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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Direktgeheizte Triode mit HF heizen


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Autor: Hannes B. (avatar5881)
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Hallo zusammen,

ich plane eine Endstufe mit 845, einer direkt geheizten Triode mit 
thoriertem Wolframfaden als Kathode.
Die Heizung nimmt 3,25A bei 10V auf.

Gleichspannungsheizung ist problematisch, wegen der hohen Heizspannung 
und damit ungleichmäßiger Belastung der Kathode. Wechselspannungsheizung 
bei 50Hz möchte ich wegen Brummens vermeiden.

Daher suche ich nach Möglichkeiten, eine möglichst sinusförmige 
Wechselspannung mit einer Frequenz oberhalb des Audiospektrums zu 
erzeugen, mit der ich die Röhre heizen kann, bevorzugt mit einem 
Übertrager, dessen Mittenanzapfung ich erden kann.

Ich habe etwas in "Switchmode Power Supply Handbook" von Billings/Morey 
gestöbert, dort gibt es aber eigentlich nur Royer/Baxandall-Varianten 
und einen kurzen Beitrag zu einem resonanten Wandler, jedoch nicht sehr 
ausführlich.

Ansonsten scheinen LLC-Wandler möglich zu sein, dazu habe ich aber 
bisher nur einige App Notes überflogen - die natürlich auch eine 
Gleichrichtung am Ausgang vorsehen. Da müsste ich zumindest für die 
Regelung etwas improvisieren.

Was ist von dem Buch "Resonant Power Converters" von 
Kazimierczuk/Czarkowski in dieser Hinsicht zu halten? Kennt das jemand 
und wäre das hilfreich?

Pete Millett hat mit einem Resonanzwandler für Kaltkathodenleuchten 
etwas entwickelt, das aber zu wenig Ausgangsleistung bringt:
http://www.pmillett.com/hf_fil.htm

Falls sich die Heizspannungserzeugung mit einem Wandler für die 
restlichen benötigten Spannungen kombinieren ließe, wäre das natürlich 
angenehm.

Meine Fragen dazu:
- Habt ihr Buchempfehlungen?
- Welche Wandlertopologie bietet sich an?
- Muss die Heizspannung überhaupt sinusförmig sein? Die restlichen 
Spektralanteile lägen auch außerhalb des Hörbereichs.
- Geht es auch ohne Übetrager?

Vielen Dank und beste Grüße
Hannes

Autor: karadur (Gast)
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Spontane Idee:  einen elektronischen Halogentrafo nehmen mit 60W. Wenn 
man den modifiziert so dass er durchschwingt könnte es gehen.

evtl. 1 Wdg sekundär abwickeln.

Läuft mit ca. 30-40 kHz.

Autor: Klaus R. (klara)
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Hannes B. schrieb:
> Daher suche ich nach Möglichkeiten, eine möglichst sinusförmige
> Wechselspannung mit einer Frequenz oberhalb des Audiospektrums zu
> erzeugen

Und das Seitenband haut dann voll in das Audiospektrum.
mfg Klaus

Autor: Die spinnen die Roemer (Gast)
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Wenn die Gleichspannungsheizung problematisch sein soll wegen der hohen 
spannung und unglechmaessigkeit...

Die Spannung bei Wechselspannung wird hoeher sein, das ist aber schon 
klar ?
Was bewirkt deine Annahme, dass eine Wechselstromheizung homogener sein 
soll ?

Autor: oszi40 (Gast)
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Hannes B. schrieb:
> - Muss die Heizspannung überhaupt sinusförmig sein? Die restlichen
> Spektralanteile lägen auch außerhalb des Hörbereichs.

Steile Impulse erzeugen häßliche Oberwellen.

> - Geht es auch ohne Übertrager?
Heizung mit Braunkohle? :-)
Frühere TV-Geräte hatten Hochspannungsgleichrichterröhren, deren Heizung 
mit aus dem Zeilentrafo gespeist wurde (eine Windung). So gesehen ist 
Heizung mit höherer Frequenz durchaus eine Idee. Fragt sich bloß wie 
sich das dann auf die Nutzspannung auswirkt.

Autor: Klaus R. (klara)
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Hannes B. schrieb:
> Die Heizung nimmt 3,25A bei 10V auf.
>
> Gleichspannungsheizung ist problematisch, wegen der hohen Heizspannung
> und damit ungleichmäßiger Belastung der Kathode.

Wie sah es denn in den 50iger und auch noch 60iger Jahren aus? Damals 
gab es noch Selengleichrichter. Einen Strom von 3,25A gleichzurichten 
war viel zu aufwändig, sprich teuer. Deshalb wurde mit gewöhnlichem 50 
Hz Wechselstrom geheizt. Ich denke Gleichspannung wäre besser gewesen. 
Bei gleicher Heizleistung ist die Wechselspannung in den Spitzen um 
1,414 höher als Gleichspannung. Und warum soll Gleichspannung die 
Kathode ungleichmäßig belasten? Was macht die Wechselspannung denn 
besser?
mfg Klaus

Autor: Edgar S. (Firma: keine) (heinbloed1)
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Bei direkt geheizten Röhren hasst Du einen Spannungsabfall (..
die Heizspannung) über die Kathode. Gar nicht gut

Autor: Marek N. (bruderm)
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oszi40 schrieb:
> Frühere TV-Geräte hatten Hochspannungsgleichrichterröhren, deren Heizung
> mit aus dem Zeilentrafo gespeist wurde (eine Windung). So gesehen ist
> Heizung mit höherer Frequenz durchaus eine Idee.

Lag aber daran, weil die Kathode auf der Anodenspannung floatend war.
Ist auch heute noch so bei Magnetrons und Röntgenröhren (Anode geerdet 
wegen Wasserkühlung).

In einem Valvo oder Telefunken Röhren-Taschenbuch habe ich aber 
tatsächlich einige Röhrentypen gesehen, bei denen die Heizspannung im 
Betrieb zurückgenommen werden muss, weil sie vom Katodenstrom (HF) 
mitgeheizt wird.
Ist auch üblich bei Reflex-Klystrons, da dort ein Teil der Elektronen 
wieder zurück gestreut wird.

Ich meine aber, große Rundfunk-Senderöhren für LW/MW/KW hatten eine 
Gasheizung für die Kathode.

Autor: Peter R. (Gast)
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Hannes B. schrieb:
> Gleichspannungsheizung ist problematisch, wegen der hohen Heizspannung
> und damit ungleichmäßiger Belastung der Kathode. Wechselspannungsheizung
> bei 50Hz möchte ich wegen Brummens vermeiden.

Dann achte auf möglichst reinen Sinus und justiere den "Massepunkt" der 
50-Hz- Wechselspannung mittels Poti auf minimales Brummen, führe also 
den kathodenstrom über den Mittelpunkt des Poti.

So hat man es früher z.B. bei der AL4 gemacht.

 Als Purist könnte man dann evtl. auch noch 150Hz oder 100 Hz als 
Kompensationsspannung überlagern.

HF-Heizung gäbe einen "HF-Brumm" der nicht nur zum askustischen Versauen 
sondern auch zur HF-Verseuchung auf den Oberwellen der Heizspannung 
führen würde.

Autor: michael_ (Gast)
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Klaus R. schrieb:
> Ich denke Gleichspannung wäre besser gewesen.
> Bei gleicher Heizleistung ist die Wechselspannung in den Spitzen um
> 1,414 höher als Gleichspannung.

Hä?
Wie kommst du denn darauf?

So eine Kathode mit dieser Leistung ist thermisch so träge, da wird 
nicht die 50Hz aufmoduliert.

Man kann auch Gespenster sehen.

Autor: Klaus R. (klara)
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michael_ schrieb:
> Klaus R. schrieb:
>> Ich denke Gleichspannung wäre besser gewesen.
>> Bei gleicher Heizleistung ist die Wechselspannung in den Spitzen um
>> 1,414 höher als Gleichspannung.
>
> Hä?
> Wie kommst du denn darauf?
>
> So eine Kathode mit dieser Leistung ist thermisch so träge, da wird
> nicht die 50Hz aufmoduliert.
>
> Man kann auch Gespenster sehen.

Das mußt Du mir nicht sagen.

Hannes B. schrieb:
> Gleichspannungsheizung ist problematisch, wegen der hohen Heizspannung
> und damit ungleichmäßiger Belastung der Kathode. Wechselspannungsheizung
> bei 50Hz möchte ich wegen Brummens vermeiden.
>
> Daher suche ich nach Möglichkeiten, eine möglichst sinusförmige
> Wechselspannung mit einer Frequenz oberhalb des Audiospektrums zu
> erzeugen, mit der ich die Röhre heizen kann, bevorzugt mit einem
> Übertrager, dessen Mittenanzapfung ich erden kann.

mfg Klaus

Autor: Bernadette (Gast)
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Die Vorgehensweise bei direkt geheizten Kathoden ist die, dass man 
außerhalb der Röhre ein Poti (z.B. 100Ohm Keramik) parallel zu den 
Heizanschlüssen schaltet und den Abgriff an Masse (-) legt.
Damit kann man das Kathodenpotenzial vollständig symmetrisch einstellen.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Das Poti heißt Entbrummer: https://de.wikipedia.org/wiki/Entbrummer

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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michael_ schrieb:
> So eine Kathode mit dieser Leistung ist thermisch so träge, da wird
> nicht die 50Hz aufmoduliert.

Doch, wird aufmoduliert. Thermisch und elektrisch 100Hz
wenn Du mit dem Entbrummer die 50Hz kompensierst.

Diese 100Hz kannst Du noch mit dem Brumm der Zweiweggleichrichtung
der Anodenspannung heben, wenn Du das kannst.
Dann hast Du nur noch Intermodulation.
http://rl12t15.blogspot.com/2007/11/direkte-heizung-300b.html

Hannes B. schrieb:
> Wechselspannung mit einer Frequenz oberhalb des Audiospektrums zu
> erzeugen

Wie hoch soll die denn sein, damit es sicher nicht zu Inteferenzen
kommt? Schau mal was an Überhörfrequenzen schon im demodulierten
UKW-FM-Signal steckt.
Also wirst Du im MHz Bereich arbeiten müssen und störst
AM-Rundfunkhörer und Funkamateure.

Die übliche Methode ist Gleichspannungsheizung.
Man polt den linken Kanal andersherum als den rechten Kanal
und tauscht hin und wieder mal die Röhren.

LG
old.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ralph B. (rberres)
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Marek N. schrieb:
> Ich meine aber, große Rundfunk-Senderöhren für LW/MW/KW hatten eine
> Gasheizung für die Kathode.

Mit Nichten.

Hier mal die Daten einer 500KW Senderöhre bis in den KW Bereich

https://www.tube.be/cqk6501.html

da steht was von 12V 1700 Amp für die Heizung.

Anodenspannung 14KV und Anodenstrom 41Amp

max. Anodenverlustleistung 830KW

Üblicherweise wurden Röhren solchen Kalibers Siedewassergekühlt.

Ralph Berres

Autor: hinz (Gast)
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Ralph B. schrieb:
> da steht was von 12V 1700 Amp für die Heizung.

Und hier wird auch der Heiztrafo gezeigt:

Youtube-Video "Zendertje 600Kw"

Autor: Hannes B. (avatar5881)
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Hallo zusammen,

danke für die vielen Antworten!

karadur schrieb:
> Spontane Idee:  einen elektronischen Halogentrafo nehmen mit 60W. Wenn
> man den modifiziert so dass er durchschwingt könnte es gehen.
>
> evtl. 1 Wdg sekundär abwickeln.
>
> Läuft mit ca. 30-40 kHz.

Da habe ich wahrscheinlich keine Regelung der Ausgangsspannung. Wenn ich 
mich richtig erinnere, war bei diesen Wandlern auch häufig die 
Ausgangsspannung mit Netzfrequenz moduliert (was sich wegfiltern ließe).

Aber eigentlich hätte ich gern einen Wandler für sämtliche 
Betriebsspannungen (also Heizung, Anodenspannung für Treiber und 
Endstufe).

Klaus R. schrieb:
> Und das Seitenband haut dann voll in das Audiospektrum.
> mfg Klaus

Welches Seitenband? Der Verstärker wird sicherlich dank 
Ausgangsübertrager und sonstiger frequenzbeschränkender Elemente nicht 
weit jenseits von 20kHz übetragen. Wenn ich also mit einer 
50kHz-Wechselspannung heize, sollte das doch kein Problem sein?

Die spinnen die Roemer schrieb:
> Wenn die Gleichspannungsheizung problematisch sein soll wegen der hohen
> spannung und unglechmaessigkeit...
>
> Die Spannung bei Wechselspannung wird hoeher sein, das ist aber schon
> klar ?
> Was bewirkt deine Annahme, dass eine Wechselstromheizung homogener sein
> soll ?

Die Spannung wird auf den nach Datenblatt korrekten Wert geregelt, 
sodass die Kathode weder über- noch unterheizt wird.

Bei Gleichspannungsheizung wird die Kathode ungleichmäßig durch den 
Anodenstrom belastet - die auf Masse liegende Seite hat gegenüber der 
auf 10V liegenden Seite eine andere Gittervorspannung, da diese das 
Potential zwischen Gitter und Kathode darstellt.

michael_ schrieb:
> So eine Kathode mit dieser Leistung ist thermisch so träge, da wird
> nicht die 50Hz aufmoduliert.

Aus der W. schrieb:
> Doch, wird aufmoduliert. Thermisch und elektrisch 100Hz
> wenn Du mit dem Entbrummer die 50Hz kompensierst.
>
> Diese 100Hz kannst Du noch mit dem Brumm der Zweiweggleichrichtung
> der Anodenspannung heben, wenn Du das kannst.
> Dann hast Du nur noch Intermodulation.

Ein interessanter Artikel, die Intermodulation mit 50Hz und den 
Oberwellen im hörbaren Bereich möchte ich vermeiden.


Aus der W. schrieb:
> Hannes B. schrieb:
>> Wechselspannung mit einer Frequenz oberhalb des Audiospektrums zu
>> erzeugen
>
> Wie hoch soll die denn sein, damit es sicher nicht zu Inteferenzen
> kommt? Schau mal was an Überhörfrequenzen schon im demodulierten
> UKW-FM-Signal steckt.
> Also wirst Du im MHz Bereich arbeiten müssen und störst
> AM-Rundfunkhörer und Funkamateure.

Ich dachte an 100kHz. Das ist weit genug von 20kHz weg, der Verstärker 
wird deutlich darunter bandbegrenzt sein.

Um noch einmal auf einige Details zurückzukommen:

Mit Übertrager war der Transformator/die Drossel des Wandlers gemeint, 
nicht der Ausgangsübertrager. Die bisherige grobe Idee ist, einen 
Wandler zu benutzen, der eine möglichst reine Sinusspannung von z.B. 
100kHz ausgibt. Diese nutze ich zur Heizung der 845, am liebsten über 
eine Wicklung mit Mittelanzapfung, die ich auf (Audio-)Masse lege. Der 
Wandler beinhaltet einen Regler für die genaue Einhaltung der 10V.

Viele Grüße
Hannes

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Hannes B. schrieb:
> Ich dachte an 100kHz. Das ist weit genug von 20kHz weg, der Verstärker
> wird deutlich darunter bandbegrenzt sein.

Bitte. Wenn Du meinst Dir die Nachteile eines d-amp
einkaufen zu müssen …

Wofür und woran willst Du den Verstärker nutzen?

LG
old.

Autor: Hannes B. (avatar5881)
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Hi old,

Aus der W. schrieb:
> Bitte. Wenn Du meinst Dir die Nachteile eines d-amp
> einkaufen zu müssen …
>
> Wofür und woran willst Du den Verstärker nutzen?

Was meinst Du denn mit Nachteilen eines D-Amps?

Bisherige Planung ist Betrieb über Vorverstärker an LP- und CD-Spieler 
sowie Netzwerkstreamer. Lautsprecher sind im Moment noch ineffiziente 
2,5-Wege, sollen aber durch effizientere ersetzt werden.

Viele Grüße
Hannes

Autor: Rainer V. (a_zip)
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> Bisherige Planung ist Betrieb über Vorverstärker an LP- und CD-Spieler
> sowie Netzwerkstreamer. Lautsprecher sind im Moment noch ineffiziente
> 2,5-Wege, sollen aber durch effizientere ersetzt werden.
>
> Viele Grüße
> Hannes

Also, wenn du eine vernünftige Wechselspannungsheizung (50Hz) nicht 
hinkriegst und einer adäquaten Gleichspannungsheizung nicht traust, dann 
bist du am Ziel vorbei! Z.B 5 Ampers mit 100KHz möchte ich erst mal 
sehen!!! Wahrscheinlich halten sich die Funkamateure genau deshalb 
vornehm zurück. Für mich falscher Ansatz am falschen Problem :-)
Gruß Rainer
PS: "Lautsprecher sind im Moment noch ineffiziente 2,5-Wege" nun, da 
habe ich aber aufgeatmet!

Autor: michael_ (Gast)
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Aus der W. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> So eine Kathode mit dieser Leistung ist thermisch so träge, da wird
>> nicht die 50Hz aufmoduliert.
>
> Doch, wird aufmoduliert. Thermisch und elektrisch 100Hz
> wenn Du mit dem Entbrummer die 50Hz kompensierst.

Nein.
Überleg doch mal selber, wie lange die Anheizzeit bei 4A und 10V ist.
Das ist keine Vorstufen-Batterieröhre.

Das Brumm entsteht nicht in der Röhre, sondern es ist eine 
Masseschleife.

Bei allen Gedanken zu einer anderen Variante, sie muß aber potentialfrei 
sein!

Autor: Hannes B. (avatar5881)
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Hi Rainer,

Rainer V. schrieb:
> Also, wenn du eine vernünftige Wechselspannungsheizung (50Hz) nicht
> hinkriegst und einer adäquaten Gleichspannungsheizung nicht traust, dann
> bist du am Ziel vorbei! Z.B 5 Ampers mit 100KHz möchte ich erst mal
> sehen!!! Wahrscheinlich halten sich die Funkamateure genau deshalb
> vornehm zurück. Für mich falscher Ansatz am falschen Problem :-)

Mir erscheinen 3,25A bei 100kHz für ein Schaltnetzteil durchaus normal 
und machbar.

Was wäre Deiner Meinung denn der richtige Ansatz?

Viele Grüße
Hannes

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Hannes B. schrieb:
> Bisherige Planung ist Betrieb über Vorverstärker an LP- und CD-Spieler
> sowie Netzwerkstreamer. Lautsprecher sind im Moment noch ineffiziente
> 2,5-Wege, sollen aber durch effizientere ersetzt werden.

Dann kannst Du mit Netzwechselspannung heizen.
Wenn die Lautsprecher wirkungsgradstärker werden,
baust Du Dir einen Verstärker mit 2A3.

Deine Bandbreitenbegrenzung nach oben brauchst Du eigentlich
nicht.

michael_ schrieb:
> Das Brumm entsteht nicht in der Röhre, sondern es ist eine
> Masseschleife.
[Ironie]
Ja klar. Und wenn es in LTspice brummt, ist das eine
Masseschleife im Rechner.[/Ironie]

LG
old.

Autor: Ralph B. (rberres)
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Hannes B. schrieb:
> Bisherige Planung ist Betrieb über Vorverstärker an LP- und CD-Spieler
> sowie Netzwerkstreamer.

Dafür eine 845B Röhre?

Respekt. Bei 1000V Anodenspannung hast du sicherlich auch ausreichend 
Headroom bei dem Ausgangssignal.

Oder meintest du 2 Stück als Endstufe?

Mit der gleichmäßig gekrümmten Kennlinie bekommst du sicherlich einen 
schönen warmen Klang.

Da würde ich aber lieber Pentoden nehmen.

Dessen Kennlinien sehen schon irgendwie schöner aus.

Ralph Berres

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Autor: Peter D. (peda)
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Solange man die Röhre nicht am Anschlag betreibt, sollte DC-Heizung kein 
Problem sein und die besten Ergebnisse zeigen. DC-Heizung ist auch lt. 
Datenblatt erlaubt, ohne daß sich die Leistung verringert.

Eine 50Hz Heizung mit Mittelabgriff kann man sich im Prinzip als 2 
Röhren parallel vorstellen, deren Kathoden gegenphasig an jeweils 5V~ 
gegen GND liegen. Sind beide Röhren im linearen Bereich der Kennlinie, 
sollten sich die 100Hz perfekt kompensieren. Die Gittervorspannung muß 
also unter -7,1V + Aussteuerung liegen, was beim Arbeitspunkt -98V 
erfüllt sein dürfte.

Direkt geheizte Röhren waren ein Kompromiß zwischen benötigter 
Temperatur und Heizleistung. Wolframkathoden benötigten eine hohe 
Temperatur (2400°C), deshalb leuchte alte Röhren auch viel heller. 
Beschichtete Kathoden (800°C) wurden erst später erfunden.
Für hohe HiFi-Anforderungen würde ich daher grundsätzlich nur indirekt 
geheizte Röhren nehmen. Durch die geringere Temperatur ist auch das 
Ausgasen geringer und damit die Lebensdauer höher.

: Bearbeitet durch User
Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Peter D. schrieb:
> Sind beide Röhren im linearen Bereich der Kennlinie,
> sollten sich die 100Hz perfekt kompensieren.

Für geschraubte Ansprüche genügt das nicht.
Die 300B ist schon grenzwertig, 2A3 ist gut.

Peter D. schrieb:
> Durch die geringere Temperatur ist auch das
> Ausgasen geringer und damit die Lebensdauer höher.

Womit macht Du die indirekt geheizte Katode warm?

LG
old.

Autor: michael_ (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Eine 50Hz Heizung mit Mittelabgriff kann man sich im Prinzip als 2
> Röhren parallel vorstellen, deren Kathoden gegenphasig an jeweils 5V~
> gegen GND liegen.

Heizung mit Mittelabgriff ist normale gängige Praxis.

Peter D. schrieb:
> Direkt geheizte Röhren waren ein Kompromiß zwischen benötigter
> Temperatur und Heizleistung. Wolframkathoden benötigten eine hohe
> Temperatur (2400°C), deshalb leuchte alte Röhren auch viel heller.
> Beschichtete Kathoden (800°C) wurden erst später erfunden.

Direkt beheizte Kathoden sind selbstverständlich auch beschichtet!
Noch nicht so lange, aber ab 1930 :-)

Autor: Ralph B. (rberres)
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michael_ schrieb:
> Heizung mit Mittelabgriff ist normale gängige Praxis.

auch bei indirekt geheizte Kathoden wie z.B. die EL84?

Ralph Berres

Autor: michael_ (Gast)
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Kann man machen, muß man aber nicht!

Autor: Henrik V. (henrik_v)
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DC Heizung und über ein bistabiles Relais bei jedem Ein- oder 
Ausschalten umpolen?

Autor: Peter D. (peda)
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michael_ schrieb:
> Direkt beheizte Kathoden sind selbstverständlich auch beschichtet!

Davon steht aber nichts im Datenblatt der 845.
Die hohe Heizleistung (~30W) spricht auch dafür, daß sie nicht 
beschichtet ist.
Ob Wolfram oder Bariumoxid läßt sich leicht erkennen. 
Bariumoxid-Kathoden leuchten nur dunkelrot.
HiFi-Bastler mögen sie deshalb nicht, sondern nehmen lieber die alten 
direkt geheizten Wolfram-Leselampen. Es geht hauptsächlich um die Optik 
und nicht um den Klang.

michael_ schrieb:
> Noch nicht so lange, aber ab 1930 :-)

Wiki:
"Die Telefunken RE48 von 1923 war eine der ersten Trioden mit 
Oxidkathode."

Autor: Hannes B. (avatar5881)
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Hi Ralph,

Ralph B. schrieb:
> Dafür eine 845B Röhre?
>
> Respekt. Bei 1000V Anodenspannung hast du sicherlich auch ausreichend
> Headroom bei dem Ausgangssignal.
>
> Oder meintest du 2 Stück als Endstufe?
> Mit der gleichmäßig gekrümmten Kennlinie bekommst du sicherlich einen
> schönen warmen Klang.
>
> Da würde ich aber lieber Pentoden nehmen.
>
> Dessen Kennlinien sehen schon irgendwie schöner aus.

Falls es da ein Missverständnis gibt:
Die 845 soll die Endstufe sein, natürlich braucht die einen Treiber 
(geplant bisher Pentode mit Anodendrossel oder Interstage), die je nach 
Verstärkung auch noch eine Vorstufe braucht.

Viele Grüße
Hannes

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Hannes B. schrieb:
> Die 845 soll die Endstufe sein, natürlich braucht die einen Treiber
> (geplant bisher Pentode mit Anodendrossel oder Interstage), die je nach
> Verstärkung auch noch eine Vorstufe braucht.

Da habe ich einen Leckerbissen für Dich.
Ist allerdings nicht erprobt.
Reinhöfer wollte mir nicht liefern und
die Sache ist dann im Sande verlaufen.
http://www.roehrentechnik.de/html/anodendrosseln.html
Ich kann das aber auch gerne für andere mittenangezapfte
Drosseln und andere Röhren auslegen.

Ein paar Highlights:

*Einstufiger Treiber mit Katodenfolger
*Triodenverstärkerstufe als sog. "µ-Follower".
*Kein Extra-Netzteil für den Treiber notwendig.
*Gitter der 845 über Drossel an GND.

LG
old.

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Ob Wolfram oder Bariumoxid läßt sich leicht erkennen.
> Bariumoxid-Kathoden leuchten nur dunkelrot.

Thoriumbeschichtet.

https://www.radiomuseum.org/tubes/tube_38145.html

Hannes B. schrieb:
> Falls es da ein Missverständnis gibt:
> Die 845 soll die Endstufe sein,

1000V Anodenspannung und 150V Gittervorspannung bei 150 - 200W 
Gesamtverlustleistung, da kennen sich nicht viele aus.
Mir wäre das eine Nummer zu fett.

Mach die Heizung erst mal irgendwie einfach. Da kann man später immer 
noch rumbasteln.

Autor: Rainer V. (a_zip)
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Hannes B. schrieb:
> Mir erscheinen 3,25A bei 100kHz für ein Schaltnetzteil durchaus normal
> und machbar.
>
> Was wäre Deiner Meinung denn der richtige Ansatz?

Bitte Sortier dich mal...du wolltest deine Heizung mit 100KHz versorgen! 
Wenn ein Schaltnetzteil seinen Übertrager mit 100KHz bespielt, ist das 
was ganz Anderes!

Der richtige Ansatz wäre eine Gleichstromheizung, die sanft hochfährt. 
Und nicht vergessen, Anodenspannung erst zuschalten, wenn Heizung 
läuft!! Im Übrigen kann ich die meisten Beiträge nicht zu der Frage 
zuordnen...ist aber normal.

michael_ schrieb:
> 1000V Anodenspannung und 150V Gittervorspannung bei 150 - 200W
> Gesamtverlustleistung, da kennen sich nicht viele aus.

Und wo kommen plötzlich diese Traumwerte her????
Gruß Rainer

Autor: michael_ (Gast)
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Aus dem Datenblatt.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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michael_ schrieb:
> 1000V Anodenspannung ..., da kennen sich nicht viele aus.
> Mir wäre das eine Nummer zu fett.

Man liest nichts mehr vom Themenersteller.
Müssen wir uns Sorgen machen?

Autor: michael_ (Gast)
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Spotte nicht!

Aber erstaunlich, dass die alte Oma 1930 entstanden ist.
Sieht aber schön röhrisch aus.

Autor: Dieter (Gast)
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Die 100kHz koppeln sich ueberall, auch in der Roehre kapazitiv ein. Das 
ist nicht zu unterschaetzen. Als Chopper-Verstaerker wird das aber alles 
an den damit verbundenen Nachteilen gut eingefangen.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Ich hatte den Eindruck, er plant noch die Schaltung.
Da hätte ich gerne seinen Kommentar zu meinem Vorschlag
gelesen.
Aber egal, irgendwann wird das Ding so gebaut.

Beitrag "ECC83, ECC88, 845 Schema"

Dieter schrieb:
> Die 100kHz koppeln sich ueberall, auch in der Roehre kapazitiv ein.

Ich hoffe die HF-Heizung ist vom Tisch.

LG
old.

Autor: michael_ (Gast)
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Aus der W. schrieb:
> Aber egal, irgendwann wird das Ding so gebaut.
>
> Beitrag "ECC83, ECC88, 845 Schema"

Ich bezweifele das.
Die ECC83 ist zu schwachbrüstig, um die lahme Ente auszusteuern.
Die Bauanleitungen haben dazu alle eine Endröhre (ähnlich EL84) 
eingesetzt.
Nein, ich will so ein Monster nicht bauen, nur um 15W Sprechleistung zu 
haben.
Auf deine Variante würde ich dem Gefühl nach nicht vertrauen.
Lassen wir dem TO aber seine Freude.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Schau nochmal genauer hin oder lasse Dir
die Funktion der Schaltung von LTspice zeigen.

LG
old.

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Autor: Peter D. (peda)
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Da im Datenblatt explizit auch DC Heizung steht, sehe ich keinerlei 
Grund, sich mit nem 100kHz Sender die Umgebung zu verseuchen. Alle 
DCF-77 Uhren in der Nähe werden verrückt spielen.
Bei Gitterspannungen von 100..200V ist der Spannungsablall von 10V die 
Kathode entlang komplett vernachlässigbar.

Autor: Hannes B. (avatar5881)
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Hallo zusammen,

ich habe es leider die vergangenen Tage nicht geschafft, zu antworten. 
Aber gelesen habe ich die Beiträge gleich.

Aus der W. schrieb:
> Für geschraubte Ansprüche genügt das nicht.
> Die 300B ist schon grenzwertig, 2A3 ist gut.

Was spricht denn für die 2A3 im Vergleich zur 300B?
Ich möchte eigentlich nicht lauter Verstärker bauen, daher jetzt die 
Planung für diesen.

Henrik V. schrieb:
> DC Heizung und über ein bistabiles Relais bei jedem Ein- oder
> Ausschalten umpolen?
Das scheint eine einfache und brauchbare Lösung zu sein, gute Idee! Auch 
wenn mit Gleichspannung nicht so recht behagt, obwohl sie nach 
Datenblatt gestattet ist.

Aus der W. schrieb:
> Ein paar Highlights:
>
> *Einstufiger Treiber mit Katodenfolger
> *Triodenverstärkerstufe als sog. "µ-Follower".
> *Kein Extra-Netzteil für den Treiber notwendig.
> *Gitter der 845 über Drossel an GND.

Danke für den Schaltungsvorschlag.
Was mich interessiert: Wie sieht die Heizung der Röhren aus, dass Du 
nicht Ufk überschreitest - bzw. wie umgehst Du die 850V 
Anodenkaltspannung an der ECC83?

Rainer V. schrieb:
> Bitte Sortier dich mal...du wolltest deine Heizung mit 100KHz versorgen!
> Wenn ein Schaltnetzteil seinen Übertrager mit 100KHz bespielt, ist das
> was ganz Anderes!

Richtig, ich wollte meine Heizung mit 100kHz Wechselspannung versorgen, 
um ungleichmäßige Abnutzung und hörbaren Brumm zu vermeiden.
Aber erkläre mir, was das für einen Unterschied für den Übertrager 
macht, ob an seiner Sekundärseite Gleichrichter sind oder eine ohmsche 
Last.
Für die Regelung kann eine weitere Sekundärwindung genutzt werden, z.B. 
die Heizspannung der Vorstufe.

Peter D. schrieb:
> Da im Datenblatt explizit auch DC Heizung steht, sehe ich keinerlei
> Grund, sich mit nem 100kHz Sender die Umgebung zu verseuchen. Alle
> DCF-77 Uhren in der Nähe werden verrückt spielen.
> Bei Gitterspannungen von 100..200V ist der Spannungsablall von 10V die
> Kathode entlang komplett vernachlässigbar.

Vielleicht bin ich zu optimistisch, aber ich hätte nicht erwartet, dass 
die Heizung in der Röhre eine brauchbare Antenne für 100kHz darstellt - 
außerdem würde ich den Verstärker nicht den ganzen Tag betreiben, 
sondern höchstens ein paar Stunden in der Woche.

Für den Arbeitspunkt bei 1250V Anodenspannung sind -195V 
Gittervorspannung im RCA Datenblatt vermerkt, allerdings bei 
Wechselspannungsheizung. Immerhin sind 10V schon 5% der 
Gittervorspannung.

Gut, da der Verstärker noch in der Planungsphase ist, kann ich mich auch 
für andere Heizungsvarianten entscheiden.

Um noch einmal auf meine Ursprungsfragen zurückzukommen:
Wie sieht es mit Tipps zur Konstruktion von (Quasi-)Resonanzwandlern 
aus?

Viele Grüße
Hannes

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Hannes B. schrieb:
> Was spricht denn für die 2A3 im Vergleich zur 300B?

Die 2 (Bei AC-Heizung)

Hannes B. schrieb:
> Danke für den Schaltungsvorschlag.
> Was mich interessiert: Wie sieht die Heizung der Röhren aus, dass Du
> nicht Ufk überschreitest

??? Kein LTspice?
Uk ECC88 14VDC
Uk ECC83 1,2VDC
Wo siehst Du da Probleme?

 - bzw. wie umgehst Du die 850V
> Anodenkaltspannung an der ECC83?

Ohne LTspice:
Spannungsteiler aus zwei gleichen Widerständen reduziert
die Kaltspannung auf die halbe Betriebsspannung.
Also 1100V wären da noch Datenblattkonform.

Ich würde aber aus klanglichen Gründen (siehe Anpassung)
die kleinere Spannung aus der ersten Spalte wählen.

LG
old.

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Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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michael_ schrieb:
> Die Bauanleitungen haben dazu alle eine Endröhre (ähnlich EL84)
> eingesetzt.

Also wie geschrieben, mit den Bauteilen bin ich flexibel.
Anbei das gleiche Konzept mit EL84 und umgestrickter
Drossel von RS-Components.
Ich habe ja keine Ahnung welche Drossel (Hersteller,
Induktivität, Serienwiderstand) und welche Röhren
avatar5881 zu nehmen gedenkt.

Die Röhre eingangsseitig bestimmt die Eingangsempfindlichkeit
weil µ-Folger. Hängt also davon ab, welcher Pegel von der
Vorstufe kommt, welche ECC man da letztendlich einsetzt.

LG
old.

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Autor: michael_ (Gast)
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Hannes B. schrieb:
> Vielleicht bin ich zu optimistisch, aber ich hätte nicht erwartet, dass
> die Heizung in der Röhre eine brauchbare Antenne für 100kHz darstellt -
> außerdem würde ich den Verstärker nicht den ganzen Tag betreiben,
> sondern höchstens ein paar Stunden in der Woche.

Du bist naiv. Die Militärs registrieren das sofort, aber reagieren 
nicht.
Die Zivilen werden aber irgendwann vor deiner Tür stehen.

Aus der W. schrieb:
> Schau nochmal genauer hin oder lasse Dir
> die Funktion der Schaltung von LTspice zeigen.

Werd ich nicht.
Du bist der Einzige mit der ECC83.
Diese Röhre ist als Treiberstufe für LW-Sender konzipiert.
Leute, die sie für heimische Hi-Fi nehmen wollen, sollen gefälligst 
selber damit zurecht kommen.

Hannes B. schrieb:
> Für den Arbeitspunkt bei 1250V Anodenspannung sind -195V
> Gittervorspannung im RCA Datenblatt vermerkt, allerdings bei
> Wechselspannungsheizung. Immerhin sind 10V schon 5% der
> Gittervorspannung.

Krieg das erst mal in den Griff, danach kümmere dich um die Heizung.

Autor: Rainer V. (a_zip)
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Rainer V. schrieb:
> Und wo kommen plötzlich diese Traumwerte her????

Sorry, bin wohl der Einzige, der nicht geschnallt hat, um was für ein 
"Monster" es sich hier handelt...

Hannes B. schrieb:
> Richtig, ich wollte meine Heizung mit 100kHz Wechselspannung versorgen,
> um ungleichmäßige Abnutzung und hörbaren Brumm zu vermeiden.
> Aber erkläre mir, was das für einen Unterschied für den Übertrager
> macht, ob an seiner Sekundärseite Gleichrichter sind oder eine ohmsche
> Last.

Der Unterschied ist, dass aus dem Schaltnetzteil eine saubere 
Gleichspannung herauskommen soll! Du aber wolltest mit Wechselspannung 
heizen. Ich denke aber auch, dass wir dieses Problem zurückstellen 
können, bis die eigentliche Schaltung steht...
Gruß Rainer

Autor: Peter D. (peda)
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Aus der W. schrieb:
> Anbei das gleiche Konzept mit EL84 und umgestrickter
> Drossel von RS-Components.

Das sieht ja total verrückt aus. Es wäre besser gewesen, L2, L3 als 
Trafo zu zeichnen, denn das sollen sie ja wohl sein. Wie ist denn der 
Frequenzgang dieser als Trafo mißbrauchten Drossel?
Die EL84 möchte ja -7V als Gitterspannung haben, reichen da wirklich die 
100R der Trafodrossel aus?
Sonderlich steil scheint die 845 nicht zu sein, wieviel Wechselspannung 
braucht man denn am Gitter für Vollaussteuerung?
Der R5 bewirkt ja eine Mitkopplung, wozu soll die gut sein?

Autor: Meister Röhrich (Gast)
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Hannes B. schrieb:
> Aber erkläre mir, was das für einen Unterschied für den Übertrager
> macht, ob an seiner Sekundärseite Gleichrichter sind oder eine ohmsche
> Last.

Es geht nicht darum, welchen Unterschied es für den ÜT macht.
Sondern darum, daß/was 100kHz an den Heizanschlüssen...

- leicht und gerne schaden könnten (obwohl mit Resonanzwandler
  weniger schlimm als Rechteck, aber Grundwelle bleibt ja -
  Du wurdest auf diverse mögliche Effekte hingewiesen).

- überhaupt bringen sollen (oben wurde Dir schon empfohlen, Du
  sollest doch bistabile Relais nutzen, die sich bei Aktivierung
  jedes mal in die (relativ zu vorher) entgegengesetzte Richtung
  hin schließen, um die Heizung eben immer wieder mal umzupolen,
  und im Grunde also einfach DC zu nutzen, aber wechselseitig
  aufgeschaltet ---> Langzeitwirkung (so vorhanden) = wie AC).

Und zu guter letzt:

Hannes B. schrieb:
> Falls sich die Heizspannungserzeugung mit einem Wandler für die
> restlichen benötigten Spannungen kombinieren ließe, wäre das natürlich
> angenehm.

Vergiß das bitte.

Ein Resonanzwandler an Widerstandslast (=Konstantlast) könnte wenigstens 
noch immer auf einer Frequenz laufen - bei Lastvariationen aber müßte 
sich die Frequenz (die den "Throughput" durch den "Resonant Tank" 
bestimmt) daran anpassen.

Ein einziger Wandler kann nur eine Ausgangsgröße regeln.

Man könnte zwar u.U. einen Weg finden, aber komplexer, als Du dachtest.
(Kombiniert mit Speicherelementen und weiteren (DC-DC)Konvertern...)


Bitte: Verwende DC, und besorge Dir (wenn Du das dringend willst) eben 
solche bistabilen Relais oder benutze sonst eine Möglichkeit, die DC 
Richtung zu wechseln. HF dort anzulegen ist einfach eine Schnapsidee.

Autor: Dieter (Gast)
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Die DC Heizspannung kannst Du aber ueber ein 100kHz Schaltnetzteil 
erzeugen. Vermeidest dadurch die riesigen Elkos fuer die Glaettung von 
100Hz Halbwellen.
Das Schaltnetzteil fuer die Hochvolts fuer die Roehren synchronisierst 
Du mit dem anderen Schaltnetzteil.

Autor: Rainer V. (a_zip)
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Meister Röhrich schrieb:
> - überhaupt bringen sollen (oben wurde Dir schon empfohlen, Du
>   sollest doch bistabile Relais nutzen, die sich bei Aktivierung
>   jedes mal in die (relativ zu vorher) entgegengesetzte Richtung
>   hin schließen, um die Heizung eben immer wieder mal umzupolen,
>   und im Grunde also einfach DC zu nutzen, aber wechselseitig
>   aufgeschaltet ---> Langzeitwirkung (so vorhanden) = wie AC).

Hi, hätte jetzt nicht gedacht, dass das ein Weg sein könnte. Oder ist 
das Ironie??? Nutzen die Heizdrähte/Kathode wirklich weniger ab bei 
Wechselspannung, auch wenn es noch nicht einmal 1 Milliherz ist?
Gruß Rainer

Autor: Lurchi (Gast)
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Wenn man DC nicht mag (eigentlich nicht so wesentlich, denn der Strom 
belastet die Kathode kaum), und HF nicht gut geht könnte man auch noch 
eine Frequenz deutlich unter 50 Hz wählen - dann würde man das Brummen 
halt unterhalb des Hörbereichs haben - aber ggf. etwa AM Modulation.

Ein Röhrenverstärker für Audio ist sowieso nicht für die höchsten 
Ansprüche, sondern mehr ein Show-Effekt, ähnlich einer Dampflokomotive.

Autor: Peter D. (peda)
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Rainer V. schrieb:
> Nutzen die Heizdrähte/Kathode wirklich weniger ab bei
> Wechselspannung

Ich hab noch nie was davon gehört.
Die 300B heizen auch alle Audiophilen nur mit Gleichspannung.

Autor: Rainer V. (a_zip)
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Peter D. schrieb:
> Ich hab noch nie was davon gehört.
> Die 300B heizen auch alle Audiophilen nur mit Gleichspannung.

Ok, wieder mal völliger Blödsinn...und nicht vergessen, Röhre in Sockel 
stecken, immer nur von rechts nach links :-) Aber Anodenspannung...
Gruß Rainer

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Peter D. schrieb:
> Die EL84 möchte ja -7V als Gitterspannung haben, reichen da wirklich die
> 100R der Trafodrossel aus?

Auch ja? Möchte sie das? Sieht nicht danach aus.
Wenn Du LTspice und der Triodenkennlinie von Philips
nicht traust, kann ich eine EL84 in dem Arbeitspunkt
auf den Röhrenprüfer stellen und ein Foto von der
Messung für Dich machen.

LG
old.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Ich würde es so machen:

Aus der W. schrieb:
> Die übliche Methode ist Gleichspannungsheizung.
> Man polt den linken Kanal andersherum als den rechten Kanal
> und tauscht hin und wieder mal die Röhren.

12VAC RK-Trafo von der Stange,
zwei Brückengleichrichter, Ladeelkos und Buck-Converter
Module aus der Bucht.

LG
old.

Autor: Peter D. (peda)
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Aus der W. schrieb:
> Sieht nicht danach aus.

Daß die Anodenspannung der EL84 nur 80V klein ist, hast Du ja nicht 
rangeschrieben. Ich bin von den üblichen -200V für das Gitter der 845 
ausgegangen.

Ich hätte eh ne klassische RC-Kopplung genommen und keine komplizierte 
Trickschaltung, die nen zusätzlichen Treibertrafo benötigt.
Die -200V hätte ich im Netzteil erzeugt, man muß ja nicht unnötig 
Leistung im Kathodenwiderstand verheizen (100mA * 200V = 20W).

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Peter D. schrieb:
> Daß die Anodenspannung der EL84 nur 80V klein ist, hast Du ja nicht
> rangeschrieben.

Da ist eine asc Datei mit bei.
Bist Du zu blöd den Wert auf der X-Achse abzulesen?
Jedes Kästchen 5V.

> Ich bin von den üblichen -200V für das Gitter der 845
> ausgegangen.

Ach Du meinst tatsächlich bei 850V Betriebsspannung (steht dran)
würden am Katodenwiderstand der 845 über 200V abfallen?
Das ist wirklich dumm. Einen Blick ins Datenblatt sollte
man werfen bevor man motzt.

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Autor: Peter D. (peda)
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Aus der W. schrieb:
> Da ist eine asc Datei mit bei.
> Bist Du zu blöd den Wert auf der X-Achse abzulesen?

Ich benutze kein LTspice.
Ich sehe also nur das, was im PNG steht.


Aus der W. schrieb:
> Ach Du meinst tatsächlich bei 850V Betriebsspannung

Ich hatte gedacht, Hannes will deutlich mehr Leistung haben, als 15W. 
Sonst hätte er ja ne EL34 nehmen können.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Peter D. schrieb:
> Sonst hätte er ja ne EL34 nehmen können.

Ich habe mal für Dich im Datenblatt nachgeschaut,
weil Du dafür zu faul oder dumm bist.

Eine EL34 bringt 6W laut Datenblatt.

Autor: michael_ (Gast)
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Nö, 11W!

Autor: Dieter (Gast)
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Kommt auf die Schaltung an. Konservativ ist Klass A.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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michael_ schrieb:
> Nö, 11W!

Jetzt sach nicht, Du hast bei Pentodenschaltung gesucht.
Bist Du wirklich so ein Dummkopf?

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Autor: michael_ (Gast)
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Ich habe ins Datenblatt geschaut.
Von dieser Röhre in Triodenschaltung war keine Rede.
Nur Dummköpfe betreiben die so.

Und audiophile Bastler.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Ach so, dann bist Du noch ein Troll im Triodenendstufenthread.

Autor: Dieter (Gast)
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Und als Pentodenschaltung wären es 8W und nicht 11W bei dieser 
Anwendung. Ein Troll der noch andere noch mit Daten trollt und wenn es 
dann schief geht sich kaputt trollt.

Autor: michael_ (Gast)
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Dieter schrieb:
> Und als Pentodenschaltung wären es 8W und nicht 11W bei dieser
> Anwendung.

Nein, sondern sogar 12W.

Autor: Zeno (Gast)
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michael_ schrieb:
> Nein, sondern sogar 12W.

Was ist denn das für ein Datenblatt?

Da hat der Rg2 einen Wert von "cg 15,4pF", wenn ich das richtig lese.

Kann man diesem Datenblatt vertrauen? Also mir kommt das suspekt vor.

Da würde ich eher dem Orginal 
(https://frank.pocnet.net/sheets/010/e/EL34.pdf) von Philips vertrauen. 
Dort steht für einen Widerstand Rg2=2kOhm eine Leistung von 8W und für 
einen Widerstand Rg2=0Ohm eine Leistung von 11W.
Ich gehe mal davon aus, das der Hersteller seine Produkte kennt.

Autor: Peter D. (peda)
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Ist schon kraß, wie bei einer Triode der nutzbare Kennlinienbereich in 
den Keller geht.
Die Röhrenentwickler waren ja nicht doof. Die haben sich halt was dabei 
gedacht, das Schirmgitter einzubauen.
Die 6W Pentode EL84 schafft auch 6W NF.
Die alte 100W Triode 845 dagegen nur 30W.

Die Pentode wurde ja schon 1926 entwickelt. Vermutlich wegen der 
Lizenzkosten wurden aber weiterhin auch billige Trioden entwickelt.

Autor: Dieter (Gast)
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Bei Doppelroehren spielten auch noch andere Faktoren hinein, so dass 
Trioden doch praktischer waren.
Manchmal ist weniger dann doch mehr.

Auch damals gab es schon Werbestrategen. Die 11W sind daher eine 
ehrlichere Angabe.

Triode ist weniger Rueckwirkungsempfindlich, als Stichwort. Dazu gibt es 
einen Beitrag von Frank Kneifel bei jogis-roehrenbude.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Peter D. schrieb:
> Die Röhrenentwickler waren ja nicht doof.

Du leider schon wieder.

> Die 6W Pentode EL84 schafft auch 6W NF.
> Die alte 100W Triode 845 dagegen nur 30W.

EL84:
Die 15W Pentode schafft 6W

845:
Die 65W Triode schafft 24W

um es in Deiner Sprache zu sagen.

In Relation ist der Wirkungsgrad in etwa gleich.

LG
old.

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Autor: michael_ (Gast)
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Peter D. schrieb:
> Die Röhrenentwickler waren ja nicht doof. Die haben sich halt was dabei
> gedacht, das Schirmgitter einzubauen.

Das liegt mit am Patent.
Deshalb haben die Amis den Ausweg über die Tetrode bzw. Triode gesucht.

Autor: Peter D. (peda)
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Aus der W. schrieb:
> EL84:
> Die 15W Pentode schafft 6W

Ja, das mit den 6W war Quatsch.
Beim üblichen Arbeitspunkt sind es 250V * 48mA = 12W.

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Peter D. schrieb:
> Beim üblichen Arbeitspunkt sind es 250V * 48mA = 12W.

(50,5mA+11mA)*250V = 15,4W

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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Peter D. schrieb:
> Wie ist denn der
> Frequenzgang dieser als Trafo mißbrauchten Drossel?

Habe mal für Dich bei Lundahl gesucht:
https://www.lundahltransformers.com/wp-content/uploads/datasheets/1621.pdf
Der dürfte sich auch für die E88CC Ausführung dort
Beitrag "ECC83, ECC88, 845 Schema"
gut eignen. Es gibt noch weitere Ausführungen
und diese Firma liefert. :)

Beitrag "[S] Mittenangezapfte Drossel,Trafo, Übertrager für Röhrenverstärker"

LG
old.

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Autor: Peter D. (peda)
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Aus der W. schrieb:
> (50,5mA+11mA)*250V = 15,4W

Stimmt, das Schirmgitter heizt ja auch + 4,8W Filament sinds fast 20W 
Abwärme. Ist schon sehr lange her, daß ich mal was mit Röhren gemacht 
habe.

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