mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Hausmeisterei - Lampen - Erlebnisbericht


Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Hi!

Hab letztes Jahr angefangen statt des Herrn Hausmeisters die Lampen zu 
tauschen in unserer Wohnanlage. Der kommt nicht mehr so leicht an die 
Lampen dran mit seinen 80 Jahren...
Wir haben da ca 50 Glühlampen, und ca 10 Leuchtstofflampen.
Hab in dem Jahr ca 30 Lampen + 5 LSL getauscht.
So, in dem einen Jahr hatte ich so manche Überraschung.

1. Alte normale Glühlampen halten länger. Viel länger. Vielleicht sogar 
ewig.

2. Neue O....m Halogenlampen, die ich eingesetzt habe, sterben fast in 
ein / zwei Monaten. Die haben einen zu dünnen Faden, und die Zeit reicht 
nicht um den Kolben durchzuheizen um den Faden wieder aufzubauen. Ich 
weiß nicht ob es sich lohnt die Anschaltzeiten zu verlängern. Was 
schlagt ihr vor?

3. LED-lampen vom Baumarkt, mit Make E... L.., die eigentlich 20000 
Schaltvorgänge aushalten sollten, sind mir am liebsten. Da sind von 10 
Lampen die ich im August eingesetzt habe im Aussenbereich schon 9 
kaputt. Die halten wahrascheinlich die hiesige Winterkälte nicht aus.

Kann ich mit den LED Lampen zurück zum Baumarkt um sie auf Garantie 
einzutauschen, obwohl ich keine Rechnung mehr da habe? Hergestellt 2018.

Anbei ein kleiner Geschmack von "Musik zerstört die Welt" :D

Der verbrannte Bonddraht schaut aus wie eine Musik-Note :D

MfG,
Martin

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> mit Make E... L..,

Vielleicht ist die Sch... im K..f, die Dich zu dieser Schreibw.... 
zwingt, auch irgendwie an der Angelegenheit beteiligt.

> Da sind von 10 Lampen die ich im August eingesetzt habe im Aussenbereich

Sind die Lampen für den Einsatz im Außenbereich spezifizert?

Nach welchen Kriterien hast Du die Dinger gekauft? So billig wie nur 
irgend möglich?

> Kann ich mit den LED Lampen zurück zum Baumarkt um sie auf Garantie
> einzutauschen, obwohl ich keine Rechnung mehr da habe?

Du kannst hingehen und fragen, was sie davon halten. Manche Baumärkte 
erkennen ihre Eigenmarken und zeigen, bei entsprechend freundlichem 
Auftreten, möglicherweise so etwas wie Kulanz.

Ansonsten ist es unklug, Rechnungen/Quittungen von Dingen nicht 
aufzuheben, die man einer Wohngemeinschaft/o.ä. gegenüber als 
Ersatzhausmeister abrechnen möchte.

Du könntest, sofern die Lampen keine Baumarkt-Eigenmarke sind, natürlich 
auch mal deren Hersteller kontaktieren und befragen, wie sie sich das 
eigentlich so vorstellen.

Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der Verpackung der LED Lampen ist keine Temperaturangabe. Der 
Hausmeister hat mir die Dinger gekauft, als ich mich bei ihm über die 
Halogenlampen beschwert habe, nach dem Motto, die Teile müssten ewig 
halten.
Leider hatte er die Rechnung nicht behalten, da er den Betrag schon 
abgerechnet hatte bei der Hauskasse.

Das einzige was wirklich lange hält sind die normalen Glühlampen.

Ich werds mal beim Baumarkt versuchen, vielleicht geben sie mir neue...

: Bearbeitet durch User
Autor: H.Joachim S. (crazyhorse)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Tja, da steckt man nicht vorher drin. Und auch Preis/Marke sind leider 
kein zuverlässiger Indikator.

Aussenbereich: da kommts wahrscheinlich eher auf die 
Feuchtigkeitsbeständigkeit als auf die Temperatur an. Da dürfte die oft 
miese Platine der Hauptgrund für Ausfälle sein.

Ich habe vor etwa 5 Jahren angefangen auf LED umzustellen und inzwischen 
sind einige der "Erstausrüstung" hinüber, andere wiederum (Küche: 8 
Spots, kein einziger Ausfall und auch die Helligkeit noch super und 
gleichmässig) funktionieren einfach.
Ich hebe mir inzwischen alle Kassenzettel/Rechnungen auf und reklamiere, 
wenn die weit vor ihrer Traumlebensdauer kaputt gehen. Nur so kann man 
erreichen, dass der Müll langsam verschwindet, weil es sich dann für den 
Händler nicht mehr rechnet. Kauft man bei frühzeitigem Defekt klaglos 
nach passiert genau das Gegenteil: ein dauerhaftes Folgegeschäft.

Richtig interessant wird es bei den immer häufiger vorkommenden 
Leuchten, bei denen das Leuchtmittel gar nicht mehr gewechselt werden 
kann. Bietet zwar theoretisch die Möglichkeit, dass das ganze thermisch 
korrekt ausgelegt wird. Im Falle eines Defekts ist der Schaden dann aber 
viel grösser.

Autor: Christian B. (luckyfu)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
H.Joachim S. schrieb:
> Richtig interessant wird es bei den immer häufiger vorkommenden
> Leuchten, bei denen das Leuchtmittel gar nicht mehr gewechselt werden
> kann.

Dafür bieten diese Leuchten Designs, welche mit anderen Leuchtmitteln 
schlicht nicht funktionieren können

Autor: Troll A. (trollator)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
H.Joachim S. schrieb:
> Richtig interessant wird es bei den immer häufiger vorkommenden
> Leuchten, bei denen das Leuchtmittel gar nicht mehr gewechselt werden
> kann.

Und sie werden fleißig gekauft. Ich habe abgesehen von drei Baustrahlern 
keine einzige Leuchte mit diesem Konzept und hoffe einfach mal, dass es 
noch längere zeit Lampen und Leuchtmittel mit Fassung gibt.
Das filigrane Design sagt mir eh nicht sonderlich zu und aus 
umwelttechnischer Sicht ist es auch nicht der Hit. Es sei denn, die 
Lampen halten wirklich 20-30 Jahre durch.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
Datum:

Bewertung
-9 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> 1. Alte normale Glühlampen halten länger. Viel länger. Vielleicht sogar
> ewig.

Ja, bei der Letzten Produktionsserie haben die Chinesen
dem Kartell offenbar die A...-Karte gezeigt.
Ich empfehle eine Feinsicherung in Reihe.

Zu dem LED-Leuchtmittel im Bild.
Diese modifiziert man vor der Inbetriebnahme.
dann halten die.

LG
old.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> 3. LED-lampen vom Baumarkt, mit Make E... L.., die eigentlich 20000
> Schaltvorgänge aushalten sollten, sind mir am liebsten. Da sind von 10
> Lampen die ich im August eingesetzt habe im Aussenbereich schon 9
> kaputt. Die halten wahrascheinlich die hiesige Winterkälte nicht aus.
Ich habe vor über 8 Jahren schon vier solcher "Maiskolben" aus China 
bestellt und in die Lampen draußen eingebaut. Die halten da recht gut 
durch...

Was hat denn die Lampe mit der "durchgebrannten" LED oben für eine 
Elektronik drin? Eine richtige KSQ oder nur ein Kondesatornetzteil, das 
jede hochfrequenzte Netzstörung geradeaus auf die LEDs durchlässt?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> Du könntest, sofern die Lampen keine Baumarkt-Eigenmarke sind, natürlich
> auch mal deren Hersteller kontaktieren und befragen, wie sie sich das
> eigentlich so vorstellen.

Da müssen auf "Deubelkommraus"
irgendwelche blösdinnigen Gesetze eingehalten werden.

denn wenn da mal eben ein seit Jahrhunderten bewährtes Produkt
verboten wird, muss man eben husch nusch einen Ersatz stricken.

BTW wie sieht das in besagtem Gebäude jetzt mit der LED-Beleuchtung
mit dem Empfang hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung aus?

Radio, Handy, WLAN etcpp...?

: Bearbeitet durch User
Autor: Fabian F. (fabian_f55)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Ich hab in unserem Haus auch alle Lampen getauscht. Ich hab dazu einige 
beobachtungen
- Wer billig kauft kauf/tauscht zwei mal. Kann sich trotzdem lohnen, 
aber dann hat man eben ewig ein hin und her mit der Garantie.

- Im Außenbereic kommt es vor allem auf das Lampengehäuse an. Wir hatten 
eine Laternen-artige, die ist immer feucht innen und die LEds sterben 
nach wenigen Monaten. Da haben wir jetzt eine neue Lampe mit 
integrierten LEDs. Die brennt seit 3 Jahren.

- Leuchtstoffröhren und LEDs vertragen sich gar nicht. Wir hatten in der 
TG zwei E27 LEDs im Flur und ansonsten 18 Röhren. Wenn man da eine LED 
in die E27 Sockel gepackt hat, ist die entweder sofort beim einschalten 
oder nach wenigen Wochen ausgefallen. jetzt haben wir alle röhren 
ebenfalls durch LED röhren getauscht und es ist seit über 3 jahren keine 
einzige mehr ausgefallen

- Viele alte Lampengehäuse sind ungeeignet für LEDs. Entweder kochen 
sich die LEDs zu tode, oder die Lampen sind feucht. LEDs brauchen ein 
belüftetes Gehäuse.

-Generell sind LEDs in Glühlampensockeln nur ein schlechter Kompromiss. 
Besser sind Lampen die von vornherein mit LEDs designt sind. Wenn ich 
die kaufe achte ich darauf, dass die LEDs eine konstantstomquelle, kein 
Kondensotornetzteil haben. Zum einen sind die robuster, zum anderen kann 
man das Netzeil leichter tauschen als eine durchgebrannte LED

Beitrag #5731634 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Troll A. (trollator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb im Beitrag #5731634:
> Ist es sehr Neoliberal sich zu wundern warum ein Mann eine Funktion
> innehat die er wegen seines Alters gar nicht mehr ausfüllen kann?

Eine Betrachtung aus Sicht des Hausmeisters ist zur Beantwortung dieser 
Frage zwingend erforderlich:
Der Hausmeister wird weiterhin für das Amt (von den Mietern) bezahlt und 
die Mieter übernehmen aber aus Nettigkeit vermehrt seine Aufgaben.
Warum sollte der Hausmeister also sein Amt aufgeben?

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
ich habe für die Treppe zum Keller einen Strang
Weihnachtslichter hängen. Aber ein Glühbirnen-Modell.
Das ist da schon ca 10 Jahre.
und wahrscheinlich auch nochmal so lange.

wo immer Glühlicht geht, nehme ich das.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Troll A. schrieb:
> Cyblord -. schrieb im Beitrag #5731634:
>> Ist es sehr Neoliberal sich zu wundern warum ein Mann eine Funktion
>> innehat die er wegen seines Alters gar nicht mehr ausfüllen kann?
>
> Eine Betrachtung aus Sicht des Hausmeisters ist zur Beantwortung dieser
> Frage zwingend erforderlich:
> Der Hausmeister wird weiterhin für das Amt (von den Mietern) bezahlt und
> die Mieter übernehmen aber aus Nettigkeit vermehrt seine Aufgaben.
> Warum sollte der Hausmeister also sein Amt aufgeben?

Ja, nur meine Frage bezog sich eigentlich schon auf die Mietersicht.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
Datum:

Bewertung
-8 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:
> Eine richtige KSQ oder nur ein Kondesatornetzteil, das
> jede hochfrequenzte Netzstörung geradeaus auf die LEDs durchlässt?

Ich habe Dir doch schonmal irgendwo erklärt und simuliert,
wie man Kondensatornetzteile für diesen Zweck baut/modifiziert.

Trotzdem lädst Du bei jeder Gelegenheit Deine Falschbehauptungen
ab. Dickes Minus von meiner Seite.

LG
old.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
Datum:

Bewertung
-9 lesenswert
nicht lesenswert
> Ist es sehr Neoliberal sich zu wundern

Da der Beitrag umgehend gelöscht wurde, kann man diese Frage wohl mit JA 
beantworten. Solche Fragen sind für die Moderatoren bereits zu viel der 
Ehrlichkeit.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Fabian F. schrieb:
> - Viele alte Lampengehäuse sind ungeeignet für LEDs. Entweder kochen
> sich die LEDs zu tode, oder die Lampen sind feucht. LEDs brauchen ein
> belüftetes Gehäuse.
>
Und wie passt das mit IP 67 zusammen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Christian B. schrieb:
> H.Joachim S. schrieb:
>> Richtig interessant wird es bei den immer häufiger vorkommenden
>> Leuchten, bei denen das Leuchtmittel gar nicht mehr gewechselt werden
>> kann.
>
> Dafür bieten diese Leuchten Designs, welche mit anderen Leuchtmitteln
> schlicht nicht funktionieren können

Ja, es ist sicherlich zum wirtschaftlichen Vorteil des Verbrauchers, 
wenn der Anbieter ein Monopol innehat ...

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Cyblord -. schrieb:
> Troll A. schrieb:
>> Cyblord -. schrieb im Beitrag #5731634:
>>> Ist es sehr Neoliberal sich zu wundern warum ein Mann eine Funktion
>>> innehat die er wegen seines Alters gar nicht mehr ausfüllen kann?
>>
>> Eine Betrachtung aus Sicht des Hausmeisters ist zur Beantwortung dieser
>> Frage zwingend erforderlich:
>> Der Hausmeister wird weiterhin für das Amt (von den Mietern) bezahlt und
>> die Mieter übernehmen aber aus Nettigkeit vermehrt seine Aufgaben.
>> Warum sollte der Hausmeister also sein Amt aufgeben?
>
> Ja, nur meine Frage bezog sich eigentlich schon auf die Mietersicht.

Falls der alte Hausmeister im zu unterhaltenden Objekt wohnt und sich im 
Rahmen seiner körperlichen Fähigkeiten weiterhin engagiert für Ordnung 
im Objekt sorgt, ist es für die Mieter uU deutlich angenehmer, vorerst 
keine Umbesetzung vorzunehmen. Rüstige Rentner können sehr auf die 
Nerven gehen!

Autor: Uhu U. (uhu)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Fabian F. schrieb:
> dass die LEDs eine konstantstomquelle, kein Kondensotornetzteil haben.

Wie machst du das?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
ist doch ganz klar, die muss man im Laden auf knacken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Aus der W. schrieb:
> Ich habe Dir doch schonmal irgendwo erklärt und simuliert,
> wie man Kondensatornetzteile für diesen Zweck baut/modifiziert.

Wo?

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> - Viele alte Lampengehäuse sind ungeeignet für LEDs. Entweder kochen
>> sich die LEDs zu tode, oder die Lampen sind feucht. LEDs brauchen ein
>> belüftetes Gehäuse.
>>
> Und wie passt das mit IP 67 zusammen?

Wie viele Lampen in einem Haus müssen Strahlwassergeschützt sein? 
Eigentlich nur Bodennahe freistehende Lampen.
Und ja, da kann man nicht einfach eine LED reinschrauben, sondern man 
braucht eine Leuchte mit LEDs die dafür spezifiziert ist. Wenn 
konvektionskühlung in der Leuchte nicht zur Verfügung steht, werden die 
LED in der Regel direkt mit dem Außengehäuse verbunden und gekühlt. So 
läuft das z.B. bei den LED-Spots für Duschen.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Uhu U. schrieb:
> Fabian F. schrieb:
>> dass die LEDs eine konstantstomquelle, kein Kondensotornetzteil haben.
>
> Wie machst du das?

Erste Anlaufstelle wäre der Verkäufer.
Gewicht ist auch immer ein guter Indikator. Manchmal auch das 
Lampendesign. Wenn offensichtlich keine KSQ rein passt, wird's ein 
C-Netzteil sein.
Wenn ich doch mal eine Lampe erwische die wider erwarten ein C-NT hat, 
schick ich die wieder zurück.

Autor: Uhu U. (uhu)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Fabian F. schrieb:
> Erste Anlaufstelle wäre der Verkäufer.

Da muss man aber schon das seltene Glück haben, einen zu erwischen, der 
Ahnung davon hat.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Fabian F. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Fabian F. schrieb:
>>> - Viele alte Lampengehäuse sind ungeeignet für LEDs. Entweder kochen
>>> sich die LEDs zu tode, oder die Lampen sind feucht. LEDs brauchen ein
>>> belüftetes Gehäuse.
>>>
>> Und wie passt das mit IP 67 zusammen?
>
> Wie viele Lampen in einem Haus müssen Strahlwassergeschützt sein?
> Eigentlich nur Bodennahe freistehende Lampen.
> Und ja, da kann man nicht einfach eine LED reinschrauben, sondern man
> braucht eine Leuchte mit LEDs die dafür spezifiziert ist. Wenn
> konvektionskühlung in der Leuchte nicht zur Verfügung steht, werden die
> LED in der Regel direkt mit dem Außengehäuse verbunden und gekühlt. So
> läuft das z.B. bei den LED-Spots für Duschen.

Und diese Leuchten bzw ihre Gehäuse werden genau wo belüftet?

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
Datum:

Bewertung
-13 lesenswert
nicht lesenswert
Fabian F. schrieb:
> Wenn ich doch mal eine Lampe erwische die wider erwarten ein C-NT hat,
> schick ich die wieder zurück.

Bei mir genau umgekehrt. In der Regel ich baue auf zuverlässiges
C-NT um.

Leuchtmittel mit Schaltregler findet man leicht mit einem
AM-Taschenradio.

Uhu U. schrieb:
> Wo?

Ist lkmillers Aufgabe dafür zu sogen, dass wichtige Beiträge
im Forum gefunden werden. Ich habe keine Lust mehr
beratungsresistenten Forengöttern den Hintern hinterherzutragen.


LG
old.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Aus der W. schrieb:
> Ist lkmillers Aufgabe dafür zu sogen, dass wichtige Beiträge
> im Forum gefunden werden. Ich habe keine Lust mehr
> beratungsresistenten Forengöttern den Hintern hinterherzutragen.

Mann, gehts noch?

Gib wenigstens einen Suchbegriff, mit dem man den Beitrag sicher findet.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Aus der W. schrieb:
> Ich habe Dir doch schonmal irgendwo erklärt und simuliert,
> wie man Kondensatornetzteile für diesen Zweck baut/modifiziert.
Erklär das den Chinesen. Die bauen nämlich nicht deine aufwändigen 
Basteleien ein, sondern 2 Widerstände und 1 Kondensator.

> Trotzdem lädst Du bei jeder Gelegenheit Deine Falschbehauptungen ab.
Hach.
Wo habe ich denn was Falsches behauptet?
Ich fragte nur, ob da so eines der 99,99999% Kondensatornetzteile 
(also alle Kondensatornetzteile außer den deinen) drin ist, das durch 
seinen simplen Aufbau mit 3 Bauteilen dafür sorgt, dass die LEDs bald 
kaputt gehen.

Aus der W. schrieb:
> Ich habe keine Lust mehr beratungsresistenten Forengöttern den Hintern
> hinterherzutragen.
Ich mach das mal. Hier dein Beitrag "Nulldurchgangsschalter für LED-Leuchtmittel?"

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hat einer von euch Erfahrung, wie man Halogenlampen-Nutzung optimiert?

Also Brennlänge vs Lebensdauer.

Ziel ist natürlich längste Lebensdauer.

Mit welchen Produkten habt ihr beste Erfahrungen was LEDs angeht?

Hat jemand Lust gemeinsam mit mir eine LED Lampe zu bauen die 
unkaputtbar ist? (quasi allen Lampenherstellern eine Ohrfeige zu geben)

CTQ:

1. Innen- und Außenbereich
2. Einschaltstrombegrenzung
3. AM Radio freundlich
4. CE-konform (Bursts solls aushalten etc.)
5. Kein Flackern (also LED soll konstant leuchten, nicht wie die doofen 
Filament-LED Lampen flackern mit 50Hz)
6. als Ersatz zu 40W, 60W und 100W Glühbirnen

Wegen Punkt 3 denke ich geht ein C-NT, mit einem Widerstand für Punkt 2.

Finanzieren könnte man das über Kickstarter.

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> eine LED Lampe zu bauen
Birne oder Lampe?
Lampe oder Leuchte?

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-8 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
[..]
> Ansonsten ist es unklug, Rechnungen/Quittungen von Dingen nicht
> aufzuheben, die man einer Wohngemeinschaft/o.ä. gegenüber als
> Ersatzhausmeister abrechnen möchte.
[..]

Klar Rufus, da bin ich der selben Meinung wie Du. Beim Rest allerdings 
nicht.
Das mit den Quittungen hat der TO jetzt selbst heraus gefunden, die 
Lampen hat er nach der selben Spezifikation erworben wie bisher die 
Glühlampen und  wer hat bisher für Glühlampen die Quittungen 
aufgehoben/aufheben müssen?

..Machen wir doch gern, nur wegen der Umwelt, das kostet ja Alles nix.

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-10 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Du könntest, sofern die Lampen keine Baumarkt-Eigenmarke sind, natürlich
>> auch mal deren Hersteller kontaktieren und befragen, wie sie sich das
>> eigentlich so vorstellen.
>
> Da müssen auf "Deubelkommraus"
> irgendwelche blösdinnigen Gesetze eingehalten werden.
>
> denn wenn da mal eben ein seit Jahrhunderten bewährtes Produkt
> verboten wird, muss man eben husch nusch einen Ersatz stricken.

..ähh..bin ich der Einzige der jetzt auch an Atom. und Kohlekraftwerke 
denkt?

Dunkelheit wird zum Industriestandard, gewöhnt Euch dran.

Gruß,

Holm

Autor: Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> Hat einer von euch Erfahrung, wie man Halogenlampen-Nutzung optimiert?

12V Typen nehmen, die haben einen dickeren Wolframfaden, der weniger 
empfindlich gegen Wolframverlagerung ist.

Unterspannung ist bei Halogenlampen nicht zu empfehlen, weil der 
Wolfram-Halogenkreislauf auf die hohen Temperaturen angewiesen ist, das 
geht nur bei normalen Glühlampen.

Normale Glühlampen bei geringfügig reduzierter Versorgungsspannung 
halten deutlich länger.

Autor: Achim B. (bobdylan)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Percy N. schrieb:
> Rüstige Rentner können sehr auf die Nerven gehen!

Stimmt wohl! Behauptet meine Frau jedenfalls auch immer!

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
-6 lesenswert
nicht lesenswert
Wolfgang R. schrieb:
> Martin G. schrieb:
>> Hat einer von euch Erfahrung, wie man Halogenlampen-Nutzung optimiert?
>
> 12V Typen nehmen, die haben einen dickeren Wolframfaden, der weniger
> empfindlich gegen Wolframverlagerung ist.
>
> Unterspannung ist bei Halogenlampen nicht zu empfehlen, weil der
> Wolfram-Halogenkreislauf auf die hohen Temperaturen angewiesen ist, das
> geht nur bei normalen Glühlampen.
>
> Normale Glühlampen bei geringfügig reduzierter Versorgungsspannung
> halten deutlich länger.

..weswegen ja auch die Netzspannung vorsorglich angehoben wurde.

Ein Freund von mir installierte deshalb im Hauptverteiler in seiner 
Firma einen dicken Spartrafo um die Spannung wieder runter zu setzen 
weil die allermeisten seiner Anlagen für 220/380V ausgelegt waren.
Auch bei mir steht Sowas noch herum und wird installiert, moderne Geräte 
mit SNT störts Sowieso nicht, ältere leben aber länger.

Gruß,
Holm

Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also, wenn ich jetzt für den Außenbereich einen Trafo benutze, der ca 
200V macht, dann sollten die Glühlampen ja ewig halten :D

Kleinere Temperatur, verdampft weniger.


Kurze Frage, wenn ich einen Dimmer benutze um einen ca 500VA Trafo 
anzusteuern, was bekomme ich dann an der Sekundärseite? 
(Phasenanschnittsteuerung an Primärseite mit Triac)
Wird daraus ein Sinus mit geringerer Spannung oder sehe ich die gleiche 
Spannungskurve mit Sprüngen wie an der Primärseite? Der Strom kann ja 
keine Sprünge mehr machen wegen der Induktivitäten.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> Also, wenn ich jetzt für den Außenbereich einen Trafo benutze, der ca
> 200V macht, dann sollten die Glühlampen ja ewig halten :D

Da gibts keinen Grund für das ":D" dem ist so.
Ehe Du nach einem 230 zu 200V Trafo suchst, nimm einen Handelsüblichen 
24V Trafo und schalte die Ekundärwicklung antiseriell in Reihe zu den 
Lampen, dort stehen dann 230-24V an. Der Trafo braucht nur einen 
Bruchteil der Leistung der angeschlossenen Lampen zu erbringen.. wie 
viel ist easy auszurechnen, aber dazu muß man halt die angschlossene 
Leistung kennen.

>
> Kleinere Temperatur, verdampft weniger.
>
>
> Kurze Frage, wenn ich einen Dimmer benutze um einen ca 500VA Trafo
> anzusteuern, was bekomme ich dann an der Sekundärseite?
> (Phasenanschnittsteuerung an Primärseite mit Triac)
> Wird daraus ein Sinus mit geringerer Spannung oder sehe ich die gleiche
> Spannungskurve mit Sprüngen wie an der Primärseite? Der Strom kann ja
> keine Sprünge mehr machen wegen der Induktivitäten.

Laß das sein.

Gruß,

Holm

Autor: Uhu U. (uhu)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Ehe Du nach einem 230 zu 200V Trafo suchst, nimm einen Handelsüblichen
> 24V Trafo und schalte die Ekundärwicklung antiseriell in Reihe zu den
> Lampen, dort stehen dann 230-24V an.

Wie soll das gehen? Wie schaltet man eine Wicklung antiseriell zu einem 
Widerstand?

Autor: Andreas B. (bitverdreher)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Uhu U. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ehe Du nach einem 230 zu 200V Trafo suchst, nimm einen Handelsüblichen
>> 24V Trafo und schalte die Ekundärwicklung antiseriell in Reihe zu den
>> Lampen, dort stehen dann 230-24V an.
>
> Wie soll das gehen? Wie schaltet man eine Wicklung antiseriell zu einem
> Widerstand?

Die beiden Trafowicklungen (primär/sekundär) antiseriell schalten und 
das Ganze seriell zur Glühlampe. Wobei die 230V an die Primärwicklung 
kommen.
War doch nicht so schwer, oder?

Mal ein Bild drangehängt, damit es klarer wird. Für diejenigen, die 
diese Schaltung nicht kennen (eine Version eines Spartrafos)

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Uhu U. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ehe Du nach einem 230 zu 200V Trafo suchst, nimm einen Handelsüblichen
>> 24V Trafo und schalte die Ekundärwicklung antiseriell in Reihe zu den
>> Lampen, dort stehen dann 230-24V an.
>
> Wie soll das gehen? Wie schaltet man eine Wicklung antiseriell zu einem
> Widerstand?

:-)

Gruß,
Holm

Beitrag #5738570 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> Alte normale Glühlampen halten länger. Viel länger. Vielleicht sogar
> ewig.

Auch nur alte.

Habe hier einen Teewärmer, der mit Glühobst betrieben wird, so eine 
E14-Kerzenlampe, am besten mit 60 W. Irgendwann war mein Altbestand mal 
alle, und ich habe bei ebay einen dieser „Restposten“ gekauft, die da so 
manch einer verscherbelt. Die ersten 10 Stück waren in der Ukraine 
gefertigt. Die hielten schon mal deutlich weniger als „alte normale 
Glühlampen“ und hatten außerdem die unangenehme Eigenschaft, dass sie 
keine eingebaute Sicherung hatten. Wenn sie mit Knall-peng-puff 
durchbrannten, flog die Sicherung des jeweiligen Stromkreises mit raus 
(an dem leider auch noch Computer klemmten, ließ sich im Büro damals 
nicht anders machen). Danach bei einem anderen Höker welche gekauft, da 
stand sogar irgendein toller Name drauf, Grundig? – weiß es nicht mehr 
genau. Manch eine von denen hielt kaum noch länger als 'ne Woche. 
Einzig, dass sie nicht mehr mit Knall-peng-puff durchbrannten, 
wenngleich wir inzwischen in einem anderen Büro sind, und das Ding in 
der Küche extra abgesichert ist.

Jetzt habe ich welche von Tungsram, Verpackung sieht „sozialistisch“ aus 
(also vergleichsweise einfach und ohne Schnickschnack). Da Ungarn in der 
EU ist, gehe ich mal davon aus, dass Tungsram ohnehin aktuell kein 
Glühobst dieser Kategorie mehr baut, sie also wahrscheinlich wirklich 30 
Jahre alt sind. Bis jetzt noch kein Ausfall wieder, mal sehen …

Darum, wirklich nur alte Glühlampen halten länger.

(In unserer Treppenhausbeleuchtung ist meiner Erinnerung nach übrigens 
noch keine der mittlerweile dort fast komplett bestückten LED-Lampen 
abgeraucht. Ist aber natürlich nicht outdoor.)

Beitrag #5738591 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5738628 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5738650 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5738676 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Unbekannt U. (unbekannter)
Datum:

Bewertung
-3 lesenswert
nicht lesenswert
Rufus Τ. F. schrieb:
> Ansonsten ist es unklug, Rechnungen/Quittungen von Dingen nicht
> aufzuheben, die man einer Wohngemeinschaft/o.ä. gegenüber als
> Ersatzhausmeister abrechnen möchte.

Zeig mir mal den Teil im BGB, wo steht, dass es die gesetzliche 
Gewährleistung nur gegen Kaufbeleg gibt?

Oder zeig mir mal die Stelle im BGB dass eine Beschaffenheitsaussage zur 
Haltbarkeit nur gegen Kaufbeleg gültig wäre?

Nur weil Blödsinn ständig wiederholt wird ("Spinat enthält viel Eisen", 
"Gewährleistung nur mit Kassenzettel"), ist das nicht korrekt.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Unbekannt U. schrieb:
> Zeig mir mal den Teil im BGB, wo steht, dass es die gesetzliche
> Gewährleistung nur gegen Kaufbeleg gibt?

Schrieb er doch überhaupt nicht.

Unklug ist es trotzdem, denn es macht die Beweisführung deutlich 
schwieriger, und für einen Gewährleistungsfall müsste man auch noch 
zugesicherte Eigenschaften gegen tatsächlich erreichte halbwegs 
gerichtsfest halten können – was sich wohl für ein paar Funzeln an 
Aufwand kaum lohnen dürfte.

Dagegen wäre das Aufheben entsprechender Kaufbelege tatsächlich noch ein 
geringer Aufwand gewesen. Ist halt nicht passiert, wurde beschrieben 
warum.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Unbekannt U. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Ansonsten ist es unklug, Rechnungen/Quittungen von Dingen nicht
>> aufzuheben, die man einer Wohngemeinschaft/o.ä. gegenüber als
>> Ersatzhausmeister abrechnen möchte.
>
> Zeig mir mal den Teil im BGB, wo steht, dass es die gesetzliche
> Gewährleistung nur gegen Kaufbeleg gibt?
>
> Oder zeig mir mal die Stelle im BGB dass eine Beschaffenheitsaussage zur
> Haltbarkeit nur gegen Kaufbeleg gültig wäre?
>
Zeig mal eine einzige Stelle bei Rufus, wo eines dieser Postulate auch 
nur sinngemäß aufgestellt wird.
Es ist sicherlich schön für Dich, so klug und weise zu sein, aber das 
entbindet nicht allgemein vom Mitdenken.

> Nur weil Blödsinn ständig wiederholt wird ("Spinat enthält viel Eisen",
> "Gewährleistung nur mit Kassenzettel"), ist das nicht korrekt.

Nur weil Du hier ohne jede Veranlassung Alltagsweisheiten absonderst 
bist Du noch lange nicht der große Meister, oh geheimnisvoller Gast.

Autor: H.Joachim S. (crazyhorse)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Wenn sie mit Knall-peng-puff
> durchbrannten, flog die Sicherung des jeweiligen Stromkreises mit raus

Wie hiessen nochmal die Russenlampen, die es mal ne zeitlang im Osten 
gab? Die schafften es z.T. sogar den Glaskolben zu sprengen. Mir fällts 
nicht mehr ein, zu lange her.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
H.Joachim S. schrieb:
> Wie hiessen nochmal die Russenlampen, die es mal ne zeitlang im Osten
> gab?

Ja, die beherrschten diese Technologie auch. Von der Sowjetunion lernen 
heißt eben, siegen lernen. :-)  (Auch wenn die Ukrainer ja sonst die 
Russen gar nicht leiden können …)

Beitrag #5738911 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
H.Joachim S. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Wenn sie mit Knall-peng-puff
>> durchbrannten, flog die Sicherung des jeweiligen Stromkreises mit raus
>
> Wie hiessen nochmal die Russenlampen, die es mal ne zeitlang im Osten
> gab? Die schafften es z.T. sogar den Glaskolben zu sprengen. Mir fällts
> nicht mehr ein, zu lange her.

Oreol...

Gruß,

Holm

Autor: H.Joachim S. (crazyhorse)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rischtisch, die waren es.
edit: doch nicht ganz - Orjol.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
H.Joachim S. schrieb:
> Wie hiessen nochmal die Russenlampen, die es mal ne zeitlang im Osten
> gab? Die schafften es z.T. sogar den Glaskolben zu sprengen.

Das hab ich im goldenen Westen auch schon oft genug erlebt, das ist 
keine russische Erfindung.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Uhu U. schrieb:
> H.Joachim S. schrieb:
>> Wie hiessen nochmal die Russenlampen, die es mal ne zeitlang im Osten
>> gab? Die schafften es z.T. sogar den Glaskolben zu sprengen.
>
> Das hab ich im goldenen Westen auch schon oft genug erlebt, das ist
> keine russische Erfindung.

Wann und wo wurden eigentlich die dicken Schutzgläser für 
Halogenleuchten eingeführt?

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vakuum-Obst macht das wohl nicht, Solches mit Schutzgas aber schon.
Spezeill bei russischen Lampen kam es oft vor, das die innheralb des 
Quetschfußes sichtbare Glassicherung explodierte und die Lampe aus dem 
Sockel schoß. Ab und zu bleib die Lampe dabei ganz und man sah das der 
Faden auch noch ganz war. Probeweise kontaktiert stellte man fest das 
die Lampe auch ok war.
Ich habe keine Idee was die Sicherung ausgelöst hat, evtl eine Zündung 
des Schutzgases in der Birne??

Gruß,

Holm

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> Ich habe keine Idee was die Sicherung ausgelöst hat, evtl eine Zündung
> des Schutzgases in der Birne?

Kann eigentlich nicht sein, das kann eigentlich nur an der engen Stelle 
zünden, wenn der Faden durchbrennt.  Nur dort ist die Feldstärke 
ausreichend hoch (durch den geringen Abstand). Von da brennt der 
Lichtbogen dann natürlich rasant alles weg, was auch zu den 
entsprechenden Stromstärken führt.

Die sowjetischen Lampen, an die ich mich damals erinnern konnte, hatten 
(im Gegensatz zu denen von Narva) schlicht gar kein Sicherung im Sockel 
– genau wie die ukrainischen jetzt.

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ich habe keine Idee was die Sicherung ausgelöst hat, evtl eine Zündung
>> des Schutzgases in der Birne?
>
> Kann eigentlich nicht sein, das kann eigentlich nur an der engen Stelle
> zünden, wenn der Faden durchbrennt.  Nur dort ist die Feldstärke
> ausreichend hoch (durch den geringen Abstand). Von da brennt der
> Lichtbogen dann natürlich rasant alles weg, was auch zu den
> entsprechenden Stromstärken führt.

..so fern es keine Sicherung im Sockel gibt.
>
> Die sowjetischen Lampen, an die ich mich damals erinnern konnte, hatten
> (im Gegensatz zu denen von Narva) schlicht gar kein Sicherung im Sockel
> – genau wie die ukrainischen jetzt.

Komisch. Bei Narva Lampen habe ICH nie bewußt ne Sicherung wahrgenommen,
bei Oreol habe ich mich über die geärgert. Bei Narva ging der Faden 
kaputt wenn das Ding ablebte, bei den russischen gabs Spaß. Ich bilde 
mir auch ein irgendwo schon zu DDR Zeiten in der Presse die Erklärung 
mit der durch die Lampe und von der Sicherung ausgelösten Druckwelle 
gelesen zu haben, die die Birne aus dem Sockel schoß. Der Unterschied in 
der Häufigkeit der Explosionen was doch damals schon allen aufgefallen. 
Ein mal hats bei uns zu Hause diese Scheiß Birne in die Schüssel mit den 
Kartoffeln auf dem Wohnzimmertisch geschossen, worauf hin der Kolben 
überlebte, danach habe ich mir den Mist genauer angesehen.


..und von wegen "kann nicht sein".. es war ganz einfach so.
Gruß,
Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: H.Joachim S. (crazyhorse)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jörg W. schrieb:
> Die sowjetischen Lampen, an die ich mich damals erinnern konnte, hatten
> (im Gegensatz zu denen von Narva) schlicht gar kein Sicherung im Sockel

Richtig. Komplett durchgezündet bis die Verteilungssicherung kam.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Holm T. schrieb:
> und von wegen "kann nicht sein".. es war ganz einfach so

Ich meinte damit, dass es nicht sein kann, dass in dem bisschen Gas über 
derart große Entfernungen ein Lichtbogen nur von 220 V zündet. Das hätte 
ja dann (mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit) bei all diesen Lampen 
jedem Einschalten passieren müssen.

Was auch immer du da für ein Kuriosum hattest, dass zwar der Faden nicht 
durchgebrannt war, aber das Ding trotzdem explodiert – wir werden es 
wohl nicht mehr herausfinden können.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: H.Joachim S. (crazyhorse)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
War in den Dingern nun eigentlich Gas?
Ich habe jedenfalls mal eine gesehen, da waren die inneren relativ 
dicken Zuleitungen komplett weggeschmolzen. Wäre ja auch ein 
Explosionsszenario: Lichtbogen brennt bis ganz runter, Glas dort bricht, 
Luft schiesst rein -> peng.

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
H.Joachim S. schrieb:
> War in den Dingern nun eigentlich Gas?

Ja, wird schon irgendwas drin sein. Wenn kein Edelgas, dann vielleicht 
einfach Stickstoff. Würde ja genügen, dass der Glühfaden im Betrieb 
nicht verbrennt.

Autor: H.Joachim S. (crazyhorse)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wahrscheinlich ist die Frage: was ist billiger? Vakuum oder Inertgas? 
Müssen wir wohl mal die Sendung mit der Maus befragen :-)

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich könnte mir vorstellen, dass eine Glühlampe mit Fadem im Vakuum 
weniger Strom zum Heizen des Fadens benötigt als eine mit Intergas.. 
weiß aber nicht ob das evtl. nur sehr wenig ausmacht.

Gruß,
Holm

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
H.Joachim S. schrieb:
> Rischtisch, die waren es.
> edit: doch nicht ganz - Orjol.

..ich glaube nicht und bin mir recht sicher das OREOL kreisförmig auf 
den Lampen stand. Das war ja auch lateinisch geschrieben und nicht 
kyrillisch.


Das es Orjol als Stadt gibt, weiß ich.

Ich schaue die nächsten Tage mal, möglicherweise finde ich noch so ein 
Ding.

Gruß,

Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Richard H. (richard_h27)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Holm T. (holm)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Danke für den Tip mit dem Klingel-Spartrafo, werde mir das mal ansehen.
Wir haben draußen 11 Lampen. Je 40W sind das dann 440W.

Ich konnte mir auch nie vorstellen warum da überhaupt in manchen Lampen 
Sicherungen sind. Größere Tungsram hatten Glaskolben-Sicherungen mit 
Quarzssandfüllung.
Hatte mal ein Erlebnis mit einer , wo beim Einschalten auf einmal ein 
komisches Summen daherkam. Da sah ich, daß der Faden eigentlich schon 
hinüber war, nur hat es halt gereicht durch die Wärme, daß genügend 
Strom fließt um das Teil warm zu halten.
Der Faden hat im 100Hz Takt vibriert, und das ganze hab ich sogar auf 
Video.
http://pix.gyurma.de/Lampe/DSCF5832.AVI

Das Ding brannte aber nicht allzu lange, irgendwann war der vibrierende 
Rest auch abgebrochen.

Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Habe diese L.x LED Lampe jetzt zerlegt, um festzustellen, was drin ist.
Musste feststellen, da ist fast nix drin!


Es ist ein Kondensatornetzteil mit 1.25µF braunen Folienkondensator, 10 
Ohm Widerstand, der auch als Sicherung dient, MB10S Gleichrichter, daran 
ein 4.7µF 250V Elko-Speicherkondensator, und ein Entladewiderstand @ 
360k. Stromregelung machen 2 parallel geschaltete 680 Ohm Widerstände. 
Die 5 LED sind in serie, und haben pro LED 30V. Sie machen normalerweise 
also ca 150V.
Die Aufschrift auf den 680 Ohm Widerständen ist 680, aber messen tu ich 
da ca 1Mohm. Also müssen die hin sein.

Nun, die Kaputte LED macht ca 170V. Der Rest ca 120V. Es fließt ein 
geringer Strom durch, aber leuchtet nicht mehr. Die anderen LEDs 
leuchten davon noch schwach.

Ich frag mich wie der Kondi da die 290V überlebt hat bis jetzt. wie 
lange hält ein Elko mit spec 250V das aus?

Ich frage mich auch, wieso die LED kaputtgegangen ist.
Der Strom und Spannung an den LEDs sollte ja nach Einschalten langsam 
mit Laden des Speicherkondis steigen, also auch keine Überlastung mit 
Überspannung.
Die LEDs sind auf Al-Kern Platine gelötet, also das kühlt mal 
ordentlich. Was kann da noch empfindlich auf Wärme, Kälte, Einschalten 
sein?

Sind es die LEDs selbst, die da die Schwachstelle sind?

Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hier noch die Bilder dazu...

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Kondensatornetzteile haben ein Problem:
Der Kondensator ist manchmal auch einfach leer. ;)
Was wohl passiert, wenn ein leerer Kondensator in Reihe mit einer LED 
für 150V an ca. 330V angeschlossen wird... ;)

Kurz gesagt: laufen können die ewig, auch wenn irgendwann der 
Reihenkondensator abbaut und immer kleiner im Wert wird, da wird der 
Strom einfach weniger.
Bei Einschalten bekommen die LEDs aber meist einen gehörigen Tritt.

Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Hmm. Gute Überlegung.
Eigetlich nicht, denn der 4.7µF Kondi ist dann doch auch leer, und der 
ist mit den LEDs parallel. Der sollte da doch den ersten Stoß abfangen.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Die etwas besseren Modelle mit C-Netzteil haben noch eine Drossel, die 
den Einschaltstrom wegfangen soll und auch HF-Spitzen etwas dämpft.
Noch ein Tipp: Glühobst für Signalanwendungen (Ampellampe) hält deutlich 
länger und ist mechanisch auch stabiler aufgebaut.

: Bearbeitet durch User
Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wo kaufe ich sowas? Gibt's das auch mit normaler Fassung?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> Wo kaufe ich sowas?

Du meinst die Signallampen? Ich bin an sie rangekommen, weil ich den 
Menschen, der die Lampen turnusmässig in Ampeln wechselte, gefragt habe, 
ob ich die alten haben kann. Auf die Art bin ich an etwa 10 Stück 
gekommen, ein Freund hat noch deutlich mehr davon.
Allerdings gibt es sie in Ampeln nur in 2 Leistungsstufen. 54W für Rot 
und 40W für Gelb und Grün, die sind also für dich zu funzelig - da die 
Lampen für 240V gebaut sind, sind sie an 230V nochmal etwas dunkler.

Typ ist wimre 'Osram SIG', vllt. findest du unter diesem Stichwort 
etwas. Fassung ist wie gewohnt E27. Mittlerweile habe ich allerdings so 
viele LEDs, die auf Longlife getrimmt sind, das ich das Glühobst 
aussortiere.

Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Gib mir mal bitte nen guten Tip bzgl gute Longlife LED Birnen mit E27 
Fassung, mit denen du gute Erfahrungen hattest.

Autor: Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Matthias S. schrieb:
> Typ ist wimre 'Osram SIG', vllt. findest du unter diesem Stichwort
> etwas. Fassung ist wie gewohnt E27. Mittlerweile habe ich allerdings so
> viele LEDs, die auf Longlife getrimmt sind, das ich das Glühobst
> aussortiere.

Glühobst ist sehr gut! Damit beseitigt man viele Probleme bei 
Außenlampen!

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> Gib mir mal bitte nen guten Tip bzgl gute Longlife LED Birnen mit E27
> Fassung, mit denen du gute Erfahrungen hattest.

Kenne ich nicht. Alle meine Longlife LED Lampen, die ich hier benutze 
sind modifizierte Standardware (Müller, LG, China, Ikea), die ich durch 
neues Dimensionieren des Shunts auf etwa halben Strom reduziert habe. 
Die leuchten dadurch kaum dunkler, werden aber so gut wie nicht mehr 
warm und halten, was LED eigentlich verspricht, nämlich ewig.

Autor: Matthias S. (da_user)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das hört sich interessant an.
Hättest du zu dem Umbau mal genauere Details?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:
Angehängte Dateien:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
So viel gibts da nicht zu schreiben. Die meisten LED Lampen ohne 
Kondensatornetzteil benutzen einen der vielen Constant Current 
Controller a là BP2832 (siehe Anhang).
Die CS Pins (Current Sense) messen die Spannung über dem Shunt unten 
rechts.
Vergrössert man den Shunt, wird der Strom durch die LEDs reduziert. Bei 
welcher Spannung der Controller abregelt, steht im Datenblatt, ist aber 
nicht wirklich wichtig.

Praktischerweise ist in vielen Lampen der Shunt mit 2 parallelen 
Widerständen in SMD ausgeführt - es reicht dann, einen der beiden zu 
entfernen.

Bei Lampen mit Kondensatornetzteil ist es einfach, den Kondensator durch 
einen mit geringerer Kapazität zu ersetzen (Scheinwiderstand ist ja 
1/(Omega* x C). Bei einem Kondensator mit halber Kapazität des Originals 
fliesst also etwa der halbe Strom durch die LEDs.

*Omega = 2Pi x f

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und ein Poti, das man auf den Wert des orig. Shunt begrenzt,
macht die Sache dimmbar. zumindest bis der Controller abregelt.

ist nur jetzt die Frage ob der beim Zurückdrehen des Potis
auch wieder startet.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
● J-A V. schrieb:
> Und ein Poti, das man auf den Wert des orig. Shunt begrenzt,
> macht die Sache dimmbar. zumindest bis der Controller abregelt.

Das ist allerdings in mehrfacher Hinsicht nicht praktikabel. Erstens ist 
das alles direkt mit Netz verbunden und zweitens liegen die Shunts im 
Bereich  bis 10 Ohm, so das man ein berührungsicheres niederohmiges Poti 
bräuchte, das auch noch den LED Strom verträgt, weil z.B. der BP2832 ja 
keinen extra CS Pin hat, sondern den direkt mit der Source des 
integrierten MOSFets verbindet.

Wer dimmbare LED Leuchten braucht, kauft besser gleich solche oder 
benutzt PWM Controller mit den entsprechenden Eingangspins. Für dicke 
COB LEDs kann ich da z.B. den bei Pollin gerade angebotenen HV9910 
empfehlen, den ich auch bei meinem kleinen Beamer Projekt benutzt habe.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also dass der Widerstand nur im Bereich 10Ohm liegt,
hatte ich nicht geblickt.

Potis wurden allerdings schon berührungssicher
in vielen Dimmern (z.B. Deckenfluter) entsprechend verbaut.
das muss kein Hinderungsgrund sein.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
> Die Aufschrift auf den 680 Ohm Widerständen ist 680
Dann haben die aber normalerweise 68 Ohm...  ;-)

Jens M. schrieb:
> Was wohl passiert, wenn ein leerer Kondensator in Reihe mit einer LED
> für 150V an ca. 330V angeschlossen wird... ;)
Der Witz hier ist zudem, dass die SMD-Widerstände nicht ausreichend 
impulsfest sind, um über ein paar Halbwellen den leeren Elko laden zu 
können.
Da hätte ein drahtgewickelter Widerstand reingehört, der kann den 
Ladeimpuls ab...  :-/

> Was wohl passiert, wenn ein leerer Kondensator in Reihe mit einer LED
> für 150V an ca. 330V angeschlossen wird... ;)
Und dazu kommt noch das Problem, das sie haben, wenn auf dem Netz eben 
nicht nur die gewünschten 50Hz, sondern z.B. auch noch ein "kleiner" 
Störstrom mit 50kHz aus einem Schaltnetzteil rumeiert. Diesen Strom 
lässt der Kondensator dann 1000 mal lieber durch...  :-o

Autor: Martin G. (martin_g697)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:
> Martin G. schrieb:
>> Die Aufschrift auf den 680 Ohm Widerständen ist 680
> Dann haben die aber normalerweise 68 Ohm...  ;-)

Stimmt... :D

> Da hätte ein drahtgewickelter Widerstand reingehört, der kann den
> Ladeimpuls ab...  :-/

sowas ist selten geworden.

> nicht nur die gewünschten 50Hz, sondern z.B. auch noch ein "kleiner"
> Störstrom mit 50kHz aus einem Schaltnetzteil rumeiert. Diesen Strom
> lässt der Kondensator dann 1000 mal lieber durch...  :-o

aber da ist doch der 4.7uF Elko zum Sieben...

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Martin G. schrieb:
>> nicht nur die gewünschten 50Hz, sondern z.B. auch noch ein "kleiner"
>> Störstrom mit 50kHz aus einem Schaltnetzteil rumeiert. Diesen Strom
>> lässt der Kondensator dann 1000 mal lieber durch...  :-o
> aber da ist doch der 4.7uF Elko zum Sieben...
Trotzdem muss dieser HF-Strom erst mal durch die Widerstände durch, um 
anschließend vom Elko kurzgeschlossen zu werden...  ;-)

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.