Forum: Platinen Bleifreies Lötzinn - welches empfehlenswert


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von Michael L. (Gast)


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Hallo,

welches bleifreie Lötzinn könnt Ihr empfehlen?

Das Lötzinn soll für die Handverlötung für kleine Schulprojekte 
eingesetzt werden (bedrahtete Bauteilen, SMD-Bauteile bis 0805 bzw. 
0.7mm-Pitch). Es geht mir um eine gute Qualität des Lötzinns.



Viele Grüße
Michael



PS: Bitte keine Diskussionen über den Sinn von bleifreien Loten und 
keine Erfahrungsberichte über die hohe Qualität verschiedener 
bleihaltiger Lote. Ich muss bleifrei löten und suche das Lot, mit dem 
die Schüler am besten arbeiten und ihre Ergebnisse kontrollieren können.

:
von Wühlhase (Gast)


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Hm...ich muß sagen, so richtig schlechtes Lötzinn hab ich noch nie 
gehabt. Allerdings kaufe ich auch nicht allzuoft (arbeite noch mit der 
ersten Rolle), und auf der Arbeit hab ich fast immer bleihaltiges Lot.

Was mir aber schon öfter untergekommen ist, war zu dicker Lötdraht, das 
geht rasch schief. Ich denke, mit normalem Markenlot wie Felder oder 
Stannol kannst du nicht viel verkehrt machen. 0,5mm oder dünner, würde 
ich sagen.

von g457 (Gast)


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Sn99Cu F-SW32, z.B. dasda [0], geht hervorragend und ist bezahlbar. 
Mindestens genauso wichtig wie das Lötzinn ist bei Bleifrei die 
Temperatur: Wenns raucht und spritzt wenn man den Draht an die Lötspitze 
führt isses zu heiß. An meiner nicht-temperaturkalibrierten RDS-80 
brauchts für bleifrei z.B. nominell 300°C(!) (nicht 350°C und schon gar 
nicht 380°C wie man manchmal von n00bs liest die sich dann beschweren 
dass Bleifrei soooo schwierig ist).

HTH

[0] 
https://www.reichelt.de/loetzinn-bleifrei-mit-kupferanteil-1-0-mm-250-g-lz-f3-bf-1-0-250-p47314.html?r=1

von Helmut S. (helmuts)


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Link aus einer früheren Diskussion im Forum.

https://www.shop.display3000.com/werkstatt/loetzinn-lote/index.html.gz

Hat jemand die dort empfohlenen Lote probiert?

von Bastian W. (jackfrost)


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Helmut S. schrieb:
> Link aus einer früheren Diskussion im Forum.
>
> https://www.shop.display3000.com/werkstatt/loetzinn-lote/index.html.gz
>
> Hat jemand die dort empfohlenen Lote probiert?

Ich hab es von nem anderen Shop gekauft und ich finde es gut. Löte mit 
320 C und mit etwas Flussmittel.

Gruß JackFost

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

Wühlhase schrieb:
> Hm...ich muß sagen, so richtig schlechtes Lötzinn hab ich noch nie
> gehabt.

Ohh, da gibt -oder zumindest gab- es einige!
Gerade in der Anfangszeit des Bleifreien war das arbeiten mit vielen 
Zinnen eine Qual. Wobei das vermutlich weniger an den Legierungen als an 
den Flussmittelzusätzen (Rezeptur und Menge) lag.

Zu Bleifrei gibt es hier ja so einige Threads.

Ich selbst verwende -wenn ich denn Bleifrei löten muss- das Amasan 
BF32-3 auf das ich durch diesen Thread aufmerksam geworden bin:
Beitrag "Vergleich Lötzinne: Felder EL Sn100Ni+ und Amasan BF32-3"

Michael L. schrieb:
> PS: Bitte keine Diskussionen über den Sinn von bleifreien Loten und
> [...]
> Ich muss bleifrei löten und suche das Lot, mit dem
> die Schüler am besten arbeiten und ihre Ergebnisse kontrollieren können.

Also seit der formalen Neueinstufung von bleihaltigen Legierungen so das 
auch nun auch normaler Lötdraht im Sinne des GEfahrstoffrechts wie 
"Gift" behandelt werden muss würde ich bei Kindern/Jugendlichen die 
nicht meine eigenen sind (oder zumindest von Sachkundigen Bekannten nach 
Absprache/OK) auch nicht mehr mit bleihaltigen Zinn arbeiten wollen.
Auch wenn die Einstufung alleine aufgrund der möglichen Auswirkung auf 
ungebohrene Kinder nach längerer Aufnahme des Stoffes durch andauernder 
völlig unsachgemäßer HAndhabung durch die jeweils Schwangere getroffen 
wurde...
Wenn es dann der Falsche (vollständige naturwissenschaftliches 
Unverständnis gepaart mit Empörungsgen) spitzkriegt wird man schneller 
von Empörungswelle überrollt als man sich umschauen kann.
(Der vergiftet unsere Kinder) Mal ganz davon abgesehen das man gerade 
bei Minderjährigen und Gefahrstoffen an das Substitutionsgebot gebunden 
ist.

Allerdings solltest du -gerade bei Kindern- auch noch auf den 
"Atemschutz" achten. Also mindestens sehr gut belüfteter Arbeitsplatz, 
besser mit Absaugung oder Filter.
Zum einen dreht man dir sonst daraus genau so schnell einen Strick, ist 
ja immerhin für den gewerblichen Bereich eine Vorgabe der BG, zum 
anderen sind die Flussmitteldämpfe von bleifreien Lötzinn im Schnitt 
wohl tatsächlich deutlich aggressiver als bei bleihaltigen.

Ob es an der Zusammensetzung liegt oder "nur" an der höheren 
Löttemperatur kann ich nicht sagen, ab bei mehreren bleifreien Loten 
habe ich oft nach nicht all zu langer Zeit ohne Zwangsbelüftung ein 
merkliches Kratzen/Kribbeln in den Atemwegen, während beim Arbeiten mit 
bleihaltigen Zinnen das normale "bewusste Atmen" (nicht gerade dann 
einatmen wenn es qualmt) bei mir völlig ausreicht um Stundenlang ohne 
Probleme damit zu arbeiten. Und ich kenne auch ein paar andere denen es 
genau so geht!
(Aber auch einige die damit angeblich überhaupt keine Probleme haben)

Gruß
Carsten

von René F. (Gast)


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Felder ISO-Core RA kann ich bedenkenlos empfehlen. ISO-Core Clear ist 
auch relativ gut aber eben nicht ganz so gut wie das RA ;)

Mit den Produkten von Henkel/Loctite/Multicore (keine Ahnung unter 
welcher Marke das Zeug inzwischen verkauft wird) kann ich mich zum 
Beispiel überhaupt nicht anfreunden.

Edsyn hat inzwischen qualitativ stark nachgelassen (habe hier 2 
verbleite Lote des gleichen Typs, allerdings hat das neue einen helleren 
Farbton und lässt sich deutlich schlechter löten obwohl verbleit.

Ansonsten kann ich noch Almit empfehlen und auch aus dem Hause Stannol 
wird es brauchbare bleifreie Lote geben.

Es gibt aber auch Hersteller wie Kester, welche bei uns nicht so stark 
verbreitet sind und sehr gute Produkte im Sortiment haben.

von Alexander S. (alesi)


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Helmut S. schrieb:
> Hat jemand die dort empfohlenen Lote probiert?

Ich verwende das BF26-3 und bin damit sehr zufrieden.

von A-Freak (Gast)


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Ich reihe mich mit ein von Felder das "Isocore RA" zu empfehlen. Wichtig 
ist meiner Beobachtung nach der Silberanteil der es doch erheblich 
besser fliesen und benetzen läßt.

Lötstation ist auch eine Ersa RDS80 auf 300°C gestellt. Wichtig ist eine 
kurze dicke Spitze wie die "842" damit die Wärme an der Lötstelle 
ankommt.

Mit etwas Übung geht auch der Multitip 260 Handlötkolben.

Generell sehr wichtig ist es NICHT zu heiß zu löten weil sonst das 
Flußmittel verbrennt bevor es richtig wirken konnte. Wer auf 380°C oder 
höher dreht wird nicht glücklich.

von Esmeralda P. (Firma: privat) (max707)


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Michael L. schrieb:
> Ich muss bleifrei löten

Wer sagt das? Ist derjenige auch zertifiziert?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael L. schrieb:
> Ich muss bleifrei löten und suche das Lot, mit dem die Schüler am besten
> arbeiten und ihre Ergebnisse kontrollieren können.

Wir haben bereits wiederholt völlige Lötanfänger sowohl mit Amasan 
BF32-3 als auch Felder Ni100+ löten lassen (Aufbau kleiner Bausätze auf 
öffentlichen Veranstaltungen). Funktionierte problemlos, sie kommen mit 
beiden gut zurecht.

Den zugehörigen Vergleichs-Thread findest du über die Suchfunktion.

Gutes Lötwerkzeug ist empfehlenswert, und generell kann man einen 
separaten Flussmittel-Dispenser (bspw. in Stiftform) häufiger mal 
gebrauchen als früher mit bleihaltigen Loten.

Gutes Lötwerkzeug macht die Arbeit natürlich auf jeden Fall angenehm.

: Bearbeitet durch Moderator
von N. B. (charlie_russell)


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China/No-name kann man vergessen. Die bekommen das Flussmittel nicht 
hin.
Persönlich nutze ich Felder Iso core RA in 0.5mm

Dicke sollte mindestens 0.5mm ehr ein bisschen mehr für bedrahtete 
Komponenten ansonsten füttert man haufenweise Draht nach. SMD wäre ehr 
0.5mm oder dünner.

von Manfred F. (manfred_f)


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Ich schließe mich der Amasan BF32-3 Fraktion an. Für mich das beste 
bleifreie das ich bis jetzt ausprobiert habe.

von Rubberduck (Gast)


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Ich nutze auch seit Jahren nur noch das Amasan BF32-3 nachdem ich bei 
Display3000 auch der BF26 und auch das Felder Ni100 gekauft habe. Felder 
haben die aber anscheinend nicht mehr im Angebot. Bei Kollegen oer 
Freunden schnibbel ich immer wieder mal einen Meter Lot von anderen 
Herstellern ab und probiere die aus. Manchmal ist eines dabei was auch 
ganz OK ist, aber wenn ich im Internet schaue, kostet es immer mind. 50% 
mehr als das BF32-3. Manchmal tauschen wir auch einen Meter Lot und 
mittlerweile sind viele umgestiegen. Meist nehme ich 0,5mm. Nur bei ganz 
vielen bedrahteten Bauteilen am Stück hole ich auch das 0,8mm aus der 
Schublade. Gelegentliches Löten bedrahteter Teile geht auch mit 0,5mm 
sehr gut. Man muss halt mehr Lot zuführen aber das ist ja nur die Länge, 
die Menge in g bleibt am Ende gleich.

Jetzt habe ich aufgrund dieses Threads eben mal bei Display3000 nach dem 
akuellen Preis geschaut und mich geärgert: die 250g Spulen sind ja 
umgerechnet 15% billiger als die 100g spulen; und ich Idiot kaufe so 
ungefähr alle 2 Jahre immer 2 Stück 100g Spulen für mich und habe das 
nie registriert, dbaei steht der Grundpreis extra dran. Grrrr wie blöd. 
Das hätte ich auch mal eher merken können.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Almit SR37 (LFM48S) ist mein Vorschlag. Bleifreies Lot mit etwa 3 
Prozent Silber ist  immer doppelt so teuer wie das ohne oder nur 
Zehntels-% Ag, aber das scheint für einen niedrigen Schmelzpunkt 
unersetzlich zu sein.

: Bearbeitet durch User
von Volker S. (vloki)


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Michael L. schrieb:
> Das Lötzinn soll für die Handverlötung für kleine Schulprojekte
> eingesetzt werden

Wir geben unseren Studierenden, die oft zum ersten mal löten, auch Zinn 
mit hohem Silberanteil (Sn95Ag4Cu1, von Stannol)

Auch Mädchen aus der fünften Klasse kamen damit beim letzten Girls-Day 
ganz gut zurecht.

Für Anfänger ist dünnes Lötzinn bei kleinen SMD Bauteilen meiner Meinung 
nach viel einfacher zu handhaben. Für bedrahtete Bauteile ist das dann 
eher lästig und auch teuer. Deshalb haben wir mehrere Durchmesser (0.3, 
0.5 und 0,7)

: Bearbeitet durch User
von Jemin K. (jkam)


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Ich muss mich der Almit-Fraktion anschließen. Ich habe sie auch alle 
durch. Edsyn, Stannol, etc. Komplett unbrauchbar. Dann habe ich das 
Felder mit Nickel/Germanium? probiert. Das war das erste was halbwegs ok 
war. Amasan 32 war dann noch deutlich besser, aber seitdem ich auf Almit 
SR 37 LFM-48-S umgestiegen bin geht es wirklich fast wie bleihaltig. Das 
Zeug räumt alles andere vom Tisch! Ist nicht ganz billig, aber so ein 
halbes Kilo reicht ein Leben lang...

https://www.almit.de/products/product.php?pid=2019

von Ichbin (Gast)


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Hallo

Weist Du ob es das Almit-Lot nur im Direktvertrieb gibt?

von Udo K. (Gast)


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Viel wichtiger als die Lotverbingung ist das Flussmittel!

No-Clean ist problematisch, weil die nicht sehr
aggressiv sein dürefen (werden nicht gereinigt und bleiben am Print).

Ich habe sehr gute Erfahrung mit wasserlöslichen Flussmitteln gemacht.
Die sind relativ aggressiv, aber lösen dafür Oxide gut auf.
Die Lötstellen sind daher sehr sauber.  Belüftung ist bei längerem
Löten empfehlenswert.
Die Reinigung ist mit warmen Wasser problemlos erledigt.

von Peter (Gast)


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Ichbin schrieb:
> Hallo
>
> Weist Du ob es das Almit-Lot nur im Direktvertrieb gibt?

Ich finde leider auch für das Amasan keine wirklich „guten“ 
Bezugsquellen. Und nein, 1-Mann Shops mit 6€ Versandkosten gehören da 
nicht dazu.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Peter schrieb:
> Ich finde leider auch für das Amasan keine wirklich „guten“
> Bezugsquellen.

Irgendein Dachrinnenladen hat es auch noch.

Ich glaube, da haben wir als Firma sogar auf Rechnung kaufen können.

> Und nein, 1-Mann Shops mit 6€ Versandkosten gehören da
> nicht dazu.

Versand kostet halt, ist auch bei Reichelt nicht weniger. 's ist nur, 
dass man bei denen vielleicht noch was anderes mit beilegen kann.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Das hier nutze ich:

Firma: Stannol (Legierung)
S-Sn95Ag4Cu1 (713)
ISO 9453:2006

Typ: Kristall 511
Fg.2,7% 5-seelig

Durchmesser: 0,7mm
Gewicht: 500g
Art.Nr.: 593202


Dieses Lötzinn hat durch den Silber und Kupferanteil eine geringe 
Schmelztemperatur (habe die Temperatur beim Lötkolben um 10-20°C höher 
gestellt im Gegensatz zum verbleitem Zinn) und es fließt auch 
ordentlich.

Ich hatte nachdem ich von verbleitem Zinn auf bleifreies Zinn 
umgestiegen bin eine ganze Weile gesucht um etwas zu finden was ähnlich 
gute Eigenschaften hat.

Man kann bei dem Lot auch noch mal nachlöten ohne dass die Eigenschaften 
des Lots plötzlich anders sind.

von René F. (Gast)


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Ichbin schrieb:
> Hallo
>
> Weist Du ob es das Almit-Lot nur im Direktvertrieb gibt?

Wir beziehen unser Almit von Wetec.

von Peter (Gast)


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von Peter (Gast)


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Ups, mein Fehler. Meinte Amasan.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Peter schrieb:
> Ist das Almit mit diesem hier identisch?

Nein, steht doch letztlich hier beschrieben:

Beitrag "Re: Bleifreies Lötzinn - welches empfehlenswert"

Der dortige Poster empfand das "Almit" als noch besser als das BF32-3.

von Peter (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Peter schrieb:
> Ist das Almit mit diesem hier identisch?
>
> Nein, steht doch letztlich hier beschrieben:
>
> Beitrag "Re: Bleifreies Lötzinn - welches empfehlenswert"
>
> Der dortige Poster empfand das "Almit" als noch besser als das BF32-3.

Ich hatte meinen Fehler doch korrigiert, die Frage sollte heißen:

„Ist das Amasan mit diesem hier identisch?
armack Lötdraht Typ32-3 Ø 0,8 mm - 100 g

https://soldanshop24.de/Elektronik/Elektrotechnik/%3ELoetdraehte/bleifrei-Sn95Ag4Cu1-Sn95-5Ag3-8Cu0-7/armack-Loetdraht-Typ32-3-O-0-8-mm-100-g::132.html“

Ich war unsicher, ob das Armack ein anderer Name für das Amasan ist.

von Raph (Gast)


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Wir haben in der Firma ein Bleifreilot das sich, im gegensatz zu 
Silberlote, hervorragend löten lässt. Fasst so wie bleihaltiges Lot.

Ich habe zweit zum Arbeiten. Eines mit 3% oder 3,8% Silberanteil und 
eines mit nur 1% Kupfer. Das Silberlot ist schlechter, aber besser als 
die Markenprodukte.

Ich frag morgen mal nach dem Hersteller.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Peter schrieb:

>> Der dortige Poster empfand das "Almit" als noch besser als das BF32-3.
>
> Ich hatte meinen Fehler doch korrigiert,

Ja, das hatte sich mit meiner Antwort gedoppelt.

> die Frage sollte heißen:
>
> „Ist das Amasan mit diesem hier identisch?
> armack Lötdraht Typ32-3 Ø 0,8 mm - 100 g

Ja, ist es.

von Marcel (Gast)


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Hallo zusammen,

Armack gehört mittlerweile (seit 2017) zu Stannol. Gibt es das 
Amasan/Armack Typ 32-3 dann auch direkt von Stannol evtl. unter anderem 
Namen?


Viele Grüße

von Steffen W. (derwarze)


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Auf einer Messe habe ich bei Felder Löttechnik ein paar Proben Lötzinn 
mitbekommen. Hab die ausprobiert und bin sehr angenehm überrascht 
worden. Lötet sich wirklich angenehm, fließt gut ohne zusätzliches 
Flussmittel, kaum Flussmittelrückstände und auch die Lötstellen sehen 
gut aus und glänzen.
Nennt sich ISO-Core"Clear" SN100Ni+, Zusammensetzung Sn99CuNiGe.
Das wird wohl zukünftig mein Standardlötzinn werden.

von Christobal M. (c_m_1)


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Wenn die Schüler schon nicht bleihaltig löten sollen, ist Nickel im Lot 
vielleicht auch keine gute Idee. Ist ein Kontaktallergen.

von GeGe (Gast)


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Steffen W. schrieb:
> Lötet sich wirklich angenehm, fließt gut ohne zusätzliches
> Flussmittel, kaum Flussmittelrückstände und auch die Lötstellen sehen
> gut aus und glänzen.
Kann ich bestätigen, dazu spritz das Flussmittel beim Löten nicht.
Rauch und Geruchsbelästigung ist auch sehr wenig.

Steffen W. schrieb:
> Nennt sich ISO-Core"Clear" SN100Ni+, Zusammensetzung Sn99CuNiGe.
Weil halt kein Silberanteil enthalten ist, welcher beim Erkalten der 
Lötstelle für die matte Oberfläche sorgt. Allerdings ist das kein 
Qualitätsmerkmal, sondern nur eine ästhetische Angelegenheit bei 
Bleifrei.

Steffen W. schrieb:
> Das wird wohl zukünftig mein Standardlötzinn werden.
Nur wenn ich eine Leiterplatte löte und die ohne Waschen sehr sauber 
sein soll, nehme ich noch ein anderes.(Da wird nur kurz drüber 
gebürstet).
Ansonsten nehm ich das seit über zwei Jahren auch als das 
Standardlötzinn.

von Johann M. (Firma: Ivama) (ivm)


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Damit klapt's auch ganz gut

Felder
ISO-Core EL
Sn99,3Cu0,7
3,5% Flux

gibt es bei Reichelt

von Vincent H. (vincenthaude)


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Ich persönlich nutze Stannol Kristall 600.
Klappt für mich einfach super, guter Flus und kein spritzen.

https://www.reichelt.de/loetzinn-bleifrei-mit-silber-und-kupferanteil-0-7-mm-250-g-sta-600-tsc-0-7-p217689.html?

von Eberhart F. (frequenzteiler)


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Hallo .
Ich habe das gelobte Almack 32-3 bestellt und ausprobiert und muss 
sagen, ich bin sehr enttäuscht .

Selbst bei empfohlenen 315 Grad spritzt es sehr und von "guten 
Flusseigenschaften"
ist meiner Meinung nach nichts zu spüren .

Ausserdem hat es eutektische Eigenschaften was ich entweder übersehen 
habe oder kaum erwähnt wird (ich bevorzuge nicht eutektisch) . Weiterhin 
habe ich gelesen das es durch den hohen Silberanteil immer noch schön 
glänzend erscheinen soll . Nicht maßgeblich wichtig für mich aber schön 
wärs gewesen. Auch das kann ich nicht bestätigen.

Ich löte mit einer ERSA Dig. 2000 - meist Leiterplatten , THC und SMD 
bis 0402 und sämtliche ICs (meist im Dragsolderverfahren)

Für mich ist dieses Lötzinn nahezu unbrauchbar.

Das einzige was ich sehr gut fand, ist die sehr unkomplizierte Reinigung 
der verbleibenden Rückstände. Habe kaum ein anderes Lötzinn benutzt 
dessen Rückstände so einfach abzuwaschen waren . +1
Da es aber auch sehr spritz ist dies das mindeste was ich dann noch von 
dem Lot erwarte.

Leider habe ich gleich 250gr gekauft. ( meine eigene Dummheit - 50 gr 
hätten ja zum testen gereicht ) ,da ich wirklich viel löte und dieses 
Lötzinn von allen gelobt wird.

Etwa 10cm sind von der Rolle verbraucht .

Wer auch immer noch Verwendung für eine 250gr. Rolle 0,5mm Armack 32-3 
hat -
bitte kontaktiert mich . Für 20 Euro + Versand freue ich mich jemanden 
von der Armackfraktion glücklich zu machen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Eberhart F. schrieb:

> Ausserdem hat es eutektische Eigenschaften was ich entweder übersehen
> habe oder kaum erwähnt wird (ich bevorzuge nicht eutektisch) .

Ernsthaft eutektisch sind die alle nicht, denn es ist fast reines Zinn. 
Das bisschen Silber macht hier nicht viel aus.

Aber natürlich hast du dadurch nicht das Erstarrungsverhalten einer 
nicht eutektischen Blei-Zinn-Legierung.

> Weiterhin
> habe ich gelesen das es durch den hohen Silberanteil immer noch schön
> glänzend erscheinen soll .

Nö, Glanzgarantie gibt's bei den bleifreien Loten praktisch nicht – 
Silber hin oder her. Bleihaltiges Lot hat gar kein Silber und glänzt 
trotzdem. ;-)

> Für mich ist dieses Lötzinn nahezu unbrauchbar.

Verwunderlich, aber wenn du damit nicht klar kommst, dann ist es eben 
so.

Viele andere (auch Kollegen, die es zum ersten Mal in der Hand hatten) 
kommen gut damit klar.

> Wer auch immer noch Verwendung für eine 250gr. Rolle 0,5mm Armack 32-3
> hat -
> bitte kontaktiert mich .

Nehm ich dir gern ab, ich schreib' dir eine Nachricht.

von Wolfgang (Gast)


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Eberhart F. schrieb:
> Weiterhin habe ich gelesen das es durch den hohen Silberanteil immer
> noch schön glänzend erscheinen soll .

Aber nicht hier:

GeGe schrieb:
> Steffen W. schrieb:
>> Nennt sich ISO-Core"Clear" SN100Ni+, Zusammensetzung Sn99CuNiGe.
> Weil halt kein Silberanteil enthalten ist, welcher beim Erkalten der
> Lötstelle für die matte Oberfläche sorgt.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Ich fand als das Wichtigste - der Anteil des Fluxmittels. Unter 3.5% ist 
schlecht.

von Eberhart F. (frequenzteiler)


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Es ist aber auch schwierig viele Lote zu finden die mehr als 3,5 % haben 
.
Da sehe ich nur Almit . Das ist auch das, was ich als nächstes testen 
werde.

Ich möchte auch noch sagen, das ich etwas verunsichert bin durch den 
starken Zuspruch des Armack . Wieso ist es für mich so schwierig das Lot 
einzusetzen ? Bin ich durch das löten mit verbleitem Lot verwöhnt ?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Eberhart F. schrieb:
> Bin ich durch das löten mit verbleitem Lot verwöhnt ?

Kann schon sein. So völlig 1:1 wie bleihaltig lassen sie sich am Ende 
alle nicht benutzen.  315 °C sind eigentlich auch OK – sofern das auch 
wirklich stimmt und dir nicht deine Lötstation eine deutlich heißere 
Spitze beschert.

Seit dem Umstieg auf die JBC (und 320 °C statt den 350 °C vorher mit der 
Weller WS81) habe ich persönlich weder mit dem Felder Sn100Ni+ noch mit 
dem BF32-3 wirkliche Probleme zurecht zu kommen. Das bleihaltige Lot 
liegt seither irgendwo im Schubkasten, vermutlich werden es meine Erben 
mal irgendwann kostenpflichtig entsorgen müssen. :-) (Bis dahin habe ich 
hoffentlich noch etwas Zeit …)

Mit der Weller-Station ließ es sich durchaus auch verarbeiten, die JBC 
bringt nur die Wärme halt noch besser rüber.

Was ich allerdings bei bleifreiem Löten tatsächlich immer mit zur Hand 
habe, ist ein Flussmittelstift. Wenn die Lötstelle nicht gleich im 
"ersten Rutsch" gelingt, ist das Flussmittel aus dem Lot schnell weg, 
und man braucht zusätzliches zum Nachlöten (zusätzliches Lot will man ja 
dann in der Regel nicht haben). Ich glaube, das ist ein wesentlicher 
Unterschied zum Löten mit bleihaltigem Lot.

Ansonsten haben wir sowohl mit dem Sn100Ni+ als auch BF32-3 in den 
letzten Jahren immer wieder auch Anfänger auf irgendwelchen 
Veranstaltungen löten lassen. Im Rahmen dessen, was jemand, der bislang 
keine große Übung im Löten hat, so zustande bringen kann, war die 
Qualität zumindest immer "brauchbar" (halt oft auch mit neuem 
Flussmittel + Nachlöten, aber dafür sind es Lötanfänger). Gerade bei 
öffentlichen Veranstaltungen (oft auch mit Kindern) fühle ich mich sehr 
viel wohler, wenn ich den Teilnehmern nicht erst noch 'ne Giftbelehrung 
machen muss …

: Bearbeitet durch Moderator
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von Thomas O. (tom-tom92)


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Bisher hatte ich div. bleifreie von Edsyn, Stanol und Weller im Einsatz. 
Das Beste davon war das Weller, aber wirklich gut davon war keines.

Auf der Suche nach dem *"perfektem bleifreiem Lötzinn"* bin ich vor 
einer Weile auf diesen Thread gestoßen. Ihr habt mir sehr beim groben 
Eingrenzen geholfen. Danke!

Eine Frage blieb allerdings teilweise ungeklärt: Was ist nun wirklich 
das Beste und warum?

Da ich nun alle hier habe, möchte ich  mein persönliches Schlussfazit 
mit euch teilen:
Für den besseren Vergleich, habe ich alle mit 0,5mm Durchmesser besorgt.

// Armack Typ32-3 (früher Amasan)
1
Legierung: Sn95Ag4Cu1 / 3,5% Flux
2
Preis: ca. 15,95€/100g (für Vergleich: 79,75€/500g)
3
4
Positiv:
5
* gut lötbar
6
* durch den Silberanteil relativ hart
7
* leichter Glanz
8
9
Negativ:
10
* sehr hässliche braun/schwarze Flussmittelrückstände
11
* relativ teuer

// FELDER ISO-Core SN100Ni+
1
Legierung: SN99,3CuNiGe / 3,5% Flux
2
Preis: ca. 47,22€/250g (für Vergleich: 94,44€/500g)
3
4
Positiv:
5
* sehr gut lötbar
6
* leichter Glanz
7
8
Neutral:
9
* ziemlich weich
10
11
Negativ:
12
* gut erkennbare Flussmittelrückstände, aber deutlich weniger als beim Armack
13
* relativ teuer (gerade für ein Lötzinn ohne Ag)

// Almit SR-LA SUPER LFM-48M bzw. SR-37 LFM48S (Tipp aus dem Forum, 
danke hierfür!)

(habe beide Lötzinne hier, konnte keine Unterschiede feststellen. 
Legierungen sind auch gleich, daher fasse ich zusammen)
1
Legierung: Sn-3.0Ag-0.5Cu / 3,5% Flux
2
Preis: ca. 71,48€/500g
3
4
Positiv:
5
* sehr gut lötbar
6
* durch den Silberanteil relativ hart
7
* kaum Flussmittelrückstände
8
9
Neutral:
10
* kein Glanz => Matt
11
12
Negativ:
13
* relativ teuer
14
15
=> 3. Platz

// Almit SR-LA SUPER LFM-23S
1
Legierung: Sn-0.6Cu-0.05Ni-0.035Fe-Ga / 3,5% Flux
2
Preis: ca. 41,72€/500g
3
4
Positiv:
5
* sehr gut lötbar
6
* kaum Flussmittelrückstände
7
* leichter Glanz
8
* günstig
9
10
Neutral:
11
* ziemlich weich
12
13
=> 2. Platz

// Almit DB-1 RMA LFM-23S
1
Legierung: Sn-0.6Cu-0.05Ni-0.035Fe-Ga / 3,5% Flux
2
Preis: ca. 54,32€/500g
3
4
Positiv:
5
* sehr gut lötbar (einen Hauch besser als die beiden anderen von Almit)
6
* kaum Flussmittelrückstände (einen Hauch mehr als das SR-LA SUPER)
7
* leichter Glanz
8
9
Neutral:
10
* ziemlich weich
11
* preislich attraktiv
12
13
=> 1. Platz: mein persönlicher Favorit und Gewinner

Ich hoffe, ich kann dem ein oder anderem bei der Entscheidung helfen.

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von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas O. schrieb:
> => 1. Platz: mein persönlicher Favorit und Gewinner

Verrätst du uns auch noch, wo man das kaufen kann?

von Smith (Gast)


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Thomas O. schrieb:
> * sehr hässliche braun/schwarze Flussmittelrückstände

Dann ist deine Löttemperatur zu hoch oder du machst was anderes falsch. 
Seit ich auf Bleifrei umgestiegen bin nutze ich nur noch das BF32-3 und 
bin damit extrem zufrieden.

von Thomas O. (tom-tom92)


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Jörg W. schrieb:
> Thomas O. schrieb:
>> => 1. Platz: mein persönlicher Favorit und Gewinner
>
> Verrätst du uns auch noch, wo man das kaufen kann?

Gibts bei Wetec im Onlineshop.
Nur das Almit DB-1 RMA LFM-23S ist sehr neu. Sie verkaufen es auch, 
allerdings aktuell auf Anfrage. Muss man ne Mail schreiben/anrufen.


Smith schrieb:
> Thomas O. schrieb:
>> * sehr hässliche braun/schwarze Flussmittelrückstände
>
> Dann ist deine Löttemperatur zu hoch oder du machst was anderes falsch.
> Seit ich auf Bleifrei umgestiegen bin nutze ich nur noch das BF32-3 und
> bin damit extrem zufrieden.

War auch mein erster Verdacht. Daran liegt es nicht. Habe es über den 
ganzen "sinnvollen" Temperaturbereich getestet.

Ich hätte es genauer beschreiben sollen: Beim BF32-3 muss man bereits 
nach wenigen Lötstellen die Spitze abputzen, sonst hat man dunkle 
Flussmittelrückstände.
Saubere Spitze + Lötstelle + Lötzinn ergibt auch beim BF32-3 erstmal ein 
sauberes Ergebnis.

Im Verhältnis zu den Almit Lötzinnen verbleibt aber trotzdem sehr viel 
sichtbarer Flussmittelrest zurück.

Im direktem Vergleich würde ich sagen, wenn ich mit dem BF32-3 10 
Lötstellen löte und die Lötspitze säubern muss, mache ich mit den oben 
getesteten Almit-Lötzinnen 50 Lötstellen und mehr, bevor das notwendig 
wird.

Keine Frage, das BF32-3 ist gut, war anfangs auch begeistert.
Im direktem Vergleich zu den getesteten von Almit, verliert es. Bei 
Lötbarkeit und Rückständen.

: Bearbeitet durch User
von J. S. (jojos)


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Thomas O. schrieb:
> Gibts bei Wetec im Onlineshop.

Almit hat doch auch einen Online Shop, da wird das auch angeboten.

Beitrag #7319668 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7319696 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7319711 wurde von einem Moderator gelöscht.
von someone (Gast)


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Schade, das DB1 benutzt ein halogenhaltiges Flussmittel, damit ist es 
für mich raus.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Jörg.

Jörg W. schrieb:

> Seit dem Umstieg auf die JBC (und 320 °C statt den 350 °C vorher mit der
> Weller WS81) habe ich persönlich weder mit dem Felder Sn100Ni+ noch mit
> dem BF32-3 wirkliche Probleme zurecht zu kommen. Das bleihaltige Lot
> liegt seither irgendwo im Schubkasten, vermutlich werden es meine Erben
> mal irgendwann kostenpflichtig entsorgen müssen. :-) (Bis dahin habe ich
> hoffentlich noch etwas Zeit …)

Wenn Du ein mistiges Design mit riesen Masseflächen in mehreren Lagen 
ohne Thermals hast, fluchst Du trozdem, weil da bist Du mit Blei immer 
noch besser bedient.

Und auch, wenn die Lötstelle später viele Temperaturwechsel in einem 
weiten Bereich aushalten soll.


> Was ich allerdings bei bleifreiem Löten tatsächlich immer mit zur Hand
> habe, ist ein Flussmittelstift. Wenn die Lötstelle nicht gleich im
> "ersten Rutsch" gelingt, ist das Flussmittel aus dem Lot schnell weg,
> und man braucht zusätzliches zum Nachlöten (zusätzliches Lot will man ja
> dann in der Regel nicht haben). Ich glaube, das ist ein wesentlicher
> Unterschied zum Löten mit bleihaltigem Lot.

Das kann ich voll bestätigen!

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Beitrag #7320706 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jürgen S. (juergenc)


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Hat jemand Interesse an 100 bis 400 g Almit DB-1 RMA LFM-23S ?

Ich wollte das mal ausprobieren, möchte mir aber keine 500 g hinlegen.

Man bekommt das Almit DB-1 RMA LFM-23S nur 500g-weise.

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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100g zum Testen würde ich dir abnehmen.

von J. S. (jojos)


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würde mich auch beteiligen. Welcher Durchmesser? Am Meisten benutze ich 
1 mm, 0,5 wäre auch ok. Das Mittelding 0,8 mm ist bei Almit ja gerade 
ausverkauft, das wäre sicher auch gut.
Relativ sollte ja gleich viel Flussmittel in 0,5 und 1,0 mm drin sein, 
aber gefühlt fließt das dickere trotzdem besser, zumindest z.B. 
Headerpins wo man etwas Zinn braucht als als bei IC Pins.

von Jürgen S. (juergenc)


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Ich wollte 0,5 mm kaufen. Ich sag Bescheid, sobald ich den Preis habe 
und Ihr müsst Euch Gedanken machen über Versandform und Verpackung 
machen.

von 900ss D. (900ss)


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Ich würde auch 100g nehmen. Versand im Polsterumschlag. Das Lötzinn 
selber auf ein sehr stabiles Stück Pappe aufgewickelt. Damit es nicht 
von der Pappe rutscht, vorher die Pappe rechteckförmig einschneiden an 2 
gegenüberliegenden Seiten und dort das Lötzinn reinwickeln.
Aber vielleicht gibt es ja auch bessere Ideen.

Ach ja, 0.5mm ist für mich perfekt.

: Bearbeitet durch User
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Beitrag #7322130 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7322136 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dirk L. (amseld)


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Falls noch 100g übrig sind würde ich diese gerne nehmen.

Off Topic: Darf ich als Privatmann bleihaltige Lötzinn veräußern?

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Beitrag #7322458 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Sascha S. (dec)


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Jürgen S. schrieb:
> Hat jemand Interesse an 100 bis 400 g Almit DB-1 RMA LFM-23S ?
> Ich wollte das mal ausprobieren, möchte mir aber keine 500 g hinlegen.
> Man bekommt das Almit DB-1 RMA LFM-23S nur 500g-weise.

Ich würde auch 100 g nehmen.
Könnte dir (falls gewünscht) leere Lotspulen senden.

Grüße
Sascha

von Jürgen S. (juergenc)


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Es gibt jetzt vier Interessenten und meine 500g sind somit weg.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Dirk L. schrieb:
> Off Topic: Darf ich als Privatmann bleihaltige Lötzinn veräußern?

Es ist natürlich bei solchen Fragen immer zu bedenken wie wahrscheinlich 
es ist, dass es tatsächlich bei einer einzelnen Abgabe aus Privatbestand 
zu einer Verfolgung kommen wird (extremst unwahrscheinlich, aber Nicht 
ausgeschlossen da tatsächlich Straftat und nicht nur OWI).  Rein formell 
unterliegt seit der Neufassung der Chemikalienverbotsverordnung JEDE 
Weitergabe (auch rein privat) eingestufte Chemikalien den vollen 
Regelungen.

Welche Anforderungen dabei gelten ist in der Anlage 2 geregelt und hängt 
davon ab an WEN die Abgabe geht.

Für fruchtschädigende Stoffe (so sind Bleilegierungen eingestuft) gilt 
für Abgabe AN Privat uneingeschränkt (also ach von privat an privat) der 
Erlaubnisvorbehalt nach Paragraph 6.
Liegt keine Erlaubnis vor ist die Abgabe nach Paragraph 13 eine 
Straftat!

Bei einer Abgabe an Berufsmässige Verwender gelten hingegen nur 
Dokumentations- sowie allgemeine Sorgfaltspflichten (mindestalter, 
versandart, verpackung, kennzeichnung etc.)
Daher: Abgabe an eine Firma bzw. Freiberufler oder Inhaber eines 
Gewerbescheines ist, sofern dieser versichert das er dies eruflich 
benötigt, unproblematisch.
Das ein Gewerbe etc. Tatsächlich besteht muss aber ggf. Kontrolliert 
werden wenn nicht offensichtlich - Stichwort Sorgfaltspflicht. Einfach 
auf die Behauptung vertrauen reicht NICHT!

Gruß
Carsten

: Bearbeitet durch User
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