Markus F. schrieb:> i2c Master. Der sollte das> können.
Das ist aber noch nicht alles. Der I2C-Master ist nur der
Low-level-Teil. Man braucht noch einen Controller, der die
Kopieroperation steuert und der zum restlichen Bussystem passt.
Ob es das fertig irgendwo gibt, ist fraglich, dürfte aber andererseits
kein Hexenwerk sein.
>Man braucht noch einen Controller,
Ich glaube, ihr denkt zu umständlich. Die Timing Digramme des EEPROMs
sind so einfach, dass man das ganze wahrscheinlich in 30-40 Luts bekommt
( Protokoll + Ram Access )
Wenn du das EEPROM immer nur komplett lesen und niemals schreiben
willst, kannst du den sequential read mode verwenden. Ja, dann wirds
sehr einfach. Wieviele LUTs man dafür braucht, hängt von der
Implementierung und vom FPGA ab.
Markus schrieb:> Ich glaube, ihr denkt zu umständlich
Eher pragmatisch, eine Soft CPU spart dir eine Menge Zeit und die
Wiederverwertbarkeit ist höher, insbes. wenn die Projekte komplex
werden.
Andi schrieb:> eine Soft CPU spart dir eine Menge Zeit
Naja, es kann aber auch erstmal ein Menge Zeit kosten, so eine Soft-CPU
richtig zum fliegen zu bekommen...
Duke
Mit Controller meinte ich keine CPU, sondern eine Statemachine mit dem
notwenigen Zeugs drumherum. Das sollte in 3-4 Tagen entwickelt sein für
diesen Anwendungsfall.
Hallo Markus,
Markus schrieb:> Gibt es irgendwo einen Treiber für ein I2C-EEPROM wie z.B. das 24AA64 in> VHDL?
Geht es ausschließlich um das kopieren EEPROM->RAM? Wenn ja folgenden
Vorschlag:
1) I2C Master von OpenCores ziehen (https://opencores.org/projects/i2c)
2) Wegschmeißen des Wishbone Registersatzes, und dann hängst du dich mit
deiner FSM daran.
3) FSM implementiert Befehlssatz zum Auslesen des EEPROMs
4a) Spezialfälle mit ACK/NCK berücksichtigen, damit sich die FSM nicht
verhängt, und schon kannst du das ganze kopieren.
Ich hatte mal ein System geschrieben, das den EEPROM in ein paralleles
IF im FPGA umwandeltet.
Viele Grüße,
Andreas
>Wenn ja folgenden Vorschlag:
Danke für den Vorschlag.
Mir geht es darum, möglichst wenig Resourcen des FPGAs zu verbrauchen,
deshalb denke ich, dass man so was eher "from Scratch" machen muss,
sonst kommt man nicht auf die optimale Lösung.
Vancouver schrieb:> Mit Controller meinte ich keine CPU, sondern eine Statemachine mit dem> notwenigen Zeugs drumherum. Das sollte in 3-4 Tagen entwickelt sein für> diesen Anwendungsfall.
Braucht nur eine FSM, die eine ADR lädt, eine Schleife, R,W und
eventuell Sprünge kann.
Sowas gibt es aber auch in den meisten Abteilungen schon, weil alle die
gleichen Probleme haben.