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Forum: PC Hard- und Software Technics Keyboard Festplatte klonen geht das ?


Autor: Tom F. (tomfox)
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Moin,


Habe hier ein Technics Keyboard KN2000 mit IDE Festplatte die 
mittlerweile komische Geräusche macht.
Ein Austausch der Platte wäre also angesagt.
Vorher will ich die Daten der Platte aber noch retten.

Die Firma die damals den Umbausatz von Floppy auf Festplatte angeboten 
hat gibt es nicht mehr.
http://www.keysoftservice.ch/produkte.htm#Absatz5

Habe schon in Linux ein fdisk -l versucht, da taucht die Platte aber 
nicht auf.
Wenn man GParted aufruft gibt es einen Ein/Ausgabefehler.

Was kann ich noch tun um die Daten der Platte zu retten auf eine andere 
Platte?

: Verschoben durch Moderator
Autor: Markus F. (mfro)
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Tom F. schrieb:
> Habe schon in Linux ein fdisk -l versucht, da taucht die Platte aber
> nicht auf.
> Wenn man GParted aufruft gibt es einen Ein/Ausgabefehler.
>
> Was kann ich noch tun um die Daten der Platte zu retten auf eine andere
> Platte?

Möglicherweise ist die Platte ja schlicht nicht partitioniert.

Was immer gehen müsste: nach dem Dranstecken müsste ein neues Device 
auftauchen, das vorher nicht da war:

/dev/sda (oder sdb, c, - abhängig davon, wieviele Platten vorher dran 
waren).

Das komplette Device kannst Du nun mit dd auf ein image kopieren:

dd if=/dev/sdx of=disk.img

Das kopierst Du - andersrum - auf die neue Platte (die idealerweise 
genauso groß sein sollte wie die alte):

dd if=disk.img of=/dev/sdx

Aber aufpassen: dd hat nicht umsonst den Spitznamen "Disk Destroyer". 
Wenn Du die falsche Platte erwischst, ist die anschliessend beim 
Teufel...

Autor: dolli (Gast)
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Markus F. schrieb:
> Tom F. schrieb:
>> Habe schon in Linux ein fdisk -l versucht, da taucht die Platte aber
>> nicht auf.
>> Wenn man GParted aufruft gibt es einen Ein/Ausgabefehler.
>>
>> Was kann ich noch tun um die Daten der Platte zu retten auf eine andere
>> Platte?
>
> Möglicherweise ist die Platte ja schlicht nicht partitioniert.
>

Das wäre fdisk egal denn dazu ist es ja da und irgendeine Geometrie hat 
sie ja, i/o Fehler ist doch fast immer Hardware.

---

@tomfox welche Festplatte an welchem Board oder Controller?

Autor: npn (Gast)
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dolli schrieb:
> @tomfox welche Festplatte an welchem Board oder Controller?

Tom F. schrieb:
> ein Technics Keyboard KN2000

Dieses Keyboard ist ein Musikinstrument.
So mit schwarzen und weißen Tasten. :-))
Kein Rechner...

Autor: dolli (Gast)
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npn schrieb:
> dolli schrieb:
>> @tomfox welche Festplatte an welchem Board oder Controller?
>
> Tom F. schrieb:
>> ein Technics Keyboard KN2000
>
> Dieses Keyboard ist ein Musikinstrument.
> So mit schwarzen und weißen Tasten. :-))
> Kein Rechner...

MäÄäaa und du bist doch ein Kasper ;)

http://www.keysoftservice.ch/produkte.htm#Absatz5

Die HDD hat ausgebaut er an seinen Rechner angeschlossen um sie zu 
clonen.
Also Welche Platte an welchen Rechner respektive an welch im Rechner 
befindliches Controllerboard ....

Autor: Tom F. (tomfox)
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Danke,

dd werd ich heute Abend mal probieren.

die alte Platte hat 127 MB.
die neue Platte hat 20 GB.

wäre das ein Problem ?
Kleinere Platten sind ja kaum noch zu bekommen.

ich meine mit Knoppix hatte ich die Platte als /dev/sdc schonmal 
gesehen.
Muss nochmal probieren.

dolli schrieb:
> Also Welche Platte an welchen Rechner respektive an welch im Rechner
> befindliches Controllerboard ....

ich habe so einen IDE zu USB Adapter,an den habe ich die original 
Technics Festplatte gehängt, dann diesen Adapter mit USB an meinen 
Windows Rechner gehängt und mit Knoppix gebootet.

: Bearbeitet durch User
Autor: dolli (Gast)
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>> die alte Platte hat 127 MB.

Hätte vermutet sie habe einen Hersteller und eine Modellnummer ...

Das riecht nach einem Adressierungsproblem die wird wohl nur CHS 
'verstehen' während der onimöse Adapter LBA verwendet.

>> ich meine mit Knoppix hatte ich die Platte als /dev/sdc schonmal
>> gesehen.

dmesg sollte darüber auskunft geben.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Markus F. schrieb:
> Was immer gehen müsste: nach dem Dranstecken müsste ein neues Device
> auftauchen, das vorher nicht da war

Am besten sieht man das, indem man das "lsblk" Kommando benutzt:
~ $lsblk 
NAME             MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda                8:0    0   477G  0 disk 
├─sda1             8:1    0   100M  0 part 
├─sda2             8:2    0   128G  0 part 
├─sda3             8:3    0   100M  0 part /boot
└─sda4             8:4    0 348.8G  0 part 
  ├─alpha-jessie 254:0    0    40G  0 lvm  /
  ├─alpha-swap   254:1    0    16G  0 lvm  [SWAP]
  ├─alpha-vmware 254:2    0    64G  0 lvm  /usr/local/var/vmware
  ├─alpha-mysql  254:3    0    40G  0 lvm  /usr/local/mysql
  └─alpha-temp   254:4    0   128G  0 lvm  
sdb                8:16   0   1.8T  0 disk 
├─sdb1             8:17   0  1000G  0 part 
└─sdb2             8:18   0   863G  0 part

Details zur Partitionstabelle bzw. Filesystem gibt "blkid":
root@alpha:~# blkid /dev/sdb
/dev/sdb: PTUUID="b7a6ed24" PTTYPE="dos"

root@alpha:~# blkid /dev/sdb1
/dev/sdb1: UUID="77c75293-5d60-4acc-96fa-655f76c20b81" TYPE="xfs" PARTUUID="b7a6ed24-01"

root@alpha:~# blkid /dev/sdb2
/dev/sdb2: LABEL="Daten" UUID="7B5F42647B8F9F31" TYPE="ntfs" PARTUUID="b7a6ed24-02"

So hat meine sdb Platte z.B. eine DOS-Partitionstabelle und die beiden 
Partitionen sind mit xfs bzw. NTFS formatiert.

Wenn du die Platte im laufenden Betrieb ansteckst, z.B. per USB, dann 
gibt auch "dmesg" einen ganzen Sack nützliche Informationen. Oder gleich 
ins syslog schauen: "tail -f /var/log/kern.log"

Autor: dolli (Gast)
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Und bei windows verhält sich das auch so das sie nicht eingebunden wird?


>> Technics Festplatte gehängt, dann diesen Adapter mit USB an meinen
>> Windows Rechner gehängt und mit Knoppix gebootet.

Autor: ddler (Gast)
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Wenn du dmesg nach dem Einstecken der Platte Eingibst, solltest
du die Platte sehen können (/dev/sdx).
Alternativ kannst du aber auch lsusb (falls installiert) benutzen.

Autor: dolli (Gast)
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Axel S. schrieb:
> gibt auch "dmesg" einen ganzen Sack nützliche Informationen. Oder gleich
> ins syslog schauen: "tail -f /var/log/kern.log"

Knoppix startete gewöhnlich ohne syslogd.

Was die aktuell machen weiß ich nicht aber.

Autor: soul e. (souleye)
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Tom F. schrieb:

> die alte Platte hat 127 MB.
> die neue Platte hat 20 GB.
>
> wäre das ein Problem ?

Ausprobieren. Wenn das Keyboard einigermassen flexibel ist wird es die 
ersten 127 MB der neuen Platte nutzen und gut ist.

Wenn es doof ist wird es darüber stolpern, dass die Platte mehr als 504 
MB oder mehr als 8 GB hat.

Und wenn es arschig ist, wird es die neue Platte ablehnen weil kein 
Obstname im ID-String steht.

Autor: Jim M. (turboj)
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Tom F. schrieb:
> die alte Platte hat 127 MB.
>  [...]
> wäre das ein Problem ?

Ja, denn

Tom F. schrieb:
> ich habe so einen IDE zu USB Adapter

diese USB Adapter wollen UDMA mit >=33MHz sprechen, was so alte 
Festplatten aber nicht können. Diese Dinger kann man daher nur an 
Mainboard- IDE Steckplätzen betreiben.

Das Problem hatte ich hier auch mal. Notfalls alten PC vom ESchrott 
besorgen und Linux booten.

Autor: bingo (Gast)
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Jim M. schrieb:
> Tom F. schrieb:
>> ich habe so einen IDE zu USB Adapter
>
> diese USB Adapter wollen UDMA mit >=33MHz sprechen, was so alte
> Festplatten aber nicht können. Diese Dinger kann man daher nur an
> Mainboard- IDE Steckplätzen betreiben.
>
> Das Problem hatte ich hier auch mal. Notfalls alten PC vom ESchrott
> besorgen und Linux booten.

Oder ein Knoppix booten, hat der TE ja schon mal gemacht. Damit und mit 
dd bzw. clonezilla geht das klonen easy.

Autor: michael_ (Gast)
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Ich würde da keine Platte über 2GB nehmen.

An USB-Adaptern wird das Umkopieren nicht gehen.

Also direkt im Rechner anschließen.

Eine Option wäre, anstatt einer HD eine CF-Karte 1-2GB mittels Adapter 
anzuschließen.

Oder so einen Floppy-Adapter nach USB-Stick ( 20EUR) einzusetzen.

Wenn deine Daten weg sind, nein ich rede hier nicht weiter ...

Autor: Tom F. (tomfox)
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Also mit angeschlossenem USB-IDE Adapter bekomme ich die folgenden 
Antworten:
die gesuchte Platte ist sdc

knoppix@Microknoppix:~$ lsblk
NAME   MAJ:MIN RM    SIZE RO TYPE MOUNTPOINT
sda      8:0    0  111,8G  0 disk
├─sda1   8:1    0    100M  0 part
├─sda2   8:2    0   58,5G  0 part
└─sda3   8:3    0   53,2G  0 part
sdb      8:16   1   59,6G  0 disk
├─sdb1   8:17   1    4,8G  0 part /mnt-system
└─sdb2   8:18   1   54,9G  0 part /KNOPPIX-DATA
sdc      8:32   0      2T  0 disk
sr0     11:0    1   1024M  0 rom
zram0  253:0    0    1,5G  0 disk [SWAP]
cloop0 240:0    0    9,6G  1 disk /KNOPPIX
cloop1 240:1    0 1009,6M  1 disk /KNOPPIX1


knoppix@Microknoppix:~$ blkid
/dev/cloop0: UUID="2016-10-22-11-42-58-79" LABEL="KNOPPIX_FS" 
TYPE="iso9660"
/dev/cloop1: UUID="2016-10-22-16-00-20-00" LABEL="KNOPPIX_ADDONS1" 
TYPE="iso9660"
/dev/zram0: UUID="f3545fdf-16fb-44c9-ad3d-b2a85e22e1bf" TYPE="swap"
/dev/sda1: LABEL="System Reserved" UUID="D680E88380E86C05" TYPE="ntfs" 
PARTUUID="d521bdd2-01"
/dev/sda2: UUID="A07C29B17C2982E0" TYPE="ntfs" PARTUUID="d521bdd2-02"
/dev/sda3: LABEL="Data" UUID="507E17767E1753D6" TYPE="ntfs" 
PARTUUID="d521bdd2-03"
/dev/sdb1: LABEL="KNOPPIX" UUID="169C-7E0D" TYPE="vfat" 
PARTUUID="14cd64ed-01"
/dev/sdb2: LABEL="KNOPPIX-DATA" 
UUID="1e4ed4b3-581f-41ad-8800-b4c0df4c4a95" TYPE="reiserfs" 
PARTUUID="14cd64ed-02"




knoppix@Microknoppix:~$ dmesg | tail
[  213.485702] sd 3:0:0:0: [sdc] tag#0 Add. Sense: Invalid command 
operation code
[  213.485706] sd 3:0:0:0: [sdc] tag#0 CDB: Read(16) 88 00 00 00 00 00 
00 00 00 00 00 00 00 08 00 00
[  213.485708] blk_update_request: critical target error, dev sdc, 
sector 0
[  213.485710] Buffer I/O error on dev sdc, logical block 0, async page 
read
[  213.486962] sd 3:0:0:0: [sdc] tag#0 FAILED Result: hostbyte=DID_OK 
driverbyte=DRIVER_SENSE
[  213.486965] sd 3:0:0:0: [sdc] tag#0 Sense Key : Illegal Request 
[current]
[  213.486968] sd 3:0:0:0: [sdc] tag#0 Add. Sense: Invalid command 
operation code
[  213.486970] sd 3:0:0:0: [sdc] tag#0 CDB: Read(16) 88 00 00 00 00 00 
00 00 00 00 00 00 00 08 00 00
[  213.486973] blk_update_request: critical target error, dev sdc, 
sector 0
[  213.486976] Buffer I/O error on dev sdc, logical block 0, async page 
read


habe auch das dd Kommando probiert:
dd if=/dev/sdc of=/home/knoppix/output.img & watch --interval=1 "du -h 
/home/knoppix/output.img"

die Datei output.img wird zwar angelegt bleibt aber bei 0 Bytes


Was kann ich jetzt tun ?

PC mit IDE Motherboard habe ich nicht.
Könnte ein PCI Express-IDE Adapter helfen ?

: Bearbeitet durch User
Autor: dolli (Gast)
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Tom F. schrieb:

> Was kann ich jetzt tun ?
>

Nichts.

>>> Buffer I/O error on dev sdc ....


> PC mit IDE Motherboard habe ich nicht.
> Könnte ein PCI Express-IDE Adapter helfen ?

Probiere es halt weiß doch keiner was du da hast. Deine Platte wird mit 
<504MB ein ATA o. ATA-1 interface haben, falls bei dem Controller etwas 
von PIO 0-4 u. DMA 0-2 steht könnte es klappen, die unbekannte Platte 
ist halt alt und an welchen controller das dran soll nicht bekannt...


----

interesanter wäre es anzuschließen während Knoppix läuft,

von Interesse ist dann alles so ab

[] new high-speed USB device number ...
[] New USB device found, ....

da kommen so ein zwei dutzend Meldungen am Stück.

usb
usb-storage
scsi
sd

Autor: Thomas (Gast)
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Tom F. schrieb:
> Was kann ich jetzt tun ?
>
> PC mit IDE Motherboard habe ich nicht.

Dann besorg dir eines. Es ist immer eine ganz schlechte Idee so alte 
Hardware mit USB Adaptern anzusprechen. Alternative wäre zu jemandem zu 
gehen der sowas hat.
Alle modernen Möglichkeiten mit irgendwelchen Adapter oder Karten müssen 
nicht funktionieren. Aber das hast du schon festgestellt.

Thomas

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Tom,

Tom F. schrieb:
> habe auch das dd Kommando probiert:
> dd if=/dev/sdc of=/home/knoppix/output.img & watch --interval=1 "du -h
> /home/knoppix/output.img"
>
> die Datei output.img wird zwar angelegt bleibt aber bei 0 Bytes
>
> Was kann ich jetzt tun ?
>
> PC mit IDE Motherboard habe ich nicht.
> Könnte ein PCI Express-IDE Adapter helfen ?

Keine Ahnung!

Welches Budget steht Dir zur Verfügung?

Ich würde erst einmal eine ähnlich kleine und alte Platte gebraucht 
kaufen.
Mit der solltest Du Deine Rettungsumgebung durchtesten.

Wenn Du ddrescue zum Laufen bringst und die smartmontools auch (falls 
Deine Platte schon SMART spricht), kannst Du als letztes versuchen, 
Deine Platte zu retten.

Der Einsatz von dd für vermutlich defekte Platten ist weitestgehend 
sinnfrei.

: Bearbeitet durch User
Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Peter M. schrieb:
>
> Wenn Du ddrescue zum Laufen bringst und die smartmontools auch (falls
> Deine Platte schon SMART spricht), kannst Du als letztes versuchen,
> Deine Platte zu retten.

Mit "retten" hat das nichts zu tun.


Tom F. schrieb:
> [  213.486965] sd 3:0:0:0: [sdc] tag#0 Sense Key : Illegal Request
> [current]
> [  213.486968] sd 3:0:0:0: [sdc] tag#0 Add. Sense: Invalid command
> operation code

Das ist kein Lesefehler auf der Platte, sondern der USB-Adapter hat 
einen Zugriff versucht, den die alte Platte noch nicht kennt. Der 
Kommandosatz von IDE hat sich über die Jahre auch subtil verändert. Die 
Platte dürfte deutlich älter sein als die USB-Schnittstelle.

Direkt an IDE sollte gehen, dann limitiert der Linux-Kernel, was geht 
und der sollte auch mit so alten Platten noch klar kommen.

Autor: michael_ (Gast)
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Axel S. schrieb:
> Der
> Kommandosatz von IDE hat sich über die Jahre auch subtil verändert. Die
> Platte dürfte deutlich älter sein als die USB-Schnittstelle.

Und auch die Spannung am IDE-Port.
Der Weg wurde dem TO hier schon mehrfach gezeigt.
Scheint aber wieder lernresistent zu sein.
Einen alten Rechner oder jemanden zu finden, der einen hat kostet erst 
mal kein Geld.

Peter M. schrieb:
> Der Einsatz von dd für vermutlich defekte Platten ist weitestgehend
> sinnfrei.

Geht aber.
Oder ein anderes Tool, welches Sektor-Verarbeitung macht.
Früher habe ich das mit HD-Copy (?)gemacht.

Hier sollte ein alter Fuchs ran.
Falls die Musik doch wichtig ist.

michael_ schrieb:
> Wenn deine Daten weg sind, nein ich rede hier nicht weiter ...

Fortsetzung:
Selber Schuld.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Michael,

michael_ schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Der Einsatz von dd für vermutlich defekte Platten ist weitestgehend
>> sinnfrei.
>
> Geht aber.

Eben nicht. Ein kaputter Sektor 0 beendet die Versuche von dd.
Schau' Dir mal die Doku von ddrescue an. :)

> Oder ein anderes Tool, welches Sektor-Verarbeitung macht.
> Früher habe ich das mit HD-Copy (?)gemacht.

Viele "Tools" machen Sektor-Verarbeitung - solange die Sektoren lesbar 
sind! :)

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Peter M. schrieb:
> Eben nicht. Ein kaputter Sektor 0 beendet die Versuche von dd.
> Schau' Dir mal die Doku von ddrescue an. :)

Hast du eine Glaskugel? Woher willst du das wissen?
Ansprechbar sollte die HD schon sein.

Und falls das so sein sollte, kommen wir hier sowieso nicht weiter.
Da hilft dann nur noch eine professionelle Datenrettung.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo michael_

michael_ schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Eben nicht. Ein kaputter Sektor 0 beendet die Versuche von dd.
>> Schau' Dir mal die Doku von ddrescue an. :)
>
> Hast du eine Glaskugel? Woher willst du das wissen?

Warum gibt es ddrescue?

> Ansprechbar sollte die HD schon sein.

Davon war gar nicht die Rede.
Natürlich, wenn die vermutete Defektplatte als Gerät bei Linux nicht 
auftaucht, hilft aucht ddrescue nicht weiter.

> Und falls das so sein sollte, kommen wir hier sowieso nicht weiter.

Falls was genauso so sein sollte -

die Platte nicht ansprechbar oder ein Abbruch von "dd"?

> Da hilft dann nur noch eine professionelle Datenrettung.

Wenn "dd" abbricht, was sowieso das falsche Werkzeug für vermutete 
Defektplatten darstellt, ist das nicht notwendigerweise Anlass für die 
Beauftragung einer professionellen Datenrettung.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Steinaltes Zeug. Die olle 127MB Platte war noch 5V-TTL. Kann sein daß 
sie mit dem 3,3V LVTTL nicht zusammenspielt.

Autor: michael_ (Gast)
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Peter M. schrieb:
>> Hast du eine Glaskugel? Woher willst du das wissen?
>
> Warum gibt es ddrescue?

Keiner weiß, was mit der Platte wirklich ist.
Da muß man das Teil vor sich haben.
Darum ging es.

Peter M. schrieb:
>> Und falls das so sein sollte, kommen wir hier sowieso nicht weiter.
>
> Falls was genauso so sein sollte -
>
> die Platte nicht ansprechbar oder ein Abbruch von "dd"?

Ersteres.

Autor: georg (Gast)
Datum:

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Tom F. schrieb:
> Was kann ich jetzt tun ?

Die Platte lesen zu können ist ja bestenfalls die halbe Miete, damit 
hast du ja noch lange keine passende Ersatzplatte. Da kommt man ev. mit 
einem anderen Floppy-Emulator weiter, z.B. USB-Stick als Floppy.

Ich habe noch einen alten 486er mit IDE in Betrieb, der kann die Platte 
sicher lesen, wenn sie denn überhaupt PC-konform formatiert ist, weiss 
man ja nicht. Such dir jemand in der Nähe der noch so alte Hardware hat.

Georg

Autor: M.M.M (Gast)
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Hallo

georg schrieb:
> Die Platte lesen zu können ist ja bestenfalls die halbe Miete, damit
> hast du ja noch lange keine passende Ersatzplatte. Da kommt man ev. mit

CompactFlash-Karten entsprechender Größe, neu mit z.B. 128MB, sind 
kaufbar.
Gut, man benötigt dann halt noch einen Adapter. In Summe dürfte man mit 
40€ dabei sein.

> Ich habe noch einen alten 486er mit IDE in Betrieb, der kann die Platte
> sicher lesen, wenn sie denn überhaupt PC-konform formatiert ist, weiss
> man ja nicht. Such dir jemand in der Nähe der noch so alte Hardware hat.

Zum Erstellen eines Abbildes ist die Formatierung wurscht.

MfG

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Tom F. schrieb:
> die alte Platte hat 127 MB.
> die neue Platte hat 20 GB.
>
> wäre das ein Problem ?

Es wird ein Problem. Ich glaube nicht, daß das Keyboard schonmal was von 
LBA48 gehört hat. Damit ist vermutlich bei 512MB Schluß mit lustig.

Schau Dich als Ersatz mal nach kleinen CF-Cards um:
https://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=hdd+200mb&ul_...
 Dazu den passenden Adapter suchen:
https://www.ebay.de/sch/i.html?_odkw=cf-card+128MB...

Das removable-Bit der CF-Card wird das Keyboard kaum abfragen und sich 
somit auch nicht daran stören.

PS: da war jemand schneller...

Gruß aus Berlin
Michael

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Als Ergänzung: CF-Cards verwenden die IDE-Schnittstelle, nur der Stecker 
ist anders. Alte CF-Cards geringer Kapazität sind also per Adapter mit 
alten Rechnern gut verträglich.

Autor: dolli (Gast)
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Michael U. schrieb:
>>
>> wäre das ein Problem ?
>
> Es wird ein Problem. Ich glaube nicht, daß das Keyboard schonmal was von
> LBA48 gehört hat. Damit ist vermutlich bei 512MB Schluß mit lustig.
>


Das ist doch kein problem der Rest bleibt eben ungenutzt und?


"War noch in den erst Serien 85MB Festplatten eingebaut, müssen heute 
(es gibt immer noch KN2000 Kunden, die sich das gute alte KN2000 
erweitern lassen) 1GB Festplatten eingebaut werden. "

Da ginge noch viel mehr, denn die Elektronik die darauf speichert ist ja 
nicht an die limits z.B. des IMB-PC 1024×16×63 gebunden.

The earlier IDE standard from Western Digital introduced 22-bit LBA; in 
1994, the ATA-1 standard allowed for 28 bit addresses in both LBA and 
CHS modes. The CHS scheme used 16 bits for cylinder, 4 bits for head and 
8 bits for sector, counting sectors from 1 to 255. This means the 
reported number of heads never exceeds 16 (0–15), the number of sectors 
can be 255 (1–255; though 63 is often the largest used) and the number 
of cylinders can be as large as 65,536 (0–65535), limiting disk size to 
128 GiB (≈137.4 GB), assuming 512 byte sectors.

Nein 137GB gabs damals noch nicht :)

Autor: Route 6. (route_66)
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M.M.M schrieb:
> CompactFlash-Karten entsprechender Größe, neu mit z.B. 128MB, sind
> kaufbar.
> Gut, man benötigt dann halt noch einen Adapter. In Summe dürfte man mit
> 40€ dabei sein.

Sind 95 Cent zu teuer?

https://www.pollin.de/p/diskonmodule-pqi-ide-128-mb-701790

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Michael U. schrieb:
> Es wird ein Problem. Ich glaube nicht, daß das Keyboard schonmal was von
> LBA48 gehört hat. Damit ist vermutlich bei 512MB Schluß mit lustig.

LBA48 wird erst bei Festplatten > 128 GiB (137 GB) nötig. Das ist also 
nicht das Problem.

Aber LBA an sich, das nämlich wurde in der vorderen Altsteinzeit nicht 
verwendet, da gab es nur CHS-Mappings.

Autor: rbx (Gast)
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Eine andere Frage ist noch, was können die dazugehörigen 
Editor-/Backup-Programme?

Ganz hilfreich für die älteren Sachen übertragen war u.a. 
http://www.winimage.com/winimage.htm

(außerdem gibt es noch in einem entsprechenden floppyemulatorforum ganz 
gute Hinweise:
https://torlus.com/floppy/forum/viewtopic.php?t=1175 )

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Rufus Τ. F. schrieb:
> LBA48 wird erst bei Festplatten > 128 GiB (137 GB) nötig. Das ist also
> nicht das Problem.

stimmt. Ist wohl doch schon zulange her...

PS: CF-Cards mit 8MB, 128MB, 256MB  und 512MB liegen hier noch sinnlos 
raum, ein CF-Card auf IDE Adapter auch. Die Karten sollten alle noch ok 
sein, aber wie kommt das jetzt zu ihm?

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Tom F. (tomfox)
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Danke für die vielen Antworten

also Festplatte ist -wie auf dem Foto zu sehen- eine Seagate ST9145AG.
Die Festplatte hat vor dem Ausbau aus dem Keyboard letzte Woche noch 
funktioniert, also sollte sie ja lesbar sein.

Ok, dann werde ich mich mal auf die Suche nach einem etwas älteren IDE 
PC machen.

Das mit dem CF Card Adapter werde ich auf jeden Fall probieren, denn ich 
habe hier noch eine 128MB rumliegen.
Danke an Michael U. für das Angebot, werde ich im Hinterkopf behalten.
Floppyemulator wäre auch interessant, allerdings wurde das Keyboard ja 
1995 von Floppy auf Festplatte umgebaut.
Weis nicht was da Interfacetechnisch aus-/umgebaut wurde, muss mal 
schauen.

Werde weiter berichten.


P.S. Warum sieht man in der Vorschau nicht die angehängten Bilder ?

Autor: Peter M. (r2d3)
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michael_ schrieb:
> Peter M. schrieb:
>>> Hast du eine Glaskugel? Woher willst du das wissen?
>>
>> Warum gibt es ddrescue?
>
> Keiner weiß, was mit der Platte wirklich ist.

Dazu hat sich Tom geäußert, sie wird als Gerät unter Linux erkannt.

Tom schrieb:

1. dass die Platte komische Geräusche macht
2. dass die Platte bei ihm als sdc gelistet wird.

Der erste Punkt ist Grund genug, auf überflüssige Zugriffe auf die 
Platte zu verzichten.

Deine Nennung von Tools, die mit defekten Sektoren nicht zurecht kommen 
zeigt, dass Du bisher mit defekten Sektoren keinerlei Erfahrung hattest.

Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
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Tom F. schrieb:
> allerdings wurde das Keyboard ja
> 1995 von Floppy auf Festplatte umgebaut.
So einen Floppy Emulator habe ich auch drin. Ist nicht schlecht. Kann 
bis zu 999 "Floppys" verwalten, was gut Ordnung schafft.

Wegen des Problems an sich kannst du mal im Technics-Forum fragen.
www.technics-forum.de

Autor: Thomas (Gast)
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Ich glaube ja das viele hier die Komplexität des Vorhabens 
unterschätzen. Die Platte wird sehr wahrscheinlich mit CHS Adressierung 
angesprochen was aber auch bedeutet, dass man die Parameter kennen muss, 
mit denen die Platte im Keyboard angesteuert wird. Diese muss man kennen 
um an einem PC dann im BIOS die entsprechenden Einstellungen 
vorzunehmen. Nur dann wird eine Datensicherung erfolgreich sein.
Es ist deshalb vollkommen aussichtslos mit irgend welchen Adaptern unter 
USB zu arbeiten.

Erst wenn diese Hürde genommen ist kann man sich Gedanken darüber 
machen, wie man das Image dann auf einen neuen Datenträger bekommt.

Thomas

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Thomas schrieb:
> Ich glaube ja das viele hier die Komplexität des Vorhabens
> unterschätzen. Die Platte wird sehr wahrscheinlich mit CHS Adressierung
> angesprochen was aber auch bedeutet, dass man die Parameter kennen muss

Aha. Sieh dir doch das Bild zum 
Beitrag "Re: Technics Keyboard Festplatte klonen geht das ?"

nochmal an. Wo ist nochmal das Problem?

Autor: bingo (Gast)
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Thomas schrieb:

> Die Platte wird sehr wahrscheinlich mit CHS Adressierung
> angesprochen was aber auch bedeutet, dass man die Parameter kennen muss,
> mit denen die Platte im Keyboard angesteuert wird. Diese muss man kennen
> um an einem PC dann im BIOS die entsprechenden Einstellungen
> vorzunehmen. Nur dann wird eine Datensicherung erfolgreich sein.

Das muss nicht unbedingt sein. Viele BIOSse machen das automatisch und 
übersetzen das nach LBA. Versuchen kann man das auf alle Fälle.

> Es ist deshalb vollkommen aussichtslos mit irgend welchen Adaptern unter
> USB zu arbeiten.

Da hast Du recht. Das geht nur an einem Motherboard direkt.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Tom F. schrieb:
> Ok, dann werde ich mich mal auf die Suche nach einem etwas älteren IDE
> PC machen.

Welches Budget steht Dir zur Verfügung?


Axel S. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>>
>> Wenn Du ddrescue zum Laufen bringst und die smartmontools auch (falls
>> Deine Platte schon SMART spricht), kannst Du als letztes versuchen,
>> Deine Platte zu retten.
>
> Mit "retten" hat das nichts zu tun.

Ich habe das Rettung genannt, weil Tom ganz oben schrieb:

Tom F. schrieb:
> Habe hier ein Technics Keyboard KN2000 mit IDE Festplatte die
> mittlerweile komische Geräusche macht.

Autor: michael_ (Gast)
Datum:

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Peter M. schrieb:
> Deine Nennung von Tools, die mit defekten Sektoren nicht zurecht kommen
> zeigt, dass Du bisher mit defekten Sektoren keinerlei Erfahrung hattest.

Ich hab da keine genannt!
Und du mußt mal deine Glaskugel putzen.

Autor: dolli (Gast)
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Peter M. schrieb:

> Ich habe das Rettung genannt, weil Tom ganz oben schrieb:
>
> Tom F. schrieb:
>> Habe hier ein Technics Keyboard KN2000 mit IDE Festplatte die
>> mittlerweile komische Geräusche macht.


Ja mai die eiern halt so vor sich hin. hier gibts auch grad Geräusche 
welche man zwanzig Jahre lang nicht mehr gehört hat.

Western Digital WDAC140 1991  Ausserdienststellung 1993 ;)

-----
hdparm -i /dev/hdb /dev/hda

/dev/hdb:

 Model=WDC AC140, FwRev=2.62, SerialNo=WD2254824
 Config={ HardSect NotMFM HdSw>15uSec SpinMotCtl Fixed DTR>5Mbs 
FmtGapReq }
 RawCHS=980/5/17, TrkSize=9656, SectSize=568, ECCbytes=4
 BuffType=DualPortCache, BuffSize=7kB, MaxMultSect=0
 (maybe): CurCHS=0/0/0, CurSects=0, LBA=no
 IORDY=no
 PIO modes:  pio0
 AdvancedPM=no

 * signifies the current active mode

läuft problemlos an einem Kabel zusammen mit

/dev/hda:

 Model=Maxtor 32049H2, FwRev=YAH814Y0, SerialNo=L202TE3C
 Config={ Fixed }
 RawCHS=16383/16/63, TrkSize=0, SectSize=0, ECCbytes=57
 BuffType=DualPortCache, BuffSize=2048kB, MaxMultSect=16, MultSect=16
 CurCHS=16383/16/63, CurSects=16514064, LBA=yes, LBAsects=40021632
 IORDY=on/off, tPIO={min:120,w/IORDY:120}, tDMA={min:120,rec:120}
 PIO modes:  pio0 pio1 pio2 pio3 pio4
 DMA modes:  mdma0 mdma1 mdma2
 UDMA modes: udma0 udma1 udma2 udma3 *udma4 udma5
 AdvancedPM=yes: disabled (255) WriteCache=enabled
 Drive conforms to: ATA/ATAPI-6 T13 1410D revision 0: 
ATA/ATAPI-1,2,3,4,5,6

 * signifies the current active mode

-----
lspci|grep -i ide
00:04.1 IDE interface: VIA Technologies, Inc. 
VT82C586A/B/VT82C686/A/B/VT823x/A/C PIPC Bus Master IDE (rev 10)

-----
./dmidecode
# dmidecode 2.9
SMBIOS 2.3 present.
49 structures occupying 1378 bytes.
Table at 0x000F2940.

Handle 0x0000, DMI type 0, 20 bytes
BIOS Information
        Vendor: Award Software, Inc.
        Version: ASUS A7V ACPI BIOS Revision 1011
        Release Date: 04/23/2002
        .....
        .....

-----
df -h /dev/hdb1
Filesystem            Size  Used Avail Use% Mounted on
/dev/hdb1              41M  200K   41M   1% /mnt/hdb1


-----
ls -n /mnt/hdb1
total 200
-rwxr-xr-x 1 0 0 57351 1993-09-30 05:20 command.com*
-r-xr-xr-x 1 0 0 64246 1993-09-30 05:20 dblspace.bin*
-r-xr-xr-x 1 0 0 40847 1993-09-30 05:20 io.sys*
-r-xr-xr-x 1 0 0 38186 1993-09-30 05:20 msdos.sys*



Was interessant ist das beide an ide0 hängen,
pio-0 u. udma4 das muss nicht zwingend funktionieren.


---
Wenn der Rechner weder zu Neu noch zu Alt ist sollte sich das 
bewerkstelligen lassen. Egal jetzt wieder in die Kiste :)
Die sind wirklich laut.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo michael_

michael_ schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> Deine Nennung von Tools, die mit defekten Sektoren nicht zurecht kommen
>> zeigt, dass Du bisher mit defekten Sektoren keinerlei Erfahrung hattest.
>
> Ich hab da keine genannt!
> Und du mußt mal deine Glaskugel putzen.

Du schriebst:

michael_ schrieb:

> Peter M. schrieb:
>> Der Einsatz von dd für vermutlich defekte Platten ist weitestgehend
>> sinnfrei.
>
> Geht aber.
> Oder ein anderes Tool, welches Sektor-Verarbeitung macht.
> Früher habe ich das mit HD-Copy (?)gemacht.

Wie Adenauer schon sagte: "Was stört mich mein Geschwätz von gestern!"

Gruß
Peter

Autor: Ralf D. (doeblitz)
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Tom F. schrieb:
> Danke,
>
> dd werd ich heute Abend mal probieren.
>
> die alte Platte hat 127 MB.
> die neue Platte hat 20 GB.
>
> wäre das ein Problem ?
> Kleinere Platten sind ja kaum noch zu bekommen.

Wenn es auch Solid State sein darf, dann hat Pollin da gerade was 
billiges:
https://www.pollin.de/p/diskonmodule-pqi-ide-128-mb-701790

Für weniger als einen Euro kann man da eigentlich nicht viel falsch 
machen (und sich auch gleich noch ein paar als Reserve hinlegen ...).

DiskOnModule PQI, IDE, 128 MB

Disk on Modul (DOM) zum direkten Betrieb am IDE-Port. Ideal für Rechner 
mit schlanken Betriebssystemen, wie Server, Router, Car-PCs, 
Industrie-PCs, Homeserver usw. Das Speichermodul ist sehr robust und 
eignet sich auch für raue Betriebsumgebungen. Lieferung ohne Stromkabel.

Technische Daten:

    IDE-Port
    Betriebsspannung: 5 V-
    Stromaufnahme: max. 20 mA
    128 MB NAND Flash
    Schreib-/Lesegeschwindigkeit: 5,4/6,7 MB/s
    Betriebstemperatur: 0...+70 °C

Autor: georg (Gast)
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Ralf D. schrieb:
> Ideal für Rechner
> mit schlanken Betriebssystemen

Bei 128 MB (nicht GB!!!) kommt da wohl nur MSDOS in Frage.Selbst mein 
ururalter Win2000-Server belegt schon 5 GB.

Georg

Autor: dolli (Gast)
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offtopic

georg schrieb:

>
> Bei 128 MB (nicht GB!!!) kommt da wohl nur MSDOS in Frage.

Weshalb nur?

z.B. was vorgefertigtes:
https://distro.ibiblio.org/tinycorelinux/welcome.html


TinyCore becomes simply an example of what the Core Project can produce, 
an 16MB FLTK/FLWM desktop.


----

Autor: c-hater (Gast)
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georg schrieb:

> Bei 128 MB (nicht GB!!!) kommt da wohl nur MSDOS in Frage.Selbst mein
> ururalter Win2000-Server belegt schon 5 GB.

Nö.

Es gibt viele OS, die man in 128MB locker unterbringen kann. Die 
eierlegenden  Wollmilchsäue aktueller Inkarnationen bekannter 
DAU-tauglicher OS natürlich nicht. Die beschäftigen, grob geschätzt, 90% 
ihres Codes allein damit, alle denkbaren Fehleingaben des DAU 
abzuwehren. Und sind dabei lustigerweise nichtmal wirklich erfolgreich 
(Komplexitätsproblem). Irgendein Super-DAU findet doch immer noch eine 
Möglichkeit, etwas zu tun, was so nicht vorgesehen war...

OK, das war sicher etwas übertrieben. Aber wer selber entwickelt, weiß: 
es war nicht sehr übertrieben...

Autor: Thomas (Gast)
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Axel S. schrieb:
> Aha. Sieh dir doch das Bild zum Beitrag "Re: Technics Keyboard
> Festplatte klonen geht das ?"
>
> nochmal an. Wo ist nochmal das Problem?

Du bist vermutlich einfach zu jung um das Problem zu verstehen.
Die Parameter auf der Platte sind erst Mal nur eine Empfehlung wie man 
die Platte ansprechen kann. Niemand hier kennt die Parameter wie die 
Platte im Keyboard angesprochen wird. Ohne diese Parameter vom BIOS 
bleibt aber nur die Option eine Sektor basierende Kopie zu ziehen.
Eine solche Kopie wird aber im Zielsystem nur funktionieren, wenn das 
Ziellaufwerk die gleichen Parameter benutzt. Dies ist aber ausdrücklich 
nicht das Ziel des TOs.

In allen anderen Fällen ist es deshalb hilfreich die Parameter zu 
kennen, weil dann ein beliebiges Sicherungsprogramm zum ziehen des 
Images verwendet werden kann.
Solche Images können dann auch auf Laufwerken mit abweichenden 
Parametern verwendet werden.

Thomas

Autor: michael_ (Gast)
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Ralf D. schrieb:
> Wenn es auch Solid State sein darf, dann hat Pollin da gerade was
> billiges:
> https://www.pollin.de/p/diskonmodule-pqi-ide-128-mb-701790

Von der Größe passt es zum TO.
Ich habe da auch mehrere.
Eines für den alten EPROM-Programmer ELV.

Aber erst mal muß der TO seine Daten sichern.

Autor: dolli (Gast)
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michael_ schrieb:

> Ich habe da auch mehrere.

Frage es doch mal ab,  z.b. hdparm -I.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Thomas schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Aha. Sieh dir doch das Bild zum Beitrag "Re: Technics Keyboard
>> Festplatte klonen geht das ?"
>>
>> nochmal an. Wo ist nochmal das Problem?
>
> Du bist vermutlich einfach zu jung um das Problem zu verstehen.
> Die Parameter auf der Platte sind erst Mal nur eine Empfehlung wie man
> die Platte ansprechen kann. Niemand hier kennt die Parameter wie die
> Platte im Keyboard angesprochen wird. Ohne diese Parameter vom BIOS
> bleibt aber nur die Option eine Sektor basierende Kopie zu ziehen.
> Eine solche Kopie wird aber im Zielsystem nur funktionieren, wenn das
> Ziellaufwerk die gleichen Parameter benutzt. Dies ist aber ausdrücklich
> nicht das Ziel des TOs.

Die Platte ist noch nicht so alt. Die Parameter stehen da schon im 
dazugehörigen Register und müssen nur ausgelesen werden. Das was du 
beschreibst war für die nackten ST506 Platten nötig.

Autor: Route 6. (route_66)
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Hallo!
Beim HxC2001 steht das Keyboard in der Kompatibilitätsliste.

https://hxc2001.com/download/floppy_drive_emulator...

Ist zwar nicht das, was der TO sucht - aber ein Denkanstoss, ohne 
Festplatte auszukommen.

Autor: Tom F. (tomfox)
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So,
habe nun von der Festplatte mittels 44/40 Pin-Adapter und IDE-fähigem PC 
ein Image gemacht.

knoppix@Microknoppix:~$ dd if=/dev/sdb of=/media/sda5/output2.img
249900+0 Datensätze ein
249900+0 Datensätze aus
127948800 bytes (128 MB, 122 MiB) copied, 135,234 s, 946 kB/s


Danach die neuere Platte(20GB) angeschlossen und das Image 
zurückgespielt.
Das selbe Image habe ich dann auch noch auf das DiskOnModule(128MB) 
zurückgespielt.


Scheint geklappt zu haben, das dd Kommando lieferte folgenden output:

knoppix@Microknoppix:~$ dd if=/media/sda5/output2.img of=/dev/sdb
249900+0 Datensätze ein
249900+0 Datensätze aus
127948800 bytes (128 MB, 122 MiB) copied, 50,4427 s, 2,5 MB/s


Danach die geklonte Platte an das Keyboard angeschlossen und "Juhu" die 
Lieder werden alle in der Übersicht angezeigt.

Doch leider zu früh gefreut.
Denn wenn man nun versucht ein Lied zu laden nachdem man es ausgewählt 
hat,
hängt das Keyboard in der Laderoutine fest.

Allerdings das Speichern neuer Lieder klappt.
Diese können dann auch wieder geladen werden.

Da scheint wohl doch etwas mit der Formatierung noch nicht so ganz zu 
stimmen.

Kann man aus so einem Imagefile irgendetwas herauslesen ?

Was könnte ich noch probieren ?

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Tom F. schrieb:
> Doch leider zu früh gefreut.
> Denn wenn man nun versucht ein Lied zu laden nachdem man es ausgewählt
> hat,
> hängt das Keyboard in der Laderoutine fest.

Vermutlich haben deine Lieder defekte Teile.
Vielleicht kannst du die ext. reparieren.

Autor: dolli (Gast)
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>
> Was könnte ich noch probieren ?


Mal das Image untersuchen ob es sich um etwas bekanntes handelt.
Evtl. kannst du es ja sogar mounten.

blkid -o value -s TYPE xxx.img
disktype xxx.img

http://disktype.sourceforge.net/


Evtl. kann auch ein 'testdisk' damit umgehen.

Autor: oszi40 (Gast)
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> hängt das Keyboard in der Laderoutine fest.

Dann würde ich mal nachsehen ob die alte HD die gleichen Fehler zeigt.
Evtl. war das Original schon krank an dieser Stelle?

Tom F. schrieb:
> Kann man aus so einem Imagefile irgendetwas herauslesen ?

Mal ganz einfach 2 Images vergleichen? Lesefehler? Hash MD5=?
Sektoren einzeln ansehen ist mühsam. In ungünstigen Fällen könnte 
natürlich Dein PC irgendwas auf die Original-HD geschrienem haben? Das 
wäre schlecht.

Autor: Tom F. (tomfox)
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> Evtl. war das Original schon krank an dieser Stelle?


Mit der originalen Festplatte werden die Lieder einwandfrei geladen.

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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oszi40 schrieb:
>> hängt das Keyboard in der Laderoutine fest.
>
> Dann würde ich mal nachsehen ob die alte HD die gleichen Fehler zeigt.
> Evtl. war das Original schon krank an dieser Stelle?

Vermutlich.

Autor: oszi40 (Gast)
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Tom F. schrieb:
> Mit der originalen Festplatte werden die Lieder einwandfrei geladen.

Einen Diskeditor suchen und die Sektoren am Anfang vergleichen? Die von 
Format erzeugte Zufallszahl wurde z.B. manchmal als Kopierschutz 
mißbraucht. Wenn man sie berichtigt, gibt es allerdings beim kopieren 
Erkennungsprobleme, da der PC 2 "gleiche" HDs sieht.

Autor: bingo (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Einen Diskeditor suchen und die Sektoren am Anfang vergleichen? Die von
> Format erzeugte Zufallszahl wurde z.B. manchmal als Kopierschutz
> mißbraucht.

dd kopiert 1:1 auch die UUID

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Ich habe erst in der letzten c't von Kryoflux gelesen, einem 
Floppy/USB-Interface das viele antike Formate lesen kann, u.a. 
"Emulator". Aber Technics finde ich nicht auf der Liste:
https://kryoflux.com

Mich wundert etwas, dass man damit über den normalen Shugart-Bus sogar 
Apple II Disketten lesen kann. Ich dachte deren Frequenzbereich des 
Leseverstärkers ist nicht kompatibel zu normalen Laufwerken, die 
brauchen auch niedrigere Frequenzen. So war es jedenfalls damals in 
einer Umbauanleitung zu BASF-Floppylaufwerken zu lesen. Man musste den 
Leseverstärker mit geänderten Koppelkondensatoren oder so ähnlich 
abändern.

Autor: soul e. (souleye)
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Christoph db1uq K. schrieb:

> Mich wundert etwas, dass man damit über den normalen Shugart-Bus sogar
> Apple II Disketten lesen kann. Ich dachte deren Frequenzbereich des
> Leseverstärkers ist nicht kompatibel zu normalen Laufwerken, die
> brauchen auch niedrigere Frequenzen. So war es jedenfalls damals in
> einer Umbauanleitung zu BASF-Floppylaufwerken zu lesen. Man musste den
> Leseverstärker mit geänderten Koppelkondensatoren oder so ähnlich
> abändern.

Daran hat sich bis heute nichts geändert. Kryoflux nimmt halt die Pulse 
entgegen, die aus der ReadData-Leitung des Laufwerks rauskommen, misst 
deren Abstände und reicht das an die PC-SW weiter. Hat hier im Forum 
auch schon jemand mit einem Atmega gemacht. Das Laufwerk selber muss man 
entweder für die physischen Eigenschaften des Datenträgers tauglich 
machen, oder halt die Effekte in Software kompensieren.

Apple II-Disketten archiviere ich mit einem Apple II und ADT.

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Ach ja... Nostalgie pur... damals...

http://retrocmp.de/fdd/basf/b6106_i.htm
das war es, NUR 390DM, die von Teac kosteten das doppelte.

aus dem englischen Manual dieser Blockschaltplan, mit Leseverstärker 
MC3470
https://www.alldatasheet.com/datasheet-pdf/pdf/115...

Autor: Markus (Gast)
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Tom F. schrieb:
> Was könnte ich noch probieren ?

Von wievielen Dateien sprechen wir? Bei ein paar Dutzend würde ich 
stumpf jedes einzelne Lied laden und neu abspeichern.

Autor: Thomas (Gast)
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Tom F. schrieb:
> Da scheint wohl doch etwas mit der Formatierung noch nicht so ganz zu
> stimmen.
>
> Kann man aus so einem Imagefile irgendetwas herauslesen ?
>
> Was könnte ich noch probieren ?

Nun wie ja schon Mal angemerkt hatte, ist dd als reiner Sektor Kopierer 
vermutlich einfach ungeeignet um ein Image für ein Laufwerk mit 
abweichenden Parametern zu erzeugen. Aber dass wissen hier ja alle 
besser.
Ich würde es mal mit einer primären FAT 16 Partition mit 128.MB 
probieren und dann mit  copy
Die Files aus der Quelle auf die neue primäre Partition kopieren.
Ich glaube nicht dass das Keyboard mit FAT32 umgehen kann. Falls das 
funktioniert kannst du dann immer noch probieren die Partition zu 
vergrößern.

Thomas

Autor: Thomas (Gast)
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Alternativ kannst du auch Mal probieren die Partition auf dem 
Ziellaufwerk mit dem DOS Format  Befehl zu formatieren und dann die 
Files von der Quelle kopieren.
Vielleicht reicht das ja schon.

Thomas

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Ohje, ich rede von Floppies und hier geht es um Harddisks - aber das 
geht ja schon weiter oben etwas durcheinander.

Auf dem Foto ist die Beschriftung gut zu lesen, Seagate hat 
löblicherweise noch das Handbuch zum Download:
https://www.seagate.com/support/disc/manuals/ata/9235pmb.pdf

ST9235 Family Product Manual
ST9080A, ST9145A,ST9145AG ST9235A, ST9235AG AT Interface Drives
36206-001, Rev. B 19 April 1993

ATA interface
The ST9235 family drives use the industry-standard ATA task file inter-
face. The drives support both 8-bit and 16-bit data transfers and have 
no DMA  capability.  All  data  transfers  are  done through programmed 
I/O. Refer  to  the Seagate ATA  Interface  Specification, publication 
number 36111-001

Also echte PC-Steinzeit

: Bearbeitet durch User
Autor: M.M.M (Gast)
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Hallo

Thomas schrieb:
> Alternativ kannst du auch Mal probieren die Partition auf dem
> Ziellaufwerk mit dem DOS Format  Befehl zu formatieren und dann die
> Files von der Quelle kopieren.
> Vielleicht reicht das ja schon.

Statt rumzuprobieren bietet es sich an. aus dem eh schon vorhandenen 
Image relevante Informationen auszulesen. Sofern es sich nicht um eine 
vom Hersteller selbstgefrickelte Formatierung handelt, sollte man nach 
Analyse des 1. Sektors schlauer sein.

MfG

Autor: Jürgen S. (engineer) Benutzerseite
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Ralf D. schrieb:
> Für weniger als einen Euro kann man da eigentlich nicht viel falsch
> machen (und sich auch gleich noch ein paar als Reserve hinlegen ...).

Ja, leider sind sie für genau den Zweck des TO oft nicht gebrauchsfähig, 
weil zuviele Musikgerätehersteller ihr eigenes Gedöhns verwenden, um 
Daten zu speichern. Daher funktionieren die Dinger gerne an allerlei 
IDE-Controllern in PCs, nicht aber dort, wo man es gerne hätte. Ich habe 
mehrere Geräte der 90er versucht, damit umzurüsten und plug an play ging 
bei den Wenigsten:

http://www.studio96.de/artikel/art031132%20roland%...

Autor: bingo (Gast)
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Wenn die vorhandene Platte per C-H-S angesprochen würde, dann müsste 
jede Platte gehen, die mehr Spuren UND mehr Köpfe UND mehr Sektoren hat 
(UND = log. AND).

Hier ist C-H-S = 980-15-17, da müsste doch eine alte 504 MB oder weniger 
funktioneren. C-H-S konnte max. 504 MB addressieren, deswegen geht 
vermutlich die 2-GB-Platte nicht mehr, die will per LBA addressiert 
werden.

Autor: bingo (Gast)
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Mir ist noch etwas eingefallen: hast Du nach jedem dd ein sync gemacht?
knoppix@Microknoppix:~$ dd if=/dev/sdb of=/media/sda5/output2.img
249900+0 Datensätze ein
249900+0 Datensätze aus
127948800 bytes (128 MB, 122 MiB) copied, 135,234 s, 946 kB/s
knoppix@Microknoppix:~$ sync
knoppix@Microknoppix:~$

und dann
knoppix@Microknoppix:~$ dd if=/media/sda5/output2.img of=/dev/sdb
249900+0 Datensätze ein
249900+0 Datensätze aus
127948800 bytes (128 MB, 122 MiB) copied, 50,4427 s, 2,5 MB/s
knoppix@Microknoppix:~$ sync
knoppix@Microknoppix:~$

sync ist sehr wichtig, denn unixoide OS schreiben alle Daten erst mal in 
einen Puffer, der dann allmählich auf den Datenträger entlerrt wird. 
sync erzwingt ein sofortiges Schreiben.

https://wiki.ubuntuusers.de/sync/

Autor: Tom F. (tomfox)
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So melde mich mal wieder mit Infos,

Habe noch mal die ausgelesenen Infos der alten und der neuen Platte mit 
angehängt, ausserdem den Anfang des Festplattenimages.

Ich glaube herausgefunden zu haben dass die CHS Informationen der 
Festplatte in dem Eprom des Keyboards gespeichert sind.

Ferner vermute ich, wenn diese CHS Info nicht mit der eingebauten 
Festplatte übereinstimmen, dann kann das Eprom die Daten nicht richtig 
zuordnen, deshalb funktioniert das lesen der Daten von der neuen Platte 
nicht richtig.

In Zeile 00000060 stehen die CHS Daten der Platte.
Wenn man die ändert zeigt das Keyboard "Wrong Eprom Version" an und 
fährt nicht hoch.

Kann man die CHS der Platte so ändern, dass diese dem original 
entsprechen ?





ST9145AG(original Disk):
------------------------
  hard sectored
  not MFM encoded
  head switch time > 15us
  fixed drive
  disk xfer rate > 5Mbs
  Logical    max  current
  cylinders  980  0
  heads    15  0
  sectors/track  17  0
  --
  bytes/track: 9622  bytes/sector: 566
  Logical/Physical Sector size:           512 bytes
  device size with M = 1024*1024:         122 MBytes
  device size with M = 1000*1000:         127 MBytes
  cache/buffer size  = 64 KBytes (type=DualPortCache)

PQI IDE DiskOnModule:
------------------------
  Logical    max  current
  cylinders  500  500
  heads    16  16
  sectors/track  32  32
  --
  bytes/track: 0  bytes/sector: 512
  CHS current addressable sectors:     256000
  LBA    user addressable sectors:     256000
  Logical/Physical Sector size:           512 bytes
  device size with M = 1024*1024:         125 MBytes
  device size with M = 1000*1000:         131 MBytes
  cache/buffer size  = 0 KBytes (type=1Sect)
00000000  54 45 43 48 4E 4F 53 4F 46 54 20 38 38 33 33 20  TECHNOSOFT 8833 
00000010  53 41 4D 53 54 41 47 45 52 4E 20 43 48 41 2E 20  SAMSTAGERN CHA. 
00000020  46 61 65 73 73 6C 65 72 52 65 6C 65 61 73 65 20  FaesslerRelease 
00000030  32 2E 31 30 20 2F 20 30 35 2E 31 39 39 34 00 00  2.10 / 05.1994..
00000040  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000050  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000060  00 00 00 00 D4 03 0F 11 00 02 04 00 00 00 00 00  ....Ô...........
00000070  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000080  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000090  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000000A0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000000B0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000000C0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000000D0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000000E0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000000F0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000100  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000110  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000120  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000130  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000140  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000150  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000160  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000170  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000180  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000190  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000001A0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000001B0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000001C0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000001D0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000001E0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
000001F0  00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00  ................
00000200  31 2D 54 68 65 6F 20 30 20 20 20 20 20 20 20 32  1-Theo 0       2
00000210  2D 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 33 2D  -             3-
00000220  20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 34 2D 20               4- 
00000230  20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 35 2D 20 20              5-  
00000240  20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 36 2D 20 20 20             6-   
00000250  20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 37 2D 20 20 20 20            7-    
00000260  20 20 20 20 20 20 20 20 20 54 48 45 4F 20 30 31           THEO 01
00000270  20 20

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter M. (r2d3)
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Tom F. schrieb:
> In Zeile 00000060 stehen die CHS Daten der Platte.

Wie bist Du darauf gekommen?
Eigentlich sollte das Keyboard diese Parameter von der Festplatte 
auslesen.
Konntest Du denn schon feststellen, ob das Keyboards CHS- oder 
LBA-Adressierung nutzt? Davon hängt doch alles ab.

> Wenn man die ändert zeigt das Keyboard "Wrong Eprom Version" an und
> fährt nicht hoch.

Vermutlich musst Du die Prüfsumme des Eproms auch neu schreiben.

Autor: Tom F. (tomfox)
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D4 03 = 980
0F = 15
11 = 17

Voila, das sind ganau die CHS-Daten der alten Platte.

die habe ich ersetzt mit

F4 01 10 20 00 02 04

die 02 04 habe ich unverändert gelassen weil ich nicht weis was das sein 
soll.

Autor: dolli (Gast)
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Tom F. schrieb:
> D4 03 = 980
> 0F = 15
> 11 = 17
>
> Voila, das sind ganau die CHS-Daten der alten Platte.
>
> die habe ich ersetzt mit
>
> F4 01 10 20 00 02 04
>
> die 02 04 habe ich unverändert gelassen weil ich nicht weis was das sein
> soll.

Du willst doch auf die alten abgespeicherten Stücke wieder zugreifen 
können, das image entspricht ja dem Original.

also müßtest du die Geometrie des DiskOnModule z.B.
mit fdisk auf die 980 15 17 ändern.


---
falls da jetzt schon neues darauf geschrieben wurde
ginge dies nat. verloren bzw. wird nicht mehr richtig addressiert.
also ggf. das image nach der Änderung nochmal schreiben.

Autor: Tom F. (tomfox)
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dolli schrieb:
> also müßtest du die Geometrie des DiskOnModule z.B.
> mit fdisk auf die 980 15 17 ändern.

Danke für den Tip, gerade mal probiert, aber die Parameter lassen sich 
anscheinend nicht ändern.

hdparm -I zeigt mir immernoch die 500 Cylinder an nachdem ich diese 
geschrieben habe.

Im Handbuch steht auch nichts davon
https://www.pollin.de/productdownloads/D701790D.PDF

: Bearbeitet durch User
Autor: dolli (Gast)
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Nur zur Sicherheit und besser wohl nicht über den Adapter :)

fdisk dev..


command (m for help): x

Expert command (m for help): m
Command action

   c   change number of cylinders
   ...
   h   change number of heads
   ...
   s   change number of sectors/track
   ...
   w   write table to disk and exit


---

wenns nicht geht dann gehts eben nicht.
Da das problemlos mit USB-Flashdrives zu machen ist
hätte ich jetzt angenommen das würde hier auch funktionieren.

denn da die alte platte nur CHS kann

980 15 17   512 byte/sec
500 16 32


A = (c ⋅ Nheads + h) ⋅ Nsectors + (s − 1)

führt eine z.B. chs-adressierung zu unterschiedlichen Stellen.

0/0/1 ... 0/0/17, 0/1/1 ...

Autor: dolli (Gast)
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>    ...
>
> führt eine z.B. chs-adressierung zu unterschiedlichen Stellen.
>

Mmh, ne das wird so nicht stimmen es wird ja seitens des Controller 
Orgelseitig nur chs /gesprochen


----
>>> Konntest Du denn schon feststellen, ob das Keyboards CHS- oder
>>> LBA-Adressierung nutzt? Davon hängt doch alles ab.

Wenn die alte Platte nur chs kann dann muss sie wohl auch so 
angesprochen werden.

----

Das DiskOnmod. dürfte in dieser Konstellation nur zur Hälfte nutzbar 
sein.
Weil jeder der virtuellen 500 Zylinder jeweils nur bis 15/17 adressiert 
wird.

Solange man nichts über den steuernden Kontroller weis bleibt einem ja 
wenig übrig ausser sich an der ausgebauten Platte zu orientieren.

---

jdf. viel Erfolg für weiteren Verlauf.

Autor: Tom F. (tomfox)
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Habe nun auchmal bei einer andere IDE Platte versucht die Anzahl, der 
Zylinder zu ändern, leider wieder ohne Erfolg.

Nach fdisk und w kam die vielversprechende Ausgabe:
Die Partitionstabelle wurde verändert.
ioctl() wird aufgerufen, um die Partitionstabelle neu einzulesen.
Festplatten werden synchronisiert.

Gibt es neben fdisk vielleicht noch eine andere Möglichkeit die 
Geometriedaten zu ändern oder lassen dies die meisten Festplatten 
schlicht nicht zu ?
knoppix@Microknoppix:~$ sudo hdparm -I /dev/sdb

/dev/sdb:

ATA device, with non-removable media
  Model Number:       TOSHIBA MK2628FC                        
  Serial Number:      85L23353            
  Firmware Revision:  P4.14 F 
Standards:
  Likely used: 2
Configuration:
  Logical    max  current
  cylinders  1571  1571
  heads    16  16
  sectors/track  63  63
  --
  bytes/track: 40257  bytes/sector: 639
  CHS current addressable sectors:     1583568
  LBA    user addressable sectors:     1584032
  Logical/Physical Sector size:           512 bytes
  device size with M = 1024*1024:         773 MBytes
  device size with M = 1000*1000:         811 MBytes 
  cache/buffer size  = 128 KBytes (type=DualPortCache)
Capabilities:
  LBA, IORDY(can be disabled)
  Buffer size: 128.0kB  bytes avail on r/w long: 4
  Standby timer values: spec'd by Vendor
  R/W multiple sector transfer: Max = 16  Current = 0
  DMA: sdma0 sdma1 sdma2 mdma0 *mdma1 
       Cycle time: min=150ns recommended=195ns
  PIO: pio0 pio1 pio2 pio3 
       Cycle time: no flow control=186ns  IORDY flow control=180ns



Expertenbefehl (m für Hilfe): c
Anzahl der Zylinder (1-1048576, Vorgabe 98): 980

Expertenbefehl (m für Hilfe): r

Befehl (m für Hilfe): w

Die Partitionstabelle wurde verändert.
ioctl() wird aufgerufen, um die Partitionstabelle neu einzulesen.
Festplatten werden synchronisiert.

Autor: Peter M. (r2d3)
Datum:

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Hallo Tom,

das CHS-Mapping konnte man früher im Mainboard-Bios ändern, aber 
vermutlich ist es in Deinem "Keyboard-Bios" hart kodiert worden.

In Deinen Logs schlägt der Wert für "Bytes/Sektor" Purzelbäume.
Ob das so gut ist, weiß ich nicht.

Autor: Tom F. (tomfox)
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Peter M. schrieb:
> vermutlich ist es in Deinem "Keyboard-Bios" hart kodiert worden.

So sehe ich das auch.
Also wenn man das Eprom nicht ändern kann muss man wohl die genau 
passende Festplatte anschliessen.

Und wenn man die nicht auftreiben bzw. eine andere so passend machen 
kann, dann ist wohl Ende.

Habe mal das Handbuch des MEC 2000 gescannt, falls es jemanden 
interssiert.

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

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Nun ich hatte ja schon vor Wochen geschrieben dass die meisten das 
Problem unterschätzen.
Wenn ich mir den Sektor anschaue dann lese ich was von Releasedate 
1994....
Sowas ist definitiv nichts für die "alles kein Problem Fraktion".
Damals gab es kein LBA irgendwas und kein FAT32 noch nicht mal FAT16b.
Es wird also eine stinknormale FAT16 Partition mit 504 MB Limit sein.

Der erste Schritt wäre also die Platte an den Klonrechner anzuschließen 
und im BIOS anstelle Auto für diese Platte eben die CHS Parameter der 
Platte einzustellen. Danach kann man mit einem beliebigen Programm ein 
Sektor Image ziehen. Auf diesem Image sind dann alle Sektoren genau in 
der Reihenfolge vorhanden wie es sein muss.
Dieses Image kann dann auf eine neue Platte geschrieben werden mit dem 
Nachteil daß eben auch nur 120 MB nutzbar sein werden.
Alternativ geht es eventuell auch wenn vor dem zurück schreiben auf die 
neu Platte auf Auto zurück stellst und eine max 504 MB große 1. Primäre 
Partition anlegst und diese formatierst.
Früher gab es gute Programme um sowas zu machen Norton Ghost fällt mir 
da in erster Linie ein. Auch viele moderne Programme sollten dies noch 
können.

Thomas

Autor: dolli (Gast)
Datum:

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Tom F. schrieb:

> Und wenn man die nicht auftreiben bzw. eine andere so passend machen
> kann, dann ist wohl Ende.

Kannst du MIDI-Dateien an anderer Stelle einspielen und dann aufnehmen?
Oder auch von der alten Platte über das Keyboard an den PC senden?




recap:

>>> Allerdings das Speichern neuer Lieder klappt.
>>> Diese können dann auch wieder geladen werden.

Stimmt doch für die 20GB Platte oder nicht?


durch den mismatch vergeudet man eben PLatz was bei 20GB zu verschmerzen 
ist. Zumal diese ja recht wahrscheinlich eh nicht adressiert werden 
können. Es bleiben eben weiße Flecken auf der Platte da nach je 17 
Sektoren wohl 15 übersprungen werden.

----

Alte (vermutlich ja MIDI! dem Prospekt nach) Daten:

Die können sich nun auf einem Dateisystem befinden
oder eben auch nicht, sollte hier keine Rolle spielen.

Schau doch mal mit testdisk direkt ins image.

Autor: Peter M. (r2d3)
Datum:

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Hallo Tom,

leider gehst Du etwas unstrukturiert zu Werke:

Punkt 1:
========

Es wurde Dir sowohl von M.M.M als auch von Dolli empfohlen, einen Blick 
auf das Image zu werfen.

Die interessante Frage ist nämlich, ob das Keyboard eine bekannte 
Verwaltungsstruktur auf der Festplatte benutzt.

Da ungeachtet des CHS-Mappings der erste Sektor immer korrekt übertragen 
wird, hast Du es bisher versäumt zu überprüfen, ob sich da nicht 
vielleicht eine MSDOS-Partitionstabelle oder ein MS-DOS-Bootsektor 
(Stichwort: Supperfloppy) befindet.

Andernfalls ist es wahrscheinlich, dass das Keyboard eine proprietäre 
Verwaltungsstruktur nutzt, um Daten abzulegen.

Punkt 2:
========

Du kannst die CHS-Parameter der Festplatte mit fdisk nicht abändern!
Du kannst lediglich die CHS-Informationen in der Partitionstabelle (wenn 
vorhanden) so verändern, dass sie zur Geometrie der Festplatte passen.

Autor: Tom F. (tomfox)
Datum:
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Habe das Image mal angehängt. Vielleicht kann jemand da was erkennen.
Peter M. schrieb:
> Es wurde Dir sowohl von M.M.M als auch von Dolli empfohlen, einen Blick
> auf das Image zu werfen.

Habe mit Testdisk alle "Partition Table Types" durchprobiert.
Es kam jedesmal die Ausgabe "Bad partition" oder "invalid signature".


dolli schrieb:
>>>> Allerdings das Speichern neuer Lieder klappt.
>>>> Diese können dann auch wieder geladen werden.
>
> Stimmt doch für die 20GB Platte oder nicht?

Leider hatte ich mich da zu früh gefreut.
Die Lieder lassen sich ohne Fehlermeldung abspeichen.
Wenn man aber das Abgespeicherte Lied wieder lädt, dann stimmen die 
Einstellung der Instrumente nicht, schade.

Thomas schrieb:
> Der erste Schritt wäre also die Platte an den Klonrechner anzuschließen
> und im BIOS anstelle Auto für diese Platte eben die CHS Parameter

Die Möglichkeit habe ich bei dem von mir verwendeten "alten" PC leider 
nicht. Das BIOS ist wohl zu neu.

dolli schrieb:
> Oder auch von der alten Platte über das Keyboard an den PC senden?

Leider habe ich die beschriebe Parallelschnittstelle am Keyboard nicht.
War wohl eins der früheren Serie.
Sonst wäre die Idee gewesen die Neue Disk über diese Schnittstelle mit 
der PC Software zu formatieren.

Autor: Peter M. (r2d3)
Datum:

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Hallo Tom F.,

Tom F. schrieb:
> Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
>
> Habe das Image mal angehängt. Vielleicht kann jemand da was erkennen.
> Peter M. schrieb:
>> Es wurde Dir sowohl von M.M.M als auch von Dolli empfohlen, einen Blick
>> auf das Image zu werfen.
>
> Habe mit Testdisk alle "Partition Table Types" durchprobiert.
> Es kam jedesmal die Ausgabe "Bad partition" oder "invalid signature".

Das ist jetzt leider der blödere Fall.
Wenn Du das Image nach Partitionen hast durchsuchen lassen und Testdisk 
findet keine, muss man davon ausgehen, dass Dein Keyboard die Platte 
selbst autonom ohne Zuhilfenahme von Fat16 oder ähnlichem verwaltet

Jetzt hilft nur noch Technics oder Reverse Engineering Deines 
Keyboard-Betriebssystems.

Autor: Thomas (Gast)
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Man kann ja schon am geposteten Sektor 0 sehen dass es sich keinesfalls 
um eine Umgebung handelt wie man Sie unter DOS erwarten würde. Trotzdem 
gehe ich davon aus, dass es eine FAT16 Umgebung ist dafür spricht ja 
auch dass das Inhaltsverzeichnis auf der Kopie lesbar war. Es ist 
vermutlich so dass bedingt durch Auto im BIOS die Sektoren halt nicht 
mehr an der richtigen Stelle landen. Rechner mit einstellbarern CHS 
Parametern würde ich in der 486er Generation vermuten max bei Pentium1.
Dann hast du allerdings das Problem ein Linux dafür zu bekommen. Keine 
Ahnung was DD da vorraussetzt. Vielleicht gibt es hier jemand der eine 
alte DOS Maschine hat und auch noch ein Ghost besitzt.

Thomas

Autor: dolli (Gast)
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Thomas schrieb:
> Man kann ja schon am geposteten Sektor 0 sehen dass es sich keinesfalls
> um eine Umgebung handelt wie man Sie unter DOS erwarten würde. Trotzdem
> gehe ich davon aus, dass es eine FAT16 Umgebung ist dafür spricht ja
> auch dass das Inhaltsverzeichnis auf der Kopie lesbar war. Es ist
> vermutlich so dass bedingt durch Auto im BIOS die Sektoren halt nicht
> mehr an der richtigen Stelle landen. Rechner mit einstellbarern CHS
> Parametern würde ich in der 486er Generation vermuten max bei Pentium1.
> Dann hast du allerdings das Problem ein Linux dafür zu bekommen. Keine
> Ahnung was DD da vorraussetzt. Vielleicht gibt es hier jemand der eine
> alte DOS Maschine hat und auch noch ein Ghost besitzt.
>
> Thomas

Nein das ist wohl nicht zutreffend.


-rw-r--r-- 1    0    0 127948800 2018-11-11 22:32 test.img
root@box:$bc <<< '980*15*17*512'
127948800

Das image entspricht der Größe der Platte.

Die Sektoren sind genau dort wo sie sein sollen und 0/0/1 ist und bleibt 
Adresse 0. Diese Platte hat kein Dateisystem das ist ein 
'RAW-Datenträger'.
Es gibt auch keine z.B. MIDI-Dateien ldg. wie auch immer organisierte 
Datensätze.

Beim lesen der alten Platte sind auch kaum vertauschungen zu erwarten 
diese alten IDE Platten werden richtig erkannt wenn diese nicht auf ATA 
IDENTIFY antworten würden hätte hdparm o. sg_utils auch nichts zu 
berichten.


----
Wenn jetzt eben dummerweise weder seitens des Kontrollers noch an der 
Platte etwas zu machen ist könnte man probieren das image zu mappen 
(strecken).

alte: 980/15/17 neue: 1000+/16/63


auf die neue mit der für diese Platte passende Geometrie:
16* 17*512 dann (63-17=46)*512 NULL einfügen
plus einmal 63*512 NULL und das Ganze eben 980 mal.

Der Kontroller der Orgel wird z.b keine Adresse 0/0/18 anspringen,
nach 0/0/17 kommt 0/1/1 und das bedeutet eben auf einer /16/63 
adressierbaren Platte das 46*512 Byte übersprungen werden.

Autor: michael_ (Gast)
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Sag mal, ich habe mir mal das User Manual KN2000 angesehen.
Ist es das?

https://www.manualslib.com/manual/890890/Technics-...

Im Part V kann man doch auf Diskette sichern.
Geht das nicht mit funktionierenden Sounds?
Die nicht funktionieren sind eh kaputt.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo dolli,

dolli schrieb:

fand' ich sehr interessant, wie Du künstlich den Mapping-Unterschied 
kompensierst, da bin ich nicht drauf gekommen.

Autor: Tom F. (tomfox)
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Boah ich bin begeistert ...

dolli schrieb:
> Wenn jetzt eben dummerweise weder seitens des Kontrollers noch an der
> Platte etwas zu machen ist könnte man probieren das image zu mappen
> (strecken).

Gute Idee, da man das Technics Eprom warscheinlich nicht ändern kann ist 
das echt einen Versuch Wert.
Kann man allerdings nicht händisch machen, aber mit einer kleinen 
C-Routine.

Gut das jetzt die langen Winterabende kommen...

michael_ schrieb:
> Im Part V kann man doch auf Diskette sichern.

Ja das stimmt, aber gerade wegen der langen Ladezeiten von Diskette 
wurde das Keyboard ja um die Festplatte erweitert.
Wennn man auf der Bühne ist, kommt das garnicht gut wenn man ständig 
neue Disketten laden muss.

Autor: soul e. (souleye)
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Tom F. schrieb:

> Ja das stimmt, aber gerade wegen der langen Ladezeiten von Diskette
> wurde das Keyboard ja um die Festplatte erweitert.
> Wennn man auf der Bühne ist, kommt das garnicht gut wenn man ständig
> neue Disketten laden muss.

Du sollst ja nicht auf der Bühne laden, sondern einmalig die brauchbaren 
Daten von der eingebauten Platte sichern. Dann neue Platte rein, im 
Keyboard formatieren (nicht am PC) und dann die Disketten wieder 
zurückspielen auf die neue Platte.

Oder über MIDI sichern wenn das geht. Die Daten über Sysex zum PC 
schicken und da wegspeichern, und nach Plattenwechsel die Files wieder 
zurückspielen. Also MIDI-Datentransfer (Sysex), nicht Übertragung als 
Noten.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tom F. (tomfox)
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soul e. schrieb:
> Dann neue Platte rein, im
> Keyboard formatieren (nicht am PC) und dann die Disketten wieder


Formatieren der Platte geht am Keyboard leider nicht (ist im 
Betriebssystem nicht vorgesehen, nur Disketten), sondern nur wenn man 
die Parallelschnittstelle am Keyboard hat, dann über PC (und Windows 
95).

Ich kann mir vorstellen, dass wenn mal eine Platte defekt war ist man 
zum Händler, der hat dann das Formatieren, den Einbau und das Anpassen 
der neuen Plattengrösse im Eprom vorgenommen.

Autor: michael_ (Gast)
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Tom F. schrieb:
> Formatieren der Platte geht am Keyboard leider nicht (ist im
> Betriebssystem nicht vorgesehen, nur Disketten), sondern nur wenn man
> die Parallelschnittstelle am Keyboard hat, dann über PC (und Windows
> 95).

Muß man das?
Mach doch erst mal den Versuch, eine ähnliche HD einbauen und testen.

Und wenn, dann die Parallel ran und unter W95!

Alte Technik will mit alten Tools und alter Hardware behandelt werden.
Mein Vorschlag.
Besorge dir eine baugleiche HD, im Netz gibt es einzelne Angebote unter 
100EUR.
Oder eine ähnliche mit gleicher Aufteilung. Kann auch 3,5" sein.
Und dann einen alten PC, wo man die Aufteilung aus einer Liste auswählen 
kann oder manuell festlegen.
Könnte bei 386' gehen.
Auf diese kopierst du dann mit alten Tools, evtl. von Seagate selbst, 
deine HD.

Ist natürlich ein gewaltiger Aufwand für dich.
Für mich kaum.

Die HD könnte auch von der Größe her im Amiga 1200 verbaut gewesen sein.
Sehe dich da mal um.

Autor: dolli (Gast)
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Tom F. schrieb:


> Kann man allerdings nicht händisch machen, aber mit einer kleinen
> C-Routine.
>
> Gut das jetzt die langen Winterabende kommen...
>

#!/bin/bash

# 980 15 17  ; 1000+ 16 63
# A = $((c * Nheads + h) * Nsectors + (s - 1))


#Datei anlegen e.g.: dd if=/dev/zero of=img_new bs=512 count=987840


for c in `seq 0 980`; #980

do

  for h in `seq 0 15`;
  
  do

    for s in `seq 1 17`;

    do


    A=$(((c * 15 + h)*17+(s - 1)));
    #0/0/1 = 0
    B=$(((c * 16 + h)*63+(s - 1)));
    #neue Adresse
          

    dd if=test.img  of=img_new  bs=512 skip=$A count=1 seek=$B conv=notrunc; # conv=sync;
          
    #lese ein Block ab Stelle A
    #überschreibe ein Block ab Stelle B  

    done;
    done;
    done;
;

Nur stichprobenartig getestet, geht bestimmt besser.
Wenns denn funktioniert und dd das macht was man sich wünscht ;)


bye.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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michael_ schrieb:
> Besorge dir eine baugleiche HD, im Netz gibt es einzelne Angebote unter
> 100EUR.

Würde ich nicht machen, die Dinger sind oll und abgenudelt.

Es gibt aber SD-Card-auf-IDE-Adapter, mit denen könnte man hier 
eventuell Erfolg haben.

https://www.amazon.de/SODIAL-44-Pin-IDE-Male-SD-Ad...

Autor: rbx (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Würde ich nicht machen, die Dinger sind oll und abgenudelt.

..und laut.

Autor: Peter M. (r2d3)
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Hallo Tom,

Tom F. schrieb:
> Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
>
> Habe das Image mal angehängt. Vielleicht kann jemand da was erkennen.
> Peter M. schrieb:
>> Es wurde Dir sowohl von M.M.M als auch von Dolli empfohlen, einen Blick
>> auf das Image zu werfen.
>
> Habe mit Testdisk alle "Partition Table Types" durchprobiert.
> Es kam jedesmal die Ausgabe "Bad partition" oder "invalid signature".

leider Fehlanzeige!

Ich habe mir Deine Datei mal unter dem Hexeditor angeguckt.
Da war nichts, was nach Partitionstabelle oder Bootsektor aussah.

Das scheint ein proprietäres Format zu sein.

Immerhin kenne ich jetzt das Programm von Dir oder Deiner Combo. :)
Aber das hilft uns auch nicht weiter.

Gruß
Peter

Autor: M.M.M (Gast)
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Hallo

Peter M. schrieb:
> Ich habe mir Deine Datei mal unter dem Hexeditor angeguckt.
> Da war nichts, was nach Partitionstabelle oder Bootsektor aussah.
>
> Das scheint ein proprietäres Format zu sein.

Öhm, das ist aber doch schon seit einer Woche (Beitrag 5614876) klar.
Da hat er doch den ersten Sektor hier eingestellt.

Bleibt ihm zum Kopieren auf die größere Festplatte der von dolli 
beschriebene Algorithmus oder einfacher, das verändern der Geometrie der 
Festplatte mittels fdisk mit nachfolgendem Schreiben des Images.

MfG

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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M.M.M schrieb:
> der einfacher, das verändern der Geometrie der Festplatte mittels fdisk
> mit nachfolgendem Schreiben des Images.

Wie sollte das helfen? Die mit fdisk veränderbare Geometrie der 
Festplatte betrifft nur Systeme, die einen PC-artigen Bootsektor mit 
Partitionstabelle verwenden. Das ist hier wohl offensichtlich nicht der 
Fall.

Und der Festplatte selbst ist es vollkommen wurscht, was fdisk treibt.

Das Keyboard steuert die Festplatte mit CHS an, denn die Platte ist mit 
gerade mal 127 MB Größe so steinalt, daß sie kein LBA kennt.

Wird die Festplatte mit CHS angesteuert, dann muss eine Kopie sich 
genauso verhalten, d.h. sie muss, wenn z.B. Zylinder X, Kopf Y und 
Sektor Z angefordert wird, genau die gleichen Daten liefern.

Das setzt voraus, daß die Ersatzplatte sich per CHS ansteuern lässt und 
in keinem der Parameter C, H oder S kleinere Maximalwerte zulässt als 
die Originalplatte.

Diese Anforderung erfüllt jede Festplatte mit 8 GB Größe, d.h. die hier 
eingesetzte 20-GB-Platte macht das auch.

Vor dem Kopieren sind die maximalen CHS-Werte der alten Festplatte zu 
ermitteln - die stehen ja praktischerweise auf der Platte drauf: 
980-15-17.

Die Ersatzplatte muss dann sektorweise exakt genauso beschrieben werden 
wie das Original.

Dazu muss die kopierende Software beide Platten im CHS-Modus ansteuern 
und darf keinerlei Interpretation der gelesenen Daten anstellen.

Damit bleiben natürlich 99% der Kapazität der neuen Platte komplett 
ungenutzt, aber das ist eine Konsequenz des Kopierens ohne jede Kenntnis 
des Dateisystems, und ohne Kenntnis des die Platte ansteuernden 
Controllers im Keyboard.

Autor: Thomas (Gast)
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Habe jetzt nicht den ganzen Tread hier gelesen, da kilometer lang.

Wie auch im anderen Posting könnte ich mich anbieten, und die Platte per 
R-Studio versuchen zu retten. Alte Rechner mit Pentium 1 und P2 habe ich 
am laufen. Wenn die Platte IO-Problems hat, klingt das nach Kontroller, 
wenn sie nicht laut und komisch ist. Welche HDD genau ?

Grüße
Thomas (aber nicht der von oben)

Autor: dolli (Gast)
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M.M.M schrieb:



> beschriebene Algorithmus oder einfacher, das verändern der Geometrie der
> Festplatte mittels fdisk mit nachfolgendem Schreiben des Images.
>

Zum PQI, mit fdisk ginge das wenn sich das DiskonModule nicht im "true 
ide modus" befände, also Wechseldatenträger ala cf oder USB-stick wäre.

Bit 6 im Config-Register man müßte nur drankommen.
Word 0: general configuration:
.... some operating systems require Bit 6 of Word 0  to be set to 1
non-removeable device .... aber dann wird man vermutlich noch an derer 
stelle doktern dürfen.

Ob es gesetzt ist sollte aber in Erfahrung bringen lassen
sg_inq --ata -H  dev...
(vermutlich die ersten zwei bytes, scsi-ata-translation)


Zu dem Modul "dj high speed series" gibt es anscheinend kein (jdf. 
auffindbares) vollständiges DB.

Bei der "dj turbo series" ist der implementierte ATA Befehlssatz 
aufgeführt und dieses (vermutlich nat. anderer Controller) würde lt. DB 
den Befehl 91h initialize drive parameters kennen.
(linux, sg3_utils via satl ATA-pass-through a1)


 this command enables the host to set number of sectors per track and 
the number of heads per cylinder. [This enables Translation Mode which 
maps the flash storage using the altered parameters ...]

Übersteht aber wohl keinen reset :(

---

128MB verteilen sich auf 504MB und der Rest bleibt nicht addressierbar.
Bislang ist das nat. nur Theorie. Braucht doch kein Mensch ... ;)

Autor: michael_ (Gast)
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Thomas schrieb:
> Habe jetzt nicht den ganzen Tread hier gelesen, da kilometer lang.

Lese es aber alles.
Er hat ein Image.
Der Typ steht auch da.

Es ist ein anderes Problem, beim Rückschreiben.


TO:
Wie weit ist die Sicherung der Melodien auf Disketten?

Autor: georg (Gast)
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In letzter Verzweiflung könnte man ja eine 
Daten-Rekonstruktions-Software auf das Image ansetzen, ob die 
Musikdateien findet - aber es ist wohl zu 99% sicher, dass auch die 
Musikdaten keinem bekannten Format entsprechen.

Georg

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