Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Negative Spannungsregler


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von Mark (Gast)


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Hallo zusammen,

ich brauche für einen Operationsverstärker sowohl eine positive Spannung 
als auch Negative. Was ich jetzt nicht verstehe beim negativen 
Spannungsregler muss die Eingangsspannung negative sein. Die Frage ist 
nun wie kriege ich das hin, eine negative und positive spannungsquelle 
zu haben.

LG

von Andrew T. (marsufant)


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Mark schrieb:
> Die Frage ist
> nun wie kriege ich das hin, eine negative und positive spannungsquelle
> zu haben.

http://www.learningaboutelectronics.com/Articles/What-is-negative-voltage

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Mark schrieb:
> Die Frage ist nun wie kriege ich das hin, eine negative und positive
> spannungsquelle zu haben.
Nimm zwei Labornetzteile und schalte die in Reihe. Am Mittelabgriff 
definierst du 0V. Fertig.

Und was war jetzt nochmal das Problem?

von Willi S. (ws1955)


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Googeln nach "switched capacitor inverting" führt u.a. zum ADM660 (8 Pin 
und 2 Kerko). Für mehr als 7V muss man was anderes vergleichbares 
suchen.

Natürlich würde ich zuerst prüfen, ob die OPV-Schaltung unbedingt eine 
negative Versorgung braucht, aber der Spannungsinverter kann auf die 
Schnelle die einfachere und zuverlässigere Lösung sein.

von Udo S. (urschmitt)


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1. Einfachste Lösung für OP Versuche:
Zwei 9V Blocks in Reihe, der Mittelabgriff ist Masse.

2. Für eigene Schaltungen: ICL 7660 oder andere (modernere) 
Ladungspumpen

3. DC-DC Wandler für ein paar Euro

von jemand (Gast)


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Denk noch mal drüber nach, ob du das nicht Unipolar lösen kannst. So gut 
wie alle analogen Probleme lassen sich ohne negative Versorgung lösen. 
Entsprechend gibt es viele OPV für diesen Zweck.

Beschreib doch mal, warum du die negative Versorgung benötigst.

Sonst gibt es selbstverständlich noch DCDC-Wandler mit galvanischer 
Trennung, die kann man dazu verwenden, negative Spannungen zu erzeugen.
Und dann gibts noch inverter.
Und Ladungspumpen.

Welchen Strom brauchst du denn, und welche Spannung?

von Michael B. (laberkopp)


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von Bimbo. (Gast)


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Eure Hinweise sind gut gemeint, aber ich denke der TO wird nicht 
verstanden haben, was eine negative Spannung ist.

Könnte ich es besser erklären, würde ich es jetzt tun, überlasse das 
aber den Profis ;).

PS: Google mal nach Opamp Singly supply. Oftmals brauchst du keine 
separate negative Spannung.

GND am Opamp ist dann VCC/2. Beispiel:

9V Spannungsversorgung. Bezugspunkt(GND_opamp) am Opamp = 9V/2 = 4,5V.
Opamp wird klassisch mit 9V / 0V(GND) versorgt. Der Bezugspunkt vom 
Opamp ist:

a) +4.5V gegenüber der negativen Spannungsversorgung (0V, GND).
b) -4.5V gegenüber der positiven Spannungsversorgung (9V).

von Udo S. (urschmitt)


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Bimbo. schrieb:
> PS: Google mal nach Opamp Singly supply. Oftmals brauchst du keine
> separate negative Spannung.

Bevor man nicht verstanden hat was eine symmetrische Versorgung bei 
einer OP Schaltung ist und damit sicher umgeht, wird man die Fallstricke 
von unipolar versorgten OP-Schaltungen sicher noch weniger erkennen.

Es ist meines Erachtens viel einfacher und besser für das Verständnis 
wenn ein Anfänger erst mal klassisch mit bipoleren OP-Schltungen 
experimentiert.
Die unipolaren Besonderheiten kommen dann in einem 2. Schritt.

von jemand (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Bimbo. schrieb:
>> PS: Google mal nach Opamp Singly supply. Oftmals brauchst du keine
>> separate negative Spannung.
>
> Bevor man nicht verstanden hat was eine symmetrische Versorgung bei
> einer OP Schaltung ist und damit sicher umgeht, wird man die Fallstricke
> von unipolar versorgten OP-Schaltungen sicher noch weniger erkennen.
>
> Es ist meines Erachtens viel einfacher und besser für das Verständnis
> wenn ein Anfänger erst mal klassisch mit bipoleren OP-Schltungen
> experimentiert.
> Die unipolaren Besonderheiten kommen dann in einem 2. Schritt.

Es ist meines Erachtens viel einfacher und besser für das Verständniss 
wenn ein Anfänger-Holzfäller die Bäume erst ganz klassisch durchnagt, 
bevor er mit Werkzeugen hantiert.
Die Besonderheiten von Kettensägen kommen dann im 2. Schritt.

Das ist Blödsinn. Warum sollte man eine Technik lernen wollen, die 
unüblich geworden ist (außer in Spezialfällen natürlich). Das ist der 
gleiche Krampf wie "erst mal Latein lernen" in der Schule.

Man sollte gleich damit anfangen, womit man später wirklich arbeitet, 
und nicht mit irgenwelchen komischen Spezialfällen (aus angeblich 
didaktischen Gründen, die in Wahrheit in der Romantisierung von 
Vintage-Elektronik begründet sind).
Das gilt besonders in diesem Fall, weil der Aufbau zwar an einer Stelle 
komplizierter wird, man die Komplexität aber an anderer Stelle wieder 
einspart (hier bei der Versorgung).

von Willi S. (ws1955)


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Wie Udo finde auch ich, dass man aus der Frage des TO erkennen kann was 
er möchte, auch wenn es nicht explizit da steht. Er hat eine Schaltung 
von irgendwoher und braucht dafür eine +-Versorgung. Dafür lasse ich ihn 
doch nicht Elektronik Kompendien studieren und Umbauten zu Single Supply 
machen.

Ein 8-Pin IC, zwei Kerko und fertig!
s.o.

von Thomas S. (tom_63)


Angehängte Dateien:

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Siehe Anhang !

mfg

: Bearbeitet durch User
von Jupp (Gast)


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Mark schrieb:
> Die Frage ist
> nun wie kriege ich das hin, eine negative und positive spannungsquelle
> zu haben.

Ich denke, der OP hat gar nicht verstanden, was positive bzw. negative 
Spannungen sind. Da sind die Vorschläge mit Switchern und DC/DC-Wandlern 
hier irgendwie kontraproduktiv.

Mal ganz klassisch:

https://www.medit.hia.rwth-aachen.de/fileadmin/MSP430Buch/msp_html_buch186x.png

aus

https://www.medit.hia.rwth-aachen.de/fileadmin/MSP430Buch/msp_html_buchse38.html

@OP
Wie man sehen kann, ist GND gegenüber dem Eingang des 79xx positiv, 
sinngleich ist der Eingang des 79xx ggü. GND negativ, da nur die ggü. 
GND negativen Halbwellen über die beiden linken Dioden des 
Gleichrichters dorthin gelangen.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Willi S. schrieb:
> Er hat eine Schaltung von irgendwoher und braucht dafür eine +-Versorgung.
Aber er schreibt auch nicht (und das ist hier der Knackpunkt), ob er 
diese Schaltung an einen schnuckeligen Trafo mit 2 Wicklungen am 
230VAC-Netz oder stattdessen in einem Auto mit unipolaren 12V betreiben 
will.

Und diese Information braucht man, um sinnvolle Ratschläge und Hinweise 
zu geben. Ansonsten hätte auch ich locker und ohne groß zu grübeln gut 
10 Vorschläge, wie man eine bipolare Versorgung bereitstellen könnte.

: Bearbeitet durch Moderator
von Achim B. (bobdylan)


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Thomas S. schrieb:
> Siehe Anhang !

Geht auch mit nur einem Gleichrichter.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Achim B. schrieb:
> Geht auch mit nur einem Gleichrichter.
Geht auch nur mit 1 Trafo mit Mittelabgriffwicklung.
Geht sogar nur mit 1 Trafo mit 1 Wicklung und 2 Dioden. Usw, usf.

Geht aber nicht auf dem Mopped...

: Bearbeitet durch Moderator
von BlaBla (Gast)


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von Thomas S. (tom_63)


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BlaBla schrieb:
> https://www.pollin.de/productdownloads/D390078B.PDF
>
> Siehe künstlicher GND.

Der To weiss nun nicht wie und warum GND und neg. Ub, und dann soll er 
verstehen 'künstlicher GND' ?

Ich denke er muss erst verstehen wo gnd und neg. Ub 'liegt', dann kann 
man die Schaltungen 'verkürzen. So versteht er den Sinn nicht.

von Klaus R. (klara)


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Mark schrieb:
> Die Frage ist
> nun wie kriege ich das hin, eine negative und positive spannungsquelle
> zu haben.

Kommt darauf an wieviel Strom Du brauchst. Im einfachsten Fall genügt 
der Vorschlag von BlaBla.

BlaBla schrieb:
> https://www.pollin.de/productdownloads/D390078B.PDF
>
> Siehe künstlicher GND.

Wenn es etwas mehr sein muß, dann würde ich einen Bausatz vorschlagen, 
z.B. in dieser Art.

https://www.henri.de/bauelemente/bausaetze-und-module/strom/28482/bausatz-netzteil-plus-minus/5v/9v/12v/15v/18v/20v/24v-2x1a-symmetrische-stromv.html

Den findest Du auch von einigen anderen Anbietern. Hier ist er besser 
dokumentiert, man sieht den Schaltplan. Es werden bewährte, günstige 
Standardbauteile eingesetzt. Trafo und Kühlkörper kommen noch dazu.

Amazon bietet auch was an:
https://www.amazon.de/s?k=dc-dc+step+down&__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=33D8G719RK5K4&sprefix=dc-dc%2Caps%2C158&ref=nb_sb_ss_i_4_5

Dieser hier Spannungsregler wird oft angeboten. Davon brauchst Du zwei 
Stück, einen Trafo mit z.B. 2x12V, zwei Brückengleichrichter und zwei 
Elektrolytkondensatoren (Elkos), z.B. 1000µF/25V.
https://www.amazon.de/DaoRier-LM2596S-Converter-Verstellbarer-Stromversorgung-Blau-x-1/dp/B06XYDNM77/ref=sr_1_7?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=33D8G719RK5K4&keywords=dc-dc+step+down&qid=1558516685&s=gateway&sprefix=dc-dc%2Caps%2C158&sr=8-7

mfg klaus

von HildeK (Gast)


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Mark schrieb:
> ich brauche für einen Operationsverstärker sowohl eine positive Spannung
> als auch Negative.

Aus den viele sehr verschiedenen Antworten könntest du entnehmen, dass 
niemand so genau weiß, was du vor hast.
Welche Spannungsquelle willst du verwenden, einen Netztrafo, eine 
Batterie/Akku, ein vorhandenes Netzteil (welches)? Was hast du zur 
Verfügung?

Bimbo. schrieb:
> PS: Google mal nach Opamp Singly supply. Oftmals brauchst du keine
> separate negative Spannung.

Das hat nichts mit dem OPA zu tun. Nur mit der Beschaltung. Es geht 
praktisch mit allen OPAs (Spezialanwendungen ausgenommen).

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Ich weiß auch nicht, was Du vor hast.

Wenn man an GND den Pluspol einer Spannungsquelle anschließt, ist 
jedenfalls an deren anderem Ende eine negative Spannung.

Guten Mittag!

: Bearbeitet durch User
von jemand (Gast)


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Christian S. schrieb:
> Ich weiß auch nicht, was Du vor hast.
>
> Wenn man an GND den Pluspol einer Spannungsquelle anschließt, ist
> jedenfalls an deren anderem Ende eine negative Spannung.

Oder ein Kurzschluss. Je nach Masebezug. Warum bin ich hier so 
kleinlich?

Mit einem DCDC-Wandler wie dem hier:
https://www.reichelt.de/dc-dc-wandler-tmr-6-6-w-12-v-500-ma-sil-8-rd-dc-dc-8-p192923.html?&trstct=pos_4
Klappt das.

Mit einem DCDC  wie dem da:
https://www.reichelt.de/dc-dc-einstellbar-2-95-5-5-v-0-8-5-v-to-pmod-7-rd-dcdc-konv-2-p195907.html?&trstct=pos_2
funktioniert das nicht.

Die Unterscheidung ist für Anfänger nicht so einfach.

Beitrag #5851613 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Joachim B. (jar)


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von Udo S. (urschmitt)


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jemand schrieb:
> Es ist meines Erachtens viel einfacher und besser für das Verständniss
> wenn ein Anfänger-Holzfäller die Bäume erst ganz klassisch durchnagt,
> bevor er mit Werkzeugen hantiert.
> Die Besonderheiten von Kettensägen kommen dann im 2. Schritt.

Sorry aber du bist ein Dummschwätzer!
Und von Holz machen hast du auch keine Ahnung :-p

von jemand (Gast)


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Udo S. schrieb:
> jemand schrieb:
>> Es ist meines Erachtens viel einfacher und besser für das Verständniss
>> wenn ein Anfänger-Holzfäller die Bäume erst ganz klassisch durchnagt,
>> bevor er mit Werkzeugen hantiert.
>> Die Besonderheiten von Kettensägen kommen dann im 2. Schritt.
>
> Sorry aber du bist ein Dummschwätzer!
> Und von Holz machen hast du auch keine Ahnung :-p

https://de.wikipedia.org/wiki/Analogie_(Rhetorik)

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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jemand schrieb:

> Mit einem DCDC-Wandler wie dem hier:
> 
https://www.reichelt.de/dc-dc-wandler-tmr-6-6-w-12-v-500-ma-sil-8-rd-dc-dc-8-p192923.html?&trstct=pos_4
> Klappt das.
>
> Mit einem DCDC  wie dem da:
> 
https://www.reichelt.de/dc-dc-einstellbar-2-95-5-5-v-0-8-5-v-to-pmod-7-rd-dcdc-konv-2-p195907.html?&trstct=pos_2
> funktioniert das nicht.
>
> Die Unterscheidung ist für Anfänger nicht so einfach.

Der erste ist eben ein Abwärtswandler ohne galvanische Trennung und der 
zweite ein isolierter Wandler mit galvanischer Trennung. Aber die kauft 
er sich eh nicht.

MfG

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Rofl-Tier schrieb im Beitrag #5851613:
> NEGATIVE SPANNUNG!? Laufen die Elektronen da rückwärts? Da wird
> denen ja schlecht!

Nee, die weden alle brav und rollen dann wieder vorwärts, wie es sich 
gehört.

MfG

von Klaus R. (klara)


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jemand schrieb:
> Mit einem DCDC  wie dem da:
> 
https://www.reichelt.de/dc-dc-einstellbar-2-95-5-5-v-0-8-5-v-to-pmod-7-rd-dcdc-konv-2-p195907.html?&trstct=pos_2
> funktioniert das nicht.

Wau! Der kostet bei Mouser 8 €. Wie Reichelt den für 50 Cent verkaufen 
kann ist wohl deren Geheimnis. Das ist die neueste Generation von TI.
mfg klaus

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Mark schrieb:
> wie kriege ich das hin, eine negative und positive
> spannungsquelle zu haben.

Indem du zum Beispiel eine Batterie anders herum drehst:
1
 
2
        -  +
3
    +----||-----o positive Versorgungsspannung
4
GND |
5
    +----||-----o negative Versorgungsspannung
6
        +  -

Genau das gleiche Spiel klappt auch mit Netzteilen.

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klara)


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Stefanus F. schrieb:
> Mark schrieb:
>> wie kriege ich das hin, eine negative und positive
>> spannungsquelle zu haben.
>
> Indem du zum Beispiel eine Batterie anders herum drehst:

Ja, Mark ist sprachlos geworden. Da er allerdings gar nicht mitarbeitet 
oder reagiert, könnte er auch ein Troll sein. Nun ja, wir sollten 
vorerst abwarten ob Mark sich noch meldet.
mfg Klaus

von Elektrofan (Gast)


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> ... für einen Operationsverstärker sowohl eine positive Spannung
> als auch Negative.

Hat man einen passenden, einfachen Netztransformator, ist bei
relativ niedrigen Strömen die Spannungsverdoppler-Schaltung
eine bequeme Lösung.

In der Delon-Brückenschaltung

https://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsverdoppler#Delon-Schaltung

erhält man symmetrische Spannungen (+/-) an C1 und C2
gegen ihren gemeinsamen Verbindungspunkt.

von Delon-Fan (Gast)


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Elektrofan schrieb:
> bei relativ niedrigen Strömen

Weshalb denn nur dann? Für so schlecht halte ich Delon gar nicht.

Es ist, genau wie Graetz, eine Vollwellengleichrichtung, und hat
wie der doppelte Mittelpunktgleichrichter (siehe Achims Beitrag)
den Vorteil, auf 2 Dioden (und auch deren Flußspannungsabfall...)
verzichten zu können.

Größter Nachteil: Doppelter Bauraum für die Kondensatoren nötig.
(Im Vergleich zu dem einen Kondensator bei Graetz-Gleichrichtung
an der Wicklung mit doppelter Spannung, halber Strombelastbarkeit
ergibt sich rechnerisch: 2x(4C) bei je halber Spannungsfestigkeit.)


Ich würde sagen: Legt man den maximalen DC-Ausgangsstrom je Rail
statt auf ca. 60% Nennstrom (der @ Nennspannung bei sinusförmiger
Stromentnahme gelten würde), wie bei Graetz, nur auf ca. 50% des
Wertes fest, und benutzt entsprechend ripplefeste Elkos (hierbei
eher "zu viel" statt, wie kommerziell oft gemacht, "auf Kante"),
gibt es ganz genau null Probleme, auch für hohe Leistungen.


Nun sag mir bitte, ob ich da wirklich falsch liege (und worin).

von Delon-Fan (Gast)


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Delon-Fan schrieb:
> den Vorteil, auf 2 Dioden (und auch deren Flußspannungsabfall)
> verzichten zu können.

Und falls -wie hier- Nutzung des symmetrischen Ausgangs geplant
(also +/GND/-), sieht der Vergleich sogar noch etwas anders aus.

2 x Graetz erforderte ja 8 Dioden (und ebenfalls 2 Kondensatoren
wie Delon - wenn auch mit nur je halber C und Baugröße).

Bei doppelter Mittelpunktgleichrichtung wenigstens nur 4 Dioden.


Also für +/GND/- sehe ich Delon gar_nicht als schlechter an als
2 x Graetz. (Ausnahme: Absicht, 2 pos. Spannungsregler zu nutzen.
Und festgelegt, beim Trafo überhaupt noch die Wahl zu haben...)

von Jemand (Gast)


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Hallo

"Ja, Mark ist sprachlos geworden. Da er allerdings gar nicht mitarbeitet
oder reagiert, könnte er auch ein Troll sein. Nun ja, wir sollten
vorerst abwarten ob Mark sich noch meldet.
mfg Klaus"


Es handelt sich hier um ein Forum - zum Glück muss man sich nicht bis 
zum "bitteren" Ende miteinander unterhalten oder auf jede Bemerkung 
reagieren.
Viel zu oft wird ein TO durch dumme Kommentare, endlose Abschweifungen, 
interne Streitereien und Ähnliches vertrieben oder im besten Falle wird 
seine Frage (indirekt) für ihn schon ausreichend beantwortet.

Zwar wäre es freundlich Bescheid zu sagen oder sich sogar zu bedanken - 
aber jeder kennt ja, was insbesondere bei interessanten aber eventuell 
dann auch kontroversen Themen so abgeht - dementsprechend wird halt so 
mancher TO einfach nicht mehr sagen.
Unschön für die meist wenigen Leute die freundlich geholfen haben, aber 
deren Unmut oder Enttäuschung sollte sich lieber an die Störer und 
"Heckenkämpfer" wenden.

Und nebenbei sollte der TO auch immer das Schlusswort behalten wenn er 
seinen durch ihn eröffneten Thread für beendet hält - das ist aber 
selbst bei ansonsten "sauberen" Threads so gut wie nie der Fall - 
dementsprechend kann man leider nicht die gleichen Erwartungen haben wie 
bei einen Gespräch Auge im Auge - nicht schön aber es ist so, und oft 
mache es auch so auch wenn ich damit einigen freundlichen Zeitgenossen 
ungewollt auf die Füße trete und so in einen echten Gespräch so nie 
handeln würde, aber Forum ist nun mal Forum.

Jemand

von Mark (Gast)


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Hallo zusammen,

leider bin ich durch euere Vorschläge durcheinander gekommen, da ich ja 
Anfänger bin.

für die folgenden Lösung bracuhe ich ja 36 V Eingangsspannung und das 
have ich nicht.
https://www.reichelt.de/dc-dc-wandler-tmr-6-6-w-12-v-500-ma-sil-8-rd-dc-dc-8-p192923.html?&trstct=pos_4.

was ich nur wollte ein analog Signal 0-3,3v auf 0-5 V verstäreken. 
negative Spannung z.B.-8V ist nur damit ich sicherstellen kann, dass die 
0 V erreicht werden kann. und 8V für die 5V.

sorry nochmal

von Klaus R. (klara)


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Mark schrieb:
> was ich nur wollte ein analog Signal 0-3,3v auf 0-5 V verstäreken.
> negative Spannung z.B.-8V ist nur damit ich sicherstellen kann, dass die
> 0 V erreicht werden kann. und 8V für die 5V.

Und wie hoch soll der Strom sein?
mfg klaus

von Mark (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> Und wie hoch soll der Strom sein?

Stromverbrauch vom Verstärker. oder von der Last ?

von Thomas S. (tom_63)


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Siehe mein Vorschlag

Autor: Thomas S. (tom_63)
Datum: 22.05.2019 10:30

von Sherlock Holmes (Gast)


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Mark schrieb:
> für die folgenden Lösung bracuhe ich ja 36 V Eingangsspannung und das
> have ich nicht.

Nimm das

Ebay-Artikel Nr. 223403826135

und werde glücklich. Ist die einfachste Lösung für den Bastler.

von dxmfv (Gast)


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Geht es hier um die gleiche Sache?

Dann bitte das auch sagen, denn das (ohne in einem
Thread jeweils einen Hinweis auf den anderen) würde
sowohl das Forum als auch Dich durcheinanderbringen.


Und zwar so zuverlaessig, daß Du mit 99% Fehlerquote
rechnen dürftest (es ginge alles schief, was ... kann).

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Mark schrieb:
> ein analog Signal

Welches Signal? Und welche Anforderungen?

Ich frage, weil es viele elegante Lösung mit einfacher 
Spannungsversorgung gibt. Die muss man aber je nach Signal anders 
gestalten. Dabei können wir sicher helfen. Zeige doch mal ein 
Oszilloskop-Bild vom Signal, wenn du kannst. Oder beschreibe es.

Handelt es sich um das Audio Signal von Unterhaltungselektronik 
(Line-Out)?

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

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Lothar M. schrieb:
> Nimm zwei Labornetzteile und schalte die in Reihe. Am Mittelabgriff
> definierst du 0V. Fertig.

Hi,
mach das bloß nicht ohne die Schutzdioden an den Ausgängen.
So killt man sich die Spannungsregler sonst leicht.


ciao
gustav

von dxmfv (Gast)


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Hier geht es weder um die eleganteste Lösung, noch darum,
nur eine Testschaltung (zum Test mit Labornetzteilen) zu
versorgen.

Bringt den Mann nicht noch mehr durcheinander.

von Thomas S. (tom_63)


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Man Leute,

merkt Ihr nicht ? - Wir sind in einem Rätselstudio !!

Aber halt ...

Meine Glaskugel, sie zeigt mir .... nein, nein. Ich kanns nicht richtig 
deuten. Nein ... selbst meine Glaskugel (heute frisch justiert) bringt 
hier keine Lösung.

Ich muss passen.

von Klaus R. (klara)


Angehängte Dateien:

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Mark schrieb:
> Klaus R. schrieb:
>> Und wie hoch soll der Strom sein?
>
> Stromverbrauch vom Verstärker. oder von der Last ?

Eigentlich genügt der Strom der Last.

Es geht ja abzuschätzen ob Dir z.B. schon eine Ladungspumpe genügt.

http://www.sprut.de/electronic/switch/minus.html

Die Schaltung mit dem 555er Timer ist billig und macht aus +12 V hier 
-10 V 200 mA. Die 200 mA hängen auch von den Kondensatoren ab. Aber mit 
bis zu 100 mA kann man schon rechnen. Die Seite ist relativ alt. Heute 
würde man KerKos (Keramische Kondensatoren) nehmen und statt 2 kHz würde 
ich auf 30 kHz - 50 kHz gehen.

Ich habe selber vor einigen Jahren eine negative Hilfsspannung benötigt. 
Allerdings nur ein paar Milliampere. Deswegen hatte ich zum Sieben der 
Spannung den R27 mit 1 k genommen. Hier sollte jetzt eine kleine Drossel 
rein, wenn man eine ganz daubere Spannung benötigt. Auch die BAS40 ist 
etwas schwach. Sie verträgt bis 200 mA, ich würde sie aber nur bis 50 mA 
einsetzen. Als Timer würde ich schon den TLC555 nehmen. Der ist schnell 
und schaltet verlustarm.

Aber vielleicht brauchst Du ja etwas mehr Strom.
mfg Klaus

von Wolle G. (wolleg)


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Udo S. schrieb:
> 2. Für eigene Schaltungen: ICL7660 oder andere (modernere)
> Ladungspumpen
Da sich bei mir der Vorrat an ICL7660 dem Ende nähert und ich neue 
bestellen wollte, nur kurz die Frage: Welche modernen Ladungspumpen 
haben die ICL7660 Schaltkreise abgelöst?
Meine Wünsche: ähnliche Betriebsdaten wie 7660, klein(st)es SMD Gehäuse, 
wenige zusätzliche Bauelemente und preiswert.

von Klaus R. (klara)


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wolle g. schrieb:
> Da sich bei mir der Vorrat an ICL7660 dem Ende nähert und ich neue
> bestellen wollte, nur kurz die Frage: Welche modernen Ladungspumpen
> haben die ICL7660 Schaltkreise abgelöst?

Der 7660 ist bei TI auch noch in der Liste. Er war damals recht teuer. 
Ich sehe aber welche die billiger sind und bessere Werte haben. Such Dir 
was aus.

http://www.ti.com/de-de/power-management/non-isolated-dc-dc-switching-regulators/charge-pump-inductorless/products.html

mfg Klaus

von ZumHalseRausHängend (Gast)


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Thomas S. schrieb:
> Man Leute,
>
> merkt Ihr nicht ? - Wir sind in einem Rätselstudio !!
>
> Aber halt ...
>
> Meine Glaskugel, sie zeigt mir .... nein, nein. Ich kanns nicht richtig
> deuten. Nein ... selbst meine Glaskugel (heute frisch justiert) bringt
> hier keine Lösung.
>
> Ich muss passen.

Ich krieg die Krätze, wenn ich solch eine Scheiße lesen muß!
Du hältst Dich sicher auch noch für unglaublich originell, wie?

von Thomas S. (tom_63)


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ZumHalseRausHängend schrieb:
> Ich krieg die Krätze, wenn ich solch eine Scheiße lesen muß!
> Du hältst Dich sicher auch noch für unglaublich originell, wie?

Wenn Du die Krätze kriegst, musst Du nen Arzt anrufen, der das 
behandelt. Könnte sich im schlechtesten Fall sich wie ne Seuche 
ausbreiten. Das wäre hier extrem schlecht.

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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wolle g. schrieb:
> Frage: Welche modernen Ladungspumpen
> haben die ICL7660 Schaltkreise abgelöst?

Hmm, eigentlich hat sich der ICL7660 zu so einer Art Industriestandard 
entwickelt. Es gibt diverse pinkompatible oder nahezu pinkompatible ICs 
mit gleichen/ähnlichen/besseren Daten. LTC1044, LTC1046, ICL7662, 
TC7660, TC7662, MAX1044, LM2662, LM2663 und wahrscheinlich noch andere. 
Auch in SMD.

Der freundliche Chinese verkauft dir irgendwelche ICL 7660 in SOP-8 aus 
irgendwelchen Quellen für ca. 3,24 Euro / 50 Stück
https://www.aliexpress.com/item/32784059150.html

Kleiner und nicht mehr pinkompatibel ist z.B. die TPS6040x-Serie von TI.

von Wolle G. (wolleg)


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Hannes J. schrieb:
> Kleiner und nicht mehr pinkompatibel ist z.B. die TPS6040x-Serie von TI.

Danke.
Passt zu meinen Wünschen. TPS60403 gibt es sogar bei Reichelt.

von Klaus R. (klara)


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Hallo Mark,
hast Du noch Interesse an der Diskussion?
mfg Klaus

von Sam (Gast)


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Na klar, sonsot hätte ich euch nicht gefragt

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