Diskette von Abgastester SUN DGA 1800 auslesen

OP #5602759
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Hallo allerseits,

ich habe hier einen alten Abgastester von SUN Electric. Einen DGA 1800. 
Ich habe für das Gerät noch 24 Disketten mit Sollwerten und möchte diese 
gerne digital archivieren, dass ich nach Bedarf neue Disketten schreiben 
kann.

Teile der Thematik wurden auch schon hier im Thread behandelt:
Beitrag "Diskette aus alter SUN lesen"

Es scheint beim lesen der Diskette allerdings ein Problem zu geben:
1
$ sudo dd if=/dev/disk2 of=/Users/XXX/Desktop/Diskette1.rom
2
dd: /dev/disk2: Input/output error
3
96+0 records in
4
96+0 records out
5
49152 bytes transferred in 21.330149 secs (2304 bytes/sec)

mit rdisk gibt es folgendes Ergebnis:
1
sudo dd if=/dev/rdisk2 of=/Users/XXX/Desktop/Diskette1_2.rom
2
Password:
3
dd: /dev/rdisk2: Input/output error
4
94+0 records in
5
94+0 records out
6
48128 bytes transferred in 40.837161 secs (1179 bytes/sec)


An und für sich sehen die Dateien im Hex editor gut aus. Texte sind 
lesbar aber ich weiß nicht ob ich da irgendwie auf dem Holzweg bin.

Ich werde noch ein andere Laufwerk testen, allerdings komm ich da grade 
nicht dran.

Die Dateien scheinen offensichtlich unvollständig zu sein, ich weiß 
nicht wie groß die Disketten sind, aber die 48KB siehe Anhang scheinen 
etwas knapp zu sein.

Hat jemand eine Idee ob ich mit dd grundsätzlich etwas falsch mache? Was 
könnte ich noch probieren?

Liebe Grüße
Angehängte Dateien:
Gast #5602896
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Lukey S. schrieb:
> ddrescue

Halte ich für keine gute Idee. ddrescue liest mehr oder weniger 
zufällige Adressen ein so bald ein Fehler gefunden wurde (um den Fehler 
intelligent zu überspringen). So etwas kommt bei Disketten gar nicht gut 
an. Außerdem sind die ddrescue Standardwerte für Festplatten ausgelegt, 
da sind mglw. noch diverse Parameter anzupassen damit das zügig 
funktioniert. Die Standardwerte sind nicht mal für aktuelle Festplatten 
im TB Bereich zu gebrauchen, da für wenige GB ausgegelgt.

Was sagt denn Linux, ob/wie die Disketten formatiert/sektoriert sind?

Dementsprechend groß sollte ja dann das Image sein.

Ansonsten kann man auch bei dd mittels "conv=" ein paar Parameter 
mitgeben, das Fehler ignoriert werden. Da bleiben die Zugriffe dann 
sequentiell, was für Disketten IMHO besser ist.
Gast #5602915
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Ach ja, da war neulich was auf heise:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/c-t-Retro-Disketten-retten-mit-Kryoflux-4198371.html

Liest sich fast wie Werbung ;-)
Ist aber mit 100€ nicht ganz billig für einmalige Nutzung.

Ansonsten könnte man halt auf einem älteren PC mal mit vgacopy testen, 
damit habe ich aber seit den frühen 90ern nichts mehr gemacht. Laut 
Wikipedia

https://en.wikipedia.org/wiki/VGA-Copy

war die letzte Version 
freeware.https://en.wikipedia.org/wiki/VGA-Copyvgacpopy

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