tun es doch 
neuerdings auch.

Autor: Kater Karlo (Gast)
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Hallo

ich kenne das nur von außen her, da ich mit den Herrschaften nichts 
direkt zu tun habe, muss mir aber auch immer am Kopf greifen was man da 
so hört, bzw. wie mit irgendwelchen Begrifflichkeiten um sich 
geschmissen wird.
Das fängt ja schon beim Facility Manger an - wow Manager irgend was mit 
mindestens 100000 Euro Netto jährlich... :-) und hört noch lange nicht 
beim Meeting und den Shareholder Value auf.

Aber ist den "unsere" Fachtechnische Sprache den so viel besser?
Es hat sich nun einmal eine bestimmte Fachsprache gebildet, wobei das im 
BWL und Bankenbereich natürlich durchaus ein ironisches lächeln 
heraufbeschwört und oft auch sehr verzerrend "Beschönigend" ist.

Der "Denglisch" Vorwurf ist durchaus berechtigt - aber auch in der 
Technik und im Handwerk ist so einiges "verdenglischt" (coden, 
resten...)- nicht unbedingt schön aber Sprache verändert sich und viele 
"Urdeutsch" Worte stammen auch nur aus den (schlechten) französischen 
und oft aus der (eingermanisierten) lateinischen Sprache, ist halt eben 
mehr als 100 oder auch lockere 2000 Jahre her.

Also "Relax your Body" und die Sache chillig angehen ;-)

Autor: Nettes Mann (Gast)
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Honig schrieb:
> Mistgabeln tun es doch
> neuerdings auch.

Och das ist historisch nix neues. Gab es alles schon

"Am 6. September 1839 zogen tausende Bauern mit Morgensternen, 
Hellebarden, Mistgabeln und Prügeln bewaffnet aus dem Zürcher Oberland 
in die Kantonshauptstadt, um die Regierung zu stürzen. Es war einer der 
blutigen Höhepunkte des Konfliktes zwischen Liberalen und Konservativen 
in den wilden 1840er-Jahren."

https://www.watson.ch/wissen/schweiz/383645197-mit-mistgabeln-gegen-die-obrigkeit-wie-wutbuerger-im-zueriputsch-die-regierung-stuerzten

Diese Art des Umgangs miteinander braucht es aber im 21. Jhd. 
hoffentlich nicht mehr.

Autor: Alol (Gast)
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Nettes Mann schrieb:
> Diese Art des Umgangs miteinander braucht es aber im 21. Jhd.
> hoffentlich nicht mehr.

Da hast du aber einiges verpasst

Autor: BWL Justus (Gast)
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Honig schrieb:
> BWL Justus schrieb:
>> "case study"
>>
>> ... weil das deutsche Wort "Fallstudie" wohl zu unprofessionell oder
>> uncool klingt
>
> Ist leider normal bei den BWLern, weil hier eben gern Englisch
> gesprochen wird. So wie bei den ITlern eigentlich auch.
>
> Und "Fallstudie" klingt schon öde.

Vielleicht weil das Thema allgemein öde ist?
Zudem geht "case study" aufgrund der zwei getrennt hintereinander 
gesprochenen "S" nicht so leicht von der Lippe, wie "Fallstudie".

Für mich hört sich "Studie" halt weitaus professioneller an 
(Assoziationen zur Wissenschaft), als "study" (was ich eher mit "Student 
sein" assoziiere).
Aber eigentlich kanns mir egal sein. Bin froh, andere Aufgaben zu haben.

Autor: Alol (Gast)
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BWL Justus schrieb:
> Vielleicht weil das Thema allgemein öde ist?
> Zudem geht "case study" aufgrund der zwei getrennt hintereinander
> gesprochenen "S" nicht so leicht von der Lippe, wie "Fallstudie".
>
> Für mich hört sich "Studie" halt weitaus professioneller an
> (Assoziationen zur Wissenschaft), als "study" (was ich eher mit "Student
> sein" assoziiere).
> Aber eigentlich kanns mir egal sein. Bin froh, andere Aufgaben zu haben.

Für andere ist Technik auch ziemlich öde, alles Ansichtssache.

Wobei "Studie" und "to study" meines Wissens nach die selbe Wortherkunft 
haben. Also liegt das dann doch eher an dir, bzw. daran wie und mit 
welchen Wörtern du aufgewachsen bist.

Naja, anscheinend auch nicht, denn schließlich diskutieren wir hier.

Autor: Honig (Gast)
Datum:

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BWL Justus schrieb:
> Aber eigentlich kanns mir egal sein. Bin froh, andere Aufgaben zu haben.

So gesehen ist es auch egal, hauptsache man macht seine Arbeit.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Dennis schrieb:
> Weil die immer noch nicht begriffen haben das wir hier nicht im Kongo
> sind.

Oder weil sie begriffen haben das ihre Kunden und Lieferanten überall 
auf der Welt verteilt sind, das Englisch die Brückensprache in annähernd 
jeden Winkel dieser Welt ist, das ein Großteil der Fachliteratur ohnehin 
nur auf englisch existiert und es vollkommen egal ist mittels welcher 
Worte man kommuniziert, solange nur die Botschaft korrekt übermittelt 
wird.

Dieses herumreiten auf 'Sprachhygene' insbesondere bezogen auf die 
deutsche Sprache, die eine gigantische Anzahl ursprünglich nicht 
heimischer Begriffe übernommen hat, zeugt für mich nur von einer sehr 
kleinen geistige Welt in der sich einige bewegen.
Sprache ist doch keine feste und unumstößliche Festlegung sondern ein 
Vehikel um Information zu übertragen.

Ich könnte meinen Job überhaupt nicht machen wenn ich des englischen 
nicht mächtig wäre.
Wie soll ich Datenblätter lesen oder einem Chinesischen Kunden Fragen zu 
unseren Produkten erläutern, wenn ich stur mit Gamsbart und Lederhose 
meinen lokalen Dialekt pflege?

Die Fähigkeit Handel mit den unterschiedlichsten Nationen zu treiben ist 
die Grundlage unseres Wohlstandes.
Dazu muss man eine Sprache sprechen können die die Kunden und 
Lieferanten verstehen und das ist in den allermeisten Fällen nunmal 
nicht deutsch.

Die deutsche Sprache ist aus einem Mischmasch aus Mundarten entstanden 
und hat sich im Laufe der Jahrhunderte beständig weiterentwickelt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache
Was für eine idiotische Vorstellung das man diese Entwicklung jetzt 
einfach mal anhält und den jetzigen Istzustand als unumstößlich rein und 
erstrebenswert anpreist.

Einen englisch sprechenden Inder verstehe ich.
Bei einem Bayern oder Schwaben verstehe ich fast kein Wort wenn die 
richtig loslegen.

Autor: ich* (Gast)
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Nicht direkt BWL, aber ein, für mein Empfinden, untrügliches Zeichen 
eines meist nicht sehr hellen Geistes:

Funzt.

Autor: ich* (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Einen englisch sprechenden Inder verstehe ich.

Ich auch, aber ein wenig Grinsen kann ich mir oft schwer verkneifen. 
Gut, wenn man nur telefoniert ;)

Autor: Richard H. (richard_h27)
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In einem Schaufenster eines s.Oliver-Geschäfts ein Plakat mit dem Titel 
"Your Career". Gesucht wird eine Aushilfe auf Minijob-Basis.

Autor: Felix (Gast)
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Wir würden den Turnaround nach dem Breakeven hinkriegen.

Der Return of Invest liegt zwar nicht in der Timeline, aber dafür haben 
wir dennoch gut performed und einen guten Key Performance Indicator 
(KPI).

Also wie immer Situation Normal, All Fucked Up.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Berater, Wirtschaftsprüfer und Leute aus der Revision reden immer von

"einwerten".

Der Duden kennt das Wort nicht. Ich hasse diese Vokabel. Die machen 
unser schönes Deutsch kaputt.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Lothar M. schrieb:
> Aus Gründen der EInfachheit
> und Orthogonalität müsste es also auch den Begriff "Unsinn ergeben"
> sowie genauso "Sinn machen" geben... ;-)

"Symmetrie" wolltest Du sagen.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Nettes Mann (Gast)
> Datum: 19.09.2018 18:04

> Am 6. September 1839 zogen tausende Bauern mit Morgensternen,
> Hellebarden, Mistgabeln und Prügeln bewaffnet

> Diese Art des Umgangs miteinander braucht es aber im 21. Jhd.
> hoffentlich nicht mehr.

Da haben wir heute doch viel effizientere Sachen, die Neutronenbombe, 
VX-Nervengas oder die Zellenpest.

Autor: BWL Jonas (Gast)
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Alol schrieb:
> Also liegt das dann doch eher an dir, bzw. daran wie und mit
> welchen Wörtern du aufgewachsen bist.

Ja genau, deswegen finde ICH, dass ich "Fallstudie" besser als "case 
study" anhört :)
Aber da sind die ganzen BWL Justusse halt anderer Meinung

Autor: fu(n)cker (Gast)
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ich* schrieb:
> Nicht direkt BWL, aber ein, für mein Empfinden, untrügliches
> Zeichen
> eines meist nicht sehr hellen Geistes:
>
> Funzt.

hört sich bescheuert an, deswegen sag ich immer "funkt".
Manchmal auch "funkzt".

Autor: Karl K. (karl2go)
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Michael K. schrieb:
> Mit anderen Worten:
> "Die Kommunikation mit Ihnen funktioniert überhaupt nur, weil Ihre
> Kollegen Rücksicht auf Ihre soziale Inkompetenz nehmen."

Gefällt mir ;-)

> ...für die es oft keine effiziente Entsprechung in der
> deutschen Sprache gibt...
> ASAP

Flottflott! hat jetzt auch nicht mehr Silben.

Beitrag #5561639 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> "Symmetrie" wolltest Du sagen.
Kann man auch. Aber mit "Orthogonalität" bekommst du eher mal einen 
BWLer zum Schweigen, denn diesen Begriff kennt er nicht...  ;-)

Kater Karlo schrieb:
> Aber ist den "unsere" Fachtechnische Sprache den so viel besser?
Man muss sich ja nur mal anschauen und sich fragen, wie und warum so 
viele muttersprachig deutsche Programmierer die Kommentare und die 
Variablennamen in ihren Code (den kaum jemals ein Anderer lesen wird) 
möglichst holprig in einer ihnen offenbar nicht geläufigen Sprache 
verfassen.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Lothar M. schrieb:
> wie und warum so
> viele muttersprachig deutsche Programmierer die Kommentare und die
> Variablennamen in ihren Code (den kaum jemals ein Anderer lesen wird)
> möglichst holprig in einer ihnen offenbar nicht geläufigen Sprache
> verfassen.

Das war jetzt leicht: Weil diese Sprache durchweg mit weniger Silben für 
einen Begriff auskommt als die eigene und sich die Begriffe meist noch 
schlüssiger abkürzen lassen.

Musst Dir nur mal die Eindeutschung einiger OSse anschauen, wo der 
deutsche Text nicht in den verfügbaren Rahmen passt, in dem vorher der 
englische stand.

Autor: Gerhard (Gast)
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Neulich so der Kollege in einer Besprechung: "Wenn wir die Safety 
Targets accordingly runter-lowern, sind wir compliant."

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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mann wat seid Ihr hip in Eurer Bude :]

Autor: Richard H. (richard_h27)
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I break together.

Autor: Der Andere (Gast)
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I rotten down

Autor: Stefan M. (derwisch)
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Industrie 4.2
Whitepaper
Ab jetzt wird es sportlich.
Der Kunde muss noch ein bisschen bespaßt werden.
Das sind zu viele "no go´s".
Benchmark

Und vieles mehr.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Lothar M. schrieb:
> Man muss sich ja nur mal anschauen und sich fragen, wie und warum so
> viele muttersprachig deutsche Programmierer [...] die
> Variablennamen in ihren Code

Weil die Mischung aus englischen Schlüsselworten (while, if, else) und 
englischen API-Bezeichnern mit deutschen Bezeichneren für eigene 
Funktionen und Variablen denglische Sätze ergibt die manchmal absolut 
bescheuert klingen wenn man sie in Gedanken laut ausspricht.

Bei den Kommentaren geh ich mit, die kann man in der Muttersprache des 
Zielpublikums (Teammitglieder) verfassen wenn dieses vorher schon 
bekannt ist, andernfalls englisch.

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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SCRUM

Beitrag #5561843 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Weil die Mischung aus englischen Schlüsselworten

Deswegen gibt's auch deutsche Programmiersprachen wie LOGO (hat nichts 
mit Siemens zu tun). Die verstehen dann auch Informatik-Leehrer älterer 
Semester, welche kein Englisch können.

Autor: il Conte (Gast)
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Neulich beim Meeting:
Fragt der PL: Wo bleibt der Kollege xy?
Antwort von Sklaven yz: Der kommt gleich, der hat noch Probleme mit dem 
"Progress-Faker" 2.0.

P.S. das hat sich genau so zugetragen!

Autor: BWL4Life (Gast)
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Das wichtigste und häufigste von allem wurde vergessen:
Das nehm ich mal mit!

Autor: Roland F. (rhf)
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Hallo,

Gerhard schrieb:
> Neulich so der Kollege in einer Besprechung: "Wenn wir die Safety
> Targets accordingly runter-lowern, sind wir compliant."

Was bedeutet das?

rhf

Autor: Maier (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Dieses herumreiten auf 'Sprachhygene' insbesondere bezogen auf die
> deutsche Sprache, die eine gigantische Anzahl ursprünglich nicht
> heimischer Begriffe übernommen hat, zeugt für mich nur von einer sehr
> kleinen geistige Welt in der sich einige bewegen.
> Sprache ist doch keine feste und unumstößliche Festlegung sondern ein
> Vehikel um Information zu übertragen.
Das Problem ist, dass die Sprache an einem zu schnellen Wandel leidet. 
Die Menschen kommen selbst nicht mehr mit und so kommt es statt zu einer 
Anreicherung der Sprache zu einer Verarmung. D.h. viele Ausdrucksweisen 
gehen verloren, waehrend sich nur ein kleiner Anteil neuer Woerter 
etabliert. Auch leidet die Orthogonalitaet der Sprache darunter, wenn 
die Umwandlung zu schnell von Statten geht, da die Zeit fuer den 
Feinschliff fehlt.

Die Attraktivitaet der fremdsprachlichen.Woerter liegt auch darin, dass 
man seine eigene passende Bedeutung generiert, d.h. man versteht sein 
gesagtes in einer Weise, die man denkt anders nicht ausdruecken zu 
koennen, fuer einen Zuhoerer hat das Wort aber eine andere Nuance, der 
tatsaeche Informationsgehalt ist dadurch reduziert, zumindest 
statistisch.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Gerhard schrieb:
> > Neulich so der Kollege in einer Besprechung: "Wenn wir die Safety
> > Targets accordingly runter-lowern, sind wir compliant."

Mann oh Mann, da bekomme ich ja destruktive Diskrepanzen.

Was für ein Schwachsinn !

Autor: A. S. (achs)
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Bernd K. schrieb:
> Weil die Mischung aus englischen Schlüsselworten (while, if, else) und
> englischen API-Bezeichnern mit deutschen Bezeichneren für eigene
> Funktionen und Variablen denglische Sätze ergibt die manchmal absolut
> bescheuert klingen wenn man sie in Gedanken laut ausspricht.
>
> Bei den Kommentaren geh ich mit, die kann man in der Muttersprache des
> Zielpublikums (Teammitglieder) verfassen wenn dieses vorher schon
> bekannt ist, andernfalls englisch.

Oder genau Andersrum.

Deutsche Schlüsselwörter der Hochsprache wurden (in den 70ern) genau 
deshalb dankend abgelehnt, weil sie dadurch von den selbst gewählten 
Bezeichnern besser zu unterscheiden waren.

Bei Bezeichnern kann ich immer was prägnantes konformes finden, bei 
Kommentaren  in Deutsch stören oft die Umlaute.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Achim S. schrieb:
> Bei Bezeichnern kann ich immer was prägnantes konformes finden, bei
> Kommentaren  in Deutsch stören oft die Umlaute.

Bei halbwegs modernen Editoren kann man Zeichensatz-Probleme durchaus in 
den Griff bekommen. Einfach alles auf UTF-8 stellen. Leider hat z.B. 
Eclipse teiweise blöde Defaults, aber konfigurierbar.

Autor: Heribert Senf (Gast)
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I think I spider.

Autor: . . (Gast)
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I'll be back |B-)

Autor: il Conte (Gast)
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Noch was zum Thema 'Business Geschwafel'
Wenn ihr zum nächsten Meeting geht (je wichtiger um so besser) dann 
beschränkt euch auf die Worte : YES, OK und NO PROBLEM. Ich mache fast 
eine Wette dass es mindestens 15 Minuten dauert bis das einer von den 
'Schwaflern' ckeckt.
Eine bessere Entlarfung geht nicht.

Autor: olib (Gast)
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Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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il Conte schrieb:
> Wenn ihr zum nächsten Meeting geht (je wichtiger um so besser) dann
> beschränkt euch auf die Worte : YES, OK und NO PROBLEM.

Hm, der typische Entwicklungs-Ing nässt in exponierten Situationen mit 
BWLern und noch schlimmer mit Personalern doch eher ein...


Die Vorgehensweise birgt auch das Risiko, daß du nicht irgend jemanden 
entlarvst sondern eher selbst als Vollhonk wahrgenommen wirst.

Autor: il Conte (Gast)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Die Vorgehensweise birgt auch das Risiko, daß du nicht irgend jemanden
> entlarvst sondern eher selbst als Vollhonk wahrgenommen wirst.

Das Ganze soll ja nur ein Spiel sein.
Ist doch klar wenn man angespitzt
wird das man dann normal weiterredet.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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il Conte schrieb:
> Das Ganze soll ja nur ein Spiel sein.

Mir scheint, du warst noch nie auf wirklich wichtigen Meetings dabei. Da 
ist nix mit spielen...

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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mittlerweile ein Urzeit-Knaller,
denn früher wurde auch schon viel geschwafelt. Z.B.:

> Das papierlose Büro

Autor: A. K. (prx)
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Ernstl schrieb:
> Oder "coden". Gern von so einer Politikertante: "Alle Kids müssen heut
> coden können."

Klar doch: https://www.cagle.com/andy-singer/2011/08/qr-code-kiss

Autor: il Conte (Gast)
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A. K. schrieb:
> "Alle Kids müssen heut coden können."

In Österreich können die das schon immer.
Hose runter und auf geht's.

Autor: il Conte (Gast)
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Wenn sie dann fertig sind fragt der Lehrer: hat jetzt jeder richtig 
'gedumpt'

Autor: lächler (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> mittlerweile ein Urzeit-Knaller,
> denn früher wurde auch schon viel geschwafelt. Z.B.:
>
>> Das papierlose Büro

Ja, früher.
Aber wer benutzt den heute noch Papier im Büro?

:-)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Firma, ca 55MA: 2 Paletten pro Jahr.
und das nur für das DIN- A4 papier, grössere Formate werden auch oft 
bedruckt, aber wieviel da zusammenkommt, hab ich grad nicht aufm Schirm

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: lächler (Gast)
> Datum: 23.09.2018 04:21

> Ja, früher.
> Aber wer benutzt den heute noch Papier im Büro?

Auf der Toilette dürfte sich das auch noch ein paar Jahre halten.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Auf der Toilette dürfte sich das auch noch ein paar Jahre halten.


Mit Fäkalien kennst du dich offenbar bestens aus.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Gerhard schrieb:
> "Wenn wir die Safety
> Targets accordingly runter-lowern, sind wir compliant."

Solange wir dazu nicht die Amper hoch skillen müssen ist das OK.

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Autor: klausi (Gast)
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Gerhard schrieb:
> Neulich so der Kollege in einer Besprechung: "Wenn wir die Safety
> Targets accordingly runter-lowern, sind wir compliant."

So eine gequirrlte K*cke. Ist das dem Kollegen nicht selbst peinlich? 
Oder merkt er es selbst gar nicht mehr? Wie wäre es denn gleich die 
Firma auf Business Englisch umzustellen? Das geht dann wieder nicht 
mehr, wa?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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dann gibts Englisch mit hippen deutschen Einstreuungen.

auch so accordingly reingelowert.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: klausi (Gast)
> Datum: 24.09.2018 09:48

> Ist das dem Kollegen nicht selbst peinlich?
> Oder merkt er es selbst gar nicht mehr?

Ich glaube die sind so Doof !

Autor: Schraubenkarl (Gast)
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Bei Kollegen, die ich mag, schreibe ich lieber

"zur Info", statt FYI

Bei den Business-Schlauschnakern  schreibe
ich halt

"FYI" -> F...k yourself immediately

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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> Gerhard schrieb:
>> Neulich so der Kollege in einer Besprechung: "Wenn wir die Safety
>> Targets accordingly runter-lowern, sind wir compliant."

Zocker_54 schrieb:
> Ich glaube die sind so Doof !

So doof kann er nicht sein.
Immerhin hat er verstanden das nicht jedes scheinbare Problem mit 
brachialem Aufwand gelöst werden muss, sondern das es reicht oft 
überzogene Forderungen an das Produkt anzupassen um der Spezifikation zu 
entsprechen (compliant zu sein)

Manch unglaublich cleverer Entwickler mit Hang zur sprachlichen Reinheit 
hätte statt dessen xxx Arbeitsstunden und xxxxxx € darin verpulvert die 
unsinnig hohen Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Es hilft oft enorm sich mal mehr auf Inhalte zu fokussieren statt sich 
Blindwütig an der Form festzubeissen.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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James L. schrieb:
> In meiner Firma bin ich mittlerweile einer der High Potentials

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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>2010 brachte das Harvard Business Review folgende Definition:

>High Potentials übertreffen vergleichbare Kollegen regelmäßig und deutlich. >Sie 
erreichen herausragende Leistungsniveaus und verhalten sich so, wie es >der Kultur 
und den Werten ihres Unternehmens in vorbildlicher Weise >entspricht. Darüber 
hinaus beweisen sie, dass sie überaus fähig sind, >während ihrer gesamten Karriere 
innerhalb eines Unternehmens zu wachsen und >Erfolg zu haben – und zwar schneller 
und effektiver als ihre >Vergleichsgruppen.

Autor: IAmGreatAgain (Gast)
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Beitrag #5612102 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Wolfgang L. (smarty9797)
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Zocker_54 schrieb:
>> Autor: lächler (Gast)
>> Datum: 23.09.2018 04:21
>
>> Ja, früher.
>> Aber wer benutzt den heute noch Papier im Büro?
>
> Auf der Toilette dürfte sich das auch noch ein paar Jahre halten.

"Er weiß nicht, wie man die Muscheln benutzt."

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: IAmGreatAgain (Gast)
> Datum: 06.11.2018 13:35

> Ich habe eine interessante Liste gefunden, die hier alle "owned".

> https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_buzzwords#Corporate
> https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_buzzwords#Bu...
> https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_buzzwords#Sc...

Was soll das ? Links einstellen kann jeder Trottel !

Dazu gehört wirklich nicht viel Hirn.

Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Autor: meckerziege (Gast)
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Stefan T. schrieb:
> Hier deshalb ein paar aus meiner Sicht sehr nervige Floskeln und
> Begriffe:
> [...]

Wo liegt das Problem? Der Grund, dass du die Begriffe unpassend findest 
und dich daran störst liegt einfach daran, dass du nicht zu dieser 
"Gruppe" gehörst die sich derart unterhalten.
Ich vergleiche das jetzt einfach mal mit anderen Sprachen aus dem 
Ausland oder auch ganz simpel mit "Jugendsprache" oder sonstigem. Die 
meisten sozialen Gruppen haben auch ihre eigenen Ausdrucksweisen, 
Begriffe etc. Auch du hast sie. Noch nie als Ingenieur merkwürdig 
angeschaut worden wenn du technische Fachbegriffe und vergleichbares 
sagst?


Stefan T. schrieb:
> - "und was war jetzt unsere lessons learned?" ... als man mal das Fazit
> aus einem kleinen Projekt ziehen wollte

Zwar in der Tat unschön ausgedrückt, aber "lessons learned" ist einfach 
ein fester Begriff, bei dem jeder Beteiligten weiß um was es geht. Fazit 
greift hier übrigens zu kurz. Fazit sehe ich eher als high-level Sicht 
wie: Projekt schlecht gelaufen, Thema könnte in Zukunft aber wichtig 
sein. Lessons learned ist aber auch, was hat man mitgenommen, was kann 
man das nächste mal besser machen, wo fehlt eigenes Know-How, wo sind 
noch ungenutzte Potentiale vorhanden?

Beim Englischen genauso. Wenn ich die oben verlinkte Liste an Buzzwords 
ansehe, dann muss ich zugeben: Da kommen so einige in meinem täglichen 
Sprachgebrauch vor.
Aber das darf man sich NICHT vorstellen als: "Ich mach jetzt auf dicke 
Hose und verwende diese Business-Buzzwords". Sondern eher: Du hast in 
dem Bereich was zu machen, diskutieren, etc. und mit diesen Worten weiß 
jeder was gemeint ist. Das erklärt nervige Umschreibungen. Beispiel ROI. 
Wenn es heißt: "Ziel ist 50% ROI in 2 Jahren", dann ist klar um was es 
geht. Das ist kurz und einfach formuliert.

Die Begriffe entstehen weil sie das Leben einfacher machen. Oder gibt es 
hier Leute die STÄNDIG "Operationsverstärker" sagen und niemals "OpÄhmp" 
nutzen? ;-)

Autor: Zartfühlender (Gast)
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meckerziege schwafelte:

> Fazit sehe ich eher als high-level Sicht
> wie: Projekt schlecht gelaufen, Thema könnte in Zukunft aber wichtig
> sein. Lessons learned ist aber auch, was hat man mitgenommen, was kann
> man das nächste mal besser machen, wo fehlt eigenes Know-How, wo sind
> noch ungenutzte Potentiale vorhanden?

DAS ist konzentrierte Schwafel-Säure.

> Oder gibt es
> hier Leute die STÄNDIG "Operationsverstärker" sagen und niemals "OpÄhmp"
> nutzen? ;-)

Gibt es. Nicht nur hier , sondern auch hier

Noch ein Beispiel für Schwafel: "Ich hebe darauf ab..."
Sind wir auf dem Flugplatz?

Autor: HR Business Partner (Gast)
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"Ich brauch das asap as possible"
"Welche Learnings können wir daraus ziehen?"
"Ich hab gefühlt 5 Prio-1-Topics auf dem Desk"
"Kein Wunder, dass das Team nicht committet ist. Die Leute müssen 
wirklich enabled sein, ihren Job zu machen."
"Halt mich im Loop!"
"Spätestens ab der Head-of-Ebene musst du natürlich immer die Extrameile 
gehen."
"Nimmst du den Lead? Ich hab diesen Monat definitiv keine Kappa mehr."
"Greenlightest du mir die Landing Page? Hab die mal aufs Flipchart 
gesketcht."
"Die Unit Economics sehen gut aus, aber sind die reliable bei 10x 
Budget-Skalierung?"
"Lasst uns erstmal auf die low-hanging-fruits fokussieren."
"Wir sollten das Konzept nochmal challengen, da sind noch ein paar 
Hickups in den KPIs."
"Core Insights mit den Leuten zu sharen ist key für mich."
"Ihr könnt mich gerne zum Lunch anslacken!"
"Die Kandidatin hat nen spannenden Track Record! Ich würde sie mal im 
Talent Pool parken, bis wir wieder hiren."
"Lass uns bitte wieder ne Flughöhe höher gehen und auf das Big Picture 
fokussieren."
"Wir delivern on point, und wenn ihr nen Allnighter draus macht!"
"Die von John gepitchte Idee ist eigentlich mein Intellectual Property!"
"Dank Internet of Things haben wir in unserer Smart Factory enorme 
Ressourcen eingespart."
"Wenn die Ziele für Q1 nicht S.M.A.R.T. sind, leidet unser Daily 
Business!"
"Ich brauch das am besten gestern, als kein Deep Dive: Done is better 
that perfect!"

Autor: Burgerbrater a.D. (Gast)
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HR Business Partner schrieb:
> "Ich brauch das asap as possible"
> ...

Wo muss man arbeiten wenn man sich derart Gesabbel anhören muss?


Mich hat neulich auch eine "HR"-Drohne in der Art zugesabelt: "Das nennt 
sich Seeding you know?" Da habe ich innerlich schon abgesagt.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Burgerbrater a.D. (Gast)
> Datum: 09.12.2018 23:05

> Wo muss man arbeiten wenn man sich derart Gesabbel anhören muss?

Ja, frage ich mich auch.

Autor: Denis (Gast)
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Seid doch froh das man solche Kasperköppe gleich an Ihrer Wortwahl 
erkennt.

Autor: Scary Groovy (Gast)
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Burgerbrater a.D. schrieb:
> Mich hat neulich auch eine "HR"-Drohne in der Art zugesabelt: "Das nennt
> sich Seeding you know?" Da habe ich innerlich schon abgesagt.

Wichtig dabei ist den Tipping-Point zu erreichen. Es werden sonst nicht 
genügend Purchase-decisions getriggert.

Autor: wurstulli (Gast)
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HR Business Partner schrieb:
> "Lasst uns erstmal auf die low-hanging-fruits fokussieren."

HR Business Partner schrieb:
> "Core Insights mit den Leuten zu sharen ist key für mich."

HR Business Partner schrieb:
> "Lass uns bitte wieder ne Flughöhe höher gehen und auf das Big Picture
> fokussieren."

mein vomit trigger point ist reached, darum werde ich jetzt asap aufs 
oval office rushen

Autor: Scary Groovy (Gast)
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wurstulli schrieb:
> mein vomit trigger point ist reached, darum werde ich jetzt asap aufs
> oval office rushen

Kannst du dazu mal n Pitch machen?

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