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Forum: Fahrzeugelektronik Tagfahrlichtsteuerung mit Arduino


Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Hallo zusammen.

Ich habe mich hier im Forum angemeldet, weil ich aus den Beiträgen hier 
nicht ganz schlau werde (im bezug auf mein "Problem"). Ich hoffe das ist 
das Richtige Forum dafür.

Folgendes Problem habe ich:

Ich habe Tagfahrlichter im Auto welche auch als zusätzliche Blinker 
fungieren. Da die Steuergeräte aber den Geist aufgegeben haben 
(Wasserschaden), wollte ich mir diese mit Hilfe eines Arduinos 
nachbauen.

Die TFLs brauchen im "Tagfahrlichtmodus" bei 14,3V 220mA
im gedimmten betrieb 35mA
dazu kommen noch 80mA wenn der Blinker aktiv ist ( - und + vertauscht)
und wenn gedimmt der Blinker an ist 13mA.

Ich hätte mir das in etwa so vorgestellt:

Autobatterie -> StepUp -> H-Brücke

Jetzt meine Frage: Wie kann ich den Strom auf die 80mA, 35mA bzw 13mA 
begrenzen bzw welches Bauteil brauche ich da damit ich den Strom mit dem 
Arduino steuern kann??

: Verschoben durch Moderator
Autor: M. K. (sylaina)
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Bernhardt H. schrieb:
> Jetzt meine Frage: Wie kann ich den Strom auf die 80mA, 35mA bzw 13mA
> begrenzen bzw welches Bauteil brauche ich da damit ich den Strom mit dem
> Arduino steuern kann?

Den Strom musst du nicht begrenzen, der wird vom Licht selbst begrenzt. 
Du könntest eine Sicherung vorsehen für den Fall eines Defektes damit 
dir nicht was wegraucht (hier vielleicht ne 1A-Sicherung).

Grundsätzlich ist das mit einem Arduino zu lösen. Es gibt auch noch ein 
ABER. Wenn du das im öffentlichen Straßenverkehr benutzen willst 
brauchst du dafür aber eine Betriebserlaubnis vom 
TÜV/Kraftfahrtbundesamt oder weiß der Geier von wem noch. Das kann man 
natürlich auch bekommen aber das wird teuer...extrem teuer...ist nicht 
für ein Einzelteil zu empfehlen.

Daher rate ich dir dazu schlicht die Steuergeräte reparieren zu lassen 
bzw. neue zu beschaffen. Wohlgemerkt, nur wenn das für den öffentlichen 
Straßenverkehr gedacht ist ;)

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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H-Brücke für

Bernhardt H. schrieb:
> ( - und + vertauscht)

und I-Konst Quelle für

Bernhardt H. schrieb:
> den Strom auf die 80mA, 35mA bzw 13mA
> begrenzen

sollte fast jede H-Brücke können die Motorstrom und Logik trennt.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Bernhardt H. schrieb:
> Ich habe Tagfahrlichter im Auto welche auch als zusätzliche Blinker
> fungieren.

Da habe ich ein Verständnisproblem. Tagfahrlichter leuchten weiß, die 
dürfen mit Sicherheit nicht als Blinker fungieren. Jedenfalls nicht in 
D.


M. K. schrieb:
> Daher rate ich dir dazu schlicht die Steuergeräte reparieren zu lassen
> bzw. neue zu beschaffen. Wohlgemerkt, nur wenn das für den öffentlichen
> Straßenverkehr gedacht ist ;)

Zustimmung;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: M. K. (sylaina)
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Jörg R. schrieb:
> Da habe ich ein Verständnisproblem. Tagfahrlichter leuchten weiß, die
> dürfen mit Sicherheit nicht als Blinker fungieren. Jedenfalls nicht in
> D.

Hab ich schon gesehen, Tagfahrlicht ist weiß und wenn die zu blinken 
beginnen leuchten sie gelb. Ich denke mal der TE hat so ein System bei 
sich im Auto.

Autor: Jörg R. (solar77)
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M. K. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Da habe ich ein Verständnisproblem. Tagfahrlichter leuchten weiß, die
>> dürfen mit Sicherheit nicht als Blinker fungieren. Jedenfalls nicht in
>> D.
>
> Hab ich schon gesehen, Tagfahrlicht ist weiß und wenn die zu blinken
> beginnen leuchten sie gelb. Ich denke mal der TE hat so ein System bei
> sich im Auto.

Oh, das habe ich noch bei keinem Auto gesehen. Nur dass das Tagfahrlicht 
gedimmt wird, wenn geblinkt wird. Und das wohl auch nur wenn Blinker und 
Tagfahrlich nah beieinander liegen.

Autor: Schlumpf (Gast)
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Für Tagfahrlichter gilt die ECE-Regelung Nr.87. Das zugehörige 
E-Prüfzeichen muss auf dem Licht vorhanden sein.
Ist es das nicht, dann kann die Betriebserlaubnis für das ganze Fahrzeug 
erlöschen.
Ob das nur für die Lichter an sich gilt, oder die gesamte Anlage (also 
inkl. Steuergerät) weiss ich nicht. Aber ich gehe mal schwer davon aus, 
dass das Steuergerät da mit Bestandteil der Zulassung ist.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Jörg R. schrieb:
>> Daher rate ich dir dazu schlicht die Steuergeräte reparieren zu lassen
>> bzw. neue zu beschaffen. Wohlgemerkt, nur wenn das für den öffentlichen
>> Straßenverkehr gedacht ist ;)

Ja das Problem ist, dass der Hersteller entweder nur alles komplett 
(Leuchten und steuergeräte) verkauft oder garnichts. Da hab ich schon 
nachgefragt.

Zur beruhigung: Die Lichter sind nicht für den öffentlichen gebrauch 
gedacht und werden da auch nicht verwendet.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Bernhardt H. schrieb:
> Ja das Problem ist, dass der Hersteller entweder nur alles komplett
> (Leuchten und steuergeräte) verkauft oder garnichts. Da hab ich schon
> nachgefragt.

Ja, das kenne ich;-(

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Joachim B. schrieb:
> sollte fast jede H-Brücke können die Motorstrom und Logik trennt

Wie erkenne ich im Datenblatt, dass die das auch kann?
Bzw. welche würdest du dafür empfehlen?

Ich hätte da mal an den L298 gedacht. geht der?

: Bearbeitet durch User
Autor: Schlumpf (Gast)
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Könntest du ein paar mehr Informationen bereitstellen?

z.B. handelt es sich um LED TFL?
Falls ja, ist die Strombegrenzung im Lampenmodul verbaut oder macht das 
Steuergerät das und in der Lampe sind nur die "nackten" LEDs?

Woher hast du die Werte für die einzelnen Ströme?
Gemessen? Datenblatt?
Falls du sie gemessen hast, wie hast du sie gemessen?

LEDs werden typischerweise nicht durch eine Strombegrenzung gedimmt, 
sondern durch PWM.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Schlumpf schrieb:
> Könntest du ein paar mehr Informationen bereitstellen?

Sorry. Wusste nicht was ihr noch wissen müsst/wollt.

Schlumpf schrieb:
> z.B. handelt es sich um LED TFL?

Ja LED

Schlumpf schrieb:
> Falls ja, ist die Strombegrenzung im Lampenmodul verbaut oder macht das
> Steuergerät das und in der Lampe sind nur die "nackten" LEDs?

Die Strom begrenzung hat das Steuergerät übernommen. Die TFLs sind reine 
LEDs ohne was dran

Schlumpf schrieb:
> Woher hast du die Werte für die einzelnen Ströme?
> Gemessen? Datenblatt?
> Falls du sie gemessen hast, wie hast du sie gemessen?

Die Werte hab ich mir Rausgemessen als noch ein Steuergerät funktioniert 
hat.
Gemessen hab ich das ganze, indem ich einfach ein Multimeter zwischen 
Steuergerät und LEDs gehängt hab

Schlumpf schrieb:
> LEDs werden typischerweise nicht durch eine Strombegrenzung gedimmt,
> sondern durch PWM.

Das müsste dann aber auch mit nur der H-Brücke realisierbar sein, sobald 
sie schnell genug ist, oder?

Autor: Schlumpf (Gast)
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Bernhardt H. schrieb:
> Sorry. Wusste nicht was ihr noch wissen müsst/wollt.

War ja auch kein Vorwurf ;-)

Bernhardt H. schrieb:
> Gemessen hab ich das ganze, indem ich einfach ein Multimeter zwischen
> Steuergerät und LEDs gehängt hab

Und hier liegt der Hase im Pfeffer.
Mit nem Multimeter siehst du natürlich den PWM nicht.

Bernhardt H. schrieb:
> Das müsste dann aber auch mit nur der H-Brücke realisierbar sein, sobald
> sie schnell genug ist, oder?

Ja natürlich..

Es wird aber trotz allem noch irgendeine Strombegrenzung im Steuergerät 
gewesen sein.
Denn auch in der "ON"-Phase des PWM ist es nicht ratsam die volle 
Batteriespannung ohne Strombegrenzung auf die LED zu schalten.

Du brauchst also eine Strombegrenzung und zusätzlich eine H-Brücke für 
die Umschaltung zwischen TFL/Blinker und den PWM.

Dazu wäre jetzt natürlich das Datenblatt der LED nicht schlecht, was du 
aber vermutlich nicht hast.

Aber falls du ein Labornetzgerät hast, könntest du mal ganz vorsichtig 
Strom durch die LED schicken und ermitteln, wann die LED hübsch leuchtet 
und nicht zu heiß wird.

Autor: Joachim B. (jar)
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Bernhardt H. schrieb:
> Ich hätte da mal an den L298 gedacht. geht der?

klaro, du hast VS und VSS also Logik und Versorgung getrennt, nur:

Bernhardt H. schrieb:
> Zur beruhigung: Die Lichter sind nicht für den öffentlichen gebrauch
> gedacht und werden da auch nicht verwendet.

wer braucht Tagfahrlicht und Blinker nicht öffentlich?

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Schlumpf schrieb:
> Dazu wäre jetzt natürlich das Datenblatt der LED nicht schlecht, was du
> aber vermutlich nicht hast.

Nein, leider!

Schlumpf schrieb:
> Aber falls du ein Labornetzgerät hast, könntest du mal ganz vorsichtig
> Strom durch die LED schicken und ermitteln, wann die LED hübsch leuchtet
> und nicht zu heiß wird.

Was heist "hübsch leuchtet"?? :D

hab ein Labornetzgerät. Hab auch gestern schon (eher auf die grobe Art) 
einfach mal die Spannung auf die 14,3V und strombegrenzung auf 250mA
der Strom hat sich dann bei eben den 220mA wieder eingependelt. Wurden 
auch nicht warm dabei, waren aber schön hell

Sobald ich die Spannung auch nur um 0,1V runter drehe werden die LEDs 
scho dunkler.


Joachim B. schrieb:
> wer braucht Tagfahrlicht und Blinker nicht öffentlich?

Show Car :D
sieht halt einfach mega aus

und mit öffentlich meinte ich den öffentlichen Straßenverkehr

: Bearbeitet durch User
Autor: Schlumpf (Gast)
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Bernhardt H. schrieb:
> Sobald ich die Spannung auch nur um 0,1V runter drehe werden die LEDs
> scho dunkler.

Dann dreh mal die Spannung weiter runter, bis die LEDs aus gehen.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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bei 11,3V is alles aus

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Schlumpf schrieb:

> Mit nem Multimeter siehst du natürlich den PWM nicht.

Manche haben einen eztra Meßbereich dafür.

Autor: Schlumpf (Gast)
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Bernhardt H. schrieb:
> bei 11,3V is alles aus

Ok, dann hast ja jetzt ungefähr deine Parameter zum dimensionieren der 
Konstantstromquelle.

ca 200mA und sie muss mindestens 12V am Ausgang können.

Was mich allerdings ein wenig irritiert sind folgende Aussagen:

Bernhardt H. schrieb:
> Sobald ich die Spannung auch nur um 0,1V runter drehe werden die LEDs
> scho dunkler.

Bernhardt H. schrieb:
> der Strom hat sich dann bei eben den 220mA wieder eingependelt.

Anhand dieser Aussagen hätte ich vermutet, dass die Durchlassspannung 
etwas höher liegt. Vorallem, weil der Strom sich "einpendelt".
Wenn du eine LED "rechts vom Knick" ihrer Kennlinie betreibst, pendelt 
sich da normal kein Strom mehr ein. Denn da ist die Kennlinie extrem 
steil.

Ich hab ein wenig meine Zweifel, ob da wirklich "nackte" LEDs in dem 
Scheinwerfer verbaut sind.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Schlumpf schrieb:
> Vorallem, weil der Strom sich "einpendelt".

Mit "einpendeln" habe ich vielleicht was anderes gemeint als du darunter 
verstehst?

also wenn ich die 14,3V anlege zeigt eben das Netzteil am anfang 
zwischen 218mA und 220mA an und bleibt dann bei den 220mA stehen.


Schlumpf schrieb:
> Ich hab ein wenig meine Zweifel, ob da wirklich "nackte" LEDs in dem
> Scheinwerfer verbaut sind.

Doch da bin ich mir sicher, da ist einfach eine reihe LEDs, abwechselnd 
weis und orange, sonst nichts


Schlumpf schrieb:
> dimensionieren der Konstantstromquelle.

ist das mit ein paar Bauteilen in diesem fall realisierbar oder besser 
was fertiges kaufen. Ich muss mich da erst noch einlesen

: Bearbeitet durch User
Autor: Schlumpf (Gast)
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Ok, war ein Denkfehler von mir.
Durch die Reihenschaltung der LEDs teilen sich die Spannungen auf und 
somit wird die Kennlinie der gesamten Schaltung flacher.

Eine einfache Konstantstromquelle kannst mit nem Transistor und Dioden 
bauen.

Google zeigt dir, wie es geht.

Beitrag #5744357 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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So. Ich hab jetzt mal einige Videos angeschaut und einiges gelesen, bin
aber noch nicht ganz sicher ob ich alles richtig verstanden habe. Also
bitte nicht hauen wenn was falsch ist ;)

Autor: Joachim B. (jar)
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Bernhardt H. schrieb:
> Also
> bitte nicht hauen wenn was falsch ist ;)

leider doch, wer bitte legt den GND hoch, damit ist auch der GND für die 
Digitalsteuerung hochgelegt und kann nicht mehr funktionieren!

Jeder Steuerimpuls bezieht sich auf GND, somit darf man den GND nicht 
hochlegen.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Warum Spannungsregler auf Digitaleingänge?
Und wie soll der ganze Laststrom über einen kleinen BC gehen, noch dazu 
mit 5 Ohm dran?
Und VIn ist schon für Regler. Wenn du extern 5V einspeisen willst, mach 
das auf 5V. So läuft der Proz auf 3V.

Du hast schon ganz am Anfang Mist gemessen, und auf diesem Mist weiter 
nutzlosen Mist erdacht.

Strom an den Ardu
Brücke an den Ardu
Spannungswandler an die Brücke
Lampen mit Widerständen an die Brücke
Dimmen per PWM

Wobei ich gesagt hätte die Lampe hat 3 Anschlüsse und wird mit 2 
unabhängigen (Step-Up-)KSQ betrieben, nicht mit umpolen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Joachim B. schrieb:
> Bernhardt H. schrieb:
>> Also
>> bitte nicht hauen wenn was falsch ist ;)
>
> leider doch, wer bitte legt den GND hoch, damit ist auch der GND für die
> Digitalsteuerung hochgelegt und kann nicht mehr funktionieren!
>
> Jeder Steuerimpuls bezieht sich auf GND, somit darf man den GND nicht
> hochlegen.

Schäm
Ich hab das leider nicht gelernt sonder mir irgendwie durch lesen und 
videos  selber "gelernt" und das ist mein erstes projekt mit dem umfang

Mit Gnd hochlegen darf ich verstehen, dass der Ground vom L298 vor der 
Konstantsromquelle liegt und noch potential zum echten GND hat???

Jens M. schrieb:
> Warum Spannungsregler auf Digitaleingänge?

Das hab ich wiederum im arduino forum so als Lösung gesehen, wenn das 
eingangssignal größer als die 5V vom Arduino ist. Heist ich greife ganz 
billig die Leitung zum Lichtrelais und Blinker ab. Is leider mit dem 
Originalsteuergerät auch schon so gewesen.

Jens M. schrieb:
> Und wie soll der ganze Laststrom über einen kleinen BC gehen, noch dazu
> mit 5 Ohm dran?

der BC kann dauerhaft 800mA ab. Das erschien mir als ausreichend?
Die 5 Ohm hab ich ausgerechnet und gehören ja zu der 
konstantstromquelle.

Würde das ganze nicht mehr so schlimm ausschauen, wenn ich je eine 
konstantstromquelle an den ausgang vom L298 hänge?

Jens M. schrieb:
> Du hast schon ganz am Anfang Mist gemessen, und auf diesem Mist weiter
> nutzlosen Mist erdacht.

Ja das befürchte ich auch. dazu noch keine wirkliche ahnung von dem 
ganzen und fertig ist der käse.

Ich bin in zwischen echt fast so weit, dass ich demjenigen der mir die 
schaltung vernünftig und mit den richtigen bauteilen aufzeichnet, 
finanziell entgegenkommen würde ;P

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Bernhardt H. schrieb:

> Ich bin in zwischen echt fast so weit, dass ich demjenigen der mir die
> schaltung vernünftig und mit den richtigen bauteilen aufzeichnet,
> finanziell entgegenkommen würde ;P

Du meinst, es soll einer raten, wie der Innenaufbau Deiner Leuchte
aussieht und dazu passend eine Schaltung entwickeln?

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Ach die Regler sollen "Pegelwandler" sein?
Oha.
Durch die Kondensatoren klappt das nicht wirklich: Zeitverzögerung.
Eine Verpolschutzdiode in Reihe mit einem einfachen Vorwiderstand mit 
2k2 und einer 5V1 Z-Diode (mit 100nF parallel) nach Masse sollte jeden 
KFZ-Eingang Arduinotauglich machen.
Zumindest wenn "12V = Ein" ist.

Bernhardt H. schrieb:
> der BC kann dauerhaft 800mA ab. Das erschien mir als ausreichend?
> Die 5 Ohm hab ich ausgerechnet und gehören ja zu der
> konstantstromquelle.

Das mag sein.
Dumm nur das der GND des Chips das Bezugspotential für die Logikeingänge 
ist und so derbe wackelt.
Eine KSQ und die Brücke, das geht m.E. so oder so nicht. Du wirst 
einfache Widerstände nehmen müssen.
Aber selbst wenn es mit KSQ ginge, dann muss sie da definitiv nicht hin.
Außerdem müssen glaub ich die Sense-Anschlüsse auch noch auf Masse 
(evtl. mit einem Widerstand), da hier der Laststrom geht.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Harald W. schrieb:
> Du meinst, es soll einer raten, wie der Innenaufbau Deiner Leuchte
> aussieht und dazu passend eine Schaltung entwickeln?

Ich meine damit, dass wenn sich jemand bereit erklärt das zu machen, ich 
auch evtl die scheinwerfer nochmal aufmachen würde um ggf. was 
rauszumessen.
Aber wie gesagt, da sind nur 2 reihen LEDs die alle in Reihe geschalten 
sind (die weisen so die gelben anders rum). Wie viele kann ich jetzt 
nicht sagen, ist aber kein problem wenn die leuchten offen sind (wenns 
von bedeutung ist).

Jens M. schrieb:
> Eine Verpolschutzdiode in Reihe mit einem einfachen Vorwiderstand mit
> 2k2 und einer 5V1 Z-Diode (mit 100nF parallel) nach Masse sollte jeden
> KFZ-Eingang Arduinotauglich machen.
> Zumindest wenn "12V = Ein" ist.

Sowas in der Art hab ich auch schon gelesen. Da hatte ich aber angst um 
meinen Arduino, weil wenn der Motor an ist, die Ladespannung auf 15.5V 
hoch geht und ich mir da nicht sicher war ob dann der Ausgang immernoch 
5V ist.

Jens M. schrieb:
> Außerdem müssen glaub ich die Sense-Anschlüsse auch noch auf Masse
> (evtl. mit einem Widerstand), da hier der Laststrom geht.

Stimmt. Im Datenblatt steht jeweisl 0,5Ohm.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Die Z-Diode begrenzt den Eingang zuverlässig auf 5V, solange am Eingang 
nicht mehr als vielleicht 100V anliegen ;)
Da machen dir Störungen am Versorgungsanschluss mehr Ärger.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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So neuer Versuch:
Ich hab jetzt die LDO Regler raus und dafür das was du gesagt hast rein.
Die Spannungsversorgung vom Arduino geht jetzt zum +5V
Die Konstantstromquelle auch weg.
Dafür auf der Ausgangsseite vom L298 jeweils einen widerstand und eine 
diode. Damit (hab ich mir jedenfalls so vorgestellt) begrenze ich 
wenigstens den Strom (auf 80mA) wenn der Blinker ein ist.
Wie ich den Strom begrenzen soll, wenn die Spannung vom StepUp passt, 
ist mir noch nicht ganz klar.

Ich hoffe ich nerve nicht langsam mit meinen unfachlichen Ideen ;D

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Z-dioden haben die Z-spannung in Sperrrichtung. Also umdrehen.
Ansonsten passt das mit den Eingängen aber.
Der Widerstand in der Lampenleitung muss natürlich evtl. angepasst 
werden, aber warum ist da eine Diode dran? In eine Richtung laufen die 
LEDs normal, in der anderen nur einmal "blitz", oder wie? ;)

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Jens M. schrieb:
> Z-dioden haben die Z-spannung in Sperrrichtung. Also umdrehen.

Das dachte ich auch. ich hab die nur umgedreht, weils im Multisim 
simulator dann nicht 5,x Volt waren sondern 7,x?????

Jens M. schrieb:
> Der Widerstand in der Lampenleitung muss natürlich evtl. angepasst
> werden, aber warum ist da eine Diode dran? In eine Richtung laufen die
> LEDs normal, in der anderen nur einmal "blitz", oder wie? ;)

der widerstand soll eben nur in der einen Richtung begrenzen.
Ich hätt mir jetzt so einen Buck/Boost Converter gekauft und den dann 
auf die 14,3V und Strombegrenzung auf 400mA (beide Leuchten 
zusammen)eingestellt.

Somit hab ich einmal die eine Richtung begrenzt und die Andere dann mit 
dem widerstand. Die gedimmten zustände mach ich dann über PWM

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
Datum:

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Wenn du schon eine KSQ hast, brauchst du keinen Widerstand.
Wenn das nur eine Spannungsquelle ist, brauchst du nur einen Widerstand 
ohne Diode.

Oder 2 verschiedene Widerstände mit je einer Diode in Reihe, 
antiseriell.

Egal wie: Ausgelegt wird das so, das die Lampen mit Maximalstrom laufen.
Den Rest macht die PWM.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
Datum:

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So ist es auch gedacht.

eine Lampe zieht in die eine Richtung 200mA (werden dabei auch nicht 
warm), in die andere Richtung Leuchten ja die anderen LEDs. Die werden 
aber bei 200mA ungesund heiss. wenn ich jetzt de Strom auf die 80mA 
begrenze (was dann mein Maximalstrom in diese Richtung ist) sind sie 
fast genauso hell aber fackelt nicht ab.

Ich hoffe ich denke da nicht wiedermal falsch.


Noch eine Frage:
Welche dioden brauche ich dann dafür (im Schaltplan D1-D4)Silizium-, 
Schottky und welche Kondensatoren (C2,C3,C4,C6) Folien-, Tantal-, 
Vielschicht-Kerko....?

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Was wohl passiert, wenn du die Lampen für 200mA auslegst und einfach mit 
40% PWM anfährst... ;)
Übrigens braucht es pro Lampe eine KSQ, nicht über die Brücke für beide, 
sonst klappt das nicht mit einmal weiß einmal gelb.

Dioden würde ich sagen Standard 1N4007.
100nF als Tantal wäre sportlich, die gibt's nicht. Also Kerkos oder 
Folie,w as gerade da ist.

Es wäre alles viel einfacher, wenn du die Lampen modifizieren könntest 
für 2 getrennte Lampen mit einem gemeinsamen Pol, bevorzugt Common 
Anode. Oder 2 komplett getrennte Lampen.

Autor: Schlumpf (Gast)
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Um das irgendwie sinnvoll dimensionieren zu können, muss der gewünschte 
Arbeitspunkt der LED bekannt sein. Also ohne PMW. Einfach ein DC durch 
die LED.

Dazu muss Bernhardt ermitteln, wie hell bei ihm 100% hell sein soll.
Dann muss man den Strom ermitteln, welcher durch die LED fließt und die 
Spannung, die über die LEDs abfällt.
Das Ganze am Besten nach einer gewissen thermischen Einschwingzeit.

Denn aus den vorhandenen Angaben lässt sich ableiten, dass an der LED 
eine Spannung abfällt, die ungefähr auch in dem Bereich der typischen 
Bordnetzspannung ist.
Da bleibt wenig "Platz", einen Vorwiderstand sauber zu dimensionieren.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
Datum:

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Da ist gar kein Platz, denn 14,3V werden nicht erreict.
Das er so einen Booster braucht, weiß er schon.

2 einzelne Lampen liessen sich mit einer Step-Up-KSQ antreiben, z.b. 
dieser hier von ebay: 113061963310

: Bearbeitet durch User
Autor: Schlumpf (Gast)
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Jens M. schrieb:
> Das er so einen Booster braucht, weiß er schon.

Ah okay, das hab ich dann offenbar überlesen, dass ein Booster zum 
Einsatz kommen wird.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Schlumpf schrieb:
> Dazu muss Bernhardt ermitteln, wie hell bei ihm 100% hell sein soll.
> Dann muss man den Strom ermitteln, welcher durch die LED fließt und die
> Spannung, die über die LEDs abfällt.
> Das Ganze am Besten nach einer gewissen thermischen Einschwingzeit.

Hab jetz mal nachgemessen und bei den weissen fallen bei 200mA 14,24V ab 
und bei den gelben bei 80mA 9,91V

Jens M. schrieb:
> 2 einzelne Lampen liessen sich mit einer Step-Up-KSQ antreiben, z.b.
> dieser hier von ebay: 113061963310

Aber wenn ich pro seite eine KSQ habe dann kann ich ja den L298 nicht 
mehr verwenden oder? dann Brauch ich pro KSQ eine Brücke

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Mit KSQ keine Brücke.
Wenn Brücke, dann Widerstände.

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Und wenn ich aber den StepUp ein bisschen hochdrehe, sagen wir mal auf 
16.3V, dann kann ich bei den weissen (0,2A bei 14,3V) einen 10 Ohm 0,4W 
widerstand einbauen und bei den gelben (0,08A bei 9,9V) einen 80 Ohm 
0,5W.

Autor: Schlumpf (Gast)
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Ja, das kannst du so machen.
Allerdings würde ich bei der Verlustleistung der Widerstände nicht zu 
knapp dimensionieren.
Ich würde mindestens 2W Typen vorsehen.

Autor: Joachim B. (jar)
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Jens M. schrieb:
> Mit KSQ keine Brücke.

wieso das denn? hast du das überlesen?

Bernhardt H. schrieb:
> dazu kommen noch 80mA wenn der Blinker aktiv ist ( - und + vertauscht)

ohne Brücke keine Verpolung!

> Wenn Brücke, dann Widerstände.

klar möglich aber in die Brücke eine Konstantstromquelle geht ja auch

Autor: Bernhardt H. (berni17411)
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Schlumpf schrieb:
> Ich würde mindestens 2W Typen vorsehen.

Ok da kann ich ja dann welche nehmen wo mehr luft nach oben ist.

Ich hab aber auch noch einen Spannungsabfall an der Brücke, welchen ich 
berücksichtigen muss.
Leider kann ich für meine Ströme das aber nicht auf dem Datenblatt 
rauslesen.
Was wird da denn so in etwa so abfallen?

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Joachim B. schrieb:
> wieso das denn? hast du das überlesen?
>
> Bernhardt H. schrieb:
>> dazu kommen noch 80mA wenn der Blinker aktiv ist ( - und + vertauscht)
>
> ohne Brücke keine Verpolung!

Das hab ich nicht überlesen.
Über diese Brücke wird eine KSQ nicht vernünftig funzen.
Ich hatte schon Experimente mit L298, die mögen Basteleien im Plus oder 
Massezweig nicht.

Autor: Joachim B. (jar)
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Jens M. schrieb:
> Über diese Brücke wird eine KSQ nicht vernünftig funzen.
> Ich hatte schon Experimente mit L298, die mögen Basteleien im Plus oder
> Massezweig nicht.

wie kommst du auf das schmale Brett, es gibt 2 Versorgungen, Logik VSS 
Pin9  und Motorstrom VS Pin4, im Letzteren kannst du sehr wohl eine 
Strombegrenzung einbauen, auch dafür gibt es die Sense Ausgänge.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Soweit ich weiß ist Sense eher für eine "Sicherung" die via EN die 
Endstufe deaktiviert.
Ich hatte Störungen wenn sich die Spannung an VS zu stark ändert.
Aber das ist lange her... War vielleicht auch hoppelnder GND wegen der 
Lastsprünge.

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