Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Halogentrafo umbauen für LED-Betrieb?


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von Max (Gast)


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Möchte eine Deckenlampe mit LEDs betreiben und habe jetzt das Problem, 
dass die Mindestlast von 35W mit LEDs nicht erreicht wird (komme da nur 
auf ca. 10W). Entsprechend bleibt die Lampe einfach dunkel.

Kann man das Trafo irgendwie so umbauen, dass es geringere Mindestlasten 
verkraftet?

von N. M. (mani)


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Eine Lampe einfach Halogen lassen?
Problem gelöst.
Ansonsten fehlen hier Angaben!
Es für ein Trafo zum Beispiel?

von Harald W. (wilhelms)


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Max schrieb:

> Kann man das Trafo irgendwie so umbauen, dass es geringere Mindestlasten
> verkraftet?

Du meinst vermutlich keinen Trafo, sondern ein Schaltnetzteil.
Die sind für LED-Betrieb nicht geeignet. Kauf ein passendes
LED-Netzteil

von Manfred (Gast)


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von hinz (Gast)


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Max schrieb:
> Kann man das Trafo irgendwie so umbauen, dass es geringere Mindestlasten
> verkraftet?

Impulstrafo umwickeln.

von Reinhard R. (reirawb)


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Ich hatte dieses Problem auch. Elektronischer Halogentrafo 105W, 
Mindestlast 20W. Wollte die 5 x 20W Halogen gegen 5 x 7W LED tauschen, 
hätte ja leistungsmäßig passen müssen.
Funktionierte aber nicht, LEDs haben nur geflackert. Dann wollte ich 
einfach eine Halogenlampe drin lassen. Hat erst funktioniert, nach einer 
viertel Stunde hat auch diese Kombination geflackert.
Jetzt ist ein Schaltnetzteil 12V/5A drin und es gibt keine Probleme 
mehr.

Mein Rat: Bau ein passendes Schaltnetzteil an Stelle des Halogentrafos 
ein und du hast Ruhe.

Reinhard

von georg (Gast)


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Reinhard R. schrieb:
> Funktionierte aber nicht, LEDs haben nur geflackert

Halogenlampen werden mit einer bestimmten Spannung betrieben, LEDs mit 
konstantem Strom. Umbauen kann man das nicht.

Vermutlich nehmen die LEDs bei Anschluss an 12V wegen der fehlenden 
Stromregelung soviel Strom auf, dass das Schaltnetzteil abschaltet und 
nach einer Weile neu startet, daher das Flackern.

Also entweder Halogen drin lassen oder LED-Netzteil verwenden. Du kannst 
ja auch nicht aus deinem Diesel einen Benziner machen indem du einfach 
Super95 reinfüllst. Wäre zu schön um wahr zu sein.

Georg

von hinz (Gast)


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georg schrieb:
> Halogenlampen werden mit einer bestimmten Spannung betrieben, LEDs mit
> konstantem Strom. Umbauen kann man das nicht.

Das hat der Hersteller des Leuchtmittels schon getan.

von test (Gast)


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hinz schrieb:
> Das hat der Hersteller des Leuchtmittels schon getan.

Gibt es eigentlich Leuchtmittel bei dem der Hersteller das nicht getan 
hat? D.h. einfach x LED in Serie ohne Vorwiderstand oder Elektronik. 
Dann könnte man den Halogentrafo direkt durch einen LED-Treiber 
ersetzen.

von hinz (Gast)


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test schrieb:
> hinz schrieb:
>> Das hat der Hersteller des Leuchtmittels schon getan.
>
> Gibt es eigentlich Leuchtmittel bei dem der Hersteller das nicht getan
> hat? D.h. einfach x LED in Serie ohne Vorwiderstand oder Elektronik.
> Dann könnte man den Halogentrafo direkt durch einen LED-Treiber
> ersetzen.

Kann ich mir bei Retrofit nicht vorstellen.

von Bernd B. (microwave-designer)


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Max schrieb:
> Kann man das Trafo irgendwie so umbauen, dass es geringere Mindestlasten
> verkraftet?

Hallo Max,

das geht! Dein Trafo sollte 4 Anschlüsse haben. Diese lösen und ein 
passendes Ersatzbauteil einsetzen. Den Vorgang nennt man "Substitution".

Jeder Conrad-Laden hat einen Service-Punkt, an dem man fragen kann, 
welche Ersatzbauteile geeignet sind.

Diese Antwort steht im Prinzip schon oben.

Viel Erfolg!

Gruß

Bernd

von Reinhard R. (reirawb)


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georg schrieb:
> Reinhard R. schrieb:
>> Funktionierte aber nicht, LEDs haben nur geflackert
>
> Halogenlampen werden mit einer bestimmten Spannung betrieben, LEDs mit
> konstantem Strom. Umbauen kann man das nicht.
>
> Vermutlich nehmen die LEDs bei Anschluss an 12V wegen der fehlenden
> Stromregelung soviel Strom auf, dass das Schaltnetzteil abschaltet und
> nach einer Weile neu startet, daher das Flackern.

Ja, sorry, hatte ich nicht präzise genug formuliert.
Bei den eigesetzten Lampen handelte es sich um komplette LED-Module für 
12 V-Betrieb mit GU 5.3 Anschlüssen, einfach gegen die alten 
Halogenlampen auszutauschen.


Reinhard

von test (Gast)


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hinz schrieb:
> test schrieb:
> hinz schrieb:
> Das hat der Hersteller des Leuchtmittels schon getan.
>
> Gibt es eigentlich Leuchtmittel bei dem der Hersteller das nicht getan
> hat? D.h. einfach x LED in Serie ohne Vorwiderstand oder Elektronik.
> Dann könnte man den Halogentrafo direkt durch einen LED-Treiber
> ersetzen.
>
> Kann ich mir bei Retrofit nicht vorstellen.

Gerade für Retrofit... Ich habe hier noch nen 12V Halogenseilsystem mit 
elektronischen Halogentrafo und Halogenlampen.
Den Trafo gegen ein 12V Netzteil tauschen und diese mülligen 12V AC LED 
Birnen rein setzen kommt garantiert nicht in Frage. Dann reisse ich den 
Kram lieber komplett raus.

Das das hinter nem Dimmer hängt ist ein weiteres Problem. Ein LED 
Treiber der am Eingang erkennt wieweit die 230V gedimmt sind und dazu 
passend den LED Strom einstellt wäre das Sahnehäubchen.

Irgendwie scheint es für Retrofit überhaupt nix zu geben. Fernab von 
E27, da bekommt man ja brauchbares wenn man aufs dimmen verzichtet.
BTW: Dimmen scheint mittlerweile eine vergessene Technologie. Heutzutage 
klingt das irgendwie nach SciFy Spinnerei, mit nem Knopf an der Wand die 
Helligkeit regeln... nein so weit sind wir noch nicht ;-)

von wendelsberg (Gast)


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test schrieb:
> Irgendwie scheint es für Retrofit überhaupt nix zu geben. Fernab von
> E27, da bekommt man ja brauchbares wenn man aufs dimmen verzichtet.

Ich hatte mal recherchiert, was man als Ersatz fuer die 4x 20W unter der 
Dunstabzugshaube einbauen koennte und bin zu keinem Ergebnis gekommen.

wendelsberg

von Thomas O. (kosmos)


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Diese MR16 LEDs haben eine Stromregelung integriert und das zwickt sich 
mit dem hochfahren der Spannung am Netzteil. Das Netzteil fährt hoch die 
Stromregelung fährt den Strom runter durch die sinkende Last geht die 
Spannung wieder rauf... Selbst wenn du die Minimallast mit LEDs 
überschreitet wird dieses Hoch und Runterschaukeln nicht weggehen. Du 
benötigst eine zusätzliche konstante Last um das etwas auszubügeln. Ein 
Widerstand z.B 24 Ohm 10 Watt könnte helfen wiederspricht aber wiederum 
dem Stromspargedanken der LEDs.

Aber für 10W sollte sich auch ein kleiner Trafo finden, der würde 
sicherlich auch länger leben ein ein Schaltnetzteil und ggf. Nicht das 
WLAN/Radio.... stören

von Dieter (Gast)


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Gemischer Betrieb ist doch gar nicht so schlecht. Somit kannst Du gut 
vergleichen, ob die LED wirklich länger halten. Bei einem Bekannten 
scheint das nicht so zu sein.

Wenn die Energie nicht verheizt werden soll, dann bliebe nur noch eine 
aktive Rückspeisung in das Netz anzuschließen. Aber diese Lösung ist 
aufwendiger und kostenintensiver, statt einem anderen Netzteil.

Bei einer Halogen-Seilleuchte wäre das einfach zu lösen, indem noch ein 
paar LED hinzugeschaltet werden.

von Werner H. (werner45)


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Ich habe seit einigen Jahren, als die ersten G4-Ledleuchten aufkamen, 
meine Deckenbeleuchtung umgerüstet. Drei Halogenspots blieben.
Dabei fiel der schnelle Helligkeitsabfall der Leds bei Erwärmung auf 
(war damals noch nicht dokumentiert). Als Abhilfe wurde das Abdeckglas 
entfernt, jetzt ist die Kühlung besser.

Gruß   -   Werner

von hinz (Gast)


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Dieter schrieb:
> Bei einer Halogen-Seilleuchte wäre das einfach zu lösen, indem noch ein
> paar LED hinzugeschaltet werden.

Halogenlampenschaltnetzteil an Seilsystem ist ein ganz übler Störsender!

von Bernd K. (prof7bit)


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Besorg nen kleinen Ringkern-Trafo, vor allem wenn die LED-fähigen 
elektronischen Trafos zu groß sind für das Gehäuse der Leuchte. Aufgrund 
der relativ kleinen Leistungen und daher relativ kompakten Abmessungen 
sind Ringkern-Trafos hier wieder attraktiv. Und es wird mit geeigneten 
Lampen sogar wieder dimmbar werden.

von Fleischklops (Gast)


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Dieter schrieb:
> Wenn die Energie nicht verheizt werden soll, dann bliebe nur noch eine
> aktive Rückspeisung in das Netz anzuschließen.

Das stimmt so nicht, "daß NUR_ noch _das bliebe". Außerdem wäre das 
doch nur recht komplex zu verwirklichen - zumindest auf sinnvolle Weise. 
Also Netzrückspeisung würde ich hier (wenige Watt) überhaupt nicht in 
Betracht ziehen.

Auf jeden Fall muß man bei sog. Elektronischen Halotrafos eines 
beachten: Am Ausgang steht eine mit wenigen zig (ca. 25-60) Kilohertz 
rechteckig zerhackte 50Hz Wechselspannung. Das mag nicht jede Art Last.

Mich wundert es nicht, daß da ein Bereich existiert, in welchem die 
Kombination stärkerer E-Halotrafo + kleine Last mit noch kleinerem 
Glättkondensator fröhlich flackert.

(Wobei ich auch zu der Partei gehöre, die zufrieden ist, wenn es denn 
unter Belassung eines einzigen Halo-Steckers parallel im Stromkreis 
paßt.)

Mich würde der Eingangsspannungsbereich der LED-Stecklampen 
interessieren. Vielleicht würde schon je eine kleine Drossel vor (oder 
in) jede LED-Lampe den Stromflußwinkel weit genug erhöhen, daß kein 
erkennbares Flackern mehr aufträte.

von Wolfgang (Gast)


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georg schrieb:
> Halogenlampen werden mit einer bestimmten Spannung betrieben, LEDs mit
> konstantem Strom. Umbauen kann man das nicht.

Na ja, bei vielen Schaltwandlern kannst du den Ausgangsspannungsteiler, 
gegen einen Shunt tauschen, so dass statt der Ausgangsspannung der 
fließende Strom in die Regelung eingeht.

von Fleischklops (Gast)


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So ein Mist, falscher Thread - vorheriger Beitrag gehört hier hin:

Beitrag "Schaltnetzteil überlisten."

Ich erbitte Löschung des vorigen sowie dieses Posts.

von Dieter (Gast)


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Im Prinzip sind beide Posts identisch (Fleischklops) und Dein Beitrag 
paßt auch hierzu.

Zur Eingangsfrage von Max zum Umbauen:

Ja ein umbauen zu prüfen ist möglich, da weniger Leistung benötigt wird.

Aber (ganz großes Aber!, jedes Kriterium ist ein ko-Kriterium) es hängt 
von wichtigen Faktoren ab:

1. Das Gerät läßt sich öffnen.
2. Es ist im inneren nicht so vergossen, dass nichts geändert werden 
könnte.
3. Am Schaltwandler Baustein sind die Shuntwiderstände für Imax und 
Schaltfrequenz änderbar.
4. Den technischen Fähigkeiten des TO und auch beibringen der benötigten 
Informationen ( d.h. an der Glaskugel vorbei).

Als erstes wird Max gebeten die Infos zu 1. und 2. zu geben.

von Fleischklops (Gast)


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Dieter schrieb:
> Im Prinzip sind beide Posts identisch (Fleischklops) und Dein Beitrag
> paßt auch hierzu.

Ja, hast nicht unrecht... es ist peinlicherweise so, daß der erste 
Absatz eine Stellungnahme zu Deinem Post hier enthält - der mittlere und 
vorletzte aber eindeutig in den anderen Thread gehören.  :-/

Dieter schrieb:
> 3. Am Schaltwandler Baustein sind die Shuntwiderstände für Imax und
> Schaltfrequenz änderbar.

Ich kenne die nur als Selbstschwingende (Treibertrafo), oder Halbbrücke 
mit selbstoszillierendem HVIC (z.B. IR215x(x)) - zerhackt wird in ein 
50/50 Rechteck. Ähnliches Prinzip wie LSR E-Ballast, obwohl bei diesen 
schon eine gewisse Glättung (meist "Valley-Fill") stattfindet, um den 
Crest-Faktor an den Lampen im Rahmen zu halten - und sie statt eines 
Step-Down Trafos eine Drossel haben.

Halogentrafos mit PWM und cycle-by-cycle Strombegrenzung / Strommodus 
(Current Mode) Regelung mit Shunt würde ja H-Brücke (Shunt lowside) 
erfordern, und einen DC-Link - damit das alles funktionierte. Dann wäre 
aber (geht nicht anders) auch die Ausgangsspannung entweder eine reine 
hochfrequente AC oder eben DC. Ein zusätzlicher 12VAC Wechselrichter 
sitzt da aber noch viel sicherer nicht drin.

Täuschst Du Dich, oder ich? Ich würde schwören, daß das Oszibild des 
Ausgangs solch eines Geräts noch vor wenigen Jahren eine zerhackte 
50Hz-12VAC Hüllkurve zeigte. Hat sich da etwas geändert?

von Dieter (Gast)


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Halogenlampen war es egal ob zerhackte AC oder DC aus dem ENetztrafo 
kamen. Es gibt daher beides, letzteres wohl nicht so haeufig.
Vom TO gibt es noch keine Angaben, aus denen das Innenleben des ETrafo 
hervorgeht.

Weiterspekulieren oder warten auf TO's Ergaenzungen ...

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