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Forum: Haus & Smart Home Tablet 24/7 am Strom betreiben


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von TabTab (Gast)


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Schönen Nachmittag,

ich habe eine kurze Frage, ich möchte eine Android Tablet stationär 
(in-house, 24/7) betreiben. Das Tablet ist ein Huawei MediaPad M3 Lite 
mit eingebautem Akku.

Die Frage ist, ob man das Tablet mit eingebautem Akku 24/7 betreiben 
sollte (Brandgefahr?) oder ob man besser versucht, den Akku auszubauen? 
Wie gefährlich ist das ganze wirklich?

Wie ist hier momentan der Stand der Technik? Die Lebensdauer des Akkus 
ist mir soweit egal, das Tablet sollte nur nicht abfackeln :)

Danke :)

von Cyblord -. (cyblord)


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Das Tablet hat sowieso einen Lipo Laderegler verbaut. Da passiert 
nichts.
Der Versuch den Akku auszubauen ist deutlich gefährlicher als 
dauerladen.

von Schorschi (Gast)


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Zusätzlich könnte es sein dass dein Tablet ohne den Akku nicht booten 
wird.
Habe ich inzwischen bei vielen Smartphones und Tablets erlebt.

Gruß.

von TabTab (Gast)


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Hallo zusammen,

super, dann scheint das ja kein Problem zu sein.

Danke euch beiden!

von A. K. (prx)


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Ich würde drauf tippen, dass die meisten Einzelfälle ernsthaft 
brennender Akkus bei Handys und Tablets in den Industriestaaten ein 
Medieninteresse fanden. Ausgenommen beim berüchtigten Galaxy Note. Wenn 
man das annimmt, scheint das Risiko statistisch überschaubar.

: Bearbeitet durch User
von Christian B. (luckyfu)


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Abbrennen wird da nichts, aber der Akku wird stark darunter leiden und 
die Kapazität lässt schnell nach. Lithium Akkus wollen am liebsten einen 
Ladezustand zwischen 30 und 70% haben. Allerdings sollte das bei dir ja 
keine Rolle spielen. Somit kann man das schon machen. Man sollte nur 
nicht erwarten, daß die Kapazität dann nach 1 Jahr noch bei 100% liegt.

von TabTab (Gast)


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Hallo,

danke, das ist klar. Der Akku an sich ist mir wie gesagt völlig egal,
wollte nur ein paar Meinungen ob das prinzipiell ein Problem sein 
könnte.


Danke und einen schönen Abend!

von Olaf W. (olliwessi)


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Mein Tip ist eine Schaltbare Zwischen-Steckdose aus dem Baumarkt zu 
nehmen die über das Tablet gesteuert wird. Hierfür gibt es z. B. die App 
Tasker. Damit kannst Du bestimmen, dass das Tablet bei 15% Akku-Ladung 
die Steckdose schalten und bei erreichen der 100% wieder abschalten 
soll.

von Heinz R. (heijz)


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Ich mache das mit mehreren Tablets / Handys seit vielen Jahren, teils 
übelstes NoName-China-Zeug, teils Markenware

2 Akkus wurden dick, ein mal im Huawei Handy, lief aber noch, Akku 
konnte für 5€ ersetzt werden
Dann 1 x im Samsung Tablett, das wurde so dick das es nicht mehr 
bedienbar war und entsorgt werden musste

Viele Grüße
Heinz

von DAVID B. (bastler-david)


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Habe ich vor langer zeit auch gemacht ein Handy mit lipo Akku am 
netzteil gelassen nach einen jahr war der Akku so dick das es das Plaste 
gesprengt hat.

MEIN tipp ausbauen auch wenn das Gehäuse schaden nimmt.
mal davon abgesehen das das android zeug eh nicht lange stabil läuft und 
neu gestartet werden will.

von Sebastian H. (sebh)


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Hab seit ca 12 Monaten ein Amazon Tablet (das ganz kleine, billige, 
gab's mal im Doppelpack für 70€ oder so) genau dafür neben der 
Eingangstür. Ist leider wirklich sehr langsam, aber zum Anzeigen der PV 
Produktion reicht es aus. Ist auch noch nicht sichtlich dick geworden 
(wobei ichs vermutlich erst merken würde wenn es sich aus der Halterung 
sprengt, da es schon ewig nicht mehr rausgenommen wurde).

von hinz (Gast)


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Bei manchen Tablets reicht das Ladegerät nicht für Dauerbetrieb, sondern 
nur zum Laden.

von Jobst Q. (joquis)


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Olaf W. schrieb:
> Mein Tip ist eine Schaltbare Zwischen-Steckdose aus dem Baumarkt zu
> nehmen die über das Tablet gesteuert wird. Hierfür gibt es z. B. die App
> Tasker. Damit kannst Du bestimmen, dass das Tablet bei 15% Akku-Ladung
> die Steckdose schalten und bei erreichen der 100% wieder abschalten
> soll.

Im Interesse der Lebensdauer des Akkus würde ich da lieber immer 
zwischen 45% und 55% laden. Die Häufigkeit von Ladevorgängen schadet dem 
Akku weniger als die Extremzustände.

von Philipp (Gast)


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Hatte ein Samsung Tablet im Vorzimmer für Videoüberwachung und FHEM im 
Dauerbetrieb. Nach 1 Jahr war der Akku so aufgebläht, dass das Display 
schon verschwommen war weil der so dagegen drückte.
Ich habe den Akku dann ausgelötet und eine Überbrückung auf die 5V vom 
Netzteil hergestellt. Läuft seitdem einwandfrei und ich muss auch keine 
Angst mehr haben das der Akku in Flammen aufgeht.

lg

von René H. (mumpel)


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Für Dauernetzbetrieb würde ich eher ein Notebook/Netbook oder 
Convertible empfehlen, wenn es denn unbedingt was Mobiles sein soll. 
Oder besser gleich ein Gerät welches für Dauernetzbetrieb ausgelegt ist.

von ichbin (Gast)


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Was spricht dagegen so ein Tablet mit zwei kleinen, in Serie 
geschalteten Superkondensatoren zu versehen? Die nehmen beim ans 
Stromnetz hängen etwas Strom auf, können dann aber ohne Probleme 
dauerhaft voll bestromt werden.

von Heinz (Gast)


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Hallo,

ich habe seit 2013 Tablets im Dauerbetrieb.
Das erste war 2013 schon gebraucht und hat bis Ende 2017 durchgehalten.
Das jetzige (Yuntab) hält bisher auch problemlos.

Einsatzgebiet: In die Wand eingelassen, Anzeige von Temperaturen, 
Wetterbericht, Terminen etc, Browser im Fullscreen Mode mit WLAN 
angebunden

von Manuel X. (vophatec)


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Nachdem nun andere diesen fast genau 1 Jahr alten Thread wiedererweckt 
haben ;)

Hier hängen 3 Tablets zusammen mit jeweils 1 PoE <> 5V Splitter und 
einem Netzwerk <> Usb Adapter an der Wand (in jedem Stockwerk eines).

Die Geräte sind 24/7 eingeschaltet, allerdings wird der Ladezustand 
durch die Android API überwacht und mittels Schaltaktor (KNX) Die 
Spannung zum Tablet abgeschaltet wenn es "voll" ist und wieder 
zugeschaltet wenn es "leer" ist.

Funktioniert nun 1 Jahr ziemlich gut, allerdings natürlich nur wenn der 
Server im Keller mit der Visu und Logik mal nicht spinnt.

von Jobst Q. (joquis)


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Philipp schrieb:
> Ich habe den Akku dann ausgelötet und eine Überbrückung auf die 5V vom
> Netzteil hergestellt. Läuft seitdem einwandfrei und ich muss auch keine
> Angst mehr haben das der Akku in Flammen aufgeht.

Glück gehabt. Eine unbekannte Schaltung, die für 2,5-4,2V ausgelegt ist, 
mit 5V zu betreiben, halte ich für riskant.

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