Wirkung Masse-/Neutralelektrode beim EKG

Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5802655
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Weil dann die Masse deines Messverstärkers gleich rauf und runter 
zappelt wie das Potantial des "Prüflings" werden die Eingänge des 
Messverstärkers mit einer geringeren Gleichtaktamplitude angesteuert und 
muss kann die Gleichtaktunterdrückung des Messverstärkers nicht so gut 
sein.

Zudem brauchst du den Massebezug, um an den Messeingängen den 
Gleichtaktbereich nicht zu verletzen. Denk dir einfach, der "Prüfling" 
würde sich eine Brummspannung von +-50V "einfangen". Ohne Massebezug 
wäre der Messeingang, der am jeweiligen Eingang evtl. nur +-20V 
verträgt, laufend übersteuert.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #5806404
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Medical electronics S. schrieb:
> Die Störung ist doch trotzdem im gleichen Maße vorhanden oder...?
Aber die Masse "zappelt" mit und deshalb ist die Störung bezogen auf 
diese Masse geringer. Und auf diese Masse (und HF-technisch sind auch 
die Versorgungsspannung Masse, denn eine ideale Versorgung hat einen 
Innenwiderstand von 0 Ohm) bezieht sich ja auch der OP und die Werte 
seiner Eingänge im Datenblatt.

Das Schlechteste, was man machen kann, ist es, Eingänge von OPs mit 
Quellen ohne definierten Potentialbezug zu beschalten. Das geht oft 
sogar noch gut, wenns drauf ankommt, geht es aber immmer schief.

Sowas ähnliches zum Thema "Gleichtaktbereich" hatten wir schon mal im 
Beitrag "Re: Datenübertragung über >100m" bis in alle Tiefe 
ausgekaspert.

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