Ampere oder Amper

Gast #5743039
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Die Einzahl sowie die Mehrzahl von Ampere ist und bleibt Ampere, ob nun 
mit Akzendue oder ohne!

Amper ist der Name eine Flusses in Deutschland.

https://de.wikipedia.org/wiki/Amper

Es gibt leider immer mehr Legastheniker oder auch Leute, denen es völlig 
egal ist, wie sie ihre Gedanken zu Buchstaben bringen. Diese 
Geadankenlosigkeit kotzt mich an! Fehler passieren, das ist nicht die 
Hürde, aber manche sind schlicht zu faul zum Denken!

Viele Grüße
Moderator #5743088
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In den meisten osteuropäischen Sprachen heißt es Amper, da schwappt 
schon Mal was zu uns rüber. Den Akzent auf dem ersten e schreiben 
übrigens nur die Franzosen. In Deutschland wird er nur verwendet, wenn 
der Kerl gemeint ist, nachdem die Einheit benannt ist.
Gast #5743092
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Hallo

Amper ist ein Foren interner Gag der es zum Selbstläufer gebracht hat.

Ansonsten hat es Baku schon richtig erkannt: Sprache und Rechtschreibung 
ändert sich - für so manchen ist das nur schwer erträglich, ändert sich 
aber nicht an der Tatsache das es so ist.

Ansonsten kann man auch ein wenig hier nachlesen
https://de.wikipedia.org/wiki/Ampere

Ampère wäre ja eigentlich die richtige Bezeichnung soll sie doch den 
entsprechenden Physiker ehren und indirekt verewigen.
Aber schon wir Deutschen als direkte Nachbarn haben so unsere (für mich 
sehr gut nachvollziehbare) Schwierigkeit mit der französischen Sprache 
und den "lustigen" Strichen und nicht gesprochenen Buchstaben.
Auch dürfte historisch mit eingespielt haben das diese "lustige" è auf 
den meisten Schreibmaschinen nur umständlich darstellbar war und auch 
auf den Computer anfangs nur sehr umständlich darstellbar war 
(Zeichensatz) und auch aktuell immer noch Probleme oder zumindest 
Umstände verursachen kann.
Und auch nicht unwichtig:
In der E-Technik ist nun mal Englisch (zum Glück - hoffentlich wird es 
nicht mal Mandarin) die Lingua Franca (ja irgendwie ironisch) - und 
somit sind ä, ü, ö, è, das lustige a mit den Kringel darüber, das 
komische n mit der Tilde usw. alles glücklicher Weise ein no go.
Gast #5743096
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Dr. Sommer schrieb:
> Beides ist falsch, korrekt wäre Ampère.

Das ist die französische Schreibweise.

Die Schreibweise der Einheit, so wie sie im SI festgelegt ist, wird an 
die Landessprache angepasst (Ampere (de), Ampere (en), ampère (fr), 
amperio (es), ампер (ru), Amper (tr), ...)
#5743103
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A. Pere schrieb:
>
> Amper ist ein Foren interner Gag der es zum Selbstläufer gebracht hat.

So ist es.

> Ansonsten hat es Baku schon richtig erkannt: Sprache und Rechtschreibung
> ändert sich - für so manchen ist das nur schwer erträglich, ändert sich
> aber nicht an der Tatsache das es so ist.

Diese Aussage hatte ich als Witz verstanden. Es gibt genau gar keinen 
Grund, warum sich das Wort "Ampere" - nachdem es durch Eindeutschung 
seinen accent grave auf dem ersten e verloren hat - ändern sollte.

Außer natürlich durch Ignoranz. Das wären dann die gleichen Leute, die 
auch "Relai", "Standart" und "Wiederstand" schreiben. Und nein, Paul: 
die wenigsten von denen dürften Legastheniker sein. Ganz abgesehen 
davon, daß die Rechtschreibprüfung im Browser auch dann noch 
funktioniert, wenn man Legastheniker ist.

> Ampère wäre ja eigentlich die richtige Bezeichnung soll sie doch den
> entsprechenden Physiker ehren und indirekt verewigen.
> Aber schon wir Deutschen als direkte Nachbarn haben so unsere (für mich
> sehr gut nachvollziehbare) Schwierigkeit mit der französischen Sprache
> und den "lustigen" Strichen und nicht gesprochenen Buchstaben.

Ja. Insbesondere kennt die deutsche Schrift keine Akzentzeichen. 
Deswegen auch die offizielle Schreibweise des Wortes "Ampere" ohne 
Akzent.
#5743110
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Paul G. schrieb:
> Als Gast hier schrieb:
>> ...leider immer mehr Legastheniker...
>> ...Diese Geadankenlosigkeit kotzt mich an!...
>
> Schon sehr gewagt alle Menschen mit diagnostizierter Legasthenie
> als Gedankenlos hinzustellen... Deine Oberflächlichkeit kotzt mich an!

und ich finde es unfair die Aussagen von Menschen sinnentstellend zu 
zitieren und dann zu beleidigen. Das Original lautet:

Als Gast hier schrieb:
> Es gibt leider immer mehr Legastheniker oder auch Leute, denen es völlig
> egal ist, wie sie ihre Gedanken zu Buchstaben bringen. Diese
> Geadankenlosigkeit kotzt mich an

die Gedankenlosigkeit bezieht sich klar auf den Nebensatz den du 
weggelassen hast
Gast #5743167
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Axel S. schrieb:
> Insbesondere kennt die deutsche Schrift keine Akzentzeichen.
> Deswegen auch die offizielle Schreibweise des Wortes "Ampere" ohne
> Akzent.

Dennoch kann man sich bei Namen aber ruhig um korrekte Schrift bemühen, 
zumal die dt. Tastatur das durchaus ermöglicht.
Was wären die Deppen ohne ''''''''''''?

Auf der anderen Seite sieht man ja auch das maßlose Nachäffen von 
vermeintlich englischen Wortblasen: Leichenschau (public viewing), 
P-rnoladen (Backshop), ...
#5743377
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m.n. schrieb:
> Auf der anderen Seite sieht man ja auch das maßlose Nachäffen von
> vermeintlich englischen Wortblasen: Leichenschau (public viewing),

Nun, wir sollen hier ja -bewusst gewollt- alle "auf Teufel komm raus" 
Englisch bzw. Amerikanisch lernen (etwa, weil wir es in näherer oder 
mittlerer Zukunft dringend benötigen?).
Das geht dann so manches Mal auch richtig in die Hose...
8-(

... ich habe mir xyz "daungelodet"... Da kräuselt sich bei mir alles...!
... "wir gehen zum "Leitnaitschopping..."
... "ich habe xyz getan, weil das ist usw. "..... (Wortstellung im 
Nebensatz; schon mal etwas davon gehört? Hab' ich auch schon bei der 
schreibenden Zunft entdeckt) :-(


Und noch ein paar nette Neuhochdeutsch-Begriffe, teils aus aktuellen 
Angebots-Beilagen:

... "Ihwents" ... heißt es heute (Veranstaltung ist ja so lang und 
schwer zu schreiben), ebenso wie ... "Ticket" ... 
Fahrkarte/Eintrittskarte, letzteres hat ja dummerweise die doppelte 
Anzahl von Silben

"Louhkarb-", "Konwienientzfuhd", "Smuhsßie", "Autdohrweär", 
"Ssoftschell-", "Ssnieker", "Pännts", "Bocksspring-Matratze" 
(Taschenfedernkern wäre ja wieder zu lang), "Boddiemilk", "Retropennts", 
"Kommfortklocks", "Ouwersßeis-", "Soffttatsch-", "Deskorganeiser", 
"Peidschmarker" u.v.a.m.

Schließlich: Wenn ich die schreibenden Medien mal etwas genauer ansehe, 
frage ich mich ernsthaft, ob die wohl ca. 35 Jahre nach der Erfindung 
des "IBM-PC" immer noch keine Textverarbeitungsprogramme MIT 
Fehlerkorrekturmöglichkeit kennen?


...und noch kurz:

Serienschaltung ist eine hinter den Nächten schrieb:
> Da ist der original "Amper hoch skillen"
> Beitrag "Amper hoch skillen?"

Das eigenständige Verb "to skill" gibt es offensichtlich garnicht, 
sondern "skillen" ist einfach aus dem Substantiv (Hauptwort) abgeleitet 
und eingedenglischt worden.
Wenn ich trotzdem ein Versuch mache, es auf Basis des Subst. sehr frei 
zu übersetzen, bedeutet es etwa "befähigen".
Ampere hoch befähigen?? Stirnrunzel....

Ach ja, die Schreibweisen der oben gesammelten Neuhochdeutsch-Begriffe 
ist bewusst an die Aussprache angelehnt, (falls es nicht schon bemerkt 
wurde).
:-))
#5743482
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Als Gast hier schrieb:

> Es gibt leider immer mehr Legastheniker oder auch Leute, denen es völlig
> egal ist, wie sie ihre Gedanken zu Buchstaben bringen.

Diese Leute haben also Gedanken. Das kann,  für sich genommen, durchaus 
vorteilhaft sein.

> Diese
> Geadankenlosigkeit kotzt mich an!

Also doch keine Gedanken? Muss man das verstehen?

> Fehler passieren, das ist nicht die
> Hürde,

Ach so, daran liegt es!

> aber manche sind schlicht zu faul zum Denken!
>
Ja, was denn nun?

SCNR
#5743528
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Michael M. schrieb:

> ... "ich habe xyz getan, weil das ist usw. "..... (Wortstellung im
> Nebensatz; schon mal etwas davon gehört? Hab' ich auch schon bei der
> schreibenden Zunft entdeckt) :-(
>
>
Ich dachte schon, ich sei der Einzige, den das stört. Da bekomme ich 
jedesmal Schlaganfälle in beiden Fäusten ...

> Und noch ein paar nette Neuhochdeutsch-Begriffe, teils aus aktuellen
> Angebots-Beilagen:
>
> ... "Ihwents" ... heißt es heute (Veranstaltung ist ja so lang und
> schwer zu schreiben), ebenso wie ... "Ticket" ...
> Fahrkarte/Eintrittskarte, letzteres hat ja dummerweise die doppelte
> Anzahl von Silben
>
> "Louhkarb-", "Konwienientzfuhd", "Smuhsßie", "Autdohrweär",
> "Ssoftschell-", "Ssnieker", "Pännts", "Bocksspring-Matratze"
> (Taschenfedernkern wäre ja wieder zu lang), "Boddiemilk", "Retropennts",
> "Kommfortklocks", "Ouwersßeis-", "Soffttatsch-", "Deskorganeiser",
> "Peidschmarker" u.v.a.m.
>

Wer den möglicherweise zutreffenden Eindruck, Wichtiges zu sagen zu 
haben, hervorrufen möchte, formuliert traditionell, bzw old school, oder 
vielmehr althergebracht, "auf Auswärts".

Ja, zur Zeit ist Englisch in, odrr dran, oder en vogue. Vorher war es 
Altauswärts, also Latein oder Griechisch (Sanskrit war tatsächlich 
gebildeten vorbehalten), dann kam Französisch. Erst nachdem die USA sich 
im 20. Jh in Richtung Kulturvolk entwickelten, gewann Englisch an 
Bedeutung.

Auch, wenn man es hier nicht so merken kann, war Deutsch im 19 und dem 
halben 20. Jh weltweit eine wesentliche Verkehrssprache der 
Wissenschaftler.

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