Hi,
Here is an issue need to confirm with you.
Should we fabricate these holes an plated holes or non-plated through
holes?
If plated holes, they will be tined and opening.
Please kindly check it.
äääh. WAT?
Exportiert sind die Bohrlöcher im Excellon-Format. Gerber Export der
Bohrlöcher bietet mein Sprint mir nicht an, falls es sowas überhaupt
gibt.
Ca. 50% der Bohrlöcher sind durchkontaktiert, die anderen nicht.
Also was wollen die jetzt von mir?
Die Fragen ob die Löcher Durchkontaktierungen sind (Kupfer auf der
Innenseite des Loches) oder einfach nur Löcher.
Vermutet sind deine Daten nicht eindeutig.
Die wollen halt sichergehen, was ja bei einer solchen Massenfertigung
ein aufmerksamer Service ist. Du hast ja sicher ein in Bild dazu, evtl
im Portal. Schau es dir an und bestätige, dass die non-plated sein
sollen. So eine Frage hatte ich auch schon mal. Normalerweise gilt PTH,
wenn Kupfer drum herum ist und NPTH wenn die Bohrung nicht im Kupfer
steht. Manchmal ist das aber grenzwertig, dann fragen die halt.
Hans schrieb:> Exportiert sind die Bohrlöcher im Excellon-Format.
[...]
> Ca. 50% der Bohrlöcher sind durchkontaktiert, die anderen nicht.
Und wie soll unterschieden werden ob ein konkretes der Löcher nun
durchkontaktiert sein soll oder nicht?
Normalerweise exportiert man in solchen Fällen dann 2
Excellon-Bohrdateien. Eine für die durchkontaktierten Löcher, eine für
die nicht durchkontaktierten Löcher.
Gerd E. schrieb:> Normalerweise exportiert man in solchen Fällen dann 2> Excellon-Bohrdateien. Eine für die durchkontaktierten Löcher, eine für> die nicht durchkontaktierten Löcher.
Ist das so üblich? Deshalb frage ich. Eigentlich sollten die ja keine
Rückfragen haben, wenn man es richtig gemacht hat, also gehe ich davon
aus, dass ich was beim Export falsch gemacht habe.
Hans schrieb:> Gerd E. schrieb:>> Normalerweise exportiert man in solchen Fällen dann 2>> Excellon-Bohrdateien. Eine für die durchkontaktierten Löcher, eine für>> die nicht durchkontaktierten Löcher.>> Ist das so üblich?
Wenn man es eindeutig haben will, dann ja.
Man kann mit Heuristiken anhand der Kupferdaten raten was
durchkontaktiert sein soll und was nicht. Aber das funktioniert nicht in
allen Fällen.
Die Lösung mit 2 verschiedenen Dateien ist daher zu bevorzugen.
OK ich habe es neu gemacht und denen geschickt.
Kann es sein, dass Gerber und Excellon so alt und historisch gewachsen
sind, dass man eigentlich den ganzen Datenaustausch mal neu erfinden
müsste?
Hans schrieb:> Ist das so üblich?
Niemand ausser dem Layouter kann wissen, welche Löcher dk sind und
welche ndk, es ist also ja keine Zumutung das auch anzugeben.
Hans schrieb:> Eigentlich sollten die ja keine> Rückfragen haben
Die könnten sicherheitshalber alles durchkontaktieren, aber das ist für
Befestigungslöcher u.ä. technisch nicht erwünscht. Die Rückfrage ist ein
Zeichen für guten Service, auch wenn das manchem auf die Nerven geht.
Georg
Moin,
Hans schrieb:> Ist mein erstes Board nach all dem Selberätzen.
Aber dann ist der Titel doch etwas daneben gewaehlt, denn es liegt ja
nicht am "China Englisch", sondern daran, dass du nicht die noetigen
Unterlagen geliefert hast. Und der Platinenfertiger aus Freundlichkeit
nochmal nachfragt, in durchaus ueblichem und verstaendlichen Englisch.
Gruss
WK
Hans schrieb:> Kann es sein, dass Gerber und Excellon so alt und historisch gewachsen> sind, dass man eigentlich den ganzen Datenaustausch mal neu erfinden> müsste?
Es wurden schon hunderte Millionen von Designs mit dem Gerber-Format
erfolgreich produziert und geschätzt werden immer noch 90% der
Neu-Designs in dem Format zum Boardhersteller geschickt. Die restlichen
10% teilen sich ODB++ und IPC2581.
Hallo Hans.
Hans schrieb:> OK ich habe es neu gemacht und denen geschickt.
Und jetzt mit zwei eindeutig benannten Excellon files?
> Kann es sein, dass Gerber und Excellon so alt und historisch gewachsen> sind, dass man eigentlich den ganzen Datenaustausch mal neu erfinden> müsste?
Alt und historisch gewachsen schon.
Aber "neu erfinden" ist so eine Sache.....
Gerber wird eigentlich ständig weiterentwickelt, sowie es die sich
ändernden Anforderungen verlangen. Es gibt darum ja auch "extendet
Gerber" und "Gerber Version 2 (X2)".
Es gibt andere konkurierende Formate, die sich aber nur in engen
Umfeldern bewährt haben, oder aber überhaupt nicht. Gerade die
scheinbare "primitivität" von Gerber ist genaugenommen dessen großer
Vorteil als verbreitetes Austauschformat.
Siehe: https://www.mikrocontroller.net/articles/Gerber-Tools
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Hans schrieb:> Kann es sein, dass Gerber und Excellon so alt und historisch gewachsen> sind, dass man eigentlich den ganzen Datenaustausch mal neu erfinden> müsste?
Das sind Maschinenformate. Gerber beschreibt die Bahnen eines
Fotoplotters oder einer Fräse (dann heisst es "G-Code", Gerber-Code),
Excellon enthält Koordinaten für einen Bohrautomaten. Diese Dateien
definieren direkt die einzelnen Produktionsschritte, entsprechend gibt
es für jeden Schritt eine. Beim Bohren halt einmal für den ersten
Bohrgang vor dem Kupfer und einmal für den zweiten Bohrgang hinterher.
Der zweite Bohrgang liefert die nicht durchkontaktierten Löcher.
Es gab mit dem ODB++-Format mal den Ansatz, die Leiterplatte
Tool-unabhängig als Objekt zu beschreiben. Die Maschinendaten sollte
sich Leiterplattenhersteller und Bestücker dann selber daraus
generieren. Hat sich allerdings nicht durchgesetzt, da man mit diesem
Format quasi das komplette Design aus der Hand gibt.