Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik AEG Trockner: Platine defekt aber LN364GN ok


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von Wolfgang S. (graphire)


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In einem AEG T75175AV Trockner (91609525506) hatte sich viel 
Kondenswasser gebildet. Nach dem Trocknen des Gerätes gab es beim 
Einschalten des Gerätes keine Reaktion mehr.

Der typische Fehler des defekten Schaltreglers (hier: LNK364GN) und 
Widerstands R76 scheint hier nicht vorzuliegen. An beiden Bauteilen kann 
ich die zu erwartenden Widerstände messen. (Bild von der Unterseite der 
Platine)

Die Netzspannung gelangt durch das Einschalten auf die Steuerplatine und 
ist auch noch an den Tastern zu messen. Ich bin zwar in der glücklichen 
Lage einem funktionsfähigen T75751AV die Steuerplatine zu entreißen, 
aber leider habe ich den Fehler noch nicht gefunden.

Ich habe im Vergleich die Dioden, Spulen, Transistoren, Widerstände per 
Widerstands- und Spannungsabfallmessung und die Kondensatoren per 
Kapatitätsmessung durchgemessen und keine gravierenden Unterschiede 
festgestellt. Die SMD-Kondensatoren habe ich ausgelassen und sicher auch 
einige Bauteile übersehen.

Diese Methode ist natürlich nur eine mühselige Krücke, aber ein 
Service-Manual habe ich nicht gefunden.

Wie sollte ich vorgehen, um den Fehler zu finden?

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Wolfgang S. schrieb:
> Wie sollte ich vorgehen, um den Fehler zu finden?

Da es allem Anschein nach nicht geraucht oder geknallt hat, würde ich 
das Teil mal unter Spannung setzen, und messen. Da mir aber Deine 
Kenntnisse und Dein Können unbekannt sind, kann ich Dir diese Methode 
nicht empfehlen.

von Knallbumm (Gast)


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Was führt dich zu der Vermutung das die Platine den Fehler enthält?

von Carl D. (jcw2)


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Ganz sicher daß der Chip in der Nähe des einzelnen Pins (Pin8) keinen 
Deffekt hat. Mal mit Licht aus unterschiedlichen Richtungen knipsen. 
Auch den Rand!
Und den Sicherungswiderstand messen. Dazu muß natürlich eins seiner 
Beine ausgelötet werden. Der ist auf der andern Seite, mal grau, mal 
bunter, und bedrahtet. Bei mir (anderes Gerät, aber vergleichbar) hatte 
er Giga-Ω, statt 22..47 Ω.

Nachtrag:
Auch auf Verdacht: schnell Teile bestellen (IC, R, C; max10€), denn kein 
Geschenk kann einen deffekten Trockner über Weihnachten ausgleichen.

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Alle Steckkontakte auf Korrosion prüfen, auch die Crimpverbindungen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wolfgang S. schrieb:
> Wie sollte ich vorgehen, um den Fehler zu finden?

Ich würde nach dem Datenblatt des LNK mal die entsprechenden Bauteile 
auf der Platine wiederfinden und dann sehen, ob der Konverter überhaupt 
noch läuft. Dankbare Messpunkte sind immer die Speicherdrossel/Trafo, an 
dem man ja etwa weiss, was da anliegen muss. Alles mit der gebotenen 
Vorsicht und am besten über Trenntrafo betreiben.
Wenn der LNK nicht anläuft - erstmal checken, ob an BP (Pin 3), die lt. 
Datenblatt versprochenen 5,8V anliegen. Wenn nicht, liegen an Drain etwa 
325V?

von Wolfgang S. (graphire)


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Sven S. schrieb:
> ...würde ich das Teil mal unter Spannung setzen, und messen.

Habe ich ja gemacht. Nur wusste ich bislang nicht, welche Spannung ich 
wo zu erwarten habe. Ins Blaue hinein überall die Spannung zu messen 
erhöht für mich die Gefahr versehentlich einen Kurzschluss zu 
verursachen.

Beim Durchkämpfen des Threads: 
Beitrag "Schaltnetzteil defekt? Wäschetrockner AEG Electrolux" habe ich nun 
aber Hinweise gefunden: 5 V an den beiden Parallelen Eloks, 13 V an 
jenem daneben. Ich bin erst zu etwa der Hälfte durch. Bei insgesamt 1337 
Beiträgen dauert es noch ein paar Stunden.

Knallbumm schrieb:
> Was führt dich zu der Vermutung das die Platine den Fehler enthält?

Platine allein an Netzspannung angeschlossen, über Drehschalter 
eingeschaltet: keine LED leuchtet, bzw. blinkt, auch bei Betätigung der 
Taster. LEDs geprüft: leuchten bei Diodentest.

Carl D. schrieb:
> Ganz sicher daß der Chip in der Nähe des einzelnen Pins (Pin8) keinen Deffekt 
hat.

Welcher Pin8?

Carl D. schrieb:
> Und den Sicherungswiderstand messen.

Damit ist wohl R76 gemeint. Der hat eingelötet 46,8 Ohm, genauso wie 
auch R76 auf der funktionsfähigen Platine.

Carl D. schrieb:
> Auch auf Verdacht: schnell Teile bestellen

Liegen schon bereit. Nur warum tauschen wenn die verbauten Teile noch ok 
sind?

Teo D. schrieb im Beitrag 5660018:
> Alle Steckkontakte auf Korrosion prüfen...

Ist ja nur der Stecker zur Netzspannung dran und die findet sich auch 
auf der Platine wieder.

Matthias S. schieb in Beitrag#5660093:
> ...ob an BP (Pin 3), die lt. Datenblatt versprochenen 5,8V anliegen.

Danke, das ist eine wichtiger Hinweis.

von Knallbumm (Gast)


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Lötstellen überprüft?


Fehlen zur Simulation vielleicht Sensoren?

von Wolfgang S. (graphire)


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Hier die Ergebnisse einiger Spannungsmessungen:

Am LNK364GN:
V(BP) = 5,9 V (Datenblatt: 5,55 V bis 6,1 V, ok)
V(FB) = 2,0 V (Datenblatt: 1,53 V bis 1,73 V, also zu hoch)
V(Dr) = 310 V (Datenblatt: -0,3 V bis 700 V, ok?)

Spannungen an den drei Kondensatoren nahe des Relais RL2:

C21: 7,5 V
C23: 5 V
C24: 5 V

Ich habe noch willkürlich einige Stellen im Bereich der Taster an den 
mit Sxxx (Messpunkte?) bezeichneten Zinnflächen gemessen. Fast alle 
lagen an Gleichspannung, meist 5 V, einige mit 13-14 V, nahe des 
Microcontrollers auch viele Werte unter 5 V.

Der Trockner mit der funktionsfähigen Platine wird meist benutzt und 
steht nur zeitweise zur Verfügung. An dieser Steuerung ließen sich die 
zu erwartenden Spannungen messen und protokollieren, ist aber aufwendig.

Für weitere Ratschläge wäre ich dankbar.

Knallbumm schrieb:
> Lötstellen überprüft?
> Fehlen zur Simulation vielleicht Sensoren?

Die Lötstellen habe ich mir heute mit der Lupe angeschaut und nichts 
verdächtiges gefunden. Einzig die Umgebung der Optokuppler ist etwas 
gebräunt. Sollte mir das zu denken geben?

Die Sensoren dürften für den Test zunächst unnötig sein. Die 
Steuerplatine des funktionsfähigen Trockners beantwortete das 
Einschalten mit dem Drehschalter mit dem blinken der Start-LED ohne 
weitere Kabel angeschlossen zu haben.

von Teo D. (teoderix)


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Wolfgang S. schrieb:
> Einzig die Umgebung der Optokuppler ist etwas
> gebräunt. Sollte mir das zu denken geben?

Ja hab ich mir auch gedacht. Ist aber wahrscheinlich nur Flux (Kolo?).
Der Spulendraht vom Trafo, der um die Beine gewickelt ist, könnten 
abgegammelt sein.
Die Beine der beiden THT-Widerstände, sehen auch übel aus. Im ersten 
Bild kann ich die nich ausmachen, sieht aber eigentlich alles OK aus.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang S. (graphire)


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Teo D. schrieb:
> Die Beine der beiden THT-Widerstände, sehen auch übel aus.

Wenn damit die beiden Indutivitäten gemeint sind, dann ist das wohl 
Korrosion durch die Feuchtigkeit.

von Knallbumm (Gast)


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Mach erst einmal die Platine sauber! Nimm eine weiche Zahnbürste und 
wasserfreies Spiritus und bürste die Platine sauber. Anschließend die 
Platine gut trocknen. Dann machst Du mal wirklich gute Fotos!

Viele  Lötstellen sehen Schlecht aus! Aus welchem Tümpel hat Du die 
Platine gefischt?

Beitrag #5661514 wurde vom Autor gelöscht.
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wolfgang S. schrieb:
> Wenn damit die beiden Indutivitäten gemeint sind, dann ist das wohl
> Korrosion durch die Feuchtigkeit.

Drosseln in dieser Bauform mit 4,7mH sind mit extrem dünnen Draht 
bewickelt und sollten mal auf Durchgang gemessen werden.

von Carl D. (jcw2)


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Wolfgang S. schrieb:
> Carl D. schrieb:
>> Ganz sicher daß der Chip in der Nähe des einzelnen Pins (Pin8) keinen Deffekt
> hat.
>
> Welcher Pin8?
>
Na der neben dem fehlenden Pin7.   ;-)

von Johann S. (joschwa)


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Eine relativ oft auftretende Ursache für totales Blackout ist ein nicht 
anschwingender oder auch aussetzender Quarzoszillator (in diesem Falle 
Y1 ), eine Überprüfung mit Oszilloskop und etwas Erfahrung möglich.

Die  5-Volt - Versorgung des Controllers kannst Du auch an den 
Programmier-
anschlüssen ( J3BIS Pin 3 u. 4) oder JFLASH Pin 1 u. 4) nachmessen ( 
nahe
dem Prozessor ). Bei den meisten Geräten von AEG / Electrolux braucht 
man dazu nicht einmal die Elektronik auszubauen , weil der 
Programmier-anschluss relativ leicht zugänglich ist.
Manche Ausfälle werden durch defekte Prozessoren verursacht,
Symptome sind pulsiersende Versorgung oder starke Erwärmung des Chips.
Eine Reparatur ist in diesem Fall praktisch unmöglich, außer man verfügt
über eine gleiche Elektronik zum ausschlachten.

 Gruß Josch

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Carl D. schrieb:
> Na der neben dem fehlenden Pin7.   ;-)

Orientierungsprobleme?

von Knallbumm (Gast)


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Glücksspiel ist verboten, das weißt Du aber?

von Wolfgang S. (graphire)


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Johann S. schrieb:
> Die  5-Volt - Versorgung des Controllers kannst Du auch an den Programmier-
> anschlüssen ( J3BIS Pin 3 u. 4) oder JFLASH Pin 1 u. 4) nachmessen

An den Pins 1 und 4 liegt tatsächlich 5 V Gleichspannung an. Die ist 
auch relativ sauber mit einer überlagerten Wechselspannung mit U(SS) = 
21 mV und etwa 1,5 kHz als Sägezahn. Der zappelt allerdings etwas, was 
man auch auf dem beigefügten Bild sehen kann. Das mag aber auch am nicht 
perfekten Kontakt der Messklemmen liegen.

Der Mikrocontroller erwärmt sich überhaupt nicht, wenn der Drehschalter 
auf die erste Position gestellt wird.

: Bearbeitet durch User
von Zappelmax (Gast)


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>
> Der Mikrocontroller erwärmt sich überhaupt nicht, wenn der Drehschalter
> auf die erste Position gestellt wird.

Meinst du wirklich der Controller soll ins schwitzen kommen bei der 
Arbeit?

von Mark S. (voltwide)


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Wolfgang S. schrieb:
> Die ist
> auch relativ sauber mit einer überlagerten Wechselspannung mit U(SS) =
> 21 mV und etwa 1,5 kHz als Sägezahn. Der zappelt allerdings etwas, was
> man auch auf dem beigefügten Bild sehen kann.

Das läßt sich folgendermaßen interpretieren:
Der steile Anstieg des Sägezahns markiert eine kurzzeitige Aktivität des 
Netzteiles, der Kondensator wird aufgeladen. Mit Erreichen des Maximums 
schaltet der Wandler ab, der Kondensator entlädt, vergleichsweise 
langsam.
Dieses Bild zeigt ein nicht optimales Regelverhalten, mit zyklischer 
kurzer Übersteuerung des Regelverstärkers und langsamem Erholverhalten.
Das deutet i.a. auf eine geringe Belastung hin.
Alles in allem sind 21mV ripple vernachlässigbar, so dass von dieser 
Stelle keine ernsthaften Probleme zu erwarten wären. Möglicherweise 
äußert sich dies jedoch in einem hörbaren Pfeifen aus dem 
Ferritübertrager - welche Frequenz hat dieser Sägezahn?
Das "Zappeln" dürfte durchaus der Realität entsprechen, Du siehst den 
Frequenz-Jitter des Wandlers als Verschmieren auf dem Scope.

: Bearbeitet durch User
von dochgast (Gast)


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Ich kenne dieses Gerät nicht speziell, hab jedoch schon so 40 - 50 mit 
LNK Ausfall gehabt.
Dein Fehler klingt nicht nach Netzteil.
Ich würde mal prüfen, ob der Quarz bzw. Keramikschwinger am 
Microcontroller noch schwingt. Falls er das nicht mehr tut, ist es eh 
vorbei. Der Prozessor sollte 3,3 V oder 5 V als Versorgung bekommen. 
Versorgungspins erkennt man meistens gut, da die Leiterzüge meist etwas 
breiter sind. Ansonsten einfach ein paar Pins messen, ob irgendwo eine 
sinnvolle Spannung ist.
Laut Blockschaltbild von Electrolux (Darf ich nicht veröffentlichen!) 
wird der Motor über einen Triac zur Regelung und über eins bzw. zwei 
Relais zur Drehrichtungsumkehr gesteuert.
Der Triac weißt darauf hin, dass es eine Nulldurchgangserkennung gibt. 
Wenn dieses Siganl fehlt, macht das Modul nichts mehr. Das wird nämlich 
auch zur Stromausfallerkennung genutzt.
Jetzt kommen wir zu einem mir bekannten Fehler bei AEG Modulen. Auf den 
Modulen gibt es SMD-Widerstandsketten aus drei bis vier Widerständen, 
die in Reihe geschaltet sind. Die Widerstände sind vom Wert recht 
hochohmig.
Ich hatte schon mehrere Module, die nach dem Nachlöten dieser 
Widerstandsketten wieder funktioniert haben. Ein Versuch ist es wert.

von Wolfgang S. (graphire)


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dochgast schrieb:
> Auf den Modulen gibt es SMD-Widerstandsketten aus drei bis vier Widerständen, 
die in Reihe geschaltet sind.

Ich habe vier Widerstandsketten auf der Seite der Relais um RL2 herum 
gefunden. 3 Ketten bestehen aus jeweils 3 220 kΩ Widerständen (R65-67, 
R82-84, R87-89) und eine aus 3 150 kΩ Widerständen (R70-71). Die 220 kΩ 
Kezzen sind ok, aber die 150 kΩ Kette gibt seltsame Werte. Zunächst hat 
jeder Widerstand nur 130 kΩ, zwei in Reihe 224 kΩ und alle drei 279 kΩ. 
Wie soll ich das nun interpretieren?

Zu den anderen Tests kommen ich heute nicht mehr.

von Teo D. (teoderix)


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Wolfgang S. schrieb:
> Zunächst hat
> jeder Widerstand nur 130 kΩ, zwei in Reihe 224 kΩ und alle drei 279 kΩ.
> Wie soll ich das nun interpretieren?

Da hängt evtl. noch ein Kondensator mit dran!?

von Wolfgang S. (graphire)


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Teo D. schrieb:
> Da hängt evtl. noch ein Kondensator mit dran!?

Ja, an beiden Seiten. An R72 ein SMD-Typ (Wert kann ich einlötet nicht 
bestimmen), an R70 wohl einige, den der liegt an 0, also auch der MKP-X2 
mit 220 nF.

von Wolfgang S. (graphire)


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Die Platine funktioniert wieder. Nur weiß ich nicht genau warum. Als ich 
sie zur Messung der Quarz-Frequenz an S56 und S57 unter Strom setzte 
(tatsächlich 8 MHz mit etwa 2,5 V bzw. 1 V) blinkten die LEDs und es 
waren wegen fehlender Peripherie drei Signaltöne zu hören.

Vermutlich war es doch nur eine simple Verschmutzung am μC, die bei den 
Prüfungen entfernt wurde.

Zumindest habe ich mein altes Oszilloskop reaktiviert und mich an dessen 
noch erhaltener Funktion erfreuen können.

Dank an alle für die Informationen.

von Cerberus (Gast)


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Vielleicht war ja deine Platine gar nicht defekt, sondern der Schalter
der Luke/Klappe/Tür, bzw. hat schon Spiel.
Die fallen meist gern nicht sofort aus, sondern fangen erst mal an zu 
spinnen. Bei der Beanspruchung ist das nämlich kein Wunder.

Wolfgang S. schrieb:
> Kondensatoren per
> Kapatitätsmessung durchgemessen

Ausgelötet und dann, oder in der Schaltung gemessen?
Letzteres ist zu Fehleranfällig und damit kaum Aussagekräftig.

Wolfgang S. schrieb:
> Wie sollte ich vorgehen, um den Fehler zu finden?

Spannungen im Gerät Primär und Sekundär messen.
Kontakte auf Korrosion prüfen. Lötstellen auf Bruch
(kalte Lötstelle) prüfen.

Wenn der Fehler wieder auf trifft, mal an den Klappenschalter denken.

von Knallbumm (Gast)


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Aber es sind doch immer nur die Kondensatoren, wie ich hier immer wieder 
lesen konnte. ;)

von dochgast (Gast)


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Hallo Cerberus,
dir ist aber schon aufgefallen, dass das Modul zum Testzeitpunkt mit gar 
keiner Tür verbunden war?

Damit es alle wissen: Dieses Modul kann im ausgebauten Zustand betrieben 
werden. Das heißt, nur Stromversorgung sonst nichts angeschlossen. Dann 
blinken auf dem Modul alle LEDs und es piepst dreimal. Das Piepsen 
wiederholt sich im Rhythmus von ein paar Sekunden.

Dass das Modul plötzlich wieder geht, ist auch meine Erfahrung. Die von 
mir oben erwähnten Widerstände waren bei Messungen immer ok, der Fehler 
war aber immer erst nach dem Nachlöten dieser Widerstände weg. Ich 
vermute Risse in den Lötstellen, konnte es aber bisher nicht beweisen.

Schöne Weihnachten

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