Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Charlieplexing mit 72 LED und 9 PIN - ich bin an meinen Grenzen


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Heinz Z. (zumselheinz)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Guten Abend,
ich habe eine Charlieplexing Schaltung mit 4 RGB LED also 12 LED an 4 
Arduino PIN fertig gemacht und die läuft auch. Grundlage war eine gute 
bebilderte Darstellung im www, welche ich ähnlich nachgebaut habe, 
ebenso habe ich einen fertigen Code/Sketch gefunden, in welchem ich nur 
die PIN Nummern verändert habe, und läuft auch. Ich habe ein kurzes 
Video mal hochgeladen, kann man sich unter dem Link ansehen. Dort ist 
auch das "Projekt" zu sehen, an welchem ich gerade baue und wofür ich 
diese 72 LED zum leuchten bringen möchte, vielleicht werden es ja auch 
noch mehr, wenn ich diese "Zauberei" verstanden habe.

https://videobin.org/+10py/16dv.ogg

Nun zu meinem Anliegen. Ich habe versucht, im www rauszubekommen, wie 
das mit dem Charlieplexing praktisch funktioniert um diese Schaltung mit 
72 LED selbst zu erstellen, mit dem Highlight, mit einem Drehregler die 
Blinkgeschwindigkeit zu verändern. Das übersteigt mein Verständnis, mit 
den ganzen Zeichnungen, welche man da so sieht, dann das schlecht 
übersetzte deutsch in vielen Beiträgen, welche man über google findet, 
es ist für mich nichts halbes und ganzes, und mit Elektronik englisch 
habe ich es wirklich nicht so. Ich arbeite immer nach learning by doing, 
Theorie fällt mir schwer. Ich bin gelernter Metaller, einen 50ger 
Spiralbohrer anschleifen kann man auch nicht über Internet lernen, das 
muß man machen und ein Gefühl für entwickeln, dann entwickelt sich auch 
das Verständnis dafür, warum wieso....

Ich habe jetzt eine 2. Platine mit den 24 RGB LED (gemeinsame Kathode) 
also gesamt 72 LED aufgebaut und habe schon mal an jeder Kathode ein 
Kabel angebracht. Ich weiß auch das ich 9 Widerstände benötige, habe 
zunächst 220 Ohm gewählt, kann ich ja immer noch ändern, aber die 
sollten ja erstmal gehen.

Ich würde mich freuen, wenn hier jemand im Forum ist, der mich bei 
diesem Vorhaben unterstützt und mich gleichzeitig dem Thema 
Charlieplexing näher bringt.
Gern fang ich auch mit 2 LED an, um das ganze zu kapieren, nur, es wäre 
gut wenn mir denn jemand auch erklärt warum das so ist und nicht so. An 
Hardware habe ich alle notwendigen Sachen, denke ich jedenfalls.

Sollte ich hier falsch sein mit meinem Anliegen, sagt es mir bitte, oder 
wenn meine Bitte zu weit geht........
Vielen Dank

von g457 (Gast)


Lesenswert?

[0] beschreibt Charlieplexing ganz gut. Du wirst aber einen 10. Pin oder 
mehr RGB-Leds brauchen (oder nicht alle Leds ansteuern können).

HTH

[0] https://en.wikipedia.org/wiki/Charlieplexing

von Dergute W. (derguteweka)


Lesenswert?

Moin,

Hm, ich weiss jetzt nicht wirklich, wo genau dein Problem ist, aber ich 
hatte hier mal ein 3x4 charlieplexing in einem Schaltplan als Matrix 
gezeichnet:

Beitrag "VU-Meter mit Attiny13a statt LM3916"

Das musst du halt entsprechend erweitern, damit du auf deine 72 LEDs 
kommst.
Oder klemmts bei dir an der Software? - da ist 72 = 8x9 natuerlich ein 
bissl bloed, weil 9 bit grad nicht mehr in ein Byte passt...


Gruss
WK

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Das Prinzip beim Charlieplexing ist, dass du „jeder mit jedem“ spielst 
und dabei ausnutzt, dass die Pins eines Controllers nicht nur high oder 
low, sondern auch passiv (floating / input) sein können, sodass ein 
entsprechend angesteuerter Pin gerade nicht in das Geschehen eingreift. 
Damit kannst du nun auch jedes Pinpaar mit 2 LEDs versehen, die 
antiparallel sind. Die erste leuchtet dann bei der Kombination 
"high-low", die entgegengesetzte bei "low-high".

Nachteilig bei Charlieplexing im Vergleich zu klassischem Multiplexing 
ist, dass die Einschaltdauer einer einzelnen LED nur noch sehr kurz ist, 
wenn man eine große Matrix hat. Dadurch müsste man den Impulsstrom 
während dieser Zeit sehr hoch treiben, aber dem sind Grenzen gesetzt 1.) 
durch die maximal zulässige Impulsbelastung der LED selbst und 2.) durch 
die nur endliche Stromergiebigkeit der Ausgänge des verwendeten 
Controllers. Für so eine große Matrix wirst du mit deinen 
vergleichsweise großen Widerständen nur noch eine sehr geringe 
Helligkeit erzielen können.

Wenn du nun auch noch nur einen Strombegrenzungswiderstand pro Pin 
vorsehen willst (statt einen pro LED), hast du überdies noch das 
Problem, dass bei einer RGB-LED die Flussspannung der einzelnen 
Komponenten extrem unterschiedlich sind, sodass insbesondere die blauen 
LEDs viel weniger Strom erhalten werden als die roten oder grünen.

Prinzipiell könnte man mit 9 Ausgängen tatsächlich 72 LEDs ansteuern, 
allerdings müsste man dafür die Pins frei verfügbar haben. Bei dir haben 
allerdings immer drei LEDs eine gemeinsame Katode und müssen daher an 
den gleichen Pin angeschlossen werden. Daher denke ich, dass du deine 24 
RGB-LEDs nicht auf diese Weise angeschlossen bekommst, denn es ist 
unmöglich, an einen Pin acht Katoden (für die anderen 8 Pins) zu 
verdrahten, da du nur 6 oder 9 Katoden dort anschließen könntest.

von Peter D. (peda)


Lesenswert?

Charlieplexing benötigt spezielle Treiber-ICs, die Konstantstromausgänge 
in der einen Richtung und Spannungsausgänge in der anderen Richtung 
haben.
Eine große Anzahl LEDs kannst Du eh nicht mehr mit dem MC direkt 
treiben. Du benötigts Treiber-ICs oder Transistoren. Z.B. der MAX6950 
kann bis zu 400mA treiben.
https://www.maximintegrated.com/en/products/power/display-power-control/MAX6950.html

Ohne diese Treiber-IC hat Charlieplexing keinerlei Vorteile gegenüber 
einfachem Multiplexing, sondern nur die Nachteile der komplizierteren 
Programmierung und des komplizierterem Routing.

von Heinz Z. (zumselheinz)


Lesenswert?

Vielen Dank, das mein Beitrag gelesen wurde und auch jemand
geantwortet hat.
Das ich jetzt RGB LED für mein Projekt verwende, ist dem geschuldet, das 
ich davon 200 Dinger liegen habe und diese verarbeiten möchte. Zukünftig 
werde ich nur noch Neopixel LED verwenden, weil das mit der Ansteuerung 
unkomplizierter ist, denke ich jedenfalls.
Was habe ich jetzt zur Fertigstellung meines Projektes aus den Feddbacks
gelernt?

@Jörg W. - Vielen Dank

"Prinzipiell könnte man mit 9 Ausgängen tatsächlich 72 LEDs 
ansteuern..."
- das habe ich eigentlich gehofft und das gibt mir auch den Antrieb 
weiter zu machen. Und der Arduino UNO/NANO/MICRO hat ja, nach meinem 
Verständnis, 9 freie PIN, um die 72 LED anzusteuern. Meine Widerstände, 
kann ich ja kleiner wählen, das habe ich in meinem Eingangspost 
geschrieben, das ist mir bekannt, das merke ich ja wenn die LED nicht 
mehr hell genug sind. Neu war für mich jetzt der Begriff Flußspannung, 
das das die Ursache ist, wenn man einen Widerstand an die Katode einer 
RGB LED macht, das die Farben
unterschiedlich hell leuchten und das man dies mit einem Widerstand an 
jeder Anode umgehen könnte - will ich aber nicht, ist für das Projekt 
auch nicht notwendig, es ist nur eine Bastelei, ich will damit keinen 
Preis für gleichmäßige Helligkeit gewinnen. Das Charlieplexing Nachteile 
hat, davon gehe ich mal aus, es ist aber, immer ausgehend von meinem 
Wissensstand der ganzen Materie, für mich die Möglichkeit, ohne viel 
Materialaufwand, die gewünschte Anzahl LED zum leuchten und blinken zu 
bringen.


@g457

auch Danke, aber Englisch. Ich übersetze mir das mal mit google und 
werde sehen ob ich für mich neue Erkenntnisse entnehmen kann. Das mit 
den 10 PIN kapier ich jetzt gerade nicht, ignoriere ich jetzt im Moment 
aber mal, weil ich keinen Zusammenhang mit der Realisierung meines 
Projektes erkennen kann. Es wäre jetzt ein leichtes, noch zusätzliche 
LED rein zu nageln, sehe ich aber gerade keine Notwendigkeit.


@Dergute W.

ebenso ein Danke. Mein Problem ist, das ich Charlieplexing richtig cool
finde, aber ich einfach nicht verstehe wie ich verdrahten muß....
z.B. (das ist jetzt nur ausgedacht) von PIN 8 zu Katode von LED 3, von
Anode LED 8 zu Anode LED 65, von Anode LED 65 zu Anode LED 34, von PIN 3 
zu Widerstand 9 usw. oder so ähnlich - so wird ja sowas im Prinzip 
gemacht, nur eine spezielle Anleitung zur Verdrahtung von 5 oder 6 oder 
7 oder 60 LED kann ich nicht finden - ebenso wenig finde ich auch keine 
Anleitung/Lehrmittel wie ich es erlernen könnte eine solche Anleitung zu 
erstellen oder ein Verständnis dafür zu entwickeln. Arduino Kochbuch ist 
auch wieder zu speziell - habe ich reingeschaut. VU-Meter - wenn eine 
Lichtorgel damit gemeint ist - habe ich mit einem MSGEQ7 und mit Mosfets 
geübt und hinbekommen, da was zu basteln steht mittelfristig bei mir im 
Plan.


@Peter D.

auch vielen Dank, nur ich wollte auf Treiber IC verzichten. Ich denke 
doch,
das ich die von mir gewünschte Anzahl LED mit dem Arduino steuern kann, 
bitte, ich bin nicht beratungsresistent, aber hier ist mein 
"Forschungsdrang" größer und ich möchte diese Erkenntnis, wenn, dann 
auch selbst gewinnen und nicht, weil zugerufen, übernehmen.


Natürlich weiß ich auch, das man eine Lösung mit Shift Register finden
könnte oder mit einem MAX6950, nur das möchte ich nicht. Meine Gedanken 
gehen auch zu einem LOL Shield, bei Ali Express für 3€, ist alles auf 
einer Platine, müssen nur noch die Drähte gelötet werden. Mein Ziel ist 
es nicht, unbedingt die optimalste und effizienteste Lösung zu finden. 
Die harte Tour wäre, ich nehme einfach weitere 5 Arduino, laß jeden 
davon ebenso 12 LED steuern (die Lösung habe ich ja), dann sind auch 
alle gewünschten 72 in Betrieb.  Das was ich mir da zusammengebastelt 
habe, soll einfach nur leuchten und blinken und fertig. Das "Kunstwerk" 
muß zum Schluß in seiner Gesamtheit betrachtet werden, und da sind die 
Blinkeffekte "nur" wichtiges Beiwerk.


Ich frage jetzt einfach nochmal, ausgehend davon das ich mit 4 PIN
schon 12 LED am blinken habe.


Wie muß ich verkabeln, wenn ich auf 5, 6, 7, 8 oder 9 PIN erweitern
möchte?


Gibt es da ein Prinzip oder eine Regel, welche ich bei der Verkabelung
von weiteren PIN einfach fortführen muß, oder wie läuft das?

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


Lesenswert?

Heinz Z. schrieb:
> auch Danke, aber Englisch. Ich übersetze mir das mal mit google

übersetze es mit www.deepl.com, da kommen möglicherweise besser lesbare 
Texte raus.

von Peter D. (peda)


Lesenswert?

Heinz Z. schrieb:
> Meine Widerstände,
> kann ich ja kleiner wählen

Das ändert aber nichts an der Strombelastbarkeit der Ausgangspins.
Der AVR ist mit max 40mA angegeben. Leuchten all 9 LEDs einer Zeile, 
dürfen nur je 40mA/9=4,4mA fließen. Durch das Multiplexen leuchtet jede 
LED aber nur 1/8 der Zeit, d.h. effektiv leuchten sie mit 4,4mA/8=550µA.
Als Bastler kann man die 40mA noch leicht überschreiten. Wenns dem AVR 
zuviel wird, steigt der magische Rauch auf.

Die zuverlässige Lösung wäre daher ein konventionelles Multiplex mit 2* 
74HC595 und je 8 pnp und 9 npn dahinter. Das kostet dann 3 Ausgänge des 
Arduino + 1 Ausgang für die 9. Spalte = 4 Pins gesamt.

von Veit D. (devil-elec)


Lesenswert?

Hallo,

einmal laut Gedacht. Könnte man nicht 3 Stück MAX7219 verwenden? Je 
einer für eine Farbe der RGB Leds. Einschränkung wäre 64 Leds oder man 
nimmt 6 Stück.

: Bearbeitet durch User
von Heinz Z. (zumselheinz)


Lesenswert?

@Veit D.
Danke, na klar geht auch das. Mit geht es aber nicht um Alternativen zu 
meinem Vorhaben. Für mich steht eine Realisierung mit Charlieplexing im 
Vordergrund, nichts anderes.

@Peter D.
Danke für die Ergänzung wegen dem Übersetzen aus dem Englisch.
Natürlich sind die 74HC595 mit Mosfets dahinter eine sehr zuverlässige 
Lösung, da habe ich keine 2. Meinung. Ich habe wohl noch 100 IRFZ44 
(glaube ich - auf jeden Fall welche, die der Arduino nauch ansteuern 
kann) liegen, das wäre aber dann ein Plan B. Mein Drang geht aber immer 
noch dahin, mit "einfachem" Charlieplexing eine Lösung zu finden. Es 
sollen in meinem Projekt nicht 9 LED auf einmal leuchten oder was weiß 
ich. Meine "Lichtkomposition" sieht vor, das immer nur eine LED (ich 
habe in jeder kleinen Röhre 3 LED parallel verbunden - mit einem 
gemeinsamen Anschluß - das sollte jetzt aber wohl kein Problem 
darstellen) leuchtet und dann die nächste und dann wieder die nächste, 
so wie in meinem hochgeladenen Video, wo es mit 12 LED (in jeder Röhre 
ist praktisch 1 RGB LED, auch wenn 3 parallel zusammengeschaltet sind) 
schon wunderbar funktioniert. Als Gimmick hätte ich nur gern einen 
Drehregler, mit welchem ich die Pause vom Leuchten der einen LED zum 
Leuchten der nächsten LED verändern kann.


Und diese einfache Lösung mit den 72 LED soll mit Charlieplexing nicht 
hinzubekommen sein? Glaube ich nicht.

von Peter D. (peda)


Lesenswert?

Wenn immer nur eine LED leuchten soll, dann muß man nicht multiplexen, 
sondern nur umschalten, d.h. statisch ansteuern. Dann sollte der AVR den 
Strom schaffen.

von Jason (Gast)


Lesenswert?

Peter D. schrieb:

> Charlieplexing benötigt spezielle Treiber-ICs, ...

Als allgemeine Aussage ist das falsch.

von Veit D. (devil-elec)


Lesenswert?

Hallo,

wenn du nicht im eigentlichen Sinne multiplexen möchtest und immer nur 
eine LED leuchten soll, dann möchtest du mit Charliplexing einfach nur 
Pins einsparen. Soweit dürfte das nun klar sein. Jetzt wäre die Frage 
nach all den Antworten zum Thema ob das Prinzip von Charliplexing nun 
klar ist oder noch nicht.

von c-hater (Gast)


Lesenswert?

Heinz Z. schrieb:

> Und diese einfache Lösung mit den 72 LED soll mit Charlieplexing nicht
> hinzubekommen sein? Glaube ich nicht.

Jedenfalls nicht so, wie geplant. Du brauchst statt 9 Widerständen 72 
und statt 9 Pins 10.

Warum das beides im Falle von RGB-LEDs mit einer gemeinsamen Elektrode 
so ist, wie es ist, hat dir Jörg W. etliche Postings höher zu erklären 
versucht. Auch im nochmal ein Stück höher verlinkten Wikipedia-Artikel 
ist zumindest die Widerstands-Thematik ebenfalls erklärt.

Du bist offensichtlich 100% lernresistent...

von Heinz Z. (zumselheinz)


Lesenswert?

@Peter D.
"Wenn immer nur eine LED leuchten soll, dann muß man nicht multiplexen,
sondern nur umschalten, d.h. statisch ansteuern. Dann sollte der AVR den
Strom schaffen."
-das ist mir von vorn herein klar gewesen, sonst wäre ich nicht so 
hinter dem Charlieplexing her.


@Veit D.
Danke, gute Frage.
Das Prinzip, wie das in meinem "Projekt" funktionieren könnte, ist mir 
absolut klar, auch klar ist mir, das dies umsetzbar ist. Nur mir ist 
nicht klar, wie ich die Drähte ziehen/löten/anklemmen muß. Wie ich 
weiter oben schon einmal beschrieben habe......


Achtung Wiederholung:
"Mein Problem ist, das ich Charlieplexing richtig cool
finde, aber ich einfach nicht verstehe wie ich verdrahten muß....
z.B. (das ist jetzt nur ausgedacht) von PIN 8 zu Katode von LED 3, von
Anode LED 8 zu Anode LED 65, von Anode LED 65 zu Anode LED 34, von PIN 3
zu Widerstand 9 usw. oder so ähnlich - so wird ja sowas im Prinzip
gemacht, nur eine spezielle Anleitung zur Verdrahtung von 5 oder 6 oder
7 oder 60 LED kann ich nicht finden - ebenso wenig finde ich auch keine
Anleitung/Lehrmittel wie ich es erlernen könnte eine solche Anleitung zu
erstellen oder ein Verständnis dafür zu entwickeln."


Meine Wunsch- oder Traumvorstellung wäre, wenn irgendwo steht:
(Das folgende ist jetzt nur fiktiv, bitte nicht auf Richtigkeit checken)

Charlieplexing mit 2 RGB LED:
1. Draht vom Arduino PIN 3 bis/oder 17 zum Widerstand

2. Draht vom Widerstand zu LED 1 Anode 1

3. Draht von LED 1 Katode zu LED 2 Katode

4. Draht von LED 2 Anode 3 zu LED 1 Anode 2
usw.

5. Wenn jetzt Charlieplexing auf 3 LED erweitert werden soll, ist es 
besser den Draht vom Arduino zuerst zur Anode 1 von LED 1 zu verbinden, 
weil damit erreicht wird, das.........oder damit vermieden wird.......
.
.
.
.
.
98. bei Charlieplexing von 72 RGB LED kommt das Kabel vom Arduino zuerst 
in die Katode von LED 59, weil.............


Und wenn das so ist, dann lerne ich auch dabei und verinnerliche das, 
bei vernünftigen Youtube Videos kann man ja auch lernen, habe ich auch 
schon gemacht. Aber für Charlieplexing gibt es nichts, oder ich habe es 
noch nicht gefunden. Dafür habe ich ja hier mal in das Forum 
geschrieben. Einen richtigen Schub hat das allerdings noch nicht 
gebracht.



@c-hater
Gut, wenn der Eindruck "lernresistent" entsteht, dann ist das so. Ich 
denke ich habe versucht zu erklären wie ich lernen kann, und wie nicht. 
Wenn das akzeptiert wird, habe ich auch Verständnis dafür, wenn jemand 
meint, das ich eine solche gewünschte Lösung hier nicht bekommen könnte. 
Das ist dann eben auch so. Lösungsorientierter wäre es allerdings 
gewesen, wenn Sie mir die Verdrahtung von Ihrem Vorschlag mit 72 
Widerständen und 10 PIN nachvollziehbar aufgezeigt hätten.

: Bearbeitet durch User
von c-hater (Gast)


Lesenswert?

Heinz Z. schrieb:

> Meine Wunsch- oder Traumvorstellung wäre, wenn irgendwo steht:
> (Das folgende ist jetzt nur fiktiv, bitte nicht auf Richtigkeit checken)
>
> Charlieplexing mit 2 RGB LED:
> 1. Draht vom Arduino PIN 3 bis/oder 17 zum Widerstand
>
> 2. Draht vom Widerstand zu LED 1 Anode 1
>
> 3. Draht von LED 1 Katode zu LED 2 Katode
>
> 4. Draht von LED 2 Anode 3 zu LED 1 Anode 2
> usw.
>
> 5. Wenn jetzt Charlieplexing auf 3 LED erweitert werden soll, ist es
> besser den Draht vom Arduino zuerst zur Anode 1 von LED 1 zu verbinden,
> weil damit erreicht wird, das.........oder damit vermieden wird.......
> .
> .
> .
> .
> .
> 98. bei Charlieplexing von 72 RGB LED kommt das Kabel vom Arduino zuerst
> in die Katode von LED 59, weil.............

Das wäre "Malen nach Zahlen". Das ist das letzte Mittel, überhaupt 
irgendwas gebacken zu bekommen, wenn man unfähig/unwillig ist, die 
grundsätzliche Funktionsweise einer Sache zu verstehen.

Weil: wenn man die verstanden hat, ist es absolut kein Problem, die 
Erweiterung von 6 LEDs auf 12 alleine hinzubekommen und natürlich auch 
alle weiteren. Außerdem stellt es dann kein Problem mehr dar, auch die 
Sache mit den Widerständen zu begreifen und die Einschränkungen, die 
dadurch entstehen, dass bei RGB-LEDs sich drei LEDs eine Elektrode 
teilen.

von Heinz Z. (zumselheinz)


Lesenswert?

Vielen Dank an alle welche mir hier freundlich geantwortet und eine 
Hilfestellung versucht haben.

Ich möchte mein Anliegen hiermit als erledigt erklären.

von Veit D. (devil-elec)


Lesenswert?

Hallo,

vielleicht hilft dir der Link zum Verständnis.
https://www.stuffandymakes.com/blog/2013/04/29/charlieplexing-leds-with-an-avr-atmega328
Aber Achtung, in den Schaltplänen fehlen die Widerstände!
Aber das Prinzip sollte klar werden.
Oder googelst weiter mit "avr charlieplexing".

von Dergute W. (derguteweka)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Moin,

Doktor Copy und Mister Paste waren da...

Gruss
WK

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Dergute W. schrieb:

> Doktor Copy und Mister Paste waren da...

Nun versuche mal, das so zu zeichnen, dass du immer drei LEDs mit 
gemeinsamer Katode zusammen gruppierst … danach sollte klar sein, was 
ich oben geschrieben habe: geht einfach nicht. Man kann zwar 
(theoretisch) 72 LEDs mit Charlieplexing ansteuern, aber eben nicht 24 
RGB-LEDs mit gemeinsamer Katode.

von Dergute W. (derguteweka)


Angehängte Dateien:

Lesenswert?

Jörg W. schrieb:
> Nun versuche mal, das so zu zeichnen,

Nagut, <schnauf> ;-)

Sicherheitshalber sag' ich mal dazu, dass man bei den dann 
ueberzaehligen LEDs (>72) auch hergehen kann und z.b. mittels Edding 
oder PKW-Unterbodenschutz die Leuchtkraft so limitiern, dass sie nicht 
mehr stoert.
Jaa, ich weiss, jetzt braucht man ploetzlich 10 Leitungen <quengel> Das 
ist ja eine mehr, womoeglich passts jetzt nicht mehr an den uC...

Gruss
WK

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


Lesenswert?

Dergute W. schrieb:
> Das ist ja eine mehr, womoeglich passts jetzt nicht mehr an den uC

Ja, offenbar, er schrieb irgendwas von 9 vorhandenen Ausgängen.

Wenn man 10 Pins hat, funktioniert es, klar.

von Heinz Z. (zumselheinz)


Lesenswert?

Vielen Dank für den Input.
Ich werde das jetzt mal verarbeiten, begonnen habe ich mit dem Wiki 
Artikel, und bin, schätze ich so ein, auf einem guten Weg. So eine 
Zeichnung muß ich immer gleich auf dem Steckbrett machen. Dauert alles 
nur ein wenig.
Über meinen Fortschritt gebe ich dann Feedback.

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.