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Forum: Fahrzeugelektronik LED Retrofits H7 / H4


Autor: Holler (Gast)
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Hallo zusammen,
passend zu dem gestrigen
Beitrag "Xenons suboptimal"
und der dort diskutierten Gegenverkehrblendung vor allem durch 
"ambitionierte" Automatiksteuerungen bei modernen LED-Scheinwerfern 
wollte ich mal fragen ob jemand in seinem Youngtimer schon mal LED 
Retrofits von Osram oder Phillips getestet hat. Z.B. Philips X-treme 
Ultinon LED.

Ja ich weiss, die sind in D nicht zugelassen. In anderen Ländern schon, 
wie Schweiz oder Japan.

Ich verspreche mir davon dass ich trotz entgegenkommenden 
Blendscheinwerfern noch meine Fahrbahn und vor allem "Hindernisse" wie 
Fußgänger zu erkennen.
Auch wenn höchstens jedes 10. Auto so blendet, es werden jeden Winter 
mehr. Und ich wolle meinen älteren Audi A4 noch 2-3 Jahre fahren.

Also, hat jemand reale Erfahrungen mit den Retrofits?
Kosten z.Z. ca 150€ das Paar, deshalb die Frage.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Holler schrieb:
> Ich verspreche mir davon dass ich trotz entgegenkommenden
> Blendscheinwerfern noch meine Fahrbahn und vor allem "Hindernisse" wie
> Fußgänger zu erkennen.
> Auch wenn höchstens jedes 10. Auto so blendet, es werden jeden Winter
> mehr.

Kein Wunder, wenn jeder Depp, der Blendung eines entgegenommen 
(Xenon-)Asis mit noch mehr eigenem Licht entgegentreten will.

Selbst perfekt abgeblendetes Licht scheint auf regennasser Fahrbahn dem 
entgegenkommenden Fahrer eben nun mal DIREKT ins Gesicht, daran können 
auch die bei Xenon vorgeschriebenen automatischen Nivearegulierungen 
nichts ändern, und selbst die hättest deine nachgerüstete Karre ja 
nicht, denn die nasse Strasse ist ein fast perfekte Spiegel.

Blend einfach auf Fernlicht auf, wenn dir jemand entegenkommt, der dich 
blendet, nur so verstehen die Leute das.

LED Retrofits sind also aus gutem Grund genau so wie 100W Halogen 
verboten.

Autor: Crazy H. (crazy_h)
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Meiner Erfahrung nach ist das Hauptproblem, daß viele mit falsch 
eingestellten Scheinwerfern rum fahren. Von den 
huch-ein-Dunstschleier-da-schalt-ich-mal-die-Nebelschlussleuchte-ein-Fah 
rern  ganz zu schweigen.

Autor: Matthias S. (da_user)
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Crazy H. schrieb:
> Meiner Erfahrung nach ist das Hauptproblem, daß viele mit falsch
> eingestellten Scheinwerfern rum fahren.

Oder dank Ladung der Kofferaum am Boden schleift, man aber irgendwie 
immer noch nicht kapiert hat, wofür das Drehrädchen da neben dem Lenkrad 
ist...

Crazy H. schrieb:
> Von den
> huch-ein-Dunstschleier-da-schalt-ich-mal-die-Nebelschlussleuchte-ein-Fah
> rern  ganz zu schweigen.

Gehört sich endlich mit einer 50km/h-Drossel gekoppelt.

Zum Thema:
Der ADAC hat die wohl vor einiger Zeit getestet und prinzipiell für gut 
befunden. Soweit ich die verstanden habe, wollen die auch dafür sorgen, 
dass diese LEDs auch in D/EU eine Zulassung erhalten.
Evtl. kannst du mit diesen Infos schon den entsprechenden Artikel aus 
der ADAC-Zeitung hervorsuchen.

Autor: soul e. (souleye)
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Crazy H. schrieb:

> Meiner Erfahrung nach ist das Hauptproblem, daß viele mit falsch
> eingestellten Scheinwerfern rum fahren.

Früher hattest Du mechanische Leuchtweitenregulierung. Die hat keiner 
benutzt, bei vollgeladenem Fahrzeug hat es ein wenig geblendet. Oder, 
falls man doch dran gedacht hatte die Lampen runterzudrehen, dann vergaß 
man das Zurückstellen und fuhr bis zum nächste TÜV-Termin mit redzierter 
Leuchtweite herum.

Heute haben wir automatische Leuchtweitenregulierung mit kleinen 
Servomotoren. Tolle Sache, kann man nicht vergessen, immer perfekt 
eingestellt. Zumindest so lange, bis eins der Servopotis durchscheuert. 
Dann fährt der Scheinwerfer in den oberen Totpunkt. Fahrzeuge, die einen 
auf diese Weise mit einem Auge anschielen und blenden, sieht man 
ständig.

Autor: Wulf D. (holler)
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Matthias S. schrieb:
> Evtl. kannst du mit diesen Infos schon den entsprechenden Artikel aus
> der ADAC-Zeitung hervorsuchen

Ja ich kenne den Text, da hatte die von mir zitierte Phillips sehr 
ordentlich abgeschnitten.
Ich wollte auch keine Diskussion über Blendursachen anzetteln, das läuft 
schon im Nachbarthread. Es geht mir einzig und allein um einen 
Erfahrungsbericht über diese Retrofit LEDs.

Autor: Manfred (Gast)
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> den entsprechenden Artikel aus der ADAC-Zeitung

https://www.adac.de/infotestrat/technik-und-zubehoer/licht/lichttechniken/default.aspx

un dann in der grauen Leiste "Untersuchung LED-Retrofits" wählen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Glühobst durch LED ersetzen ist gar nicht so einfach, da später die 
Wärme fehlt, um den Scheinwerfer bei Eis genügend abzutauen.

Autor: Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo soul e.,

soul e. schrieb:

> Heute haben wir automatische Leuchtweitenregulierung mit kleinen
> Servomotoren. Tolle Sache, kann man nicht vergessen, immer perfekt
> eingestellt. Zumindest so lange, bis eins der Servopotis durchscheuert.
> Dann fährt der Scheinwerfer in den oberen Totpunkt. Fahrzeuge, die einen
> auf diese Weise mit einem Auge anschielen und blenden, sieht man
> ständig.

Normalerweise wird das so designed, dass die Scheinwerfer dann so weit 
wie möglich runterfahren. Hatte ich mal an einem Golf 4, wo mehrfach der 
Sensor für die Höhenmessung der Vorderachse defekt war. Da macht das 
Fahren dann garkeinen Spaß mehr, weil die Sicht-/Leuchtweite im Dunkeln 
deutlich verkürzt wird.

Das Hauptproblem sind (außer den adaptiven Systemen vielleicht) nicht 
neue Autos mit hellen Leuchten, sondern alte schlecht gewartete oder 
verbastelte Kisten. Ich sehe oft genug Fahrzeuge, wo der Besitzer 
offenbar selsbt die Halogenleuchtmittel gewechselt hat, aber zu blöd 
war, die Teile richtig einzusetzen. Es gibt auch "Spezialisten", die die 
2-faden Birnen für Brems/Schlusslicht falschrum einsetzen und dann 
dauerhaft 21W hinten leuchten haben.

Die Krönung sind allerdings die wie der OP, die meinen, ihr altes Auto 
aufpimpen zu müssen. Sei es mit illegalen Xenon-Brennern im 
H4/H7-Scheinwerfer oder mit LED-Retrofit gebastel. Davon kann ich nur 
dringend abraten. Im Falle eines Unfalls hat man da ganz schlechte 
Karten.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

: Bearbeitet durch User
Autor: oszi40 (Gast)
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Thorsten O. schrieb:
> abraten.

Neulich hat die Polizei einer Bekannten mit falschen Lampen eine schöne 
Rechnung >100€ gemacht, wenn ich mich so erinnere.

Autor: michael_ (Gast)
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soul e. schrieb:
> Heute haben wir automatische Leuchtweitenregulierung mit kleinen
> Servomotoren. Tolle Sache, kann man nicht vergessen, immer perfekt
> eingestellt. Zumindest so lange, bis eins der Servopotis durchscheuert.

Es gibt aber auch dazu eine andere Technik.
Anfang der 90' ziger hatte ich eine Zitrone BX, die machte 
unterschiedliche Zuladung über die Hydraulik wieder gleich.
Gibt es heute noch, kann ich mir aber nicht mehr leisten :-(

Autor: Wulf D. (holler)
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Bis auf die Antworten von Matthias S. und Manfred mit den sehr 
nützlichen Hinweisen auf die ADAC Untersuchung kam hier leider nur 
unbrauchbares.
Schade, so macht ein Forum wenig Spaß.

Ich fragte nach einer Erfahrung ob man durch die Retrofits die eigene 
Sicht bei blendenden Gegenverkehr verbessern kann. Dass das 
grundsätzlich funktionieren kann weiß ich von unsrem Passat mit 
originalem Xenonlicht. Das bringt allerdings über 3000 Lumen auf die 
Straße und da kommen die LEDs sicher nicht hin.

Autor: LED (Gast)
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Wulf D. schrieb:
> Passat mit
> originalem Xenonlicht. Das bringt allerdings über 3000 Lumen auf die
> Straße und da kommen die LEDs sicher nicht hin.

Das schaffen die einfachsten China LED Retrofits. Allerdings ist bei 
>2000 Lumen eine Scheinwerferwaschanlage Vorschrift. Und da schauts mit 
Basteln eher schlecht aus.

Autor: Wulf D. (holler)
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Erstens würde ich technischen Angaben bei China-Bauteilen niemals trauen 
und zweitens will ich selbst nicht zum Blender werden: Phillips oder 
Osram traue ich.

Autor: oszi40 (Gast)
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LED schrieb im Beitrag #5626839:
> Das schaffen die einfachsten China LED Retrofits.

Ganz so einfach wirds nicht, da dann die Wärme weiter hinten am Sockel 
auftritt, wird eine LED-Kühlung im verwinkelten Scheinwerfer, den man 
meist nur mit Kinderfingern erreicht anspruchsvoller. Im Sommer 
Wärmestau, im Winter verschneite Scheinwerfergläser die bei 
Überholvorgängen zur ganz bösen Falle werden!

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Wulf D. schrieb:
> Erstens würde ich technischen Angaben bei China-Bauteilen niemals trauen
> und zweitens will ich selbst nicht zum Blender werden: Phillips oder
> Osram traue ich.

Hm,
https://www.golem.de/news/licht-osram-verkauft-sein-led-geschaeft-nach-china-1607-122376.html 
:)

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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oszi40 schrieb:
> meist nur mit Kinderfingern erreicht anspruchsvoller. Im Sommer

Schön wär's - musste just am Sonntag eine Birne im Wagen meiner Frau 
wechseln - ohne Ausbau der Batterie war nichts zu machen. Und selbst 
dann noch Fummelei...
Und diese "LED-Brenner" mit den Kühlkörper-Wucherungen hinten dran 
würden da auch niemals reinpassen...

Autor: Ralf H. (ralf_h131)
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Hier mal eine Erfahrung aus dem VW-T4-Forum:

"Und ja seit Frühjahr im persönlichen Fahrversuch.
Bisher kann ich sagen, genial! :thumbsup:

Sehr gleichmäßige helle Ausleuchtung, sehr exakte Hell/Dunkelgrenze
und auch im Stau hört das Licht unterhalb des Kofferdeckels des 
Vorausfahrenden auf, also weit unterhalb
der Heckscheibe. Es hat sich bis heute auch noch niemand beschwert oder 
mich angeblinkt.
Aber gegenüber dem Original deutliche Unterschiede, vorsichtig 
ausgedrückt, Welten :D"

Auch ich hoffe auf eine Zulassung in der EU.

Ralf

Autor: Holler (Gast)
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Vielen Dank Ralf,
schön dass doch noch ein Erfahrungsbericht kommt!
Hoffnung auf eine EU-Zulassung habe ich kaum, aber Angst jemanden im 
Gegenlicht zu übersehen.
Gruß Wulf

Autor: Olaf (Gast)
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> Und diese "LED-Brenner" mit den Kühlkörper-Wucherungen hinten dran
> würden da auch niemals reinpassen...

Die werden bei keinem Scheinwerfer für H4/H7 reinpassen den ich jemals 
gesehen habe weil da immer hinten die Abdeckkappe drauf ist die dafür 
sorgt das der Scheinwerfer wasserdicht ist. Laesst man die weg hat man 
vermutlich nach kurzer Zeit einen blinden Scheinwerfer und die ganzen 
grauen Star geschädigten Nasen die ploetzlich mit H4/H7 nix mehr sehen, 
sehen dann noch weniger.

Olaf

Autor: soul e. (souleye)
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Falls jemand einen guten Draht zur einer Werkstatt oder einem TÜV-Prüfer 
hat, kann er/sie/es sich ja mit den Retrofits mal vor das 
Scheinwerferprüfgerät stellen. Wenn da die gemessene Ausleuchtung den 
Vorschriften entspricht, haben die Dinger zwar immer noch keine 
Zulassung, aber weder Hauptuntersuchung noch Allgemeine 
Verkehrskontrolle werden sie anmeckern. Es sei denn jemand wird 
misstrauisch und schraubt das Leuchtmittel raus.

Autor: Ralf H. (ralf_h131)
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Olaf schrieb:
>> Und diese "LED-Brenner" mit den Kühlkörper-Wucherungen hinten dran
>> würden da auch niemals reinpassen...
>
> Die werden bei keinem Scheinwerfer für H4/H7 reinpassen den ich jemals
> gesehen habe weil da immer hinten die Abdeckkappe drauf ist die dafür
> sorgt das der Scheinwerfer wasserdicht ist. Laesst man die weg hat man
> vermutlich nach kurzer Zeit einen blinden Scheinwerfer und die ganzen
> grauen Star geschädigten Nasen die ploetzlich mit H4/H7 nix mehr sehen,
> sehen dann noch weniger.
>
> Olaf

Die Philipps passen zumindest beim T4 als H4 problemlos in den 
Scheinwerfer mit montierter Kappe rein.

soul e schrieb:
>Falls jemand einen guten Draht zur einer Werkstatt oder einem TÜV-Prüfer
>hat, kann er/sie/es sich ja mit den Retrofits mal vor das
>Scheinwerferprüfgerät stellen. Wenn da die gemessene Ausleuchtung den
>Vorschriften entspricht, haben die Dinger zwar immer noch keine
>Zulassung, aber weder Hauptuntersuchung noch Allgemeine
>Verkehrskontrolle werden sie anmeckern. Es sei denn jemand wird
>misstrauisch und schraubt das Leuchtmittel raus.

Auch da gibt es im T4-Forum leider gegenteilige Erfahrungen: Von 
'harmlosen' 50€ Strafe und durch die Rennleitung angeordneter TÜV-Besuch 
(Möglich sind auch 90€ und 1 Punkt) bis hin zu 1500 Schweizer Franken 
ist da schon aufgetreten. Nur weil das Licht nicht zum Fahrzeug 
passte...

Ralf

: Bearbeitet durch User
Autor: soul e. (souleye)
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Ralf H. schrieb:

> Auch da gibt es im T4-Forum leider gegenteilige Erfahrungen: Von
> 'harmlosen' 50€ Strafe und durch die Rennleitung angeordneter TÜV-Besuch
> (Möglich sind auch 90€ und 1 Punkt) bis hin zu 1500 Schweizer Franken
> ist da schon aufgetreten. Nur weil das Licht nicht zum Fahrzeug
> passte...

Dann würde ich aber mal stark davon ausgehen, dass das auch bei einer 
Beleuchtungsmessung in der Werkstatt oder bei der Hauptuntersuchtung 
aufgefallen wäre.

Eben darum geht es ja -- sicherstellen dass Ausleuchtbereich und 
Lichtstärke den Vorgaben entsprechen.

Autor: Matthias S. (da_user)
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soul e. schrieb:
> Wenn da die gemessene Ausleuchtung den
> Vorschriften entspricht, haben die Dinger zwar immer noch keine
> Zulassung, aber weder Hauptuntersuchung noch Allgemeine
> Verkehrskontrolle werden sie anmeckern. Es sei denn jemand wird
> misstrauisch und schraubt das Leuchtmittel raus.

Das richtig Dicke Problem kommt halt leider erst bei einem Unfall, den 
ein Gutachter guckt u.U. ganz genau drauf. So kann man anhand dessen, 
wie sich der Glühdraht beim Zusammenstoß verformt, erkennen ob die Lampe 
beim Unfall an war, oder aus. Wenn dann eine LED drinnensitzt die da 
nicht reingehört,... ich glaube das kann richtig richtig böse 
ausgehen...
Auch dann, wenn man eigentlich gar nix dafür kann...

: Bearbeitet durch User
Autor: Manfred (Gast)
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soul e. schrieb:
> haben die Dinger zwar immer noch keine
> Zulassung, aber weder Hauptuntersuchung noch Allgemeine
> Verkehrskontrolle werden sie anmeckern.

Wer nicht total blind durch die Gegend rennt, wird die abweichende 
Lichtfarbe erkennen.

Autor: soul e. (souleye)
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Warum sollte man eine abweichende Lichtfarbe verbauen? Eine klassische 
H7 wie z.B. die Osram 64210L hat eine Farbtemperatur von ca 3600K. 
Diesen Farbton hat jeder LED-Hersteller im Sortiment. Bei Osram ist das 
Farbort 5O7P.

Autor: Karl K. (karl2go)
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soul e. schrieb:
> Warum sollte man eine abweichende Lichtfarbe verbauen?

Weils cool ist.

Blau ist zwar optisch dämlich, weil die Rayleigh-Streuung an kleinen 
Teilchen wie Nebel da deutlich höher ist. Deswegen hat man früher 
Nebelscheinwerfer extra mit Gelblicht ausgerüstet. Aber das sieht halt 
opamäßig aus. Blau ist cool.

Autor: Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo soul e.,

soul e. schrieb:

> Eben darum geht es ja -- sicherstellen dass Ausleuchtbereich und
> Lichtstärke den Vorgaben entsprechen.

Was ist dann der Vorteil gegenüber dem zugelassenen Halogenleuchtmittel? 
Wer Retrofit-LEDs einsetzt, will es ja in der Regel heller haben. Und 
dann passt entweder die Lichtstärke nicht mehr oder der 
Ausleuchtbereich. Im Zweifelsfall wahrscheinlich beides.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

Autor: soul e. (souleye)
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Thorsten O. schrieb:

> Was ist dann der Vorteil gegenüber dem zugelassenen Halogenleuchtmittel?

Die längere Lebensdauer? Das ist doch das generelle Argument für 
LED-Leuchtmittel.


> Wer Retrofit-LEDs einsetzt, will es ja in der Regel heller haben. Und
> dann passt entweder die Lichtstärke nicht mehr oder der
> Ausleuchtbereich. Im Zweifelsfall wahrscheinlich beides.

Dann wird es aber nichts mit der Einzelabnahme zur Betriebserlaubnis.

Für die Lichtstärke scheint es allerdings einen Toleranzbereich zu 
geben. Die Glühobsthersteller bieten alle ein paar hellere Leuchtmittel 
an, die trotzdem eine (e)-Allgemeinzulassung haben und ohne Eintragung 
verbaut werden dürfen.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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soul e. schrieb:

> Die längere Lebensdauer? Das ist doch das generelle Argument für
> LED-Leuchtmittel.

Das gilt aber nur bei optimaler Kühlung. Und die ist m.E. nur gegeben,
wenn es für jedes Automodell eine spezielle Lampe gibt. Schon allein
deshalb sind "Retrofit"-Lampen nicht zulassungsfähig.

Autor: Olaf (Gast)
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> Was ist dann der Vorteil gegenüber dem zugelassenen Halogenleuchtmittel?
> Wer Retrofit-LEDs einsetzt, will es ja in der Regel heller haben.

Das halte ich im uebrigen fuer einen grossen Fehler. Man muss es nur 
hell genug haben aber nicht noch heller. Und dafuer waren H4/H7 viele 
Jahre ausreichend. Wenn es heller ist dann geht einfach die eingebaute 
Blende in euren Augen zu und ihr seht genauso gut, dafuer aber deutlich 
schlechter am Rand wo es dunkel ist. Etwas das mir in der Praxis am 
eigenen Auto mit Xenon auch schon aufgefallen ist.

Ein Problem sind IMHO dann Leute die so schlecht sehen das sie 
eigentlich im dunkeln nicht mehr Autofahren sollten und die glauben dann 
das es besser wird wenn sie nur mehr Licht haben. Interessant sind auch 
aeltere Autos wo das Licht schlechter wird weil in der Verkabelung oder 
Stecker schon ein halbes Volt verloren gegangen ist, oder aber die 
Plastikscheinwerfer vergilbt und/oder verkratzt sind. Da koennte und 
sollte man natuerlich was verbessern. Das kostet aber dann jedesmal 
gleich 1000Euro fuer einen neuen Scheinwerfer. Die basteln dann auch 
lieber irgendwas billiges rein in der Hoffnung das es besser wird. Und 
natuerlich wird niemand zu seinem Augenarzt sagen: Ach her Doktor, ich 
sehr im dunkeln immer so schlecht, kann man da was machen. Weil man die 
berechtigte Angst hat das der einem das Fahren im dunkeln verbietet.

Olaf

Autor: Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite
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Hallo,

soul e. schrieb:
> Thorsten O. schrieb:
>> Wer Retrofit-LEDs einsetzt, will es ja in der Regel heller haben. Und
>> dann passt entweder die Lichtstärke nicht mehr oder der
>> Ausleuchtbereich. Im Zweifelsfall wahrscheinlich beides.
>
> Dann wird es aber nichts mit der Einzelabnahme zur Betriebserlaubnis.

Es gibt keine Einzelabnahmen für Leuchten. Man braucht ein 
lichttechnisches Gutachten, und da liegen die Kosten soweit ich weiß im 
5-stelligen Bereich.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

Autor: Manfred (Gast)
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Olaf schrieb:
> Wenn es heller ist dann geht einfach die eingebaute
> Blende in euren Augen zu und ihr seht genauso gut, dafuer aber deutlich
> schlechter am Rand wo es dunkel ist.

Gelten optische Grundlagen nicht auch für das Auge? Wenn die Pupillen 
wegen größerer Helligkeit zudrehen, wird der Bereich länger, in den man 
scharf sehen kann.

Autor: Olaf (Gast)
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> Gelten optische Grundlagen nicht auch für das Auge? Wenn die Pupillen
> wegen größerer Helligkeit zudrehen, wird der Bereich länger, in den man
> scharf sehen kann.

Ja klar. Deshalb hat schon mein Opa gesagt "Moment das sieht man aber 
schlecht, lass uns mal ins Licht gehen" wenn ich ihm eine Platine mit 
kleinen Bauteilen gezeigt habe. :-)

Aber deine Augen brauchen auch eine Zeit um sich an Dunkelheit 
anzupassen. Wenn du ein sehr helles Licht hast das vor dir alles heller 
als notwendig ausleuchtet und dann zur Seite schaust wo es dunkel ist 
dann siehst du da weniger. Die Randbereiche sind dann IMHO 
problematischer. Und man kann ja auch nicht alles perfekt ausleuchten 
weil sich dann sofort der Gegenverkehr aufregt geblendet zu werden.

Letztlich ist also Lichttechnik am Auto ein Kompromiss ueber den 
Fachleute vermutlich lange nachgedacht haben. Rumbasteln daran ist IMHO 
zu recht verboten, weil jeder Bastler nur seine Situation sieht und 
manchmal noch nichtmal das richtig.

Olaf

Autor: oszi40 (Gast)
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Olaf schrieb:
> Wenn du ein sehr helles Licht hast das vor dir alles heller
> als notwendig ausleuchtet und dann zur Seite schaust wo es dunkel ist
> dann siehst du da weniger.

Genau diesen Effekt kenne ich von einem deutscher Rallyefahrer. Erst 
tolle Fernscheinwerfer und dann abblenden wegen Gegenverkehr: Die Fahrt 
in ein großes schwarzes Loch! So gesehen sind die heutigen 
LED-Matrixscheinwerfer, die Bereiche ausblenden und mitlenken, schon ein 
Fortschritt.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Olaf schrieb:
> Letztlich ist also Lichttechnik am Auto ein Kompromiss ueber den
> Fachleute vermutlich lange nachgedacht haben. Rumbasteln daran ist IMHO
> zu recht verboten, weil jeder Bastler nur seine Situation sieht und
> manchmal noch nichtmal das richtig.

Manchmal sollte man aber auch die Fachleute nicht ran lassen, denn die 
sind auch oftmals nur Fachidioten (und verstehen z.B. nicht, warum 
heller nicht immer besser ist, oder warum 3000k LEDs nicht aussehen wie 
3000K Halogen).

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Michael B. schrieb:

> Manchmal sollte man aber auch die Fachleute nicht ran lassen,

Wie gut, das Du kein Fachmann bist, sondern nur ein Laberkopp...

Autor: Holler (Gast)
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Olaf schrieb:
> Das halte ich im uebrigen fuer einen grossen Fehler. Man muss es nur
> hell genug haben aber nicht noch heller. Und dafuer waren H4/H7 viele
> Jahre ausreichend. Wenn es heller ist dann geht einfach die eingebaute
> Blende in euren Augen zu und ihr seht genauso gut, dafuer aber deutlich
> schlechter am Rand wo es dunkel ist.

Ja, in einer Idealen Welt bräuchte man sich um "Nachrüstung" keine 
Gedanken machen.
Nachts nahezu allein auf meiner alten Zündapp unterwegs reicht sogar die 
25W Bilux-Funzel aus. Wahrscheinlich keine 250 Lumen.

Aber die Zeiten ändern sich. Wenn man täglich im sehr dichten 
(Gegen-)Verkehr zur Rush-Hour über Land im Winter unterwegs ist, und es 
dann noch regnet, wird es stressig.
Warum steigern wohl die Fahrzeughersteller von Generation zu Generation 
den Lichtstrom der Scheinwerfer?
40W Bilux ca 500 Lumen
H4 / H7 Abblendlicht ca 1000 Lumen
Xenon / LED bis 3000 Lumen.
Dazu Freiflächenreflektoren, d.h. ohne Streuscheibenverluste.

In dem oben genannten UseCase, d.h. starker Gegenverkehr mit aktuellen 
Leuchten bei regennasser Fahrbahn, wird helleres eigenes Licht die 
eigene Sicht verbessern.
Und das ist keine Vermutung, brauche nur in meinen eigenen aktuellen 
Passat umzusteigen.

Gruß Wulf

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Holler schrieb:

> In dem oben genannten UseCase, d.h. starker Gegenverkehr mit aktuellen
> Leuchten bei regennasser Fahrbahn, wird helleres eigenes Licht die
> eigene Sicht verbessern.

...und dafür die Sicht der anderen im Gegenverkehr verschlechtern.

Autor: Wulf D. (holler)
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Mit den Wölfen heulen nennt sich das.

Autor: Manfred (Gast)
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LED schrieb im Beitrag #5626839:
> Allerdings ist bei  größer 2000 Lumen eine Scheinwerferwaschanlage Vorschrift.

Dazu hätte ich gerne mal einen Link auf die Vorschrift, bis dahin glaube 
ich das nicht.

Ich finde in der StVZO §50 lediglich den Verweis auf 
Gasentladungslampen:

(10) Kraftfahrzeuge mit Scheinwerfern für Fern- und Abblendlicht, die 
mit Gasentladungslampen ausgestattet
sind, müssen mit
1.  einer automatischen Leuchtweiteregelung im Sinne des Absatzes 8,
2.  einer Scheinwerferreinigungsanlage und
3.  einem System, das das ständige Eingeschaltetsein des Abblendlichtes 
auch bei Fernlicht sicherstellt,
ausgerüstet sein.

Das wäre für mich eine Begründung, warum mein Auto mit LED-Licht keine 
Scheinwerferreinigungsanlage hat - LED ist ja keine Gasentladungslampe.

Autor: Olaf (Gast)
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Ich hab heute morgen die Zeitschrift "Elektronik automotive 11/2018" vor 
meiner Tuer gefunden. Da gibt es auf der Seite 24 einen Artikel ueber 
ein aktuell laufendes Forschungsprojekt  von Hella/Frauenhofer/UniDO 
ueber LED-Scheinwerfer wo ich euch mal einen interessanten Absatz draus 
zitieren moechte:

 Doch wie bei allen lichttechnischen System sind langfristig
 Performance-Aenderungen nicht auszuschliessen. Das Forschungsprojekt
 Smart Headlamp Technology hat daher zum Ziel, einen intelligenten
 Scheinwerfer zu entwickeln, der nicht nur potentielle Performance-
 Aenderungen fruehzeitig erkent (Condition Monitoring), sondern auch
 in der Lage ist diese zu kompensieren (Self Healing).

Was lernen wir daraus? Den Herstellern ist wohl aufgefallen das 
LED-Scheinwerfer eher nicht automatisch ein ganzes Autoleben lang halten 
werden und in 5-10J wird es dann LED-Scheinwerfer geben die laenger 
halten.

Solltest ihr allerdings unbedingt zu den Earlyadopter gehoeren wollen 
dann legt schonmal 1-2kEuro zur Seite. .-)

Olaf

Autor: Wulf D. (holler)
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Oder 150€ für die Retrofits, wobei wir wieder beim Thema wären.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Harald W. schrieb:
> Wie gut, das Du kein Fachmann bist, sondern nur ein Laberkopp...

Immer noch besser als ein Dummkopp.

Autor: Rolf M. (rmagnus)
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Crazy H. schrieb:
> Meiner Erfahrung nach ist das Hauptproblem, daß viele mit falsch
> eingestellten Scheinwerfern rum fahren.

Da kann wohl schon der Wechsel des Leuchtmittels reichen, aufgrund von 
Fertigungstoleranzen oder wegen wackeliger Befestigung des 
Scheinwerfers.

> Von den huch-ein-Dunstschleier-da-schalt-ich-mal-die-Nebelschlussleuchte-
> ein-Fah rern  ganz zu schweigen.

Ja, die nerven auch ziemlich. Irgendwo wurden sie durch einen Raucher am 
Straßenrand aufgeschreckt und dachten, da wäre Nebel, haben die 
Nebelschlussleuchte angemacht und fahren ab dann für die komplette 
restliche Fahrt damit rum.
Die oben genannte automatische Limitierung auf 50 km/h bei 
eingeschalteter Nebelschlussleuchte würde ich auch begrüßen.

soul e. schrieb:
> Früher hattest Du mechanische Leuchtweitenregulierung.

Das muss aber schon sehr sehr sehr lange her sein.

> Heute haben wir automatische Leuchtweitenregulierung mit kleinen
> Servomotoren.

Oder manuelle, ebenfalls seit Ewigkeiten mit kleinen Servomotoren.

Wulf D. schrieb:
> Ich wollte auch keine Diskussion über Blendursachen anzetteln, das läuft
> schon im Nachbarthread.

Dann hast du dein Posting sehr ungeschickt begonnen, indem du erklärt 
hast, dass du davon genervt bist, dass es immer mehr "Blendscheinwerfer" 
gibt und deshalb planst, selbst auch welche zu installieren. Das ist wie 
bei Trump, der erklärt, dass Massenschießereien durch mehr Schusswaffen 
vermieden werden könnten.

soul e. schrieb:
> Warum sollte man eine abweichende Lichtfarbe verbauen?

Weil die, die sich sowas verbauen, wollen, dass auch andere erkennen, 
dass sie viel Geld für LEDs ausgegeben haben. Daher: 
Youtube-Video "Rambo Blaues Licht"

Olaf schrieb:
> Ein Problem sind IMHO dann Leute die so schlecht sehen das sie
> eigentlich im dunkeln nicht mehr Autofahren sollten und die glauben dann
> das es besser wird wenn sie nur mehr Licht haben.

Ja, meist daran zu erkennen, dass sie nachts jedesmal, wenn ein Auto 
entgegen kommt, praktisch stehen bleiben.

> Interessant sind auch aeltere Autos wo das Licht schlechter wird weil in
> der Verkabelung oder Stecker schon ein halbes Volt verloren gegangen ist,
> oder aber die Plastikscheinwerfer vergilbt und/oder verkratzt sind.

Was auch passieren kann ist, dass die Spiegel mit der Zeit "blind" 
werden.

Manfred schrieb:
> Dazu hätte ich gerne mal einen Link auf die Vorschrift, bis dahin glaube
> ich das nicht.
>
> Ich finde in der StVZO §50 lediglich den Verweis auf
> Gasentladungslampen:

Das steht nicht in der StVZO, sondern in ECE 48:
https://www.kfztech.de/kfztechnik/allgemein/ece_r48.pdf
Siehe §6.2.9

: Bearbeitet durch User
Autor: Olaf (Gast)
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> > Früher hattest Du mechanische Leuchtweitenregulierung.

> Das muss aber schon sehr sehr sehr lange her sein.

Ich hatte mal einen Volvo 460GLE. Der hatte eine hydraulische 
Leuchtweitenregulierung. (totale Kacke!) Es gibt also nichts was es 
nicht gibt.

Olaf

Autor: Matthias S. (da_user)
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Olaf schrieb:
> Was lernen wir daraus?

Man sollte öfter Bullshitbingo spielen. Der Text ist ja irgendwie 
hervorragend dazu geeignet.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Rolf M. schrieb:

> Die oben genannte automatische Limitierung auf 50 km/h bei
> eingeschalteter Nebelschlussleuchte würde ich auch begrüßen.

ACK.

> soul e. schrieb:
>> Früher hattest Du mechanische Leuchtweitenregulierung.
>
> Das muss aber schon sehr sehr sehr lange her sein.

M.W. hatte die "Ente" sowas.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holler (Gast)
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Rolf M. schrieb:
> Dann hast du dein Posting sehr ungeschickt begonnen, indem du erklärt
> hast, dass du davon genervt bist, dass es immer mehr "Blendscheinwerfer"
> gibt und deshalb planst, selbst auch welche zu installieren. Das ist wie
> bei Trump, der erklärt, dass Massenschießereien durch mehr Schusswaffen
> vermieden werden könnten.

Nee, habe nicht geschrieben dass ich Blendscheinwerfer installieren 
will. Dir dagegen fehlt anscheinend am Leseverständnis. Oder gleich 
losgetrollt ohne den Text vollständig gelesen und verstanden zu haben.

Autor: Rolf M. (rmagnus)
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Holler schrieb:
> Nee, habe nicht geschrieben dass ich Blendscheinwerfer installieren
> will.

Andere blenden will eigentlich keiner. Wie die, denen du 
"Blendscheinwerfer" vorwirfst, willst du helleres Licht, damit du noch 
was siehst, wenn sie dich blenden. Damit blendest du dann wiederum die, 
die kein helleres Licht haben.

> Dir dagegen fehlt anscheinend am Leseverständnis. Oder gleich
> losgetrollt ohne den Text vollständig gelesen und verstanden zu haben.

Ich habe ihn schon verstanden. Dir scheint nur nicht ganz klar zu sein, 
was du damit tatsächlich ausgesagt hast. Vielleicht fehlt ja auch 
einfach deine Definition von "Blendscheinwerfer".

Autor: MaWin (Gast)
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Rolf M. schrieb:
> Andere blenden will eigentlich keiner. Wie die, denen du
> "Blendscheinwerfer" vorwirfst, willst du helleres Licht, damit du noch
> was siehst, wenn sie dich blenden. Damit blendest du dann wiederum die,
> die kein helleres Licht haben

Oh, kein Problem, die kaufen dann NOCH HELLERES Licht.
Da merkt auch der Dümmste, das diese Form der Aufrüstung grober Unsinn 
ist.
Jedes Auto blendet bei regennaser Fahrbahn, egal wie gut der Lichtkegel 
abgeblendet ist.
Der Weg, Blendung zu reduzieren, wäre also weniger Licht aus grösserer 
Lichtaustrittsfläche, und eventuell noch wärmere Lichtfarbe.
Also genau das Gegenteil von dem was die Idioten bei BMW, Hella und 
sonstwem heute so tun.

Die LED Matrix, die ihr Licht in die Richtung ausblendet, aus der per 
Kamera erfasstes Licht kommt welches nicht das eigene reflekierte Licht 
ist (könnte man durch Modulation der LED erkennen) dürfte aber das 
Problem lösen.
Die kostet als Ersatzteil dann aber wohl einen Tausender (schon meine 
blöde LED Nebellampe mit nur 2 LEDs kostet 278 EUR, pro Stück).

Autor: Holler (Gast)
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MaWin schrieb:
> Jedes Auto blendet bei regennaser Fahrbahn, egal wie gut der Lichtkegel
> abgeblendet ist.
> Der Weg, Blendung zu reduzieren, wäre also weniger Licht aus grösserer
> Lichtaustrittsfläche, und eventuell noch wärmere Lichtfarbe.

Ja genau, stimme ich voll zu. Aber weder am Regen noch am Gegenüber kann 
man was ändern.
Wobei ich diesen Herbst entspannt unterwegs bin. Es regnet hier im 
Norden so gut wie gar nicht.

Rolf M. schrieb:
> Vielleicht fehlt ja auch
> einfach deine Definition von "Blendscheinwerfer".

Auch richtig, habe ich mir mit Verweis auf den Nachbarthread gespart. 
Beispiele wären suboptimale Fernlichtassistenten, Reflexionen 
leistungsstarker Lampen auf regennasser Fahrbahn, extrem breite 
Ausleuchtung mancher moderner Scheinwerfer die einen dann in der Kurve 
blenden, hoch und breit angebrachte Scheinwerfer an großen SUVs die über 
die Außenspiegel von hinten blenden.

Ist alles aus den Beiträgen "Xenons suboptimal".

Autor: Gert (Gast)
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Thorsten O. schrieb:
> Was ist dann der Vorteil gegenüber dem zugelassenen Halogenleuchtmittel?
> Wer Retrofit-LEDs einsetzt, will es ja in der Regel heller haben. Und
> dann passt entweder die Lichtstärke nicht mehr oder der
> Ausleuchtbereich. Im Zweifelsfall wahrscheinlich beides.

Nicht nur.
Manchmal möchte man auch nur ein altes Fahrzeug mit schwacher Lima mit 
adäquater Beleuchtung ausstatten.

Gerade Fahrzeuge aus den 50ern und 60ern, erst recht Motorräder mit nur 
einem Hauptscheinwerfer sind lichttechnisch total untermotorisiert, 
stemmen aber mit Limaleistungen von unter 100 Watt keine normalen 
Halogenlampen.

Deswegen habe ich schon mehrere solcher Fahrzeuge umgerüstet.
Immer mit 3500...4000 Kelvin und Aufnahmeleistungen von 10...15 Watt, 
was in etwa der fünffachen Lichtleistung von gleichstarken Glühlampen 
entspricht

Autor: Wulf D. (holler)
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Interessant, da könnte ich sogar meiner alten Zündapp halbwegs 
zeitgemäßes Licht entlocken. Aber welche vertrauenswürdige Hersteller 
liefert solche Leuchtmittel?

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