Akku von Tastenhandy Nokia - Giftstoffe

OP #5617836
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Liebe Gemeinde, ich hoffe sehr ihr könnt mir helfen, ich habe große 
Angst. Es geht um das Nokia Tastenhandy meines Sohnes.
Er dreht das Handy immer an und auf während es noch am Tisch liegt. Das 
bedeutet  er nimmt das Handy gar nicht in die Hand, sondern drückt 
einfach so auf die Ein-Ausschalt-Taste bis das Handy an- bzw. ausgeht. 
Jetzt hat mir eine Freundin gesagt das ist für den Akku sehr gefährlich, 
weil dadurch zu viel Kraft ausgeübt wird, und der Akku dadurch zerdrückt 
wird. Kann man mit einem Finger tatsächlich eine Delle in einen Akku 
drücken?
Da ich ohnehin schon überängstlich bin, hoffe ich sehr, dass ihr  mich 
beruhigen könnt, dass dadurch der Akku nicht beschädigt wurde. Ich weiß 
ja nicht wie lange er das schon so macht, und ich habe große Angst, dass 
er durch ausdampfende Giftstoffe geschädigt wurde. Kann mein Sohn das 
Handy ohne Gefahr weiter benutzen kann, ohne dass dadurch Giftstoffe 
geschädigt wird. In der Bedienungsanleitung habe ich gelesen, dass man 
Handy auch nicht zerdrücken darf. Woran würde ich erkennen, dass der 
Akku durch diese seltsame Einschalttechnik beschädigt wurde und können 
dann tatsächlich unbemerkt Giftstoffe ausgasen? Ich bin leider ein 
furchtbarer Elektronik-Phobiker
Vielen Dank für Eure Hilfe.
OP #5617851
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Ja, die Akkus machen mir leider furchtbare Angst und ich kann, da ich 
ein ziemlicher elektronischer Laie bin die Angst nicht rational 
einschätzen. Meine Therapeutin hat mir geraten, dass ich mir 
fachkundigen Rat suchen darf. Ich will euch wirklich nicht stören, ich 
habe nur gedacht, ihr könnt mir vielleicht erklären, ob das möglich ist, 
mit den Fingerdruck einen Handyakku zu beschädigen? Im Internet stehen 
soviel beängstigende Dinge, und daher habe ich gedacht, ihr könnt mir 
helfen.
#5617857
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Eva K. schrieb:
> Ja, die Akkus machen mir leider furchtbare Angst und ich kann, da ich
> ein ziemlicher elektronischer Laie bin die Angst nicht rational
> einschätzen. Meine Therapeutin hat mir geraten, dass ich mir
> fachkundigen Rat suchen darf. Ich will euch wirklich nicht stören, ich
> habe nur gedacht, ihr könnt mir vielleicht erklären, ob das möglich ist,
> mit den Fingerdruck einen Handyakku zu beschädigen? Im Internet stehen
> soviel beängstigende Dinge, und daher habe ich gedacht, ihr könnt mir
> helfen.

Um welches Modell handelt es sich denn überhaupt?

Damit der Akku beschädigt werden kann, muss dieser mechanisch überhaupt 
erstmal im Weg liegen. Ist das der Fall? Außerdem bezweifle ich, dass 
dein Sohn in seinen Händen/Fingern überhaupt auch nur annähernd soviel 
Kraft hat um einen Akku zu beschädigen.

Ich als Kraftsportler, der auch mit den CoC-Grippern für Griffkraft 
trainiert, traue mir das nicht zu, ohne dass da irgendwelche 
mechanischen Hilfmittel da sind, welche die Kraft z.B. auf eine kleine 
Fläche konzentrieren.

Anders sieht es natürlich bei einem offen liegendem Akku aus, wo dein 
Sohn z.B. mit der Gabel oder dem Messer draufhauen/stechen könnte. Bei 
einem Lithium-Akku könnte das zu einem Brand führen.
OP #5617935
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Es ist ein Nokia 108 Dual Sim Tasten-Handy, der Akku ist nicht frei 
herumgelegen, er war natürlich im Handy,  und er hat sicher auch nicht 
hineingestoßen, ich habe eben nur Angst gehabt, weil ich  dachte,  dass 
so eine Schutzhülle ja nicht so dick ist, und dass durch den Fingerdruck 
schon eine Delle im Akku entstehen kann, wenn das Handy auf einem Tisch 
liegt, und der harte Tisch mit dem Gegendruck vom Finger eine 
Beschädigung erzeugen kann. Es ist ja nur die dünne Handyumhüllung 
dazwischen.

Aber ich danke dir sehr für die Antwort. Du glaubst also nicht, dass 
dies möglich ist, und er kann das Teil ruhig weiter benutzen?
Und zum Lächerlich machen, wenn die Angst so groß ist, nimmt man es in 
Kauf, wenn das für andere lächerlich ist. Das ist leider so.
#5617959
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Eva K. schrieb:
> Du glaubst also nicht, dass
> dies möglich ist, und er kann das Teil ruhig weiter benutzen?

Hi,
hatte einmal einen Ersatzakku für mein Handy gekauft und in die 
Schublade gelegt. Laut Verkäufer sollte der Akku neu sein. Also war er 
auch nicht geladen oder sogar "überladen".
Nach etwa vier Wochen wollte ich genau diesen Akku tatsächlich ins Handy 
einsetzen und stellte fest, dass der garnicht mehr hineinpasste, da er 
aufgequollen war.
Da konnte man drauf herumdrücken. Das sollte man aber tunlichst 
unterlassen, und den Akku weder laden noch benutzen, sondern ihn 
schnellstmöglich fachgerecht entsorgen.

Ich kapiere das bis heute nicht,
wieso der Akku sich aufblähte. Bislang konnte mir keiner sagen, was die 
eigentliche Ursache ist. Also LiPo-Akkupack für ein "normales" Handy.

Insofern kann ich die Befürchtung des TO durchaus verstehen.
Es ist IMHO keine Panikmache, wenn man auf die Gefahren von LiPos 
hinweist.

Aber dass, wenn das Handy noch nicht aufgebläht ist durch den Akku oder 
sich das Gehäuse verformt hat, besteht afaik keine momentane Gefahr.

ciao
gustav
OP #5618074
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Danke, dass heißt ich schaue einfach nach ober der Akku aufgebläht ist, 
und wenn er ganz normal ausschaut, kann der kleine das Handy 
weiterverwenden.  Kommen die Giftstoffe schon wenn der Akku nur 
aufgebläht ist, oder werden die erst freigesetzt, wenn er brennt. Vielen 
Dank lieber Karl/Gustav.
#5618374
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Eva K. schrieb:
> Nokia 108 Dual Sim

Nokia 108 hatten wir, neben Nokia 301 (Microsoft), bis vor kurzem als 
Diensthandys, vermutlich einige (zehn)tausend Stück.
Die Dinger haben durchaus Nehmerqualitäten und eignen sich im 
Bedarfsfall auch mal als Wurfgeschoß oder Klopfwerkzeug ;-)

Von daher würde ich mir nicht allzu große Sorgen machen, dass der Akku 
beim drücken irgendeinen einen Schaden nehmen könnte.
#5619339
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Ist das Handy aus Weichgummi?
Der Akku ist soziemlich das letzte Teil im Handy, was bei 
Tastenbetätigung mechanisch gestresst wird.
Wie kommt man auf so einen abwegigen Zusammenhang?

Wenn man sich so ein Handy auch nur oberflächlich betrachtet, sollte das 
auch jeder Laie mit Leichtigkeit erkennen.

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