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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Kein Bock mehr


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Autor: zilber (Gast)
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Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren bei meinem 4ten AG. Wie so oft und 
das scheint mir ideal Standard zu sein, fehlt es an Mitarbeitern. 5 
Mitarbeiter sollen das machen was eigentlich mit 7 oder 8 Mitarbeitern 
gemacht werden müsste.
Bei jedem Projekt geht etwas schief, der Termin kann nicht gehalten 
werden, die Kunden beschweren sich (zu recht).
Bewerbungen kommen rein es wird aber niemand eingestellt weil die 
Profile nur zu 50% passen. Mal ein oder zwei Mitarbeiter anlernen um 
wenigstens in einem Jahr wieder in die Spur zu kommen scheint nicht 
möglich zu sein.

Im weiteren müssen meine Kollegen und ich dann wieder die Standpaucke 
vom Chef ertragen obwohl 100% bekannt ist woran es liegt.

Mir vergeht die Lust am Arbeiten, so macht das für keinen Sinn und es 
kommt ohnehin nichts vernünftiges bei raus.

Ich geh davon aus das ich nicht der einzige bin dem es so ergeht...
Habt ihr eine Lösung für diese Situation gefunden und wenn ja welche?
Die Firma wechseln scheint mir z. B. keine Lösung zu sein. Das Gras ist 
auf der anderen Seite genau so beschissen wie hier.

Autor: Enrico Eichelhardt (Gast)
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zilber schrieb:
> Bewerbungen kommen rein es wird aber niemand eingestellt weil die
> Profile nur zu 50% passen.

Nicht weil die Profile nicht passen, sondern weil jeder zusätzliche 
Mitarbeiter bares Geld kostet. Das kann sich heute kaum noch ein Betrieb 
leisten!

zilber schrieb:
> Im weiteren müssen meine Kollegen und ich dann wieder die Standpaucke
> vom Chef ertragen

Man sollte sich heutzutage auf jeden Fall ein dickes Fell wachsen 
lassen, anders ist dieser Missstand nämlich nicht mehr zu ertragen.

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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zilber schrieb:
> Habt ihr eine Lösung für diese Situation gefunden und wenn ja welche?

Ja, nach Skandinavien auswandern.

Gruß,

Autor: Entwickler (Gast)
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Ich kenne ein Unternehmen da arbeiten insgesamt 2 Software-Entwickler. 
Es gibt mehr aktive SW-lastige Produkte als Entwickler und sogar noch 
aktive F&E Projekte. Angeblich bewirbt sich keiner. Seitdem ich mal 
suggestiv erwähnt habe, ich könne ja durchaus Bewerber aus der Branche 
kennen, ist die offizielle Aussage es gäbe 1 Bewerbung. Klaro ;-) Der 
Bewerber hätte wohl aber ein Furunkel am Popo oder kommt aus anderen 
Gründen nicht in Frage. Am Geld liegt's nicht. Ein Entwickler hatte 
jetzt gekündigt, jetzt stellt man einen Manager mehr ein. Sogar ohne 
Ausschreibung der Stelle, man kennt den Spezi schon. Es ist halt so: Man 
WILL keine Entwickler einstellen. Da kommt das Gewäsch vom 
Fachkräftemangel gerade recht.

Autor: zilber (Gast)
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Enrico Eichelhardt schrieb:
> Man sollte sich heutzutage auf jeden Fall ein dickes Fell wachsen
> lassen, anders ist dieser Missstand nämlich nicht mehr zu ertragen.

Mit einem dicken Fell ist es irgendwann doch auch nicht mehr getan. 
Jeder weiß heute schon dass das nächste Projekt nicht annähernd 
reibungslos laufen wird.
Immer das gleich, naja...

Entwickler schrieb:
> Ich kenne ein Unternehmen da arbeiten insgesamt 2 Software-Entwickler.
> Es gibt mehr aktive SW-lastige Produkte als Entwickler und sogar noch
> aktive F&E Projekte. Angeblich bewirbt sich keiner. Seitdem ich mal
> suggestiv erwähnt habe, ich könne ja durchaus Bewerber aus der Branche
> kennen, ist die offizielle Aussage es gäbe 1 Bewerbung. Klaro ;-) Der
> Bewerber hätte wohl aber ein Furunkel am Popo oder kommt aus anderen
> Gründen nicht in Frage. Am Geld liegt's nicht. Ein Entwickler hatte
> jetzt gekündigt, jetzt stellt man einen Manager mehr ein. Sogar ohne
> Ausschreibung der Stelle, man kennt den Spezi schon. Es ist halt so: Man
> WILL keine Entwickler einstellen. Da kommt das Gewäsch vom
> Fachkräftemangel gerade recht.

Wohl wahr. Ist ja nicht so das wir hier keine Bekannten und ehemaligen 
Kollegen hätten. So bisschen Netzwerk hat der Entwickler von heute eben 
auch. Wechseln würden da schon welche, wurde auch den Chefs mitgeteilt, 
aber nö. Macht wohl keinen Sinn.
Kostet zu viel, wobei man ja auch mehr erledigt bekommt und ggf. 
zufriedene Kunden hätte. Muss man sich mal vorstellen, es würde 
tatsächlich laufen.

Autor: Maik (Gast)
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zilber schrieb:
> Bewerbungen kommen rein es wird aber niemand eingestellt weil die
> Profile nur zu 50% passen. Mal ein oder zwei Mitarbeiter anlernen um
> wenigstens in einem Jahr wieder in die Spur zu kommen scheint nicht
> möglich zu sein.

Ist überall so.
Von den Bewerbern wird alles verlangt. Müssen alles können und keine 
Einarbeitungszeit benötigen. Seitens der Arbeitgeber gibt es Null 
Kompromisse und Null Risikobereitschaft. Wenn der Bewerber scheinbar 
nicht zu 110% passt, bleibt die Stelle unbesetzt. Das nennt sich dann 
Fachkräftemangel.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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zilber schrieb:
> fehlt es an Mitarbeitern

Fachkräftemangel !!!

zilber schrieb:
> der Termin kann nicht gehalten werden

Wer hat den eingentlich gemacht ?

Dort mangelt es wohl vor allem an know how.

Autor: MmMmM (Gast)
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der.Mangel

Autor: oszi40 (Gast)
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> Wer hat den Termin eingentlich gemacht ?

Es soll ja alles nix kosten. Also wird gekürzt bis das böse Erwachen 
kommt. -Wahrscheinlich sind die Vertragsstrafen bei Verzug noch zu 
gering?
-Neueinstellung kostet Geld und Einarbeitungszeit.

Eigentlich steht solch Firma kurz vor dem Konkurs wenn mal einer länger 
ausfällt! Zwischenzeugnis anfordern könnte nützlich sein?

Autor: F. B. (finanzberater)
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zilber schrieb:
> Ich geh davon aus das ich nicht der einzige bin dem es so ergeht...
> Habt ihr eine Lösung für diese Situation gefunden und wenn ja welche?

Finanzielle Unabhängigkeit anstreben.

Autor: zilber (Gast)
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Eine vollständige finanzielle Unabhängigkeit ist leider nicht mal eben 
umgesetzt.

oszi40 schrieb:
> Eigentlich steht solch Firma kurz vor dem Konkurs wenn mal einer länger
> ausfällt! Zwischenzeugnis anfordern könnte nützlich sein?

Könnte, aber ich glaub es nicht. Erwarte maximal das sich für ein paar 
Monate etwas ändert und dann geht das alles wieder wie zuvor...
Eine andere Firma ist erfahrungsgemäß auch keine Option...

Michael B. schrieb:
> Wer hat den eingentlich gemacht ?
>
> Dort mangelt es wohl vor allem an know how.

Chef oder sonst wer. Weiß ich nicht genau, wahrscheinlich willkürlich 
gesetzt :)

Autor: Niemand (Gast)
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Mit den verständigen Kollegen mal absprechen ob das Anziehen der 
Handbremse für alle Geplagten das Problem in die richtige Richtung 
verlagert?

Dumme lernen nur duch den Schmerz an eigenen Fehlern,
eine LMAA-Arbeitsweise so langsam einführen, denn auf die Gesundheit wie 
Nerven geht das ohnehin.
Wenn der Chef das so praktiziert dann färbt das halt auf die Indianer 
auch ab.

Autor: TL082 (Gast)
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Bei uns geht es nicht besser:

1. Umzug in den Open-fucking-office (vorher war es ein Team=>ein Büro). 
Nun sitzen knapp 20 Menschen aus verschiedenen Abteilungen in einem 
Raum. 70% der Zeit ist es zu laut um auf eine komplexe Sache zu 
konzentrieren. Viele Menschen sind praktisch gezwungen während der 
Arbeit Musik über Kopfhörer zu hören. Wer für die Arbeit stille brauch 
hat verloren.
Verdammte Käfighaltung.

2.1 Es werden gerne neue Ingenieure eingestellt....die aber nach ca. 1-2 
Jahren wieder gehen, weil das Gehalt, die Arbeitsbedingungen und 
absolute Inkompetenz von einigen Managern /Direktorer inakzeptabel ist.


2.2 Einige Manager in technischem Bereich haben bloß eine techniker 
Ausbildung. Entsprechend ist die Projektführung und die Entscheidungen. 
Diese rufen dann uns (einfache Ingenieure) an, und stellen Fragen, die 
eigentlich die Manager selbst beantworten müssen.


2.3 Den Kunden werden Spezifikationen versprochen, die wir nie im Leben 
erfüllen können. Als Ergebnis wird in der Qualifikation manchmal 
geschummelt, damit die Messwerte stimmen und die Produkte so verkauft 
werden könne.



So ein Saftladen, ich hab wirklich kein Bock mehr. Aber ich bin sicher 
es gibt auch Firmen, wo es besser geht.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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In der heutigen Zeit muss eigentlich jede Firma, die (noch) fähige MA 
hat alles tun diese zu behalten. Für jemanden der etwas in seinem 
Bereich auf dem Kasten hat, sollte in der momentanen Situation am 
Arbeitsmarkt kein Problem sein etwas neues zu finden.

Was man bei vielen Firmen irgedwie aber merkt ist die Tatsache, das man 
seinen Arsch auf den Lorbeeren aus der Vergangenheit ausruht und sich 
dann irgendwann wundert, wenn der Mitbewerber einen überholt hat.

Wenn man sich zu lange auf seinem Erfolg ausruht, ohne neue Innovationen 
zu bringen, dann hält man irgendwann nur noch ein Hamsterrad am laufen.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Wechsele doch einfach den Arbeitgeber. Arbeitgeber sind austauschbar 
genauso wie Arbeitnehmer. Auch dies läßt sich überleben.

MfG

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Autor: Egon (Gast)
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Egal in welchem Betrieb Du bist, die Summe der Schei... ist konstant.

Autor: Innovazzione (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Wenn man sich zu lange auf seinem Erfolg ausruht, ohne neue Innovationen
> zu bringen, dann hält man irgendwann nur noch ein Hamsterrad am laufen.

Auch dafür haben die Dummschwätzer eine Lösung auf Lage.

Bei uns haben sie eine "Innovationsabteilung" gegründet. Die produziert 
heiße Luft und hochnotpeinliche Patente am laufenden Band.
Die Patente sind so peinlich, dass dem Chef schon Probleme hat, dass 
dafür niemand seinen Namen hergeben will. Ein Kollege sagt dem Chef 
beinhart "da will ich nicht mit draufstehen, das ist mir zu peinlich", 
obwohl es einen finanziellen Bonus für Patente gibt.

Die blasen jetzt seit Jahren heißte Luft herum, und schon hat Cheffe 
sichergestellt, dass es Innovation zur Genüge gibt. Weil Patente == 
Innovation.

Seit 5 Jahren haben wir diese Innovationsabteilung. Bisher sind 0 
verwertbare Produkte oder Konzepte herausgekomen.

Im Endeffekt frisst diese Abteilung für die Entwicklung dringend nötiges 
Personal, und Entwicklungen muss fremdvergeben werden.

Die Spezifikationen für eine Platine umfassen selten mehr als 20 Wörter. 
Ja, wirklich. "Das muss doch reichen". Naja, wenns ein Interner macht 
schon, der kümmert sich halt dann drum. Aber bei einer Fremdvergabe muss 
das scheitern. Dafür hat man aber schon Geld, weil das ist schon ein 
paar mal so richtig gegen die Wand gegangen...

Autor: Dr.Who (Gast)
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Enrico Eichelhardt schrieb:
> Nicht weil die Profile nicht passen, sondern weil jeder zusätzliche
> Mitarbeiter bares Geld kostet. Das kann sich heute kaum noch ein Betrieb
> leisten!

Ach? Und der neue Mitarbeiter sorgt irgend wann mal für Wertschöpfung.

Das Problem ist immer der selbe. Der Fisch stinkt immer vom Kopf zuerst.
Jeder kann eine Firma gründen, aber nachweisen muss er das nicht.
Die geben auch keine Verantwortung aus der Hand, weil nicht fähig dazu.
Die Denke, man nehme ihnen was weg, sitzt zu tief. Wenn der Laden gegen
die Wand fährt, werden die sich wundern, was man denen alles weg nimmt.
Dann ist man aber machtlos.

Egon schrieb:
> Egal in welchem Betrieb Du bist, die Summe der Schei... ist konstant.

Wahre Worte, gelassen ausgesprochen.

Was helfen könnte: Den Betrieb unter den wichtigen Mitarbeitern
aufzuteilen, dann haben alle mehr Einfluss(Teile und Herrsche).
Wird nur keiner wollen, sowohl von der Führung, noch von den MA.
Vor allem Einzelkämpfer (z.B.KMUs) sind da besonders schlimm.
Da herrscht nur eine Denke: "MEINS".

Autor: BWLer (Gast)
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Dein Problem scheint eher die Klitsche zu sein, als die paar fehlenden 
Entwickler. Und damit liegt das eigentlich Problem bei dir selbst, weil 
du einer dieser Bückstück Ings. bist der sich so verarschen lässt. Ich 
sitze auf der anderen Seite und peitsche Sklaven wie dich um meine 130k+ 
im Jahr im Konzern einzusacken. Überleg dir gut auf welcher Seite du 
dein Leben verbringen willst, entweder Opfer Entwickler Skalve im KMU, 
oder PowerPoint Offizier im Konzern.

Ansonsten dank mal über Quereinstieg als Lehrer oder einen generellen 
Wechsel der Branche nach. Wenn du dich aber nur horizontal von einem 
Sklavenhändler zum nächsten bewirbst wirst du in Altersarmut enden.

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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BWLer schrieb:
> Dein Problem scheint eher die Klitsche zu sein, als die paar
> fehlenden
> Entwickler. Und damit liegt das eigentlich Problem bei dir selbst, weil
> du einer dieser Bückstück Ings. bist der sich so verarschen lässt. Ich
> sitze auf der anderen Seite und peitsche Sklaven wie dich um meine 130k+
> im Jahr im Konzern einzusacken. Überleg dir gut auf welcher Seite du
> dein Leben verbringen willst, entweder Opfer Entwickler Skalve im KMU,
> oder PowerPoint Offizier im Konzern.
>
> Ansonsten dank mal über Quereinstieg als Lehrer oder einen generellen
> Wechsel der Branche nach. Wenn du dich aber nur horizontal von einem
> Sklavenhändler zum nächsten bewirbst wirst du in Altersarmut enden.

Super Beitrag. Da hat es einer dem Bückstück so richtig gezeigt. 
Vielleicht gefällt ihm das aber genau so, sonst würde er doch dort nicht 
arbeiten.

Autor: zilber (Gast)
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Christian S. schrieb:
> Wechsele doch einfach den Arbeitgeber. Arbeitgeber sind austauschbar
> genauso wie Arbeitnehmer. Auch dies läßt sich überleben.

Meine bisherige Feststellung zu diesem Vorgehen hat Egon wunderbar 
beschrieben

Egon schrieb:
> Egal in welchem Betrieb Du bist, die Summe der Schei... ist
> konstant.


Denke die Konjunktur ist daran schuld... Ernsthaft, in den letzten 
Jahren war die Auftragslage flächendeckend zu gut und selbst der größte 
Pfuscher konnte sich vor Aufträgen nicht mehr retten.
Ist es falsch zu hoffen das bald wieder eine Rezession eintritt damit 
mal wieder ein Auslese stattfindet?

Dem Rest der hier geschrieben wurde kann ich nur zustimmen!
Ätzend

Autor: Teddybär auf eins vier (Gast)
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Hier rennen sogar schon die Saisonkräfte den Gastwirten davon.

Jetzt jammern sie im örtlichen Käseblatt, dass die Leute schnell 
wechseln wenn sie was besseres finden, denn 9€ plus "Boni" (vermutlich 
das Trinkgeld, davon hat aber die Spülkraft nix) sind ja ein fürstlicher 
Lohn und man verstehe gar nicht dass sich keiner mehr finde der für 
dieses Taschengeld arbeitet oder die Leute schon nach einem Tag nicht 
mehr kommen. Nicht mal die Flüchtlinge bleiben, die flüchten auch gleich 
zu anderen Stellen, am längsten hat es einer gerade mal eine Woche 
ausgehalten.
Dass die Wirte ihr Personal schlecht behandeln ständig anschnauzen, 
unbezahlte Überstunden aufzuquatschen und sie noch beim Trinkgeld 
bescheissen hat sich eben rumgesprochen und wer es noch nicht weiss 
merkt es nach wenigen Tagen und haut eben gleich wieder ab.

Jetzt wird noch mehr gejammert, nicht mal die erhofften billig 
ausnutzbare Flüchtlinge kann man ausbeuten, ja so ein Pech aber auch.


Bei anspruchsvolleren Stellen ist es inzw. genauso. Mieser Ruf der 
Firma, Personal rennt davon und sie finden keines mehr. DAS sind die 
Firmen die einen Mangel haben.

Autor: Muh (Gast)
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Wofür arbeitest du/ihr denn eigentlich? Um Geld zu verdienen, oder weil 
die Arbeit Spaß machen/sinnstiftend/erfüllen sein soll?

Ich arbeite auch als SW-Entwickler und mir persönlich ist es vollkommen 
scheissegal was am Ende dabei rauskommt, ob das Projekt erfolgreich ist 
oder ob mein Code vollkommener Müll ist. Ich geh zur Arbeit, hacke ein 
bisschen Code in die Tastatur ein, gehe Heim und fertig. Ob das dann am 
Ende wirklich funktioniert ist nicht mein Problem. Dienst nach 
Vorschrift eben.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Innovazzione schrieb:
> Auch dafür haben die Dummschwätzer eine Lösung auf Lage.
>
> Bei uns haben sie eine "Innovationsabteilung" gegründet. Die produziert
> heiße Luft und hochnotpeinliche Patente am laufenden Band.
> Die Patente sind so peinlich, dass dem Chef schon Probleme hat, dass
> dafür niemand seinen Namen hergeben will. Ein Kollege sagt dem Chef
> beinhart "da will ich nicht mit draufstehen, das ist mir zu peinlich",
> obwohl es einen finanziellen Bonus für Patente gibt.
Immerhin, der MA hat Mut, das gefällt mir.

>
> Die blasen jetzt seit Jahren heißte Luft herum, und schon hat Cheffe
> sichergestellt, dass es Innovation zur Genüge gibt. Weil Patente ==
> Innovation.
Naja und alle zahlen es mit - auch toll.

Hat man aber irgendwie überall, das man Leute in einer Firma hat, die 
ihren Zahltag bekommen und keiner weiß wofür.

Ich kenne da einen Fall einer Personalreferentin, die jedem erzählt, wie 
wichtig Sie ist und wie stressig Sie es hat, das Gespräch mit der 
Putzfrau beginnt man mit: "Wissen Sie ich hab ja studiert". Aber 
Probleme erkennen und nach oben geben das tat die nie und wenn Sie was 
plante, dann badeten es andere aus.

>
> Seit 5 Jahren haben wir diese Innovationsabteilung. Bisher sind 0
> verwertbare Produkte oder Konzepte herausgekomen.
Da könnte man mal dezent den Rotstift ansetzen.

>
> Im Endeffekt frisst diese Abteilung für die Entwicklung dringend nötiges
> Personal, und Entwicklungen muss fremdvergeben werden.
Ja, verständlich.
>
> Die Spezifikationen für eine Platine umfassen selten mehr als 20 Wörter.
> Ja, wirklich. "Das muss doch reichen". Naja, wenns ein Interner macht
> schon, der kümmert sich halt dann drum. Aber bei einer Fremdvergabe muss
> das scheitern. Dafür hat man aber schon Geld, weil das ist schon ein
> paar mal so richtig gegen die Wand gegangen...
Merke: Macht der Chef einen Fehler, dann ist das halt so und muss 
akzeptiert werden, bestellt der MA einen Kugelschreiber, der wo anders 
25 ct weniger gekostet hätte, dann hat der MA seine Kompetezen massiv 
überschritten.

Autor: oszi40 (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Merke:

Besser! Macht der Manager was falsch, war es eine "strategische 
Entscheidung" und nimmt der MA den falschen Stift wird er entlassen.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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zilber schrieb:
> Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren bei meinem 4ten AG.

Hast Du immer gekündigt oder wurdest du gekündigt?

zilber schrieb:
> Die Firma wechseln scheint mir z. B. keine Lösung zu sein. Das Gras ist
> auf der anderen Seite genau so beschissen wie hier.

Stimmt zu 99%!

zilber schrieb:
> Im weiteren müssen meine Kollegen und ich dann wieder die Standpaucke
> vom Chef ertragen obwohl 100% bekannt ist woran es liegt.

Wem ist das alles bekannt?
Alle bis auf den Chef?
Mit allen Kollegen einen Termin beim Chef buchen und Klartext reden!

Autor: ohne Account (Gast)
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> Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren bei meinem 4ten AG. Wie so oft und
> das scheint mir ideal Standard zu sein, fehlt es an Mitarbeitern. 5
> Mitarbeiter sollen das machen was eigentlich mit 7 oder 8 Mitarbeitern
> gemacht werden müsste.
den Zustand kenne ich.

> Bei jedem Projekt geht etwas schief, der Termin kann nicht gehalten
> werden, die Kunden beschweren sich (zu recht).
> Bewerbungen kommen rein es wird aber niemand eingestellt weil die
> Profile nur zu 50% passen. Mal ein oder zwei Mitarbeiter anlernen um
> wenigstens in einem Jahr wieder in die Spur zu kommen scheint nicht
> möglich zu sein.
Du kannst davon ausgehen, daß die Neueinstellungen u.U. sogar mehr Lohn 
erhalten als Du selbst - deswegen tun die sich ja schwer mit 
Neueinstellungen.

> Im weiteren müssen meine Kollegen und ich dann wieder die Standpaucke
> vom Chef ertragen obwohl 100% bekannt ist woran es liegt.
Wenn es dann zu wild wird hilft folgende Ansage, natürlich ganz ruhig 
formuliert:
Wenn Ihnen meine Leistungen nicht mehr genügen, besteht grundsätzlich 
die Möglichkeit der Entlassung.
.... dann ist garantiert Schweigen, denn den Spruch kann Dein Chef nicht 
mehr kontern.

> Mir vergeht die Lust am Arbeiten, so macht das für keinen Sinn und es
> kommt ohnehin nichts vernünftiges bei raus.
kann ich nachvollziehen - ätzend wird es, wenn Dir der schwarze Peter 
zugeschoben werden soll.

> Ich geh davon aus das ich nicht der einzige bin dem es so ergeht...
> Habt ihr eine Lösung für diese Situation gefunden und wenn ja welche?
Wie F.B. schon schrieb, finanzielle Unabhängigkeit anpeilen und das geht 
auch.

> Die Firma wechseln scheint mir z. B. keine Lösung zu sein. Das Gras ist
> auf der anderen Seite genau so beschissen wie hier.
die werden Dich auf Dauer sowieso auf die oder andere Weise rausekeln, 
weil Du nicht in deren Konzept paßt - mach solange wie es geht, notfalls 
krank schreiben lassen.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Wem ist das alles bekannt?
> Alle bis auf den Chef?
> Mit allen Kollegen einen Termin beim Chef buchen und Klartext reden!
da vertue Dich mal nicht; es gibt allerlei Seilschaften und der Liebling 
vom Chefe macht da schon garantiert nicht mit.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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ohne Account schrieb:
>> Wem ist das alles bekannt?
>> Alle bis auf den Chef?
>> Mit allen Kollegen einen Termin beim Chef buchen und Klartext reden!
> da vertue Dich mal nicht; es gibt allerlei Seilschaften und der Liebling
> vom Chefe macht da schon garantiert nicht mit.

Das ist möglich, wahrscheinlich!

Dann macht man das mit denen, die mitmachen wollen.

Autor: Dr.Who (Gast)
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ohne Account schrieb:
> .... dann ist garantiert Schweigen, denn den Spruch kann Dein Chef nicht
> mehr kontern.

Da muss er auch nichts zu sagen. Das macht dann die Personalabteilung.
Kann natürlich gefährlich werden, wenn das zu einer kapitalen Abfindung
führt.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Muh schrieb:
> Wofür arbeitest du/ihr denn eigentlich? Um Geld zu verdienen, oder weil
> die Arbeit Spaß machen/sinnstiftend/erfüllen sein soll?

Bei mir: für beides! Und das ist in meinem Job auch der Fall. Vermutlich 
kann ich mich glücklich schätzen. Es liegt zu einem gewissen Teil aber 
auch bei einem selbst, was man draus macht.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Ingenieur schrieb:
> Bei mir: für beides! Und das ist in meinem Job auch der Fall. Vermutlich
> kann ich mich glücklich schätzen. Es liegt zu einem gewissen Teil aber
> auch bei einem selbst, was man draus macht.

So ist es auc richtig, wenn die Arbeit keinen Spass macht, dann sind 8h 
am Tag bzw. 40h die Woche eine lange Zeit.

Klar liegt es an einem selbst, aber alle wie wir hier maulen haben es am 
Ende doch recht gut, da gäbe es sicher andere Jobs die wöllte ich nicht 
machen auc für mehr Lohn nicht!

Autor: Ingenieur (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Klar liegt es an einem selbst, aber alle wie wir hier maulen haben es am
> Ende doch recht gut, da gäbe es sicher andere Jobs die wöllte ich nicht
> machen auc für mehr Lohn nicht!

Genauso ist es. Allein, dass man sich nicht schmutzig machen muss mit 
schwerer körperlicher Arbeit, ist ein großes Privileg. Dafür darf man 
bei großzügigem Gehalt im Büro am PC sitzen und Kaffee schlürfen. :)
Manchmal bin ich erstaunt, wie schnell so ein Arbeitstag rum ist, 
einfach weil es so viel Freude macht, an einem interessanten Projekt zu 
arbeiten. Dann muss man sich schon mal zwingen, endlich Feierabend zu 
machen.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Sven L. schrieb:
> da gäbe es sicher andere Jobs die wöllte ich nicht machen auc für mehr
> Lohn nicht!
Ich muss dazu nur mal bei Regenwetter oder brachialer Hitze rausschauen, 
wer da jetzt noch draußen abreiten muss.

zilber schrieb:
> Das Gras ist auf der anderen Seite genau so beschissen wie hier.
Wenn du laufend nur in Gegenden mit beschissenem Gras bist, dann könnte 
das auch daran liegen, dass die "Scheiße" von dir kommt. Oder daran, 
dass du nicht belastbar bist und irgendwelchen Problemen durch Flucht 
aus dem Weg gehst. Deine 4 Arbeitgeber in 4 Jahren deuten darauf hin.
Es ist eben nicht mehr wie früher(tm) beim Mama(tm). Sie fährt dich 
nicht mehr überall hin, du musst jetzt langsam selber laufen lernen. Und 
sie geht auch nicht zu deinem Chef und klärt mit dem die schlechte 
Benotung der letzten Arbeit. Das musst du selber tun.

Ich finde es aber sehr interessant, dass dir hier so unbedarft ohne 
Hintergrundwissen so viele zustimmen...

Autor: Kastanie (Gast)
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Dr.Who schrieb:
> Was helfen könnte: Den Betrieb unter den wichtigen Mitarbeitern
> aufzuteilen, dann haben alle mehr Einfluss(Teile und Herrsche).

Schau Michael,
ich habe dir doch schon empfohlen, in die Parte der Linken oder der MLPD
https://www.mlpd.de/
einzutreten und VOR ALLEM AKTIV DORT mitzuarbeiten.
Das sind die Parteien, die dich in deiner Idee der Firmenenteignungen 
unterstützen könnten.
Wenn das konsensfähig ist, dann kannst du DORT was erreichen.

Hier im Spartenforum?
Wohl eher nicht...

Aber da kaue ich dir schon wieder die Geschichte mit der autistischen 
Schimpftiradenbequemlichkeit vor.
Denn dazu müsste man ja seine beheizte Wohnung verlassen und in der 
Öffentlichkeit aktiv sein.
Da ist das Leben im second life hier viiiiiiel einfacher!
Nur, es bringt halt nichts.
Außer bei der Grabbeigabe, die ist einfach gefunden: deine Tastatur!

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Muh schrieb:
> Ich geh zur Arbeit, hacke ein
> bisschen Code in die Tastatur ein, gehe Heim und fertig. Ob das dann am
> Ende wirklich funktioniert ist nicht mein Problem. Dienst nach
> Vorschrift eben.

Das kauft Dir keiner ab. Wenn man permanent Code für die Mülltonne 
schreibt hat man irgendwann keine Lust mehr überhaupt noch Code zu 
schreiben. Wenn man nach einem sechsmonatigen Marathon einen super Code 
abgeliefert hat den man sich am liebsten einrahmen und an die Wand 
hängen wollte so elegant und konsequent ist das ganze Ding geworden und 
das Projekt dann aus völlig anderen Gründen scheitert und alles in die 
Tonne wandert, wenn das mehr als einmal passiert dann verliert man 
schnell die Motivation morgens überhaupt noch aufzustehen.

Wenn Du in dieser Phase bist und es Dir trotzdem nichts ausmacht dann 
bist Du ein untoter seelenloser Zombie oder eine künstliche Intelligenz 
oder irgend sowas in der Art.

Autor: F. B. (finanzberater)
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ohne Account schrieb:
> Wenn Ihnen meine Leistungen nicht mehr genügen, besteht grundsätzlich
> die Möglichkeit der Entlassung.
> .... dann ist garantiert Schweigen, denn den Spruch kann Dein Chef nicht
> mehr kontern.

Das ist gut, muss ich mir merken. Nicht nur, dass der Chef merkt, dass 
er den Mitarbeiter damit nicht unter Druck setzen kann. Je nach 
Unternehmensgröße und wirtschaftlicher Lage ist so eine Kündigung wegen 
Kündigungsschutz gar nicht zulässig. Jedenfalls muss erst einmal eine 
Abmahnung erfolgen, wenn man sich sonst nichts zu Schulden hat kommen 
lassen. Allerdings wird der Chef mit Unterstützung seiner Speichellecker 
aus der HR-Abteilung natürlich versuchen, einen solchen Grund zu 
konstruieren. In meiner frühern und jetzt insolventen Klitsche gab es 
zahlreiche solche Fälle. Aber die haben alle durch die Bank vor Gericht 
eine Abfindung oder einen Vergleich erstritten. D.h. so eine Kündigung 
kann sich für den Arbeitnehmer durchaus lohnen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kein Bock mehr

Das schmerzt ja schon bei einmaligem Hinsehen.
Grammatisch korrekt wäre wohl eher "Keinen Bock mehr".

Autor: A. S. (achs)
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Lothar M. schrieb:
> Deine 4 Arbeitgeber in 4 Jahren deuten darauf hin.
Hab ich auch gedacht, geschrieben steht aber seit, nicht in oder 
innerhalb
zilber schrieb:
> seit 4 Jahren bei meinem 4ten AG.

Autor: Fisimatentenmacher (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
>> Kein Bock mehr
>
> Das schmerzt ja schon bei einmaligem Hinsehen.
> Grammatisch korrekt wäre wohl eher "Keinen Bock mehr".

Er hat beschlossen, kein Bockbier mehr zu trinken. Das ist vollkommen 
richtig formuliert.

Stellt Euch doch nicht immer so bockig an!

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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Sein Chef soll ihm ordentlich die Leviten lesen!

Autor: Dampfheuler (Gast)
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Null Bock - war doch der Ausloeser zur Punk Bewegung.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Dampfheuler schrieb:
> Null Bock - war doch der Ausloeser zur Punk Bewegung.

Nee, das war "No Future"

Punks haben schon Bock, Bock auf Saufen, Bock auf Pogo, Bock auf Party, 
Bock auf Anarchie, ...

Autor: Eislöter (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Wenn Du in dieser Phase bist und es Dir trotzdem nichts ausmacht dann
> bist Du ein untoter seelenloser Zombie oder eine künstliche Intelligenz
> oder irgend sowas in der Art.
Nein, das macht den Profi aus.
Als Freelancer sehe ich das genauso. Wenn der Kunde eben die Scheisse 
haben will die er da vorgibt dann mache ich das. Ich kläre ihn vorher 
brav auf was ich davon halte, wenn es den Mist so haben will dann wird 
das eben so gemacht, dafür wird man ja schliesslich bezahlt. Soll er 
sich später mit dem Schrott eben rumplagen, meist kommen sie auf einen 
später wieder zu und wollen nen Umbau haben, also Win-Win-Situation.

Autor: Realistischer (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Ich finde es aber sehr interessant, dass dir hier so unbedarft ohne
> Hintergrundwissen so viele zustimmen...

Vermutlich die gleichen Diven, die sich auf der Arbeit den ganzen Tag 
querstellen und, außer hinterher klugscheißen, nichts beitragen. Warum 
auch immer. Hab ich schon bei mehreren Arbeitgebern erlebt, wie im 
Kindergarten.

Wenn der Entwickler die Prioritäten falsch legt, oder zulässt das andere 
es für ihn falsch auslegen, dann gehört das eskaliert. Bis jemand, der 
dafür bezahlt wird, entscheidet, welches notwendige Übel es sein muss. 
Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Eislöter schrieb:
> Als Freelancer sehe ich das genauso

Das war nicht aufs Freelancing bezogen. Als Freelancer hat man eine 
natürliche Distanz und ist nicht so mit dem großen und ganzen langjährig 
verheiratet wie man es in einem Angestelltenverhältnis ist. Und im 
Angestelltenverhältnis geht einem sowas an die Nieren und "professionell 
runterschlucken" und einfach weitermachen, nochmal und nochmal und 
nochmal, das zerstört irgendwann die Gesundheit. Das hat nichts mehr mit 
"professionell" zu tun sondern es ist lebensgefährlicher Irrsinn. Und 
innerlich die Scheidung einreichen und trotzdem weitermachen ist auch 
Irrsinn und ebenfalls nicht "professionell".

Autor: jhhglsdg (Gast)
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zilber schrieb:
> Im weiteren müssen meine Kollegen und ich dann wieder die Standpaucke
> vom Chef ertragen

Auch das ist gediente Zeit.
Als Entwickler meist auch nicht allzuschlecht bezahlt.

jhhglsdg

Autor: Witt (Gast)
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zilber schrieb:
> Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren bei meinem 4ten AG

Lothar M. schrieb:
> Oder daran,
> dass du nicht belastbar bist und irgendwelchen Problemen durch Flucht
> aus dem Weg gehst. Deine 4 Arbeitgeber in 4 Jahren deuten darauf hin.

Erst lesen. Dann schreiben.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Wenn du laufend nur in Gegenden mit beschissenem Gras bist, dann könnte
> das auch daran liegen, dass die "Scheiße" von dir kommt. Oder daran,
> dass du nicht belastbar bist und irgendwelchen Problemen durch Flucht
> aus dem Weg gehst.

Wobei mit dem Wort "Belastbarkeit" in den letzten 10 Jahren zuehends 
inflationär umgegangen wird. Jeder Arbeitnehmer muss belastbar sein etc.

Will ich eigentlich auch nicht sein, bin ich auch (gewollt) 
zugegebenermaßen wenig. Wenn ich belastbar sein soll, weil das schlechte 
Management Druck auf mich macht, weil meine Entwicklung gestern fertig 
sein sollte, weil diese immensen Zeitdruck aufbaut, weil diese den 
Bearbeitungszeitraum absichtlich zu niedrig angesetzt hat - dann ist das 
deren Problem, wofür ich nicht mit Belastbarkeit einstehe.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Und im Angestelltenverhältnis geht einem sowas an die Nieren und
> "professionell runterschlucken" und einfach weitermachen, nochmal und
> nochmal und nochmal, das zerstört irgendwann die Gesundheit.
das ist normaler Arbeitsalltag - für Hobbyarbeiter schwer zu verstehen?!

> Das hat nichts mehr mit "professionell" zu tun sondern es ist
> lebensgefährlicher Irrsinn. Und innerlich die Scheidung einreichen und
> trotzdem weitermachen ist auch Irrsinn und ebenfalls nicht "professionell".
Wie lautet denn die Alternative?
Selber kündigen und erst mal eine 3 Monats-Sperre vom Arbeitsamt selber 
überbrücken, weil es der Drecksstaat hier so will?
Euch gehts offenbar allen zu gut.

Autor: Muh (Gast)
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Wenn das Management den Bearbeitungszeitraum absichtlich zu niedrig 
ansetzt, dann ist (nach Arbeitgeberdenke) selbstverständlich der kleine 
Angestellte schuld, weil er zu langsam arbeitet oder nicht 60h in der 
Woche (selbstverständlich ohne bezahlte Überstunden) arbeitet. Ist doch 
logisch.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Muh schrieb:
> Wenn das Management den Bearbeitungszeitraum absichtlich zu niedrig
> ansetzt, dann ist (nach Arbeitgeberdenke) selbstverständlich der kleine
> Angestellte schuld, weil er zu langsam arbeitet oder nicht 60h in der
> Woche (selbstverständlich ohne bezahlte Überstunden) arbeitet. Ist doch
> logisch.

Anderen Arbeitgeber suchen. Nein, nicht alle sind so.

Autor: Msd (Gast)
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Ihr habt doch alle Probleme.

Wenn ich eine Tätigkeit durchführe, die ich nicht abgeschätzt habe und 
mir jemand Stress macht, dann lässt mich das völlig kalt.

Hier laufen aber anscheinend ganz schön viele rum, die sich einfach 
unterbuttern lassen. "Naklar Chef, ich bleib Freitag auch bis 19 Uhr"

Autor: Joachim B. (jar)
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Msd schrieb:
> Wenn ich eine Tätigkeit durchführe, die ich nicht abgeschätzt habe und
> mir jemand Stress macht, dann lässt mich das völlig kalt.

jain, ich könnte zustimmen, aber

> Hier laufen aber anscheinend ganz schön viele rum, die sich einfach
> unterbuttern lassen. "Naklar Chef, ich bleib Freitag auch bis 19 Uhr"

wenn einem Jungingenieur die Möhre Aufstieg hingehalten wird, dann kann 
man auch mal 5 gerade sein lassen und Sonntag vor einer Präsentation am 
Montag am Werktor rütteln wenn es wichtig ist.

Wer das über Jahre mit sich machen lässt der ist kein Ingenieur, auch 
die mit immer 60 Wochenstunden sind entweder verschlissen oder doch 
irgendwann out gesourced.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Re: Kein Bock mehr

Den habe ich schon lange nicht mehr, den Bock.

Habe auch den Eindruck das die Situation immer schlimmer wird, ich kann
mich auf jeden Fall nicht bewusst erinnern das vor dreisig Jahren 
derartige Zustände geherrscht haben.

Nun ja, von Arbeitgeberseite her hat sich die Situation zugespitzt, von 
Arbeitnehmerseite her ist aber auch eine Inflation der fachlichen 
Kompetenz zu beobachten.

> zilber schrieb:
> Habt ihr eine Lösung für diese Situation gefunden und wenn ja welche?

Ja, habe mich in die Rente verabschiedet.

Zusätzlich noch zwei Projekte im Jahr, der Porsche will ja finanziert 
werden.

Autor: Muh (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Habe auch den Eindruck das die Situation immer schlimmer wird, ich kann
> mich auf jeden Fall nicht bewusst erinnern das vor dreisig Jahren
> derartige Zustände geherrscht haben.

Den Eindruck habe ich auch. Mittlerweile kann man als Akademiker froh 
sein, wenn der Lohn überhaupt noch für die Miete reicht. Jeder der 
drunter ist, muss mit Hartz 4 aufstocken. War das früher auch der Fall?

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Muh (Gast)
> Datum: 06.05.2019 12:59

> Mittlerweile kann man als Akademiker froh sein, wenn der Lohn überhaupt
> noch für die Miete reicht.

Akademiker sind immer schon schlecht bezahlt worden, so war mit dem Lohn 
von Absolventen der Akademie für schöne Künste noch nie ein Blumentopf 
zu gewinnen.

Bei den Ingenieurwissenschaften von Fachhochschulen und Universitäten 
hat es aber immer schon gut ausgesehen. Bei mir auf Inbetriebnahme waren 
immer sechstellige  Beträge zu verbuchen gewesen.

Zu DM- und EURO-Zeiten.

> Jeder der drunter ist, muss mit Hartz 4 aufstocken. War das früher auch der > 
Fall?

Mir ist kein Fall bekannt wo ein gestandener Ingenieur mit Hartz-IV 
aufstocken musste.

Bei Akademikern dürfte das Gang und Gäbe sein

Autor: Muh (Gast)
Datum:

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Da hast du teilweise Recht. Ein gestandener Ingenieur ist eben nunmal 
nicht dasselbe wie ein Schmalspur-Ingenieur. Und diejenigen, die sich 
alles gefallen lassen und für einen Hungerlohn arbeiten, gehören nunmal 
zur letzteren Gruppe.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Mir ist kein Fall bekannt wo ein gestandener Ingenieur mit Hartz-IV
> aufstocken musste.

Wie viele Ingenieure kennst du denn?

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Dr.Who schrieb:
> Wie viele Ingenieure kennst du denn?

Gegenfrage: Wieviele Ingenieure kennst du denn, die Aufstocken müssen, 
wenn Sie ihrer Vollzeit- Ingenieurstätigkeit nachgehen?

Ich kenne allenfalls Ingenieure die jammern, im Gegensatz zu anderen 
Erwerbstätigen in meinem persönlichen Umfeld aber alle auf sehr hohem 
Niveau.

Mit dem Druck umgehen können kann und muss man lernen. Wenn ein neues 
Projekt gestartet wird und schon zum Projektstart klar ist, daß die 
Zeiten, die sich der Obermufti ausgedacht hat, keinesfalls zu halten 
sind, macht man Dienst nach Vorschrift. Es bringt nichts, sich die Beine 
herauszureißen. Wenn du dich kaputt machst und dann deswegen krachen 
gehst, wird die Firma dir gegenüber nur eins tun: Dich aus ihrer 
Gehaltsliste streichen. Diese Erkenntnis muss man gewinnen, wenn das 
geglückt ist, lebt man ruhiger. Das heißt jetzt nicht, daß man der 
einzige im Team sein sollte der pünktlich zu Feierabend heim geht 
während der Rest des Teams noch 2 Stunden über ein Problem brütet weil 
eine Präsentation ansteht bei der nur ein kleines Problemchen noch 
stört. In den Fällen bin ich auch bereit mal einen Samstag in der Firma 
zu verbringen. Es muss aber im Rahmen bleiben. Wenn das einmal im Monat 
statt 2 mal im Jahr passiert geht's nicht mehr. Denn wenn man da zu oft 
Bereitschaft signalisiert wird es irgendwann Gewohnheit. Solange man 
keine Familie oder kein zeitintensives Hobby hat mag das gehen, das kann 
sich aber Ändern und dann ist es schwer, diese Aufgebaute 
Erwartungshaltung wieder loszuwerden.

Autor: ohne Account (Gast)
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das sind ja tolle Lebensweisheiten hier :->

Autor: Manager (Gast)
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Msd schrieb:
> Ihr habt doch alle Probleme.
>
> Wenn ich eine Tätigkeit durchführe, die ich nicht abgeschätzt habe und
> mir jemand Stress macht, dann lässt mich das völlig kalt.
>
> Hier laufen aber anscheinend ganz schön viele rum, die sich einfach
> unterbuttern lassen. "Naklar Chef, ich bleib Freitag auch bis 19 Uhr"

Also ich mach das immer so:

Ich geh in die Autowerkstatt, sag denen erstmal was zu machen ist, dann 
wieviel es kosten darf und auch wann sie damit fertig zu sein haben. 
Nach dieser Zeit (meistens ca. 5 Minuten) komme ich wieder und mache 
Druck warum es noch nicht zu meinen Wünschen erledigt wurde, stresse die 
Mitarbeiter und halte sie von der Arbeit ab.

Autor: Ingenieur (Gast)
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ohne Account schrieb:
> Wie lautet denn die Alternative? Selber kündigen und erst mal eine 3
> Monats-Sperre vom Arbeitsamt selber überbrücken, weil es der Drecksstaat
> hier so will?

Wie bitte, Drecksstaat?! Ich finde es ausdrücklich gut, dass es bei 
Selbstkündigung eine dreimonatige Sperre des ALG I gibt. Da überlegt es 
sich vielleicht manch einer noch mal, ob er wirklich kurzfristig das 
Handtuch werfen soll.

> Euch gehts offenbar allen zu gut.

Klar geht es "uns" gut. Wer ist eigentlich genau gemeint?

Autor: Manager (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Da überlegt es
> sich vielleicht manch einer noch mal, ob er wirklich kurzfristig das
> Handtuch werfen soll.

Wahre Worte! Diese hypochondrischen Faulenzer rennen sogar noch zum 
Arzt, jammern herum, "Herr Doktor, Herr Doktor!" - nur damit der einen 
Wisch unterschreibt und die ihre 2,50 € gleich vom Amt bekommen. Kaum zu 
glauben, als wäre ich irgendein Bazillus. Zum Glück sind Arzttermine so 
schwierig zu bekommen.

Ich umgebe mich da lieber mit Werkvertraglern und Leiharbeitern. Bei 
denen zuhause hängt die Knute nicht ganz so locker. Die wissen meine 
Frohnatur und Menschenliebe noch zu würdigen, wollen hier sogar dauernd 
anfangen. Aber da muss ich mich und mein großes Herz wieder bremsen, 
gibst du den kleinen Finger, schon reißen sie die Hand ab. Fangen an, 
bilden sich was ein auf ihr Studium, werden aufmüpfig, spielen den 
Querulant: "So funktioniert das nicht", "Da brauchen wir aber", "muss 
man aber mit Hardware lösen". Dabei weiß doch jeder, dass Hardware Geld 
kostet. Manchmal frage ich mich da wirklich, was lernen die eigentlich 
in ihrem tollen Studium?

Selbst die Praktikanten, Kindsköpfe allesamt. Einer von den Pickelnasen 
hat eine Abschaltfunktion in die Motorsteuersoftware unserer 
Fahrzeugflotte eingebaut - und wir müssen das ganze jetzt teuer 
ausbaden. Leider hat's hier so viele Praktikanten, den Typ zu finden 
wird schwer. Dass es ein Typ war, haben immerhin unsere Statistiker 
bereits herausgefunden: Die Damen beschäftigen sich statistisch nämlich 
mit Geschlechtsteilbesprechung und Gender*sternchen und nicht mit Turing 
Maschinen.

Mein Vorstandsvorsitzender hat mir im Vertrauen gesagt: Wenn er wegen 
dem Bengel dieses Jahr nur 3 Mio Bonus bekommt, weiß er gar nicht wie er 
seine Rechnungen bezahlen soll. Seiner Frau und Geliebten will er das 
gar nicht erzählen. Die beiden Damen haben schon so viel um die Ohren 
und würden sich nur zusätzlich Sorgen um die Ferienvilla am Starnberger 
See machen. Zumindest ein paar der älteren Ingenieure zeigen sich 
solidarisch: Verzichten auf Gehalt und wechseln freiwillig zu ihren 
Kollegen in die Leiharbeitsfirma. Diese Generation hatte eben noch 
Anstand. Aber die Jungen? Nada, Egoisten, nur "ich, ich, ich" und Kohle 
im Kopf. Man kann sich die Wohnung ja auch kaufen, wenn einem die Miete 
zu hoch ist. Aber da merkt man halt: verwöhnt und unselbstständig.

Hat mir unsere Quoten-Frau im Vorstand bestätigt: Den Jungen muss man 
alles hinterhertragen. Während die irgendwelche Apps auf'm Smartphone 
daddeln hat sie Ihre Promotion "Warum es so wenig Ingenieurinnen gibt 
und meine Freundinnen und ich alle Genderwissenschaft studieren - eine 
Anklage an die Männerwelt" ganz alleine aus der FAZ abschreiben müssen. 
Die hat gelernt effektiv anzupacken: Kein Tag da und schon auf der 
ganzen Etage neue Unisex Toiletten eingerichtet. Die 200.000 die das 
gekostet hat, hätten unsere Eierköpfe von der Entwicklung doch nur in 
teurem Laborequipment versenkt. "Chef, Chef, wir brauchen dringend neue 
Neon-Röhren für die Deckenbeleuchtung" - wenn ich sowas schon höre! 
Sollen froh sein, dass sie überhaupt im Keller alleine arbeiten dürfen, 
undankbares Gesindel.

Tut mir leid, aber diese Ingenieure treiben mich in den Wahnsinn, man 
muss sich den Frust einfach mal von der Seele schreiben.

Autor: Manfred (Gast)
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Christian B. schrieb:
> In den Fällen bin ich auch bereit mal einen Samstag in der Firma
> zu verbringen. Es muss aber im Rahmen bleiben. Wenn das einmal im Monat
> statt 2 mal im Jahr passiert geht's nicht mehr.

Dazu braucht es Arsch in der Hose, den viele Kollegen nicht haben.

Da kommt dann "ein paar Euro zusätzlich wollen sie doch gerne haben" und 
als meine Reaktion "ja, aber keine Zeit mehr, diese auszugeben".

Wenn es in der Firma mal klemmt, sollte man helfen. Hat man den 
Eindruck, dass es systematisch immer klemmt, wird es Zeit, anders zu 
reagieren.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Wenn es in der Firma mal klemmt, sollte man helfen.

Nein, nicht mal das.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Wenn es in der Firma mal klemmt, sollte man helfen.
>
> Nein, nicht mal das.

Ach, ich helfe gerne... gegen ordentlich Mehrarbeitszuschlag.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Wie bitte, Drecksstaat?! Ich finde es ausdrücklich gut, dass es bei
> Selbstkündigung eine dreimonatige Sperre des ALG I gibt. Da überlegt es
> sich vielleicht manch einer noch mal, ob er wirklich kurzfristig das
> Handtuch werfen soll.
Dir ist offenbar nicht klar, daß ALG1 eine Versicherungsleistung ist in 
welche Du selbst zwangsweise einzahlen mußt - also ganz anders als ALG2.
Da sehe ich das schon als Frechheit an, zumal es eine Zwangsversicherung 
ist, daß mir der Staat mal wieder willkürliche Auflagen macht.

Autor: Roland E. (roland0815)
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ohne Account schrieb:
>> Wie bitte, Drecksstaat?! Ich finde es ausdrücklich gut, dass es bei
>> Selbstkündigung eine dreimonatige Sperre des ALG I gibt. Da überlegt es
>> sich vielleicht manch einer noch mal, ob er wirklich kurzfristig das
>> Handtuch werfen soll.
> Dir ist offenbar nicht klar, daß ALG1 eine Versicherungsleistung ist in
> welche Du selbst zwangsweise einzahlen mußt - also ganz anders als ALG2.
> Da sehe ich das schon als Frechheit an, zumal es eine Zwangsversicherung
> ist, daß mir der Staat mal wieder willkürliche Auflagen macht.

Die Auflage ist schon in Ordnung. Zumal bei gut begründeter eigener 
Kündigung die Sperre nicht greifen muss.

Ansonsten besteht der ganze Thread hier wieder nur aus:
Mimimimimimimimimimi....

Autor: ohne Account (Gast)
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> Die Auflage ist schon in Ordnung. Zumal bei gut begründeter eigener
> Kündigung die Sperre nicht greifen muss.
das paßt prima ins Gesamtbild :->

> Ansonsten besteht der ganze Thread hier wieder nur aus:
> Mimimimimimimimimimi....
das haben Diskussionen, die kein Geld bringen, so an sich - sie nützen 
nur dem TO bzw. dem der dahinter steht.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Dr.Who (Gast)
> Datum: 06.05.2019 14:28

> > Zocker_55 schrieb:
> > Mir ist kein Fall bekannt wo ein gestandener Ingenieur mit Hartz-IV
> > aufstocken musste.

> Wie viele Ingenieure kennst du denn?

Zweieinhalbtausendfünfhundert !

Autor: zilber (Gast)
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Die Sperre für das ALG1 finde ich auch gut, aber darum geht es nicht.
Wie ich schon anfangs geschrieben hatte, ich glabue nicht das ein 
Wechsel das Problem löste. Die bisherigen Erfahrungen lassen kein aderen 
Schluss zu.

Im weiteren geht es auch nicht um irgendwelchen unwichtigen Blödsinn wie 
lauwarmen Leberkässemmel..

Ich bleibe auch mal länger wenn es sein muss und das ganze Sinn ergibt. 
Finde das kann man dann schon mal machen, auch mal ein Samstag. Da 
bricht mir jetzt nicht gleich ein Zacken aus der Krone.

Vielleicht hat man in diesem Land auch einfach einen Fachkräftemangel im 
Management... Die scheinen mir alle etwas zu doof zu sein vernünftige 
Terminabsprachen zu gestalten.
Egal ob beim AG oder bei den Kunden.
Die müssen doch wissen das die Projekte, wie sie meistens dann doch 
irgendwo ähnlich sind, nicht in der Zeit machbar sind. Ist ja nicht so 
das die alle erst seit Gestern im Beruf sind.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Die Sperre für das ALG1 finde ich auch gut, aber darum geht es nicht.
> Wie ich schon anfangs geschrieben hatte, ich glabue nicht das ein
> Wechsel das Problem löste. Die bisherigen Erfahrungen lassen kein aderen
> Schluss zu.
Na dann kündige doch und mach ALG1 - wer hindert Dich daran?
Ist dann eben eine Neuorientierung :->

> Ich bleibe auch mal länger wenn es sein muss und das ganze Sinn ergibt.
> Finde das kann man dann schon mal machen, auch mal ein Samstag. Da
> bricht mir jetzt nicht gleich ein Zacken aus der Krone.
wenn unbezahlte Überstunden Teil Deines Arbeitsvertrages sind, dann viel 
Spaß.

> Vielleicht hat man in diesem Land auch einfach einen Fachkräftemangel im
> Management... Die scheinen mir alle etwas zu doof zu sein vernünftige
> Terminabsprachen zu gestalten.
Ach ja, der Fachkräftemangel ist wie der Klimawandel - man kann ihn 
nicht aufhalten.

> Egal ob beim AG oder bei den Kunden.
> Die müssen doch wissen das die Projekte, wie sie meistens dann doch
> irgendwo ähnlich sind, nicht in der Zeit machbar sind. Ist ja nicht so
> das die alle erst seit Gestern im Beruf sind.
Das ist doch nicht Dein Problem - Du arbeitest nicht im Management und 
wirst dort auch nie arbeiten.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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zilber schrieb:
> Egal ob beim AG oder bei den Kunden.
> Die müssen doch wissen das die Projekte, wie sie meistens dann doch
> irgendwo ähnlich sind, nicht in der Zeit machbar sind. Ist ja nicht so
> das die alle erst seit Gestern im Beruf sind.

ich bin der Meinung, daß die das sehr wohl wissen. Das Management vieler 
Betriebe (hab ich den Anschein) lebt nach der Devise: je mehr Druck ich 
aufbaue, desto schneller geht es. (Tatsächlich ist aber durch 
Fehlentwicklungen häufiger das Gegenteil der Fall) Das scheint ein 
psychologisches Problem zu sein. Gut zu beobachten an einer 
Fußgängerampel mit Anforderungstaster. Leute, die es eilig haben neigen 
dort dazu mehrmals auf den Auslöser zu drücken, wohl in dem Fehlglauben, 
die Ampel würde dadurch schneller umschalten.

Als Entwickler, der du diese Planung ausbaden musst hast du nur eine 
Chance, wenn du dir in dieser Beziehung ein dickes Fell zulegst, eine 
gewisse innere Ruhe gepaart mit einer leichten Leck mich am Arsch 
Einstellung ist hier sehr hilfreich. Letztere kann man sich leisten, 
wenn man sich im Klaren darüber wird, daß es noch nie und aktuell erst 
recht nicht, ein Problem war, für Leute, welche ihr Handwerk verstehen, 
einen neuen Arbeitgeber zu finden.

Wenn man dann in einem direkten Gespräch mit dem Chef diesem 
verklickert, daß man sich nicht mit der Firma, sondern ausschließlich 
mit seiner Arbeit identifiziert, welche man auch leicht wo anders 
ausüben kann, lässt der Druck nach. Wobei das natürlich ein gewisses 
Pokerspiel ist, was Situationsbedingt funktonieren kann oder nicht. In 
einer Firma, wo du der einzige Entwickler bist sind die Chancen darauf 
sehr viel höher als in einer Entwicklungsabteilung wo noch 20 andere 
sitzen, die deinen Job übernehmen könnten.

Autor: Realistischer (Gast)
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Christian B. schrieb:
> sondern ausschließlich mit seiner Arbeit identifiziert, welche man auch
> leicht wo anders ausüben kann, lässt der Druck nach. Wobei das natürlich
> ein gewisses Pokerspiel ist, was Situationsbedingt funktonieren kann
> oder nicht. In einer Firma, wo du der einzige Entwickler bist sind die
> Chancen darauf sehr viel höher als in einer Entwicklungsabteilung wo
> noch 20 andere sitzen, die deinen Job übernehmen könnten.

Im ländlichen Raum kann man das problemlos bringen, während du in 
Hamburg, Berlin oder München schnell ersetzt werden würdest bzw weniger 
Verantwortung hättest.

Autor: oszi40 (Gast)
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Realistischer schrieb:
> in Hamburg, Berlin oder München schnell ersetzt

Zu welchem höherem Preis und mit welcher Einarbeitungszeit?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Realistischer schrieb:
> während du in Hamburg, Berlin oder München schnell ersetzt werden
> würdest bzw weniger Verantwortung hättest.

Weniger Verantwortung ist doch gut?

Autor: ohne Account (Gast)
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> Letztere kann man sich leisten, wenn man sich im Klaren darüber wird, daß
> es noch nie und aktuell erst recht nicht, ein Problem war, für Leute,
> welche ihr Handwerk verstehen, einen neuen Arbeitgeber zu finden.
HÄ? Auf welchen Planeten lebst Du?
Wenn Dein Arbeitgeber Dir in Deinem Abgangszeugnis eine reinwürgt, dann 
ist das natürlich eine echte Visitenkarte für den nächsten Arbeitgeber.
Was meinst Du denn, warum es überhaupt ALG1 und H4 gibt?
Wenn es so einfach ist den Job zu wechseln, dann würde ich das doch an 
Deiner Stelle einfach mal machen - verdiene doch einfach 1/3 mehr Geld, 
ist doch ganz einfach?

> Wenn man dann in einem direkten Gespräch mit dem Chef diesem
> verklickert, daß man sich nicht mit der Firma, sondern ausschließlich
> mit seiner Arbeit identifiziert, welche man auch leicht wo anders
> ausüben kann, lässt der Druck nach.
Träum mal weiter vom Märchenland.

> Wobei das natürlich ein gewisses
> Pokerspiel ist, was Situationsbedingt funktonieren kann oder nicht.
Wirklich ganz clever - Hast Du Erfahrungswerte?

> In einer Firma, wo du der einzige Entwickler bist sind die Chancen darauf
> sehr viel höher als in einer Entwicklungsabteilung wo noch 20 andere
> sitzen, die deinen Job übernehmen könnten.
Eine One-Man-Show-Firma zu finden, dürfte schwierig sein in good old 
Germany - die stehen in der Regel kurz vor der Insolvenz; für kleine 
Firmen gibt es keine Subventionen wie bei den großen.
Offenbar wieder jemand mit konkurrenzlosen beamtenähnlichen Job, der 
hier Weisheiten postet, LOL :->

Autor: Ingenieur (Gast)
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ohne Account schrieb:
> Offenbar wieder jemand mit konkurrenzlosen beamtenähnlichen Job, der
> hier Weisheiten postet, LOL :->

Eine kleine Anspielung auf mich, S.B.?

Autor: ohne Account (Gast)
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> Eine kleine Anspielung auf mich, S.B.?
Wer ist denn S.B.?
Fühlst Dich angesprochen - weshalb?
Wirst Du überbezahlt?

Autor: Christian B. (luckyfu)
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ohne Account schrieb:
> Wirklich ganz clever - Hast Du Erfahrungswerte?

hab ich, ich hab das so gemacht, als ich eine größere Gehaltserhöhung 
für angemessen empfand.
Da wollte mir der große Chef dann die Pistole auf die Brust setzen und 
fing an, von wegen, ob ich mich mit der Firma identifizieren würde. Ich 
hab ihm klar gesagt, daß mir das vollkommen wurst ist, wo meine Platinen 
eingebaut sind und für mich nur wichtig ist, daß sie möglichst 
Fehlerfrei funktionieren. So konnte ich ihm gut den Wind aus den Segeln 
nehmen und somit hab ich bekommen, was ich wollte.

ohne Account schrieb:
> Eine One-Man-Show-Firma zu finden, dürfte schwierig sein in good old
> Germany - die stehen in der Regel kurz vor der Insolvenz; für kleine
> Firmen gibt es keine Subventionen wie bei den großen.
> Offenbar wieder jemand mit konkurrenzlosen beamtenähnlichen Job, der
> hier Weisheiten postet, LOL :->

Ist das so? In vielen kleinen Mittelständischen Betrieben die Elektronik 
zwar in ihren Geräten haben, aber tatsächlich diese Geräte entwickeln 
und vertreiben gibt es nur wenige Hardwareentwickler. Tatsächlich 
arbeite ich in einem Unternehmen <150MA und wir sind zu 2. in der 
Hardwareentwicklung.

ohne Account schrieb:
> HÄ? Auf welchen Planeten lebst Du?
> Wenn Dein Arbeitgeber Dir in Deinem Abgangszeugnis eine reinwürgt, dann
> ist das natürlich eine echte Visitenkarte für den nächsten Arbeitgeber.
> Was meinst Du denn, warum es überhaupt ALG1 und H4 gibt?

Auf dem selben wie du. Ich hab auch schon einige Arbeitgeberwechsel 
hinter mir.

Autor: ohne Account (Gast)
Datum:

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> hab ich, ich hab das so gemacht, als ich eine größere Gehaltserhöhung
> für angemessen empfand.
das ist schön, wenn sich Dein AG darauf einläßt - in der Regel gibt's 
nur eine kleine Gehaltserhöhung, so kenne ich das.
Deshalb klingt das hier alles etwas nach Parallelwelt:

> Ich hab ihm klar gesagt, daß mir das vollkommen wurst ist, wo meine
> Platinen eingebaut sind und für mich nur wichtig ist, daß sie möglichst
> Fehlerfrei funktionieren. So konnte ich ihm gut den Wind aus den Segeln
> nehmen und somit hab ich bekommen, was ich wollte.
wie gesagt, für eine kleine Gehaltserhöhung sollte das reichen - aber 
eine große? Das ist dann letztendlich totales Firmenversagen als Grund.

> Ist das so? In vielen kleinen Mittelständischen Betrieben die Elektronik
> zwar in ihren Geräten haben, aber tatsächlich diese Geräte entwickeln
> und vertreiben gibt es nur wenige Hardwareentwickler.
das ist eben die Doppelmoral hier - man schafft sich den Mangel als 
Firma eben selbst und insofern werden die Firmen wohl immer weiter 
jammern und sich durchwurschteln.
Nicht umsonst wird Altmaier vom Mittelstand kritisiert.
Das neue Einwanderungsgesetz ist dann die goldene Krönung der Misere.

> Auf dem selben wie du. Ich hab auch schon einige Arbeitgeberwechsel
> hinter mir.
aber offenbar ohne ALG1 und das ist dann schon noch ein Unterschied.

Autor: Msd (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Ja, habe mich in die Rente verabschiedet.

Zocker_55 schrieb:
> Habe auch den Eindruck das die Situation immer schlimmer wird, ich kann
> mich auf jeden Fall nicht bewusst erinnern das vor dreisig Jahren
> derartige Zustände geherrscht haben.

Kannst du natürlich super beurteilen, wenn du nicht mehr angestellt 
bist.

Zocker_55 schrieb:
> Mir ist kein Fall bekannt wo ein gestandener Ingenieur mit Hartz-IV
> aufstocken musste.
>
> Bei Akademikern dürfte das Gang und Gäbe sein

Ingenieur = Akademiker

Also. Merkste was? Lösch dich.

Autor: Georg M. (g_m)
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> Kein Bock mehr

Mit anderen Worten: "Ich habe genug".

Youtube-Video "Bach BWV 82-1 Ich habe genug"

Autor: Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Msd schrieb:
> Ingenieur = Akademiker

Die nachdiplomierten nicht ;)

Autor: Rohrzange (Gast)
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zilber schrieb:
> Mittlerweile bin ich seit 4 Jahren bei meinem 4ten AG.

zilber schrieb:
> Bei jedem Projekt geht etwas schief, der Termin kann nicht gehalten
> werden, die Kunden beschweren sich (zu recht).

Und Du bist immer unschuldig. Klar, ist ja auch erst der 4. Arbeitgeber 
in 4 Jahren. Die sind alle sooooo doof. Mir kommen echt die Tränen. 
Suche Dir einen neuen Arbeitgeber - irgendwann wird halt Schluss sein 
und die Unfähigkeit wird zu Tage treten. Wessen wohl?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Rohrzange schrieb:
> Klar, ist ja auch erst der 4. Arbeitgeber in 4 Jahren.

Sicher, dass du richtig gelesen hast?

Autor: Code (Gast)
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Du machst dich gerade lächerlich! Lies nochmal richtig. 4 Jahre beziehen 
sich worauf?

Autor: Christian B. (luckyfu)
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ohne Account schrieb:
> wie gesagt, für eine kleine Gehaltserhöhung sollte das reichen - aber
> eine große? Das ist dann letztendlich totales Firmenversagen als Grund.

das hatte andere Gründe. Man hat einen 2. Eingestellt mit weniger 
Qualifikation aber mehr Gehalt (Was er jedem erzählt hat, der 
vorbeikam). Dementsprechend fand ich eine etwas größere Erhöhung auch 
angemessen und konnte die dann auch mit etwas Druck durchsetzen. Der 
Kollege hat mittlerweile die Abteilung auch wieder verlassen. Aber das 
ist eine andere Geschichte. Was bleibt ist mein Gehalt. Seither hat auch 
der Abteilungsleiter gewechselt was wiederum mit einem Gehaltsplus 
versehen war. Ich kann somit nicht klagen.

ohne Account schrieb:
> aber offenbar ohne ALG1 und das ist dann schon noch ein Unterschied.

Hab ich in der Tat noch nie bezogen.
Allerdings hatte ich auch Glück, das will ich nicht bestreiten.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Christian B. schrieb:
> ohne Account schrieb:
>> aber offenbar ohne ALG1 und das ist dann schon noch ein Unterschied.
>
> Hab ich in der Tat noch nie bezogen.
> Allerdings hatte ich auch Glück, das will ich nicht bestreiten.

Das geht mir genauso. Aber das Glück ist ja auch bekanntlich mit den 
Tüchtigen. Ich bin davon überzeugt, dass ich mir mein gutes Gehalt auch 
verdient habe.

Autor: Ich mal wieder (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Ich bin davon überzeugt, dass ich mir mein gutes Gehalt auch
> verdient habe.

Gutes Gehalt ist relativ!

Es ist aber schon mal prima, dass du dein Gehalt als gut bezeichnest.

Autor: Le grande petit (Gast)
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Das Thema Freiberufler verstehe ich ja auch nicht, wenn denn alles so 
mangelt:

Warum scheuen sich Unternehmen diese direkt zu beauftragen und 
akzeptieren Vermittler wie GULP und Co dazwischen? Die Aussage, dass 
Unternehmen sich scheuen dies zu tun, stammt O-Ton von einem 
Freiberufler. Für mich ist das insofern schwer zu verstehen, da der 
Freiberufler 10 Euro/h mehr verdienen würde und das Unternehmen 10 
Euro/h weniger zahlen müsste. Win-Win. Und es sollte doch sogar ein 
doppelter Vorteil für das Unternehmen sein: Die hart umkämpfte Spezies 
Fachkraft verdient so beim Unternehmen mehr als bei anderen Unternehmen 
via Vermittler. Das sollte doch ein Anreiz sein, bei genau diesem 
Unternehmen zu unterschreiben.

Autor: Das Leben kann so einfach sein! (Gast)
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Le grande petit schrieb:
> Warum scheuen sich Unternehmen diese direkt zu beauftragen und
> akzeptieren Vermittler wie GULP und Co dazwischen?

Weil die Buchhaltung keinen Bock hat sich mit zahllosen Lieferanten 
rumzuschlagen und man so das Thema mit der Scheinsebständigkeit auch los 
wird.

Da könnt ihr Freiberufler euch glaub bei der Verräterpratei bedanken.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Das Leben kann so einfach sein! schrieb:
> Weil die Buchhaltung keinen Bock hat sich mit zahllosen Lieferanten
> rumzuschlagen und man so das Thema mit der Scheinsebständigkeit auch los
> wird.

Genau. Werksverträge gehen über den Einkauf (Vermittler ist Lieferant 
der menschlichen Ware), und nicht über die Personalabteilung.

Autor: Le grande petit (Gast)
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Das Leben kann so einfach sein! schrieb:
> Weil die Buchhaltung keinen Bock hat sich mit zahllosen Lieferanten
> rumzuschlagen und man so das Thema mit der Scheinsebständigkeit auch los
> wird.
>
> Da könnt ihr Freiberufler euch glaub bei der Verräterpratei bedanken.

Ich bin kein Freiberufler. Habe die Aussage nur von einem solchen (mit 
Erstaunen) zur Kenntnis genommen.

M.W. tritt GULP und Co lediglich als Vermittler auf. Nach meinem 
Verstehen ändert das erstmal nichts am Thema Scheinselbstständigkeit. 
Aber korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

Ingenieur schrieb:
> Genau. Werksverträge gehen über den Einkauf (Vermittler ist Lieferant
> der menschlichen Ware), und nicht über die Personalabteilung.

Das klingt ja nach furchtbarem Fachkräftemangel ;-)

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Msd (Gast)
> Datum: 10.05.2019 15:10

> Kannst du natürlich super beurteilen, wenn du nicht mehr angestellt
> bist.

Natürlich kann ich das beurteilen ! Dafür muß man eigentlich nur die 
Augen aufhalten und über etwas gesunden Menschenverstand verfügen.

Beides scheint bei dir zu fehlen. Na ja, wenn die Ohren durch den 
Kopfhörer verschlossen sind und der Blick den ganzen Tag auf dem 
Smart-Phone liegt, kann man nicht mehr erwarten.

> Ingenieur = Akademiker

Über soviel Dummheit kann ich nicht mal lachen. Hast du überhaupt schon 
die Hauptschule abgeschlossen ? Dein Schreibstil ist der eines 
jugendlichen !

Um eine Akademie zu besuchen kannst du ruhig in der sechsten Klasse aus 
der Schule gekommen sein, ob du deinen Namen richtig schreiben kannst 
interessiert auch keinen. Wenn du aber eine einseitige Begabung hast, 
kannst zum Beispiel gut Triangel oder Pan-Flöte spielen, so kannst du 
eine Akademie besuchen, in diesem Fall eine Kunstakademie.

Auch eine Techniker-Schule ist eine Akademie, da auf ihr kein 
Hochschul-/ Fachhochschulstudium möglich ist.

Die Zugangsvoraussetzungen für eine Akademie sind fließend, reichen vom 
Abschluss auf der Baumschule bis zum erweiterten Hauptschulabschluss.

Um Ingenieur zu werden ist in der Regel ein FH-/TU-/Uni-Studium 
notwendig.
Die Voraussetzung hier für ist Fachhochschul-/Hochschulreife.

> Also. Merkste was? Lösch dich.

Also. Merkste nichts ? Götz-von-Berlichingen.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Die Voraussetzung hier für ist Fachhochschul-/Hochschulreife.

Längst überholt. Techniker, Meister, oder mehrere Jahre Berufspraxis
reichen schon.

Zocker_55 schrieb:
> Dein Schreibstil ist der eines
> jugendlichen !

Na, Vorsicht, nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt.

> Jugendlichen
  ^
Und das passiert dir häufiger.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Über soviel Dummheit kann ich nicht mal lachen.

Was sagt eigentlich deine Enkelin zu deiner grenzlosen Dummheit?

https://www.badische-zeitung.de/erklaers-mir/was-sind-akademiker--13719653.html

Falls dir der Text zu kompliziert ist, kannst du ja mal bei der Maus 
nachfragen.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Autor: zilber (Gast)
> Datum: 04.05.2019 21:46
wie machst Du jetzt weiter?

Autor: zilber (Gast)
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Gegenwärtig erkundige ich mich nach Öffentlichen Dienst und ggf. 
Beamter.
Wenn da nichts zu holen ist vielleicht noch (mal) bei einem  Konzern in 
der Nähe bewerben, bzw. demnächst beides parallel.

Eine Weiterbildung/Umschulung für eine höherwertige Beamtenstelle bzw. 
einen guten Bereich geht mir auch durch den Kopf.
Dann wären aber nochmal ca. 3 Jahre mit geringstem Gehalt dahin.
Muss mir das alles mal genauer ansehen.

Sollte das alles versanden wirds schwierig.

Autor: Ingenieur (Gast)
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zilber schrieb:
> Eine Weiterbildung/Umschulung für eine höherwertige Beamtenstelle bzw.
> einen guten Bereich geht mir auch durch den Kopf. Dann wären aber
> nochmal ca. 3 Jahre mit geringstem Gehalt dahin. Muss mir das alles mal
> genauer ansehen.
> Sollte das alles versanden wirds schwierig.

Spaß machen muss dir dein Beruf offensichtlich gar nicht?

Autor: zilber (Gast)
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gar nicht würde ich nun auch nicht sagen. Anfreunden kann ich mich aber 
mit mehr als nur 2 Dingen.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Gegenwärtig erkundige ich mich nach Öffentlichen Dienst und ggf.
> Beamter.
prima
> Wenn da nichts zu holen ist vielleicht noch (mal) bei einem  Konzern in
> der Nähe bewerben, bzw. demnächst beides parallel.
toll
> Eine Weiterbildung/Umschulung für eine höherwertige Beamtenstelle bzw.
> einen guten Bereich geht mir auch durch den Kopf.
> Dann wären aber nochmal ca. 3 Jahre mit geringstem Gehalt dahin.
> Muss mir das alles mal genauer ansehen.
auch bei Ausbildung zahlst Du ja in die Rentenkasse ein
> Sollte das alles versanden wirds schwierig.
wenn Du arbeitslos werden solltest, wird das später nix mit der 
Respekt-Rente; dazu mußt schon lange arbeiten :->

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