Forum: Platinen T962 Reflow-Ofen Modifikation


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von Clemens C. (chipsy17m)


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Hallo!

Nachdem ich mir überlegt hatte, das Reflow-Löten mittels Dampfphase in 
einem Topf zu machen, wie es im Netz teilweise zu finden ist, habe ich 
das nötige Zeugs (Galden 230, ...) nun schon seit zwei Jahren zu Hause 
liegen, hatte aber bisher Hemmungen, weil ich z.B. nicht garantieren 
kann, daß der Topf am Induktionsherd auf keinen Fall punktuell 290 Grad 
erreicht, und auf Flußsäure hab ich nicht so wirklich Lust. ;)

Deshalb habe ich mich nun entschlossen, obiges sein zu lassen, und mir - 
wie schon viele - einen T962 bestellt, der diese Woche ankommen sollte. 
;-)

Als erstes werde ich natürlich die beiden Pflicht-Modifikationen 
Kapton-Band und Erdung durchführen.

Zu den anderen Änderungen habe ich aber eine Frage, auf die ich keine 
Antwort finden konnte:
Muß man die Hardware-Änderungen (Temparaturfühler, eventuell Transistor 
für Lüfter) zeitgleich mit der Alternativ-Firmware installieren, oder 
kann man die Firmware gleich draufmachen, und die Hardware später 
angehen (bzw. umgekehrt)?

Eventuell will ich das Gerät erstmal mit der Original-Firmware und dann 
mit der alternativen Firmware ausprobieren, bevor ich ich die Muße für 
die anderen Modifikationen finde.

Danke schonmal für Antworten...

(:Clemens:)

: Verschoben durch Moderator
von Cyblord -. (cyblord)


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Ich nutze diesen Ofen seit Jahren ohne Modifiktation. Ich habe lediglich 
den kleinen Elektronik-Lüfter ersetzt weil er mir zu laut war.

von Clemens C. (chipsy17m)


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Hmm, und du hattest keine Probleme mit dem Geruch?

Welche Lötpaste verwendest du für den Ofen?
Ich habe mir die Solder Chemistry BLF-04 Kl. 3 bestellt, bin schon 
gespannt auf die Ergebnisse.

(:Clemens:)

(Und danke an die Mods für das verschieben in das richtige Unterforum, 
wollte ich schon nachholen. Erstes Posting als angemeldeter User und 
schon an der falschen Stelle - peinlich^^.)

von Der Ofen (Gast)


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Clemens C. schrieb:
> Hallo!
>
> Nachdem ich mir überlegt hatte, das Reflow-Löten mittels Dampfphase in
> einem Topf zu machen, wie es im Netz teilweise zu finden ist, habe ich
> das nötige Zeugs (Galden 230, ...) nun schon seit zwei Jahren zu Hause
> liegen, hatte aber bisher Hemmungen, weil ich z.B. nicht garantieren
> kann, daß der Topf am Induktionsherd auf keinen Fall punktuell 290 Grad
> erreicht, und auf Flußsäure hab ich nicht so wirklich Lust. ;)
>
> Deshalb habe ich mich nun entschlossen, obiges sein zu lassen, und mir -
> wie schon viele - einen T962 bestellt, der diese Woche ankommen sollte.
> ;-)
>
> Als erstes werde ich natürlich die beiden Pflicht-Modifikationen
> Kapton-Band und Erdung durchführen.
>
> Zu den anderen Änderungen habe ich aber eine Frage, auf die ich keine
> Antwort finden konnte:
> Muß man die Hardware-Änderungen (Temparaturfühler, eventuell Transistor
> für Lüfter) zeitgleich mit der Alternativ-Firmware installieren, oder
> kann man die Firmware gleich draufmachen, und die Hardware später
> angehen (bzw. umgekehrt)?
>
> Eventuell will ich das Gerät erstmal mit der Original-Firmware und dann
> mit der alternativen Firmware ausprobieren, bevor ich ich die Muße für
> die anderen Modifikationen finde.
>
> Danke schonmal für Antworten...
>
> (:Clemens:)

Mit dem T962 hab ich keine guten Erfahrungen gemacht.
Außerdem hat der nur 800W

Verbrannte Leiterplatten oder unfertig gelötete Platinen waren jeweils 
das Resultat.
Hin und wieder wurde mal alles gelötet.
Auch "geplatzte" PCBs sind schon vorgekommen, dort war wohl Feuchtigkeit 
in den Leiterplatten und die haben sich dann aufgewölbt.
Bei der Verlötung war's zum Teil so dass das Flussmittel ausgetrocknet 
wurde und nur dunkelgraue Pads übriggeblieben sind.

Hab mittlerweile einen anderen (teuren) Ofen > 2000W, den stelle ich auf 
260-270 Grad ein und er funktioniert ohne Probleme, die Leiterplatten 
werden auch nicht beschädigt und schmelzen auch nicht. Die Resultate 
sind reproduzierbar (reproduzierbar ist das Schlüsselwort). Ich wette 
mit 260°C verbrennt dir die Leiterplatte in Deinem Ofen.

Das mit dem China-Ofen funktioniert mit kleinen Platinchen.
Kommt aber wie erwähnt drauf an was Du verlötest (ich arbeite nur mit 
Bleifrei).

Selbst mit einem Grill vom Flohmarkt hab ich bessere Resultate als mit 
dem Chinakracher, vor allem da ich in den Grill reinschauen kann und 
sehe was mit der Leiterplatte passiert und frühzeitig abbrechen kann.
Wir hatten letztens Raclette, selbst das WMF Raclette für 80 EUR. Den 
könnte man meiner Meinung nach auch besser hinbekommen als den China 
Reflow Ofen (zudem der dann kein Quartzheizer wäre).

von Cyblord -. (cyblord)


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Clemens C. schrieb:
> Hmm, und du hattest keine Probleme mit dem Geruch?

Nö. Die Lötpaste riecht man natürlich. Aber das kommt sicher nicht vom 
falschen Kaptonband.

> Welche Lötpaste verwendest du für den Ofen?

CR44

von Der Ofen (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Clemens C. schrieb:
>> Hmm, und du hattest keine Probleme mit dem Geruch?
>
> Nö. Die Lötpaste riecht man natürlich. Aber das kommt sicher nicht vom
> falschen Kaptonband.
>
>> Welche Lötpaste verwendest du für den Ofen?
>
> CR44

Ich verwende Kuki LP S3X58-M406-3 und diese stinkt mir die Bude voll. 
Der (teure & T962) Ofen stehen nun auf dem Dachboden.
Die Paste ist sehr gut aber nicht für den T962 zu empfehlen.

von Der Ofen (Gast)


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Koki nicht Kuki.

von Cyblord -. (cyblord)


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Der Ofen schrieb:
> Ich verwende Kuki LP S3X58-M406-3 und diese stinkt mir die Bude voll.

Ich denke Lötdämpfe und die dadurch entstehenden Gerüche lassen sich 
beim Löten prinzipiell nicht vermeiden. Das gilt auch für einen Ofen. 
Und zwar für JEDEN Ofen.
Entweder gut Lüften oder ne Absaugung.

Dein Lötprobleme kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gut ich muss 
auch privat nicht unbedingt bleifrei löten und mir das Leben absichtlich 
schwer machen. Es kann ja jeder freiwillig Leiden wie er möchte.

Aber geplatzte Leiterkarten? Sorry da stimmt gewaltig was nicht.
Vielleicht war deine Ofensteuerung oder nen Tempsensor auch einfach 
defekt und der Ofen hat extrem hochgeheizt.

: Bearbeitet durch User
von Max G. (l0wside) Benutzerseite


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Clemens C. schrieb:
> Zu den anderen Änderungen habe ich aber eine Frage, auf die ich keine
> Antwort finden konnte:
> Muß man die Hardware-Änderungen (Temparaturfühler, eventuell Transistor
> für Lüfter) zeitgleich mit der Alternativ-Firmware installieren, oder
> kann man die Firmware gleich draufmachen, und die Hardware später
> angehen (bzw. umgekehrt)?

Nein, die Firmware kommt wohl auch so zurecht.
Aber wenn du ihn sowieso schon offen hast, kannst du den Rest auch 
gleich mit erledigen. Einen DS18B20 gibt es für 2,40 mit Versand in der 
Bucht, und einen Transistor für den Lüfter gibt es dort sicher auch für 
einen ähnlichen Tarif.

von ebay (Gast)


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Max G. schrieb:
> Einen DS18B20 gibt es für 2,40 mit Versand in der Bucht

Die anderen vier kosten dann nur je knapp 0,05 €
Ebay-Artikel Nr. 281680761974

von Der Ofen (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Der Ofen schrieb:
>> Ich verwende Kuki LP S3X58-M406-3 und diese stinkt mir die Bude voll.
>
> Ich denke Lötdämpfe und die dadurch entstehenden Gerüche lassen sich
> beim Löten prinzipiell nicht vermeiden. Das gilt auch für einen Ofen.
> Und zwar für JEDEN Ofen.
> Entweder gut Lüften oder ne Absaugung.
>
> Dein Lötprobleme kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Gut ich muss
> auch privat nicht unbedingt bleifrei löten und mir das Leben absichtlich
> schwer machen. Es kann ja jeder freiwillig Leiden wie er möchte.
>
> Aber geplatzte Leiterkarten? Sorry da stimmt gewaltig was nicht.
> Vielleicht war deine Ofensteuerung oder nen Tempsensor auch einfach
> defekt und der Ofen hat extrem hochgeheizt.

Bleifrei ist ja überhaupt kein Problem mit dem anderen Ofen.
Das Problem war auch die ungleiche Verlötung.
Meine Panels sind ca 150x131 groß.

Der teure Ofen behält die Atmosphäre im Ofen, dort stinkt nichts raus 
während des Lötvorganges (erst dann wenn der Ofen aufgeht).
Dieser ist auch mit Schamott abgedichtet.

Wenn ich mit dem Chinaofen die Temperatur nicht hoch genug angegeben 
habe würde nicht ordentlich verlötet, wenn ich die Temperatur zu hoch 
angegeben habe hatte ich Probleme mit den Leiterplatten.

Jetzt mit den billigsten Leiterplatten und Bleifrei und dem anderen Ofen 
habe ich die Probleme alle nicht.

Wenn nicht bleifrei verwendet wird wird's da wohl wirklich kein Problem 
geben, so viel traue ich dem Chinaofen schon zu.
Habe auch andere Beiträge gelesen wo Leute mit Bleifrei und dem T962 
nicht glücklich geworden sind.

800 Watt vs >2000 Watt macht dann doch auch nen Unterschied.
Es gibt einen Nachfolger von dem T962 mit mehr Watt, es wäre interessant 
wie dieser sich in der Praxis bewährt.
Bin mittlerweile aber ohnehin zufrieden mit dem >4k EUR Ofen...

von Cyblord -. (cyblord)


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Der Ofen schrieb:
> Bin mittlerweile aber ohnehin zufrieden mit dem >4k EUR Ofen...

Ja sorry aber es macht halt auch wenig Sinn zwei Öfen zu vergleichne die 
Preislich um Faktor 10 auseinander liegen.

von Der Ofen (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Der Ofen schrieb:
>> Bin mittlerweile aber ohnehin zufrieden mit dem >4k EUR Ofen...
>
> Ja sorry aber es macht halt auch wenig Sinn zwei Öfen zu vergleichne die
> Preislich um Faktor 10 auseinander liegen.

Naja mir ging's darum Bleifrei löten zu können, das wäre mit dem T962 
eine Kunst für sich.
Zugehörig zu dem T962 Ofen würde ich noch ein Messgerät empfehlen um die 
erreichte Temperatur der Leiterplatte zu prüfen.

Die Lötprofile vom T962 sind auch sehr abhängig von der Umgebung, wenn 
man im Sommer ein Profil fährt und das gleiche im Herbst nocheinmal kann 
es wieder zu unterschieden kommen.

Das ist wohl auch ein Problem der (modifizierten) Firmware, sie sollte 
eigentlich erst anfangen zu zählen wenn die jeweilige Profiltemperatur 
erreicht wurde und nicht stupid ein Profil abfahren.

von Thomas O. (kosmos)


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Vielleicht die Isolierung etwas verbessern. Glaswolle mit Alufolie als 
passende Packs anfertigen und dann den Ofen mit auskleiden.

800 Watt sind schon verdammt wenig für diesen Einsatzzweck. Die Platine 
wird da viel zu lange gebraten. Ich würde da schon auf 150° vorheizen, 
dann die Platine rein und wenn diese nach vielleicht 3-4 Minuten mal die 
100° erreicht haben gleich voll aufdrehen und sobald die größten Teile 
verlötet sind raus mit. Die Anstiegsgeschwindigkeit aus dem Stand wird 
viel zu gering sein, deswegen wäre ein Vorheizen anzuraten.

Weiterhin eine Lötpaste verwenden die nur 180°C benötigt und evtl. den 
IR-Strahler mittels dünnem Blech etwas diffuser machen, könnte gut sein 
das dieser die Platine zu arg direkt grillt.

von Cyblord -. (cyblord)


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Der Ofen schrieb:
> Das ist wohl auch ein Problem der (modifizierten) Firmware, sie sollte
> eigentlich erst anfangen zu zählen wenn die jeweilige Profiltemperatur
> erreicht wurde und nicht stupid ein Profil abfahren.

Nein, denn wenn dann die Temp evt. gar nicht erreicht werden kann, 
bruzelt er minutenlang auf der Platine rum. Solche Firmware gab es wohl 
in diesen Öfen früher mal. Ich bin froh dass das Profil einfach 
durchfahren wird. Laut der Anzeige werden die Temperaturen meist auch 
gut erreicht.

: Bearbeitet durch User
von Der Ofen (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Der Ofen schrieb:
>> Das ist wohl auch ein Problem der (modifizierten) Firmware, sie sollte
>> eigentlich erst anfangen zu zählen wenn die jeweilige Profiltemperatur
>> erreicht wurde und nicht stupid ein Profil abfahren.
>
> Nein, denn wenn dann die Temp evt. gar nicht erreicht werden kann,
> bruzelt er minutenlang auf der Platine rum. Solche Firmware gab es wohl
> in diesen Öfen früher mal. Ich bin froh dass das Profil einfach
> durchfahren wird. Laut der Anzeige werden die Temperaturen meist auch
> gut erreicht.

der 4k Ofen macht das so, der fängt erst an zu zählen wenn die 
Zieltemperatur erreicht wurde. Das funktioniert sehr gut. Ich hab selber 
schon genug mit allen möglichen ICs gearbeitet und kann sagen dass das 
kein Problem darstellt.

z.B 150-170 Grad für eine gewisse Zeit (je nach Paste), anschließend 
hoch auf die Löttemperatur.

!!Dadurch dass das Profil bei dem T962 einfach abgefahren wird und der 
gesamte Ofen auch keine sonderlich gute Isolierung hat ist die gesamte 
Geschichte vollständig von der Umgebungstemperatur abhängig!!

An warmen Sommertagen hat man dann ein unterschiedliches Lötverhalten 
als an kälteren Tagen.

An kälteren Tagen erreicht der Ofen wohlgar nie die Löttemperatur und 
man hat die Resultate welche ich mit dem T962 hatte ... graue 
Pastenfelder wo das Flussmittel lediglich verdampfte. Die 
Wiederholgenauigkeit lässt auch zu wünschen übrig, zudem auch keine 
Abkühlung stattfindet.
Das sind im Grunde alles Kleinigkeiten die man in der Firmware leicht 
nachbessern kann, aber ob der Ofen halt für Bleifrei verwendbar ist 
stelle ich durchaus in Frage (vor allem da er nur 800 Watt hat).
Bleihaltige Paste ist wirklich deutlich einfacher.

Interessant ist wohl dass diese grauen ausgetrockneten Pastenfelder dann 
noch schwieriger zu verlöten sind als wenn sie in einem Durchgang 
gelötet werden.

von Mampf F. (mampf) Benutzerseite


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Der Ofen schrieb:
> der 4k Ofen

Wollte schon nach dem Modell fragen - hat sich erledigt xD

Den T962 hatte ich mir auch überlegt, aber nichts gutes gelesen.

Der Reflow-Controller von Beta-Layout soll aber recht passabel sein:

https://de.beta-layout.com/elektronik-shop/reflow-loeten/10579-reflow-controller-v3-pro/

Hat jemand Erfahrungen damit?

von Cyblord -. (cyblord)


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Mampf F. schrieb:
> Den T962 hatte ich mir auch überlegt, aber nichts gutes gelesen.
>
> Der Reflow-Controller von Beta-Layout soll aber recht passabel sein:
>
> 
https://de.beta-layout.com/elektronik-shop/reflow-loeten/10579-reflow-controller-v3-pro/

Mit einem Controller allein kannst du halt noch nicht Reflow Löten. Und 
einen 0815 Pizzaofen schlägt der T962 in jedem Fall.

von Rudolf S. (ardurudi)


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Hallo,

die Beiträge hier sind sehr interessant. Ich habe mir vor längerer Zeit 
auch einen T-962 zugelegt, leider. Ich habe die gleichen negativen 
Erfahrungen gemacht wie viele von euch auch. „Der Ofen Gast“ bringt es 
schon genau auf den Punkt.Bei mir gab es auch mehr kaputte Leiterplatten 
als solche die in Ordnung waren, was einigermaßen geht sind sehr kleine 
Plättchen, wenn man die richtige Position im Ofen findet und von 
Reproduzierbar ist man weit weg.

Ich war deshalb nach vielen Versuchen erst einmal reichlich 
desillusioniert. Der Ofen verschwand deshalb in der Versenkung. Da ich 
aber schon öfter SMD Platinen bleifrei löten muss werde ich nicht umhin 
kommen mich mit dem Thema nochmal auseinander zu setzen. Nach langen 
Recherchen habe ich leider auch nichts Brauchbares unter 4k gefunden.

Allerdings habe da auf YouTube ein Video gesehen von einem
Upgrade Kit für den T-962 
(Youtube-Video "Reflow-Lötprozess mit Upgradekit von loetofen.de für den T-962"). Das Kit 
unterscheidet sich gewaltig von den sonst so angebotenen Umbauten. Ein 
Upgrade nur vom Kontroller nutzt ja nichts wenn die Hardware schon 
nichts taugt. Bei diesem Kit wird fast der ganze Ofen neu geliefert.

Ich überlege ernsthaft mir das Teil zuzulegen. Wenn das tatsächlich so 
funktioniert wie in dem Video hätte ich einen brauchbaren Ofen für knapp 
1k der Europa kann. Was haltet ihr davon oder hat vielleicht schon 
jemand von euch so einen Kit im Einsatz?

Grüße
Rudi

: Bearbeitet durch User
von A. G. (grtu)


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Hallo Rudi, was ich alternativ noch empfehlen kann:
Youtube-Video "Improving a T-962A Reflow Oven Part1"

von Andreas B. (bitverdreher)


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Erst mal eine ordentliche FW reinmachen:
https://github.com/UnifiedEngineering/T-962-improvements
Dann ist auch an der Steuerung nichts mehr auszusetzen.
Die Sensoren nebst T-Messung sollte man auch ersetzen (Chapter: Better 
thermocouple interface)
Diese komplett neuen Steuerungen für den T962 finde ich völlig unnötig.

Das Thema hatten wir übrigens gerade:
Beitrag "Re: Was ist denn nun wirklich beim Reflow Ofen wichtig?"

von Cyblord -. (cyblord)


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Also bei mir läuft der Ofen vom ersten Tag ohne je eine verkohlte PCB zu 
generieren. Ich habe lediglich den kleinen Elektronik-Lüfter getauscht 
weil der Originale zu laut war.
Irgendwas macht ihr falsch.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Das Problem bei diesen Ofen sind hauptsächlich die beiden, zwischen den 
Quarzstäben hängenden Thermofühler. Die messen alles mögliche, aber 
nicht die Temperatur auf der Platinenoberfläche. Zudem fehlt noch die 
Kompensationsmeßstelle der Thermoelemente. Du hast halt Glück, daß bei 
Dir zufälligerweise richtig gemessen wird.
Ich hatte keine verbrannten Platinen, aber habe alles mal nachgemessen. 
Nach dem Mod läuft dieser T962 einwandfrei (siehe Verlinkung im o.g. 
Thread). Lediglich die Leistung ist etwas mager, so daß ich diesen Ofen 
für bleifrei keinesfalls empfehlen würde.

: Bearbeitet durch User
von Toby P. (Gast)


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Sorry für Off topic, aber hat schon mal jemand versucht mit Thermalöl zu 
löten?

von Max G. (l0wside) Benutzerseite


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Andreas B. schrieb:
> Das Problem bei diesen Ofen sind hauptsächlich die beiden, zwischen den
> Quarzstäben hängenden Thermofühler. Die messen alles mögliche, aber
> nicht die Temperatur auf der Platinenoberfläche. Zudem fehlt noch die
> Kompensationsmeßstelle der Thermoelemente. Du hast halt Glück, daß bei
> Dir zufälligerweise richtig gemessen wird.

Mit dem Umbau von UnifiedEngineering kommt auch ein DS18B20 rein und 
macht die Kompensation. Die eher mäßig tolle Befestigung der 
Thermoelemente ist zwar richtig, aber im Grunde kann man in einem 
IR-Ofen sowieso nichts Vernünftiges messen, weil die 
Temperaturverteilung durch die Strahlungswärme dominiert wird und damit 
völlig ungleichmäßig ist.

Mir hat es einmal Platineb so böse verkohlt, dass ich tagelang lüften 
musste. Seither gibt es hier nur noch verbleites Löten. Serienteile 
macht der Bestücker.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Max G. schrieb:
> aber im Grunde kann man in einem
> IR-Ofen sowieso nichts Vernünftiges messen, weil die
> Temperaturverteilung durch die Strahlungswärme dominiert wird und damit
> völlig ungleichmäßig ist.

Jein, man kann mit der UFE FW auch den Fan einstellen (Basis PWM). Ich 
messe die T auch mit Sensoren, die ich an Platinen befestigt habe.
Schau mal hier weiter unter rein:
Beitrag "Überspannung Quarzheizstäbe"
Da habe ich einige Messungen gemacht. So schlecht sieht das Resultat 
nicht aus. (Den Mod mit den MAX31850 vorausgesetzt)
Für bleifrei reicht die Leistung des Ofens nicht. Das habe ich aber 
bereits erwähnt.

von Nils (Gast)


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Hallo Rudi,

willkommen im Club, ich war auch so naiv mir einen T-962 zu kaufen.
Darüber ärgere ich mich heute noch, ich hätte es eigentlich besser
wissen müssen. „Geiz ist Geil“ war hier teuer. 180€ für ein 
unbrauchbares
Produkt ist einfach zu viel. Ich habe auch schon ein Upgrade
der Firmware gemacht und auch schon den Umbau mit den Temperatursensoren
hinter mir, bringt alles nix. Europa ist mit diesem
Ofen nicht machbar. Bei mir steht das Ding schon kurz vor der Tonne.
Ich habe mir auch noch die Mühe gemacht die Temperaturkurve mit
6 Sensoren aufzunehmen, das Ergebnis ist bei mir auch nicht anders
als bei den anderen Jungs die sich die Arbeit schon gemacht haben.
Temperaturunterschiede von bis zu 40° innerhalb der kleinen Fläche
ist einfach zu viel. Was ich aber bis jetzt vermisst habe, viele gehen
auf die Temperaturen ein, keiner auf die Heizleistung, die sollte
auch mal angesprochen werden, meiner hat keine 800 W sondern
nur 650 W bei 800 angegebenen. Mit bleifreiem Lot geht das schon
gar nicht.

Nettes Spielzeug aber für Leiterplatten zu löten unbrauchbar. Ich
bin auch gerade dabei mich nach einer Alternative umzusehen aber
nochmal so einen Chinaknaller wird es sicher nicht mehr werden.
Es ist eigentlich nicht zu verstehen das nach den vielen negativen
Beiträgen im Netz immer noch solche Geräte verkauft werden.
Die Beiträge von „der Ofen“ bringen es schon auf den Punkt.
Mein momentaner Favorit liegt auch knapp über 4k.

Den Link den du uns hier zur Verfügung gestellt hast hat was, vielen 
Dank
dafür. Ich habe mir das Video auch mal angeschaut. Sieht gut aus. Die
schreiben es handelt sich um bleifreie Lötpaste, auch sehr gut.
Was hier auch auffällt die wagen es den ungeschnittenen Prozess mit
so einer Platte zu zeigen, macht sonst auch keiner der Umbauanbieter.
Wie die das allerdings mit dem Preis machen, wenn das alles bei uns
gefertigt wird ist mir noch nicht ganz klar aber das ist deren Problem.

Kurz und knapp, das wäre für mich auch eine echte Option, weil ich auch
nur 1 Europa brauche, es wäre auf alle Fälle günstiger als 4k und
ich bräuchte den Edelschrott der hier rumsteht nicht komplett in die
Tonne zu treten.
Ich werde mich auf jeden Fall bei denen mal melden um weitere Info
zu bekommen.


NG
Nils

von Andreas B. (bitverdreher)


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Für Europakarten ist dieser Ofen definitv zu klein. Dafür müßte man 
Umluft in den Ofen bringen. Dann könnte dies funktionieren.
Ich würde halbe Europakarte als Maximum sehen. Man muß auch die Grenzen 
seiner Werḱzeuge kennen.

Nils schrieb:
> Was ich aber bis jetzt vermisst habe, viele gehen
> auf die Temperaturen ein, keiner auf die Heizleistung, die sollte
> auch mal angesprochen werden, meiner hat keine 800 W sondern
> nur 650 W bei 800 angegebenen

Guckst Du hier:
Beitrag "Überspannung Quarzheizstäbe"
Passt zwar nicht ganz, weil ich hier nur 100V habe, aber das Prinzip 
kannst Du genauso anwenden.

Generell sollte man sagen: You get what you pay for. Das ist auch in 
China nicht anders. Wenn ich dort billige Geräte kaufe, muß ich mich 
darauf einrichten, diese zu modifizieren oder halt mit den 
Einschränkungen zu leben.
Für kaufen und glücklich sein muß man eben etwas mehr Geld in die Hand 
nehmen.

: Bearbeitet durch User
von Max G. (l0wside) Benutzerseite


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Möglicher Kompromiss wäre so was hier:
Beitrag "Puhui t960 reflow Ofen"

Natürlich gilt auch hier "you get what you pay for", aber die 
Forderungen des TO sind jedenfalls damit nicht grundsätzlich unmöglich.

Ansonsten finde ich auch bei Paggen das eine oder andere unter 4000 EUR: 
https://www.paggenshop.com/epages/61935700.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61935700/Categories/%22Reflow-L%C3%B6ten/Trocken%C3%B6fen%22

Nein, keine Beziehung zur Firma vorhanden außer einem Messebesuch vor 
Jahren. Andere Firmen haben sicher auch was.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Max G. schrieb:
> Ansonsten finde ich auch bei Paggen das eine oder andere unter 4000 EUR:
Das glaube ich Dir gerne. Ist ja auch nur Faktor 40. ;-)

von Max G. (l0wside) Benutzerseite


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4000/200 = 20, jedenfalls im Zehnersystem :)
Die Nachrüstungen kosten ja auch noch ein paar Euro.

Aber insgesamt ist es tatsächlich so: entweder reicht einem der T962, 
oder man muss ein Vielfaches investieren. Imdes wäre noch eine 
Alternative, aber auch nicht wirklich billig: 
https://www.imdes.de/produkt/mini-condens-it/
Die Meinungen über das Gerät gehen auch auseinander: 
Beitrag "Re: Dampfphasen-Lötanlage für Einzelfertigung gesucht"
Der Thread ist schon älter, aber das ist auch kein Themengebiet, in dem 
sich jährliche Revolutionen ereignen. Allerdings ist die Imdes deutlich 
teurer geworden. Vielleicht haben sie ja mal gemerkt, dass das Lesen und 
Einhalten von Sicherheitsnormen so erforderlich wie aufwändig = teuer 
ist.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Max G. schrieb:
> 4000/200 = 20, jedenfalls im Zehnersystem :)
> Die Nachrüstungen kosten ja auch noch ein paar Euro.

Na gut, stimmt, ich habe mit einem Hunni gerechnet, zu dem ich diese 
Öfen schon gesehen habe. Aber auf 200€ kommt man mit den Mods schon. Bei 
mir mit u.A. mit Trafo, ansonsten gibt den T962 auch für besagten Hunni 
nicht mehr.

Ich kann ja noch den T962C in die Runde werfen. Der kostet das doppelte 
bis dreifache, hat 2500W und ist auch größer. Dem würde ich EUR Karten 
zutrauen. Aber ich gehe davon aus, daß man da auch noch etwas basteln 
muß. So etwas schönes wie die UFE FW wird man da wohl allerdings nicht 
finden.

von Nils (Gast)


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Hallo Rudi,

nach meinem letzten Beitrag hier habe ich ja direkt noch eine Mail
an www.Loetofen.de geschickt, ich habe mittlerweile Antwort
(innerhalb von einem Tag). Meine Neugierde ist befriedigt,
Europaformat geht damit, viel mehr allerdings auch nicht
(ca. 170 x 130 mm hat die Platte in dem Video).
Das wird auf der Webseite aber auch genauso beschrieben, das hängt
wohl mit den mechanischen Gegebenheiten des Original Ofen zusammen.
Nun gut, das der Ofen vom Aufbau her Grenzen hat war ja klar aber mal zu
wissen wo die sind ist auch interessant (jedenfalls für mich).

Ich glaube ich habe mir in den letzten Tagen das Video 5 mal angesehen
und war gefühlt mindestens 10 mal auf der Webseite.
Eben war jetzt einfach Schluss, ich hab mir das Kit bestellt
(gibt ja im Moment auch noch Rabatt).
Es ist möglich dass das ein Fehler war, wenn dem so ist gebe ich hier
auf alle Fälle Bescheid. Wenn es richtig funktioniert natürlich auch.

Zu Andreas B.:

Mit vielem was du hier schreibst gebe ich dir vollkommen Recht,
mit anderem nicht. Was die Leistung des Ofens angeht ist es mir
eigentlich vollkommen egal für welche Spannung das Heizelement
oder der Ofen mal gebaut wurde und wie viel Leitung der bei
welcher Spannung abgibt, der Ofen wird in Deutschland mit einer
Leistung von 800 W beworben, nicht mit 650 oder 700, mit 800,
die bringt er nicht das ist Fakt.
Ich glaube zu wissen was du sagen wolltest, das ist ja auch wieder
richtig, der Chinese nimmt für unseren Markt nichts anderes als
für den heimischen (obwohl ich bezweifele das die Geräte da
vertrieben werden, das wird ein reines Exportprodukt sein) und da
kann die Angabe eventuell ja auch stimmen, dem Chinesen ist es
aber auch egal ob das bei uns so funktioniert, sonst würde er es
ja anders machen und auch das ist leider Realität.

Der andere Punkt bei dem ich anderer Meinung bin als du, ist das
machbare, lötbare Format. Mit dem Ofen so wie du ihn geliefert bekommst
und da gehe ich einfach mal davon aus das wir die Gleichen haben,
löten wir kein halbes Euroformat (und auf gar keinen Fall bleifrei) das 
sind
Wunschträume, auch nicht mit den diversen anderen halbherzigen umbauten
(von dem neuen wissen wir es ja noch nicht, das wird ja aber ein 
Komplettumbau).
Auch wir alle hier können die Physik mit der Elektronik nicht überlisten 
auch wenn
wenn wir das gerne möchten und gelegentlich auch versuchen. Ich nehme
mich hier nicht aus, ich habe das mit dem Ofen ja auch versucht, um dann
festzustellen es geht einfach nicht (man kann gemachten Blödsinn ruhig 
zugeben).
Wir können mit einer FW Änderung oder mit anderen Sensoren nicht 
fehlende
Leistung ersetzen oder bauliche Fehler korrigieren (habe ich alles 
selbst versucht),
sollte das jemand schaffen, wäre ich der erste der gegen eine 
entsprechende
Beteiligung die Kosten für das Patentamt übernimmt, damit würden wir 
Geld
verdienen können.

Bei was ich dir dann aber wieder absolut Recht geben muss, "man erhält 
das
was man auch zahlen will". Wenn man, wie in diesem Fall, keinen
richtig funktionierenden Ofen zahlen will, soll man sich nicht 
beschweren
wenn man keinen bekommt, ich hoffe hier deine Kernaussage getroffen zu
haben, so ist es auf jeden Fall.
Man geht ja auch nicht zum Mercedes Händler und verlangt von dem
für 5000 € eine neue C Klasse, ungefähr gleiches Verhältnis. Aber hier
käme keine auch nur auf die Idee so was zu verlangen, wieso eigentlich
bei anderen Produkten? Macht euch Gedanken.
So, genug. Ich melde mich wenn das Teil da ist und ausprobiert wurde.


NG
Nils

von Andreas B. (bitverdreher)


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Nils schrieb:
> Was die Leistung des Ofens angeht ist es mir
> eigentlich vollkommen egal für welche Spannung das Heizelement
> oder der Ofen mal gebaut wurde und wie viel Leitung der bei
> welcher Spannung abgibt, der Ofen wird in Deutschland mit einer
> Leistung von 800 W beworben, nicht mit 650 oder 700, mit 800,
> die bringt er nicht das ist Fakt.
Nö, das ist nicht egal. Viel mehr als 700W wird der Ofen auch in D nicht 
bringen.

Nils schrieb:
> Der andere Punkt bei dem ich anderer Meinung bin als du, ist das
> machbare, lötbare Format. Mit dem Ofen so wie du ihn geliefert bekommst
> und da gehe ich einfach mal davon aus das wir die Gleichen haben,
> löten wir kein halbes Euroformat (und auf gar keinen Fall bleifrei) das
> sind

Sorry, aber genau das war meine Aussage, sowohl hier als auch im 
besagten Thread.

Nils schrieb:
> Wir können mit einer FW Änderung oder mit anderen Sensoren nicht
> fehlende
> Leistung ersetzen oder bauliche Fehler korrigieren (habe ich alles
> selbst versucht),
Mit einem passenden Trafo schon, aber dazu müßtest Du den genannten Link 
mal richtig lesen.

: Bearbeitet durch User
von Hugo H. (hugohurtig1)


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Nils schrieb:
> Ich glaube ich habe mir in den letzten Tagen das Video 5 mal angesehen
> und war gefühlt mindestens 10 mal auf der Webseite.
> Eben war jetzt einfach Schluss, ich hab mir das Kit bestellt
> (gibt ja im Moment auch noch Rabatt).

Ich glaube, Du gehörst zu den Anbietern.

von Nils (Gast)


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Hallo Hugo,

auf jeden Fall gehöre ich zu den Anbietern. Wie kommst du auf das 
schmale Brett? Weil ich mich mit der Sache intensiv auseinander setze? 
Oder weil ich das glaube was ich sehe? Oder weil ich hier Leute 
unterstützen will die etwas anbieten, was meiner Meinung nach, das 
einzig richtige ist. Abgesehen von komplett in die Tonne treten und 
tatsächlich einen 4k Ofen kaufen.
Ich sehe hier für mich persönlich einen Vorteil den ich nutzen möchte 
und das auch vertrete, verwerfliches sehe ich darin nicht. Wenn du da 
anderer Meinung bist kann ich das auch akzeptieren, ändert aber nichts 
an meiner Haltung. Ich gehe hier noch einen Schritt weiter, wenn ich das 
Teil habe und es genau das macht was es soll (was noch zu beweisen ist), 
werde ich meine Erfahrungen auch öffentlich machen, genauso wie ich 
öffentlich machen werde wenn das wieder ein Umbau ist der nichts bringt. 
Meiner Meinung nach ist das der richtige Weg.


NG
Nils

von Hugo H. (hugohurtig1)


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Nils schrieb:
> Oder weil ich das glaube was ich sehe?

Nein, das sicher nicht. Ich glaube ja auch nicht, was ich auf 
"loetofen.de" so sehe.

Zitat:
"Es ist auch nicht zu verstehen, warum dem Kunden hier suggeriert wird, 
er könnte hier zwei unterschiedliche Temperaturen einstellen bzw. die 
Heizelemente getrennt voneinander ansteuern."

Ich finde nirgendwo einen Hinweis auf solch eine Aussage. Kannst Du mir 
dazu einen Link posten? Ich habe den T962 (nur kleine Platinchen - große 
ElKos etc.lötet man halt nachträglich ein) mit kleinen "Verbesserungen" 
und bin recht zufrieden.

Was mich wirklich misstrauisch macht ist, dass von den "Umbauten" so gut 
wie nichts gezeigt wird. Bevor ich mich an den Umbau machen würde (für 
ordentlich €) um größere Formate vernünftig Löten zu können würde ich 
eher den T962C kaufen.

Aber - ich bin gespannt auf Deinen Erfahrungsbericht :-)

von Andreas B. (bitverdreher)


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Hugo H. schrieb:
> Was mich wirklich misstrauisch macht ist, dass von den "Umbauten" so gut
> wie nichts gezeigt wird.

Sehe ich genauso.
Die UI FW holt SW mäßig in Verbindung mit einer ordentlichen T-messung 
schon alles aus der Kiste raus. Was diese langsame PWM im gezeigten 
Video für einen Vorteil haben soll, entzieht sich meiner Kenntnis.
Der eigentliche Schwachpunkt des T962 ist die schwache Heizleistung. Und 
das läßt sich mit einem einfachen Umbau nicht ändern. Ausnahme: Mit 
Trafo die Leistung der Heizstäbe etwas erhöhen, wie in meinem Link 
beschrieben. Dann kann man nämlich auch die Grundgeschwindigkeit des 
Fans erhöhen, um eine gleichmäßigere Temperaturverteilung im Ofen zu 
erhalten.
Einen zusätzlichen Fan für Umluft einzubauen würde noch etwas bringen. 
Das ist aber auch nicht gerade einfach zu bewerkstelligen.
Alles andere ist für mich Vodoo, bevor man mir nicht etwas belastbares 
vorzeigt.
Die ganzen Umbauten mit irgendwelchen Platinchen finde ich großen 
Schmarrn. Mehr als die T regeln tun die auch nicht.
Und wenn ich den Ofen so umbaue, daß er wirklich grundlegend bessere 
Eigenschaften hat (d.h. Umtausch der Heizstäbe oder einen mehr 
reinbauen), dann kann ich auch gleich einen größeren Ofen mit mehr 
Heizleistung kaufen. Das ist einfacher.

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