mikrocontroller.net

Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Personaldienstleister, Arbeitnehmerüberlassung, "Sklavenhandel"


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
Autor: Felix (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Leutz,
könnt ihr mir Klarheit verschaffen über die Unterschiede der im Betreff 
genannten Beschäftigungsverhältnisse? Sehr wahrscheinlich bringe ich 
einiges durcheinander, also bitte nicht gleich schlagen.

Ich werde bald meinen Master (Maschinenbau) mit eher mittelmäßigem 
Ergebnis abschließen und fürchte, dass ich nicht direkt im Konzern 
unterkomme, sondern erstmal an eine Form der Arbeitnehmerüberlassung 
gerate.

Zeitarbeit wird ja häufig auch als "Sklavenhandel" bezeichnet. Klar ist 
es nicht schön, wenn man alle paar Wochen am anderen Ende von 
Deutschland eingesetzt wird und auch schlechter bezahlt ist als die 
Festangestellten. Doch imho wird man ja auch weiter bezahlt, wenn gerade 
keine Aufgabe vorhanden ist, man also Däumchen dreht, und Wohnungen 
werden jeweils gestellt, wenn man nicht gerade in der Heimatstadt 
beauftragt ist.

Wenn ich mit diesen Bedingungen leben kann, was sind die gravierensten 
Nachteile, die ich noch nicht genannt habe?

Und worin unterscheiden sich die verschiedenen Formen? Oder ist 
Personaldienstleistung=Arbeitnehmerüberlassung=Zeitarbeit alles exakt 
das selbe?

Ferchau ist doch ein Ingenieursdienstleister, und soweit ich es 
mitbekomme, sind dort einige ehemalige Studenten recht zufrieden. Fällt 
Ferchau auch in diesen Bereich, oder unterscheidet es sich positiv von 
anderen (wenn ja, inwiefern)?

Besten Dank
Felix

Autor: Deca Durabolin (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
einmal drin lassen sie dich nicht mehr raus.du hast zero erfahrung und 
bist manipulierbar. lieber h4/schwarz auf baustelle als sklavenbude...

Autor: Sebastian S. (amateur)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Habe ich das gleiche nicht schon - mit anderen Worten - 99-mal gelesen?

Im Westen nichts Neues!

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> Ferchau ist doch ein Ingenieursdienstleister, und soweit ich es
> mitbekomme, sind dort einige ehemalige Studenten recht zufrieden.

Wie bitte? Wo willst du das denn gehört oder gelesen haben? Hier im 
Forum jedenfalls ganz sicher nicht.

Autor: Marius (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:

> Wenn ich mit diesen Bedingungen leben kann, was sind die gravierensten
> Nachteile, die ich noch nicht genannt habe?

Das kann man so pauschal nicht sagen. Viele übersehen halt, das der sehr 
exportorientierten Deutschen Wirtschaft deutlich schwerere Zeiten 
bevorstehen als anderen Ländern. Hinzu kommen in Deutschland die 
schlechte Demographie, ungebildete Migration und geringe Vermögen. 
Deutschland ist kein reiches Land und wird bald merklich absteigen. Wenn 
man in einem solchen Szenario nicht schnell in einen Konzern unterkommt, 
indem man einen sicheren Job hat, eine gute Betriebsrente und mindestens 
die 80k damit man an der GRV Grenze das Maximum aus der Rente holt wird 
es im Alter sehr ungemütlich.

Ob Ferchau ein Unternehmen ist, was dir das auf dauer bieten kann ist 
sehr fraglich. Es kann dir maximal die Perspektive hierzu bieten. Aber 
Achtung, die Wirtschaft kühlt sich gerade merklich ab, die Notenbanken 
haben keine Munition zum gegensteuern, das wird man gerade bei Ferchau 
auch schnell merken. Bei BMW gibt es schon den Einstellungsstopp und 
weitere werden folgen. Wer dann nicht im guten Tarifvertrag ist wird mit 
miesen Konditionen entlassen, also geringen Abfindungen.

Zudem musst du aufpassen nicht den richtigen Moment zum Absprung zu 
verpassen. Wenn du jetzt bei Ferchau unterkommst musst da davon 
ausgehen, dass die großen Konzerne zu denen momentan jeder will erstmal 
komplett Dicht machen. Wenn sich der Pforten in ein paar Jahren wenn es 
wieder besser läuft erneut öffnen gibt es keine Garantie, dass du dann 
rein kommst. Bis dahin sind genug weitere Ingenieure aus den Unis 
gespült worden...

Wenn du die Wahl hast auf jeden Fall Konzern.

Autor: Lötkolben (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mein Tipp (Wissenschaftlich belegt durch Analyse der Foren Beiträge):

Mach eine Lehre als Maurer! Als ing verdient man nichts! Maurer hat 
Zukunft, denn Handwerk hat Gold (wenn nicht sogar Platin!) im Mund!

Autor: Marius (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bitcoin!

Beitrag #5903287 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Al-Koholoida (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> einige ehemalige Studenten

 einige ehemalige Studenten sind froh überhaupt irgendwo arbeiten zu 
dürfen - für deine Lebensplanung rate ich Dir: richte dich an leute mit 
mehr BE...

Autor: Clodius (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> Doch imho wird man ja auch weiter bezahlt, wenn gerade
> keine Aufgabe vorhanden ist, man also Däumchen dreht, und Wohnungen
> werden jeweils gestellt, wenn man nicht gerade in der Heimatstadt
> beauftragt ist.

Vergiss diesen Satz ganz schnell. Wenn du nicht gerade ein gefragter 
Überflieger bist, bekommst du genau so schnell die Kündigung wie alle 
anderen für die es gerade nix zu tun gibt. Alles eigene Erfahrung. Ach, 
richte dich drauf ein, dass die Leute vom Sklavenhändler sehr ungehalten 
reagieren wenn du nicht bei Bedarf am nächsten gewünschten Tag wieder 
bei denen anfängst.

Also Finger weg. Dann gehe lieber erstmal in ein KMU, auch Klitsche 
genannt, sammle etwas BE und suche dir dann was besseres.

Autor: Dr.Who (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Lötkolben schrieb:
> denn Handwerk hat Gold (wenn nicht sogar Platin!) im Mund!

Das Sprichwort heißt: "...hat goldenen Boden"...aber tatsächlich
sind dabei die Handwerksfirmeninhaber die Profiteure.
Die Beschäftigten werden weiter mit Hungerlöhnen ausgebeutet.
Angebot und Nachfrage werden da komplett ausgeblendet.

Beitrag #5903485 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Markus ausgelogged (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> Fällt
> Ferchau auch in diesen Bereich, oder unterscheidet es sich positiv von
> anderen (wenn ja, inwiefern)?

Denke doch mal nach:

Wer dir etwas antworten kann, muss bei Ferchau gearbeitet haben. Die, 
die das tun, sind wenige.

Wer etwas kann, muss nicht bei Ferchau arbeiten.

Autor: Claus W. (claus_w)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Man liest so Worte wie:

- Montage-Band
- Montage-Bereitschaft

Heißt das, dass man sich auch an Montagen bereithalten muss?

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Markus ausgelogged schrieb:
> Wer etwas kann, muss nicht bei Ferchau arbeiten.

Dieser Satz fasst es meiner Meinung nach sehr gut zusammen, Chapeau!
Ein Dienstleister wie Ferchau ist nicht mehr als ein Notnagel, wenn man 
so gar keinen Job findet.

Autor: Claus W. (claus_w)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sage ich mal so: "Die Fremdenlegion stellt keine Fragen." Na und die 
Fremdenlegion, das ist Brunel. Eine Frage kommt doch - so in der 22. 
Minute, das ist "Bundesweit". Das Gespräch geht aber in jedem Fall noch 
in der vollen Länge zuende. Höchstens, dass sie es jetzt angeblich auf 
einen Ballungsraum beschränken.

Bei HAYS gibt es zu sagen, dass ich mir als Bewerber meine Arbeit 
aussuchen kann. Auch Micheal Page macht es so. Verschiedene Personaler 
rufen alle mich (denselben) immer wieder mit halben Angeboten an. Sie 
wollen den Spieß umdrehen (dass ich HAYS hinterherlaufe), müssen mich 
aber mehrmals von sich aus kontaktieren obwohl ich für bundesweit auch 
Brunel fragen kann.

1992 hörte ich im Autoradio mal einen Headhunter. Damals schon sagte er: 
"Der Headhunter muss den Manager dazu bringen sich ein Bein auszureißen" 
Die Headhunter suchen also keine Talente sondern machen 
durchschnittliches Personal reif für den 16-Stunden-Tag.

Autor: Claus W. (claus_w)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Mal eine Frage die die Fremdenlegion nicht stellt:

"Stellen Sie sich vor, sie wollen ein bestimmtes, technisches Ziel, das 
sehr schwer ist unbedingt erreichen - aber Ihr Kollege will nicht 
mitmachen. Wie verhalten Sie sich?

Diese Art von Können wird in der FH nicht vermittelt (bei Ärzten gibt es 
da die ärztliche Standeskunde). Aber ich soll antworten, wenn ich 
demnächst noch meine Zahnfüllungen bezahlen will.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Marius schrieb:
> Wenn
> man in einem solchen Szenario nicht schnell in einen Konzern unterkommt,
> indem man einen sicheren Job hat, eine gute Betriebsrente und mindestens
> die 80k damit man an der GRV Grenze das Maximum aus der Rente holt wird
> es im Alter sehr ungemütlich.

60 % Kurzarbeitergeld bei 80k sind nur noch 48k.

Einstellungsstopp: Bei diesem großen Konzern brauchen Sie sich bis 2025 
nicht mehr zu bewerben

https://www.merkur.de/leben/karriere/einstellungsstopp-diesem-grossen-konzern-brauchen-sich-2025-nicht-mehr-bewerben-zr-12752560.html

Autor: Lötkolben (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Marius schrieb:
> Wenn
> man in einem solchen Szenario nicht schnell in einen Konzern unterkommt,
> indem man einen sicheren Job hat, eine gute Betriebsrente und mindestens
> die 80k damit man an der GRV Grenze das Maximum aus der Rente holt wird
> es im Alter sehr ungemütlich.
>
> 60 % Kurzarbeitergeld bei 80k sind nur noch 48k.
> Einstellungsstopp: Bei diesem großen Konzern brauchen Sie sich bis 2025
> nicht mehr zu bewerben
>
> 
https://www.merkur.de/leben/karriere/einstellungsstopp-diesem-grossen-konzern-brauchen-sich-2025-nicht-mehr-bewerben-zr-12752560.html

Naja F.B. 48k ist immer noch das was du in deiner Klitsche bei 100% 
bekommst. Von daher passt das doch. Sehe es einfach ein du hast es halt 
verkackt in deiner Klitsche !

Autor: SaschaFries (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Zeitarbeit wird ja häufig auch als "Sklavenhandel" bezeichnet.
Eigentlich nur hier bei mikrocontroller.net

Autor: Ich schon wieder (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Claus W. schrieb:
> Man liest so Worte wie:
>
> - Montage-Band
> - Montage-Bereitschaft
>
> Heißt das, dass man sich auch an Montagen bereithalten muss?

Kenne ich so nicht aus Arbeitsverträgen im Ing-Bereich.

Da heißt es, man ist bereit an anderen Standorten eingesetzt zu werden, 
was man mit Montage-Bereitschaft gleich setzen könnte, mit dem 
Unterschied, dass man auf kostendeckende Kosten für Unterkunft oder gar 
Auslösung verzichten muss.

SaschaFries schrieb:
>>Zeitarbeit wird ja häufig auch als "Sklavenhandel" bezeichnet.
> Eigentlich nur hier bei mikrocontroller.net

Nicht nur hier.

Sklavenhandel ist aber etwas hart, zu provozierend.

Claus W. schrieb:
> Bei HAYS gibt es zu sagen, dass ich mir als Bewerber meine Arbeit
> aussuchen kann.

Hays macht All-In-Gehälter, wenn das Wunschgehalt für den entfernten 
Einsatz nicht passt, hat man schnell und unkompliziert seinen 
Aufhebungsvertrag.
Ich kann mir also aussuchen, ob ich auf Reisen gehe oder ganz gehe.

Auch bei anderen Dienstleistern wirst du nicht ohne vorher gefragt zu 
werden, in die Wüste geschickt.
Freiwillig - Alternative heißt Aufhebungsvertrag.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> 60 % Kurzarbeitergeld bei 80k sind nur noch 48k.
> Einstellungsstopp: Bei diesem großen Konzern brauchen Sie sich bis 2025
> nicht mehr zu bewerben
>
> 
https://www.merkur.de/leben/karriere/einstellungsstopp-diesem-grossen-konzern-brauchen-sich-2025-nicht-mehr-bewerben-zr-12752560.html

Aus der gleichen Quelle (Merkur):
Zwölf gut bezahlte Jobs, die in Zukunft gefragt sein werden

https://www.merkur.de/leben/karriere/ranking-zwoelf-jobs-zukunft-gefragt-sein-werden-zr-12752796.html

Da schneiden MINT-Berufe besonders gut ab.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> fürchte, dass ich nicht direkt im Konzern unterkomme
Was ich mich laufend frage: warum ist das hehre Ziel der Herren 
Studiosen unbedingt "der Konzern"?

Ansonsten: liebe Grüße an die altbekannten Anderen und den Finanzbrater, 
die sich wie üblich in solchen Threads tummeln...

Autor: Christian B. (casandro) Flattr this
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Also erstmal, bei jeder halbwegs anständigen Lohnsklavenbude ist nicht 
wirklich was unterschiedlich gegenüber einer direkten Anstellung. Klar, 
so was wie Urlaubsanträge werden komplizierter und Dein Chef (bei der 
Lohnsklavenbude) macht überhaupt nichts und bekommt trotzdem recht 
viel Geld, aber das ist in der Regel nicht das große Problem.

Das große Problem liegt in Unternehmen, welche Lohnsklavenbuden 
beauftragen. Jedes gute Unternehmen nimmt das Personalwesen und die 
Arbeitsbedingungen sehr ernst, denn wenn man auf diesen Bereichen gut 
ist, wird es einfach neue Leute zu finden. Gute Unternehmen brauchen 
solche Zwischenhändler nicht. Die logische Konsequenz ist, dass die 
Firmen, die überwiegend aus Lohnsklavenbuden rekrutieren häufig massive 
Probleme haben.

Im Prinzip ist das wie alle Zwischenhändler, eigentlich möchte man die 
nicht haben, denn ein direkter Handel ist meistens effizienter.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:
> Was ich mich laufend frage: warum ist das hehre Ziel der Herren
> Studiosen unbedingt "der Konzern"?

Vermutlich aufgrund von besseren Arbeitsbedingungen und gleichzeitig 
deutlich mehr Geld im Vergleich zu KMU oder Dienstleister.

Autor: Marius (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:
> Felix schrieb:
>> fürchte, dass ich nicht direkt im Konzern unterkomme
> Was ich mich laufend frage: warum ist das hehre Ziel der Herren
> Studiosen unbedingt "der Konzern"?
>
- Besseres Gehalt
- Betriebliche Altersvorsorge
- Mehr Möglichkeiten für Aufstieg oder Wechsel in komplett anderen 
Bereich
- Höhere Job Sicherheit
- Geringe Arbeitsbelastung, inbesondere wenn es mal in Richtung Familie 
geht ( man muss nicht als Skalve von Mo - Do/Fr durch die Republik 
reisen )
- Eher das Gefühl etwas für die eigenen Firma zu schaffen, als irgendwo 
als Söldner eingesetzt zu werden
- Bessere Möglichkeiten im Alter ( Teilzeit, höhere Abfindung durch 
lange Zugehörigkeit )
- Oft noch mehr "Soft"-Benefits wie MA Aktien, Langzeitkonto, 
Sabbatical, bei Interesse Expat

Autor: Peter Enis (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
SaschaFries schrieb:
>>Zeitarbeit wird ja häufig auch als "Sklavenhandel" bezeichnet.
> Eigentlich nur hier bei mikrocontroller.net

schon mal daran gedacht, dass wir die elite sind ? erwartest du im ernst 
so viel ehrlichkeit von sklavenbörsen wie kununu , xing und co? oder 
dein lokales JayCee sagt: hey ich habe neue stellen beim SKLAVENHÄNDLER 
?!?

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>>> warum ist das hehre Ziel der Herren Studiosen unbedingt "der Konzern"?
> - Besseres Gehalt
> - Betriebliche Altersvorsorge usw. usf.
Habe ich in meinem Mittelstandsbetrieb alles auch. Ich meinte mit 
meiner Frage, warum unbedingt der "Konzern" und davon am besten der 
"größte Konzern" das Ziel sein muss.

Marius schrieb:
> - Eher das Gefühl etwas für die eigenen Firma zu schaffen, als irgendwo
> als Söldner eingesetzt zu werden
Und genau das nutzlose "Einer-von-achtzig-Millionen-Gefühl" hatte ich 
in meiner Zeit beim Großkonzern. Jetzt beim größeren Mittelstand habe 
ich die Möglichkeit, den Kopf aus der "Masse" herauszustrecken. 
Natürlich bekomme ich den dann ab&zu auch mal anständig gewaschen...

Ingenieur schrieb:
> Vermutlich aufgrund von besseren Arbeitsbedingungen
Ja, sagt man sich.
> und gleichzeitig deutlich mehr Geld im Vergleich zu KMU
Natürlich bekomme ich in einem Ballungszentrum mit großen Unternehmen 
mehr. Aber ich brauche auch mehr. Viel mehr.

Autor: Karl (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
@Felix

Nimm das nicht auf die leichte Schulter. Spätestens im September wird 
eine Wirtschaftskrise beginnen. Ich habe gesicherte Informationen. Mehr 
darf ich hier nicht schreiben.

Siehe zu, dass du in einen unbefristeten Arbeitsvertrag kommst. KMU ist 
ok, da nehmen die dich schnell.

Karl

Autor: Zocker_55 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Felix schrieb:
> Ferchau ist doch ein Ingenieursdienstleister,

Das ist einer der schlimmsten. Absolute Ausbeutung gepaart mit 
Inkompetenz
und Unvermögen.

> SaschaFries schrieb:
> Zeitarbeit wird ja häufig auch als "Sklavenhandel" bezeichnet.

Das kommt dem ganzen sehr nahe.

> Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator)  Benutzerseite
> Datum: 11.07.2019 08:16
> Was ich mich laufend frage: warum ist das hehre Ziel der Herren
> Studiosen unbedingt "der Konzern"?

Ja Frage ich mich auch.

> Ansonsten: liebe Grüße an die altbekannten Anderen und den Finanzbrater,
> die sich wie üblich in solchen Threads tummeln...

Danke. Und ich bin auch zurück.

Da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Autor: Msd (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Clodius schrieb:
> Also Finger weg. Dann gehe lieber erstmal in ein KMU, auch Klitsche
> genannt, sammle etwas BE und suche dir dann was besseres

KMU sind die richtigen Unternehmen mit noch gerade richtigen und 
angemessenen Prozessen.

Klitschen ist das was darunter ist. Die 20-Mann Buden wo jeder macht was 
er will, es keinen Leitgedanken gibt usw.

Beim nächsten mal also besser aufpassen, wenn man hier im Forum Sachen 
über KMU und Klitschen aufschnappt.

Autor: Felix (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Echt schwer, zu beurteilen, wer hier tatsächlich Insiderwissen hat, und 
wer nur Stammtischparolen weitergibt.

Mal Butter bei die Fische, worin unterscheiden sich Ferchau, Brunel, 
Hays, und was hier sonst noch genannt wurde oder in die gleiche 
Kategorie fällt?
Ist es bei jedem so, dass man nach Gutdünken des Dienstleisters jede 
Woche quer durch die Republik geschickt wird? Oder gibt es welche, die 
mehr auf einen Standort festgelegt sind, sei es Stuttgart, sei es 
München, sei es woanders. Bei denen man nur in Ausnahmefällen ortsfern 
eingesetzt wird?

Und diejenigen, die sagen man würde schnell gekündigt, wenn zeitweise 
keine passende Aufgabe vorhanden ist, erklärt doch bitte mal, wie das 
rechtlich gehen soll? Die Firmen können wohl kaum am laufenden Band 
betriebsbedingt kündigen und gleichzeitig neue Leiharbeiter mit anderem 
Schwerpunkt neu einstellen.
Dies widerspricht auch der Erfahrung meiner ehemaligen Kommilitonen. Sie 
sagen, dass sie durchaus im ersten Jahr 1-2 Monate zuhause saßen bei 
vollem Gehalt. Fast alle wurden inzwischen übernommen.

Danke
Felix

Autor: Peter Enis (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> erklärt doch bitte mal, wie das
> rechtlich gehen soll?

japanische kündigung. du darfst in einem raum ohne fenster und am pc 
ohne internet sitzen bist du verrückt wirst oder selber gehst. oder du 
unterschreibst aufhebenungsvertrag. es gibt 1000 möglichkeiten dich 
loszuwerden

Autor: andi (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Lötkolben schrieb:
> Mein Tipp (Wissenschaftlich belegt durch Analyse der Foren Beiträge):
>
> Mach eine Lehre als Maurer! Als ing verdient man nichts! Maurer hat
> Zukunft, denn Handwerk hat Gold (wenn nicht sogar Platin!) im Mund!

Hast du schon mal auf dem Bau gearbeitet? Anscheinend nicht, wenn du so 
einen Dünnpfiff rausbringst. Das ist ein Knochenjob.

Und, dass man als Ing nichts verdient, ist genau so ein Blödsinn. Die 
Frage ist natürlich, was man für ein Ing ist??? Ich kenne Ings, die, 
nach eigener Aussage, immer noch den gleichen Shunt-Widerstand benutzen 
und eine hochboderne Strom-Zange verschmähen und die als Mist abtun. Als 
Ing muss man immer am Ball bleiben und sich ständig weiter entwickeln. 
Wer sowas nicht kann und nicht will, sollt dann doch eher Maurer werden.

Autor: ich bins (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zocker_55 schrieb:
>> Ansonsten: liebe Grüße an die altbekannten Anderen und den Finanzbrater,
>> die sich wie üblich in solchen Threads tummeln...
>
> Danke. Und ich bin auch zurück.
>
> Da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Menschenskinder. Wo hast du gesteckt? Ich hatte dich glatt schon 
vermisst!

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur schrieb:
> Felix schrieb:
>> Ferchau ist doch ein Ingenieursdienstleister, und soweit ich es
>> mitbekomme, sind dort einige ehemalige Studenten recht zufrieden.
>
> Wie bitte? Wo willst du das denn gehört oder gelesen haben? Hier im
> Forum jedenfalls ganz sicher nicht.

Hmm, ehemalige Studenten, kann ja sein das da ja auch studierte 
Personaldisponenten drunter sind die z.B. Wirtschafts-Ing. "gelernt" 
haben.

Autor: Marten Morten (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> Mal Butter bei die Fische, worin unterscheiden sich Ferchau, Brunel,
> Hays, und was hier sonst noch genannt wurde oder in die gleiche
> Kategorie fällt?

An der Verpackung. Vom Konzept her sind die gleich. Das ist wie im 
Supermarkt (kennst du, ja?), wenn man vor dem Regal mit 
Kartoffelpüreepulver steht. Unterschiedliche Verpackung, manche mit 
Marke, unwesentlich unterschiedlicher Geschmack. Es bleibt Pulver.

> Ist es bei jedem so, dass man nach Gutdünken des Dienstleisters jede
> Woche quer durch die Republik geschickt wird?

Das ist nicht vorhersagbar. Der Sklavenhalter bedient vorhandene 
Nachfrage. Die kann jahrelang am gleichen Ort herrschen oder plötzlich 
wo anders. Der Sklavenhalter muss als Kunde nehmen was er bekommen kann.

> Und diejenigen, die sagen man würde schnell gekündigt, wenn zeitweise
> keine passende Aufgabe vorhanden ist, erklärt doch bitte mal, wie das
> rechtlich gehen soll?

Sehr einfach, betriebsbedingt. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Betriebsbedingte_K%C3%BCndigung

Mit der fehlenden passenden Aufgabe kann man wunderbar die fehlende 
Weiterbeschäftigungsmöglichkeit begründen. Das passt wie die Faust aufs 
Auge. Die anderen Hürden sind Kinderkram.

> Die Firmen können wohl kaum am laufenden Band
> betriebsbedingt kündigen und gleichzeitig neue Leiharbeiter mit anderem
> Schwerpunkt neu einstellen.

Natürlich nicht genau zeitgleich.

> Dies widerspricht auch der Erfahrung meiner ehemaligen Kommilitonen.

So viele?

> Sie
> sagen, dass sie durchaus im ersten Jahr 1-2 Monate zuhause saßen bei
> vollem Gehalt.

Die wurden nicht 'gebeten' zuerst ihren Jahresurlaub zu nehmen?

> Fast alle wurden inzwischen übernommen.

Dann ist doch alles gut. Wenn du es toll findest mach es.

Beitrag #5904040 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Felix (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich habe langsam den Eindruck, alle die hier schreiben hätten gerne 
wenigstens einen Leiharbeitsjob und sind höchstgradig neidisch. Was ihr 
Miesepeter behauptet, widerspricht der Gesetzeslage ("Japanische 
Kündigung", Betriebsbedingte Kündigung mit vorsätzlichen 
Neueinstellungen, ...) und allem, was ich von Bekannten höre, die 
wirklich bei Ferchau untergekommen sind.

Spart euch doch euer Gelaber. Erfahrungsberichte interessieren mich 
schon. Und denkt dran, Lügengeschichten erkennt man daran, dass sie 
immer sehr einfallslos konstruiert sind und keine unerwarteten Details 
berichtet werden. Ihr seid also durchschaubar.

Autor: Peter Enis (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> Ihr seid also durchschaubar

hast du dir schon mal die frage gestellt:
wenn Ferchau etc. so toll sind, warum arbeiten die leute die die stellen 
veröffentlichen nicht selber in den "tollen" projekte sondern suchen 
immer wieder neue opfer?!

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marius schrieb:
> Das kann man so pauschal nicht sagen. Viele übersehen halt, das der sehr
> exportorientierten Deutschen Wirtschaft deutlich schwerere Zeiten
> bevorstehen als anderen Ländern.
Exportorientierung ist ja nicht schlecht, nur  ist in D-land der 
Fahrzeugbau zu dominierend. Mit E-Mobilität und vorallem selbstfahrenden 
Vehikel wird der Premium-Automobil-Bau Umbrüche erleben die keinen Stein 
auf dem anderen lassen werden.
> Hinzu kommen in Deutschland die
> schlechte Demographie, ungebildete Migration und geringe Vermögen.
> Deutschland ist kein reiches Land und wird bald merklich absteigen. Wenn
> man in einem solchen Szenario nicht schnell in einen Konzern unterkommt,
> indem man einen sicheren Job hat, eine gute Betriebsrente und mindestens
> die 80k damit man an der GRV Grenze das Maximum aus der Rente holt wird
> es im Alter sehr ungemütlich.
Ob der Konzern wirklich die Sicherheit bieten kann?
Da sollte man sich mal Siemens anschauen.
Noch 1989 hat Siemens weltweit ca. 430000 MA, davon waren fast 280000 in 
D-land beschäftigt.
2019  sind weltweit 379000 MA für Siemens tätig, davon vllt. 80-100 kMA 
in D-land.
Man kann sagen das 2/3 der Stellen in D-land bei Siemens verschwunden 
sind.

Beitrag #5904055 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5904091 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> Fällt Ferchau auch in diesen Bereich, oder unterscheidet es sich
> positiv von anderen (wenn ja, inwiefern)?

Felix schrieb:
> Echt schwer, zu beurteilen, wer hier tatsächlich Insiderwissen hat, und
> wer nur Stammtischparolen weitergibt.

Mein Eindruck (der täuschen mag) ist, dass die meisten von denjenigen,
die hier am lautesten über Firmen wie Ferchau wettern, selber noch nie
dort gearbeitet haben. Mehr noch: Viele davon scheinen nicht einmal
berufstätig zu sein, sondern befinden sich noch im Studium oder sind
arbeitslos.

Ich selber habe mit Ferchau auch noch nichts zu tun gehabt, habe aber
einen Bekannten, der schon viele Jahre dort als Entwickler arbeitet und
sich dort nach eigener Aussage sehr wohl fühlt. Wenn er etwas zu meckern
hat, dann betrifft das nicht Ferchau, sondern den Konzern, zu dem er
abgestellt ist. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass er am Hungertuch
nagt, denn obwohl er als Alleinverdiener eine Familie mit zwei Kindern
versorgen muss, hat er ein eigenes Haus (Neubau, nicht zu klein),
zusätzlich eine (nicht von ihm selbst genutzte) Eigentumswohnung, zwei
Autos (beide als Neuwagen gekauft, davon eins für den Spaß, das andere
für die Familie) und gönnt sich auch sonst den einen oder anderen Luxus.
Wegen der Versetzung an einen anderen Standort den Wohnort wechseln
musste er noch nie.

Das ist jetzt zwar nur ein Beispiel von Tausenden und damit nicht
unbedingt repräsentativ, aber immerhin ein reales. Wer den Unterschied
zwischen diesem Arbeitsmodell und der Sklaverei nicht kennt, sollte
vielleicht einmal per Zeitmaschine ins Amerika des 18./19. Jahrhundert
für ein "Praktikum" auf einer Baumwollplantage zurückgeschickt werden
;-)

Lothar M. schrieb:
> Felix schrieb:
>> fürchte, dass ich nicht direkt im Konzern unterkomme
> Was ich mich laufend frage: warum ist das hehre Ziel der Herren
> Studiosen unbedingt "der Konzern"?

Das habe ich mich auch schon gefragt. Natürlich bringt die Anstellung in
einem Großkonzern einige Vorteile, die hier auch schon genannt wurden.
Wenn kurze Arbeitszeit bei überdurchschnittlicher Bezahlung die einzig
wichtigen Kriterien, dann ist so ein Job sicher genau das Richtige.

Dafür ist man als Ingenieur in solchen Firmen halt nur ein winzigkleines
Rädchen in einem riesengroßen Getriebe. Angesichts der Tatsache, dass
man einen großen Anteil seiner Lebenszeit bei der Arbeit verbringt, wäre
es mir persönlich etwas zu wenig, die Qualität der Tätigkeit nur auf den
Stundenlohn zu reduzieren, zumal man auch bei vielen Mittelständlern –
gute Leistungen und etwas Verhandlungsgeschick vorausgesetzt – sehr gut
verdienen kann. Ich schätze Lothar als jemanden ein, der, wenn er seinen
Chef um eine angemessene Gehaltserhöhung bittet, nicht sofort wieder vor
die Tür gesetzt wird :)

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
andi schrieb:
> Lötkolben schrieb:
>> Mein Tipp (Wissenschaftlich belegt durch Analyse der Foren Beiträge):
>>
>> Mach eine Lehre als Maurer! Als ing verdient man nichts! Maurer hat
>> Zukunft, denn Handwerk hat Gold (wenn nicht sogar Platin!) im Mund!
>
> Hast du schon mal auf dem Bau gearbeitet?
Ich: Ja.
> Anscheinend nicht, wenn du so einen Dünnpfiff rausbringst.
Er übertreibt natürlich maßlos, hat das auch schon vorher im 
Parallelthread gemacht und dabei einiges aus dem Zusammenhang gerissen:

Beitrag "Re: Ausbildung statt Studium"

> Das ist ein Knochenjob.
Kommt drauf an. Es ist auch einiges in dem Bereich passiert. Habe 
Bekanntschaft, die das macht. Manchen Leuten liegt das, anderen eben 
nicht. Die Arbeit kann schon hart sein, das stimmt, die Bezahlung ist 
aber durchaus in Ordnung, so wie mir berichtet wurde.

Autor: Kastanie (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Peter Enis schrieb:
> hast du dir schon mal die frage gestellt:
> wenn Ferchau etc. so toll sind, warum arbeiten die leute die die stellen
> veröffentlichen nicht selber in den "tollen" projekte sondern suchen
> immer wieder neue opfer?!

Selbst nach 3x lesen verstehe diesen post nicht.

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Yalu X. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Felix schrieb:
>>> fürchte, dass ich nicht direkt im Konzern unterkomme
>> Was ich mich laufend frage: warum ist das hehre Ziel der Herren
>> Studiosen unbedingt "der Konzern"?
>
> Das habe ich mich auch schon gefragt.
Es liegt vielleicht eher an der massiven Werbung während des Studiums. 
Flyer, (Werbe-)Veranstaltungen, etc. Bei uns war ein Prof für sowas 
bekannt, mit VDI und Konzerngeschwurbel die Leute zu betören. Danach 
wollten natürlich einige dort rein. Mancher hat es wohl auch geschafft. 
Ist aber auch schon recht lange her.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Yalu X. schrieb:
> Dafür ist man als Ingenieur in solchen Firmen halt nur ein winzigkleines
> Rädchen in einem riesengroßen Getriebe.

Aber das ist doch ein weiterer Vorteil als Angestellter in einem 
Konzern. Ich will gar keine Riesenverantwortung als Läßt mit mir 
rumtragen, ich will vor allem eine interessante Arbeit in meiner Nische 
(bitte nicht "Mädchen für alles" wie in einer Klitsche üblich) und viel 
Geld. Beides ist im Konzern in der Regel gegeben.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur schrieb:
> Läßt

Korrektur: Last

Autor: Marius (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marx W. schrieb:
> Marius schrieb:
>> Das kann man so pauschal nicht sagen. Viele übersehen halt, das der sehr
>> exportorientierten Deutschen Wirtschaft deutlich schwerere Zeiten
>> bevorstehen als anderen Ländern.
> Exportorientierung ist ja nicht schlecht, nur  ist in D-land der
> Fahrzeugbau zu dominierend. Mit E-Mobilität und vorallem selbstfahrenden
> Vehikel wird der Premium-Automobil-Bau Umbrüche erleben die keinen Stein
> auf dem anderen lassen werden.
Exportorientierung bzw. Überschuss bedeutet auch Gläubiger in einer 
Überschuldeten Welt zu sein. Das bekommen wir nie wieder. Alleine die 
Target 2 Salden sind ungesichert und Zinslos und werden niemals wieder 
ausgeglichen. Wir verschenken unser Geld ins Ausland

> Ob der Konzern wirklich die Sicherheit bieten kann?
> Da sollte man sich mal Siemens anschauen.
> Noch 1989 hat Siemens weltweit ca. 430000 MA, davon waren fast 280000 in
> D-land beschäftigt.
> 2019  sind weltweit 379000 MA für Siemens tätig, davon vllt. 80-100 kMA
> in D-land.
> Man kann sagen das 2/3 der Stellen in D-land bei Siemens verschwunden
> sind.
Siemens ist ein super Beispiel. Hier kenne ich viele die deutlich älter 
sind als ich und mit goldenem Handschlag "entlassen" wurden. Mann muss 
sich um keinen der ehemaligen Siemens, Bayer oder sonstigen Grosskonzern 
Arbeitnehmern die gegangen wurden Sorgen machen. Die haben Abfindungen 
bekommen, da träumt jeder davon von denen mal gefeuert zu werden. Bei 
KMUs kommst du da lange nicht ran. Zudem Subventioniert die EZB seid 
einigen Jahren durch die Anleihen Käufe gerade die großen Unternehmen. 
Und ich wetter dass auch der Ankauf bald wieder erweitert wird ...

Autor: Baldiger Trümmerhaufen Brd (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marius schrieb:
 Wir verschenken unser Geld ins Ausland

Wir verschenken auf den Punkt gebracht seit 1999 einen Großteil unserer 
Lebenszeit und Arbeitskraft. Mit ein Grund, warum trotz Rekordwirtschaft 
dieses Land in allen Ressorts vor die Hund geht und sich dort 
bestenfalls mit Griechenland und Co. vergleichen kann. Bis jetzt kann 
man es noch teilweise untern Teppich kehren, aber kein anderers Land wie 
Germoney steht auf so tönernen Füßen. Deshalb kann es schon bei wenigen 
ungünstigen Tiefschlägen passieren, dass man schon innerhalb von guten 5 
Jahren dieses Land nicht mehr wiedererkennen würde.

Beitrag #5904183 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur schrieb:
> bitte nicht "Mädchen für alles" wie in einer Klitsche üblich
Du als selbsterklärter eingefleischter "Konzernigenieur" kannst doch 
eigentlich gar nicht einschätzen, was man als Entwickler bei einem 
600-MA-Mittelstandsmaschinenbauer tatsächlich zu tun hat. Oder?

Und nach dem Wort zum Thema hier noch ein paar relevante Reaktionen 
auf das alltägliche Gejammer:

Karl schrieb:
> Spätestens im September wird eine Wirtschaftskrise beginnen. Ich habe
> gesicherte Informationen. Mehr darf ich hier nicht schreiben.
Würde ich auch nicht. Man blamiert sich so leicht, wenn das nicht 
eintrifft. Oder erst im Oktober...

Baldiger Trümmerhaufen Brd schrieb:
> aber kein anderers Land wie Germoney steht auf so tönernen Füßen.
... als ...

Marius schrieb:
> Die haben Abfindungen bekommen, da träumt jeder davon von denen mal
> gefeuert zu werden.
Sagt man sich abends am Stammtisch...

> Bei KMUs kommst du da lange nicht ran.
Ich will gar keine Abfindung wegen einer Massenkündigung. Ich will 
arbeiten. Am liebsten im Mittelstand.

Nachtrag: nur ein Name pro Thread.
Siehe die einfachen Nutzungsbedingungen

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Zocker_55 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Autor: ich bins (Gast)
> Datum: 11.07.2019 11:35

> Menschenskinder. Wo hast du gesteckt? Ich hatte dich glatt schon
> vermisst!

War im Ausland auf Inbetriebnahme. Der Rest auf Bewährung !

Zum Thema: Laßt doch die Finger von solchen Zockerbuden. Wenn dort 
keiner mehr hingeht gehen die alle ein wie die Primel.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Im Prinzip stellt die Zeitarbeit in allen ihren Varianten eine Form der 
prekären Beschäftigung dar, immer mit dem eingebauten Tritt nach 
draußen.

MfG

Beitrag #5904474 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Reinhard S. (rezz)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> 60 % Kurzarbeitergeld bei 80k sind nur noch 48k.

48k bei deutlich weniger Arbeitszeit ist doch ne geile Sache.

Ingenieur schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Was ich mich laufend frage: warum ist das hehre Ziel der Herren
>> Studiosen unbedingt "der Konzern"?
>
> Vermutlich aufgrund von besseren Arbeitsbedingungen und gleichzeitig
> deutlich mehr Geld im Vergleich zu KMU oder Dienstleister.

Mehr Bürokratie und Verwaltung bei weniger Eigenständigkeit seh ich 
nicht als bessere Arbeitsbedingungen.

Marius schrieb:
> - Mehr Möglichkeiten für Aufstieg oder Wechsel in komplett anderen
> Bereich

Andere wechseln dann halt die Firma.

> - Höhere Job Sicherheit

Höhö.

> - Geringe Arbeitsbelastung, inbesondere wenn es mal in Richtung Familie
> geht ( man muss nicht als Skalve von Mo - Do/Fr durch die Republik
> reisen )
> - Eher das Gefühl etwas für die eigenen Firma zu schaffen, als irgendwo
> als Söldner eingesetzt zu werden
> - Bessere Möglichkeiten im Alter ( Teilzeit, höhere Abfindung durch
> lange Zugehörigkeit )

Das gilt Konzern vs. Dienstleister, aber gibt ja auch noch andere Jobs.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Karl schrieb:
> Spätestens im September wird
> eine Wirtschaftskrise beginnen. Ich habe gesicherte Informationen. Mehr
> darf ich hier nicht schreiben.

Aua.
Das tut so weh, daß ich mich gleich morgen krankmelden muß.

Autor: Marius (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Lothar M. schrieb:

> Marius schrieb:
>> Die haben Abfindungen bekommen, da träumt jeder davon von denen mal
>> gefeuert zu werden.
> Sagt man sich abends am Stammtisch...
Ich bin an keinem Stammtisch. Die Zahlen kennen ich jedoch, und für die 
damalige Zeit war das ein ziemlicher Haufen Geld. Zumal keiner gehen 
musste, viele sind bis heute noch bei Siemens

>> Bei KMUs kommst du da lange nicht ran.
> Ich will gar keine Abfindung wegen einer Massenkündigung. Ich will
> arbeiten. Am liebsten im Mittelstand.
Und du bist wirklich so naiv zu glauben, dass du das selbst entscheidest 
? Sorry, die Welt hat sich ein wenig geändert in den letzten 10 Jahren. 
Hat der Junior keinen Bock mehr wird der Laden an die Chinesen verkauft 
und zerlegt.

Autor: Marius (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Reinhard S. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> 60 % Kurzarbeitergeld bei 80k sind nur noch 48k.
>
> 48k bei deutlich weniger Arbeitszeit ist doch ne geile Sache.
>
> Ingenieur schrieb:
>> Lothar M. schrieb:
>>> Was ich mich laufend frage: warum ist das hehre Ziel der Herren
>>> Studiosen unbedingt "der Konzern"?
>>
>> Vermutlich aufgrund von besseren Arbeitsbedingungen und gleichzeitig
>> deutlich mehr Geld im Vergleich zu KMU oder Dienstleister.
>
> Mehr Bürokratie und Verwaltung bei weniger Eigenständigkeit seh ich
> nicht als bessere Arbeitsbedingungen.
>
> Marius schrieb:
>> - Mehr Möglichkeiten für Aufstieg oder Wechsel in komplett anderen
>> Bereich
>
> Andere wechseln dann halt die Firma.

Ja stimmt, ist ja immer total easy & und ohne finanzielle Aufwand bzw 
Risiko:
- Ggf. umziehen, Haus verkaufen und woanders neu kaufen, inklusive 
Kosten für Makler und Grunderwerbssteuer zudem Kinder inkl. sozialen 
Umfeld umpflanzen
- Oft Verlust des gesamten BaV AG Anteil ( meist bei < 5 Jahren dabei ), 
oder im neuen Unternehmen eine zu schlechteren Konditionen weil 
Garantiezinsen gesenkt wurden.
- Neue Probezeit
- Neues Netzwerk in der Firma aufbauen
- Geringere Betriebszugehörigkeit wenn es um Abfindungen geht

Kann man machen, einfacher und bequemer ist es allerdings einfach intern 
zu Wechseln. Und das ist leichter je grösser der Konzern ist

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
So ein Sklavenhändler war tatsächlich mal bei uns an der HS und wollte 
Werbung machen! LOL

Sie arbeiten bei uns 38.5 Stunden nach Vertrag, sind aber tatsächlich 40 
Stunden beim Kunden. Und zwar solange bis Sie einen Arbeitsmonat "Plus" 
auf dem Konto haben, danach können Sie wirklich die 38.5 Stundenwoche 
haben. Das Plus wird dann in Zeiten der fehlenden Kundenzuteilung 
abgebummelt! Gab von allen nur ein müdes Lächeln! Soll man also 
tatsächlich auch noch das unternehmerische Risiko des Sklavenhändlers 
übernehmen!

Autor: Buppie's World (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas schrieb:
> So ein Sklavenhändler war tatsächlich mal bei uns an der HS und
> wollte
> Werbung machen! LOL
>
> Sie arbeiten bei uns 38.5 Stunden nach Vertrag, sind aber tatsächlich 40
> Stunden beim Kunden. Und zwar solange bis Sie einen Arbeitsmonat "Plus"
> auf dem Konto haben, danach können Sie wirklich die 38.5 Stundenwoche
> haben. Das Plus wird dann in Zeiten der fehlenden Kundenzuteilung
> abgebummelt! Gab von allen nur ein müdes Lächeln! Soll man also
> tatsächlich auch noch das unternehmerische Risiko des Sklavenhändlers
> übernehmen!

war zu meiner HS zeit genauso,
regelmäßig Ferschel, Brunehl und co, fleißig flyer verteilen, namhafte 
Kundenprojekte etc... warum ist das wohl so? ;-)

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Felix schrieb:
> Ferchau ist doch ein Ingenieursdienstleister, und soweit ich es
> mitbekomme, sind dort einige ehemalige Studenten recht zufrieden. Fällt
> Ferchau auch in diesen Bereich, oder unterscheidet es sich positiv von
> anderen (wenn ja, inwiefern)?
>
> Besten Dank
> Felix

Felix = Bezahlter Forenpropagandist. Z.Z. wirbt ja Ferchau wieder auf 
allen Kanälen: YT, Web,... einfach überall poppt deren Werbemüll für 
ihre Scheissfirma auf. Ein bezahlter Forenkasper der hier 
Schleichwerbung verbreitet ist die Kirsche auf dem Scheisshaufen mit dem 
roten F.

Jetzt verpiss dich von hier und nerv uns nicht mit deinem 
Werbegeschwafel.

Autor: Buppie's World (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kloppo's Barbier schrieb:

>
> Felix = Bezahlter Forenpropagandist. Z.Z. wirbt ja Ferchau wieder auf
> allen Kanälen: YT, Web,... einfach überall poppt deren Werbemüll für
> ihre Scheissfirma auf. Ein bezahlter Forenkasper der hier
> Schleichwerbung verbreitet ist die Kirsche auf dem Scheisshaufen mit dem
> roten F.
>


was verdient man so als "Forenpropagandist" ?

Autor: Thomas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Felix schrieb:
>> Ferchau ist doch ein Ingenieursdienstleister, und soweit ich es
>> mitbekomme,...

Wahrscheinlich bekommt der Felix nichts mehr mit oder will in dem 
Sauhaufen Ferchau nichts mitbekommen!

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marius schrieb:
> Kann man machen, einfacher und bequemer ist es allerdings einfach intern
> zu Wechseln. Und das ist leichter je grösser der Konzern ist

Stimmt, aber auch da dürfte man um einen Umzug nicht rumkommen.

Autor: Marx W. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Thomas schrieb:
> Gab von allen nur ein müdes Lächeln! Soll man also
> tatsächlich auch noch das unternehmerische Risiko des Sklavenhändlers
> übernehmen!

Das steht so im Tarifvertrag drin!
Die Gutstunden werden bei Nichteinsatz zuerst "abgebummelt".
Danach müßte der Verleiher aus eigener Tasche den Leiher "aushalten".
Was aber meist nicht  erfolgt, sondern die Kündigung ist dann immer die 
Normale Folge!

Beitrag #5905280 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5905323 wurde von einem Moderator gelöscht.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.