Forum: HF, Funk und Felder Frequenz von Stabantenne bestimmen


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von NetHans (Gast)


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Hallo,

ich habe bei mir ein paar Stabantennen gefunden. Leider weiß ich nicht 
für welche Frequenz diese gedacht waren. Entweder sollten es 868MHz oder 
2,4GHz Antennen sein.

Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, mit Hobby-Mitteln zu bestimmen, um 
was für Antennen es sich handelt?

Danke!

Grüße Hans

von Stefan M. (derwisch)


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Da wären Bilder hilfreich.
Sind das diese Kunststoffknüppel, die man auch an WLAN Routern findet?
Schau in diesem Fall auf die Anschlüsse.
Reverse SMA ist meist 2,4 GHz, "normal" SMA für alles andere.
Ist aber keine allgemeingültige Regel.

von Münchener (Gast)


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NetHans schrieb:
> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, mit Hobby-Mitteln zu bestimmen, um
> was für Antennen es sich handelt?

Nein!

von Dirk S. (Firma: Messtechnik Mittelstand) (schabadu)


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Du müsstes schon einen NWA bemühen um die Resonanzfrequenz zu bestimmen. 
Ein NWA ist zwar heute nicht mehr so selten und teuer wie vor unserer 
Zeit, hat trotzdem nicht jeder rumstehen.
Kennst du nen bastelnden Funkamateur, oder ne Klubstation in der Nähe?!

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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An einen WLAN USB Stick ranschraueben und schauen wie der WLAN Emfang 
zwei Zimmer weiter ist. Ist der Empfang auf ein Mal viel schlechter, 
dass ist es keine 2.4Ghz Antenne.

von Blitzi (Gast)


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Dirk S. schrieb:
> Du müsstes schon einen NWA bemühen um die Resonanzfrequenz zu bestimmen

Nur, falls nicht jeder weiß, was gemeint ist:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/N.W.A

von Hugo E. (Gast)


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Blitzi schrieb:
> Dirk S. schrieb:
>> Du müsstes schon einen NWA bemühen um die Resonanzfrequenz zu bestimmen
>
> Nur, falls nicht jeder weiß, was gemeint ist:
> https://en.m.wikipedia.org/wiki/N.W.A

...und für diejenigen, deren Muttersprache nicht englisch ist, das ganze 
nochmal in deutsch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkanalysator

von Jobst Q. (joquis)


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Probieren geht über Studieren. Meist schneller und billiger.

von Lothar M. (zwickel)


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Jobst Q. schrieb:
> Probieren geht über Studieren. Meist schneller und billiger.

Was willst du denn mit einer unbekannten Antenne probieren?

Geht, geht nicht, geht schlecht, geht gut.

Ein nasser Schnürsenkel kann zu den gleichen Ergebnissen führen!

von Jobst Q. (joquis)


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Lothar M. schrieb:
> Jobst Q. schrieb:
>> Probieren geht über Studieren. Meist schneller und billiger.
>
> Was willst du denn mit einer unbekannten Antenne probieren?
>
> Geht, geht nicht, geht schlecht, geht gut.

Genau, darauf kommt es an. Wenn es gut geht, kann man sie für den 
angedachten Zweck verwenden.

Man muss doch kein Datenblatt erstellen für eine gefundene Antenne.

>
> Ein nasser Schnürsenkel kann zu den gleichen Ergebnissen führen!

Ja, nur ist es nicht so praktisch, ihn immer nass halten zu müssen.

von Dirk S. (Firma: Messtechnik Mittelstand) (schabadu)


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Jobst Q. schrieb:
> Probieren geht über Studieren. Meist schneller und billiger.
Da werden auch gerne mal HF Endstufen kaputtprobiert.
Und du weist auch nie was nicht stimmt.
- Resonanz
- Anpassung
- Richtdiagramm usw.

von Lothar M. (zwickel)


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Das hier ist die Fragestellung:

NetHans schrieb:
> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, mit Hobby-Mitteln zu bestimmen, um
> was für Antennen es sich handelt?

Da hilft herumlabern und ausprobieren wenig, die Antwort ist ganz 
simpel: NEIN.

von Bernd B. (microwave-designer)


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Lothar M. schrieb:
> die Antwort ist ganz
> simpel: NEIN.

... sorry, dass ich widerspreche! Früher hat man ein Dip-Meter 
verwendet. Man könnte eine kleine Leistung von 868 oder 2400 MHz leicht 
ankoppeln und das Antennensignal mit einer Diode detektieren und 
tiefpassfiltern. Anschließend Spannung messen.

Ich gebe zu, diese Form von einfacher Messung bedarf schon etwas 
Sachkenntnis. Und wer diese mitbringt, hat vielleicht auch schon das 
richtige Messgerät im Schrank oder auf dem Tisch.

Kleine Leistung bei 868 MHz erzeugt man mit Garagentoröffnern.
Kleine Leistung bei fast 2400 MHz erzeugt man mit DECT-Telefonen (die 
senden bei ca. 1900 MHz - also fast).

Viel Erfolg!

Bernd

von Günter Lenz (Gast)


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NetHans schrieb:
> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, mit Hobby-Mitteln zu bestimmen, um
> was für Antennen es sich handelt?

Ja, wenn die Antenne gerade und nicht gewendelt ist
kann man es ausrechnen. Länge mal 4 ist dann die
Wellenlänge. Lichtgeschwindigkeit (300000km/h) durch
Wellenlänge in Meter ist dann die Frequenz in kHz.
Und wenn man noch den Verkürzungsfaktor berücksichtigen
will, mal etwa 0,9. Bei dreifacher Frequenz gibt es
noch mal einen Resonanzpunkt.

von Bauteiltester (Gast)


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NetHans schrieb:
> Entweder sollten es 868MHz oder
> 2,4GHz Antennen sein.
>
> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, mit Hobby-Mitteln zu bestimmen, um
> was für Antennen es sich handelt?

Japp. Wenns nur zwei Auswahlfrequenzen gibt, reicht eine einfache 
Empfangsprüfung.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Ich bin auch an einer bastelfreundlichen Lösung interessiert!

Ich habe zwar auf der Arbeit Zugang zu entsprechenden 
Netzwerkanalysatoren und habe es bislang immer damit gemacht, aber es 
schadet ja nicht, eine günstige Lösung zu haben/ zu kennen.

von Bernd B. (microwave-designer)


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Günter Lenz schrieb:
> Ja, wenn die Antenne gerade und nicht gewendelt ist
> kann man es ausrechnen.

... schon richtig! Für die schnelle Bestimmung (quick and dirty) kann 
man sich merken:

433 MHz entspr. 70 cm (Lambda/4 etwa 17,5 cm)
144 MHz // 2 m // 50 cm
2400 MHz // 13 cm // 3,25 cm

somit: 868 MHz ist etwa ein Drittel von 2400 MHz oder dreimal 13 cm 
Wellenlänge und 9,5 cm für Lambda viertel.

Das ist alles nicht auf die Nachkommastelle genau (dirty) aber ohne 
Frage quick und geeignet die Zehnerpotenzen zu verifizieren.

Gruß

Bernd

von Lothar M. (zwickel)


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Bernd B. schrieb:
> ... sorry, dass ich widerspreche! Früher hat man ein Dip-Meter
> verwendet.

Ein Dipmeter für 2,4GHz...soso, musst du mir mal zeigen.

Bernd B. schrieb:
> Man könnte eine kleine Leistung von 868 oder 2400 MHz leicht
> ankoppeln und das Antennensignal mit einer Diode detektieren und
> tiefpassfiltern. Anschließend Spannung messen.

Mit den Werten könntest du nichts anfangen, sofern du überhaupt etwas 
Vernünftiges heraus bekämest, du hast keine Referenz.

Bernd B. schrieb:
> Ich gebe zu, diese Form von einfacher Messung bedarf schon etwas
> Sachkenntnis. Und wer diese mitbringt, hat vielleicht auch schon das
> richtige Messgerät im Schrank oder auf dem Tisch.

Er sagte doch:

NetHans schrieb:
> mit Hobby-Mitteln zu bestimme

Bernd B. schrieb:
> Kleine Leistung bei 868 MHz erzeugt man mit Garagentoröffnern.
> Kleine Leistung bei fast 2400 MHz erzeugt man mit DECT-Telefonen (die
> senden bei ca. 1900 MHz - also fast).

Fast getroffen, ist auch daneben!

Wie du damit den Arbeitsbereich einer Antenne bestimmen willst, solltest 
du mal erklären.
Wer sagt dir denn, dass es sich bei den gefundenen Antennen nur um diese 
beiden Frequenzen handeln kann?

Günter Lenz schrieb:
> Ja, wenn die Antenne gerade und nicht gewendelt ist
> kann man es ausrechnen. Länge mal 4 ist dann die
> Wellenlänge. Lichtgeschwindigkeit (300000km/h) durch
> Wellenlänge in Meter ist dann die Frequenz in kHz.
> Und wenn man noch den Verkürzungsfaktor berücksichtigen
> will, mal etwa 0,9. Bei dreifacher Frequenz gibt es
> noch mal einen Resonanzpunkt.

Au weia, du meinst wohl alle Strahler seien Lambda 1/4.
Es gab zu den Anfangszeiten der D-Netze eine Menge 5/8-Strahler, auch 
gab es eine Menge Strahler die in ihrem (vergossenen) Fuß eine Spule 
hatten.

Auch wurden/werden ganz unterschiedliche Frequenzen benutzt.

D-Netze: von 890 bis 915 MHz und von 935 bis 960 MHz (GSM 900) sowie von 
1.710 bis 1.785 und von 1.805 bis 1.880 MHz (GSM 1800) zugeordnet. Der 
UMTS-Standard nutzt die Frequenzen von 1.920 bis 1.980 MHz sowie von 
2.110 bis 2.170 MHz.

DECT: ~1900MHz

WLAN: 2400MHz, 5000MHz

Dann kämen noch eine Vielzahl von ISM-Funkbereiche dazu und innerhalb 
derer die Alarm-Funkbereiche.

Die Auswahl ist riesengross und deshalb eine genaue Bestimmung der 
Arbeitsfrequenz einer Antenne mit Hobbymitteln nicht möglich.

von Gerd E. (robberknight)


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Lothar M. schrieb:
> Die Auswahl ist riesengross und deshalb eine genaue Bestimmung der
> Arbeitsfrequenz einer Antenne mit Hobbymitteln nicht möglich.

Hängt von der Definition von "Hobbymitteln" ab.

Ein Spekki mit Tracking-Generator ist vom Budget her mittlerweile 
durchaus hobbytauglich. Auch bis 3 GHz, z.B. die von Siglent.

Außer den Adaptersteckern bräuchte man noch einen Richtkoppler.

von Hugo E. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Au weia, du meinst wohl alle Strahler seien Lambda 1/4.
> Es gab zu den Anfangszeiten der D-Netze eine Menge 5/8-Strahler, auch
> gab es eine Menge Strahler die in ihrem (vergossenen) Fuß eine Spule
> hatten.

Es könnte durchaus sein, daß er genau aus diesem Grunde schrieb:

Günter Lenz schrieb:
> Ja, wenn die Antenne gerade und nicht gewendelt ist
> kann man es ausrechnen.

Also laß dein "au weia" stecken und lies erstmal was geschrieben 
wurde...

Lothar M. schrieb:
> Mit den Werten könntest du nichts anfangen, sofern du überhaupt etwas
> Vernünftiges heraus bekämest, du hast keine Referenz.

Wo ein Dip im Meßwert ist, sieht man auch ohne Referenz...

Warum musst du nur immer den Schlaumeier raushängen lassen?

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Lothar M. schrieb:

> Wer sagt dir denn, dass es sich bei den gefundenen Antennen nur um diese
> beiden Frequenzen handeln kann?

Das war Bestandteil der Aufgabenstellung. Der TO schreibt "ich habe bei 
mir ein paar Stabantennen gefunden. Leider weiß ich nicht für welche 
Frequenz diese gedacht waren. Entweder sollten es 868MHz oder 2,4GHz 
Antennen sein."

von Lothar M. (zwickel)


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Hugo E. schrieb:
> Wo ein Dip im Meßwert ist, sieht man auch ohne Referenz...

Zeig mir mal ein Dipmeter für 2,4GHz, bitte.

Ich habe mal gerade in meiner Antennenkiste gestöbert und die oben 
gezeigten Strahler gefunden.
Einen Maßstab habe ich daneben gelegt.

Ich will euch garnicht raten lassen, welche Arbeitsfrequenz diese 
Antennen haben, sie arebeiten allesamt auf der gleichen Frequenz von 
~900MHz.

Nur soviel zu dem Vorschlag ausmessen und errechnen!

von Hugo E. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Hugo E. schrieb:
>> Wo ein Dip im Meßwert ist, sieht man auch ohne Referenz...
>
> Zeig mir mal ein Dipmeter für 2,4GHz, bitte.

Wir waren bei Bernds Bemerkung, wie man noch messen kann.
Und zwar, indem man mit kleiner Leistung ein Signal einkoppelt und das 
Antennensignal wie unten beschrieben detektiert. Und dort sieht man dann 
einen Dip, wenn die Antenne in Resonanz kommt.
Merke:
Einen Dip sehen bedeutet NICHT, daß man ein Dipmeter benutzen MUSS!

Bernd B. schrieb:
> Man könnte eine kleine Leistung von 868 oder 2400 MHz leicht
> ankoppeln und das Antennensignal mit einer Diode detektieren und
> tiefpassfiltern. Anschließend Spannung messen.

Lothar M. schrieb:
> Ich habe mal gerade in meiner Antennenkiste gestöbert und die oben
> gezeigten Strahler gefunden.
> Einen Maßstab habe ich daneben gelegt.

Und?
In JEDER von dir gezeigten Antenne sehe ich eine Wendel bzw. Spule!
Wiedermal hast du nicht gelesen, was geschrieben wurde:

Günter Lenz schrieb:
> Ja, wenn die Antenne gerade und nicht gewendelt ist
> kann man es ausrechnen.

Das trifft auf deine gezeigten Antennen NICHT zu!
Also kannst du auch den Maßstab wieder einpacken...

von Bernd K. (prof7bit)


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Hugo E. schrieb:
> Und dort sieht man dann
> einen Dip, wenn die Antenne in Resonanz kommt.

Der "Dip" bei einem Dipmeter ist das Einbrechen der Amplitude wenn der 
zu messende Kreis dem Oszillator Energie entnimmt. Dazu verwendet man 
in Dipmetern typischerweise eine Oszillatorschaltung die in weiten 
Bereichen mit der Amplitude empfindlich auf externe Bedämpfung reagiert 
wie zum Beispiel ein Differenzverstärker-Oszillator¹.

__
¹) dieser Oszillator eignet sich gut für Dipmeter weil die Rückkopplung 
eine Konstantstromquelle ist, unabhängig von der Amplitude, der kann 
sich aus diesem Grund also nicht bis zur Begrenzung aufschwingen wie die 
meisten anderen Oszillatoren sondern stellt die Amplitude umgekehrt 
proportional zur Dämpfung ein, in sehr weiten Bereichen. Normalerweise 
ein sehr gutmütiger Oszillatortyp den man eigentlich fast nicht falsch 
dimensionieren kann. Aber ob man den auch noch für 2.4GHz bauen kann und 
der dann dort immer noch so schön funktioniert ist mir nicht bekannt.

von Wolfgang (Gast)


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NetHans schrieb:
> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, mit Hobby-Mitteln zu bestimmen, um
> was für Antennen es sich handelt?

Das kommt drauf an, was du für Hobbies hast.
http://miniradiosolutions.com/54-2/

Wenn die Antenne nicht passt, solltest du das auch an der Reichweite 
merken. Es kommt allerdings drauf an, ob dein Sender mit der ggf. 
reflektierten Leistung klar kommt.

von Lothar M. (zwickel)


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Hugo E. schrieb:
> Wir waren bei Bernds Bemerkung, wie man noch messen kann.
> Und zwar, indem man mit kleiner Leistung ein Signal einkoppelt und das
> Antennensignal wie unten beschrieben detektiert. Und dort sieht man dann
> einen Dip, wenn die Antenne in Resonanz kommt.

Merke: Eine Antenne muss auf ihrer Arbeitsfrequenz nicht unbedingt in 
Resonanz sein!

Einen Dip eines Dipmeters, bekommst du abhängig von der Güte des zu 
messenden Schwingkreises. Je höher die Güte, desto grösser der Dip. Eine 
Antenne verhält sich nicht zwangsläufig wie ein Schwingkreis. Auch ein 
Dipmeter auf einer Frequenz von 2,4GHz betreiben zu wollen, deutet auf 
absolute Ahnungslosigkeit für solch hohe Frequenzen hin.
Bei solcher Frequenz würde ein Dipmeter, wenn es denn ein solches geben 
würde, nichts verwertbares anzeigen. Deshalb ist dein Hinweis für die 
"Ablage Allgemein".

Bernd K. schrieb:
> Aber ob man den auch noch für 2.4GHz bauen kann und
> der dann dort immer noch so schön funktioniert ist mir nicht bekannt.

Genau das ist der Kern meiner Aussage, das zweifele ich auch an!

Selbst wenn man solch ein Gerät, erstellen könnte, so wären 
Messergebnisse unbedingt anzuzweifeln, weil bei dieser kurzen 
Wellenlänge alles Mögliche zu einem Dip führen könnte.

Deshalb scheidet diese Möglichkeit komplett aus.

Ich bleibe dabei: Am Aussehen von Antennen kann mit Hobby-Mitteln nicht 
deren Arbeitsfrequenz bestimmt werden.

Man könnte jetzt, die Chinesen machen es möglich, einen 
Antennen-Analyzer kaufen und deren Fusspunktwiderstand graphisch 
darstellen.
Meines Erachtens die einzige Möglichkeit und für Hobby-Enthusiasten 
durchaus erschwinglich.

Das ist das einzige Zugeständnis welches ich an die Fragestellung mache.

von Hugo E. (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Der "Dip" bei einem Dipmeter ist das Einbrechen der Amplitude wenn der
> zu messende Kreis dem Oszillator Energie entnimmt.

Das weiß ich doch. Aber wie soll man das Ansteigen des demodulierten 
Signals bei Resonanz sonst bezeichnen? Gut, wir können es "positives 
Zucken" nennen oder wie auch immer. Auf jeden Fall ist das Ansteigen bei 
Resonanz gemeint. Ich wußte kein besseres Wort dafür :-)

von Bernd K. (prof7bit)


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Ich würde noch etwas tiefer graben in der Kiste (oder in der Erinnerung 
oder in anderen Kisten auf dem selben Dachboden) vielleicht findet sich 
noch das Gerät von welchem die ursprünglich stammen. Das würde Aufschluß 
geben.

von Hugo E. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Einen Dip eines Dipmeters, bekommst du abhängig von der Güte des zu
> messenden Schwingkreises. Je höher die Güte, desto grösser der Dip. Eine
> Antenne verhält sich nicht zwangsläufig wie ein Schwingkreis. Auch ein
> Dipmeter auf einer Frequenz von 2,4GHz betreiben zu wollen, deutet auf
> absolute Ahnungslosigkeit für solch hohe Frequenzen hin.
> Bei solcher Frequenz würde ein Dipmeter, wenn es denn ein solches geben
> würde, nichts verwertbares anzeigen. Deshalb ist dein Hinweis für die
> "Ablage Allgemein".

Nochmal: Es ging NICHT um ein Dipmeter!
         ------------------------------
Es ging darum, daß man mit einem Generator ein HF-Signal erzeugt und das 
dann mit der zu prüfenden Antenne empfängt. Dieses Antennensignal 
richtet man gleich, so daß dessen Pegel angezeigt werden kann. Wenn die 
Generatorfrequenz in den Bereich der Resonanz kommt, sieht man das 
Signal ansteigen.

von Bernd K. (prof7bit)


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Es ist doch eigentlich ganz einfach:

Eine Antenne hat einen praktischen Nutzen oder nicht. Das Vorhandensein 
der Nützlichkeit kann man in der Praxis leicht ermitteln, ansonsten 
braucht man sie nicht.

Also schraub die Antenne an den Wlan-Router und wenn danach der Empfang 
im Garten deutlich und reproduzierbar besser ist dann lass sie dran: 
Egal wofür sie früher mal gedacht war, offenbar spielt sie auf 
irgendeiner Resonanz gut mit dem WLAN, besser als die alte Antenne.

Wenn nicht dann eben nicht.

Kaputt gehen wird nichts bei den winzig kleinen Sendeleistungen.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (zwickel)


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Hugo E. schrieb:
> Wenn die
> Generatorfrequenz in den Bereich der Resonanz kommt, sieht man das
> Signal ansteigen.

Mann, hast du wirklich je etwas mit Antennen zu tun gehabt?

Wenn ich eine Antenne mit einem Signal speise, dann wird das Signal bei 
der Arbeitsfrequenz, ja, ich vermeide von Resonanz zu sprechen, da 
Antennen nicht zwingend resonant sein müssen, deutlich einbrechen!

Bei allen anderen Frequenzen, ausser der Arbeitsfrequenz, wirst du eine 
höhere Amplitude des Speisesignals messen, erst bei der Arbeitsfrequenz 
wird die Signalquelle einbrechen.

Pack ein, das wird nichts mehr.

von Hugo E. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Bei allen anderen Frequenzen, ausser der Arbeitsfrequenz, wirst du eine
> höhere Amplitude des Speisesignals messen, erst bei der Arbeitsfrequenz
> wird die Signalquelle einbrechen.

Am Ausgang der Empfangsantenne wird das Signal also bei der 
Resonanzfrequenz einbrechen?
Und demzufolge müßte ja dann außerhalb der Resonanzfrequenz das Signal 
am Ausgang der Empfangsantenne größer werden?

Lothar M. schrieb:
> Pack ein, das wird nichts mehr.

Dito

von Bernd B. (microwave-designer)


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Bernd B. schrieb:
> ... sorry, dass ich widerspreche! Früher hat man ein Dip-Meter
> verwendet. Man könnte eine kleine Leistung von 868 oder 2400 MHz leicht
> ankoppeln und das Antennensignal mit einer Diode detektieren und
> tiefpassfiltern. Anschließend Spannung messen.

Also, zur Klarstellung:
1. Früher hat man mit einem Dip-Meter bei tiefen Frequenzen - sagen wir 
einmal unter 250 MHz - auch schon einmal ein Dip-Meter als anregenden 
Generator verwendet. Dip-Meter sind aus der Kurzwelle bekannt.

2. In den UKW-Berichten - mindestens dort - wurde ein Meßgerät 
beschrieben, das mit einer Koppelinduktivität oberhalb 250 MHz und 
abgestimmt mit Kapazitätsdioden und einem Detektor HF-Leistung eines 
Probanden ausgekoppelt und nach Detektion auf einem Drehspulinstrument 
angezeigt hat. Ein solches Meßgerät liegt bei mir als Nachbau im Keller 
(Baujahr etwa 1985.)

3. Wenn man keine passenden Generatoren zur Hand hat lohnt es sich zu 
improvisieren.

Ich habe nie behauptet, dass es Dip-Meter bei 2.4 GHz gibt. Ich habe nur 
das Meßverfahren angerissen.

Wenn wir immer nur festgefahrene Wege gehen, werden wir nie etwas Neues 
entdecken!

Einen schönen Abend!

Bernd

von B e r n d W. (smiley46)


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> ... easily used together with a wideband noise source to measure
> things like filter characteristics and the VSWR of antennas

Mit einem Rauschgenerator, einem DAB-Stick und einer Messbrücke könnte 
man die Antennen vermessen bzw. die Resonanz herausfinden. Leider geht 
ein DAB-Stick nur bis 1,7/1,8 GHz.
https://www.rtl-sdr.com/spektrum-new-rtl-sdr-spectrum-analyzer-software/

von Lothar M. (zwickel)


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Für den Hobbyisten meiner Meinung nach der einzige Weg, alles andere ist 
Stochern im Nebel:
Beitrag "Ein chin. Antennenanalyzer VHF bis UHF, bin begeistert. :-)"

von NetHans (Gast)


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Hallo,

da habe ich ja eine schöne Diskussion los getreten.
Danke für die Zahlreichen Kommentarte.

So wie es aussieht, habe ich nicht die richtigen Hobbymittel, um hier 
auch nur um Ansatz was zu bewirken. :-( Somit scheint es einfacher und 
billiger zu sein, die Antennen auszumustern und neue zu kaufen.

Ich habe noch einmal ein paar Bilder beigefügt, vielleicht erkennt doch 
noch jemand was auf den Bildern. Aber nach der oben geführten 
Diskussion, glaube ich nicht, das es meine Frage mit reinem Angucken 
gelöst werden kann ;-)

Aber wie gesagt, ganz lieben Dank für eure Kommentare

von Bernd B. (microwave-designer)


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... heißer Tipp:

DARC Ortsverband besuchen und zum Schluss der Jugend schenken!

Gruß

Bernd

von Kastanie (Gast)


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NetHans schrieb:
> Ich habe noch einmal ein paar Bilder beigefügt, vielleicht erkennt doch
> noch jemand was auf den Bildern. Aber nach der oben geführten
> Diskussion, glaube ich nicht, das es meine Frage mit reinem Angucken
> gelöst werden kann ;-)

So ist es.
Da ist mit höchster Wahrscheinlichkeit eine Spule im verdickten Teil der 
Antenne integriert.
Also mit einfachen Hausmitteln wird das nichts.

von Schneemann (Gast)


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NetHans schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe bei mir ein paar Stabantennen gefunden. Leider weiß ich nicht
> für welche Frequenz diese gedacht waren. Entweder sollten es 868MHz oder
> 2,4GHz Antennen sein.
>
> Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, mit Hobby-Mitteln zu bestimmen, um
> was für Antennen es sich handelt?
>
> Danke!
>
> Grüße Hans

Nimm Lambada geteilt durch vier und ziehe die richtigen Schlüsse daraus.

von Lothar M. (zwickel)


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Antennen die so aussehen wie auf dem Bild, habe ich auchnoch in meiner 
Antennenkiste liegen. Die stammen allesamt von älteren Routern und/oder 
WLAN-Steckkarten für Computer. Somit also für 2,4GHz ausgelegt.

Ich habe auch schon welche aufgeschnitten und ausser einem ziemlich 
dünnen Litzendrähtchen im Inneren nichtsweiter gefunden.
Das Litzendrähtchen ist hochflexibel, sodass es am Gelenk nicht so 
leicht bricht und der ziemlich massive Body der Antenne dient lediglich 
der Stabilisierung.

Wenn du das Gelenk gerade stellst, kannst du auf der Innenseite des 
Ellenbogengelenks das dünne Kabelchen sehen. Das ist die eigentliche 
Antenne.

Jetzt darfst du mit dieser Information machen was du willst  :)

von Theo K (Gast)


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Kastanie schrieb:
> Da ist mit höchster Wahrscheinlichkeit eine Spule im verdickten Teil der
> Antenne integriert.

Normalerweise ist an dieser Stelle ein Sperrtopf drin.

von Lothar M. (zwickel)


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Theo K schrieb:
> Normalerweise ist an dieser Stelle ein Sperrtopf drin.

Nö, da ist garnichts drin. Ich habe schon einige zerlegt.

von Theo K (Gast)


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von Kastanie (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Theo K schrieb:
>> Normalerweise ist an dieser Stelle ein Sperrtopf drin.
>
> Nö, da ist garnichts drin. Ich habe schon einige zerlegt.

in deinen nicht, ich meinen schon.
Und die sind allesamt für Frequenzen unter 1GHz.

Pauschalaussagen sind hier vollkommen fehl am Platz!

von Lothar M. (zwickel)


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Kastanie schrieb:
> Pauschalaussagen sind hier vollkommen fehl am Platz!

Genau, das versuche ich schon den ganzen Thread lang zu vermitteln.

von Kastanie (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Kastanie schrieb:
>> Pauschalaussagen sind hier vollkommen fehl am Platz!
>
> Genau, das versuche ich schon den ganzen Thread lang zu vermitteln.

Naja, du schreibst zumindest pauschal:

Lothar M. schrieb:
> Nö, da ist garnichts drin. Ich habe schon einige zerlegt.

Sonst bin ich mit dir auf einer Wellenlänge (und davon gibt es in diesem 
Thread offenbar nicht viele)!

von Bernd K. (prof7bit)


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Kastanie schrieb:
> Da ist mit höchster Wahrscheinlichkeit eine Spule im verdickten Teil der
> Antenne integriert.

Wenn (wenn!) die für 2,4GHz ist dann wär keine Notwendigkeit die kürzer 
zu machen und elektrisch zu verlängern bei so einem dann vergleichsweise 
riesigen Gehäuse, das wäre höchst kontraproduktiv.

: Bearbeitet durch User
von Kastanie (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Wenn (wenn!) die für 2,4GHz ist dann wär keine Notwendigkeit die kürzer
> zu machen und elektrisch zu verlängern bei so einem dann vergleichsweise
> riesigen Gehäuse, das wäre höchst kontraproduktiv.

Ja, wie du schreibst, "wenn"

(wenn meine Tante einen Zipfel hätte, dann wäre es mein Onkel...)

von Lothar M. (zwickel)


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Ich habe mal gerade zwei solcher Antennen gegriffen und damit 
herumgespielt, hab´ ja sonst nichts zu tun ;)

Den Antennendraht sieht man sehr schön im Gelenk und ich kann ihn mit 
einer spitzen Klemme herausziehen. Da hängt sonst nichts dran.

Das bedeutet natürlich garnichts, denn es gibt sicherlich eine grosse 
Zahl an verschiedenen Konstruktionen, womit wir wieder ganz am Anfang 
wären, einfachso die Frequenz bestimmen, geht nicht.

von npn (Gast)


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Kastanie schrieb:
> (wenn meine Tante einen Zipfel hätte, dann wäre es mein Onkel...)

Hast du deinem Onkel schon gesagt, daß er einen "Zipfel" hat?
Was sagt deine Tante dazu? Zustimmung oder Widerspruch?
:-)))

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Um welche Messung geht es eigentlich, S11 oder S21? Die Resonanz einer 
Antenne ist für die Praxis weniger wichtig, eigentlich sollte man besser 
zwei identische Antennen mit geeignetem Abstand als Zweitormessung 
wobbeln. Das ganze im Freifeld natürlich. Ein Spektrumanalyzer mit 
Trackingenerator wäre ein passendes Messinstrument.

von HF-Werkler (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Den Antennendraht sieht man sehr schön im Gelenk und ich kann ihn mit
> einer spitzen Klemme herausziehen. Da hängt sonst nichts dran.

Das ist nicht der "Antennendraht", sondern ein Koaxkabel, an dem du 
herumgezogen hast, der eigentliche Strahler ist meist als Sperrtopf 
aufgebaut und im "Gummi" verborgen".

D.h. es wird der vom Schirm befreite Innenleiter des Koax als Strahler 
benutzt und am Schirm eine Metallhülse in etwa gleicher Länge 
angebracht.

Das Ganze funktioniert dann wie ein Dipol (Gesamt ca. Lambda/halbe lang, 
etwas verkürzt durch die Abmessungen und Materialien).

Gruss

von Lothar M. (zwickel)


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HF-Werkler schrieb:
> Das ist nicht der "Antennendraht", sondern ein Koaxkabel, an dem du
> herumgezogen hast, der eigentliche Strahler ist meist als Sperrtopf
> aufgebaut und im "Gummi" verborgen".

Nö, bei meinen Antennen definitiv nicht!

Wie ich schon schrub, ich hatte schon einige zerlegt, ganz einfach weil 
ich die Stecker geerntet habe um daran wiederum ein Koax zu löten mit 
besserer Antenne am Ende. Damit habe ich die Reichweite meines Routers 
erhöht.
Aber das ist ein anderes Thema.

Bei den von mir gezeigten Antennen ist dieser, im Gelenk sichtbare 
flexible Draht, definitiv kein Koaxialkabel.

von Jobst Q. (joquis)


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Lothar M. schrieb:
> Bei den von mir gezeigten Antennen ist dieser, im Gelenk sichtbare
> flexible Draht, definitiv kein Koaxialkabel.

Und wie nennst du diesen Draht mit deutlich sichtbarem Abschirmgeflecht?

von Bernd K. (prof7bit)


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Lothar M. schrieb:
> Bei den von mir gezeigten Antennen ist dieser, im Gelenk sichtbare
> flexible Draht, definitiv kein Koaxialkabel.

Also auf den geposteten Bildern ist deutlich Koaxkabel zu erkennen, man 
kann ja durch die transparente Isolierung sogar das Geflecht des 
Außenleiters sehen. Besonders beim oberen sieht man das schön, der 
scheint ein dickeres Kabel zu haben.

von Lothar M. (zwickel)


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Bernd K. schrieb:
> Also auf den geposteten Bildern ist deutlich Koaxkabel zu erkennen, man
> kann ja durch die transparente Isolierung sogar das Geflecht des
> Außenleiters sehen. Besonders beim oberen sieht man das schön, der
> scheint ein dickeres Kabel zu haben.

Du hast recht, ich entschuldige mich. Hatte, vor längerer Zeit welche 
auseinander genommen deren Innenleiter ein einfacher Draht war, das 
hatte ich noch in Erinnerung.

Jedoch hat mir das Thema jetzt keine Ruhe gelassen und habe die beiden 
von mir gezeigten Antennen zerlegt, welch´ Überraschung, siehe Bilder 
oben.

Also, alles zurück auf Anfang.

von Bernd K. (prof7bit)


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Lothar M. schrieb:
> Jedoch hat mir das Thema jetzt keine Ruhe gelassen und habe die beiden
> von mir gezeigten Antennen zerlegt, welch´ Überraschung, siehe Bilder
> oben.

Jetzt könnte man die angedachte Frequenz schätzen, aber gebrauchen kann 
man sie nicht mehr (besonders die untere). Also: Operation gelungen, 
Patient tot.

von Lothar M. (zwickel)


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Bernd K. schrieb:
> Jetzt könnte man die angedachte Frequenz schätzen...

Die Frequenzen braucht man nicht schätzen, sind allesamt für 2,4GHz 
ausgelegt, sie stammen allesamt von alten Routern und WLAN-Steckkarten.

> aber gebrauchen kann
> man sie nicht mehr (besonders die untere). Also: Operation gelungen,
> Patient tot.

No worries, meine Antennenkiste beherbergt noch jede Menge solcher 
Antennen.
Ich werde sie wohl für den Rest meines Lebens nichtmehr brauchen.

Darunter sind auch einige Exoten, wie z.B. GSM900-Antennen mit 
verlängertem Strahler der auf UKW-Rundfunk abgestimmt war.
Zur damaligen Zeit wurden Telefone noch fest ins Auto eingebaut und 
brauchten somit eine externe Antenne. Um nicht zwei Antennen 
(Telefon/Rundfunk) montieren zu müssen, hat man kombiniert. 
Entsprechende Weichen zur Aufzwirbelung der Frequenzen habe ich auchnoch 
hier rumliegen.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Lothar M. schrieb:

> Antennen die so aussehen wie auf dem Bild, habe ich auchnoch in meiner
> Antennenkiste liegen. Die stammen allesamt von älteren Routern und/oder
> WLAN-Steckkarten für Computer. Somit also für 2,4GHz ausgelegt.

Bei Dir sind sie also sortenrein.

Dem TO ist nun dummerweise eine 868 MHz-Antenne in seine 2,4 GHz-Kiste 
gefallen, und die möchte er wiederfinden. Um mehr geht's ja gar nicht...

von HF-Werkler (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Jedoch hat mir das Thema jetzt keine Ruhe gelassen und habe die beiden
> von mir gezeigten Antennen zerlegt, welch´ Überraschung, siehe Bilder
> oben.
>
> Also, alles zurück auf Anfang.
Na, kann ja mal passieren.

Nach meiner Erfahrung sehen gefühlt 99% aller "normalen" 2.4GHz only 
WLAN-Antennen innen ziemlich genauso aus, wie die untere auf deinem 
Foto.

Man kann die Antenne statt aufschneiden auch Röntgen ohne Zerstörung, 
sofern man einen Zahnarzt kennt.

von Bernd K. (prof7bit)


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Lothar M. schrieb:
> Die Frequenzen braucht man nicht schätzen, sind allesamt für 2,4GHz
> ausgelegt, sie stammen allesamt von alten Routern und WLAN-Steckkarten.

Also bei der oberen würde ich jede Wette eingehen daß sie für eine 
deutlich niedrigere Frequenz ausgelegt ist. Die ist wohl nur 
versehentlich in der 2,4GHz-Kiste gelandet.

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (zwickel)


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Bernd K. schrieb:
> Also bei der oberen würde ich jede Wette eingehen daß sie für eine
> deutlich niedrigere Frequenz ausgelegt ist. Die ist wohl nur
> versehentlich in der 2,4GHz-Kiste gelandet.

Gefühlt würde ich dir sofort zustimmen, denn eine Verlängerungsspule ist 
bei 2,4GHz wirklich nicht nötig.

Der Inhalt meiner Antennenkiste erstreckt sich über mehrere Generationen 
WLAN und GSM, sortiert, allerdings würde ich, jetzt etwas vorsichtiger 
geworden, meine Hand nichtmehr ins Feuer legen, dass da nicht doch etwas 
durcheinander geraten ist.

Das Ganze Bohei hier in diesem Thread zeigt doch sehr anschaulich, was 
der TO eigentlich wollte und von Anfang an im Prinzip festgestellt 
wurde, nämlich dass durch blosses Anschauen und mit rudimentären Mitteln 
die Frequenz solch einer Antenne nicht bestimmt werden kann.

Na, dann...Mahlzeit

von Bernd K. (prof7bit)


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Lothar M. schrieb:
> nämlich dass durch blosses Anschauen und mit rudimentären Mitteln
> die Frequenz solch einer Antenne nicht bestimmt werden kann.

Aber die Idee mit dem Röntgen durch den befreundeten Zahnarzt (Tierarzt, 
Pferdedoktor, etc) lässt sich vielleicht auch für den weniger gut 
ausgestatteten Heimwerker bewerkstelligen.

Anhand des Bildes könnte man entweder direkt schätzen oder bei 
komplexeren Bauformen mit Verlängerung oder dergleichen versuchen ein 
Modell zu erstellen und zu simulieren, befreundete Funkamateure müssten 
dann befragt werden wer eine Software besitzt mit der man das machen 
kann.

(Edit: Bild von Link weiter oben geklaut)

: Bearbeitet durch User
von Lothar M. (zwickel)


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Bernd K. schrieb:
> Aber die Idee mit dem Röntgen durch den befreundeten Zahnarzt (Tierarzt,
> Pferdedoktor, etc) lässt sich vielleicht auch für den weniger gut
> ausgestatteten Heimwerker bewerkstelligen.

Klar, das ist machbar, aber wer hat schon einen (Zahn)Arzt zum Freund? 
Warst du schonmal bei einem (Zahn)Arzt als Privatpatient? Was glaubst 
du, was ein (Zahn)Arzt für solche eine Aufnahme als Privatliquidation 
einfordern würde?

Eine passende Antenne für den angedachten Zweck zu kaufen, wird deutlich 
billiger sein.

Ich glaube wir verlieren uns mittlerweile in Sphären, die mit dem 
Ansinnen des TO nichtsmehr zu tun hat.

Beitrag #5641307 wurde von einem Moderator gelöscht.

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