1,5V Batterie Toleranz

#5614760
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Du musst die Chemie mit berücksichtigen.

Lithium-Eisensulfid-Zelle hat beispielsweise ~1.8V Leerlaufspannung wenn 
fabrikneu. Und ja, die gibt es in AA - aber teuer.

NiMh Akku hat voll geladen dagegen eher 1,45 Volt, hält relativ lange 
die 1,2V und ist zwischen 1,1 und 0.9V leer.

Alkali-Mangan hat neu 1,5 - 1,65Volt,  die aber bei Last relativ schnell 
einbrechen. Entladeschluss: 0,8-1,0V.
Beitrag #5614766 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5614770
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Batt Erie schrieb:
> diese durch Altern/Entladen/Kälte real unter den 1,5V liegen?

Ja, und zwar bis herunter auf 0 V, solange man nicht explizit was gegen 
die Tiefentladung unternimmt. Übrigens geht es unter 1 V dann recht 
schnell abwärts, und die versorgte Elektronik hört irgendwann auf das zu 
tun was sie soll.

D.h. den unteren Grenzwert muss man selbst festlegen.

Georg
Gast #5614979
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Achim B. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Vernünftige Geräte sollen mit 0,9V bis 1,6V klar kommen.
> Und mit welcher Spannung kommen unvernünftige Geräte klar?

Typisch wird die Kapazität von Batterien bei Entladung bis 0,85V 
herunter angegeben. Wenn die Elektronik damit nicht klar kommt, beendet 
sie ihre Funktion schon vorher und kann die Nennkapazität der Batterie 
nicht voll ausnutzen.

Ich habe hier eine gepfuschte Wanduhr, die schon bei 1,25V aufhört, da 
darf man halt öfter mal die Batterie wechseln als bei den ordenlich 
entwickelten Uhren.
Gast #5615244
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Achim B. schrieb:
>> Vernünftige Geräte sollen mit 0,9V bis 1,6V klar kommen.
> Und mit welcher Spannung kommen unvernünftige Geräte klar?

Ich habe zum Beispiel Handfunkgeräte mit drei AAA Zellen, die bei 1,2V 
(pro Zelle) Low-Bat anzeigen und sich bei 1,1V abschalten. Dazu kommt, 
dass die Batterien zum Betrieb des Lautsprechers ohnehin knapp bemessen 
sind (Spannungsabfall unter Last).

Diese Geräte kann man weder mit Primärzellen noch mit NiMh Akkus 
sinnvoll betreiben.
Gast #5616572
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Elektrofan schrieb:
>> Typisch wird die Kapazität von Batterien bei Entladung
>> bis 0,85V herunter angegeben.
>
> Ohne Angabe des Entladestroms nützt das wenig.

Ich denke, das gilt für die Leerlaufspannung. Unter Last hängt die 
Spannung vom Innenwiderstand der Batterie (bzw des Akkus) ab, und genau 
da gibt es sehr große Unterschiede zwischen den Modellen.
Gast #5629600
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noips schrieb:
> Hier hat jemand den Lösungsvorschlag für die Batterien, die von nicht
> ganz vernünftigen Geräten als leer "abgewiesen" werden.

Eine pauschale allgemeingültige Empfehlung kann es nicht geben.

Manchmal kann man relativ einfach eine zusätzliche Zelle verwenden, also 
die SPannung erhöhen.
Gast #5629629
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Moin,
ich klemme mich einfach einmal hier an.
Für ein Handgerät benötige ich eine Versorgung mit 7,5V@100mA aus 6 
Zellen der Bauform AA (Batteriefach schon vorhanden).

Da bieten sich doch vermutlich nur noch die Lithium-Eisensulfid-Zellen 
an, weil die Alkali nach etwa 1000mAh unter die Grenze von 1,25V pro 
Zelle fallen?
#5629687
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svensson schrieb:
> Moin,
> ich klemme mich einfach einmal hier an.
> Für ein Handgerät benötige ich eine Versorgung mit 7,5V@100mA aus 6
> Zellen der Bauform AA (Batteriefach schon vorhanden).
>
> Da bieten sich doch vermutlich nur noch die Lithium-Eisensulfid-Zellen
> an, weil die Alkali nach etwa 1000mAh unter die Grenze von 1,25V pro
> Zelle fallen?

Nach meinen Erfahrungen hat man mit Eneloop NiMh Akkus eine weit längere 
Betriebszeit als mit Alkali. Die meiste Zeit ist die Spannung über 1,3V.
Warum man die Nennspannung bei Primärzellen mit 1,5V angibt und bei 
Ni-Akkus mit 1,2 V, ist mir technisch gesehen ein Rätsel.
Gast #5629702
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Achim B. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Vernünftige Geräte sollen mit 0,9V bis 1,6V klar kommen.
>
> Und mit welcher Spannung kommen unvernünftige Geräte klar?
>
> Oder andersrum gefragt: ich kenne Geräte, die "laufen" mit 230V
> AC-Wechselstromspannung pro Steckdose. Zählen diese Geräte zu den
> Unvernünftigen?

Nein, nur Geräte, die mit 0,9V bis 1,6V klarkommen, zählen zu den 
vernünftigen Geräten! :)

(duck und wech)
Gast #5632695
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Gute Idee, wenn ich die Feinsicherung noch untergebracht bekomme.

Zwar habe ich drei Spannungsregler, aber ich gehe davon aus, daß die 
ohnehin Dioden enthalten, die eine Rückspeisung verhindern.
Gast #5632941
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Ja, ist eine Spannungsversorgung. Bei zwei Reglern ist die 
Ausgangsspannung ziemlich unkritisch, dort stört die Diode nicht, aber 
der dritte ist halt sehr genau.

Ich wollte halt verhindern, daß ein defekt mehrere Baugruppen 
beschädigt. Nicht, daß ich das erwarte, aber sicher ist sicher.
#5633034
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Wenn du eine Sicherung in die Zuleitung der Batterie machst und dahinter 
eine Diode in Sperrrichtung zwischen + und -, dann kann eine verpolte 
Spannung nicht über 0,7V kommen und die Sicherung springt an. Damit ist 
doch die gesamte Schaltung gegen Verpolung gesichert, egal wieviele 
Spannungsregler dranhängen.
Gast #5633044
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Klar, gegen Verpolung ist die dann geschützt, sofern die Feinsicherung 
vor der Diode kaputt geht.

Ich dachte eher an einen Defekt in den Spannungsreglern. Da aber ohnehin 
alle von der gleichen Spannungsquelle versorgt werden, können die Dioden 
wohl auch weggelassen werden.

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