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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wird man als Entwickler ausgenutzt?


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Autor: Der Hippie (Gast)
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Hallo zusammen,

ich arbeite gerade als Werkstudent in einer 100 Mann Bude in NRW in der 
Hardwareentwicklung. Die Arbeit macht mir ja eigentlich Spaß, aber ich 
habe langsam das Gefühl, dass ich da ausgenutzt werde. In den Meetings 
habe ich auch das Gefühl, dass wir Ingenieure und Informatiker gar nicht 
für voll genommen werden. Ist das denn normal? Ich habe auch ziemlichen 
Zeitdruck wegen der Arbeit(Klausuren habe ich auch noch am Hals). Der 
Projektleiter redet immer von Kosteneinsparungen. Ich durfte z.B. nicht 
mal ein EEPROM für 73 Cent benutzen und musste mir einen günstigeren 
aussuchen. Dafür hat sich der Chef aber einen dicken Audi A8 gegönnt. 
Die Kaufleute und Geschäftsleute fahren bei uns  die dicksten Autos, 
während der Ingenieur alten Fahrzeuge besitzen. Ich weiß leider nicht, 
ob das was zu bedeuten hat.

Ist das der normale Zustand in solchen Unternehmen? Wenn ja, dann 
überlege ich mir die Entwicklerkarriere aufzugeben und mir was anderes 
auszusuchen.

MfG

Autor: MaWIn (Gast)
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Der Hippie schrieb:
> dass wir Ingenieure und Informatiker gar nicht
> für voll genommen werden. Ist das denn normal?

Du bist Werkstudent und kein 40 Jahre alter erfahrener Ing.
Es sollte klar sein, dass man deine Aussagen und Tätigkeiten stärker 
hinterfragt, als die eines erfahrenen Mitarbeiters.

Sieh es als konstruktive Kritik.

> Ich durfte z.B. nicht
> mal ein EEPROM für 73 Cent benutzen und musste mir einen günstigeren
> aussuchen.

Wenn das ein Serienprodukt ist, ist jeder eingesparte Cent ein Cent mehr 
Gewinn. Deshalb ist es ganz normal auch solche Centbeträge zu 
optimieren. Das summiert sich auf.

Autor: Trollbeitragsbewertungskompetenzzentrumsleiter (Gast)
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Dieser Trollbeitrag erhält 2 von 10 möglichen Punkten.

Das Thema ist zwar gut gewählt (Tränendrüse- die armen 
Hardwareentwickler), jedoch schlampt der Autor bei Umsetzung und 
Wortwahl.

Phrasen wie
>"Dafür hat sich der Chef aber einen dicken Audi A8 gegönnt"
oder
>..Ingenieure und Informatiker gar nicht für voll genommen werden..
Entlarven den Trollbeitrag nur allzu leicht als solchen.

Obendrein werden inhaltliche Fehler gemacht:
>...nicht mal ein EEPROM für 73 Cent benutzen..
Die eine Person mit echten Entwicklungshintergrund in der Form nicht 
begehen würde.

Der Zeitpunkt ist außerdem äußerst unplausibel gewählt, hier wäre ein 
Termin unter der Woche sinnvoller gewesen.

Das setzt die Trollbeitragserkennungsschwierigkeit soweit herab, dass 
eine angeregte Diskussion nicht zu erwarten ist. Schade. Etwas mehr Mühe 
bei der Textgestaltung und mehr Recherche gegen Inhaltliche Fehler 
hätten diesem Thema durchaus zu Durchschlagendem Erfolg verhelfen 
können.

Autor: Juten (Gast)
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Hat der kleine Hippietroll es am Freitag nicht mehr geschafft?

Autor: Drohne (Gast)
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Der Hippie schrieb:
> Ist das der normale Zustand in solchen Unternehmen? Wenn ja, dann
> überlege ich mir die Entwicklerkarriere aufzugeben und mir was anderes
> auszusuchen.

Ja, das ist normal, daher sieh zu, dass du in einen Konzern kommst.

Dann verstehst du auch die Sache mit den 73 Cent.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Arbeitnehmer werden immer ausgenutzt, sonst könnte die
Wirtschaft und ihre Bonzen doch gar nicht so feudal leben.
Es steht aber jedem frei, es denen gleich zu tun.
Alles eine Frage des Verteilungskampfes.
Ein paar Individuen bleiben dabei aber immer auf der Strecke.

Autor: Nain (Gast)
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Jap ist ein Troll

Autor: Mut zur Wahrheit (Gast)
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Hat aber Recht

Autor: Ratgeber (Gast)
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Autor: Ratgeber (Gast)
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Und Marx lesen.

Autor: Der Hippie (Gast)
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Wieso denkt hier eigentlich jeder, dass man automatisch ein Troll ist, 
wenn man solche Sachen aus dem Alltag postet? Es ist echt schon 
erschreckend, dass die Leute die ihre Erfahrungen hier teilen wollen, 
sofort niedergemacht werden. Alles muss kaputt geredet werden, wenn 
etwas von anderen Leuten nicht in das eigene Weltbild passt.

Der Mod kann den Thread schließen. Ich suche mir andere Leuten zum 
diskutieren. Euch gefragt zu haben, hat sich als Fehler erwiesen. Ich 
wünsche euch alles Gute.

MfG

Autor: Realistischer (Gast)
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Der Hippie schrieb:
> Ich durfte z.B. nicht mal ein EEPROM für 73 Cent benutzen und musste mir
> einen günstigeren aussuchen. Dafür hat sich der Chef aber einen dicken
> Audi A8 gegönnt. Die Kaufleute und Geschäftsleute fahren bei uns  die
> dicksten Autos, während der Ingenieur alten Fahrzeuge besitzen.

Richtig schlechter Troll. Kaufleute verdienen nur in Führungspositionen 
mehr als Ingenieure. Durchschnittliche BWL Sachbearbeiter kriegen noch 
weniger als Ingenieure beim Dienstleister.

Autor: NichtWichtig (Gast)
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Werkstudent

Keine Berufserfahrung aber schon am Jammern...

Beitrag #5815747 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: F. B. (finanzberater)
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Vor einigen Jahren hatte meine jetzt insolvente Ex-Klitsche drei 
Stellenanzeigen auf Experteer mit Gehaltsangabe veröffentlicht:

Senior ASP.NET-Entwickler: 40.000 - 60.000 €
Senior Projektmanager: 60.000 - 80.000 €
Controller/Unterstützung der Geschäftsführung: 80.000 - 100.000 €

Autor: Finanzgott (Gast)
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Komm, geh schlafen,  zu wenig Schlaf ist nicht gut für den IQ.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Der Hippie schrieb:
> Wieso denkt hier eigentlich jeder, dass man automatisch ein Troll ist,
> wenn man solche Sachen aus dem Alltag postet?

Sei mal lieber froh, dass einige sich die Mühe machen,
dir deine Augen wenigstens etwas zu öffnen.
Die Wirtschaft im Allgemeinen und die Personaler im Besonderen
sind hochgradig manipulativ.
Deren Vasallen (z.B. leitende Angestellte, Kollegen) natürlich auch.
Da kommst du mit deiner Naivität denen gerade richtig.
Große Versprechen und Null Verantwortung und natürlich
reichlich Bevormundung, gerade in KMUs sind normal.
In Konzernen ist es Erfahrungsgemäß besser, aber nur wenig.
Dort muss man evtl. mit anderen Fisimatenten rechnen.

Die Wahrheit kann manchmal ernüchternd sein, aber das Leben
ist nun mal kein Ponyhof.

Autor: BWLer (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Der Hippie schrieb:
>> Ich durfte z.B. nicht mal ein EEPROM für 73 Cent benutzen und musste mir
>> einen günstigeren aussuchen. Dafür hat sich der Chef aber einen dicken
>> Audi A8 gegönnt. Die Kaufleute und Geschäftsleute fahren bei uns  die
>> dicksten Autos, während der Ingenieur alten Fahrzeuge besitzen.
>
> Richtig schlechter Troll. Kaufleute verdienen nur in Führungspositionen
> mehr als Ingenieure. Durchschnittliche BWL Sachbearbeiter kriegen noch
> weniger als Ingenieure beim Dienstleister.

wovon träumst du Nachts ? Das gilt vielleicht für IGM Konzerne. Sobald 
die Unternehmen aber kleiner werden, verdient oft ein einfacher 
Controller oder Vertriebsmitarbeiter mit kaufmännischer Ausbildung mehr 
als ein Ing. Und es sitzen nun mal nicht alle Ings beim OEM und in 
Großkonzernen.

Natürlich wird man ausgenutzt. Das Problem ist aber auch, dass Ings oft 
sehr naiv sind, und dann auch noch diesen Bullshit Bingo vom 
Fachkräftemangel glauben und nicht hinterfragen wie diese Information 
eigentlich entsteht. Du siehst ja hier im Forum wie sich viele 
Geringverdiener die Situation noch schön lügen. Wenn deine eigenen Zunft 
aus solchen Schwächlingen und Versagern besteht muss dir klar sein dass 
dein eigenes Gehalt dadurch mit runter gezogen wird. Das macht die 
Ausbeutung dann noch mal leichter.

Autor: Den O. (denon)
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BWLer schrieb:
> Sobald
> die Unternehmen aber kleiner werden, verdient oft ein einfacher
> Controller oder Vertriebsmitarbeiter mit kaufmännischer Ausbildung mehr
> als ein Ing.

Sollte man aber auch berücksichtigen das gerade in kleinen Unternehmen 
diese Positionen äußerst wertvoll sind. Was durch "einfache" 
Optimierungen prozentual in den kleinen Betrieben gespart werden kann 
ist Wahnsinn.
Wer das auf die Reihe bekommt hat auch das Gehalt verdient.

Im übrigen sind das selten Mitarbeiter mit (nur) kaufmännischer 
Ausbildung. und wenn dann die die jahrelange Erfahrung haben und ein 
entsprechenden Lebenslauf vorweisen können.
Es wäre also falsch zu glauben das ein gelernter Kaufmann mal eben mehr 
als ein Ing aus der Entwicklung verdient.

Autor: Ingenieur (Gast)
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BWLer schrieb:
> Und es sitzen nun mal nicht alle Ings beim OEM und in Großkonzernen.

Das nicht, aber sehr viele. Wer in einer Klitsche arbeitet, muss halt 
mit den vielen Nachteilen leben, oder nach Höherem streben. Jeder ist 
seines Glückes Schmied.

> Natürlich wird man ausgenutzt.

Nein, außer du meinst "ausnutzen" im Sinne von: dem Unternehmen einen 
Mehrwert bieten und nicht nur Kosten zu verursachen. Ich kann mich über 
fehlende Anerkennung weder menschlich noch finanziell beklagen.

Wer BWL studiert hat, verdient nicht automatisch mehr, der muss genauso 
seine Leistung bringen. Im Gegensatz zum Ingenieur ist die aber meistens 
mit Zahlen sehr genau messbar, daher ist der Druck in diesen Abteilungen 
auch größer.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Der Troll schrieb
>Dafür hat sich der Chef aber einen dicken Audi A8 gegönnt.
Die Kaufleute und Geschäftsleute fahren bei uns  die dicksten Autos,
während der Ingenieur alten Fahrzeuge besitzen. Ich weiß leider nicht,
ob das was zu bedeuten hat.

Das bedeutet die austauschbaren Chefs und Kaufleute sich mit einem 
dicken Kessel abheben muessen, waehrend die smarten Ings das Geld lieber 
fuer andere Dinge ausgeben und eine alte Kiste fahren duerfen
Das ungeschriebene Gesetz der deutschen Industrie lautet, dass man als 
Vorgesetzter einen teuren deutschen Kessel fahren muss, waehrend das 
niedere Volk einen Toyoto, Hyundai oder sowas fahren darf.

Autor: Codeschreiberling (Gast)
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F. B. schrieb:
> Vor einigen Jahren hatte meine jetzt insolvente Ex-Klitsche drei
> Stellenanzeigen auf Experteer mit Gehaltsangabe veröffentlicht:
>
> Senior ASP.NET-Entwickler: 40.000 - 60.000 €
> Senior Projektmanager: 60.000 - 80.000 €
> Controller/Unterstützung der Geschäftsführung: 80.000 - 100.000 €

Das sind so auch die Zahlen die für meinen Ex Arbeitgeber und auch 
meinen jetzigen gelten, bei in der Region Stuttgart. Sind aber im Moment 
weit weg von der Insolvenz.

Der Rest ist ja normal, bei uns wird auch wegen jeder Lizenz und wegen 
jeden 5 Euro an Ausgaben gespart. Aber der Chef sammelt die Autos und er 
Außendienst fährt eigentlich nichts schlechteres als einen A6 und 
bekommt das Geld quasi hinterher geworfen, inklusive Kurzurlaube für die 
"performantesten" Verkäufer. Aber für den Entwickler mit 
Projektverantwortung wäre ein Firmenwagen zuviel Prestige.
Allerdings gib es im Verkauf auch deutlich mehr Hire&Fire als bei den 
Entwicklern, wer da nicht liefert ist viel schneller weg als ein 
Entwickler der kaum was liefert (Das muss dann der Rest vom Dev Team 
ausbaden).

Autor: Ingenieur (Gast)
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Codeschreiberling schrieb:
> Aber für den Entwickler mit
> Projektverantwortung wäre ein Firmenwagen zuviel Prestige.

Das hat doch nichts mit Prestige zu tun, es ist einfach unsinnig einen 
Firmenwagen zu haben, wenn man nur im Büro oder Home Office arbeitet. Es 
ist in der Regel noch nicht einmal finanziell attraktiv für den 
Arbeitnehmer durch die 1% Regelung. Also ich bin da nicht scharf drauf, 
ich kauf mir meine Autos lieber selber. Für Verkäufer im Außendienst 
sieht die Sache komplett anders aus, da ist der Firmenwagen ja quasi ein 
Arbeitsmittel.

Autor: Carsten (Gast)
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Wie viel Mann, TO?
Unter 100?

Ingenieure ohne Führungsrolle verdienen am schlechtesten im KMU, grade 
bei unter 100 Mitarbeitern.
Meinen Quellen nach haben da selbst Diplom/Master ET-Ings „nur“ 45k€/a. 
Oft nach Jahren.
BWLer auch mit Ausbildung verdienen mehr, meist 60k€/a oder so.


Carsten

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Fuehrungsverantwortung bedeutet die Differenz auch noch zu machen. 
Mitarbeiter krank, oder in Schulung ? Der Termin bleibt.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Wird man als Entwickler ausgenutzt?

Selbstverständlich, wie sollte der Kapitalismus sonst auch 
funktionieren?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Carsten schrieb:
> Ingenieure ohne Führungsrolle verdienen am schlechtesten im KMU, grade
> bei unter 100 Mitarbeitern.
> Meinen Quellen nach haben da selbst Diplom/Master ET-Ings „nur“ 45k€/a.
> Oft nach Jahren.
> BWLer auch mit Ausbildung verdienen mehr, meist 60k€/a oder so.

Also in der Region Stuttgart liegen laut allen Personalvermittlern, mit 
denen ich Kontakt hatte, realistische Klitschengehälter für einen Senior 
.NET-Entwickler ohne Führungsverantwortung und mit ca. 10 Jahren 
Berufserfahrung zwischen 60k und 70k. Ich glaube, in meiner jetzige 
Klitsche gibt es gar keine Vertriebsmitarbeiter. Den Vertrieb macht der 
Chef selbst.

Autor: Carsten (Gast)
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F. B. schrieb:
> Carsten schrieb:
> Ingenieure ohne Führungsrolle verdienen am schlechtesten im KMU, grade
> bei unter 100 Mitarbeitern.
> Meinen Quellen nach haben da selbst Diplom/Master ET-Ings „nur“ 45k€/a.
> Oft nach Jahren.
> BWLer auch mit Ausbildung verdienen mehr, meist 60k€/a oder so.
>
> Also in der Region Stuttgart liegen laut allen Personalvermittlern, mit
> denen ich Kontakt hatte, realistische Klitschengehälter für einen Senior
> .NET-Entwickler ohne Führungsverantwortung und mit ca. 10 Jahren
> Berufserfahrung zwischen 60k und 70k. Ich glaube, in meiner jetzige
> Klitsche gibt es gar keine Vertriebsmitarbeiter. Den Vertrieb macht der
> Chef selbst.

Hi,

das ist richtig. In NRW sieht es leider so schlecht aus, wie ich es 
beschrieb.


Carsten

Autor: Dr.Who (Gast)
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Zitronen F. schrieb:
> Ich weiß leider nicht,
> ob das was zu bedeuten hat.

Das sich die Lohnhuren nicht mehr leisten dürfen, als
sie für die Firma anschaffen. ;)

Ingenieur schrieb:
> Nein, außer du meinst "ausnutzen" im Sinne von: dem Unternehmen einen
> Mehrwert bieten und nicht nur Kosten zu verursachen.

Experten sind sich einig, dass sich die Wertschöpfung von Mitarbeitern
in der deutschen Wirtschaft nicht angemessen in den Gehältern wieder 
spiegelt. Die ist nämlich um ein vielfaches höher als die Kosten 
üblicherweise sind. Die Gewinne sprudeln da wie Blöde.
Tatsächlich werden die Gehälter Branchen- und Gebietsweit abgesprochen.
Niemand wird da so ernst genommen, dass er als Verhandlungspartner
akzeptiert wird. Selbst die Gewerkschaften werden da nicht auf gleicher
Augenhöhe behandelt.
Damit man sich Arbeitgeberseits strategisch das Risiko leisten kann,
wird von Personaldienstleistern ständig der Arbeitsmarkt analysiert.
Hohe Arbeitslosigkeit ist Vorteilhaft. Vollbeschäftigung ist 
Arbeitsplatzpolitisch für die Firmen ungünstiger. Da kann man
Fluktuation dann nicht gebrauchen.

Ingenieur schrieb:
> Ich kann mich über
> fehlende Anerkennung weder menschlich noch finanziell beklagen.

Das ist Teil der Motivationsstrategie. Warte mal ab, was passiert,
wenn die Verhältnisse sich ändern und man dich nicht mehr braucht.
Aber das ist ja nur ein Worst-Case-Szenario in der Zukunft, dass
vielleicht gar nicht zu fürchten ist. Kommt ja immer auf die 
Rahmenbedingungen ab.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Dr.Who schrieb:
> Das ist Teil der Motivationsstrategie. Warte mal ab, was passiert,
> wenn die Verhältnisse sich ändern und man dich nicht mehr braucht.

Sofern das irgendwann mal der Fall sein sollte, habe ich meine Schäfchen 
hoffentlich schon im Trockenen. Aber was bringt es schon, sich die 
Zukunft in den dunkelsten Farben auszumalen? Ich gehe lieber 
optimistisch an die Dinge heran und lasse sie auf mich zukommen ohne 
mich verrückt zu machen.

Autor: Realistischer (Gast)
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BWLer schrieb:
> Sobald die Unternehmen aber kleiner werden, verdient oft ein einfacher
> Controller oder Vertriebsmitarbeiter mit kaufmännischer Ausbildung mehr
> als ein Ing.

Controller und Vertriebsmitarbeiter liefern viel besser messbare 
Ergebnisse und and bei schlechter Performance schnell weg bzw. im 
Vertrieb führt schlechte Performance zu weniger leistungsabhängigen 
Gehalt. Für Softwareentwickler kannst du nicht einfach nachschauen 
wieviel er verkauft und wieviel er eingespart hat.

Nur ein Bruchteil der BWLer arbeiten in dem Bereich. Im Personalwesen 
und Marketing gibt es definitiv weniger Geld. Bei uns verdienen die 
Maschinenbauer in der Mechanikabteilung auch viel weniger als 
Elektrotechniker und Informatiker in der HW- und Softwareentwicklung.

Autor: Maschbauer, die Wanderhuren des 21. Jahrhunderts (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Bei uns verdienen die Maschinenbauer in der Mechanikabteilung auch viel
> weniger als Elektrotechniker und Informatiker in der HW- und
> Softwareentwicklung.

Kein Wunder, der VDI hat über 10 Jahre Propaganda gestreut, heute bist 
du damit als Karohemdler nach Abschluss fast so dran wie ein GeWi.

Autor: MaWIN (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Bei uns verdienen die
> Maschinenbauer in der Mechanikabteilung auch viel weniger als
> Elektrotechniker und Informatiker in der HW- und Softwareentwicklung.

Recht so. Heute wird alles mit Algorithmen(!) in Software gelöst. Physik 
und Mechanik braucht niemand mehr.

Autor: so ist es (Gast)
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jeder abhängig arbeitende wir ausgenutzt. für viele ist das kein 
problem, denn das "schmerzensgeld" lohn reicht aus. manche sind auch 
glücklich, dass jemand sie benutzt, und sie in vielen dingen nicht 
selbst entscheiden müssen. und daher auch nicht in der verantwortung 
stehen.
=> win win

Autor: Ingenieur (Gast)
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so ist es schrieb:
> jeder abhängig arbeitende wir ausgenutzt. für viele ist das kein
> problem, denn das "schmerzensgeld" lohn reicht aus. manche sind auch
> glücklich, dass jemand sie benutzt, und sie in vielen dingen nicht
> selbst entscheiden müssen. und daher auch nicht in der verantwortung
> stehen.
> => win win

Da hast du recht, allerdings würde ich es dann nicht "ausnutzen" nennen, 
das hat sowas einseitiges: der eine hat einen Nutzen und der andere 
nicht. Das ist im oben skizzierten Fall nicht so.

Ich bin gerne Angestellter und habe überhaupt nichts dagegen, wenn mein 
Arbeitgeber mit meiner Arbeitsleistung Gewinn einfährt. Dafür habe ich 
kein Geschäftsrisiko, genauso wie es mir gefällt, das macht das Leben 
sehr angenehm.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Der Hippie schrieb:
> Ist das der normale Zustand in solchen Unternehmen? Wenn ja, dann
> überlege ich mir die Entwicklerkarriere aufzugeben und mir was anderes
> auszusuchen.

Ja!

Autor: Teddy (Gast)
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Carsten schrieb:
> das ist richtig. In NRW sieht es leider so schlecht aus, wie ich es
> beschrieb.
>
> Carsten

Die Lebenshaltungskosten sind in NRW aber auch viel niedriger.

Autor: Realistischer (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Dafür habe ich kein Geschäftsrisiko, genauso wie es mir gefällt, das
> macht das Leben sehr angenehm.

Erzähl das mal den ehemaligen Angestellten von Nokia und Opel in Bochum.
Wenn der einzige größere Arbeitgeber in einer Kleinstadt pleite geht und 
du noch 15 Jahre das Haus, wo es dann keiner mehr will, abbezahlen 
musst, dann hast du sehr wohl ein hohes Risiko.

Autor: Is alles scheiße (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Erzähl das mal den ehemaligen Angestellten von Nokia und Opel in Bochum.
> Wenn der einzige größere Arbeitgeber in einer Kleinstadt pleite geht und
> du noch 15 Jahre das Haus, wo es dann keiner mehr will, abbezahlen
> musst, dann hast du sehr wohl ein hohes Risiko.

Bochum eine Kleinstadt?
Das liegt einzig und allein daran, dass das Ruhrgebiet übelst 
strukturschwach ist. Statt nach Kohle und Stahl etwas neues aufzubauen, 
hat die Politik alles gegen die Wand gefahren.
Infrasturktur völlig für den Arsch, neue Technologieunternehmen, große 
Startup Szene, neue Konzerne?
Fehlanzeige.
NRW hat die meisten Studenten und die wenigsten Jobmöglichkeiten.
Das Niveau der Schulen nähert sich Berlin und Hamburg an.
Es entstehen immer größere Ghettos in den größeren Städten in zweierlei 
Hinsicht. Auf der einen Seite hast du überall klein Istanbul oder 
Ankara, wo sich noch nicht mal die Polizie reintraut, auf der anderen 
Seite haste ganze Hartz 4 Stadtteile.
Das schlimmste sind aber die fremdfinanzierten (Saudi Arabien, Türkei) 
Hinterhof Moscheen.
In den 80er Jahren waren die Türken noch in Ordnung, waren ruhig, haben 
Bier getrunken und sich um Allah nen Dreck geschert.
Jetzt sind das alles Pseudohardcoremoslems die den Einheimischen hier 
den Tod wünschen.
Über Gangprobleme wie z.B. die großen Libaenesenfamilien in Essen muss 
ich gar nicht erst anfangen.
Das Ruhrgebiet verkümmert, während im Osten goldene Brücken gebaut 
werden, wovon die ganzen DDRler aber auch nichts haben.
Jeder der nur ein kleines bisschen Mut hat und gebildet ist, sucht sein 
Glück im Süden oder direkt im Ausland.

Teddy schrieb:
> Die Lebenshaltungskosten sind in NRW aber auch viel niedriger.

Das Ruhrgebiet ist der Osten des Westen.
Als Arzt, Jurist oder erfolgreicher Selbstständiger lebst du hier wie 
Krösus.
Wobei die guten Gegenden entsprechend teurer sind, wer will schon mit 
Muhammad und Ivan im Norden wohnen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Dafür habe ich kein Geschäftsrisiko, genauso wie es mir gefällt, das
>> macht das Leben sehr angenehm.
>
> Erzähl das mal den ehemaligen Angestellten von Nokia und Opel in Bochum.
> Wenn der einzige größere Arbeitgeber in einer Kleinstadt pleite geht und
> du noch 15 Jahre das Haus, wo es dann keiner mehr will, abbezahlen
> musst, dann hast du sehr wohl ein hohes Risiko.

Dieses Risiko ist aber selbst gewählt, denn wer über einen langen 
Zeitraum fremdfinanziert ein Eigenheim in der Pampa erwirbt, nimmt dies 
offensichtlich in Kauf. Ansonsten sucht man sich halt einen neuen 
Arbeitsplatz, für den man eventuell auch umziehen muss. Das hat nichts 
mit dem Geschäftsrisiko eines Unternehmers zu tun.

Autor: Realistischer (Gast)
Datum:

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Ingenieur schrieb:
> Dieses Risiko ist aber selbst gewählt, denn wer über einen langen
> Zeitraum fremdfinanziert ein Eigenheim in der Pampa erwirbt, nimmt dies
> offensichtlich in Kauf.

Dann nimm einen 50jährigen Ingenieur, der arbeitslos wird und aufgrund 
seines Alters nichts mehr findet. Zum Beispiel weil er als 
Maschinenbauer nach dem aus vom Verbrennungsmotor nicht mehr gebraucht 
wird. Das hat vor 10 Jahren auch keiner kommen gesehen. So ganz ohne 
Risiko ist das eben nie, auch wenn manche das nicht wahr haben wollen.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
Datum:

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Der Hippie schrieb:
> Ist das der normale Zustand in solchen Unternehmen? Wenn ja, dann
> überlege ich mir die Entwicklerkarriere aufzugeben und mir was anderes
> auszusuchen.

Ja. Genau. Mach etwas, was dir mehr Spass macht. zB Zuhaelter, 
Rausschmeisser, Politiker. Ja nachdem ob du besser reden, oder mehr 
Muskeln hast

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingenieur (Gast)
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Realistischer schrieb:
> Dann nimm einen 50jährigen Ingenieur, der arbeitslos wird und aufgrund
> seines Alters nichts mehr findet. Zum Beispiel weil er als
> Maschinenbauer nach dem aus vom Verbrennungsmotor nicht mehr gebraucht
> wird. Das hat vor 10 Jahren auch keiner kommen gesehen. So ganz ohne
> Risiko ist das eben nie, auch wenn manche das nicht wahr haben wollen.

Nein, natürlich ist es auch nicht ohne Risiko, und niemand kann sagen, 
was in mehreren Jahrzehnten ist. Es gibt kein risikofreies Leben, das 
ganze Leben besteht aus Risiken - aber auch Chancen.
Trotzdem ist man als Angestellter wesentlich risikoärmer unterwegs als 
ein Unternehmer, findest du nicht?
Wer ganz ängstlich und risikoscheu ist, muss halt Beamter werden, da 
gibt es sicherlich das geringste Armutsrisiko. Dafür ist allerdings der 
Verdienst nicht so prall, und das Risiko von Bore-out steigt. ;)

Autor: Maschbauer, die Wanderhuren des 21. Jahrhunderts (Gast)
Datum:

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Ingenieur schrieb:
> Dafür ist allerdings der Verdienst nicht so prall, und das Risiko von
> Bore-out steigt. ;)

Boreout vielleicht, Verdienst ist so gut, dass nur bei IG besser 
verdient wird, mit Altersansprüchen wirds noch spannender. Kann man sich 
mal ausrechnen, was man bei IG haben muss, um mit A13 und 71 Prozent 
Pension gleichzuziehen. Und wenn er es einen Tag vor Pensionierung auf 
A14 oder mehr schaffen sollte, ist dies die Berechnungsgrundlage. Fast 
jeder Finanzamtmann mit A10 oder Polizist überholt im netto und bei der 
Altersvorsorge einen KMU-Ingenieur deutlich, der für dieses Land im 
internationalen Wettbewerb anschaffen geht und die Kohle für Mutti 
reinholt.

Autor: Die Fachkräftemangel (Gast)
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Maschbauer, die Wanderhuren des 21. Jahrhunderts schrieb im Beitrag 
#5817394:
> einen KMU-Ingenieur deutlich, der für dieses Land im internationalen
> Wettbewerb anschaffen geht und die Kohle für Mutti reinholt.

Die (Überschreitung) der Belastungsgrenze etlicher Unternehmen, nicht 
nur in der Autozulieferei, merkt man deutlich. Die Führungskräfte machen 
sich lautstark bemerkbar, wenn es nicht so läuft wie es soll und 
indivuelle Fehler werden vor versammelter Mannschaft mit Schuldigem 
ausgiebig zelebriert zur Bloßstellung des Verursachers und zum Abschluss 
dieser offiziell zusammengestaucht. Gelebtes Mittelstandsklima in der 
verarbeitenden Industrie seit 2009 ff. Seit der Wirtschaftskrise ist es 
nicht mehr wie vorher geworden. Alles inkl. Finanzen angespannt und 
Mitarbeiter alle durch ständige Angespanntheit einen Stock im Arsch. So 
killt man auf mittelbarer Zeit aber jegliche Kreativität und Innovation, 
was letztendlich zum Verlieren im Wettbewerb führt. Auch hält sowas 
keiner bis zur Rente aus. Aber darüber wird in Medien und bei den 
Vertreterorganisationen lieber ein Mantel des Schweigens ausgebreitet, 
wo eigentlich neben des Arbeitnehmerinteresses auch die Arbeitgeber ein 
Interesse zur Änderung haben müssten, alleine zum zukünftigen 
Selbsterhalt, und nicht Auspressen der Zitrone und dann die Sintflut.
Wobei von Berlin ja Letzteres vorgelebt wird.

Beitrag #5818019 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dr.Who (Gast)
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Die Fachkräftemangel schrieb:
> wo eigentlich neben des Arbeitnehmerinteresses auch die Arbeitgeber ein
> Interesse zur Änderung haben müssten, alleine zum zukünftigen
> Selbsterhalt, und nicht Auspressen der Zitrone und dann die Sintflut.

Das ist aber gelebtes Besitzstandsdenken, dass dem Nationalsozialismus
gar nicht so unähnlich ist. Deswegen auch das Geschrei nach Enteignung
im Wohnungsmarkt, auch wenn die realen Besitzer da z.B. Aktionäre sind.

Ingenieur schrieb:
> Dafür habe ich kein Geschäftsrisiko, genauso wie es mir gefällt,
> das macht das Leben sehr angenehm.

Dafür hat man das Job- und das Armutsrisiko. Da wird das Leben nicht
mehr kalkulierbar. Gäbe es kein Sozialsystem(das auch Firmenchefs zu
Gute kommen kann) wäre Schluss mit dem sozialen Frieden.
Die Verdopplung der Tafeln in 10 Jahren sollte einem da zu Denken
geben und bedeutet, dass die Verteilung der erwirtschafteten Güter
und Dienstleistungen eben nicht gerecht erfolgt ist.
Das Geschäftrisiko von Großinvestoren ist gering, weil eigenes Kapital
kaum eine Rolle spielt. Die Risikokapitalgeber gehen da ein hohes Risiko
ein. Das da die pleitegehenden Chefs vor die Hunde gehen, ist nicht zu
erwarten.
Wenn die Armutsfalle zuschnappt, wird das Leben alles andere als 
angenehm.

Autor: Kastanie (Gast)
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Oh je,
Michael S. alias Cerberus alias Dr. Who läuft so langsam wieder Amok...

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Kastanie (Gast)
> Datum: 23.04.2019 11:01

> Oh je,
> Michael S. alias Cerberus alias Dr. Who läuft so langsam wieder Amok...

Bist du dir da wirklich sicher !

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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Ist das der normale Zustand in solchen Unternehmen? Wenn ja, dann
überlege ich mir die Entwicklerkarriere aufzugeben und mir was anderes
auszusuchen

Ja , so ist es !

RICHTIG ERKANNT !!!

Autor: Oliver Twist (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Ist das der normale Zustand in solchen Unternehmen? Wenn ja, dann
> überlege ich mir die Entwicklerkarriere aufzugeben und mir was anderes
> auszusuchen

Die Frage ist, was man machen kann. Man muss schon ein wenig skrupellos 
sein, um anderen auszubeuten, oder man hat gute Kontakte. Die Reichen 
arbeiten am Ende immer zusammen. Weniger, aus Absicht, sondern, weil es 
sich ergibt.

Und sie nutzen jede Gelegenheit! Nehmen wir das Beispiel eines 
französischen Milliadärs, der einen Haufen Grundstücke im Pariser Westen 
liquidieren möchte, weil er Angst hat, dass die Linken drankommen und er 
sie zu Erwerbspreisen zurückgeben muss.

Er macht einfach eine Spende an den Kulturrat, der sich um die Notre 
Dame kümmert und streicht Millionen an, die er steuerlich verrechnen 
kann, wenn er sie auch mehrere Jahre verteilt. Er spendet es aber nicht 
aus seinem Privatvervögen (keiner hat 100 Mio. cash auf der Bank) 
sondern entweder in Form von hochbewertetem Immobilienvermögen. Diese 
sind nämlich als Aktiva den Firmenvermögen zugeschlagen, wurden 
steuerbegünstigt gebaut und erworben (da gewinnsenkend) und müssten 
irgendwann einmal als Privateinnahmen versteuert werden, weswegen man 
eben ruhig offiziell auf Steuervorteile verzichten kann, um sie dennoch 
zu haben. Dazu muss man nur etwas tiefer in das französische 
Bilanzierungssystem einsteigen.

Der Clou dabei ist, dass er auf diesem Weg die Pariser Gründstücke 
schnell für sich günstig wegbekommt, obwohl die Stadt da z.T: schon die 
Hand hat, weil sie als Spekulationsobjekt in den letzten Jahren um 350% 
im Wert gestiegen sind und zum Zankapfel geworden sind. Die Linken in 
der Stadtverordnetenversamlung wollen wie die Münchner der Spekulation 
ein Ende bereiten und denken über Enteignung und RÜckvergütung zum 
Ausgabepreis nach.

Für den Spender ist der Knackpunkt der, dass er so eine Gewinnmitnahme 
hinbekommt und faktisch nur 40% des Wertes verliert, weil auf solche 
Spenden bis zu 60% Steuervorteil gewährt werden und die Steuern auf 
Privatvermögen in Frankreich extrem hoch sind. So hat er trotzdem einen 
Zuwachs.

In Frankreich gibt es deswegen große Kritik, vor allem von den 
Gelbwesten, die die Nummer durchschauem. Vorher, als es noch nicht 
gebrannt hat, war nämlich keiner so gönnerhaft, hunderte Millionen zu 
investieren, weil die Spenden nämlich begrenzt sind. Indes hätte die 
Kathedrale durchaus Geld gebraucht:

Seit Jahren gibt es nämlich einen elenden Streit zwischen der 
französischen Regierung und der Stadt Paris um die hohen Kosten für den 
Erhalt der Kathedrale. Die sollte schon mehrfach restauriert werden, 
weil weite Teile der Aussenfassade vor sich hinbröckeln. Die Stadt Paris 
macht dafür u.a. den starken Autoverkehr verantwortlich, welcher zu 2/3 
von den Auswärtigen und den Touristen verursacht wird und als 
Kulturdenkmal internationalen Wertes, möchte die Pariser Verwaltung, 
allen voran der Vorsitzende des Kulturrats, das gerne vom Staat 
finanziert sehen.

Zuletzt hatte man sich drauf geeinigt, dass Paris 50 Mio bereitstellt, 
wenn auch private Spenden aufgebracht werden. Dafür fanden sich aber 
nicht so viele, weil sie es nicht hätten absetzen können. Dadurch, dass 
nun der gewaltige Topf aufgemacht wurde können die z.T. mit dem 
Vorsitzenden des Rates befreundeten Grossaktionäre kräftig spenden und 
Steuern sparen und erreichen sie zweierlei: Sie können sich als Gönner 
der Pariser Denkmäler selber ein Denkmal setzen und zweitens die 
Staatsregierung indirekt über den Steuererlass dazu zwingen, sich 
stärker zu beteiligen, als sie es zunächst wollte. Macron muss also auf 
Steuergelder verzichten. Da die aber in der Zukunft liegen oder gelegen 
hätten, dürfte ihm das aber nicht schwer fallen, denke ich.

Als ehemaliges Finanzgenie kennt er nätürlich die Milliadäre in 
Frankreich und hat sicher vor seiner Reder schon eifrig telefoniert. Nun 
werden wahrscheinlich 2 Milliarden Euro für die Renovierung der Kirche 
aufgebracht, von denen die Hälfte Steuern sind, die den Franzosen fehlen 
werden und bei den Familien der Spender bleiben.

Vive da System France

Autor: sogehtsabernicht (Gast)
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@ Oliver Twist: Vielen Dank für deinen Beitrag!

Ich fragte mich schon länger, ob es denn keiner sieht - ob wirklich alle 
so verblendet sind. Wenn ich so etwas anspreche, gilt man schnell als 
Verschwörungstheoretiker (auch wenn es damit wenig zu tun hat).

Erneut: Vielen Dank!

Autor: Kastanie (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
>> Autor: Kastanie (Gast)
>> Datum: 23.04.2019 11:01
>
>> Oh je,
>> Michael S. alias Cerberus alias Dr. Who läuft so langsam wieder Amok...
>
> Bist du dir da wirklich sicher !

Ja, leider.

Autor: funkheld (Gast)
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-----------------------
ich arbeite gerade als Werkstudent in einer 100 Mann Bude
-----------------------

Diese scheiß Studentenpack hier soll erstmal lernen wie man eine Firma 
anspricht. Scheißt noch in den Windeln und redet wie ein Arsch 
..."Bude".

Autor: Kastanie (Gast)
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funkheld schrieb:
> Diese scheiß Studentenpack hier soll erstmal lernen wie man eine Firma
> anspricht.

funkheld schrieb:
> ..."Bude".

Besser als "Drecksloch", was für eine ganze Menge Betriebe zutrifft.
Allerdings sind nicht die Firmen daran schuld, sondern die
Persönlichkeiten, die da das Sagen haben und das ist das
Diabolische daran. Aber es gibt wohl auch anständig geführte Firmen.
Man muss die nur finden.

Autor: Kastanie (Gast)
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Kastanie schrieb:
> ...


Ach Michael S. (technicans) alias Cerberus alias Dr.Who,

du kannst es wohl einfach nicht lassen unter meinem Nick zu posten.

Schäm dich, denn so wirst du trotz deines stolzen Lebensalters nie 
erwachsen.
Aber im Kindergarten war deine Welt ja noch in Ordnung, oder?

Autor: Kastanie (Gast)
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Kastanie schrieb:
> meinem Nick...

Zeig mal den Nachweis, Traumtänzer.

Autor: Kastanie (Gast)
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Kastanie schrieb:
> Kastanie schrieb:
>> meinem Nick...
>
> Zeig mal den Nachweis, Traumtänzer.


Ach Michael S. (technicans) alias Cerberus alias Dr.Who,

das ist doch so entlarvend eindeutig. Du alleine meinst nur, wie schlau 
du bist.
Als dein Kindergartengruppenleiter würde ich dir ja das Internet 
wegnehmen, damit du mal zum nachdenken kommst.

Ähnliche Erziehungsmaßnahmen hat man offenbar nie bei dir durchgeführt, 
denn sonst hättest du so etwas wie Grundanstand, Schamgefühl, 
Ehrgefühl...

Da ist leider vor Jahrzehnten etwas massiv schief gelaufen.
Ist daher vielleicht nicht deine Schuld aber das ändert nun mal nichts 
an deinem unterirdischen heutigen Verhalten (von daher war dein Nick 
"Cerberus" schon der passendste).

Kopf hoch Michael, noch ist nicht alles verloren!

Autor: Kastanie (Gast)
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Kastanie schrieb:
> noch ist nicht alles verloren!

Du schon. Hasspredigt bleibt eben Hasspredigt.
Wenn da keine Einsicht von dir kommt, muss wohl Andreas
mal deine IP raus rücken, damit du die Folgen trägst.

Autor: Kumpel (Gast)
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funkheld schrieb:
> -----------------------
> ich arbeite gerade als Werkstudent in einer 100 Mann Bude
> -----------------------
>
> Diese scheiß Studentenpack hier soll erstmal lernen wie man eine Firma
> anspricht. Scheißt noch in den Windeln und redet wie ein Arsch
> ..."Bude".


Warste nicht auch heute anne Bude und paar Pilsken gezischt?

Autor: Kastanie (Gast)
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Kastanie schrieb:
> Kastanie schrieb:
>> noch ist nicht alles verloren!
>
> Du schon. Hasspredigt bleibt eben Hasspredigt.
> Wenn da keine Einsicht von dir kommt, muss wohl Andreas
> mal deine IP raus rücken, damit du die Folgen trägst.


Ach Michael, du bist so gläsern.

Merkst du nicht, wie du dich selbst täglich weiter in ein Erdloch 
drängst?
Warum hast du denn keine Freunde mehr? Keine Frau und keine Familie?

Deine Freunde haben sich vor Jahren nicht deshalb von dir abgewandt, 
weil du keine Arbeit mehr hast, sondern weil du dich schlichtweg 
unerträglich benimmst.

Jetzt flüchtest du dich ins Internet und klagst die Welt an.
Und dann auch noch so plump und stupide.

Als Michael S. (technicans) hast du wenigstens anfangs noch versucht, 
nicht als Rotzlöffel rüberzukommen.
Als du dir selbst zu peinlich wurdest hast du auf Cerberus gewchselt und 
dachtest, ein Neustart macht dich frei, was auch immer Freiheit für dich 
bedeutet.
Als du artig autisitisch diese Identität nach deiner Meinung auch 
verbrannt hast, nennst du dich derzeit nun Dr.Who.

Da ist das Internet schon so super anonym und trotzdem benimmst du dich 
wie ein feiger Fisch!
Wie wenig Selbstachtung muss man haben, um sich selbst sooft untreu zu 
werden und sich zu verleugnen?

Und nun suchst du das Heil, indem du den Nick Kastanie benutzt.
Den Nick deines offenbar größten Kritikers!
Warum? Um mir zu schaden? Um dir Gehör zu verschaffen? Um mangels 
Freunden meine Nähe zu suchen?

Auch wenn das Erdloch eng ist, Kopf hoch Michael!
Eine Änderung deiner Lebenssituation ist nur eine Entscheidund entfernt!

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Re: Wird man als Entwickler ausgenutzt?

Natürlich.

Autor: aze (Gast)
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> Wird man als Entwickler ausgenutzt?
Früher, also ganz Früher haben wir Entwickler zum Autogenschweißen 
genutzt.

Antwort: Ja

Autor: Joe F. (easylife)
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aze schrieb:
> Früher, also ganz Früher haben wir Entwickler zum Autogenschweißen
> genutzt.

Ich habe Entwickler gerne für Fotoabzüge genutzt.
Das lief immer eine Weile ganz gut, doch je älter der Entwickler wurde, 
desto länger dauerte es bis er Resultate lieferte. Von Zeit zu Zeit 
wurde der Alte dann entsorgt und durch einen Neuen ersetzt.
Mir ist mal zu Ohren gekommen, dass der Entwickler immer recht 
unglücklich darüber war, dass er selbst immer die Arbeit machen muss, 
und das ganze wertvolle Silber dann beim Fixierer landet. Tja.

: Bearbeitet durch User
Autor: Freiberufler (Gast)
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> Geschäftsleute fahren bei uns  die dicksten Autos,
> während der Ingenieur alten Fahrzeuge besitzen.

Ingenieure basteln generell gerne und bringen ihre alten Kisten gerne 
wieder in Schuß. Dadurch haben sie meistens alte Autos, aber technisch 
topp.

Geschäftsleute können nicht mal Reifen wechseln, weil sie technisch 
total unbegabt sind. Da Reparaturen bei Vertragswerkstätten teuer sind, 
rechnet es für sie, öfter mal ein neues.

Autor: lol (Gast)
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Glaub ich nicht! Gibt andere, die mehr ausgenutzt werden!

Autor: Dirk K. (knobikocher)
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Kastanie schrieb:
> Als du dir selbst zu peinlich wurdest hast du auf Cerberus gewchselt

Nicht ganz. Der Account wurde gesperrt.

Kastanie schrieb:
> Den Nick deines offenbar größten Kritikers!

Ich dachte, das wäre ich ;)


On Topic:
Es werden die Leute ausgenutzt, welche dies zulassen.

Der Hippie schrieb:
> Dafür hat sich der Chef aber einen dicken Audi A8 gegönnt.
> Die Kaufleute und Geschäftsleute fahren bei uns  die dicksten Autos,
> während der Ingenieur alten Fahrzeuge besitzen.

Chef hat die meiste Verantwortung. Dies lässt er sich höchst 
wahrscheinlich gut vergüten.

Ansonsten: who cares, was die anderen fahren? Was für eine Aussage 
erhoffst du dir? Korrelation zum Einkommen? Dem ist nicht unbedingt so.

Ein ehemaliger Entwickler hatte einen Lotus Evora. Hammer Auto! Chef hat 
einen BMW 4er Gran Coupé.  Einer(!) aus der Rubrik "Kaufleute und 
Geschäftsleute" fährt ein "dickes" Auto. Die Regel ist aber hier Golf, 
Passat, Isignia.  Ich fahre einen 10 Jahre alten Sportwagen. Mein 
Abteilungsleiter einen recht neuen Polo. Korreliert hier Einkommen mit 
Auto? Unwahrscheinlich :)

a) Du bist eben in einer "Bude"
b) Nein, pauschal werden Entwickler nicht ausgenutzt.
c) Troll voller Neid

Mahlzeit!

Autor: Bildverarbeiter (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> Es werden die Leute ausgenutzt, welche dies zulassen.

Dem kann man zustimmen. Es gibt immer wieder Leute, die zu faul sind, 
zum Arbeiten, stattdessen lieber ein eigene Bude aufmachen und 
probieren, sich vom großen Kuchen etwas abzuschneiden. Das klappt aus 
Kostengründen natürlich nur, wenn man jemanden findet, der billig genug 
ist, um sich noch dazwischenklemmen zu können.

Zeitarbeitsfirmen machen das so und die verlängerten Werkbänke machen 
das so.

Da die Industrie immer mehr auslagert und sich die Dienstleistungsbüros 
vermehren wie die Kanickel, gibt es immer mehr Versuche, solche 
Entwickler zu finden. Um sie zu finden, werden Dauerstellenanzeigen 
geschaltet, in der Hoffnung, dass mal jemand vorbei kommt. Die erweckt 
den Anschein eines großen Bedarfes nach Entwicklern und Programmierern, 
den es gar nicht gibt.

Bewirbst du dich mit normalen Gehaltsforderungen auf eine Stelle, kommt 
dann nicht einmal eine Antwort:

Beitrag "Re: Stellenanzeigen von Kappa Optronics"

Beitrag #5850726 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dirk K. (knobikocher)
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Dr.Who schrieb im Beitrag #5850726:
> Der kann sich nur was vergüten, was auch übrig bleibt.
> Verdient der Laden nichts, bekommt der Chef auch nichts und muss
> von Rücklagen leben.

Nein. Chef muss nicht Eigentümer sein.

Bildverarbeiter schrieb:
> Das klappt aus
> Kostengründen natürlich nur, wenn man jemanden findet, der billig genug
> ist, um sich noch dazwischenklemmen zu können.

Bullshit.

Frag Chris D.. Der hat Angestellte. Ja, das entspricht nicht eurem 
bedingungsfeindlichem Feindbild. Pech.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> Frag Chris D.. Der hat Angestellte.

Singular bitte!
Dafür gibt's im Sommer aber auch Cocktails vom Chef höchstpersönlich 
gemixt.

Autor: Dirk K. (knobikocher)
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Kastanie schrieb:
> Ach Michael S. (technicans) alias Cerberus alias Dr.Who,

+ Bildverarbeiter

Beitrag "Re: Stellenanzeigen von Kappa Optronics"

"Neue Stellen gibt es nur für Entwickler mit 3-5 Berufsjahren. Ab 40 ist
man zu alt und passt nicht mehr ins Team."

Typisch Michael S. Und der User T. N. (technick2) ist auch verdächtig im 
gleichen Thread. Und vom Namen her natürlich. Also eigentlich schreibt 
er die ganze Zeit mit sich selbst. Armer Tropf.

"Daran scheinen die
meisten Möchtegern-Hitech-Buden zu leiden: Sie erdenken sich ein
schlaues Geschäfstmodell, den OEMs super-Technik zu günstigen Preisen
liefern zu können, wollen das große Geschäft machen, sind aber nicht
bereit, denen, die das dann bauen sollen, entsprechend was abzugeben und
zu investieren."

So bedingungsfeindlich!

Ingenieur schrieb:
> Singular bitte!
> Dafür gibt's im Sommer aber auch Cocktails vom Chef höchstpersönlich
> gemixt.

Ist es nur einer? Mein Fehler!
Sein Angestellter müsste da doch aber dankend ablehnen, weil er 
ausgenutzt wird! Dem ist wohl nicht so. Wobei ich mir auch jetzt 
unsicher bin, ob sein Angestellter ein Entwickler ist.

Und ganz ehrlich gesagt, empfinde ich solche Dinge als Wertschätzung. 
Mein Chef hat mein Team zum Essen eingeladen, weil wir gute Arbeit 
abliefern trotz widriger Umstände. Das finde ich eine tolle Geste. 
Gerade weil es aus seiner Tasche kommt und nicht über den Bonus geregelt 
ist.

Ich fühle mich nicht ausgenutzt. Und wenn ich mir Gehaltsstatistiken und 
die entsprechenden Gehaltsthreads hier ansehe, weiß ich auch warum.

Autor: Manfred (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> Chef muss nicht Eigentümer sein.

Schlimmer ist es, wenn der Eigentümer nicht Chef ist, sich um seine 
Spielwiese nicht hinreichend kümmert und dann heult, dass der Laden 
nicht läuft.

Autor: Ingoooo (Gast)
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Realistischer schrieb:
> weil er als Maschinenbauer nach dem aus vom Verbrennungsmotor nicht mehr
> gebraucht wird. Das hat vor 10 Jahren auch keiner kommen gesehen.

Doch, ich hab es prophezeit. Meine Kommilitonen haben mich dafür 
ausgelacht.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Dirk K. schrieb:
> Gerade weil es aus seiner Tasche kommt und nicht über den Bonus geregelt
> ist.

Das träumst du auch nur. Das wird dein Chef schön auf Firmenkosten
bezahlt haben. Betriebsausgabe/betrieblich nötige Bewirtungskosten.
Kann er nämlich absetzen und ist, wie man liest, ein hervorragender
Motivator, weiter gute Leistung zu zeigen. Boni kämen ihn nämlich
teurer und bei wiederholte betrieblicher Übung könnte darauf ein
Rechtsanspruch entstehen. Da hat er euch aber galant über den Tisch
gezogen.

Autor: Dirk K. (knobikocher)
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Dr.Who schrieb:
> Das träumst du auch nur.

Ich wusste, das dies kommt xD Michael S. du bist doch sehr berechenbar!

Dr.Who schrieb:
> Boni kämen ihn nämlich
> teurer und bei wiederholte betrieblicher Übung könnte darauf ein
> Rechtsanspruch entstehen. Da hat er euch aber galant über den Tisch
> gezogen.

Hey, pssst, hey heyyyy - geheime Info: Boni gibt es doch sowieso 
(Textverständnis!). Seit Jahren. Oh, jetzt passt dein Argument nicht 
mehr. Deine gesamte Aussage entlarvt sich als - Bullshit. Blöd aber 
auch! Bedingungsfeindlich quasi.


Du als vollkommen fremde Person weißt also alles besser, als die Person 
aus erster Hand. Merkst du das selber eigentlich überhaupt nicht mehr? 
Wie sehr kaputt deine Einstellung ist?

Ich wünschte wirklich, ich könnte dir helfen.

Immerhin dienst du uns allen als Beispiel. Was kann passieren - wenn man 
als Entwickler eine falsche Sicht der Dinge entwickelt. Ja, aus DEINER 
Sicht wirst du immer nur ausgenutzt. Vom bösen Arbeitgeber. Der will 
übertriebene Leistung sehen und dafür ein Butterbrot bezahlen. Aus 
deiner Sicht. Der böse Staat, der dem AG nicht auf die Finger haut und 
dann auch noch verschämter Weise Steuern eintreibt - 
Bedingungsfeindlich. Aus deiner Sicht.

Meine Zusammenfassung: ja, Entwickler werden ausgenutzt, wenn sie eine 
verschrobene Sicht der Dinge haben.

Thread kann geschlossen werden!

: Bearbeitet durch User
Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Re: Wird man als Entwickler ausgenutzt?

Natürlich !

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