Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Als Softwareentwickler nach Großbritannien


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von freeze (Gast)


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Ein mir bekannter Softwareentwickler ist Anfang 2000er nach London 
ausgewandert und dort hochzufrieden. Mich hat das Land in einer kurzen 
Großbritannien-Reise (Wales, Edinburgh, London) sehr in den Bann gezogen 
und ich könnte mir vorstellen, zumindest einige Jahre dort zu 
verbringen.

Nun wird man mir natürlich entgegnen, wieso ich denn ausgerechnet jetzt, 
wo der Brexit so viel Unsicherheit bringt, darüber nachdenke. Meine 
Antwort ist - ja, ausgerechnet jetzt, denn später könnte es noch 
unzugänglicher werden, während jetzt zumindest formal alle 
Voraussetzungen gegeben sind.

Was natürlich ärgerlich ist: seit der Brexit auf der Agenda steht, ist 
der Wechselkurs GBP/Euro von 1.3 auf 1.1 gefallen, was die Gehälter viel 
bescheidener aussehen lässt. Auch sind die Lebenshaltungskosten in 
London katastrophal hoch -- dafür aber die Abgabenlast geringer, 3000 
brutto sind 2320 netto, während es in Deutschland nur 1950 wären.

Wie aussichtsreich ist es, als deutscher Softwareentwickler mit 6 Jahren 
BE Bewerbungen zu schreiben und mit welchen Gehältern kann ich rechnen?

von Mark B. (markbrandis)


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freeze schrieb:
> Auch sind die Lebenshaltungskosten in London katastrophal hoch

Exakt.

Das was man in Deutschland pro Monat an Miete zahlt, zahlt man in London 
zum Teil pro Woche(!).

von Michael B. (laberkopp)


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freeze schrieb:
> Was natürlich ärgerlich ist: seit der Brexit auf der Agenda steht, ist
> der Wechselkurs GBP/Euro von 1.3 auf 1.1 gefallen, was die Gehälter viel
> bescheidener aussehen lässt.

Na, aber auch Hauspreise und Mieten sind gesunken.

Ich kenne aber einen Chefkoch und einen Softwareentwicklerm, die die 
Insel vor ein paar Jahren verlassen haben.

freeze schrieb:
> 3000 brutto sind 2320 netto, während es in Deutschland nur 1950 wären

Mit 3000 gibt es dort nicht mal ein WG-Zimmer, ein Umzug lohnt wohl erst 
bei 6k und wird interessant bei 10k, wenn es nicht gerade London ist, im 
Bankenviertel ist man auch bei 20k noch eine arme Kirchenmaus.

von oszi40 (Gast)


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freeze schrieb:
> ich könnte mir vorstellen

... daß die nicht auf uns warten. Es wird sicher wie bei uns auch in 
Billigländer einiges ausgelagert.

von Ingenieur (Gast)


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freeze schrieb:
> Mich hat das Land in einer kurzen Großbritannien-Reise (Wales,
> Edinburgh, London) sehr in den Bann gezogen und ich könnte mir
> vorstellen, zumindest einige Jahre dort zu verbringen.

Kannst du sicherlich machen, sofern du dazu bereit bist, massive 
finanzielle Nachteile in Kauf zu nehmen. Dein Verdienst wird im 
Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten sehr niedrig sein, was für mich 
ein absolutes No-Go wäre. Und damit meine ich noch nicht einmal London, 
das ist noch einmal ein Spezialfall.
Denke auch über eine private Krankenversicherung nach, denn den NHS 
willst du dir nicht antun, glaube mir.
Und noch was: eine Urlaubsreise ist kein guter Indikator, um den Alltag 
in einem Land fair zu beurteilen.

von Arno (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Denke auch über eine private Krankenversicherung nach, denn den NHS
> willst du dir nicht antun, glaube mir.

Den Tipp würde ich verallgemeinern: Pass auf, dass du nicht Äpfel mit 
Birnen vergleichst, wenn du dir das Netto anschaust. Krankenversicherung 
ist ein Stichwort, Rentenansprüche? Kinderfreibeträge/Kindergeld? 
(sofern irgendwann relevant), Arbeitslosenversicherung?

400€ mehr Netto ist schnell weg, wenn man sich selbst gegen alles 
versichern will, was in Deutschland von Steuern und Sozialabgaben 
gezahlt wird. Muss man natürlich nicht.

MfG, Arno

von Volle (Gast)


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Schau dir doch mal Irland an
ist ähnlich, aber in grün und gehört weiterhin zu Europa.
Dort ist man als Europäer und Deutscher schon immer sehr willkommen
im Gegensatz zu England
und es gibt viele Firmen im Softwarebereich.

von Le X. (lex_91)


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Ich würd dir raten:
Mach es!

Und wenn du nach ein paar Jahren ernüchtert bist bzgl. der 
Lebenshaltungskosten, dem Gesundheits- und Sozialwesens und dem Wetter 
und du wieder zurückkommst, dann berichte hier bitte ausgiebig davon.
Einigen hier würde es mal richtig gut tun aus erster Hand zu erfahren 
dass das Gras anderswo auch nicht grüner ist.

von Mark B. (markbrandis)


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Le X. schrieb:
> Einigen hier würde es mal richtig gut tun aus erster Hand zu erfahren
> dass das Gras anderswo auch nicht grüner ist.

Doch, in Irland ist es das. ;-)

von Ex-Evaluator (Gast)


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Also, erst mal: beim momentan zu erwarteten Brexit-Szenario kann sich 
ALLES schnell ändern. No risk, no fun.
Von Risk zu RISC: In Cambridge gibt es eine Menge spannender 
Tech-Firmen. Hab ich mir auch angesehen, und damals sogar einen weiteren 
Neustart in Fremdland erwogen (habe bereits einen hinter mir). Es wird 
dort nach wie vor immer mal wieder nach Spezialisten gesucht, u.a. auch 
bei ARM oder IP-Zulieferern.

In London ging es nach meinem Erachten (das war auch etwa um die 
Jahrtausendwende) eher um Web-Anwendungen und Finanzsoftware. Das ist 
ein weniger nachhaltiges Geschäft, als Webprogrammierer kannst du 
allenfalls noch in einem runtergekommenen Randbezirk von London 
überleben, oder du schaffst es noch, in der serbelnden Trading-Branche 
unterzukommen, mit entsprechenden Risiken. Ich würde mal sagen, 8000 
Pfund im Monat sind das absolute Maximum, und das nur, wenn Du ein 
absoluter Crack bist und Dich eine Firma aktiv bewirbt/unbedingt haben 
will.
Wenn Du IP-Design und Software kannst, stehen die Chancen auch nach 
dem ungeregelten Brexit wohl nicht schlecht. Ansonsten würde ich mir das 
gut überlegen, kann sein, dass du 12 Stunden am Tag arbeitest, um Dir in 
Kensington ein Zimmerchen und Essen leisten zu können.

von Name H. (hacky)


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Na. Geh's dir doch einfach anschauen. Erst mal..
- Wie ist das Arbeitsrecht ? Probezeit, Kuendigungsfrist ?
  Es gibt Laender, da genuegt am Freitag die Aussage :
  Wir brauchen dich am Montag nicht mehr, resp, : ich
  komme am montag nicht mehr. Bedeutet, wenn dir einer
  auf der gegenueberliegenden Seite der Strasse 40Pfund
  pro woche mehr bezahlt gehtst du am Montag rueber.
- Wie ist das Versicherungsrecht ? Krankenversicherung ?
  Rentenversichrung ? Versicherung gegen Arbeitslosigkeit ?
  Wie gehen die Einheimischen damit um ? Eine andere
  Regelung muss ja nich unbedingt schlecht sein, nur
  weil sie anders ist. Es gibt Laender, da bist du ueber
  den Arbeitgeber krankenversichert. Wenn du krank wirst,
  deshalb den Job verlierst, was geschieht dann?
  Wie lange bezahlt die Arbeitslosenversicherung ?
  Es gibt Laender, das gibt's das nicht und um gut
  aufgestellt zu sein hast du 3 Jobs. einen am Tag (Buero,
  oder Hunde spazieren gehen), einen am Abend(Burger
  verkaufen, an der disco rausschmeissen), und einen am
  Wochenende(Putzen, Golfbaelle sammeln). Dann ist es
  weniger tragisch wenn du einen verlierst. Und der
  grosse Vorteil von diesem System .. du weisst am abend,
  weshalb du Muede bist.
  Es gibt andere Lander, da wird dir mit 50 von der
  Sozialkasse mit 50 nochmals ein Studium bezahlt.
- Wie sind die Verbesserungschancen? Innerhalb von 5
  Jahren vom Tellerwaescher zum Milionaer ist doch
  auch was. In 20 Jahren vom Sachbearbeiter zum key
  account manager eher nicht so ganz.

Die erste Zeit kannst ja pendeln. Dh Zuhause die Wohnung
behalten, und alle Wochenende zurueck, um die Pflanzen
zu giessen. Wenn die Pflanzen dann vertrocknet sind musst
du nicht mehr zurueckkommen.

: Bearbeitet durch User
von Insulaner (Gast)


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Hier ist es zwar nicht so extrem wie in den USA, aber zusammenfassend 
kann man sagen: Wer kann und will, dem wird gegeben, gerade als 
Hochqualifizierter.

Arno schrieb:
> Krankenversicherung
> ist ein Stichwort, Rentenansprüche? Kinderfreibeträge/Kindergeld?
> (sofern irgendwann relevant), Arbeitslosenversicherung?
>
> 400€ mehr Netto ist schnell weg, wenn man sich selbst gegen alles
> versichern will, was in Deutschland von Steuern und Sozialabgaben
> gezahlt wird. Muss man natürlich nicht.

Ahahaha, das typisch heimatdeutsche Gelaber mit dem sich die 
Mittelschicht bereitwillig auspressen lässt, bleibt mal schön drüben.
Die beiden Kritikpunkte die ich unterschreiben würde:
Ja, das Wetter ist scheiße.
Arm sein mit H4 macht in D mehr Spaß als hier.

Für den Rest solltest du mal ein paar Jahre hier leben, um deinen 
Horizont zu erweitern und die Unterschiede zu Deutschland festzustellen. 
Wenn du kein Vollkaskotyp bist, wirst du nicht mehr zurückwollen. 
Qualifizierte Macher sind in den angelsächsischen Staaten nun mal besser 
aufgehoben als in D. Da können die hiesigen Laberer hier noch soviel 
Autosuggestion bei sich anwenden, um die Realität auszublenden.
Hier ein Bröckchen: Wieviel % eures Einkommens müsst ihr privat 
abzwacken um eure Rentenlücke in D zu schließen, hmm?

von teekanne (Gast)


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Insulaner schrieb:
> Qualifizierte Macher sind in den angelsächsischen Staaten nun mal besser
> aufgehoben als in D.

"Qualifizierte Macher" leben in London häufig auf unter 20qm. Ohne die 
Aussicht, je Eigentum zu besitzen.
40-jähriger Anwalt, teilt sich eine WG mit 3 Studenten und einem 
verheirateten Paar völlig normal.
Da haben Leute mit Ausbildung in Deutschland einen höheren 
Lebensstandard.

von Insulaner (Gast)


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Ist GB nur London oder was? Als würde man D auf M reduzieren, ...

teekanne schrieb:
> 40-jähriger Anwalt, teilt sich eine WG mit 3 Studenten und einem
> verheirateten Paar völlig normal.

Schauermärchen und sicherlich nicht "völlig normal" und stellvertretend 
für GB, vllt. für ein Szeneviertel in London, ja.

Auf so einem unterirdischen Niveau brauchen wir nicht diskutieren.

von teekanne (Gast)


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Insulaner schrieb:
> Schauermärchen und sicherlich nicht "völlig normal"
Für verwöhnte Deutsche - gewiss. Für junge Akademiker in London die 
einzige Realität, die sie kennen.

von Insulaner (Gast)


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teekanne schrieb:
> Insulaner schrieb:
>> Schauermärchen und sicherlich nicht "völlig normal"
> Für verwöhnte Deutsche - gewiss. Für junge Akademiker in London die
> einzige Realität, die sie kennen.

Ja was jetzt? Der 40-jährige Anwalt oder der junge Akademiker? Nochmal: 
GB ist nicht nur London. Troll dich einfach.

von IT G. (it-guy)


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UK ist nicht nur London, aber abseits London sind die Löhne noch 
magerer, die Lebensmittel gleich teuer, Mieten und Kaufen zwar billiger 
als London, im Verhältnis trotzdem noch deutlich schlechter.

Ich sag mal so, der 0815 INF in München mit 70.000-100.000 brutto in 
München lebt IMO deutlich besser als der 0815 INF in UK

mit 50.000 Pfund brutto ist man in vielen Regionen von UK schon am Limit 
was Software Engineering angeht.

von Ex-Evaluator (Gast)


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Insulaner schrieb:
> Wenn du kein Vollkaskotyp bist, wirst du nicht mehr zurückwollen.
> Qualifizierte Macher sind in den angelsächsischen Staaten nun mal besser
> aufgehoben als in D. Da können die hiesigen Laberer hier noch soviel
> Autosuggestion bei sich anwenden, um die Realität auszublenden.
> Hier ein Bröckchen: Wieviel % eures Einkommens müsst ihr privat
> abzwacken um eure Rentenlücke in D zu schließen, hmm?

"Vollkaskotyp" - treffend ausgedrückt.
So ist es wohl. Das britische Unternehmertum ist in den Tech-Zentren 
viel unkomplizierter und innovativer als die mit eher 
innovationshemmenden Regelungen und Zwangsmitgliedschaften 
zuzementierten Möglichkeiten in Deutschland. Wenn man so richtig Spass 
am Job hat und auch mal unruhige Zeiten durchstehen kann, ist das sicher 
das Richtige an gesundem Abenteuer. Man darf einfach nicht krank werden, 
oder als low-performer "unten rausfallen". Dann wird deutlich, dass 
Deutschland das besser versicherte Land ist. Diese Sicherheit muss halt 
von der Allgemeinheit irgendwie gestemmt werden...
Andersrum kann man in GB noch das Glück haben, als Mittelständiger sein 
erworbenes Eigentum noch in 10 Jahren abbezahlt zu kriegen.

So...nun würde ich mir einfach mal eine Firma raussuchen, die passt. Und 
dort mal ganz unkompliziert Human Resources anrufen. Ich habe 
festgestellt, dass man da gute Chancen auf eine prompte Einladung hat, 
wenn man sich gleich als hochmotivierter Anpacker präsentiert.

von teekanne (Gast)


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IT G. schrieb:
> mit 50.000 Pfund brutto ist man in vielen Regionen von UK schon am Limit
> was Software Engineering angeht.

Das waren vor ein paar Jahren noch 60k Euro, also mit der deutschen 
Provinz vergleichbar und ganz attraktiv.
Jetzt natürlich nicht mehr.

Und auf (Süd-)Deutschland trifft es viel eher zu, dass man abseits von 
teuren Großstädten gute Mittelständler finden kann. Großbritannien ist 
sehr zentralisiert.

Insulaner schrieb:
> Der 40-jährige Anwalt oder der junge Akademiker?

Beide. Mit "junge Akademiker" meinte ich Menschen, die noch nichts 
geerbt haben. Selbst Eigentum aufbauen kann du dir in London 
abschminken.

von Insulaner (Gast)


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Ex-Evaluator schrieb:
> So...nun würde ich mir einfach mal eine Firma raussuchen, die passt. Und
> dort mal ganz unkompliziert Human Resources anrufen. Ich habe
> festgestellt, dass man da gute Chancen auf eine prompte Einladung hat,
> wenn man sich gleich als hochmotivierter Anpacker präsentiert.

Viel Erfolg!

Ich muss dazu sagen, dass ich als Freelancer unterwegs bin, deswegen 
kann ich nur aus dieser Sicht sprechen. Wo in D das noch immer ein 
Geschiss ist wegen "Remote Work", ist das in GB deutlich entspannter und 
verbreiteter. Ich mache meine 9-10 Monate im Jahr und die freie Zeit 
gehe ich mit meiner Frau auf Reisen, fürs Alter bleibt auch noch ne gute 
Stange übrig.

von Insulaner (Gast)


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teekanne schrieb:
> Selbst Eigentum aufbauen kann du dir in London
> abschminken.

Meine Güte, steck dir London dahin wo keine Sonne scheint, das trifft 
auf M genauso zu, da kaufst dir sicher auch kein Haus als Jungakademiker 
ohne Erbe.

von IT G. (it-guy)


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teekanne schrieb:
> Das waren vor ein paar Jahren noch 60k Euro, also mit der deutschen
> Provinz vergleichbar und ganz attraktiv.
> Jetzt natürlich nicht mehr

Dafür zahlt man in der deutschen Provinz ja eben nicht 1200 Euro für 
eine 0815 3 Zi Whg. Und nein, das ist kein London Preis.
Essen ist auch sackteuer, ich merk es immer wenn ich mal wieder drüben 
bin.

Wobei als Familie mit 3+ Kindern geht es dann halbwegs, kauft man diese 
Big Packs. Nur dann latzt man an Miete ordentlich.


Warum haben denn so viele für den BREXIT gestimmt?
Weil Jobs super bezahlt sind?
Mieten billig?
Jeder sich sein Eigenheim leisten kann?

Eben nicht, vieles ist im Argen und genau das nutzten die LEAVER aus um 
Stimmung zu machen.

Ex-Evaluator schrieb:
> Andersrum kann man in GB noch das Glück haben, als Mittelständiger sein
> erworbenes Eigentum noch in 10 Jahren abbezahlt zu kriegen.

Jo zahlst halt dein 1 Mio Pfund Haus in 10 Jahren von 50.000 brutto ab, 
klar. Und wieder: Kein London Preis!

: Bearbeitet durch User
von Marten Morten (Gast)


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Insulaner schrieb:
> Qualifizierte Macher sind in den angelsächsischen Staaten nun mal besser
> aufgehoben als in D. Da können die hiesigen Laberer hier noch soviel
> Autosuggestion bei sich anwenden, um die Realität auszublenden.
> Hier ein Bröckchen: Wieviel % eures Einkommens müsst ihr privat
> abzwacken um eure Rentenlücke in D zu schließen, hmm?

Bei solchen Aussagen muss ich immer grinsen, noch da zu wenn sie von 
(angeblich) außerhalb Deutschlands lebenden in einem deutschen Forum 
gemacht werden.

Wenn du Macher wärst, würdest du dich nicht in einem deutschen Forum 
herumdrücken, sondern in UK dein Ding machen. Du würdest nicht den 
Drange haben uns Daheimgebliebenen ein paar Beleidigungen zu verpassen 
und nach Gelegenheiten dazu suchen.

Also, warum hast du dich nicht mental von Deutschland gelöst sonder 
hängst hier rum?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Ex-Evaluator schrieb:
> So ist es wohl. Das britische Unternehmertum ist in den Tech-Zentren
> viel unkomplizierter und innovativer als die mit eher
> innovationshemmenden Regelungen und Zwangsmitgliedschaften
> zuzementierten Möglichkeiten in Deutschland.

Welche Zwangsmitgliedschaften und innovationshemmenden Regelungen hat 
man denn als Softwareentwickler in Deutschland?

> Andersrum kann man in GB noch das Glück haben, als Mittelständiger sein
> erworbenes Eigentum noch in 10 Jahren abbezahlt zu kriegen.

Für den Großraum London gilt das eher nicht.

Und: man sollte sich aber auch mal anschauen, was man da so erwirbt. 
Irgendwie scheint man dort noch nicht mitgekriegt zu haben, dass die 
Installationstechnik nicht auf dem Stand von 1950 stehengeblieben ist.
Das ist bei weitem nicht der Standard, den man hier vorfindet.

Und wie angesprochen: das Wetter - man lebt ja nicht nur, um zu 
arbeiten.

> So...nun würde ich mir einfach mal eine Firma raussuchen, die passt. Und
> dort mal ganz unkompliziert Human Resources anrufen. Ich habe
> festgestellt, dass man da gute Chancen auf eine prompte Einladung hat,
> wenn man sich gleich als hochmotivierter Anpacker präsentiert.

Ja, einfach mal initiativ bewerben.

Und wie schon andere schrieben: Urlaubseindrücke haben sehr wenig mit 
dem Alltag zu tun.

von teekanne (Gast)


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Unter den größten britischen Unternehmen befindet sich übrigens kein 
einziges aus dem Bereich IT & Maschinenbau. Es sei denn, man hält 
Vodafone dafür.

von Arno (Gast)


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Insulaner schrieb:
> Hier ist es zwar nicht so extrem wie in den USA, aber
> zusammenfassend
> kann man sagen: Wer kann und will, dem wird gegeben, gerade als
> Hochqualifizierter.

Und wer nicht (mehr) kann oder will, geht vor die Hunde. Kann man 
zusammenfassend sagen.

> Arno schrieb:
>> Krankenversicherung
>> ist ein Stichwort, Rentenansprüche? Kinderfreibeträge/Kindergeld?
>> (sofern irgendwann relevant), Arbeitslosenversicherung?
>>
>> 400€ mehr Netto ist schnell weg, wenn man sich selbst gegen alles
>> versichern will, was in Deutschland von Steuern und Sozialabgaben
>> gezahlt wird. Muss man natürlich nicht.
>
> Ahahaha, das typisch heimatdeutsche Gelaber mit dem sich die
> Mittelschicht bereitwillig auspressen lässt, bleibt mal schön drüben.

Ich bleibe gern hier, aber ich lasse dich und den TE auch gern ziehen. 
Wer meinen ganzen Beitrag gelesen hätte, hätte das auch schon erkannt, 
zum Beispiel an dem Satz "Muss man natürlich nicht".

Ich bitte allerdings darum, dass du nicht im Alter (oder bei Krankheit) 
zurück kommst und hier die Sozialkassen belastest. Das Recht hättest du, 
aber ich fände es asozial.

MfG, Arno

von Mark B. (markbrandis)


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teekanne schrieb:
> Unter den größten britischen Unternehmen befindet sich übrigens kein
> einziges aus dem Bereich IT & Maschinenbau. Es sei denn, man hält
> Vodafone dafür.

Ja, die haben sich ja auch unter Margaret Thatcher ziemlich 
deindustrialisiert. Mit allen Vor- und Nachteilen, die sich daraus nun 
mal ergeben.

von Mark B. (markbrandis)


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Meine Meinung:

Eine Zeitlang auf den britischen Inseln leben - ja, warum nicht. Ist 
bestimmt eine interessante Erfahrung.

Für immer dort leben? Eher nicht:

-schlechteres Wetter
-die britische Küche ist auch nicht so wirklich berühmt
-der Industriesektor ist viel schwächer als der in Deutschland
-und dann die komischen Dialekte dort - ich sag nur: I'm 'avin a bevvy 
;-)
https://www.youtube.com/watch?v=5eALDOPFZLg

von teekanne (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Deindustrialisierung
> Mit allen Vor- und Nachteilen, die sich daraus nun
> mal ergeben.

Es gab Vorteile?

von Mark B. (markbrandis)


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teekanne schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Deindustrialisierung
>> Mit allen Vor- und Nachteilen, die sich daraus nun
>> mal ergeben.
>
> Es gab Vorteile?

Naja die Immobilienbranche und die Finanzbranche ist dort schon sehr 
stark. Siehe London als Finanzplatz, und die ganzen kapitalverwaltenden 
Firmen.

von Name H. (hacky)


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> -die britische Küche ist auch nicht so wirklich berühmt

Nun, dafuer geht man fuer ein paar Pfennige zum Inder oder zum Chinesen.

von teekanne (Gast)


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Mark B. schrieb:
> Naja die Immobilienbranche und die Finanzbranche ist dort schon sehr
> stark.

Eine "starke" Immobilienbranche bedeutet für den gemeinen Einwohner 
letztlich nur, dass er einen Großteil seines Lohnes für ein Dach über 
dem Kopf aufzuwenden hat. Dieses Geld fehlt an im Rest der Wirtschaft.

Arbeitsplätze im Bankensektor sind gut, sind aber nicht dank der 
De-Industrialisierung entstanden, sondern wegen Standortvorteilen 
Großbritanniens.

von F. B. (finanzberater)


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Michael B. schrieb:
> im Bankenviertel ist man auch bei 20k noch eine arme Kirchenmaus.

Warum wohl?

von Mark B. (markbrandis)


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Name H. schrieb:
>> -die britische Küche ist auch nicht so wirklich berühmt
>
> Nun, dafuer geht man fuer ein paar Pfennige zum Inder oder zum Chinesen.

Ab und zu: Gerne.

Jeden Tag? :-(

von Ex-Evaluator (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Welche Zwangsmitgliedschaften und innovationshemmenden Regelungen hat
> man denn als Softwareentwickler in Deutschland?

Ok, Punkt für Dich. Sobald du aber bisschen fachübergreifend arbeitest 
und Hardware anbietest, geht der Spass los und die IHK schreibt dich an.
In GB ist ein Eintrag ins Handelsregister (und die Anmeldung einer Ltd.) 
immer noch viel unkomplizierter.
Und ein bescheuertes Abmahnwesen wie in D kannst du da auch suchen, dito 
die entsprechende Neidkultur.

Chris D. schrieb:
> Für den Großraum London gilt das eher nicht.

Genau dazu habe ich ein Beispiel. Das Haus eines Bekannten hat dort zwar 
seinen Wert in 15 Jahren verdreifacht, aber liegt mit 250k£ noch im 
Rahmen. Ist halt Randbezirk.

von teekanne (Gast)


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Ex-Evaluator schrieb:
> In GB ist ein Eintrag ins Handelsregister (und die Anmeldung einer Ltd.)
> immer noch viel unkomplizierter.

Wem die paar Behördengänge schon "kompliziert" oder wie eine Zumutung 
erscheinen, ist vielleicht nicht so fürs Unternehmertum geeignet.

von Ingenieur (Gast)


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Le X. schrieb:
> Einigen hier würde es mal richtig gut tun aus erster Hand zu erfahren
> dass das Gras anderswo auch nicht grüner ist.

Ich weiß das schon lange, es ist sogar anders herum: das Gras hier ist 
viel saftiger und grüner, jedenfalls für mich!

von IT G. (it-guy)


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Ex-Evaluator schrieb:
> Ist halt Randbezirk.

Also Cornwall?

von ich bins (Gast)


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teekanne schrieb:
> Ex-Evaluator schrieb:
>> In GB ist ein Eintrag ins Handelsregister (und die Anmeldung einer Ltd.)
>> immer noch viel unkomplizierter.
>
> Wem die paar Behördengänge schon "kompliziert" oder wie eine Zumutung
> erscheinen, ist vielleicht nicht so fürs Unternehmertum geeignet.

Wer die deutschen Zustände in Sachen Steuern, Abgaben, Behörden, Recht, 
Vorschriften etc. als normal und in Ordnung etc. betrachtet, hat die 
Kontrolle über sein Denkvermögen verloren und disqualifiziert sich 
selbst.

Ich habe genug Inneneinsichten bei Selbstständigen und Betrieben dass 
ich sagen kann, ich würde mich in D unter fast keinen Umständen 
selbstständig machen. Und wenn dann als Einzelunternehmer ohne 
Angestellte.

von teekanne (Gast)


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ich bins schrieb:
> Wer die deutschen Zustände in Sachen Steuern, Abgaben, Behörden, Recht,
> Vorschriften etc. als normal und in Ordnung etc. betrachtet

Ich weiß genau, dass die sog. "deutschen Zustände" nicht normal und in 
Ordnung, sondern eine historische und geographische Ausnahmeerscheinung 
sind, über die man außerordentlich glücklich sein kann.

Beitrag #5737322 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5737389 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5737461 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5737487 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5737491 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5737503 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mark B. (markbrandis)


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teekanne schrieb im Beitrag #5737503:
> Das artet jetzt aber alles in Stammtisch aus und hat nichts mehr mit den
> Perspektiven eines Softwareentwicklers in Großbritannien zu tun.

Ja, leider schläft die Moderation mal wieder tief und fest, obwohl es 
hellichter Tag und unter der Woche ist. Gemeldet ist alles längt schon.

Beitrag #5737535 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Ja, leider schläft die Moderation mal wieder tief und fest

Nein, die Moderation ist wohl zum Teil schon im sonnigen Wochenende.

> obwohl es
> hellichter Tag und unter der Woche ist.

Eben, eben. Bei dem schönen Wetter sitzt man nur ungern den ganzen Tag 
über im Büro/Bildschirm.

Auch die Moderation muss ab und zu Maschinen in Betrieb nehmen - das 
macht sie bevorzugt, wenn die Sonne bei geöffneten Hallentoren Licht und 
Wärme spendet.

Also: bitte beim Thema bleiben. Danke!

P.S.: hier auf dem Balkon sind es eben 20°C gewesen. Man konnte schon 
draußen zu Mittag essen :-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Ex-Evaluator (Gast)


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teekanne schrieb:
> Ich weiß genau, dass die sog. "deutschen Zustände" nicht normal und in
> Ordnung, sondern eine historische und geographische Ausnahmeerscheinung
> sind, über die man außerordentlich glücklich sein kann.

Könnte man, wenn Grosskonzerne die soziale Verantwortung wie in den 
80ern übernehmen würden, anstatt die 'Arbeiterklasse' per Auslagerung/ 
Beschäftigung via Subunternehmen langfristig wegzurationalisieren. Die 
Briten mögen da von Anfang an eine etwas hemdsärmligere Strategie 
gefahren haben (mindestens seit Thatcher die Gewerkschaften ausgelöscht 
hat). Nicht 'sozial', aber wenigsten ehrlich.

So hat aber heutzutage ein deutscher Grosskonzern gegenüber dem noch so 
innovativen Einzelkämpfer den absoluten Heimvorteil, letzterer sagt 
entweder "illegal, scheissegal", hat schon genug Geld in der 
Kriegskasse, oder zieht um.
Insofern ist das Mass der "Wirtschaftsfreundlichkeit" wie oben etwas 
fragwürdig.

Die Briten haben zumindest um Cambridge herum einen riesigen Pool von 
innovativen Kleinbuden, die in Bayern oder BaWue wegen einer 
Grossportion Behördenschimmel gar nicht existieren könnten.

Ansonsten würde ich sagen: Rente auch egal, wir wissen eh nicht was 
kommt, die Sicherheit aus den 80ern ist auch nicht mehr existent. Carpe 
Diem...

Vielleicht sind es auch gerade die Briten, die nach dem Brexit die 
soziale Marktwirtschaft wiederentdecken, während in Deutschland die 
Grosskonzerne am eigenen Wasserkopf kollabieren und die Politik den Mut 
nicht aufbringt, dem Volk zu erklären, dass eine soziale Marktwirtschaft 
nichts mit schiefgelaufenen Sozialismus zu tun hat.

von A. K. (prx)


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Riecht hier mittlerweile nach den gammeligen Socken einiger alter 
Bekannter, mit neuem Namensschild.

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von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Ex-Evaluator schrieb:
> Die Briten haben zumindest um Cambridge herum einen riesigen Pool von
> innovativen Kleinbuden, die in Bayern oder BaWue wegen einer
> Grossportion Behördenschimmel gar nicht existieren könnten.

Dafür sind die ja auch in Rheinland-Pfalz :-)

Selbstverständlich kann man sich hier in DE softwaretechnisch genau so 
niederlassen wie in GB.

Dasselbe gilt auch für das produzierende Kleingewerbe (wie uns).

Ich kenne in meinem Netzwerk (Informatik, Elektronik/Elektrotechnik, 
Metallverarbeitung, Chemie) kein kleines Unternehmen (sagen wir bis 
fünf Mann), das nicht sein gutes Auskommen hätte. Und ich kenne diese 
Leute schon viele Jahre. Die haben auch alle 2008-2010 ohne größere 
Probleme überstanden und die Auftragsbücher übervoll.

Und natürlich kann man in DE ruckzuck eine GmbH gründen. Die langen 
Wartezeiten sind seit der GmbH-Reform (übrigens als Antwort auf die 
Ltd.-Flut damals) vorbei. Wenn ich das möchte, habe ich noch am morgigen 
Samstag einen Notar-Termin und kann am Montag anfangen.

Noch einfacher ist ein einfaches Gewerbe. Kostet hier "auf'm Amt" €15 
und 10 Minuten und beschränkt sich auf das Abgeben eines Wisches.

Man soll also bitte nicht so tun, als wäre DE für Unternehmer der 
Horror.
Das ist vollkommener Unsinn.

Das kommt fast immer nur von Leuten, die noch nie selbst hier gegründet 
haben.

Also, freeze: ich würd's machen. Aber nicht, um viel Geld zu verdienen, 
sondern um die Erfahrung zu machen. Du hast ja einen deutschen Pass, 
kannst also problemlos zurück. Und als Softwaremensch bist Du eh wenig 
ortsgebunden. Ich würde das sowieso nutzen und immer wieder mal ein paar 
Monate Ausland einstreuen (wenn es das persönliche Umfeld erlaubt), so 
wie Mark das neulich mal angefragt hatte.

Das Risiko ist doch sehr überschaubar. Wenn in GB alles zusammenbricht, 
machst Du die Fliege, ansonsten eben nicht und geniesst den Aufenthalt 
dort :-)

P.S.: Was ich hier allerdings gar nicht vermisse sind Zwangsmaßnahmen 
(Knast) a la GB, wenn man sein Verschlüsselungspasswort bspw. für die 
Firmendaten nicht den Behörden preisgeben möchte.

von Name H. (hacky)


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> Zwangsmaßnahmen ..

Denen kann man ja einfach entgehen. Rueck das Passwort raus. :-)

von Ingenieur (Gast)


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Name H. schrieb:
> Zwangsmaßnahmen ..
>
> Denen kann man ja einfach entgehen. Rueck das Passwort raus. :-)

Und wenn man das leider "vergessen" hat? Sitzt man im Knast bis man alt 
und grau ist.

von Ingenieur (Gast)


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A. K. schrieb:
> Riecht hier mittlerweile nach den gammeligen Socken einiger alter
> Bekannter, mit neuem Namensschild.

Das kommt mir ebenfalls sehr bekannt vor. Seltsam, dass noch keine 
Bettler erwähnt wurden, von denen es in Deutschland angeblich nur so 
wimmelt.

von Mark B. (markbrandis)


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Chris D. schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Ja, leider schläft die Moderation mal wieder tief und fest
>
> Nein, die Moderation ist wohl zum Teil schon im sonnigen Wochenende.

Ich weiß nicht woher dieses Missverständnis kommt, dass für ein 
Internet-Forum dieselben Öffnungszeiten gelten wie für ein Büro. Dem ist 
nicht so.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Ich weiß nicht woher dieses Missverständnis kommt, dass für ein
> Internet-Forum dieselben Öffnungszeiten gelten wie für ein Büro. Dem ist
> nicht so.

Ja und?

Deswegen werden wir - ehrenamtlich tätigen - Moderatoren trotzdem ins 
Wochenende zu Frau, Familie und Freizeit gehen und nur bei Gelegenheit 
vielleicht mal hier reinschauen.

Es gibt doch tatsächlich noch ein Leben außerhalb des Forums :-)

Beitrag #5737602 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marx W. (Gast)


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freeze schrieb:
> Wie aussichtsreich ist es, als deutscher Softwareentwickler mit 6 Jahren
> BE Bewerbungen zu schreiben und mit welchen Gehältern kann ich rechnen?

?????

Gibt`s in D-land überhaupt noch Bio-Deutsche die SW-Entwicklung machen?
Gehälter?
Denke du wirst als "Kraut" genausoviel verdienen wie die Weissrussen bei 
uns (D-land)  bekommen.

von freeze (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Gibt`s in D-land überhaupt noch Bio-Deutsche die SW-Entwicklung machen?

Was soll die blöde Frage?

Beitrag #5737871 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Klaus I. (klauspi)


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Chris D. schrieb:
> Ich kenne in meinem Netzwerk (Informatik, Elektronik/Elektrotechnik,
> Metallverarbeitung, Chemie) kein kleines Unternehmen (sagen wir bis
> fünf Mann), das nicht sein gutes Auskommen hätte.

Besonders bei Chemie müssen das aber wohl sehr spezielle Unternehmen 
sein. Normalerweise ist der vorgeschriebene Overhead durch 
Kleinunternehmen nicht zu schultern.

> Noch einfacher ist ein einfaches Gewerbe. Kostet hier "auf'm Amt" €15
> und 10 Minuten und beschränkt sich auf das Abgeben eines Wisches.

Worauf man noch Post von Finanzamt und IHK bekommt...

Also ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Und erkundige Dich mal bei den Chemie-Kollegen über die Unterschiede 
Deutschland-Schweiz.

von Ingenieur (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Es gibt doch tatsächlich noch ein Leben außerhalb des Forums :-)

Danke für den Hinweis. Am Wochenende werde ich es mal suchen gehen.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Worauf man noch Post von Finanzamt und IHK bekommt...

Ja, das ist ein echter und guter Grund, es in DE gar nicht erst in 
Angriff zu nehmen.

von Mark B. (markbrandis)


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Chris D. schrieb:
> Ja und?
>
> Deswegen werden wir - ehrenamtlich tätigen - Moderatoren trotzdem ins
> Wochenende zu Frau, Familie und Freizeit gehen und nur bei Gelegenheit
> vielleicht mal hier reinschauen.

Es ist doch denke ich recht logisch, dass Folgendes gilt:
Für einen einzelnen Moderator ist es in Ordnung zu sagen, "ich gehe 
jetzt ins Wochenende und moderiere erst ab Montag wieder." Für die 
Gesamtheit aller Moderatoren kann diese Freiheit aber nicht gelten, also 
nicht für jeden zum gleichen Zeitpunkt. Trolle und Nazi-Spammer kennen 
kein freies Wochenende, also können logischerweise auch nicht alle 
Moderatoren am Wochenende und an Feiertagen frei haben.

> Es gibt doch tatsächlich noch ein Leben außerhalb des Forums :-)

In  der Tat, das gibt es :-)

von Rick M. (rick-nrw)


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freeze schrieb:
> Wie aussichtsreich ist es, als deutscher Softwareentwickler
> mit 6 Jahren BE Bewerbungen zu schreiben und mit welchen Gehältern
> kann ich rechnen?

Klar hast Du Chancen, aber aufgrund des Brexits würde ich das zur Zeit 
eher nicht machen.
Zumindest solange, bis das ganze über die Bühne gegangen ist und du 
halbwegs Planungssicherheit hast, was Arbeitsrecht angeht.

Bei Stellenangeboten ist immer eine Gehaltsspanne angegeben, von daher 
kannst Du Dir einen guten Überblick verschaffen.

freeze schrieb:
> Mich hat das Land in einer kurzen
> Großbritannien-Reise (Wales, Edinburgh, London)
> sehr in den Bann gezogen
> und ich könnte mir vorstellen, zumindest einige Jahre dort zu
> verbringen.

Also das Essen scheint dich nicht abzuschrecken :-)
Edinburgh ist schön, London wäre mir zu groß und deutlich zu teuer.

Mark B. schrieb:
> Das was man in Deutschland pro Monat an Miete zahlt, zahlt man in London
> zum Teil pro Woche(!).

In UK werden die Mieten eh pro Woche angegeben!

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Beitrag #5738122 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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Interessanter Thread hier.

Das der TO sich kein einziges Mal gemeldet hat, ändert nichts daran.

Seine Sorgen um Wechselkurs und Bewerbungschancen lassen eh noch nicht 
auf konkrete Absichten schließen. Zumal BE als einziger Hinweis auf die 
Qualitäten eh Mau ist.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Für die
> Gesamtheit aller Moderatoren kann diese Freiheit aber nicht gelten, also
> nicht für jeden zum gleichen Zeitpunkt.

Die Leute machen das freiwillig und ohne Bezahlung. Natürlich lässt sich 
da niemand vorschreiben, wann er hier präsent zu sein hat.

Und es ist in einem deutschsprachigen Forum naturgemäß so, dass die 
Leute schlafen, wenn hier Nacht ist und sie am WE besseres zu tun haben, 
als hier rund um die Uhr abzuhängen - gerade bei diesem Wetter.

> Trolle und Nazi-Spammer kennen
> kein freies Wochenende, also können logischerweise auch nicht alle
> Moderatoren am Wochenende und an Feiertagen frei haben.

Doch, können sie. Es gibt keine Vorschriften, wer hier wann Beiträge zu 
sichten hat. Ohne Bezahlung macht das auch niemand. Nicht umsonst gibt 
es im Berufsleben schon bei sonst bezahlter Arbeit nachts und am WE 
entsprechende Aufschläge.

Und: es ist ja nicht so, als würde man hier gar nicht reinschauen - aber 
am WE eben deutlich weniger.

Da muss man dann schon mal etwas warten können, bis ein Beitrag gelöscht 
wird.

: Bearbeitet durch Moderator
von Mark B. (markbrandis)


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Chris D. schrieb:
> Die Leute machen das freiwillig und ohne Bezahlung. Natürlich lässt sich
> da niemand vorschreiben, wann er hier präsent zu sein hat.
>
> Und es ist in einem deutschsprachigen Forum naturgemäß so, dass die
> Leute schlafen, wenn hier Nacht ist und sie am WE besseres zu tun haben,
> als hier rund um die Uhr abzuhängen - gerade bei diesem Wetter.
>
>> Trolle und Nazi-Spammer kennen
>> kein freies Wochenende, also können logischerweise auch nicht alle
>> Moderatoren am Wochenende und an Feiertagen frei haben.
>
> Doch, können sie. Es gibt keine Vorschriften, wer hier wann Beiträge zu
> sichten hat. Ohne Bezahlung macht das auch niemand. Nicht umsonst gibt
> es im Berufsleben schon bei sonst bezahlter Arbeit nachts und am WE
> entsprechende Aufschläge.
>
> Und: es ist ja nicht so, als würde man hier gar nicht reinschauen - aber
> am WE eben deutlich weniger.
>
> Da muss man dann schon mal etwas warten können, bis ein Beitrag gelöscht
> wird.

Ich sehe halt, dass das in anderen Foren (meist US-basiert) 
funktioniert. Möglich ist es also.

Das Argument mit dem ehrenamtlich verstehe ich auch nicht so recht, 
ehrlich gesagt. Es gibt Tausende Menschen, die abends und am Wochenende 
ehrenamtlich in einem Sportverein unterrichten. Die kommen auch nicht 
auf die Idee zu sagen: "Am Wochenende hab ich frei", und die bezahlt 
auch keiner.

von Mark B. (markbrandis)


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Rick M. schrieb:
> Mark B. schrieb:
>> Das was man in Deutschland pro Monat an Miete zahlt, zahlt man in London
>> zum Teil pro Woche(!).
>
> In UK werden die Mieten eh pro Woche angegeben!

Ja, das ist mir bei meinem letzten Besuch in London aufgefallen. :-)

Die Relation: eine Monatsmiete in Deutschland = eine Wochenmiete in 
London kommt aber ungefähr hin. Das fand ich schon recht erschreckend.

Also London besuchen: Klar, gerne.
Dort dauerhaft leben: Allenfalls mit einem sehr gut bezahlten Job.

: Bearbeitet durch User
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Mark B. schrieb:
> Ich sehe halt, dass das in anderen Foren (meist US-basiert)
> funktioniert. Möglich ist es also.

Die haben vermutlich auch kein Schreibrecht ohne Anmeldung.
Dadurch sinkt die Anzahl der Trolle/Nazis natürlich erheblich.

> Das Argument mit dem ehrenamtlich verstehe ich auch nicht so recht,
> ehrlich gesagt. Es gibt Tausende Menschen, die abends und am Wochenende
> ehrenamtlich in einem Sportverein unterrichten. Die kommen auch nicht
> auf die Idee zu sagen: "Am Wochenende hab ich frei", und die bezahlt
> auch keiner.

Auch dort sind ehrenamtliche am Wochenende rar. Und es ist eben schon 
ein Unterschied, ob man mit realen, dankbaren Menschen zu tun hat oder 
mit ein paar Spinnern, die Spaß daran haben und es offenbar als 
erfüllendes Leben betrachten, Foren vollzumüllen.

Natürlich hat mein Engagement bei der Tafel eine ganz andere Motivation.

Weil da dann auch menschlich richtig viel zurückkommt.

Aber das ist hier alles ziemlich OT, daher war es das hier an dieser 
Stelle für mich.

Außerdem ist fantastisches Wetter und wir haben gleich unser 
diesjähriges "Anradeln" mit dem Tandem an der Mosel :-)

von Mark B. (markbrandis)


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Chris D. schrieb:
> Außerdem ist fantastisches Wetter und wir haben gleich unser
> diesjähriges "Anradeln" mit dem Tandem an der Mosel :-)

Viel Spaß Euch :-)

von freeze (Gast)


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A. S. schrieb:
> Das der TO sich kein einziges Mal gemeldet hat, ändert nichts daran.

Ich verfolge den Thread schon aufmerksam, fand nur noch nicht die Zeit, 
auf die unerwartet vielen Beiträge zu antworten.

Du hast aber insofern Recht, dass ich ohne konkrete Bewerbungen und 
Gehaltsvorschläge eher im luftleeren Raum fantasiere. Bislang habe ich 
mir eher Mietobjekte und -preise angeschaut, um zu verstehen, ab wie 
viel Gehalt das Leben in UK überhaupt Spaß machen könnte.

von Denon (Gast)


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Ich glaube der Brexit wird sich umfassend negativ auf GB auswirken.
Ich halte es eher für realistisch das GB in ein, zwei oder drei Jahren 
alles tut um einige wenige Fachkräfte ins Land zu locken (oder wieder in 
die EU zu dürfen).

Außer London ist auf der Insel sowieso nichts zu holen. Dazu haben die 
auch noch nciht realisiert das sie keine Kolonialmacht mehr sind(womit 
nichts mehr ausgepresst werden kann), sondern einfach nur eine Insel mit 
66 Mio. Einwohner.
Da fehlt es bald an allem. Außer vielleicht an Chinesen die sich ähnlich 
günstig einkaufen wie bei den Griechen. Das Potential für die nötige 
Blödheit scheint ja gegeben.

au revoir

von Reinhard S. (rezz)


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Klaus I. schrieb:
>> Noch einfacher ist ein einfaches Gewerbe. Kostet hier "auf'm Amt" €15
>> und 10 Minuten und beschränkt sich auf das Abgeben eines Wisches.
>
> Worauf man noch Post von Finanzamt und IHK bekommt...

Finanzamt ist die übliche Steuererklärung. IHK kommt jedes Jahr die 
Rechnung für den Beitrag, der aber im 2stelligen Euro-Bereich ist und 
bei wenig bis keinem Gewinn auch ganz entfällt/erstattet wird. Mehr 
nicht.

Also ich find das für eine Selbstständigkeit (okay, im Nebenerwerb) sehr 
überschaubar.

: Bearbeitet durch User
von Klaus I. (klauspi)


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Reinhard S. schrieb:
> Klaus I. schrieb:
>>> Noch einfacher ist ein einfaches Gewerbe. Kostet hier "auf'm Amt" €15
>>> und 10 Minuten und beschränkt sich auf das Abgeben eines Wisches.
>>
>> Worauf man noch Post von Finanzamt und IHK bekommt...
>
> Finanzamt ist die übliche Steuererklärung. IHK kommt jedes Jahr die
> Rechnung für den Beitrag, der aber im 2stelligen Euro-Bereich ist und
> bei wenig bis keinem Gewinn auch ganz entfällt/erstattet wird.

So einfach wäre schön, aber da bleibt es ja nicht. Das Finanzamt möchte 
auch noch die Umsatzsteuer und gerade im Nebenerwerb muss man auch an 
die Krankenkasse denken. Und und und...

Ich kenne ein paar Selbständige, Kleingewerbetreibende, Spin-Offs, 
Startups etc. und habe davor höchstem Respekt - gerade weil ich auch 
einige der vielen bürokratischen Hürden dadurch kennengelernt habe. Und 
da ist sicher kein Wisch vom Amt für 15 Eur damit gemeint.

von Jo S. (Gast)


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Insulaner schrieb:
> Ich muss dazu sagen, dass ich als Freelancer unterwegs bin, deswegen
> kann ich nur aus dieser Sicht sprechen.
> Ich mache meine 9-10 Monate im Jahr und die freie Zeit
> gehe ich mit meiner Frau auf Reisen, fürs Alter bleibt auch noch ne gute
> Stange übrig.

Wieviel verdient man in GB als SW-Entwickler / Freelancer?
Gibt es so etwas wie GULP?

Wohnkosten?

von Londonnerer (Gast)


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freeze schrieb:
> Was natürlich ärgerlich ist: seit der Brexit auf der Agenda steht, ist
> der Wechselkurs GBP/Euro von 1.3 auf 1.1 gefallen, was die Gehälter viel
> bescheidener aussehen lässt.

Das kann dir herzlich egal sein, wenn du dein Geld dort ausgibts. Du 
wirst sicher wissen, was die Wohnungen im Raum London kosten und das 
Gehalt ist dort ungleich höher, sodass immer noch mehr über bleibt, als 
hier.

Wenn das nicht, so ist, dann hast dzu zu wenig Gehalt und solltest es 
lassen.

von Ingenieur (Gast)


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Londonnerer schrieb:
> Du wirst sicher wissen, was die Wohnungen im Raum London kosten und das
> Gehalt ist dort ungleich höher, sodass immer noch mehr über bleibt, als
> hier.

Dass bezweifle ich. Bei einem Normalo-Job wie Software-Entwickler bleibt 
weniger übrig als hierzulande - wenn denn überhaupt irgendwas übrig 
bleibt.

Die Lebensqualität ist auf der Insel im Vergleich schlechter, das Wetter 
ebenso, der Brexit gibt einem den Rest. Ich kann gar nicht 
nachvollziehen, warum man dort für mehrere Jahre hinziehen und arbeiten 
wollte. Ist mir wirklich schleierhaft, und ich war schon mehrmals dort; 
weiß also, wovon ich rede.

von Dreamer (Gast)


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> Ist mir wirklich schleierhaft, und ich war schon mehrmals dort;
weiß also, wovon ich rede.

jetzt muss sich Deutschland auch auf 60 Millionen Refugees aus UK 
vorbereiten?


> Man soll also bitte nicht so tun, als wäre DE für Unternehmer der
> Horror.
> Das ist vollkommener Unsinn.


Das Problem in Deutschland ist nicht das Gründen, sondern falls etwas 
schief geht. Wenn etwas schief geht (wie bei mir - Erpressung durch 
Zulieferer, schlechte Bestücker (Kurzschlüsse unter BGAs und ähnlichen), 
Termindruck) kann man sich sicher sein dass der Staat der Letzte ist der 
kommt und nochmal zuschlägt und auch fordert das man kostenlos für ihn 
arbeitet und ihm das Geld nachwirft.

Von Deutschland kann ausländischen Fachkräften (oder überhaupt 
Fachkräften die sich mit den Gesetzen nicht gut auskennen) nur abraten.

Die Rechts-Unsicherheit für zugezogene die Geld verdienen ist ein großes 
Problem (keine ausländischen Fachkräfte kennen sich mit den deutschen 
Gesetzen aus, davon kann man ja auch nicht ausgehen).

Elektronik ist ohnehin international, besser man sucht sich ein Land 
welches bessere Spielregeln bietet.

Chris D. ist bzw. war bis jetzt wohl nur Unternehmer in Deutschland, bei 
dem alles wie im Lehrbuch verlief (sprich er wohl nicht die Abgründe des 
Staates kennengelernt hat). Das mag so auch gut sein, es gibt jedoch 
auch andere wie mich wo die Dinge einfach holpriger verlaufen.

Der deutsche Staat müsste einfach Situationen berücksichtigen die nicht 
so optimal verlaufen und anstatt abzustrafen eher ein Auge zudrücken, 
dann gäbe es meine Kritik am deutschen Staat nicht - das sieht das 
Gesetz in Deutschland aber nicht vor.
Als Angestellter bekommt man von alledem ja nichts mit.

So schreibe bei dem Beitrag auch nur 1x und werde mich da jetzt auch wie 
beim anderen Beitrag zurückhalten. Viele Grüße aus Asien.

von IT G. (it-guy)


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Londonnerer schrieb:
> das
> Gehalt ist dort ungleich höher

Ja, wenn man vorher in Meckpom aufm Land gewohnt hat und bei der 
örtlichen webseitenbastelbude Azubi war.

Londonnerer schrieb:
> Wenn das nicht, so ist, dann hast dzu zu wenig Gehalt und solltest es
> lassen.

Dann such mir doch mal fix ein paar SW Entwickler Jobs wo man 130.000 
Pfund MIMIMUM verdient um halbwegs gleich zu ziehen mit Deutschland.
In London brauch es eher 180.000 Pfund um dann etwas besser zu leben.

Die gibt es ja nicht mal für IT Sec Profis.

einfach mal auf indeed.uk schnuppern.

Beispiele wo man das Einkommen locker leicht auch in DE verdienen kann 
statt London (2-4x teurer als München!):
https://www.indeed.co.uk/cmp/Ingenio-Global/jobs/Senior-Devop-Engineer-5bb9e2b1f92d954a?

https://www.indeed.co.uk/cmp/Government-Charity/jobs/Lead-Penetration-Tester-8b20c3326ceb3dd9?
So eine schreiben wir gerade aus, Einkommen ÜT, als ab 120.000 brutto.

https://jobs.axa.co.uk/job-description/19000109?src=JB-10302
Wer fängt für die paar Kröten in einer der teuersten Städte der welt an?

: Bearbeitet durch User
von freeze (Gast)


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IT G. schrieb:
> In London brauch es eher 180.000 Pfund um dann etwas besser zu leben.

Im Vergleich mit wie viel Euro brutto in Deutschland?

von Jo S. (Gast)


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Habe mir einige Wohnungsangebote in London angesehen und bin überrascht, 
dass die Mieten gar nicht so hoch sind.

Abgabenlast: Brutto-Netto-Rechner wäre interessant.

von Ingenieur (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Habe mir einige Wohnungsangebote in London angesehen und bin überrascht,
> dass die Mieten gar nicht so hoch sind.

Du hast leider übersehen, dass die Mieten in GB pro Woche angegeben 
werden. ;)

von Denon (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Abgabenlast: Brutto-Netto-Rechner wäre interessant.

Im ersten Post schreibt der TO das 2320€ von 3000€ übrig bleiben. 
Demnach nicht ganz 23% Abgabe. Ich weiß natürlich nicht ob das richtig 
ist und ob berücksichtigt wird das noch KV & Co weg muss um einen 
einigermaßen fairen Vergleich zum deutschen Netto zu haben.

von freeze (Gast)


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Denon schrieb:
> nd ob berücksichtigt wird das noch KV & Co weg muss um einen
> einigermaßen fairen Vergleich zum deutschen Netto zu haben

Nein, KV wird in Großbritannien vom steuerfinanzierten NHS abgedeckt.

Das allerdings chronisch unterfinanziert ist, wie ich paar Mal gehört 
habe. Nicht von Briten selbst, die sind gewöhnlich stolz auf ihr System.

von Jo S. (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Du hast leider übersehen, dass die Mieten in GB pro Woche angegeben
> werden. ;)

Nein, das habe ich nicht übersehen, das ist mir bekannt.  ;)

von Mark B. (markbrandis)


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Jo S. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Du hast leider übersehen, dass die Mieten in GB pro Woche angegeben
>> werden. ;)
>
> Nein, das habe ich nicht übersehen, das ist mir bekannt.  ;)

Dann musst Du Dich verkuckt haben. Die Mieten in London sind sackteuer, 
das ist allgemein bekannt:

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/mietpreise-fuer-londoner-wohnungen-erstmals-ueber-1500-pfund-13649681.html

https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article151417176/Hohe-Mieten-vertreiben-Londoner-aus-der-Stadt.html

von Ingenieur (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Du hast leider übersehen, dass die Mieten in GB pro Woche angegeben
> werden. ;)
>
> Nein, das habe ich nicht übersehen, das ist mir bekannt.  ;)

Dann dürfte dir aber auch aufgefallen sein, dass die Mieten ein 
Mehrfaches von in Deutschland üblichen Summen ausmachen. Weniger 
verdienen und dafür höhere Lebenshaltungskosten ist in GB die Devise. Da 
bleibe ich doch lieber hier.

von Name H. (hacky)


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Naja. In England kommt das tolle Gefuehl dazu im grossen Empire leben zu 
duerfen. Resp was davon uebrig ist nachdem die (fast kostenlosen) 
Putzkraefte gegangen sind. Das ergibt dann zusaetzlich das ebenso tolle 
Gefuehl, es viel besser zu haben wie in den (frueher einmal) zeitlosen 
und grandiosen Staedten wie Neapel oder Rom.
Zusammen sind das Erfahrungen, von denen man noch den Enkeln erzaehlen 
kann.

: Bearbeitet durch User
von teekanne (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Weniger
> verdienen und dafür höhere Lebenshaltungskosten ist in GB die Devise.

Ich glaube, dass das Netto in UK schon sehr vergleichbar war, zumindest 
vor dem Verfall des GBP.

50k GBP im Jahr klingt nach wenig, sind aber 3100 Pfund Netto im Monat, 
was einmal fast 4000 Euro waren -- entspricht 75k Euro in Deutschland.

von Insulaner (Gast)


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von A. K. (prx)


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Mit dem Brexit wird alles besser. Wenn die Immigranten endlich alle 
rausgeekelt wurden, dann werden auch wieder Wohnungen frei.

Wenn man etwas sucht, kann man in GB auch viel billiger leben: "You 
would need around 2,878.86€ (2,522.07£) in Belfast to maintain the same 
standard of life that you can have with 4,000.00€ in Munich (assuming 
you rent in both cities)."
https://www.numbeo.com/cost-of-living/compare_cities.jsp?country1=Germany&country2=United+Kingdom&city1=Munich&city2=Belfast

: Bearbeitet durch User
von Jo S. (Gast)


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freeze schrieb:
> Ein mir bekannter Softwareentwickler ist Anfang 2000er nach London
> ausgewandert und dort hochzufrieden.

Frag ihn!

Es gibt noch 2 andere Expats in Kleinbritannien, die manchmal im Forum 
erscheinen. Mußte halt suchen und kontaktieren.

Das allgemeine Geschwätz hier ist nicht nur nutzlos, sondern sogar 
schädlich.   ;)

Viel Glück!
             Jo S.

Beitrag #5741126 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Schwäzzzer (Gast)


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Nun, als Nettozahler in der EU wird GB ohne die EU durchstarten. Dann 
fliegen die Kosten verursachenden EU Pfeifen raus. Und dann geht es ganz 
steil nach oben, die ueberschuessige Kohle geht dann zB in die 
Infrastruktur, wo noch etwas Nachholbedarf da ist.

Was auch immer sie machen, sie machen es gut, sonst waeren sie ja nicht 
Nettozahler.

von freeze (Gast)


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Insulaner schrieb:
> Aber man muss ja nicht in London wohnen

Wieso zieht es dann junge Akademiker aus ganz Großbritannien dorthin, 
obwohl sie wissen, dort auf 20 qm leben zu müssen? Ich glaube schon, 
dass die Jobaussichten in der Provinz eher mau sind.

von Rick M. (rick-nrw)


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freeze schrieb:
> Insulaner schrieb:
>> Aber man muss ja nicht in London wohnen
>
> Wieso zieht es dann junge Akademiker aus ganz Großbritannien dorthin,
> obwohl sie wissen, dort auf 20 qm leben zu müssen? Ich glaube schon,
> dass die Jobaussichten in der Provinz eher mau sind.

Ist in Deutschland nicht anders, in Stuttgart findet man eher einen 
"gut" bezahlten Job, dafür sind die Mieten sehr hoch.
Am Arsch der Welt, lebt es sich viel günstiger, Jobs sind da eher rar 
und die Bezahlung deutlich schlechter.

Bevor es keine halbwegs sichere Regelungen gibt, wie man mit nicht 
UK-Mitarbeitern oder nicht UK-Freelancern nach dem Brexit umgeht, würde 
ich mich maximal nur umschauen.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Rick M. schrieb:
> Ist in Deutschland nicht anders

Nun, Deutschland ist doch schon weniger zentralisiert. Großbritannien 
ist in der 1. Welt eine Ausnahmeerscheinung dahingehend, wie stark die 
Unterschiede zwischen London und dem Rest des Landes sind.

von Mark B. (markbrandis)


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David S. schrieb:
> Rick M. schrieb:
>> Ist in Deutschland nicht anders
>
> Nun, Deutschland ist doch schon weniger zentralisiert. Großbritannien
> ist in der 1. Welt eine Ausnahmeerscheinung dahingehend, wie stark die
> Unterschiede zwischen London und dem Rest des Landes sind.

Manche sagen, mit Paris und Frankreich verhielte es sich ähnlich.

von adam (Gast)


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Scheinbar ist es günstiger in Polen zu wohnen und mit dem Flieger nach 
London zu pendeln, als direkt in London zu wohnen...

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/extrem-pendeln-mit-dem-flugzeug-zur-uni-a-1088700.html

von Al-Koholoida (Gast)


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adam schrieb:
> Scheinbar ist es günstiger in Polen zu wohnen und mit dem Flieger
> nach
> London zu pendeln, als direkt in London zu wohnen...
>
> 
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/extrem-pendeln-mit-dem-flugzeug-zur-uni-a-1088700.html

genau diese Erfahrung haben viele aus dem Bekanntenkreis gemacht.
Breslau ist geil. Frauen sind gepflegt und sehr hübsch (im Vergleich zu 
deutschen Chantals und Jessikas einfach Top Models)

von teekanne (Gast)


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adam schrieb:
> in Polen zu wohnen und mit dem Flieger nach
> London zu pendeln

Das ist doch die Hölle, wer hält sowas länger als eine Arbeitswoche 
durch?

von Denon (Gast)


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teekanne schrieb:
> adam schrieb:
>> in Polen zu wohnen und mit dem Flieger nach
>> London zu pendeln
>
> Das ist doch die Hölle, wer hält sowas länger als eine Arbeitswoche
> durch?

Nur die besten der besten.
Alle anderen sitzen Nachmittags im Graten und grillen.

von Jan L. (ranzcopter)


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Schwäzzzer schrieb:
> Was auch immer sie machen, sie machen es gut, sonst waeren sie ja nicht
> Nettozahler.

nach der Logik machen "wir" es aber viiiel besser, denn wir sind die 
erheblich grösseren Nettozahler...

von Arbeiter (Gast)


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Hallo
"
https://www.numbeo.com/cost-of-living/compare_cities.jsp?country1=Germany&country2=United+Kingdom&city1=Munich&city2=London

Aber man muss ja nicht in London wohnen

https://www.numbeo.com/cost-of-living/compare_cities.jsp?country1=Germany&country2=United+Kingdom&city1=Munich&city2=Oxford

https://www.numbeo.com/cost-of-living/com
"

Insgesamt also kein so großer Unterschied (wobei London und München 
ausgerechnet die Extreme beiderseits sind) - wobei man halt darauf 
achten muss in welchen Bereich die großen Unterscheide liegen:
Zigaretten könnten z.B. 10mal teurer sein - würde mich nicht 
interessieren.

Auch wie teuer ein Kindergartenplatz (schwer vergleichbar da hier in DL 
erfreulicher Weise niemand die vollen Kosten zahlen muss - wie ist das 
im UK?) würde uns jetzt nicht mehr wirklich (außer in  theoretischen 
Sozialdiskussionen)  interessieren - vor einigen Jahren aber sehr wohl.

Auch mit unseren Gesundheitssystem liegt so manches im argen - hängt 
aber auch praktisch von den (teilweise überzogenen?) Erwartungen und 
ganz extrem aber auch von der Region und den jeweiligen Krankenhaus (der 
Praxis)ab.


Man muss sich halt ganz genau seine Ansprüche und Interessen anschauen 
und erahnen was einen in der Zukunft wohl wichtig sein wird was 
zugegebener Weise nicht ganz einfach ist...

Da nun aber eben nicht hunderttausende Briten auswandern:
Schaut euch mal um - wie viele Briten laufen euch so auf der Straße in 
Kontinentaleuropa über den Weg, sind Arbeitskollegen, fahren euch im 
Taxi zum Flughafen, bringen euch das Paket von Amazon an die Tür..., 
bilden in sich abgeschlossene Gemeinschaften, haben fast "eigene" 
Stadtviertel für sich...?

Die Anzahl ist doch sehr überschaubar, ganz im Gegensatz von vielen 
Menschen aus anderen Staaten.
Es kann es im Vereinigten Königreich insgesamt gar nicht so schlecht 
aussehen - sowohl für den einfachen Arbeiter als auch für den 
Akademiker.
In GB ist das Gras bestimmt auch nicht grüner, aber insgesamt dürfte es 
den einzelnen "Durchschnittsbürger" auch nicht schlechter gehen.

"Wieso zieht es dann junge Akademiker aus ganz Großbritannien dorthin,
obwohl sie wissen, dort auf 20 qm leben zu müssen? Ich glaube schon,
dass die Jobaussichten in der Provinz eher mau sind."

Das Frage ich mich in Deutschland, halt bezogen auf München, Köln, 
Hamburg, Berlin und Frankfurt a.Main auch - das wird wohl nicht nur an 
den Jobaussichten liegen - irgendwie spielen da auch rein emotionale 
Gründe mit hinein - nur halt nicht ganz so extrem wie in GB was man 
schon daran erkennt das man wenigsten 5 Städte in Deutschland aufzählen 
kann.


Arbeiter

von Little Britain (Gast)


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Im Augenblick weiß niemand, was aus UK nach dem Brexit wird. Die Briten 
wissen noch nicht einmal, was sie überhaupt wollen.

Denkbar schlechtester Zeitpunkt, um zu migrieren. Ich würde nicht einmal 
einen Ausflug für die Zeit nach Ende März buchen wollen. Vielleicht 
funktioniert nicht einmal der Flugverkehr wegen irgendwelcher legaler 
Probleme oder unterbrochenen Lieferketten.

von Michael B. (laberkopp)


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Arbeiter schrieb:
> schwer vergleichbar da hier in DL
> erfreulicher Weise niemand die vollen Kosten zahlen muss

Echt ? Merkwürdig daß manche sie dann zahlen.

Little Britain schrieb:
> Die Briten wissen noch nicht einmal, was sie überhaupt wollen.

Doch: Daß die Politiker ENDLICH mal machen was das Volk ihnen 
aufgetragen hat, und nicht zehntausend Ausflüchte um so lange abstimmen 
zu lassen bis ihnen der Wahlausgang gefällt.

von Arbeiter (Gast)


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Hallo

"Echt ? Merkwürdig daß manche sie dann zahlen."

Nicht den persönlichen und Einkommensabhängigen Höchstsatz mit den 
tatsächlich Kosten verwechseln die zu zahlen wären wenn der Staat (wir 
alle über unsere Steuern) nichts Finanzieren würde.
Müsste man diese Kosten komplett zahlen würde so gut wie kein Kind einen 
Kindergarten besuchen können - bzw. Kindergärten wären eine Art 
Vorschule des Jahres 1870 (bitte jetzt nicht auf die Goldwaage legen - 
ich nehme an das klar ist auf was ich anspiele).

Arbeiter

von Jo S. (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Du hast leider übersehen, dass die Mieten in GB pro Woche angegeben
>> werden. ;)
>
> Nein, das habe ich nicht übersehen, das ist mir bekannt.  ;)

https://www.gumtree.com/search?featured_filter=false&q=&property_number_beds=1&search_category=property-to-rent&urgent_filter=false&property_type=flat&sort=date&search_scope=false&photos_filter=false&search_location=South+West+London&distance=3

Monatsmieten: pm

von pumuckl (Gast)


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Der Brexit wird nun offensichtlich aufgeschoben, falls er denn überhaupt 
stattfindet. Ist also doch ein guter Zeitpunkt, Inselluft zu schnuppern.

von Jo S. (Gast)


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pumuckl schrieb:
> Der Brexit wird nun offensichtlich aufgeschoben

Das war seit Monaten schon absehbar. Brexit erst nach den EU-Wahlen. Man 
befürchtet sonst hohe Wahlergebnisse für die EU-Gegner.

von Zocker_55 (Gast)


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> Re: Als Softwareentwickler nach Großbritannien

Was willst du dort ?

von Cyblord -. (cyblord)


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Jo S. schrieb:
> pumuckl schrieb:
>> Der Brexit wird nun offensichtlich aufgeschoben
>
> Das war seit Monaten schon absehbar. Brexit erst nach den EU-Wahlen. Man
> befürchtet sonst hohe Wahlergebnisse für die EU-Gegner.

So ganz abzusehen war und ist das nicht. Da das enorme juristische 
Probleme mit sich bringen würde, da UK da dann mitmachen müsste

von Ingenieur (Gast)


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pumuckl schrieb:
> Der Brexit wird nun offensichtlich aufgeschoben, falls er denn
> überhaupt stattfindet. Ist also doch ein guter Zeitpunkt, Inselluft zu
> schnuppern.

Hä, was ändert das denn? Ein paar Wochen oder Monate hin oder her beim 
Brexit macht einen längeren Arbeitsaufenthalt dort genauso unsicher wie 
vorher.

von A. K. (prx)


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pumuckl schrieb:
> Der Brexit wird nun offensichtlich aufgeschoben,

"Offensichtlich" ist ein starkes Wort für den dicken Londoner Nebel, der 
weiterhin den Brexit umschwadet. Zumal es nur was bringt, wenn die 
Briten ein konkretes Programm für die Verlängerung haben.

von Jo S. (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> pumuckl schrieb:
>> Der Brexit wird nun offensichtlich aufgeschoben, falls er denn
>> überhaupt stattfindet. Ist also doch ein guter Zeitpunkt, Inselluft zu
>> schnuppern.
>
> Hä, was ändert das denn? Ein paar Wochen oder Monate hin oder her beim
> Brexit macht einen längeren Arbeitsaufenthalt dort genauso unsicher wie
> vorher.

Sehe ich ähnlich. Erst mal abwarten, welche Regelungen beschlossen 
werden.

von Jo S. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> da UK dann mitmachen müsste

Das werden sie, weil sie 2 zusätzliche Monate gut gebrauchen können.

von A. K. (prx)


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Jo S. schrieb:
> weil sie 2 zusätzliche Monate gut gebrauchen können.

Wofür? Um 2 Monate länger Zeit zu schinden? Oder bis die beiden Parteien 
gänzlich auseinander fliegen?

von Cyblord -. (cyblord)


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Jo S. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> da UK dann mitmachen müsste
>
> Das werden sie, weil sie 2 zusätzliche Monate gut gebrauchen können.

Puh aber EU Wahlkampf mit allem Pipapo obwohl man quasi schon draußen 
ist und draußen sein will ist auch mal mau.

von Name H. (hacky)


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Irgendwie ist das ganze Theater um die innerirische Grenze nicht ganz 
durchsichtig. Zwischen Norwegen und Schweden gibt es auch keine Grenze. 
Dabei sind beide in Schengen. Das eine in der EU, das andere Nicht.
Waehrend Irland und England beide nicht in Schengen sind.

Was soll das Gezerre ? Und sonst sollen sie Nordirland zurueckgeben, sie 
haben's eh gestohlen..

: Bearbeitet durch User
von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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freeze schrieb:
> Auch sind die Lebenshaltungskosten in London katastrophal hoch

mit 'nem Klickjob kann man doch auf dem Land wohnen

von A. K. (prx)


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Name H. schrieb:
> Irgendwie ist das ganze Theater um die innerirische Grenze nicht ganz
> durchsichtig. Zwischen Norwegen und Schweden gibt es auch keine Grenze.

Norwegen ist im EWR, weshalb beiderseits der Grenze zu Schweden in 
vielen Fragen die gleichen und von der EU definierten Regeln gelten. Aus 
genau dieser schon bisher als Fremdbestimmung empfundenen Situation 
wollen viele Briten aber raus.

> Dabei sind beide in Schengen. Das eine in der EU, das andere Nicht.
> Waehrend Irland und England beide nicht in Schengen sind.

Es geht nicht um Schengen. Da bisher beide Seiten in der EU sind, gibt 
es für Waren- und Personenverkehr mit oder ohne Schengen wenig Grund für 
Kontrollen. Es ist keine Zollgrenze und beiderseits gilt die 
EU-Freizügigkeit.

Wird die innerirische Grenze zu EU-Aussengrenze ohne Vertrag, wird sie 
zur Zollgrenze und es gelten die WTO-Zollregeln. Die Abschaffung der 
Freizügigkeit wiederum war ein erklärtes Ziel der Brexit-Befürworter.

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Name H. schrieb:
> Zwischen Norwegen und Schweden gibt es auch keine Grenze.

Norwegen und Schweden sind aber beides Mitglieder der selben 
Freihandelszone (Stichwort "Modell Norwegen").
Die Briten wollen aber genau diese Freihandelszone verlassen weil das 
Empire dank seiner Marktmacht gegenüber den Amis und Chinesen viel 
bessere Konditionen aushandeln kann als die EU.
Oder irgendwie so.

: Bearbeitet durch User
von Mark B. (markbrandis)


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Cyblord -. schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> Cyblord -. schrieb:
>>> da UK dann mitmachen müsste
>>
>> Das werden sie, weil sie 2 zusätzliche Monate gut gebrauchen können.
>
> Puh aber EU Wahlkampf mit allem Pipapo obwohl man quasi schon draußen
> ist und draußen sein will ist auch mal mau.

Tatsächlich draußen sein will etwa die Hälfte der Bevölkerung. Die 
andere Hälfte will es nicht. Das macht es ja gerade so schwierig.

Wenn eine große Mehrheit für den Brexit wäre, wäre er wohl schon längst 
geschehen.

von A. K. (prx)


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Le X. schrieb:
> Die Briten wollen aber genau diese Freihandelszone verlassen weil das
> Empire dank seiner Marktmacht gegenüber den Amis und Chinesen viel
> bessere Konditionen aushandeln kann als die EU.

Weshalb die auch uns wohlbekannte Sorge vor Chlorhähnchen und 
Hormonrindern in GB frisch umgeht. Realistischerweise muss man annahmen, 
dass der heissersehnte Freihandelsvertrag mit den USA diese Kröten 
enthalten wird.

von A. K. (prx)


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Mark B. schrieb:
> Tatsächlich draußen sein will etwa die Hälfte der Bevölkerung. Die
> andere Hälfte will es nicht. Das macht es ja gerade so schwierig.

Wäre es nur so einfach und es gäbe nur zwei Positionen. Tatsächlich gibt 
es geschätzt ein halbes Dutzend verschiedener Positionen quer durch 
beide grossen Parteien.

Die Hälfte/Hälfte-Entscheidung war, als die meisten keine Ahnung hatten, 
worüber sie wirklich abstimmten. Das ist nun eine Weile her, man weiss 
mehr, dazu kommt aber noch eine Portion Patriotismus und "entschieden 
ist entschieden, basta". Weiss man wirklich, was das Volk heute will?

: Bearbeitet durch User
von Name H. (hacky)


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Danke fuer die Erklaerungen.

> Die Briten wollen aber genau diese Freihandelszone verlassen weil das
> Empire dank seiner Marktmacht gegenüber den Amis und Chinesen viel
> bessere Konditionen aushandeln kann als die EU.

Das grosse Empire ... weltumspannend, schlagkraeftig, ... common wealth 
=  Allen geht es gut, den Einen geht es besser. Sie waren so 
grosszuegig, dass Eisenbahnen gebaut und geschenkt wurden um die 
Resourcen abzuzuegeln. Egal.

Diese gewaltige Markmacht soll nun besser eingesetzt werden. Ja. Gut, 
dem soll man sich nicht entgegenstellen, besser als zermalmt zu werden.

Die erzielten Erfolge sollen dann mit den Mitgliedern des Commonwealth 
geteilt werden ? Welchen ?

von Cyblord -. (cyblord)


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A. K. schrieb:
> Wäre es nur so einfach und es gäbe nur zwei Positionen. Tatsächlich gibt
> es geschätzt ein halbes Dutzend verschiedener Positionen quer durch
> beide grossen Parteien.

Eigentlich will UK doch einfach alle Vorteile der EU, ohne irgendwelche 
Nachteile. Alles andere ist seit deren Beitritt immer nur das drumgerede 
um genau diesen Punkt.
Der Brexit ist ebenfalls nichts anderes.

> Die Hälfte/Hälfte-Entscheidung war, als die meisten keine Ahnung hatten,
> worüber sie wirklich abstimmten.
Also die Wahl war recht eindeutig. Raus aus der EU. Ja oder Nein.
Mann kann nicht auf der einen Seite für Volksabstimmungen sein, und auf 
der anderen Seite dem Volk dann die Kompetenz absprechen.

Es ist immer sehr billig nach einer Abstimmung zu argumentieren, das 
Volk hätte ja gar nicht gewusst.

Ich bin allerdings aus anderem Grund gegen solche Volksabstimmungen: 
Verantwortung. Wer hat die Verantwortung für den Austritt? Niemand. Das 
Volk hat abgestimmt und Politiker müssen nun ausführen, wovon sie nicht 
überzeugt sind. Das halte ich für problematisch. Es ist besser wenn eine 
Partei den Austritt als Programm hat, gewählt wird, und dann den MP 
stellt der den Austritt durchzieht. So ist die Verantwortung klar 
geregelt. Wer die IDee hatte zieht das nun durch und muss dem Volk Rede 
und Antwort stehen. Auch wenn es schief läuft.
Aber heute? Jeder zuckt mit den Schultern und sagt "Das Volk hat 
entschieden, was soll ich machen".

> Das ist nun eine Weile her, man weiss
> mehr, dazu kommt aber noch eine Portion Patriotismus und "entschieden
> ist entschieden, basta".

Nur kann es eben auch nicht legitim sein, so lange Abstimmen zu lassen 
bis das Ergebnis passt.

: Bearbeitet durch User
von Mark B. (markbrandis)


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Cyblord -. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Wäre es nur so einfach und es gäbe nur zwei Positionen. Tatsächlich gibt
>> es geschätzt ein halbes Dutzend verschiedener Positionen quer durch
>> beide grossen Parteien.
>
> Eigentlich will UK doch einfach alle Vorteile der EU, ohne irgendwelche
> Nachteile.

Ja und genau das geht natürlich nicht.

von A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
>> Die Hälfte/Hälfte-Entscheidung war, als die meisten keine Ahnung hatten,
>> worüber sie wirklich abstimmten.

> Also die Wahl war recht eindeutig. Raus aus der EU. Ja oder Nein.

Aber die 350 Mio £ pro Woche für das Gesundheitssystem, wohin sind die 
verschwunden? Hat das mittlerweile flüchtende Gesundheitspersonal die 
etwa mitgenommen?

von A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Es ist besser wenn eine
> Partei den Austritt als Programm hat, gewählt wird, und dann den MP
> stellt der den Austritt durchzieht.

Beide grossen britischen Parteien waren und sind offiziell für den 
Austritt. Keine im Mehrheitswahlrecht relevante Partei ist dagegen. Da 
hat der vegetarische Wähler also zwischen Bierschinken und Schinkenwurst 
zu entscheiden, weil die Käsebrötchen schon lange nicht mehr im Angebot 
sind.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Nur kann es eben auch nicht legitim sein, so lange Abstimmen zu lassen
> bis das Ergebnis passt.

Also die Strategie May. Das Parlament so lange über die Kröte abstimmen 
zu lassen, bis sie 29. März 22:59 vielleicht doch noch geschluckt wird.

Doch, in diesem Fall liesse sich eine zweite Volksabstimmung schon 
legitimieren. Weil man diesmal konkrete Fragen stellen könnte. Etwa den 
vorbereiteten EU-Vertrag, Norwegen+, "habs nicht so gemeint" und Crash.

Allerdings dürfte man dann nur Lösungen reinschreiben, die realistisch 
sind. Sonst kommt "EU-Vertrag ohne Backstop" raus - und dann? Man könnte 
natürlich noch die Iren abstimmen lassen, was sie davon halten, denn 
davon wird die EU-Position massgeblich bestimmt. Tja, wenn man noch 2 
Jahre Zeit hätte...

: Bearbeitet durch User
von Wissender (Gast)


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Demokratie kann nicht funktionieren weil die Dummen in der Mehrheit sind

von A. K. (prx)


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Demokratie funktioniert (meist), obwohl die Dummen in der Mehrheit sind.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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A. K. schrieb:
> Demokratie funktioniert (meist), obwohl die Dummen in der Mehrheit sind.

Richtig.
Weil die Dummen sich selten organisieren und meist auch gar nicht wählen 
gehen.
Aber direkte Demokratie erhöht das Risiko das Dumme Entscheidungen mit 
nicht abzusehenden Seiteeffekten getroffen werden.

von Marten Morten (Gast)


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Name H. schrieb:
> Irgendwie ist das ganze Theater um die innerirische Grenze nicht ganz
> durchsichtig. Zwischen Norwegen und Schweden gibt es auch keine Grenze.
> Dabei sind beide in Schengen. Das eine in der EU, das andere Nicht.
> Waehrend Irland und England beide nicht in Schengen sind.

Wenn du Zeit hast, die Irish Times hat eine schöne Artikelserie über die 
Grenze. https://www.irishtimes.com/news/world/brexit/borderlands

> Was soll das Gezerre ?

https://www.irishtimes.com/news/world/brexit/borderlands/keeping-peace

> Und sonst sollen sie Nordirland zurueckgeben, sie
> haben's eh gestohlen..

Auch das ist komplizierter 
https://www.irishtimes.com/news/ireland/irish-news/the-history-of-the-irish-border-from-plantation-to-brexit-1.3769423

von Schottlandkenner (Gast)


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Die Situation in Irland ist eine Sache, die in Schottland eine andere.
 Dort steppt inzwischen der Bär! Die raffen zusammen, was das Zeug hält 
und ziehen Investment ins Land.

In Grossbrittannien hat sich die Stimmung auch gedreht:

Nach Untersuchungen der university of buckingham gab es seit der 
Entscheidung des Brexit seit 2016 bereits ein Deinvestmet von einer 
Billion brittischen Pfund "one trillion Pounds"). Der finanzielle loss 
beträgt 800.000 Mio Euro in der Woche.

Das haben Viele jetzt kapiert und schütteln sich.

Nur die Tory-Partei hängt noch an ihren Zöpfen. Dort regieren die 
englischen Eliten der Elite-Unis, die sich gegenseitig kennen und 
stützen.

von MiWi (Gast)


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Schottlandkenner schrieb:

>
> In Grossbrittannien hat sich die Stimmung auch gedreht:
>
> Nach Untersuchungen der university of buckingham gab es seit der
> Entscheidung des Brexit seit 2016 bereits ein Deinvestmet von einer
> Billion brittischen Pfund "one trillion Pounds"). Der finanzielle loss
> beträgt 800.000 Mio Euro in der Woche.
>

das mit den Nullen und dem Zitieren von vertrauenswürdigen Quellen übst 
Du besser nochmals und probierst es dann wieder, ok?

von Marian M. (mrhat2010)


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MiWi schrieb:
> Schottlandkenner schrieb:
>
>>
>> In Grossbrittannien hat sich die Stimmung auch gedreht:
>>
>> Nach Untersuchungen der university of buckingham gab es seit der
>> Entscheidung des Brexit seit 2016 bereits ein Deinvestmet von einer
>> Billion brittischen Pfund "one trillion Pounds"). Der finanzielle loss
>> beträgt 800.000 Mio Euro in der Woche.
>>
>
> das mit den Nullen und dem Zitieren von vertrauenswürdigen Quellen übst
> Du besser nochmals und probierst es dann wieder, ok?

Gab tatsächlich eine Meldung die von "trillion Pounds" sprach, und er 
ist korrekt die "trillion" mit Billion zu übersetzen, den im Englischen 
kommt nach "million" "billion" und nicht Milliarde

von Ing. (Gast)


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Wissender schrieb:
> Demokratie kann nicht funktionieren weil die Dummen in der
> Mehrheit sind

Sehe ich ähnlich. Die meisten Wähler informieren sich kein bisschen über 
die Wahlprogramme /-versprechen und der daraus resultierenden Folgen für 
die Gesellschaft, obwohl es heute mehr Möglichkeiten gibt als je zuvor. 
Zudem scheinen viele ein wirklich schlechtes Gedächtnis zu haben was die 
Versprechen der Politik angeht. Es Bequemlichkeit und Trägheit der 
Menchen, nicht nur Dummheit. Auch mit Durchschnitts-IQ kann man die 
richtigen Schlüsse ziehen, wenn man sich nur informiert. Aber gerade das 
ist mit Mühe und Arbeit verbunden, wenn’s nicht gerade ein Hobby ist.

Ich war nur ein einziges Mal im Wahllokal, als ich gerade volljährig 
wurde. Man war ich stolz damals gewählt zu haben, heute ist mir das nur 
noch peinlich.

Das Leben selbst ist ein Selektionsprozess erster Ordnung, nicht aber 
die Demokratie, hier gilt Masse statt Klasse. Das macht es der Politik 
sehr leicht.

von Udo S. (urschmitt)


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A. K. schrieb:
> Demokratie funktioniert (meist), obwohl die Dummen in der Mehrheit sind.

Demokratie funktioniert max. halbwegs, weil die Intelligenten oft 
asoziale gierige Arschlöcher sind, die sich, wenn es von Vorteil ist, 
gerne dumm stellen.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ing. schrieb:
> Die meisten Wähler informieren sich kein bisschen über
> die Wahlprogramme /-versprechen

weil das Versprochene eh nicht gehalten wird.

So wähle ich die Partei/Person,
dessen Plakat mir am Wahltage grad am besten gefällt.

Extremisten und Parteien, die per 5% wegzufallen drohen, ausgenommen.
Da kann man auch noch so doll werben,
dass sich Arbeit wieder lohnen müsse

von Bernd (Gast)


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Udo S. schrieb:

> A. K. schrieb:
>> Demokratie funktioniert (meist), obwohl die Dummen in der Mehrheit sind.
>
> Demokratie funktioniert max. halbwegs, weil die Intelligenten oft
> asoziale gierige Arschlöcher sind, die sich, wenn es von Vorteil ist,
> gerne dumm stellen.

Ihr beide seid hocchverblöded ()Bildzeitungsleser?), weil der erste 
glaubt, dass die Dummen in der Demokratie die Mehrheit stellen, der 
zweite, weil er nicht einmal eine Vorstellung von Demokratie hat.


"Forum: Ausbildung, Studium & Beruf" wie man es kennt & liebt.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Name H. schrieb:
> Es gibt Laender, da bist du ueber den Arbeitgeber krankenversichert.
> Wenn du krank wirst, deshalb den Job verlierst, was geschieht dann?

Mittlerweile habe einige US-amerikanische Versicherungen das ganze auf 
die Spitze getrieben: der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer 
verpflichtet sich, dem Arbeitnehmer im Falle eines Arbeitsunfalls 
fristlos zu kündigen, und zwar noch bevor er im Krankenhaus eintrifft. 
Nach dem dortigen Recht kann der Arbeitnehmer auch nicht einfach einen 
bestehenden Versicherungsvertrag übernehmen, sondern er steht dann 
komplett unversichert da. Der Arbeitgeber ist auch fein raus aus der 
Sache, denn zum Zeitpunkt des Unfalls selbst war der Arbeitnehmer ja 
schließlich noch krankenversichert.

von Jo S. (Gast)


Angehängte Dateien:

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Ing. schrieb:
> Wissender schrieb:
>> Demokratie kann nicht funktionieren weil die Dummen in der
>> Mehrheit sind
>
Das wußte Friedrich Schiller auch schon.

> Sehe ich ähnlich. Die meisten Wähler informieren sich kein bisschen über
> die Wahlprogramme /-versprechen und der daraus resultierenden Folgen für
> die Gesellschaft,

Viele Wahlberechtigte haben folgende Einstellung:
"Ob ich wähle oder nicht, wen oder was ist wähle, ist doch egal. Ich bin 
doch nur einer von 60 Millionen." Und weil die anderen auch so denken 
und handeln ...   :)

> obwohl es heute mehr Möglichkeiten gibt als je zuvor.

Desinformation, Manipulation, Ablenkung, etc. ... auch mehr und 
intensiver, als je zuvor.

> Zudem scheinen viele ein wirklich schlechtes Gedächtnis zu haben was die
> Versprechen der Politik angeht. Bequemlichkeit und Trägheit der
> Menschen, nicht nur Dummheit.

Amen.   ;)

von Schottlandkenner (Gast)


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Marian M. schrieb:
> Gab tatsächlich eine Meldung die von "trillion Pounds" sprach, und er
> ist korrekt die "trillion" mit Billion zu übersetzen, den im Englischen
> kommt nach "million" "billion" und nicht Milliarde

@Marian: Danke.

@all: Genau deshalb habe ich es auch so explizit erklärt, weil Viele das 
mit der Billion nicht mehr genau wissen, obwohl sie es in Englishen 
Unterricht erlernt haben müssten.


Name H. schrieb:
> wischen Norwegen und Schweden gibt es auch keine Grenze.
> Dabei sind beide in Schengen.
Schengen bedeutet nur Reisefreiheit und hat mit Zoll und Umsatzsteuer 
nichts zu tun.

Bei der harten Grenze zwischen Irland und Nordirland geht es zudem noch 
um politsches. Die dort lebenden Iren wollen ja unbedingt wieder nach 
Irland. Dazu besteht dann nie wieder eine Chance.

Viele Nordiren verkaufen ihre Geschäfte und gehen nach Republik Irland.

Auch in England ziehen schon einige Firmen um nach Dublin und 
Edinborough.

von Den O. (denon)


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wer weg kann wird gehen. Ist doch nur logisch.
Rätsel immer noch was durch den Brexit tatsächlich besser werden soll

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Schottlandkenner schrieb:
> Auch in England ziehen schon einige Firmen um nach Dublin und
> Edinborough.

Oder nach Deutschland oder in die Niederlande.

von Ich schon wieder (Gast)


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Schottlandkenner schrieb:
> Auch in England ziehen schon einige Firmen um nach Dublin und
> Edinborough.

Klär mich mal auf - Edinborough, also Edinburgh, Schottland ist auch 
bald Brexit, oder liege ich da falsch.

Dublin; Irland gehört die nächste Zeit wohl weiterhin zur EU.

Nordirland-Irland, an der Grenze zwischen beiden Ländern gibt es Orte, 
von denen kommt man nur über Strassen über Ländergrenzen weiter.

Als Softwareentwickler oder was auch immer auf die Insel gehen dürfte 
genauso risikoreich sein wir einer von der Insel in die EU.

Die Fallstricke zeigen sich wohl erst, wenn es zu spät ist.

Den O. schrieb:
> Rätsel immer noch was durch den Brexit tatsächlich besser werden soll

Mehr Freiheit!

Du hast die Freiheit ohne EU-Bürokratie auf die Schnauze zu fallen!
Du darfst Dich nicht mehr über EU-Bürokratie beschweren.

von Berater (Gast)


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Jetz wird es lustig;

die Briten dürfen jetzt noch bis zum Herbst in der EU mitrumgeistern und 
sich weiter streiten, um am Ende doch nur wieder ohne was dazustehen.

Das, was May mit Corbin aushandeln dürfte, wird nur für die Briten gut 
sein und nicht von der EU abgesegnet werden können. Also wieder 6 Monate 
Zeit, für die Macher, ihr Geld in Sicherheit zu bringen.

von Schottlandkenner (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> Klär mich mal auf - Edinborough, also Edinburgh, Schottland ist auch
> bald Brexit, oder liege ich da falsch.

Nein, nicht zwangsläufig. Nicola macht ernst und lässt die Schotten 
nochmals neu abstimmen, ob sie in GB bleiben wollen. Gesetz ist seit 
heute in Vorbereitung.

Warten wir mal ab, wie groß das empire danach noch ist.

von Investigator (Gast)


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Wer die Chance noch hat nach England zu gehen sollte sie besser nutzen, 
es war die beste Entscheidung Europa zu verlassen.

Youtube-Video "Verstaatlichung von Mietwohnungen in Berlin - Rot-Grünes Unwissen oder Marxismus?"

So schätze ich die aktuelle Situation in Deutschland auch ein.

von Ingenieur (Gast)


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Investigator schrieb:
> es war die beste Entscheidung Europa zu verlassen.

Nein, die dümmste, vor allem für sich selbst. Sie wirft Großbritannien 
wirtschaftlich um Jahre zurück.

von Bernd (Gast)


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Investigator schrieb:

> Wer die Chance noch hat nach England zu gehen sollte sie besser nutzen,
> es war die beste Entscheidung Europa zu verlassen.
>
> Youtube-Video "Verstaatlichung von Mietwohnungen in Berlin - Rot-Grünes Unwissen oder Marxismus?"
>
> So schätze ich die aktuelle Situation in Deutschland auch ein.

Leidest du unter Gehirnerweichung oder bist du ein AfD-Hetzer?

Da wird niemand im Wortsinne enteignet, denn das bedeutete ohne 
Entschädigung. Des weiteren ist es in Berlin eine Veranstaltung mit 
Showcharakter, um die Masse auf den hinteren Rängen ruhig zu stellen. 
Einen Kauf - und nicht anderes wäre es - kann und will sich Berlin nicht 
leisten.

Im übrigen bin ich der Ansicht, dass ein Wohnung zu den einklagbaren 
Menschenrechten gehören muss. Für eine demokratische solidarische 
Gesellschaft ist das eine Selbstverständlichkeit.

von Le X. (lex_91)


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Im Prinzip gehts da um einen "Zwangsverkauf" mit dem Berlin rückkaufen 
möchte was ihnen früher mal gehört hat.
Die Immobilienunternehmen können dadurch endlich die beachtliche 
Wertsteigerung realisieren (denn der Zwangsverkauf hat unter 
Marktüblichen preisen stattzufinden).
Die Mieter, die das Glück haben in einer betroffenen Wohnung zu leben 
werden dann anschließend staatlich subventioniert. Die große Masse der 
mieter geht leer aus und muss dann in einem wesentlich kleineren 
Wohnungsmarkt um eine Bleibe kämpfen.
Wem dies nutzen soll ist mir nicht klar, aber den Wohnungssuchenden 
sicher nicht.

Hey, ich würde ja einfach die Bauregeln und Nebenkosten lockern und 
Bauflächen im großen Stil ausschreiben damit sich Investoren finden und 
ein größerer Wohnungsmarkt entstehen kann wo ein Mieter nicht mehr 
Bittsteller ist sondern dank Alternativen eine teure Wohnung auch mal 
ausschlagen kann. Aber ich bin ja auch ein böses Kapitalistenschwein ;-)

: Bearbeitet durch User
von Henrik (Gast)


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Bernd schrieb:
> Im übrigen bin ich der Ansicht, dass ein Wohnung zu den einklagbaren
> Menschenrechten gehören muss.

WTF? Vielleicht auch ein Ferrari und eine Yacht?

> Für eine demokratische solidarische
> Gesellschaft ist das eine Selbstverständlichkeit.

Logisch!

von Investigator (Gast)


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Es gab gewisse Leute die vom Volk bezahlt wurden um diesen Verkauf von 
staatlicher Seite aus zu vertreten.

Man kann jetzt natürlich argumentieren niemand wusste wie sich die 
Situation in Deutschland weiterentwickelt.
Was schon mal schön wäre wenn Herr Sarazin sein Maul halten würde über 
die deutsche Gesellschaft wenn er maßgeblich dazu beigetragen hat.

>> Leidest du unter Gehirnerweichung oder bist du ein AfD-Hetzer?

Ich bin der rechteste Rechte, der stärkste AFD Anhänger den sich 
Deutschland nur vorstellen kann, außerdem bin ich auch ein Reichsbürger, 
bei der IRA bin ich übrigens auch dabei, bei der ETA übrigens auch.

Spass bei seite, übrigens bin ich auch schon lange weg aus Deutschland, 
finde die Videos von Herrn Lüning nur interessant (sind natürlich auch 
nur Spekulationen, aber sie ähneln auch meinem Bild von Deutschland).

Die Gehirnerweichung haben jene die in der Deutschland-Bubble leben und 
dem Staat auch nur irgendetwas glauben. Der Staat hat in erster Linie 
Schuld an der Misere, Junkies meinen wohl der Drogendealer hat halt 
immer Recht.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Der Brexit ist für die Briten schon jetzt eine KATASTROPHE , dabei ist 
er noch nicht einmal passiert !!

von Investigator (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Der Brexit ist für die Briten schon jetzt eine KATASTROPHE , dabei ist
> er noch nicht einmal passiert !!

jaja, in Großbritannien hat sich die Welt auch aufgehört zu drehen 
während sie sich in Deutschland immer schneller dreht und die Leute vom 
Planeten schleudert.
In ein paar Jahren werdet ihr euch noch wünschen Deutschland wäre auch 
ausgetreten.

Für die ganz Dummen, man vergleiche mal den Aktienkurs der Deutschen 
Bank mit Air Berlin. Die Zukunft ist wohl bereits vorhersehbar? Bei 
einer Fusion mit der Commerzbank wären angeblich 30k+ Jobs weggefallen, 
ohne Fusion (und Job Cuts) ist jetzt alles besser?

von Le X. (lex_91)


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Investigator schrieb:
> jaja, in Großbritannien hat sich die Welt auch aufgehört zu drehen

Politisch hat sie das tatsächlich.
Die Politik ist quasi seit zwei Jahren gelähmt und nur noch mit sich 
selbst und dem brexit beschäftigt.
Alles andere bleibt liegen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Investigator schrieb:
> Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Der Brexit ist für die Briten schon jetzt eine KATASTROPHE , dabei ist
>> er noch nicht einmal passiert !!
>
> jaja, in Großbritannien hat sich die Welt auch aufgehört zu drehen

Sieht dreht sich für die Wirtschaft schon jetzt deutlich langsamer, was 
nur natürlich ist. Welcher Unternehmer wird in solch ein Chaos hinein 
investieren? Und nun geht das nochmal sechs Monate und dabei ist GB noch 
gar nicht ausgetreten.

> während sie sich in Deutschland immer schneller dreht und die Leute vom
> Planeten schleudert.
> In ein paar Jahren werdet ihr euch noch wünschen Deutschland wäre auch
> ausgetreten.

Eher nicht. Hier lebt es sich eben doch recht gut in einem stabilen 
Umfeld mit dem größten Binnenmarkt und mit guten und friedlichen 
Nachbarn.

> Für die ganz Dummen, man vergleiche mal den Aktienkurs der Deutschen
> Bank mit Air Berlin. Die Zukunft ist wohl bereits vorhersehbar? Bei
> einer Fusion mit der Commerzbank wären angeblich 30k+ Jobs weggefallen,
> ohne Fusion (und Job Cuts) ist jetzt alles besser?

Irgendwelche Aktienkurse sind vollkommen irrelevant für die Beurteilung 
der Wirtschaftskraft eines Landes.

: Bearbeitet durch Moderator
von Udo S. (urschmitt)


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Investigator schrieb:
> bin ich auch schon lange weg aus Deutschland

Investigator schrieb:
> meinem Bild von Deutschland

Und woher kommt dein Bild? Klingt so als käme es von Fox News

von Investigator (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Und woher kommt dein Bild? Klingt so als käme es von Fox News

Erfahrung aber das ist nebensächlich, Herr Lüning hat seine eigenen 
Erfahrungen gemacht welche sich mit meinen großteils decken.
Gründe hat er im Video aufgeführt.

von Udo S. (urschmitt)


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Investigator schrieb:
> Wer die Chance noch hat nach England zu gehen sollte sie besser nutzen,
> es war die beste Entscheidung Europa zu verlassen.

Du solltest deine Geografiekenntnisse etwas aktualisieren.
Und auch politisch gesehen wirst du Europa nicht verlassen, nur 
(hoffentlich irgendwann) die EU.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Der Schaden , den der brexit angerichtet hat , ist für UK schon jetzt 
IRREPARABEL !!

Da können sie jetzt machen , was sie wollen ...

von Henrik (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Der Schaden , den der brexit angerichtet hat , ist für UK schon
> jetzt IRREPARABEL !!

Mit den richtigen Reformen stehen sie in ein paar Jahren wesentlich 
besser da.

> Da können sie jetzt machen , was sie wollen ...

Genau darum geht’s, sie können ohne EU machen was sie wollen!

von Investigator (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Der Schaden , den der brexit angerichtet hat , ist für UK schon jetzt
> IRREPARABEL !!
>
> Da können sie jetzt machen , was sie wollen ...

Ja ist klar, wenn die Welt sich dort nicht mehr dreht dann krachen alle 
anderen Länder die sich weiterdrehen da rein.
Man wirtschaftliche Kenntnisse kann man von Ingenieuren wirklich nicht 
verlangen.

Kurz zur Erinnerung, Deutschland exportiert nach UK mehr als es von dort 
importiert.

Du hast bis jetzt nur den Nonsense geschrieben den die EU von sich gibt, 
und die EU bzw. IWF pumpen regelmäßig frisches Geld in die Wirtschaft da 
die Euro Zone sonst sofort zusammenkrachen würde.
Man steht also auf dünnem Eis und versucht Steine auf andere zu werfen.
Da hab ich nur eins zu sagen: Hilarious.

von Ingenieur (Gast)


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Investigator schrieb:
> Man steht also auf dünnem Eis und versucht Steine auf andere zu werfen.
> Da hab ich nur eins zu sagen: Hilarious.

Nicht notwendig, die Steine werfen sich die Briten schon selbst auf den 
Kopf, die Situation in GB ist tatsächlich völlig verfahren.

von Investigator (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Investigator schrieb:
>> Man steht also auf dünnem Eis und versucht Steine auf andere zu werfen.
>> Da hab ich nur eins zu sagen: Hilarious.
>
> Nicht notwendig, die Steine werfen sich die Briten schon selbst auf den
> Kopf, die Situation in GB ist tatsächlich völlig verfahren.

Sie werfen die Steine eben nicht und behalten diese auf der Insel und 
wirtschaften damit dann halt selber (=Exportdefizit & Nettozahler in der 
EU).

von Ingenieur (Gast)


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Investigator schrieb:
> Sie werfen die Steine eben nicht und behalten diese auf der Insel und
> wirtschaften damit dann halt selber (=Exportdefizit & Nettozahler in der
> EU).

Schön blöd von ihnen, der Versuch wird eh scheitern.

von xxx (Gast)


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Bernd schrieb:
> Im übrigen bin ich der Ansicht, dass ein Wohnung zu den einklagbaren
> Menschenrechten gehören muss. Für eine demokratische solidarische
> Gesellschaft ist das eine Selbstverständlichkeit.

Aber kein Menschenrecht auf eine einklagbare Wohnung in einer bestimmten 
Stadt. Irgendwo in Deutschland wird es schon noch bezahlbare Wohnungen 
geben...

von xxx (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Schön blöd von ihnen, der Versuch wird eh scheitern.

Warum?

Es funktioniert doch auch z.B. mit der Schweiz

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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xxx schrieb:
> Es funktioniert doch auch z.B. mit der Schweiz

Die Schweiz hält sich an alle EU-Richtlinien und zahlt in das EU-Budget 
ein , ohne EU-Gesetze mitbestimmen zu dürfen. Quasi ein EU-Mitglied 
dritter Klasse

Schön blöd , wozu Populismus führt !!

von Investigator (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> xxx schrieb:
>> Es funktioniert doch auch z.B. mit der Schweiz
>
> Die Schweiz hält sich an alle EU-Richtlinien und zahlt in das EU-Budget
> ein , ohne EU-Gesetze mitbestimmen zu dürfen. Quasi ein EU-Mitglied
> dritter Klasse
>
> Schön blöd , wozu Populismus führt !!

Legt erst mal Fakten auf den Tisch wo und welche Bereiche in UK sich 
denn negativ entwickeln sollten.
Aktuell geht's mit dem Arbeitsmarkt bergauf.

Aktuell koennt ihr EU Befuehrworter (auf Drogen, mehr sind die Gelder 
der IWF ja nicht, oder warum stellt man das Gelddrucken nicht ab?) genau 
nichts bezueglich der Wirtschaft belegen.
Was ich als einfachen Umkehrschluss belegen kann ist - die EU wuerde 
ohne dem Gelddrucken schon laengst Geschichte sein. Warum? Ja da sie es 
sonst nicht machen wuerden. Warum gibt's denn Target2? Weil's so schoen 
ist oder weil die EU ohne Target2 zerbrechen wuerde?
Die Griechen wuerden sich ohne dem ganzen Geld aus der EU sofort 
verabschieden und wieder eine eigene Waehrung einfuehren.

von xxx (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Die Schweiz hält sich an alle EU-Richtlinien und zahlt in das EU-Budget
> ein , ohne EU-Gesetze mitbestimmen zu dürfen. Quasi ein EU-Mitglied
> dritter Klasse
>
> Schön blöd , wozu Populismus führt !!

Hier gibt es einen (älteren) Artikel in dem anscheinend steht das die 
Schweiz Netto-Empfänger ist: 
https://www.welt.de/wirtschaft/article162338872/Wie-die-Schweiz-zum-EU-Nettoempfaenger-wurde.html
Ich habe den Artikel allerdings nicht gelesen, sondern nur die 
Überschrift und die Kurzzusammenfassung in google...

Ja ich weiss schon das es Regelungen EU <-> Schweiz gibt, aber warum 
soll es dann mit UK anders sein. Wenn man sich ohne Gehässigkeiten 
einigt, sollte das möglich sein. Auch als "Softwareentwickler" sollte 
man dann immer noch nach UK wechseln können, in die Schweiz geht das ja 
auch (durch entsprechende gegenseitige Vereinbarungen).

Was soll eigentlich die Anspielung auf den "Populismus"?

von Cyblord -. (cyblord)


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xxx schrieb:
> Ja ich weiss schon das es Regelungen EU <-> Schweiz gibt, aber warum
> soll es dann mit UK anders sein.

Weil UK genau das bisher ablehnt.

von xxx (Gast)


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Investigator schrieb:
> Was ich als einfachen Umkehrschluss belegen kann ist - die EU wuerde
> ohne dem Gelddrucken schon laengst Geschichte sein.

Ich befürchte, das verstehen viele nicht, oder wollen nicht verstehen. 
Wie bei so vielen anderen Themen.

Das erwachen wird dann umso schlimmer werden, ganz besonders wenn man 
dann noch Besitz in Deutschland hat.

von xxx (Gast)


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Lohnt es sich überhaupt, über den BREXIT nachzudenken? Die verschieben 
den Termin doch jedesmal sobald es konkret wird.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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xxx schrieb:
> Lohnt es sich überhaupt, über den BREXIT nachzudenken?

Nö , ist ja zum Glück nicht unser Schlammassel !!
Aber ein wenig tun mir die dummen Briten leid

von Henrik (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Nö , ist ja zum Glück nicht unser Schlammassel !!

Wenn sie wirklich austreten, müssen wir mehr für den EU Haushalt 
abdrücken...

> die dummen Briten

Etwas anmaßend, odr?

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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Henrik schrieb:
> Etwas anmaßend, odr?

Eigentlich eher milde angesichts des DESASTERS CHAOS-Brexit !!

von Felix F. (wiesel8)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Nö , ist ja zum Glück nicht unser Schlammassel !!

Doch, ist es. Die Briten sind/waren der 2. oder 3. größte Nettozahler in 
der EU. Wenn sie austreten, wird diese Summe >90% von Deutschland 
ausgeglichen, oder glaubst du die feinen Herrschaften in Brüssel 
verzichten auf ihren vergoldeten Kaviar?


Cyblord -. schrieb:
> xxx schrieb:
>> Ja ich weiss schon das es Regelungen EU <-> Schweiz gibt, aber warum
>> soll es dann mit UK anders sein.
>
> Weil UK genau das bisher ablehnt.

Sie lehnen es ab, weil Brüssel so harte Bedingungen stellt (damit auch 
niemand auf die Idee kommt die Sovie.... äh europäische Union zu 
verlassen), dass ein Verbleib in der EU deutlich günstiger wäre. Jeder 
normal denkende kann das nur ablehnen.

mfg

von Le X. (lex_91)


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Felix F. schrieb:
> Sie lehnen es ab, weil Brüssel so harte Bedingungen stellt

Ja, tun sie das?

Im Prinzip sollen nach dem Brexit für UK genau die gleichen Bedingungen 
gelten wie für alle Drittstaaten. Da ist nichts hart dran, das ist genau 
das was UK wollte.

: Bearbeitet durch User
von Cyblord -. (cyblord)


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Felix F. schrieb:
> Sie lehnen es ab, weil Brüssel so harte Bedingungen stellt (damit auch
> niemand auf die Idee kommt die Sovie.... äh europäische Union zu
> verlassen), dass ein Verbleib in der EU deutlich günstiger wäre. Jeder
> normal denkende kann das nur ablehnen.

Unsinn. Wann und wo hat UK jemals das Schweizer oder das Norweger Modell 
gefordert? Wann und wo wäre diese Forderung jemals abgelehnt worden?

Welche Bedingungen sind gemeint? Wenn die so hart sind, warum 
akzpeptieren die Schweiz und Norwegen dies dann?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Le X. schrieb:
> Felix F. schrieb:
>> Sie lehnen es ab, weil Brüssel so harte Bedingungen stellt
>
> Ja, tun sie das?
>
> Im Prinzip sollen nach dem Brexit für UK genau die gleichen Bedingungen
> gelten wie für alle Drittstaaten. Da ist nichts hart dran, das ist genau
> das was UK wollte.

Ja. Wenn ich einen Verein verlasse und keine Beiträge mehr zahle, dann 
habe ich selbstverständlich auch nicht mehr dessen Privilegien. Ich als 
Vereinsmitglied erwarte, dass die EU bei den Scheidungsvereinbarungen 
meine Interessen vertritt und nicht die GBs. Und das macht sie 
durchaus gut.

Norwegen und die Schweiz fahren offenbar mit ihren Modellen "EU-Light" 
sehr gut - wollte man aber in GB auch nicht.

Wobei mittlerweile überhaupt niemand in GB mehr zu wissen scheint, was 
man genau will.

Und natürlich sind die wirtschaftlichen Verwerfungen schon jetzt spürbar 
- die Investitionen sind in GB stark zurückgegangen (was kein Wunder ist 
- ich würde da auch nichts reinpumpen ohne einen klaren Kurs).

von Felix F. (wiesel8)


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Le X. schrieb:
> Felix F. schrieb:
>> Sie lehnen es ab, weil Brüssel so harte Bedingungen stellt
>
> Ja, tun sie das?
>
> Im Prinzip sollen nach dem Brexit für UK genau die gleichen Bedingungen
> gelten wie für alle Drittstaaten. Da ist nichts hart dran, das ist genau
> das was UK wollte.

Ja, und auf diesen Betrag kommt noch mal eine Austrittszahlung von 45 - 
60 Milliarden € oben drauf (inklusive Rabatt). Davon hätten sie die 
jährliche Nettozahlungen an die EU mit ~6 Milliarden noch etwas länger 
machen können.

mfg

von Der Andere (Gast)


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Felix F. schrieb:
> Wenn sie austreten, wird diese Summe >90% von Deutschland
> ausgeglichen

Hast du irgendwelche Belege oder sind diese Zahlen trumpsche alternative 
Wahrheiten?

Felix F. schrieb:
> so harte Bedingungen stellt

Welche denn? Die einzige für die Briten harte ist das nordirische 
Problem, und die Ursache dieses Problems waren und sind die Briten 
selbst.
Du solltest dir mal ein bischen die Geschichte der Iren in den letzten 
300 Jahren.
Ihr Höhepunkt war das hier
https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Hungersnot_in_Irland
Man schaue auf die Bevölkerungsentwicklung. Die Engländer hatten alle 
Möglichkeiten zu helfen, aber aus wirtschaftlichen Prinzipien ließen sie 
Millionen Iren verhungen und haben noch Lebensmittel aus Irland 
exportiert.

Ein paar Tage in Dublin mit guten Pubs und tollen Museen und eine 
geführte Tour durch die Stadt kann man jedem empfehlen.

Chris D. schrieb:
> Wobei mittlerweile überhaupt niemand in GB mehr zu wissen scheint, was
> man genau will.

Aber jeder weiß genau was er nicht will.

von Der Andere (Gast)


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Felix F. schrieb:
> Ja, und auf diesen Betrag kommt noch mal eine Austrittszahlung von 45 -
> 60 Milliarden €

Oh, noch so eine Zahl ohne Beleg.

von Felix F. (wiesel8)


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Der Andere schrieb:
> Felix F. schrieb:
>> Ja, und auf diesen Betrag kommt noch mal eine Austrittszahlung von 45 -
>> 60 Milliarden €
>
> Oh, noch so eine Zahl ohne Beleg.

Lesen macht klug: 
https://www.faz.net/aktuell/brexit/brexit-grossbritannien-muss-milliarden-fuer-eu-ausstieg-zahlen-14931671.html

von Le X. (lex_91)


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Felix F. schrieb:
> Lesen macht klug:
> 
https://www.faz.net/aktuell/brexit/brexit-grossbritannien-muss-milliarden-fuer-eu-ausstieg-zahlen-14931671.html

Komm, was soll denn jetzt dei Kasperltheater?
Da steht doch genau drinnen wo die Forderungen herkommen.
Die sind ja nicht erfunden sondern da gibt es eine Grundlage die man 
gemeinsam beschlossen hat.
Mit unfairen "harten Bedingungen" hat diese Forderung nichts zu tun.

von Felix F. (wiesel8)


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Le X. schrieb:
> Felix F. schrieb:
>> Lesen macht klug:
>>
> 
https://www.faz.net/aktuell/brexit/brexit-grossbritannien-muss-milliarden-fuer-eu-ausstieg-zahlen-14931671.html
>
> Komm, was soll denn jetzt dei Kasperltheater?
> Da steht doch genau drinnen wo die Forderungen herkommen.
> Die sind ja nicht erfunden sondern da gibt es eine Grundlage die man
> gemeinsam beschlossen hat.
> Mit unfairen "harten Bedingungen" hat diese Forderung nichts zu tun.

Ich habe ja nicht geschrieben, dass das alles erfunden ist. Nur das sie 
sehr hart sind.
Und die Hardliner wollen sie nun mal nicht akzeptieren und der EU keinen 
Cent mehr überweisen. Die Softliner sehen es genau anders, und damit 
drehen wir uns im Kreis :)

mfg

von Le X. (lex_91)


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Felix F. schrieb:
> Nur das sie
> sehr hart sind.

Sie sind nicht hart sondern entsprechen geltendem Recht und Gesetz dem 
auch UK zugestimmt hat und sind damit fair.
Hart wären sie wenn die EU darüber hinaus Forderungen stellen würde, so 
nach dem Motto "Ihr zahlt uns jetzt Aufwandsentschädigung" oder "Wir 
schließen mit euch nur noch Handelsverträge wenn wir dafür xyz kriegen", 
also man als größerer Verhandlungspartner bewusst Arschloch spielen 
würde.

Wenn die Bedingungen, unter denen der Austritt vollzogen werden soll als 
"hart" erscheint dann nur deshalb weil Bevölkerung im Vorfeld über die 
Konsequenzen belogen wurde bzw. sich auf einem Auge blind gestellt hat.
Die wurden halt jetzt von der Realität eingeholt.

: Bearbeitet durch User

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