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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ausbildung statt Studium


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Autor: Ex-Studi (Gast)
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Hallo zusammen,

gibt es jemanden, der das Studium nicht gepackt hat und stattdessen eine 
Ausbildung gemacht hat?


Ich habe im letzten WS ein Studium im technischen Bereich an einer Uni 
angefangen und werde es jetzt nach einem knappen Jahr abbrechen. Der 
Grund dafür ist ganz einfach, ich schaffe es schlicht nicht.
Mir haben schon einige geraten, an eine FH zu gehen oder etwas 
leichteres zu studieren, aber das will ich nicht. An einer FH wäre 
dieses Studium auch ziemlich schwer und ein anderes Fach interessiert 
mich nicht wirklich.

Kurzum: Ich denke, ich bin für ein Studium ungeeignet.


Vor ein paar Monaten habe ich mich für eine Ausbildung beworben. Das 
Feedback darauf war sehr gut und ich habe dann mehrere Zusagen bekommen 
und kann im Herbst beginnen.

Jetzt meine Frage: Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie seid ihr 
damit umgegangen? Fühlt ihr euch gescheitert? Habt ihr nach einer 
Ausbildung ggf. einen neuen Versuch im Studium gewagt? Gibt es 
alternative Weiterbildungen?

Ich hab nämlich gerade gemischte Gefühle. Einerseits bin ich sehr froh, 
dass das Studium vorbei ist, andrerseits fühlt es sich an, als wäre ich 
gescheitert oder würde vor der Herausforderung weglaufen.


Würde mich über ein paar Erfahrungen von euch freuen.

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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Ex-Studi schrieb:

> gibt es jemanden, der das Studium nicht gepackt hat und stattdessen eine
> Ausbildung gemacht hat?
Ne, andersrum. Habe ne Lehre als Gebäudereiniger angefangen und bin 
durch die Prüfungen gerasselt. Danach habe ich dann im Schnelldurchlauf 
Informatik studiert. Ja ich fühle mich immer noch als Versager. Z.B. 
Fenster bekomme ich heute immer noch nicht streifenfrei sauber, das muss 
immer meine Freundin machen, Klo und Küche ebenso, bin ich total 
überfordert mit diesem vielen Putzwerkzeug und Mitteln.

Autor: Shaken, not stirred (Gast)
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Autor: Dito (Gast)
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Das Studium war mal eigentlich nicht die Standard-Berufsbildung für 
breite Schichten.

Auch ich habe mich eher durchgekämpft mit extremen Lernphasen, wo ich 
wochenlang bis zu 16 Stunden/Tag gelernt habe.
Andere wiederum hatten einfach das richtige Gehirn dazu, kann sogar 
organisch-genetisch bedingt sein, dass sie einfach einen effizienteren 
Denkprozess haben.


Also mach dir nicht draus, mach deine Ausbildung und verdien mit 
"leichterer" Arbeit gutes Geld.
Das Leben besteht nicht nur aus Beruf und Geld, es gibt noch viel mehr, 
was mach auch noch erledigen muss.

Autor: Axel Schweiß (Gast)
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Ich kenne jemanden, der nach dem Studium der technischen Informatik auf 
Tischler umgesattelt hat. Der hat halt in 2,5 Jahren bis zum Meister 
fertig gemacht, hat jetzt einen eigenen kleinen Betrieb. Laut seiner 
Aussage die beste Entscheidung die er Treffen konnte. Finanziell steht 
er nicht wesentlich schlechter dar, als vorher als Angestellter.

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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Axel Schweiß schrieb:
> Finanziell steht
> er nicht wesentlich schlechter dar, als vorher als Angestellter.

Das glaube ich kaum. Der darf erst mal die ganzen Maschinen abbezahlen, 
Werkstattmiete, Wagen, Personal...

Ausser er ist ne Drei-Mann-Bude (2 Lehrlinge oder Handlanger) mit 
fahrender Werkstatt die Küchen und Fenster einbaut.

Glaube nicht alles was du hörst, hier machen reihenweise die kleinen 
Schreiner dicht, die haben alle zu kämpfen, auch wenn sie mal hier und 
da nen Grossautrag bekommen, das ist eher die Ausnahme, weil sie sich 
darum prügeln. Die Regel ist hier dass der Schreibermeister in die 
Fabrik ans Band geht mit weniger Stress und deutlich mehr Geld.

Autor: Axel Schweiß (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Das glaube ich kaum. Der darf erst mal die ganzen Maschinen abbezahlen,
> Werkstattmiete, Wagen, Personal...
>
> Ausser er ist ne Drei-Mann-Bude (2 Lehrlinge oder Handlanger) mit
> fahrender Werkstatt die Küchen und Fenster einbaut.
>
> Glaube nicht alles was du hörst, hier machen reihenweise die kleinen
> Schreiner dicht, die haben alle zu kämpfen, auch wenn sie mal hier und
> da nen Grossautrag bekommen, das ist eher die Ausnahme, weil sie sich
> darum prügeln. Die Regel ist hier dass der Schreibermeister in die
> Fabrik ans Band geht mit weniger Stress und deutlich mehr Geld.

Die Maschinen hat er vom ersparten gekauft und Personal hat er keines. 
Ist tatsächlich ein 1-Mann Betrieb. Wenn er Personal braucht, leiht er 
sich das - Kontakte hat er.

Autor: Alex (Gast)
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Ex-Studi schrieb:
> gibt es jemanden, der das Studium nicht gepackt hat und stattdessen eine
> Ausbildung gemacht hat?

Davon gibt es viele. Ist nichts außergewöhnliches. Deine Erfahrungen aus 
dem Studium können dir da sehr hilfreich sein. Ich meine nicht das 
Fachliche, sondern die Lernmethodik und das Lerntempo. Kann man sehr 
schwer erklären. Aber im allgemeinen empfinden Studienabbrecher eine 
Ausbildung extrem einfach, zumindest den theoretischen Teil. Und es geht 
eben alles extrem langsam, oder gar langweilig voran. Deswegen sind 
Studienabbrecher in den Ausbildungsberufen meistens gern gesehen. 
Oftmals machen sie ihren Abschluss sogar in einer kürzeren Zeit als 
allgemein vorgesehen.
Handwerkliches Geschick ist hingegen eine andere Baustelle, abhängig vom 
gewählten Beruf. Aber auch da solltest du dir keinen Kopf machen, das 
haben auch schon die größten Flaschen geschafft.

Im Endeffekt sind in technischen Ausbildungsberufen die Jobchancen sogar 
besser als bei den Ingenieuren und wenn du dann deinen Elektromeister 
machst, stehen dir ohnehin mehr Türen offen.


Viel Erfolg

Autor: Alex (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Glaube nicht alles was du hörst, hier machen reihenweise die kleinen
> Schreiner dicht, die haben alle zu kämpfen, auch wenn sie mal hier und
> da nen Grossautrag bekommen, das ist eher die Ausnahme, weil sie sich
> darum prügeln. Die Regel ist hier dass der Schreibermeister in die
> Fabrik ans Band geht mit weniger Stress und deutlich mehr Geld.

Die Regel ist eher, dass man für individuelle Tischlerarbeiten 
(Küchenbau/Umbau) oder für das Einziehen von Rigips-Wänden, Wartezeiten 
von über einem halben Jahr hat weil sich die Handwerker vor Aufträgen 
nicht mehr retten können und schwierigere oder kleinere Aufträge sowieso 
ablehnen. Handwerk hat goldenen Boden gilt heute mehr denn je weil sich 
kaum noch einer die Fingerchen schmutzig machen will.

Autor: Axel Schweiß (Gast)
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So kenne ich das auch. Minimum sind in der Regel 12 Wochen. Ich habe 
Angebote für Dachneueindeckung eingeholt, vor Dezember geht da nichts.

Autor: Test (Gast)
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Trotzdem ist es völliger Schwachsinn, dass Handwerk goldenen Boden hat. 
Der Tariflohn für Maler beispielsweise liegt bei 13,50€/h und das würde 
ich nicht wirklich als goldenen Boden bezeichnen. Ich bin nach dem 
Informatikstudium an einer FH in Bayern mit 40k eingestiegen.

Das Handwerk war vielleicht irgendwann vor langer Zeit mal ein 
angesehener Beruf. Mittlerweile ist es zum Abstellgleis für im Leben 
Gescheiterte (Hauptschüler, Studienabbrecher, Sträflinge, Migranten, 
etc.) geworden.

Autor: Axel Schweiß (Gast)
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Test schrieb:
> Das Handwerk war vielleicht irgendwann vor langer Zeit mal ein
> angesehener Beruf. Mittlerweile ist es zum Abstellgleis für im Leben
> Gescheiterte (Hauptschüler, Studienabbrecher, Sträflinge, Migranten,
> etc.) geworden.

Das mag durchaus stimmen. Aber als Meister im eigenen Betrieb verdient 
man deutlich mehr als die 40k ;). Als normaler angestelter Meister 
dürften die 40k auch schon drin sein.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Ex-Studi schrieb:
>
> gibt es jemanden, der das Studium nicht gepackt hat und stattdessen eine
> Ausbildung gemacht hat?
>
> Ne, andersrum. Habe ne Lehre als Gebäudereiniger angefangen und bin
> durch die Prüfungen gerasselt. Danach habe ich dann im Schnelldurchlauf
> Informatik studiert. Ja ich fühle mich immer noch als Versager. Z.B.
> Fenster bekomme ich heute immer noch nicht streifenfrei sauber, das muss
> immer meine Freundin machen, Klo und Küche ebenso, bin ich total
> überfordert mit diesem vielen Putzwerkzeug und Mitteln.

Könnte auch daran liegen, dass Informatiker in Deutschland meistens 
weniger verdienen als die putzfrau.

Autor: Ex-Ing (Gast)
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Hallo,

Abbruch Studium, danach Ausbildung kommt oft vor. Bei uns am 
Berufskolleg hat die Hälfte der Auszubildenden zum Fachinformatiker 
vorher erfolglos Informatik oder E-Technik studiert. Bei den 
Werkzeugmechanikern ist jeder Vierte ein abgebrochener 
Maschinenbaustudent. Usw, usw, usw..

Also kein Grund zur Besorgnis. Die meisten Studienabbrecher machen einen 
Einser-Abschluss und danach noch Ihren Techniker, meistens auch mit sehr 
gutem Abschluss. Und die kommen dann auch auf 40.000 bis 55000€ im Jahr.

Gruß

Autor: ML (Gast)
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Hallo,

> Ich habe im letzten WS ein Studium im technischen Bereich an einer Uni
> angefangen und werde es jetzt nach einem knappen Jahr abbrechen. Der
> Grund dafür ist ganz einfach, ich schaffe es schlicht nicht.
> Mir haben schon einige geraten, an eine FH zu gehen oder etwas
> leichteres zu studieren, aber das will ich nicht. An einer FH wäre
> dieses Studium auch ziemlich schwer und ein anderes Fach interessiert
> mich nicht wirklich.
Dann bleibt als Alternative auch die Möglichkeit einer dualen Ausbildung 
(Berufsakademie).


Viele Grüße
Michael

Autor: NurMut (Gast)
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Ein MINT Studium macht nur Sinn, wenn die Noten in Mathe und Physik 
zuvor überdurchschnittlich waren. Mit BWL sollte man in Zeiten der 
Digitalisierung auch vorsichtig sein, da wird der Konkurrenzkampf noch 
größer werden.

Am besten verdienen durchschnittlich begabte noch im Handwerk, wenn sie 
eine halbjährige Weiterbildung zum Meister und sich anschließend 
selbstständig machen, um Azubis und Gesellen auszunutzen. Ich kenne 
einen ehemaligen Hauptschüler, der heute als 
Gas-Wasser-Scheiße-Installateur mit zwei Arbeitern ca. 80.000 EUR 
Jahresgewinn macht (dazu kommt noch die übliche Schwarzarbeit, oder 
glaubt hier jemand dass die am Wochenende beim Nachbarn stehenden 
Dachdecker dafür Steuern zahlen?). Zudem vermietet er bereits 5 
Wohnungen und setzt alles mögliche steuerlich ab.

Autor: NurMut (Gast)
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Test schrieb:
> Trotzdem ist es völliger Schwachsinn, dass Handwerk goldenen Boden hat.
> Der Tariflohn für Maler beispielsweise liegt bei 13,50€/h und das würde
> ich nicht wirklich als goldenen Boden bezeichnen.

Ist es nicht. Den goldenen Boden hat aber nur der Meister, der die 
Gesellen und Azubis ausnutzt und alles mögliche steuerlich absetzt sowie 
sich etwas durch Schwarzarbeit dazu verdient. Kenne einen 
Gas-Wasser-Scheiße-Installateur der ländlich im Nirgendwo nach der 
Auszahlung von zwei Gehältern für seine Gesellen sowie Abzug sonstiger 
Kosten noch einen Jahresgewinn von 80k hat.

Autor: Axel Schweiß (Gast)
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Das ist jetzt ein extremes Beispiel. Gäbe er z.B. von den 80k jeweils 
10k an seine Gesellen ab, hätte er nach Milchmädchenrechnung noch 60k.

Reicht doch dicke und seine Gesellen habe 10k mehr im Jahr.
Alles bisschen besser verteilt - in der Theorie möglich.

Autor: NurMut (Gast)
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Axel Schweiß schrieb:
> Das ist jetzt ein extremes Beispiel. Gäbe er z.B. von den 80k jeweils
> 10k an seine Gesellen ab, hätte er nach Milchmädchenrechnung noch 60k.
> Reicht doch dicke und seine Gesellen habe 10k mehr im Jahr.
> Alles bisschen besser verteilt - in der Theorie möglich.

Er arbeitet von Montag bis Freitag täglich von 6 bis 18 Uhr. Samstag 
macht er dann den Papierkram. Zudem muss er von den 80k seine eigene 
Rentenversicherung etc. zahlen.

Das ist auch kein besonderes Gehalt für einen selbstständigen Handwerker 
heutzutage. Die suchen sich mittlerweile wegen der Niedrigzins-Politik 
die Aufträge aus. Sie verdienen ja auch nicht nur an den Gesellen, 
sondern verkaufen mit Rabatt gekaufte Materialien für den doppelten bis 
vierfachen Preis. Das Velux Dachfenster wird so dann für ca. 150€ 
eingekauft und für 500€ verkauft.

Autor: ohne Name (Gast)
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80k ist aber doch eher untere Grenze für einen selbstständigen 
Handwerksmeister mit 2 Gesellen. Um die 130k würde ich da als normal 
ansehen und bei Gewerken wie Gas-Wasser-Sch was kaum einer machen will, 
eher mehr.

Beitrag #5898395 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Tobias (Gast)
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Habe das Etechstudium gut gepackt. Job ist aber jetzt zum Kotzen. Gehalt 
auch fürn Arsch.
Wäre lieber selbstständig mit Onlinebusiness oder Handwerker!
Sei froh, wenn du es nicht packst, erspart Dir Depressionen im Job.

Autor: AVR (Gast)
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Tobias schrieb:
> Job ist aber jetzt zum Kotzen.

Was machst du denn beruflich?

Autor: Der_Forum_guru (Gast)
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Studium macht nur Sinn, wenn man richtig lernen lernen will.
Und wenn man fleißig ist.

Also wenn ich im Abi ne Physik ne 4 habe und in Mathe eine 4, weil mich 
die Lehrer nicht mochten und ich immer negativ bewertet wurde. Dann aber 
im Studium anders lernen lerne und ohne dass ich negativ bevorzugt 
werde, dann macht es sinn.
Ich glaube das kann man auch ohne Noten und ohne Abi vorher abchecken, 
da gibt es Vorkurse, wenn man da schon scheitert sollte man sich das 
überlegen.

Autor: Megatroll (Gast)
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Ausbildung zu was ? Es gibt eine ganze Palette von Ausbildungen, die 
nachher aber nicht die selben Möglichkeiten bieten.

-Zuhaelter
-Eintaenzer
-Zetter
-Mister
-Waescher
-Barbier
-Reiniger
-Rausschmeisser

Autor: ach was (Gast)
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Megatroll schrieb:
> Ausbildung zu was ? Es gibt eine ganze Palette von Ausbildungen,
> die
> nachher aber nicht die selben Möglichkeiten bieten.
>
> -Zuhaelter
> -Eintaenzer
> -Zetter
> -Mister
> -Waescher
> -Barbier
> -Reiniger
> -Rausschmeisser

Du hast Forentroll und Löschadmin vergessen. Dafür braucht man aber 
keine Ausbildung. Skrupellosigkeit reicht.

Autor: Realist (Gast)
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Sofern du einen Ausbildungsplatz in einem großen Unternehmen (dax) 
bekommst würde ich das einem Studium immer vorziehen. Einmal drinnen 
helfen dir Netzwerk und Dauer der Anstellung letztendlich deutlich 
besser als irgendwas zu studieren und dann vielleicht trotzdem nur beim 
Sklaven Händler zu landen. Insbesondere wenn du an Informatik denkst 
sind Chancen in Deutschland sehr bescheiden. Da verdienen die meisten 
Mitarbeiter in der Produktion mehr als die Consulting Sklaven bei 
Accenture und capgemini.

Autor: AVR (Gast)
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Der_Forum_guru schrieb:
> Also wenn ich im Abi ne Physik ne 4 habe und in Mathe eine 4, weil mich
> die Lehrer nicht mochten und ich immer negativ bewertet wurde. Dann aber
> im Studium anders lernen lerne und ohne dass ich negativ bevorzugt
> werde, dann macht es sinn.

Da gebe ich dir Recht. Bei uns hatten vorallem viele Ausländer das 
Problem, dass die Lehrer an unserer Schule rassistisch waren und denen 
automatisch eine Note schlechter verteilten als uns, obwohl sie nicht 
schlechter waren.

Dieses Verhalten unserer Leute kotzt mich bis heute an. Dann wundern wir 
uns, dass die andere Seite nichts mit uns zu tun haben will.

Autor: Lötkolben (Gast)
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AVR schrieb im Beitrag #5898462:
> Der_Forum_guru schrieb:
> Also wenn ich im Abi ne Physik ne 4 habe und in Mathe eine 4, weil mich
> die Lehrer nicht mochten und ich immer negativ bewertet wurde. Dann aber
> im Studium anders lernen lerne und ohne dass ich negativ bevorzugt
> werde, dann macht es sinn.
>
> Da gebe ich dir Recht. Bei uns hatten vorallem viele Ausländer das
> Problem, dass die Lehrer an unserer Schule rassistisch waren und denen
> automatisch eine Note schlechter verteilten als uns, obwohl sie nicht
> schlechter waren.
> Dieses Verhalten unserer Leute kotzt mich bis heute an. Dann wundern wir
> uns, dass die andere Seite nichts mit uns zu tun haben will.

So ein dummes Gelaber AVR. Glaube kaum das Lehrer rassistisch sind. Oft 
liegt es an der jeweiligen Person selber! Ein depp bleibt ein depp egal 
welche Herkunft ! Und wenn du die Schulen heute so anschaust ist das 
Niveau leider generell abgefallen. Mit was das zusammenhängt überlasse 
ich dir zum nachdenken. Sicher aber nicht mit rassistischen Lehrern !

Autor: AVR (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> So ein dummes Gelaber AVR. Glaube kaum das Lehrer rassistisch sind. Oft
> liegt es an der jeweiligen Person selber! Ein depp bleibt ein depp egal
> welche Herkunft ! Und wenn du die Schulen heute so anschaust ist das
> Niveau leider generell abgefallen. Mit was das zusammenhängt überlasse
> ich dir zum nachdenken. Sicher aber nicht mit rassistischen Lehrern !

Du scheinst wohl nie zu Schule gegangen zu sein. Ja aus der Sicht von 
vielen Deutschen gibt es kein Rassismus in den deutschen Schulen. Ja 
ja...wers glaubt.

Autor: Axel Schweiß (Gast)
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Also an meiner Schule gabs so gut wie keine Ausländer und erst recht 
keine Farbigen oder Türken. HA! Nur ein paar Russlanddeutche, die hatten 
aber alle deutsche Namen ;). Ich konnte auch keinen Rassismus 
feststellen ;)....

Autor: Tobias (Gast)
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AVR schrieb im Beitrag #5898437:
> Was machst du denn beruflich?

Kein Plan. 45k€/a sind entmotivierend.

Autor: Lötkolben (Gast)
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AVR schrieb im Beitrag #5898479:
> Lötkolben schrieb:
> So ein dummes Gelaber AVR. Glaube kaum das Lehrer rassistisch sind. Oft
> liegt es an der jeweiligen Person selber! Ein depp bleibt ein depp egal
> welche Herkunft ! Und wenn du die Schulen heute so anschaust ist das
> Niveau leider generell abgefallen. Mit was das zusammenhängt überlasse
> ich dir zum nachdenken. Sicher aber nicht mit rassistischen Lehrern !
>
> Du scheinst wohl nie zu Schule gegangen zu sein. Ja aus der Sicht von
> vielen Deutschen gibt es kein Rassismus in den deutschen Schulen. Ja
> ja...wers glaubt.

Rassismus ist ein Phänomen das nicht nur deutschen zuzuordnen ist. Jede 
Nation kann solche Tendenzen aufweisen. Immer Lehrer für mangelhafte 
Leistung verantwortlich machen ist billig! Richtig billig! In der Uni 
sind es dann die rassistischen profs oder was?
Armselig!

Autor: Lötkolben (Gast)
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Tobias schrieb:
> Habe das Etechstudium gut gepackt. Job ist aber jetzt zum Kotzen.
> Gehalt auch fürn Arsch.
> Wäre lieber selbstständig mit Onlinebusiness oder Handwerker!
> Sei froh, wenn du es nicht packst, erspart Dir Depressionen im Job.

Hatte Hauptschulabschluss mit 2.8 dann Ausbildung mit 2.7. FOS 
nachgeholt —> Etechnik Bachelor und Master (1.4 schnitt Bayern).
Weißt du wie viele Miesmacher mir in den letzten 8 Jahren begegnet sind? 
„Du schaffst das nie!“ „Arbeite doch lieber!“ „Um zu studieren muss man 
begabt sein“ „Studieren lohnt nicht!“ etc.
....
Dann ist die Abrechnung gekommen!
Einstieg mit 70k€. So viel dazu!
Was ich damit sagen will...

Glaubt an euch und hört nicht auf diese negativen Menschen! Meistens 
sind sie nur neidisch das ihr eure Komfortzone verlassen könnt und sie 
in Ihrer gefangen sind.

Man sollte sich auch für andere freuen können! Und vor allem von anderen 
lernen statt sie runter zu ziehen!

Autor: Tobias (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Hatte Hauptschulabschluss mit 2.8 dann Ausbildung mit 2.7. FOS
> nachgeholt —> Etechnik Bachelor und Master (1.4 schnitt Bayern).
> Weißt du wie viele Miesmacher mir in den letzten 8 Jahren begegnet sind?
> „Du schaffst das nie!“ „Arbeite doch lieber!“ „Um zu studieren muss man
> begabt sein“ „Studieren lohnt nicht!“ etc.
> ....
> Dann ist die Abrechnung gekommen! Einstieg mit 70k€. So viel dazu!
> Was ich damit sagen will...
>
> Glaubt an euch und hört nicht auf diese negativen Menschen! Meistens
> sind sie nur neidisch das ihr eure Komfortzone verlassen könnt und sie
> in Ihrer gefangen sind.
>
> Man sollte sich auch für andere freuen können! Und vor allem von anderen
> lernen statt sie runter zu ziehen!

Abend nochmal,

absolut richtig, was du schreibst. Ich habe damals ziellos auf die 
Eltern gehört, obwohl der Beruf des Etechnikers mir nicht liegt.

Autor: ach was (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Dann ist die Abrechnung gekommen!
> Einstieg mit 70k€. So viel dazu!

Solche Einzelfälle gibt es sicher. Aber es sind nunmal Einzelfälle, die 
man nicht zur Allgemeingültigkeit erklären sollte.

Beitrag #5898637 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lötkolben (Gast)
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ach was schrieb:
> Lötkolben schrieb:
> Dann ist die Abrechnung gekommen!
> Einstieg mit 70k€. So viel dazu!
>
> Solche Einzelfälle gibt es sicher. Aber es sind nunmal Einzelfälle, die
> man nicht zur Allgemeingültigkeit erklären sollte.
Das ist nur hatte Arbeit mehr nicht. Natürlich auch eine Portion 
„Glück“. Wobei man einfach gesagt einfach nur oft genug Würfeln muss bis 
man „Glück“ hat.

Autor: Hasenbein (Gast)
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NurMut schrieb:
> Ein MINT Studium macht nur Sinn, wenn die Noten in Mathe und
> Physik zuvor überdurchschnittlich waren.

Kann man nicht verallgemeinern. Ich hatte in der Oberstufe nie mehr als 
8 Punkte in Mathe und Physik.
Habe trotzdem einen Master in ET an der TU Darmstadt mit 1,9 gemacht.

Autor: Der_Forum_guru (Gast)
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Hasenbein schrieb:
> NurMut schrieb:
>> Ein MINT Studium macht nur Sinn, wenn die Noten in Mathe und
>> Physik zuvor überdurchschnittlich waren.
>
> Kann man nicht verallgemeinern. Ich hatte in der Oberstufe nie mehr als
> 8 Punkte in Mathe und Physik.
> Habe trotzdem einen Master in ET an der TU Darmstadt mit 1,9 gemacht.

Man entwickelt sich weiter... Super

Autor: NurMut (Gast)
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Hasenbein schrieb:
> Kann man nicht verallgemeinern.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Warst du bei allen Mathe-Lehrern 
schlecht oder nur beim letzten?

Autor: Klartexter (Gast)
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Es ist natürlich falsch zu behaupten alle Lehrer seien mutwillig 
rassistisch, aber zu behaupten gar keine Lehrer seien rassistisch ist 
noch falscher.
Wenn ein Schüler z.B. Achmed heißt, dann garantiere ich euch dass dieser 
schon mal Rassismus an deutschen Schulen, ausgehend von Lehrern, 
erfahren hat.
Aber klar, in Wirklichkeit habens die Ausländer ja viel leichter und 
werden immer bevorzugt usw usf...

Autor: Peter (Gast)
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Mach das worauf Du Lust hast und bei dem Du dich gut fühlst. Das ist In 
meinen Augen das Wichtigste, denn dabei wirst Du gut und positiv sein 
und dich weiterentwickeln. Zwing dich nicht zu etwas, das geht meist 
schief.

Allerdings ist es heutzutage schon so, dass ein Bachelor das neue Abitur 
ist und dadurch ein Berufseinstieg ohne Bachelor schwieriger wird. Der 
Druck ist also sicher höher als „früher“.

Ich hatte nach dem Abi keine Lust auf Studium, habe deswegen „nur“ eine 
Ausbildung gemacht und es nie bereut.
Wer weiss was hätte sein können? Das kann man immer fragen und darum 
mache ich mir darüber keine Gedanken. Wichtig ist: ich hatte seitdem 
eine tolle Zeit mit vielen guten Erfahrungen.

Autor: Fachkraft (Gast)
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Peter schrieb:
> Allerdings ist es heutzutage schon so, dass ein Bachelor das neue Abitur
> ist und dadurch ein Berufseinstieg ohne Bachelor schwieriger wird. Der
> Druck ist also sicher höher als „früher“.

Ja aufgrund des Fachkräftemangels ist es heutzutage schwieriger einen 
Job zu bekommen.

Autor: Hasenbein (Gast)
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NurMut schrieb:
> Hasenbein schrieb:
> Kann man nicht verallgemeinern.
>
> Ausnahmen bestätigen die Regel. Warst du bei allen Mathe-Lehrern
> schlecht oder nur beim letzten?

Eigentlich bei allen. Mal besser mal schlechter.

Autor: NurMut (Gast)
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Klartexter schrieb:
> ist noch falscher

Kein Wunder, dass die Lehrer euch schlecht benotet haben.

Btw: In dem Land von Achmed werden Christen so stark unterdrückt, dass 
die 4 anstatt einer 3 sich kaum noch wie "Rassismus" anfühlt. Das ist 
wie so oft Jammern auf hohem Niveau. Klar kann man noch besser werden, 
aber kaum ein Land benachteiligt Ausländer so wenig wie Deutschland.
Kommilitonen aus dem nahen Osten fühlten sich alle ihr Leben lang 
benachteiligt, haben aber, obwohl ständig schummelnd, sowohl das Abitur 
und Studium geschafft. Die arbeiten jetzt alle als Ingenieur, auch 
derjenige, der für den Bachelor 4 Semester länger brauchte und 
unterdurchschnittliche Noten hatte. Einige sogar bei großen Konzernen 
wie Siemens, obwohl sich dort bestimmt mehr als genug nicht 
diskriminierte Deutsche beworben haben.

Autor: NurMut (Gast)
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Klartexter schrieb:
> Wenn ein Schüler z.B. Achmed heißt, dann garantiere ich euch dass dieser
> schon mal Rassismus an deutschen Schulen, ausgehend von Lehrern,
> erfahren hat.

Das betrifft übrigens nicht nur Ausländer, sondern auch deutsche 
Arbeiterkinder werden bspw. schlechter als Kinder von Akademikern 
benotet. Ein Kevin und Justin werden laut Studien schon wegen dem Namen 
schlechter benotet. Weil der Mensch nicht objektiv sein kann und sich 
immer Urteil bildet, was häufig falsch ist. Das pauschal als Rassismus 
zu bezeichnen ist falsch.

https://m.spiegel.de/lebenundlernen/schule/grundschullehrer-vorurteile-kevins-bekommen-schlechtere-noten-a-712948.html

https://m.tagesspiegel.de/wissen/studie-zu-zensuren-in-der-schule-bei-gleicher-leistung-mies-benotet/6440574.html

Autor: Lötkolben (Gast)
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NurMut schrieb:
> Klartexter schrieb:
> ist noch falscher
>
> Kein Wunder, dass die Lehrer euch schlecht benotet haben.
> Btw: In dem Land von Achmed werden Christen so stark unterdrückt, dass
> die 4 anstatt einer 3 sich kaum noch wie "Rassismus" anfühlt. Das ist
> wie so oft Jammern auf hohem Niveau. Klar kann man noch besser werden,
> aber kaum ein Land benachteiligt Ausländer so wenig wie Deutschland.
> Kommilitonen aus dem nahen Osten fühlten sich alle ihr Leben lang
> benachteiligt, haben aber, obwohl ständig schummelnd, sowohl das Abitur
> und Studium geschafft. Die arbeiten jetzt alle als Ingenieur, auch
> derjenige, der für den Bachelor 4 Semester länger brauchte und
> unterdurchschnittliche Noten hatte. Einige sogar bei großen Konzernen
> wie Siemens, obwohl sich dort bestimmt mehr als genug nicht
> diskriminierte Deutsche beworben haben.

Sehe ich auch so. Deutschland ist meiner Meinung nach das Land mit dem 
geringsten Rassismus. Oder kennt jemand ein Land wo Ausländern mehr 
Chancen geboten werden?
Die Leute werden immer diese Keule schwingen um einfach noch mehr 
Privilegien zu bekommene. Das ist menschlich! Aber deswegen muss man 
nicht auf alle Forderungen eingehen!
z.B. Unser Nachbar Schweiz. Denkt ihr etwas dort bekommt man so easy die 
Staatsbürgerschaft wie bei uns!? Man wird als Ausländer wahrscheinlich 
nie richtig in der Schweiz aufgenommen.

Autor: Axel Schweiß (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> z.B. Unser Nachbar Schweiz. Denkt ihr etwas dort bekommt man so easy die
> Staatsbürgerschaft wie bei uns!? Man wird als Ausländer wahrscheinlich
> nie richtig in der Schweiz aufgenommen.

Und ich hab mir sagen lassen, dass man als deutscher Arbeitnehmer dort 
auch nicht gern gesehen wird.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Um mal wieder auf das Thema zu kommen: mit einem soliden 
Ausbildungsplatz bist du sicher besser dran als viele mit einem Studium. 
Schau dass du bei einem guten nach Tarif zahlenden Unternehmen 
unterkommst, und du kannst in 5-10 Jahren die meisten der Freunde die 
Informatik studiert haben und bei irgendwelchen IT Beratungen 60-70 
Stunden die Woche (inklusive Reisezeit) buckeln auslachen, wenn du nach 
einer 35 - 37,5h Woche im gerade gekauften Haus (weil mehr Zeit zu 
sparen) sitzt und um 16 Uhr dein Feierabend Bierchen trinkst.

Ausbildungen in guten Betrieben sind nach der Finanzkrise viel mehr 
Wert, als irgendein Studium ( mal abgesehen von den Top 5% Absolventen ) 
bei irgend einer Wald und Wiesen Uni.

Gerade wenn du über Informatik als Studium nachdenkst sei gewarnt:

- Viele Schwächlinge, Feministen und Linke Waschlappen studieren 
Informatik. Die gehen dann mit der Einstellung "Ich mach das gerne und 
freue mich wenn ich dafür noch fette 35k im Jahr + Obststeller bekomme" 
in die Jobsuche und drücken die Gehälter für alle

- Die meisten Informatiker Jobs sind beim Dienstleiter und das ohne 
Tarifvertrag und Überstunden Vergütung. Daher ist es natürlich Freizeit 
am Montag morgen erstmal 3-5h Anzureisen und Donnerstag Nacht das 
gleiche in die umgekehrte Richtung zu machen. Dazwischen noch beim 
Kunden 40h Arbeiten, und dann Freitag noch mal 6h vom Homeoffice oder in 
am Standort vom Sklavenhändler. Dabei bleibt dann der Netto Stundenlohn 
einer Frisöse

- Die meisten Dienstleiter bei denen Informatiker arbeiten haben einfach 
mal keine betriebliche Altersvorsorge. Bei Capgemini zum beispiel kannst 
du nur eine Brutto Umwandlung machen, welche gesetzlich vorgeschrieben 
ist.

- IT Abteilungen haben eine Support Funktion und werden in Unternehmen 
nicht als Teil des "wert schöpfenden" Business gesehen. Entsprechend 
wirst du auch behandelt und innerhalb des Unternehmen relativ zu anderen 
bezahlt

- Als Informatiker hast du kaum Karriere Chancen. Dir wird generell 
weniger zugetraut, weil du ja "das Business" nicht verstehst. Auch 
Auslandsaufenthalte sind deutlich schwerer zu bekommen als für echte 
Ings...


Pass also bloß auf was du machst, und renn nicht den dämlichen 
"Digitalisierung wird alles verändern" Trollen hinterher. In Deutschland 
ist alles sehr zäh, da ist eine Gewerkschaft+Tarif mehr Wert als 
Engagement und Können.

Autor: Timo (Gast)
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@ Ingenieur im Beitrag 07.07.2019 10:50


Absolut richtig. Dem kann man fast nichts mehr hinzufügen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Tobias schrieb:
> Habe das Etechstudium gut gepackt. Job ist aber jetzt zum Kotzen. Gehalt
> auch fürn Arsch.

Das, was du da schreibst, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Nur 
ein E-Technik Studium hat mir ermöglicht, danach meinen Traumberuf als 
Entwicklungsingenieur ausüben zu können. Der Job ist sehr angenehm, und 
das Gehalt überdurchschnittlich hoch dank höchster Entgeltgruppe im IG 
Metalltarif. Da gibt es wirklich aber so rein gar nichts zu meckern. Ich 
würde jederzeit wieder studieren gehen als junger Mensch nach dem 
Abitur, das war an sich schon eine gute Erfahrung und eine ganz 
besondere Zeit.

Autor: Hasenbein (Gast)
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> - Viele Schwächlinge, Feministen und Linke Waschlappen studieren
> Informatik. Die gehen dann mit der Einstellung "Ich mach das gerne und
> freue mich wenn ich dafür noch fette 35k im Jahr + Obststeller bekomme"
> in die Jobsuche und drücken die Gehälter für alle

Das ist natürlich Blödsinn. Wer sich heute als Informatiker mit 35k 
einstellen selbst, ist selbst schuld. Ich habe innerhalb von 4 Jahren BE 
mein Einstiegsgehalt um über 50% steigern können.

> - Die meisten Informatiker Jobs sind beim Dienstleiter und das ohne
> Tarifvertrag und Überstunden Vergütung. Daher ist es natürlich Freizeit
> am Montag morgen erstmal 3-5h Anzureisen und Donnerstag Nacht das
> gleiche in die umgekehrte Richtung zu machen. Dazwischen noch beim
> Kunden 40h Arbeiten, und dann Freitag noch mal 6h vom Homeoffice oder in
> am Standort vom Sklavenhändler. Dabei bleibt dann der Netto Stundenlohn
> einer Frisöse

Ich war über 3 Jahre bei zwei verschiedenen Dienstleistern ohne eine 
Überstunde zu viel.

> - IT Abteilungen haben eine Support Funktion und werden in Unternehmen
> nicht als Teil des "wert schöpfenden" Business gesehen. Entsprechend
> wirst du auch behandelt und innerhalb des Unternehmen relativ zu anderen
> bezahlt

Das hängt vom Unternehmen ab. In vielen Unternehmen ist die IT-Abteilung 
das Kernstück und Grundlage des Business.

Autor: Timo (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Das, was du da schreibst, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Nur
> ein E-Technik Studium hat mir ermöglicht, danach meinen Traumberuf als
> Entwicklungsingenieur ausüben zu können. Der Job ist sehr angenehm, und
> das Gehalt überdurchschnittlich hoch dank höchster Entgeltgruppe im IG
> Metalltarif. Da gibt es wirklich aber so rein gar nichts zu meckern. Ich
> würde jederzeit wieder studieren gehen als junger Mensch nach dem
> Abitur, das war an sich schon eine gute Erfahrung und eine ganz
> besondere Zeit.

Freut mich für dich. Ist aber nicht mehr als ein Einzelfall.

Autor: NurMut (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Ausbildungen in guten Betrieben sind nach der Finanzkrise viel mehr
> Wert, als irgendein Studium ( mal abgesehen von den Top 5% Absolventen )
> bei irgend einer Wald und Wiesen Uni.

Was so pauschal nicht richtig ist. Siehe folgende Zitate:

[quote]
Volkswagen will seine Software-Kompetenzen bündeln und ausbauen. In der 
neuen Einheit "Car.Software" sollen bis 2025 mehr als 5000 
Digital-Experten zusammengefasst werden, kündigte VW am Dienstag an.
Im Zuge des steigenden Softwareanteils in den Fahrzeugen solle bis 2025 
zudem der Eigenanteil der Software auf mindestens 60 Prozent von derzeit 
unter 10 Prozent ausgebaut werden. Derzeit sind allein in den Autos der 
Marke Volkswagen bis zu 70 Steuergeräte mit Betriebssoftware von 200 
unterschiedlichen Zulieferern integriert.
[/quote]

Warum man das glauben kann? Wozu sollte VW sonst Fakultät 73 auflegen 
und Mitarbeiter bei voller Gehaltsfortzahlung zum Softwareentwickler 
umschulen? Weil sie für die Zukunft mehr Informatiker und 
Elektrotechniker brauchen, und weniger Schlosser und Verwalter.

[quote]
Eine Qualifizierung zum Software-Entwickler bei Gehaltsfortzahlung für 
Volkswagen Mitarbeiter oder ein unbefristeter Arbeitsvertrag nach zwei 
Jahren für Neueinstellungen: Das bietet Volkswagen IT-Fachkräften und 
solchen, die es werden wollen.

Das Programm „Fakultät 73“ richtet sich an Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter, IT-Begabte, Studienabbrecher sowie Ausgebildete mit 
IT-Grundkenntnissen. Ein Studienabschluss wird nicht vorausgesetzt. 
Englisch- und Programmierkenntnisse sind wünschenswert, aber keine 
Bedingung. Wichtig sind einzig und allein das Potenzial und die 
Leidenschaft für Informationstechnologie („IT“) und Software.

Insgesamt haben 70 Teilnehmer eine abgeschlossene Berufsausbildung, 18 
sogar eine Hochschulausbildung, selbst ein promovierter Chemiker ist 
dabei. Elf Teilnehmer haben bisher keinen Abschluss. Das 
Durchschnittsalter beträgt 27,6 Jahre. Der älteste Teilnehmer ist 44.

Alle Absolventen der „Fakultät 73“ haben erstklassige Perspektiven. Nach 
intensiver Qualifizierung wird Volkswagen Anfang 2021 die erfolgreichen 
Neueinstellungen des ersten Jahrgangs fest einstellen. Sie erhalten ein 
Zertifikat der AutoUni und gehören dann zur Stammbelegschaft. Weitere 
Jahrgänge werden aktuell geplant. [/quote]
https://www.volkswagen-newsroom.com/de/storys/fakultaet-73-ist-gestartet-4873

Alle bauen gefühlt Jobs ab, egal ob Mittelstand, Banken oder Konzerne, 
aber du empfiehlst quasi den einzigen Beruf zu meiden der mit 100%iger 
Sicherheit gebraucht werden wird? Verrückt!

https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/baunatal-ort312516/sparprogramm-verwaltung-stellen-vw-12352882.html

https://m.manager-magazin.de/politik/deutschland/stellenabbau-in-der-industrie-jobabbau-deutschland-von-basf-und-siemens-a-1276128.html

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zulieferer-streicht-stellen-mahle-beschaeftigte-sind-empoert.e261fa67-a34a-4cb0-9450-e7e855d83522.html

https://m.manager-magazin.de/unternehmen/banken/deutsche-bank-und-co-digitalisierung-wird-jobs-kosten-a-1231527.html

Autor: Ingenieur (Gast)
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NurMut schrieb:
> Warum man das glauben kann? Wozu sollte VW sonst Fakultät 73 auflegen
> und Mitarbeiter bei voller Gehaltsfortzahlung zum Softwareentwickler
> umschulen? Weil sie für die Zukunft mehr Informatiker und
> Elektrotechniker brauchen, und weniger Schlosser und Verwalter.

Das finde ich wirklich super von Volkswagen (ohne Ironie). Endlich mal 
wieder eine langfristige gedachte, strategische Entscheidung für die 
Zukunft des Unternehmens. Daumen hoch! Wenn ich noch jünger wäre und 
ohne den guten Job, den ich bereits ausübe, würde ich mich da ohne 
Umschweife bewerben.

Beitrag #5899079 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ingenieur (Gast)
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Und wie du selbst siehst ist das schlimmste bei Informatikern deren 
Naivität. Die glauben doch wirklich den Hochglanzbruschüren und feiern 
sich voll einen ab wenn VW ein paar SW-Entwickler einstellt.

Das man SW Entwickler braucht haben auch schon andere gemerkt. 
Allerdings gehen alle den Weg den wirklich massiven Ramp Up eher in Süd 
und Nord Europa durchzuführen. Ein Beispiel ist BMW mit der Car IT in 
Portugal.

Also, lasst dich nicht diesen Naiven Lappen und einen paar "Positiv 
Beispielen" ( hey geil, ich war bei drei DIENSTLEISTERN ohne 
Überstunden-> Bleiben trotzdem Dienstleister und jeder Harry in der 
Produktion bei Bayer oder Henkel hat mehr in der Tasche) einlullen.

Autor: Realist (Gast)
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Hasenbein schrieb:
>> - Viele Schwächlinge, Feministen und Linke Waschlappen studieren
>> Informatik. Die gehen dann mit der Einstellung "Ich mach das gerne und
>> freue mich wenn ich dafür noch fette 35k im Jahr + Obststeller bekomme"
>> in die Jobsuche und drücken die Gehälter für alle
>
> Das ist natürlich Blödsinn. Wer sich heute als Informatiker mit 35k
> einstellen selbst, ist selbst schuld. Ich habe innerhalb von 4 Jahren BE
> mein Einstiegsgehalt um über 50% steigern können.

Wen interessiert dein Einzelfall ? Ein Blick bei Glassdoor reicht aus um 
zu sehen wie mikrig die IT Gehälter wirklich sind.

>
>> - Die meisten Informatiker Jobs sind beim Dienstleiter und das ohne
>> Tarifvertrag und Überstunden Vergütung. Daher ist es natürlich Freizeit
>> am Montag morgen erstmal 3-5h Anzureisen und Donnerstag Nacht das
>> gleiche in die umgekehrte Richtung zu machen. Dazwischen noch beim
>> Kunden 40h Arbeiten, und dann Freitag noch mal 6h vom Homeoffice oder in
>> am Standort vom Sklavenhändler. Dabei bleibt dann der Netto Stundenlohn
>> einer Frisöse
>
> Ich war über 3 Jahre bei zwei verschiedenen Dienstleistern ohne eine
> Überstunde zu viel.

Das du bei drei DLs warst und nicht beim OEM sagt schon alles, Sklave 
bleibt Sklave

>
>> - IT Abteilungen haben eine Support Funktion und werden in Unternehmen
>> nicht als Teil des "wert schöpfenden" Business gesehen. Entsprechend
>> wirst du auch behandelt und innerhalb des Unternehmen relativ zu anderen
>> bezahlt
>
> Das hängt vom Unternehmen ab. In vielen Unternehmen ist die IT-Abteilung
> das Kernstück und Grundlage des Business.

BlaBlaBla... IT ist Kosten getrieben, das ist in jeden großen Konzern 
so, da können die auch noch so viel von Digital Hubs faseln. Natürlich 
ist es unabdingbar dass die IT läuft damit das Business funktioniert. 
Konsequenz ist aber keinesfall Anerkennung, sondern auf die Fresse wenn 
was nicht geht, und ansonsten heimst das Business die Lorbeeren ein. 
Natürlich bei besserer Bezahlung

Autor: NurMut (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> und jeder Harry in der Produktion bei Bayer oder Henkel hat mehr in der
> Tasche

Nur bekommen die neueingestellten Harrys auch in der Produktion bei 
Bayer und Henkel nicht mehr die guten Gehälter aus den 80ern und 90ern. 
Die Zeiten sind fast überall vorbei. Heutzutage kann man froh sein, wenn 
die Babyboomer-Stelle nach dem der Kollege in Rente ist, in Deutschland 
nachbesetzt wird.

Und wenn sich wegen Tesla und den Chinesen Elektroautos durchsetzen, 
dann kannst auch die vom Verbrennungsmotor abhängigen KMU mit ihren 
Industriemechanikern und Bandarbeitern dicht machen. Besonders in BW 
würde das erhebliche Konsequenzen haben.

Autor: NurMut (Gast)
Datum:

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Realist schrieb:
> IT Abteilungen haben eine Support Funktion und werden in Unternehmen
> nicht als Teil des "wert schöpfenden" Business gesehen. Entsprechend
> wirst du auch behandelt und innerhalb des Unternehmen relativ zu anderen
> bezahlt

Darum sollte man als Informatiker auch in die Entwicklung und nicht in 
den IT-Support. Dann hat man das Problem nicht.

Autor: Ingenieur (Gast)
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NurMut schrieb:
> Darum sollte man als Informatiker auch in die Entwicklung und nicht in
> den IT-Support. Dann hat man das Problem nicht.

Das sehe ich genauso.

Autor: Hasenbein (Gast)
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Realist schrieb:
> Hasenbein schrieb:
>>> - Viele Schwächlinge, Feministen und Linke Waschlappen studieren
>>> Informatik. Die gehen dann mit der Einstellung "Ich mach das gerne und
>>> freue mich wenn ich dafür noch fette 35k im Jahr + Obststeller bekomme"
>>> in die Jobsuche und drücken die Gehälter für alle
>>
>> Das ist natürlich Blödsinn. Wer sich heute als Informatiker mit 35k
>> einstellen selbst, ist selbst schuld. Ich habe innerhalb von 4 Jahren BE
>> mein Einstiegsgehalt um über 50% steigern können.
>
> Wen interessiert dein Einzelfall ? Ein Blick bei Glassdoor reicht aus um
> zu sehen wie mikrig die IT Gehälter wirklich sind.

für welche Stellen?

>>
>>> - Die meisten Informatiker Jobs sind beim Dienstleiter und das ohne
>>> Tarifvertrag und Überstunden Vergütung. Daher ist es natürlich Freizeit
>>> am Montag morgen erstmal 3-5h Anzureisen und Donnerstag Nacht das
>>> gleiche in die umgekehrte Richtung zu machen. Dazwischen noch beim
>>> Kunden 40h Arbeiten, und dann Freitag noch mal 6h vom Homeoffice oder in
>>> am Standort vom Sklavenhändler. Dabei bleibt dann der Netto Stundenlohn
>>> einer Frisöse
>>
>> Ich war über 3 Jahre bei zwei verschiedenen Dienstleistern ohne eine
>> Überstunde zu viel.
>
> Das du bei drei DLs warst und nicht beim OEM sagt schon alles, Sklave
> bleibt Sklave

Was wären in der Individualsoftware-Entwicklung Beispiele für "OEMs"?
Das Sklaventum scheint mir in größeren Firmen deutlich weiter 
verbreitet.
Abgesehen davon werden in meiner Branche die wirklich interessanten 
Projekte nunmal an Dienstleister vergeben.

>
>>
>>> - IT Abteilungen haben eine Support Funktion und werden in Unternehmen
>>> nicht als Teil des "wert schöpfenden" Business gesehen. Entsprechend
>>> wirst du auch behandelt und innerhalb des Unternehmen relativ zu anderen
>>> bezahlt
>>
>> Das hängt vom Unternehmen ab. In vielen Unternehmen ist die IT-Abteilung
>> das Kernstück und Grundlage des Business.
>
> BlaBlaBla... IT ist Kosten getrieben, das ist in jeden großen Konzern
> so, da können die auch noch so viel von Digital Hubs faseln. Natürlich
> ist es unabdingbar dass die IT läuft damit das Business funktioniert.
> Konsequenz ist aber keinesfall Anerkennung, sondern auf die Fresse wenn
> was nicht geht, und ansonsten heimst das Business die Lorbeeren ein.
> Natürlich bei besserer Bezahlung

Wenn das eigentliche Business die Entwicklung von Softwarelösungen ist, 
sieht das nunmal ganz anders aus.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Hasenbein schrieb:
> Das Sklaventum scheint mir in größeren Firmen deutlich weiter
> verbreitet.

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Je größer das Unternehmen, umso größer 
die Freiheiten und umso größer auch das Gehalt.

Autor: NurMut (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Nein, das Gegenteil ist der Fall. Je größer das Unternehmen, umso größer
> die Freiheiten und umso größer auch das Gehalt.

Richtig. Keiner überwacht so wie der Firmeneigentümer und 
Geschäftsführer in einer Klitsche. Im Konzern kann der Chef doch nicht 
40 Leute wirklich überwachen. Dazu müsste er ja alle Leute, ihre 
Fähigkeiten und die darausresultierenden Zeiten abschätzen können.

Beitrag #5899188 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Realist (Gast)
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> Wenn das eigentliche Business die Entwicklung von Softwarelösungen ist,
> sieht das nunmal ganz anders aus.

Genau, aber dann bist du nicht mehr im Industrieunternehmen, sondern 
dort wo richtig wenig gezahlt wird: in der Software Produktentwicklung

Du kannst es drehen und wenden wie du willst. Deutschland ist kein Land 
für Informatiker und wird es auch niemals sein.

Autor: A. K. (prx)
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Ex-Studi schrieb:
> Würde mich über ein paar Erfahrungen von euch freuen.

Zuallererst sollte man lernen, dass im in diesem A&B-Bereich des Forum 
ziemlich viel Rotz ablassen darf. Weshalb sich hier Trolle sehr 
wohlfühlen, die sich einen Spass draus machen, alte Konkurrenzkämpfe neu 
anzufachen, wie etwa jenem zwischen Infs und Ings, dem manche sich hier 
widmen.

Aufgrund des Klimas (im Forum ;-) sind Reaktionen ernst zu nehmender 
Natur recht bald Mangelware, weil es wichtiger wird, sich zu 
produzieren, als echte Tipps zu geben. Jene, die sie geben könnten, sind 
dann bald weg.

Einzelfälle zu schildern ist ok. Leider neigt man als Mensch schnell 
dazu, aus Einzelfällen aufs Allgemeine zu schliessen, auch wenn man den 
Überblick nicht hat, nur seine Nische kennt. Da kommt dann nicht "ich 
kenne es so" sondern apodiktisch "so ist es und nicht anders". Nur kenne 
ich es aus dem IT/SW Bereich völlig anders, als hier geschildert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hasenbein (Gast)
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Realist schrieb:
> Wenn das eigentliche Business die Entwicklung von Softwarelösungen
> ist,
> sieht das nunmal ganz anders aus.
>
> Genau, aber dann bist du nicht mehr im Industrieunternehmen, sondern
> dort wo richtig wenig gezahlt wird: in der Software Produktentwicklung
> Du kannst es drehen und wenden wie du willst. Deutschland ist kein Land
> für Informatiker und wird es auch niemals sein.

Wieviel ist denn "richtig Wenig" deiner Meinung nach?

Autor: Ingenieur (Gast)
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Hasenbein schrieb:
> Wieviel ist denn "richtig Wenig" deiner Meinung nach?

Aus meiner Sicht ist alles unter 60k für eine Vollzeitstelle richtig 
wenig, da würde ich nicht einmal für aufstehen.

Autor: AVR (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Man sollte sich auch für andere freuen können! Und vor allem von anderen
> lernen statt sie runter zu ziehen!

Ja sicher doch...mit der deutschen Neidkultur. Niemand freut sich hier 
für den anderen. Wegen dieser Scheiße wurden sogar Menschen in KZs 
gesteckt.

Autor: Realist (Gast)
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Man muss natürlich immer betrachten, dass man wenn es um die 
Produkentwicklung im Bereich Software geht so gut wie einen Tarifvertrag 
hat und daher nicht mit 40 Stunden raus geht. Nicht mal bei SAP in 
Walldorf.

Aber um mal konkreter zu werden, was ich richtig wenig finde, ist was 
ein Software Entwickler bei SAP in Walldorf verdient, und hier reden wir 
schon von der ersten Liga in Deutschland!

https://www.glassdoor.de/Gehalt/SAP-Software-Developer-Walldorf-Geh%C3%A4lter-EJI_IE10471.0,3_KO4,22_IL.23,31_IC2690459.htm

https://www.glassdoor.de/Gehalt/SAP-Softwareentwickler-Walldorf-Geh%C3%A4lter-EJI_IE10471.0,3_KO4,22_IL.23,31_IC2690459.htm

-> Durchschnittliche Gesamtvergütung bei Angabe von 27 Gehältern sind 
57k inklusive Bonus

https://www.glassdoor.de/Gehalt/SAP-Senior-Developer-Walldorf-Geh%C3%A4lter-EJI_IE10471.0,3_KO4,20_IL.21,29_IC2690459.htm

Für einen Senior Software Eng bei SAP gibt es im Schnitt inklusive Bonus 
78k

Hinzu kommt bei SAP noch eine recht bescheiden Dienstwagen Regelung, die 
aber für jemanden der nicht wöchtentlich beim Kunden ist nicht lohnt. 
Also pipifax für diese Position.

Nimm mal diese 78k bei 40h+ Stunden die Woche beim grössten Deutschen 
Software Konzern ( DAX!!! ) und halte diese mal gegen einen einfachen 
Tarif Affen im IGM Tarif.

Nehmen wir einfach mal EG12 in BW (BW weil dort auch SAP sitzt). Auf 
diese Stelle kann sich jeder mit einer Ausbildung und etwas Hirn in ein 
paar Jahren hocharbeiten, ggf. mit Techniker nebenher ist noch deutlich 
mehr drin und die Tätigkeiten sind trotzdem sehr simpel. Zumindest 
deutlich einfacher als richtiges Coding

-> 4488 Euro laut Tabelle bei 35h. Dazu kommen 12% LZ im Schnitt und 
wenn wir fair sind und einen großen Konzern mit einem großen Konzern 
vergleichen auch mindestens 13 Gehälter, eher sogar 13,25 - 13,5 nach 
langer Zugehörigkeit

-> 4488 Euro / 35h  40h  1.12 * 13 = 74680k ( und das noch der Wert 
von 2018 ohne Erhöhung für 2019)

Jetzt denk mal drüber nach wie toll Informatiker in Deutschland 
verdienen, wenn jeder IGM Harry in halbwegs großen Konzern genau so viel 
verdient wie ein Softwareentwickler bei SAP

Autor: Hasenbein (Gast)
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Realist schrieb:

>
> 
https://www.glassdoor.de/Gehalt/SAP-Softwareentwickler-Walldorf-Geh%C3%A4lter-EJI_IE10471.0,3_KO4,22_IL.23,31_IC2690459.htm
>
> -> Durchschnittliche Gesamtvergütung bei Angabe von 27 Gehältern sind
> 57k inklusive Bonus
> 
https://www.glassdoor.de/Gehalt/SAP-Senior-Developer-Walldorf-Geh%C3%A4lter-EJI_IE10471.0,3_KO4,20_IL.21,29_IC2690459.htm
>
> Für einen Senior Software Eng bei SAP gibt es im Schnitt inklusive Bonus
> 78k
> Hinzu kommt bei SAP noch eine recht bescheiden Dienstwagen Regelung, die
> aber für jemanden der nicht wöchtentlich beim Kunden ist nicht lohnt.
> Also pipifax für diese Position.
> Nimm mal diese 78k bei 40h+ Stunden die Woche beim grössten Deutschen
> Software Konzern ( DAX!!! ) und halte diese mal gegen einen einfachen
> Tarif Affen im IGM Tarif.
> Nehmen wir einfach mal EG12 in BW (BW weil dort auch SAP sitzt). Auf
> diese Stelle kann sich jeder mit einer Ausbildung und etwas Hirn in ein
> paar Jahren hocharbeiten, ggf. mit Techniker nebenher ist noch deutlich
> mehr drin und die Tätigkeiten sind trotzdem sehr simpel. Zumindest
> deutlich einfacher als richtiges Coding
> -> 4488 Euro laut Tabelle bei 35h. Dazu kommen 12% LZ im Schnitt und
> wenn wir fair sind und einen großen Konzern mit einem großen Konzern
> vergleichen auch mindestens 13 Gehälter, eher sogar 13,25 - 13,5 nach
> langer Zugehörigkeit
> -> 4488 Euro / 35h  40h  1.12 * 13 = 74680k ( und das noch der Wert von
> 2018 ohne Erhöhung für 2019)
> Jetzt denk mal drüber nach wie toll Informatiker in Deutschland
> verdienen, wenn jeder IGM Harry in halbwegs großen Konzern genau so viel
> verdient wie ein Softwareentwickler bei SAP

Komisch nur dass man bei einem von euch so verfluchten Dienstleister auf 
fast dieses SAP Gehalt kommt.(und das mit 4 Jahren BE).

Möglicherweise steht es um den Softwareentwicklungs Bereich doch nicht 
ganz so schlecht?

Autor: Crazy H. (crazy_h)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Ex-Studi schrieb:
>
>> gibt es jemanden, der das Studium nicht gepackt hat und stattdessen eine
>> Ausbildung gemacht hat?
> Ne, andersrum. Habe ne Lehre als Gebäudereiniger angefangen und bin
> durch die Prüfungen gerasselt. Danach habe ich dann im Schnelldurchlauf
> Informatik studiert. Ja ich fühle mich immer noch als Versager. Z.B.
> Fenster bekomme ich heute immer noch nicht streifenfrei sauber, das muss
> immer meine Freundin machen, Klo und Küche ebenso, bin ich total
> überfordert mit diesem vielen Putzwerkzeug und Mitteln.

Wieso wird das negativ bewertet? Das ist doch so blöd, daß es schon 
wieder gut ist :-D

Autor: Ingenieur (Gast)
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Der klare Beleg dafür wie schlecht Software Entwicklung in Deutschland 
bezahlt wird. Um auf jämmerlich 75k zu kommen muss also entweder in den 
größten deutschen Software Konzern, oder sich bei einem Dienstleister 
versklaven lassen der zumindest halbwegs auf igm Niveau zahlt. 
Witzfiguren die sowas mit sich machen lassen

Beitrag #5899536 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Hasenbein (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Der klare Beleg dafür wie schlecht Software Entwicklung in
> Deutschland bezahlt wird. Um auf jämmerlich 75k zu kommen muss also
> entweder in den größten deutschen Software Konzern, oder sich bei einem
> Dienstleister versklaven lassen der zumindest halbwegs auf igm Niveau
> zahlt. Witzfiguren die sowas mit sich machen lassen

Nur mit dem Unterschied dass man beim Dienstleister nicht als Sklave 
behandelt wird sondern regelmäßig neue interessante Projekte mit 
modernsten Technologien machen darf, keine Überstunden machen muss, 
Homeoffice und flexible Arbeitszeiten hat.

Autor: NurMut (Gast)
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Realist schrieb:
> Aber um mal konkreter zu werden, was ich richtig wenig finde, ist was
> ein Software Entwickler bei SAP in Walldorf verdient, und hier reden wir
> schon von der ersten Liga in Deutschland!

Warum ist SAP erste Liga, nur weil der Laden am meisten Umsatz macht? 
Für mich ist der Gewinn PRO MITARBEITER eine viel wichtigere Größe.

Aus Interesse: Zahlen Software AG, DATEV, CompuGroup Medical und 
Nemetschek AG auch unter 80k für einen Senior? Wenn ja, dann bleiben 
noch Google, Microsoft, IBM etc als Arbeitgeber in Deutschland. Die 
zahlen mehr.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Jetzt sind hier schon die Personaler von Bertrand und ferchau im forum 
unterwegs. Unglaublich, wenn man solche Mitstreiter braucht man keine 
Feinde mehr. Alles geil beim Dienstleister :) made my day

Autor: Hasenbein (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Jetzt sind hier schon die Personaler von Bertrand und ferchau im
> forum unterwegs. Unglaublich, wenn man solche Mitstreiter braucht man
> keine Feinde mehr. Alles geil beim Dienstleister :) made my day

Ich rede von IT Dienstleistern für Softwareentwicklung.
Komm mal raus aus deiner verstaubten Ing. Welt

Autor: Ingenieur (Gast)
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NurMut schrieb:
> Realist schrieb:
> Aber um mal konkreter zu werden, was ich richtig wenig finde, ist was
> ein Software Entwickler bei SAP in Walldorf verdient, und hier reden wir
> schon von der ersten Liga in Deutschland!
>
> Warum ist SAP erste Liga, nur weil der Laden am meisten Umsatz macht?
> Für mich ist der Gewinn PRO MITARBEITER eine viel wichtigere Größe.
> Aus Interesse: Zahlen Software AG, DATEV, CompuGroup Medical und
> Nemetschek AG auch unter 80k für einen Senior? Wenn ja, dann bleiben
> noch Google, Microsoft, IBM etc als Arbeitgeber in Deutschland. Die
> zahlen mehr.

So ein Schwachsinn. Alle drei Unternehmen haben zusammen in Deutschland 
wenn es hoch kommt 100 Stellen für richtige Entwickler in Deutschland. 
Der Rest ist Consulting und sales. Aber bildet euch ruhig weiter ein 
dass Informatiker in Deutschland was sind. Ich bin ja froh wenn ich 
meine Sklaven billig kaufen kann

Autor: Ingenieur (Gast)
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Hasenbein schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Jetzt sind hier schon die Personaler von Bertrand und ferchau im forum
> unterwegs. Unglaublich, wenn man solche Mitstreiter braucht man keine
> Feinde mehr. Alles geil beim Dienstleister :) made my day
>
> Ich rede von IT Dienstleistern für Softwareentwicklung.
> Komm mal raus aus deiner verstaubten Ing. Welt

Ich lach mich weg, die zahlen ja noch schlechter. Schlimmer als 
Entwickler bei capgemini oder Accenture oder wie die Buden alle heißen 
geht es nicht. Da bist du der Dreck gegen die Consulting Leute und 
darfst dich in top noch mit Indern rumschlagen.

Autor: NurMut (Gast)
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Das "etc." hast du Überlesen oder ist das eine Leseschwäche? Es gibt 
haufenweise Jobs für Informatiker. Dabei muss es gar kein reines 
Software-Unternehmen sein. Sie werden fast überall gebraucht, auch 
beispielsweise in der Chemie, Medizintechnik oder Automobilindustrie 
läuft ohne SW nichts. Dann gibt es auch mehr als 78k.

Autor: Ingenieur (Gast)
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NurMut schrieb:
> Das "etc." hast du Überlesen oder ist das eine Leseschwäche? Es
> gibt haufenweise Jobs für Informatiker. Dabei muss es gar kein reines
> Software-Unternehmen sein. Sie werden fast überall gebraucht, auch
> beispielsweise in der Chemie, Medizintechnik oder Automobilindustrie
> läuft ohne SW nichts. Dann gibt es auch mehr als 78k.

Korrigiere: es gibt haufenweise scheiße bezahlte Jobs ohne Karriere 
Perspektiven für Entwickler. Da gebe ich dir recht.

Autor: Realist (Gast)
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Dass es haufenweise Jobs für Entwickler gibt bestreitet auch keiner. 
Aber die Anzahl der  Stellen bei den genannten Branchen ist 
verschwindend gering im Gegensatz zu den für arme Schweinen die für 
50-80k beim DL arbeiten. Davon kenne ich trotz sehr gut abgeschlossenem 
Studium leider zu viele. Entwickler stehen in Deutschland am untersten 
Ende der Nahrungskette

Beitrag #5899586 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: NurMut (Gast)
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Mut zur Wahrheit. schrieb im Beitrag #5899586:
> Jahrzehnten Berufserfahrung nicht mehr 55k.

Darum wechselt man alle 3-5 Jahre den Arbeitgeber bis man 80k oder mehr 
erreicht hat. 70k ist aber auch kein schlechtes Gehalt. Es kommt halt 
drauf an, ob man damit in Unterfranken oder München leben muss.

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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NurMut schrieb:
> Darum wechselt man alle 3-5 Jahre den Arbeitgeber bis man 80k oder mehr
> erreicht hat.
Dazu müssten erst mal genügend Stellen da sein wo das gezahlt wird, 55k 
höxhsten 60k je nach Region etwas auch mehr, mehr gibts nicht, egal wie 
Erfahren du bist, du bist ab einem gewissen Betrag zu teuer. Da nimmt 
man eher das billige dumm-naive Frischfleisch von Hochschulen, gibts ja 
massenhaft dank jahrelanger Fachkräftemangelpropaganda von den 
Arbeitgeberverbänden wie INSM. Die meisten wundern sich ja wenn sie mal 
testweise ne Bewerbung raushauen um ihren Marktwert festzustellen, die 
sind dann ganz erstaunt dass es kaum mehr gibt, sogar weniger wenn sie 
aus einer leitenden Position gezwungen sind zu wechseln, da kommt dann 
ganz schnell die Ernüchterung von wegen Fachkräftemangel.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Und verliert dann alle 3 Jahre seine eh schon jämmerliche wenn überhaupt 
vorhandene betriebsrente weil man für diese oft 5 Jahre dabei sein muss 
und zudem wichtige Zeit bei der Betriebszugehörigkeit wenn es mit 60 um 
die Abfindung geht.... Ach ne, ich vergaß, man sitzt dann ja immer noch 
in einer klitsche und wirst einfach so vor die Tür gesetzt. Das ist so 
jämmerlich wie sich manche prostituieren und sich dann abfeiern wenn sie 
nach 5-10 Jahren 70-80 k in irgendeiner kleinen Bude haben. Da bekommt 
ja jeder Grundschullehrer netto mehr, insbesondere wenn er Familie hat 
und man die Pension einberechnet.


Denk mal drüber nach was du da schreibst : hey, als studierter 
Informatiker kann ich fast so viel verdienen wie ein 
Produktionsmitarbeiter. Alles was ich machen muss ist lange zu 
studieren, auf eine solide Altersvorsorge verzichten und ein paar mal 
umziehen um einen neuen Job zu erhalten der mir 10k mehr bringt. Wie 
tief kann man sinken sowas als akzeptabel anzusehen? Ahhh, klar, 
Informatiker lassen ja alles mit sich machen und reden es sich dann 
schön..

Beitrag #5899762 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: NurMut (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> hey, als studierter Informatiker kann ich fast so viel verdienen wie ein
> Produktionsmitarbeiter.

Kein Produktionsmitarbeiter kommt ohne leitende Funktion auf 80k.

Ingenieur schrieb:
> Und verliert dann alle 3 Jahre seine eh schon jämmerliche wenn überhaupt
> vorhandene betriebsrente weil man für diese oft 5 Jahre dabei sein muss

Einfach mitnehmen. Alternativ erst gar nicht bei einem Arbeitgeber 
anfangen, wenn es so eine Mindestzeit gibt.

Ingenieur schrieb:
> Das ist so jämmerlich wie sich manche prostituieren und sich dann
> abfeiern wenn sie nach 5-10 Jahren 70-80 k in irgendeiner kleinen Bude
> haben. Da bekommt ja jeder Grundschullehrer netto mehr

Ein Grundschullehrer verdient ganz sicher keine 80k. Schau dir online 
die freiverfügbaren Tabellen an. Es ist deutlich weniger.

Kloppo's Barbier schrieb:
> Dazu müssten erst mal genügend Stellen da sein wo das gezahlt wird, 55k
> höxhsten 60k je nach Region etwas auch mehr, mehr gibts nicht, egal wie
> Erfahren du bist, du bist ab einem gewissen Betrag zu teuer.

Wohnst du in Ostdeutschland? Sowohl in der Chemie als auch in der 
Automobilindustrie und Medizintechnik gibt es deutlich mehr als 60k. Bei 
uns kriegen die richtig guten Leute auch über 95k (Niedersachsen).

Zum Thema genug Stellen:

Was so pauschal nicht richtig ist. Siehe folgende Zitate:

[quote]
Volkswagen will seine Software-Kompetenzen bündeln und ausbauen. In der 
neuen Einheit "Car.Software" sollen bis 2025 mehr als 5000 
Digital-Experten zusammengefasst werden, kündigte VW am Dienstag an.
Im Zuge des steigenden Softwareanteils in den Fahrzeugen solle bis 2025 
zudem der Eigenanteil der Software auf mindestens 60 Prozent von derzeit 
unter 10 Prozent ausgebaut werden. Derzeit sind allein in den Autos der 
Marke Volkswagen bis zu 70 Steuergeräte mit Betriebssoftware von 200 
unterschiedlichen Zulieferern integriert.
[/quote]

Warum man das glauben kann? Wozu sollte VW sonst Fakultät 73 auflegen 
und Mitarbeiter bei voller Gehaltsfortzahlung zum Softwareentwickler 
umschulen? Weil sie für die Zukunft mehr Informatiker und 
Elektrotechniker brauchen, und weniger Schlosser und Verwalter.

[quote]
Eine Qualifizierung zum Software-Entwickler bei Gehaltsfortzahlung für 
Volkswagen Mitarbeiter oder ein unbefristeter Arbeitsvertrag nach zwei 
Jahren für Neueinstellungen: Das bietet Volkswagen IT-Fachkräften und 
solchen, die es werden wollen.
Das Programm „Fakultät 73“ richtet sich an Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter, IT-Begabte, Studienabbrecher sowie Ausgebildete mit 
IT-Grundkenntnissen. Ein Studienabschluss wird nicht vorausgesetzt. 
Englisch- und Programmierkenntnisse sind wünschenswert, aber keine 
Bedingung. Wichtig sind einzig und allein das Potenzial und die 
Leidenschaft für Informationstechnologie („IT“) und Software.

Insgesamt haben 70 Teilnehmer eine abgeschlossene Berufsausbildung, 18 
sogar eine Hochschulausbildung, selbst ein promovierter Chemiker ist 
dabei. Elf Teilnehmer haben bisher keinen Abschluss. Das 
Durchschnittsalter beträgt 27,6 Jahre. Der älteste Teilnehmer ist 44.
Alle Absolventen der „Fakultät 73“ haben erstklassige Perspektiven. Nach 
intensiver Qualifizierung wird Volkswagen Anfang 2021 die erfolgreichen 
Neueinstellungen des ersten Jahrgangs fest einstellen. Sie erhalten ein 
Zertifikat der AutoUni und gehören dann zur Stammbelegschaft. Weitere 
Jahrgänge werden aktuell geplant. [/quote]
https://www.volkswagen-newsroom.com/de/storys/fakultaet-73-ist-gestartet-4873

Alle bauen gefühlt Jobs ab, egal ob Mittelstand, Banken oder Konzerne, 
aber du empfiehlst quasi den einzigen Beruf zu meiden der mit 100%iger 
Sicherheit gebraucht werden wird? Verrückt!

https://www.hna.de/lokales/kreis-kassel/baunatal-ort312516/sparprogramm-verwaltung-stellen-vw-12352882.html

https://m.manager-magazin.de/politik/deutschland/stellenabbau-in-der-industrie-jobabbau-deutschland-von-basf-und-siemens-a-1276128.html

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zulieferer-streicht-stellen-mahle-beschaeftigte-sind-empoert.e261fa67-a34a-4cb0-9450-e7e855d83522.html

https://m.manager-magazin.de/unternehmen/banken/deutsche-bank-und-co-digitalisierung-wird-jobs-kosten-a-1231527.html

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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NurMut schrieb:
> Eine Qualifizierung zum Software-Entwickler bei Gehaltsfortzahlung für
> Volkswagen Mitarbeiter oder ein unbefristeter Arbeitsvertrag nach zwei
> Jahren für Neueinstellungen:
Warum nicht gleich wenn sie dringend bebraucht werden und so 'begehrt' 
auf dem Arbeitsmarkt sind. ISt halt wohl doch nur angeschultes 
IT-Hilfspersonal für niederste Tätigkeiten.

PR_Gelaber nix anders ist das.


> Das Programm „Fakultät 73“ richtet sich an Mitarbeiterinnen und
> Mitarbeiter, IT-Begabte, Studienabbrecher sowie Ausgebildete mit
> IT-Grundkenntnissen. Ein Studienabschluss wird nicht vorausgesetzt.
> Englisch- und Programmierkenntnisse sind wünschenswert, aber keine
> Bedingung. Wichtig sind einzig und allein das Potenzial und die
> Leidenschaft für Informationstechnologie („IT“) und Software.
Also theoretisch jeder Hanswurscht wird genommen, was machen die dann 
später tolles? Kabel aufrollen? Mäuse anschliessen?

PR-Geschwafel vom Feinsten.


> Insgesamt haben 70 Teilnehmer eine abgeschlossene Berufsausbildung, 18
> sogar eine Hochschulausbildung, selbst ein promovierter Chemiker ist
> dabei. Elf Teilnehmer haben bisher keinen Abschluss. Das
> Durchschnittsalter beträgt 27,6 Jahre. Der älteste Teilnehmer ist 44.
Und wo kommen die alle her? Lass mich raten es sind Interne, die man 
zwangsweise umschulen muss. Die werden nun als PR-Clowns genutzt.

> Alle Absolventen der „Fakultät 73“ haben erstklassige Perspektiven.
Ja, einen festen Vertrag erst in 2 Jahren. Erstklassig sieht anders aus.

Was machen die überhaupt, wie sieht die Bezahlung aus?


> Nach
> intensiver Qualifizierung wird Volkswagen Anfang 2021 die erfolgreichen
Was versteht die Schwafelbude unter "intensiver Qualifizierung"? Wieso 
erfährt man darüber überhaupt nix?

> Neueinstellungen des ersten Jahrgangs fest einstellen.
Im Ankündigen war VW schon immer gross. Viel Gelaber wenig konkretes.

> Sie erhalten ein
> Zertifikat der AutoUni und gehören dann zur Stammbelegschaft.
Jodeldiplom lässt grüssen.

> Weitere
> Jahrgänge werden aktuell geplant. [/quote]
Oder auch nicht, nix genaues weiss man nicht.

PR-Geschwalle aus vollen Rohren auf allen Kanälen, jetzt auch hier im 
Forum.

PR-Stunt Nummer 730 wäre ein passenderer Name. So viele 
PR-Schwafelankündigungen habe ich von denen in diesem Jahr nämlich 
gefühlt gehört. VW will in Zukunft dies machen, VW plant jenes, VW hat 
vor,.. blablablabla.

Wann zahlen diese Hütchenspieler aus Wolfburg mal den abgezockten 
Dieselfahreren mal endlich ne Entschädigung? Da hört man nicht mal ne 
Ankündigung in denen sie sonst so grosskotzig auftreten, im Amiland 
haben die Abgezockten schon ihr Geld erhalten.
Diesem elendige Lügnerladen glaubt doch keiner mehr was.

Beitrag #5899801 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: NurMut (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Warum nicht gleich wenn sie dringend bebraucht werden und so 'begehrt'
> auf dem Arbeitsmarkt sind. ISt halt wohl doch nur angeschultes
> IT-Hilfspersonal für niederste Tätigkeiten.

Hast du eine Leseschwäche? Fakultät 73 ist ein Programm um sowohl 
interne (bei voller Gehaltsfortzahlung) als auch externe in 24 Monaten 
zu Softwareentwicklern umzuschulen. Danach gehören auch die Externen zur 
Stammbelegschaft und bekommen den Tarif samt Bonus. Selbstverständlich 
bedingt das wie bei regulären Absolventen ein Lernen und Einarbeiten 
auch nach den 24 Monaten. In der Zeit kann man nicht alles lernen.

Warum tut VW das?

1. Braucht man für Elektroautos nicht mehr so viele Blechbieger
2. Weil sie nicht genug Leute auf dem Arbeitsmarkt finden

um das hier umzusetzen:

quote]
Volkswagen will seine Software-Kompetenzen bündeln und ausbauen. In der 
neuen Einheit "Car.Software" sollen bis 2025 mehr als 5000 
Digital-Experten zusammengefasst werden, kündigte VW am Dienstag an.
Im Zuge des steigenden Softwareanteils in den Fahrzeugen solle bis 2025 
zudem der Eigenanteil der Software auf mindestens 60 Prozent von derzeit 
unter 10 Prozent ausgebaut werden. Derzeit sind allein in den Autos der 
Marke Volkswagen bis zu 70 Steuergeräte mit Betriebssoftware von 200 
unterschiedlichen Zulieferern integriert.
[/quote]

Das sind die angeblich fehlenden IGM-Jobs, die du hier beklagst. Einfach 
weniger Lügen verbreiten und bewerben.

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
Datum:

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NurMut schrieb:
> 2. Weil sie nicht genug Leute auf dem Arbeitsmarkt finden

Und das glaubst du ernsthaft? Wie alt bist du denn, 12?

Autor: Realist (Gast)
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Jungchen, du bist so dermaßen Naiv, das kann man kaum glauben

NurMut schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> hey, als studierter Informatiker kann ich fast so viel verdienen wie ein
>> Produktionsmitarbeiter.
>
> Kein Produktionsmitarbeiter kommt ohne leitende Funktion auf 80k.

Ich habe in meinem Freundkreis 7 Jungs im Alter von ~35 Jahren die alle 
im Bereich 75k liegen. In einem IG Metall oder IG BCE Konzern ist das 
inklusive Bonus absolut kein Problem. Keiner hat Projekt oder Linien 
Verantwortung. Dazu kommen noch ca. 2-4k Arbeitgeberanteil zur 
Betriebsrente und ein deutlich höherer Garantie Zins als ihn jeder 
bekommt der später eingestiegen ist. Teilweise kommen dann noch 
Nachtschicht Zuschläge on Top . Soviel hierzu. Wenn du zu dämlich bist 
sowas aus IGM Tabellen zu berechnen tust du mir leid. Ein Beispiel wurde 
oben bereits durchgerechnet.

> Ingenieur schrieb:
>> Und verliert dann alle 3 Jahre seine eh schon jämmerliche wenn überhaupt
>> vorhandene betriebsrente weil man für diese oft 5 Jahre dabei sein muss
>
> Einfach mitnehmen. Alternativ erst gar nicht bei einem Arbeitgeber
> anfangen, wenn es so eine Mindestzeit gibt.
Die Wahl hast du bei Betriebsrenten sehr oft nicht. Das ist nur dann 
möglich, wenn man die Loser Betriebsrente welche komplett selbst 
finanziert über Brutto Lohn Umwandlung geht. Die Möglichkeit hierzu ist 
aber gesetzlich vorgeschrieben, bei so einem Quatsch rede ich erst gar 
nicht von Betriebsrente. In Informatiker Sklaven Buden ist aber 
natürlich genau das üblich.

>
> Ingenieur schrieb:
>> Das ist so jämmerlich wie sich manche prostituieren und sich dann
>> abfeiern wenn sie nach 5-10 Jahren 70-80 k in irgendeiner kleinen Bude
>> haben. Da bekommt ja jeder Grundschullehrer netto mehr
>
> Ein Grundschullehrer verdient ganz sicher keine 80k. Schau dir online
> die frei verfügbaren Tabellen an. Es ist deutlich weniger.

Ich rede von Netto! Zudem hast du die Hälfte abgeschnitten. Und zwar die 
Aussage das man Familiensituation und Pension mit betrachten muss. Dir 
ist schon klar, dass ein Beamter keine AL und Renten Versicherung zahlt 
?
Aber rechnen wir doch einfach mal nach.

Vergleichen wir mal einen 35 Jahre alten Ing mit 80k Brutto als Vater 
2er Kinder und in SKIII mit einem Grundschullehrer im gleichen alter.

Ingeniuer mit 80k Pro Monat:
4.284,91 Euro Netto

Grundschullehrer in Bayer mit 2 Kindern Pro Monat:
3915 Euro Netto ( 
https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/beamte/by?id=beamte-bayern-2019&g=A_12&s=6&stkl=3&r=&kk=15.5&z=100&zkf=0&f=3&zulage=&zulageid=10.1&stj=2019&zv=VBL 
, Stufe 6 ist zeitlich nach ~10 Jahren BE realistisch )
- Davon müssen ca. 400 Euro für die 30% KV Anteil bei Kindern und Frau 
abgezogen werden. Ist dann aber auch Privat versichert.
- 3515 Euro Netto

Rentensituation:

- Angestellter der mit 25 angefangen hat, mit 35 Jahren 80k macht und 
bis 65 arbeitet und immer über der GRV-Grenze bleibt: Ich rechne für die 
ersten 10 Jahre mal 16 Rentenpunkte , und für den Rest dann 60.
Rente: 31 Euro * 76 Punkte = 2356 Euro Rente

- Beamter: Wird wenn erst mit 25 Angefangen hat und nie wieder befördert 
(-A13/A14) wird trotzdem in der Endstufe landen. Da er 40 Jahre von den 
verlangten maximal 45 Jahren gearbeitet hat ( für 70% Pension ) bekommt 
er eine Pension von
62,2% * 4723 Euro = 2937.706

Jetzt hat Ing. ca 700 Euro mehr in der Tasche wovon er aber folgendes 
gegenüber dem Grundschullehrer ausgleichen muss:

- Der Grundschullehrer bekommt etwa 600 Euro mehr Pension
- Der Grundschullehrer bezahlt weniger für die Kita, da diese nach dem 
Brutto berechnet wird
- Der Grundschullehrer wird ab 2020 keinen Soli mehr zahlen (da nach 
Brutto), der Ing mit 80k aber schon
- Wenn der Grundschullehrer mal länger als 6 Wochen krank ist bekommt er 
nicht nur 2800 Euro brutto Krankengeld, sondern sein normales Gehalt
- Wenn der Grundschullehrer berufsunfähig wird ist die Basis Absicherung 
deutlich besser.
- Gerade wenn es um Zähne und Zahnersatz für die ganze Familie geht wird 
der Grundschullehrer über sein gesamtes Leben einige Tausend Euro 
sparen, da die Selbstbeteiligung gering bis nicht vorhanden ist
- Der Grundschullehrer muss sich keine Sorge um seine 
Inflationsausgleich machen, der KMU Sklave ohne Tarif aber definitiv ja
- Der Grundschullehrer wird automatisch mehr Gehalt (real) bekommen da 
druch die Endstufe bis zum Ende nochmal ca. 400 Euro mehr kommen. 
Irgendwann fällt dann allerdings das doppelte Kindergeld weg.
- Der Grundschullehrer bekommt einen günstigeren Kredit für sein Haus
- Der Grundschullehrer muss sich keine Sorge um die Jobsicherheit seiner 
Klitsch machen

Alles in allem ist das ein ziemlicher geldwerter Vorteil, und alleine 
BU, Zahnzusatzversicherung, Privat Krankenzusatz Versicherung, Günstiger 
Kredit, Mehr Kita Gebühren und Soli ab 2020 können mal locker im Monat 
auf 300-400 Euro vom Netto kommen. Also denk nochmal genau nach

Wenn du jetzt mal den Stundenlohn betrachtest, wird dir auffallen wie 
lächerlich 80k für einen Ing sind. Denn kein Ing. ohne Tarif arbeit nur 
40h Stunden die Woche, Grundschullehrer kenne ich aber genug die sich 
damit brüsten maximal 30h Stunden pro Woche ernsthaft zu arbeiten. In 
der Schule sind viele nur ~25h und machen nach ein paar Jahren zu Hause 
so gut wie nix mehr

Und was soll das Zitieren der VW Artikel ? Das ist Hochglanz Broschüre 
und eine verschwindend geringe Menge an Menschen für die das interessant 
ist. Letztendlich nur Marketing Bla Bla um schön weiter die Illusion vom 
Fachkräfte Mangel zu befeuern.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Lieber Realist, auch wenn du inhaltlich recht hast, bitte nicht in 
meinem Namen Antworten.

Autor: Marius (Gast)
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@NurMut: kann es sein, dass du noch im Studium und ziemlich unerfahren 
bist ? Du glaubst ja offensichtlich jeden Bullshit der dir aufgedrückt 
werden soll.

Wer an den Fachkräfte Mangel bei MINT glaubt, der glaubt auch an den 
Weihnachtsmann. Das "I" ist hierbei besonders böse, Informatiker werden 
schikaniert bis zum Limit

Autor: Tread Leser (Gast)
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Realist schrieb:
> - Der Grundschullehrer

Du hast das Wichtigste vergessenn, der Grundschullehrer wird nicht 
entsorgt wie leider sehr viele Ingenieure ab 50. Dagegen sind die 200 
oder 300 Euro Umterschied im Nettoeinkommen unwichtig

Autor: Realist (Gast)
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Tatsächlich hatte ich diesen Punkt bereits genannt, allerdings geht er 
in der langen Liste der Vorteile allerdings unter :)

Autor: Thread Leser (Gast)
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Realist schrieb:
> Tatsächlich hatte ich diesen Punkt bereits genannt, allerdings
> geht er
> in der langen Liste der Vorteile allerdings unter :)

Kann man garnicht oft genug erwähnen :-)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Realist schrieb:
> - Davon müssen ca. 400 Euro für die 30% KV Anteil bei Kindern und Frau
> abgezogen werden.

Was ist mit seinem eigenen PKV-Anteil von 50%? Den hast du einfach mal 
unterschlagen. Der Beitrag steigt mit dem Alter zudem deutlich an, 
Altersrückstellungen mildern das kaum ab.

Realist schrieb:
> Ingeniuer mit 80k Pro Monat:

Das hat er in deinem Beispiel mit Mitte 30, aber das bleibt ja nicht auf 
dem Level, das geht noch deutlich höher.

Aber mal ganz generell: Einen Ingenieur oder Informatiker mit einem 
Lehrer zu vergleichen ist schon ziemlich sinnfrei, denn sie machen ja 
eine völlig unterschiedliche Art von Arbeit. Da kann man nur schwer 
sagen, dass der eine mehr oder der andere weniger verdient hätte.
Sagen wir's mal so: beide verdienen ordentlich und sollten keinen Grund 
haben sich zu beklagen. Das gegeneinander Ausspielen von völlig 
unterschiedlichen Berufen durch einen finanziellen Schwanzvergleich 
stellt nur unter Beweis, dass du ein Neider bist.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Realist schrieb:
> Vergleichen wir mal einen 35 Jahre alten Ing mit 80k Brutto als Vater
> 2er Kinder und in SKIII mit einem Grundschullehrer im gleichen alter.
>
> Ingeniuer mit 80k Pro Monat:
> 4.284,91 Euro Netto

Natürlich meinst du 80k brutto pro Jahr. Allerdings sind das 4400 Euro 
netto unter gleichen Bedingungen (Steuerklasse III, 2 Kinder).

Autor: Realist (Gast)
Datum:

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Ingenieur schrieb:
> Realist schrieb:
>> - Davon müssen ca. 400 Euro für die 30% KV Anteil bei Kindern und Frau
>> abgezogen werden.
>
> Was ist mit seinem eigenen PKV-Anteil von 50%? Den hast du einfach mal
> unterschlagen. Der Beitrag steigt mit dem Alter zudem deutlich an,
> Altersrückstellungen mildern das kaum ab.

Den Anteil von 50% gibt es nicht, da er verheiratet mit 2 Kindern ist, 
daher zahlt er nur 30%. Ich habe hier schon ein wenig mehr angesetzt. 
Bei den Familien die ich so kenne sind es 1100 - 1400 Euro pro Monat für 
Mutter  Vater  2 x Kinder.




>
> Realist schrieb:
>> Ingeniuer mit 80k Pro Monat:
>
> Das hat er in deinem Beispiel mit Mitte 30, aber das bleibt ja nicht auf
> dem Level, das geht noch deutlich höher.

Nein, ein Ing der mit 35 im KMU ist wird dort auch schwer wieder raus 
finden. Real wird sein Gehalt eher sinken, da die lächerlichen 
Erhöhungen ohne Tarif nicht die Inflation ausgleichen. Eigentlich habe 
ich ihm daher sogar zuviel Rente zugestanden

> Aber mal ganz generell: Einen Ingenieur oder Informatiker mit einem
> Lehrer zu vergleichen ist schon ziemlich sinnfrei, denn sie machen ja
> eine völlig unterschiedliche Art von Arbeit. Da kann man nur schwer
> sagen, dass der eine mehr oder der andere weniger verdient hätte.
> Sagen wir's mal so: beide verdienen ordentlich und sollten keinen Grund
> haben sich zu beklagen. Das gegeneinander Ausspielen von völlig
> unterschiedlichen Berufen durch einen finanziellen Schwanzvergleich
> stellt nur unter Beweis, dass du ein Neider bist.

Ich sehe hier keinen Schwanzvergleich. Es geht nicht um meine eigenes 
Gehalt, das ist mehr als bekömmlich und die Betriebsrente mit allen 
Anteilen bietet auch keine Grund zum Neid. Deine Annahme, dass man 
verschiedene Berufe nicht miteinander Vergleichen kann ist zudem 
haltlos. Genau das wird tausendfach in Tarifverträgen und Beamtenrecht 
angewendet. Es geht darum Leuten die ziellos danach Fragen was Sie 
machen sollen mal die Augen zu öffnen. Die meisten Uni Absolventen im IT 
Bereich wissen nicht einmal wie man das Jahresgehalt aus der IGM Tabelle 
errechnet oder gucken auf die Entgelttabelle für eine Beamten und 
glauben das ist wenig weil davon die gleichen Abgaben runter gehen. 
Gehalt und Altersvorsorge ist nun mal auch ein wichtiger Bestandteil 
wenn man sich als Junger Mensch im Beruf orientiert. Unreflektiert dem 
Geschwätze vom reichen Ing, dem gut verdienenden ITler oder dem 
Fachkräftemangel nachzulaufen ist hier sehr gefährlich. Der Autor hat 
zudem gesagt, dass er selber glaubt, dass er für ein Studium im 
technischen Bereich nicht geeignet ist. Wenn er schon Zweifel hat ist es 
ziemlich unwahrscheinlich, dass er einen guten Ing Job bei BMW, Daimler, 
VW oder in irgend einem gut zahlenden IGM Konzern mit 13,5 Gehältern 
bekommt. Da kann man sich lieber durch eine Ausbildung oder durch ein 
pisseliges Lehramts Studium quälen und holt deutlich mehr raus. Denk 
einfach mal nach bevor du dich auf den Sockel der Moral stellst und 
wieder den Tollen Hecht raushängen lassen musst. Es geht hier um die 
Zukunft von Jungen Menschen, da hilft dein Heile Welt Gequatsche nichts.

Beim Netto hattest du Recht, sind 4.372,75 €, hier hatte ich die 
Kirchensteuer vergessen. Kinder Freibeträge sind bei beiden nicht 
eingerechnet. Dürfte sich allerdings auch recht schnell in Luft 
auflösen, wenn ab 2020 - 2030 die Beiträge für die gesetzliche 
Rentenversicherung rapide Steigen um das Ponzi Schema weiter am laufen 
zu halten :)

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

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Realist schrieb:
> Nein, ein Ing der mit 35 im KMU ist wird dort auch schwer wieder raus
> finden. Real wird sein Gehalt eher sinken, da die lächerlichen
> Erhöhungen ohne Tarif nicht die Inflation ausgleichen. Eigentlich habe
> ich ihm daher sogar zuviel Rente zugestanden

Dem Ing zwingt ja keiner, beim KMU zu bleiben. Das ist wie bei der 
Bundesliga, die besten landen ja beim FC Bayern München, auch wenn sie 
als Jugendliche in der Regionalliga im Osten gestartet sind.

Autor: Marius (Gast)
Datum:

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Hallo Ex-Studi,

ich glaube du hast ein paar sehr gute Argumentationshilfen für dich 
selbst erhalten.

In meinem Freunds und Bekanntenkreis sind viele die damals nach dem Abi 
auf Biegen und Brechen studieren wollten.

Zusammenfassend muss man hier sagen, dass alle die zwar nicht dumm waren 
aber auch nicht richtig was auf dem Kasten hatten ziemlich kläglich 
gescheitert im Leben, bzw. irgendwie kontinuierlich auf der Kippe 
stehen. Abschlüsse haben Sie zwar alle, aber vielen gehen sehr Steil auf 
die 40 zu und haben kein wirklich stabiles Setup in ihrem Leben 
erreicht. Viele Jobwechseln von einer kleinen Bude zu nächsten, viel 
Unsicherheit auf Grund der Unternehmensgröße. Wenn man Jung ist mag man 
sowas als 'passiert mir doch nicht' in den Wind schlagen. Ab dem Moment 
wo dann Familie im Spiel ist sieht es bei den meisten ganz anders aus.

Es gibt zwar ein paar negative Ausnahmen, allerdings würde ich das über 
Leute die eine Ausbildung gemacht haben nicht so sagen. Ich habe im 
Laufe der letzten Jahre viele aus Schulzeiten wieder getroffen die 
damals als Chemikant oder Industriemechaniker bei einem der großen 
Chemie Konzerne in unserer Region angefangen haben. Sie wurden damals 
von den so tollen Studierenden teilweise belächelt. Heute haben Sie Haus 
und Familie, 10 Minuten zur Arbeit, sind teilweise durch 
Nebenberuflichen Meister und Techniker zum "Head Of ... " geworden, 
haben schon Monate bis Jahre auf ihren Arbeitszeitkonten, mehrere 
hundert Euro Anwartschaft in Betriebsrenten, und führen ein ziemlich 
gutes Leben.

Was ich damit sagen will: besser als guter Azubi in einem guten 
Unternehmen starten, als ein mittelmäßiger Ingenieur in einem 
mittelmäßigen Unternehmen zu werden.

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
Datum:

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Marius schrieb:

> ...
> Nebenberuflichen Meister und Techniker zum "Head Of ... " geworden,
> haben schon Monate bis Jahre auf ihren Arbeitszeitkonten, mehrere
> hundert Euro Anwartschaft in Betriebsrenten, und führen ein ziemlich
> gutes Leben.
Die Ingenieure die ich kenne sind alles arme Schweine. Die meisten davon 
sind dauernd in den Werken der Konzerne für die sie arbeiten im Ausland. 
Die Alte hockt allein daheim in der neu gebauten Bude und weiss nix mit 
sich anzufangen.

Autor: Alter ABBler (Gast)
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Full Ack!

Ich würde keinem zu einem Studium raten zwecks späterem Gelderwerb.
Das Studium ist nichts mehr mehr. Auf den Unis werden teilweise nur noch 
arbeitslose Abiturienten zwischengeparkt. Dieses Pack dort braucht einen 
Tag Vorbereitung um z. B. 25% von 100 auszurechnen! Pfui und Igitt.

Alter ABBler

Autor: NurMut (Gast)
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Jeder mit etwas Verstand erkennt die Trolle in den Beiträgen über mir. 
Wer hier in nur eine Richtung mit unbelegten Behauptungen versteift, 
ohne genaue Quelle, der versucht nur zu manipulieren. So macht eine 
Diskussion keinen Sinn und darum verabschiede ich mich. Für mich hat 
sich der FH-Bachelor jedenfalls gelohnt (bereits über 80k bei DEUTLICH 
WENIGER als 10 Jahren im Beruf). Kein Abi, etwas überdurchschnittlicher 
Bachelor. Es lohnt sich, wenn man gut in Mathe ist.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Marius schrieb:
> Was ich damit sagen will: besser als guter Azubi in einem guten
> Unternehmen starten, als ein mittelmäßiger Ingenieur in einem
> mittelmäßigen Unternehmen zu werden.

Da magst du schon recht haben.
Aber man kann ja auch ein guter Ingenieur in einem guten, 
tarifgebundenen Unternehmen werden. Dann steckst du jeden mit nur einer 
Ausbildung gehaltstechnisch locker in die Tasche, und hast auch noch 
mehr Freiheiten und ein viel interessanteres Arbeitsumfeld. Eine 
Garantie gibt es für solch einen Job freilich nicht, aber die gibt es im 
Leben sowieso nicht. Immerhin ist das Glück meistens mit den Tüchtigen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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NurMut schrieb:
> Kein Abi, etwas überdurchschnittlicher Bachelor.

Wie kann man denn einen Bachelor erlangen ohne Abitur = Hochschulreife?
Und warum hast du keinen Master gemacht?

Autor: Gaaast12234 (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> NurMut schrieb:
>> Kein Abi, etwas überdurchschnittlicher Bachelor.
>
> Wie kann man denn einen Bachelor erlangen ohne Abitur = Hochschulreife?
> Und warum hast du keinen Master gemacht?

Ich hatte auch nur mittlere Reife und habe studiert. lul!


Übringens hätte ich nach der Schule auch kein Studium geschafft, dafür 
war ich zu unreif. Sieht man auch bei vielen Abbrechern. Erstmal 
Ausbildung machen ist in Ordnung. Nach der Ausbildung und vielleicht 1-2 
Jahren im Beruf kann man es dann nochmal versuchen.

Autor: Markus. R (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> NurMut schrieb:
> Kein Abi, etwas überdurchschnittlicher Bachelor.
>
> Wie kann man denn einen Bachelor erlangen ohne Abitur = Hochschulreife?
> Und warum hast du keinen Master gemacht?

Ähm, zweiter Bildungsweg. Kenne genug Leute die erst geschaut haben eine 
Ausbildung in einem guten Unternehmen zu machen, danach dann Techniker 
oder Meister und damit Qualifikation für fh Studium. Du scheinst 
ziemlich wenig Ahnung von der Welt da draußen zu haben

Autor: Ingenieur (Gast)
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Markus. R schrieb:
> Du scheinst ziemlich wenig Ahnung von der Welt da draußen zu haben

Ich war bisher der Meinung, dass man für ein Hochschulstudium auch eine 
Hochschulreife benötigt. Soweit stimmt das ja auch. Allerdings ist das 
offenbar nicht zwingend ein Abitur, das war mir neu. Mit dem "zweiten 
Bildungsweg" kenne ich mich tatsächlich wenig aus, ich bin nach dem 
Gymnasium und Abitur direkt an die Hochschule.

Autor: TM F. (p_richner)
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Meine Erfahrungen aus der Schweiz:

Eine Berufslehre (nehme als Beispiel Informatiker) mit 
Berufsbegleitender Matura und danach nach ca. 2 Jahren Arbeit an die 
Techniker- /Fachhochschule ist eine der attraktivsten Ausbildungen.

Du hast bereits einiges an Erfahrung, weisst wie Arbeiten geht und hast 
bereits etwas angespart.
Den monetären Vorsprung gegenüber "Vollzeitstudenten" wird von diesen 
fast
nicht mehr aufgeholt.

Zudem ist auch die Wertschätzung in der Wirtschaft von solchen 
Absolventen höher!

Bsp. Als Informatiker mit 23 Jahren, (somit 7-8 Jahre Berufserfahrung) 
bist du schnell mal bei 5.5k CHF im Monat.

Autor: Realist (Gast)
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> Bsp. Als Informatiker mit 23 Jahren, (somit 7-8 Jahre Berufserfahrung)
> bist du schnell mal bei 5.5k CHF im Monat.

Das klingt realistisch und ist für CHF Verhältnisse vermutlich sogar 
weniger als vergleichbare 25-30k in Deutschland. Mal ernsthaft, wie soll 
davon in der Schweiz leben ? Selbst netto wäre das in der Schweiz noch 
wenig.

Autor: Kater Schnurr (Gast)
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Studium nur beginnen, wenn dual mit einem guten Unternehmen gekoppelt 
ist.

Autor: TM F. (p_richner)
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Realist schrieb:
> Das klingt realistisch und ist für CHF Verhältnisse vermutlich sogar
> weniger als vergleichbare 25-30k in Deutschland.

Ich würde sagen etwa gleich.

Ein Ing. kostet im Schnitt in der Schweiz ca. 140k / Jahr und in 
Deutschland ca. 90k.
(Bemerkung: in Indien nur 40k, aber dies ist ein anderes Thema)

Realist schrieb:
> Mal ernsthaft, wie soll
> davon in der Schweiz leben ?

Für als Single reicht es. Wenn beide Partner arbeiten, kommt einiges 
rein.

Um eine Familie mit einigen Kindern zu haben, reicht es nicht mehr (wenn 
nur ein Elternteil arbeitet).
Und für ein Eigenheim sowieso nicht.
Aber bis dann ist man älter mit mehr Erfahrung und die 7k sind schnell 
geknackt.

Autor: Markus. R (Gast)
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Mit 7k in Schweiz kommt man aber auch nicht gut über die Runden.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Markus. R schrieb:
> Mit 7k in Schweiz kommt man aber auch nicht gut über die Runden.

Das ist schon in Stgt schwierig. Da gibts nur ein gemietetes 
Reihenmittelhaus. Die Schande eines jeden Schwaben.

: Bearbeitet durch User
Autor: BWLer (Gast)
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Ich vermute er meint 7k netto in der Schweiz? Die 5,5k brutto kann ich 
mir gar nicht vorstellen, das wären 66k/Jahr und damit 10k/Jahr weniger 
als ein Kassierer in der Schweiz:

https://de.glassdoor.ch/Geh%C3%A4lter/kassierer-gehalt-SRCH_KO0,9.htm

Das Informatiker in Deutschland absolute gering Verdiener sind ist zwar 
bekannt, aber ich dacht in der Schweiz sei es anders

Autor: Stolzer Ing. (Gast)
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Marius schrieb:
> Es gibt zwar ein paar negative Ausnahmen, allerdings würde ich das über
> Leute die eine Ausbildung gemacht haben nicht so sagen. Ich habe im
> Laufe der letzten Jahre viele aus Schulzeiten wieder getroffen die
> damals als Chemikant oder Industriemechaniker bei einem der großen
> Chemie Konzerne in unserer Region angefangen haben. Sie wurden damals
> von den so tollen Studierenden teilweise belächelt. Heute haben Sie Haus
> und Familie, 10 Minuten zur Arbeit, sind teilweise durch
> Nebenberuflichen Meister und Techniker zum "Head Of ... " geworden,
> haben schon Monate bis Jahre auf ihren Arbeitszeitkonten, mehrere
> hundert Euro Anwartschaft in Betriebsrenten, und führen ein ziemlich
> gutes Leben.
>
> Was ich damit sagen will: besser als guter Azubi in einem guten
> Unternehmen starten, als ein mittelmäßiger Ingenieur in einem
> mittelmäßigen Unternehmen zu werden.


Nach dem Ende des Industriezeitalter reden wir dann nochmal.

Der Ing., wie ich einer bin, kann dann immer noch zu den 
Hardwaretestern, SPS-Programmierern oder ganz nach unten zu den 
CNC-Drehern runterrutschen.

Aber wie will so ein Geselle HW/SW-Entwicklung auf hohem Niveau machen?

Autor: Marius (Gast)
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Stolzer Ing. schrieb:
> Marius schrieb:
> Es gibt zwar ein paar negative Ausnahmen, allerdings würde ich das über
> Leute die eine Ausbildung gemacht haben nicht so sagen. Ich habe im
> Laufe der letzten Jahre viele aus Schulzeiten wieder getroffen die
> damals als Chemikant oder Industriemechaniker bei einem der großen
> Chemie Konzerne in unserer Region angefangen haben. Sie wurden damals
> von den so tollen Studierenden teilweise belächelt. Heute haben Sie Haus
> und Familie, 10 Minuten zur Arbeit, sind teilweise durch
> Nebenberuflichen Meister und Techniker zum "Head Of ... " geworden,
> haben schon Monate bis Jahre auf ihren Arbeitszeitkonten, mehrere
> hundert Euro Anwartschaft in Betriebsrenten, und führen ein ziemlich
> gutes Leben.
> Was ich damit sagen will: besser als guter Azubi in einem guten
> Unternehmen starten, als ein mittelmäßiger Ingenieur in einem
> mittelmäßigen Unternehmen zu werden.
>
> Nach dem Ende des Industriezeitalter reden wir dann nochmal.
>
> Der Ing., wie ich einer bin, kann dann immer noch zu den
> Hardwaretestern, SPS-Programmierern oder ganz nach unten zu den
> CNC-Drehern runterrutschen.
Nur leider kommen 90% der ings erst gar nicht in die großen Konzerne. 
Statt dessen werden die Konzern beamten zum sps Programmierer 
umgeschult, auch wenn es vielleicht mal schlechter funktioniert
> Aber wie will so ein Geselle HW/SW-Entwicklung auf hohem Niveau machen?
Das interessiert niemanden, denn er hat eine Gewerkschaft und Jahrzehnte 
Betriebszugehörigkeit vorzuweisen. Zudem sollte man nicht davon 
ausgehen, dass diese Leute dumm sind. Sie haben jahrelang Erfahrung und 
werden vom Betrieb fortgebildet.

Und ganz ehrlich. Für SPS reicht eh ein dressierter chimpanse.

Autor: Lötkolben (Gast)
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Eine Ausbildung als Maurer nach dem Studium ist das beste was du machen 
kannst.
Sagen zumindest einige Schwachköpfe hier im Forum. Handwerk hat Gold im 
Mund und sowas....

Autor: AVR (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Eine Ausbildung als Maurer nach dem Studium ist das beste was du machen
> kannst

Kann man(n) machen, wenn man später Bock auf Altersarmut hat.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Eine Ausbildung als Maurer nach dem Studium ist das beste was du machen
> kannst.
> Sagen zumindest einige Schwachköpfe hier im Forum. Handwerk hat Gold im
> Mund und sowas....

Wahre Wörter ...

Alternativen , Friseurmeister , Tischler , Elektriker etc etc ...

Autor: klausi (Gast)
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BWLer schrieb:
> Ich vermute er meint 7k netto in der Schweiz? Die 5,5k brutto kann
> ich mir gar nicht vorstellen, das wären 66k/Jahr und damit 10k/Jahr
> weniger als ein Kassierer in der Schweiz:
> https://de.glassdoor.ch/Geh%C3%A4lter/kassierer-gehalt-SRCH_KO0,9.htm
>
> Das Informatiker in Deutschland absolute gering Verdiener sind ist zwar
> bekannt, aber ich dacht in der Schweiz sei es anders

Es gibt viele Tabellen zu Einstiegslöhnen nach Studium in der Schweiz, 
viele Quellen dazu. Die 7k CHF bekam ich noch mit Spesen etc als 
Einstiegslohn  nach Studium (exkl. Bonus).

Ein Kollege hatte damals eine Lehre gemacht, als Fliesenleger, hat heute 
einen eigenen Betrieb mit paar Mitarbeitern und ein Haus, zwar auf 
Kredit aber immerhin.

Ich ging damals studieren, Informationstechnik auf Diplom, mit 
Spezialisierung auf Software/Automation und Robotik. Ging dann in die 
Automobilbranche. Nach kurzer Zeit in die CH, wegen guten 
Jobmöglichkeiten.
Vor 2 Jahren wollte ich es nochmals wissen und schrieb mich auf der ETH 
ein, zur Weiterbildung in Technologiemanagement und Analytics Themen, 
dies nebenberuflich.
Wieder sehr tolle Angebote, wieder Wechsel. Hab's bis heute nicht bereut 
und bin noch in der CH. Jedoch ist der Weg mit Lehre und später Meister 
mit Betrieb auch ganz was gutes.

Beitrag #5902163 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lötkolben (Gast)
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Mut zur Wahrheit. schrieb im Beitrag #5902163:
> klausi schrieb:
> Jedoch ist der Weg mit Lehre und später Meister
> mit Betrieb auch ganz was gutes.
>
> Handwerk hat goldenen Boden. Das lohnt sich. Viele Handwerksmeister
> haben ein Haus auf Malle

Ja Maurer werden ! Dann ist der Porsche sicher! Als Meister mindestens 
die Villa in Male + ein Lamborghini! Wenn du noch zusätzlich 
Fliesenleger bist zusätzlich ein Helikopter 🚁!!
Alles idioten die studieren

Autor: Rolf (Gast)
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Marius schrieb:
> Und ganz ehrlich. Für SPS reicht eh ein dressierter chimpanse.

Hast wohl seit 25 Jahren keine SPS mehr gesehen. Da hat sich viel getan. 
Im Vergleich zu heutigen SPS ist K&R C primitiv.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Ja Maurer werden ! Dann ist der Porsche sicher! Als Meister mindestens
> die Villa in Male + ein Lamborghini! Wenn du noch zusätzlich
> Fliesenleger bist zusätzlich ein Helikopter 🚁!!
> Alles idioten die studieren

Garnicht so verkehrte Ansichten ...

Autor: Paulaner (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Ja Maurer werden ! Dann ist der Porsche sicher! Als Meister mindestens
> die Villa in Male + ein Lamborghini! Wenn du noch zusätzlich
> Fliesenleger bist zusätzlich ein Helikopter 🚁!!
> Alles idioten die studieren

Nana, nicht gleich übertreiben. Als Meister sind aber durchaus ein paar 
vermietete Immobilien drin. Gerade wenn man in diesem Gewerbe tätig ist 
und die notwendigen Connections hat, um Sanierungen schwarz zu machen.

Beitrag #5902349 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Gerne auch (Gast)
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Stolzer Ing. schrieb:
> Nach dem Ende des Industriezeitalter reden wir dann nochmal.
>
> Der Ing., wie ich einer bin ... oder ganz nach unten zu den
> CNC-Drehern runterrutschen.
>
> Aber wie will so ein Geselle HW/SW-Entwicklung auf hohem Niveau machen?
Irgendwie stimmt da was bei deiner Denkweise nicht: Entweder ist im 
Post-Industriezeitalter überhaupt keine Arbeit mehr nötig, weil 
wundersam alle Arbeit von Maschinen erledigt wird (DER kommunistische 
Traum schlechthin) oder du solltest jetzt schon lernen wie du möglichst 
deine Finger zwischen Hammer und Amboß fernhälst, eine Sense bedienst 
oder dich als Ochsenkarren-Fernfahrer verdingst. Wer braucht dann noch 
Post-Industrielle CNC-Dreher, wenn es weder Massenfertigung noch sichere 
Stromversorgung für die Maschinen gibt?

Autor: Kater Schnurr (Gast)
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Ihr würdet euch wundern wie viel ein Meister in der Industrie verdient. 
Die ings sollten eigentlich mindestens auf dem gleichen Niveau sein- so 
ist es aber nicht und sie werden deutlich schlechter entlohnt.

Autor: Ben (Gast)
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Kater Schnurr schrieb:
> Ihr würdet euch wundern wie viel ein

Wieviel Unsinn wird in Foren verbreitet? Von Leuten die nicht arbeiten 
wollen aber mit Ihren dummen Kommentaren in der Art Meister, Techniker, 
Bach, Master bzw Ing. um Aufmerksamkeit ringen. Was für ein Mehrwert 
bieten eure Kommentare? Wen interessieren eure erfunden Probleme? 
Berufsgruppenbashing ist so etwas von lame das es schon stinkt! Ihr seit 
erfolglos und langweilig nichts für dieses Forum.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Ja Maurer werden ! Dann ist der Porsche sicher! Als Meister mindestens
> die Villa in Male + ein Lamborghini! Wenn du noch zusätzlich
> Fliesenleger bist zusätzlich ein Helikopter 🚁!!
> Alles idioten die studieren
So mancher vorgebliche Ing hier ist offenbar total weltfremd und hat 
absolut keine Ahnung, was Handwerksberufe so können und einbringen.

Erster Fall)
Ich weiß von zwei wettbewerbenden Bäckerei-Filialbetrieben, daß diese 
die absoluten Platzhirsche in der größeren Region sind. Liefern beide 
bis ~100 km entfernt in ihre eigenen Filialen in Premiumlagen. Jeder 
Betrieb hat mit allen Teilzeitkräften und Fahrern so ~500 Angestellte. 
Die Preise sind nicht billigh, aber okay und wie man so raushört ist die 
Bezahlung der Angestellten recht gut. Die Qualität unterscheidet sich 
aber erheblich. Trotzdem macht auch der mit den schlechteren Brötchen 
ein Riesengeschäft. Seit langen Jahren. Die Inhaber sind Meister. Das 
ist natürlich zuerst für den Inhaber bzw. Meister sehr gut, andererseits 
sind das auch Beschäftigungsmotoren für die Region.

Zweiter Fall)
Der lokale Jalousienbauer, der in der warmen Jehreszeit sein 
Hauptgeschäft macht, hat mit ~10 Angestellten ein recht  ansehnliches 
Anwesen, das sich in dieser Größe kein angestellter Ing in dieser Region 
leisten kann, weil er nur schwerlich auf 60k kommen dürfte. Wie gesagt: 
"Nur" ein kleiner Jalousienbauer, eine Nische, nichts Besonderes.

Dritter Fall)
In der Gegend wurde eine kleine Werbedruckerei wegen Rentenalters des 
Inhabers verkauft. Ein kleiner Komlpex, 30 bis 40 Jahre alt. Paar 
Büroräume, kleiner Produktionsraum, überdachter Minihof. Nichts 
Besonderes, dafür direkt unter der Hochspannungsleitung im 
Gewerbegebiet. Daneben angeschlossen gleich die Bungalow-Minivilla des 
Inhabers. Ebenso alt und zeitliche Abnutzung. Kostenpunkt? Wohnhaus 
750k, Produktionagebäude 1,2M. Das war diesen Objekten absolut nicht 
anzusehen, wurden aber nach einiger Zeit tatsächlich verkauft. Welcher 
angestellte Industrie-Ing schafft es in seinem gesamten Arbeits- und 
Angestelltenleben, diese Werte jemals zu bezahlen?
Ich meine, daß viele von euch Ings die Möglichkeiten im Handwerk sehr 
stark unterschätzen, denn die praktische Verwendbarkeit für Handwerker 
ist um sehr vieles höher und der Markt für diese viel breiter und längst 
nicht so spezialisiert wie z.B. für HW-, SW-Entwickler oder 
Automatisierungs-Ings. Selbst eine Freiberufliche Ing-Tätigkeit ist 
meistens auf Industriekunden beschränkt, die nur in bestimmten Regionen 
sitzen. Da ist der Handwerker viel näher am (End-)Kunden.

Autor: Lötkolben (Gast)
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Schwachsinn was du machst. Du vergleichst selbständige mit Angestellten. 
Ein erfolgreicher selbständiger Ing verdient auch mehr! Angestellt 
sowieso! Fakt!
Ich weiß nicht warum manche Ing. So bashen wollen (wahrscheinlich weil 
die es selbst niemals geschafft haben).

Autor: Fakeaccount (Gast)
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Naja, ist Geld denn alles? Als Entwickler arbeitet man nur für die 
Industrie. Das was man entwickelt sind häufig unnütze Spielerein, die 
keinen wirklichen Nutzen oder Gegenwert haben. Darüberhinaus vergehen 3 
Jahre und es wird gnadenlos durch etwas neueres ersetzt und auf den Müll 
entsorgt.

Als Handwerker sieht das ganz anders aus.
Als Gas, Wasser und Scheiße sorgt man dafür, dass die Rohre frei sind.
Als Dachdecker sorgt man für ein heiles Dach.
Als Tischler baue ich Möbel und Terrassen.

Und das alles für die normalen Leute, nicht für irgendwelche 
Unternehmen.

Autor: Markus (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Eine Ausbildung als Maurer nach dem Studium ist das beste was du
> machen
> kannst.
> Sagen zumindest einige Schwachköpfe hier im Forum. Handwerk hat Gold im
> Mund und sowas....

Hast du zufällig im falschen Thread gepostet, deine Aussage hat rein gar 
nichts mit dem hier geschriebenen zu tun. Vermutlich eher geringe 
Auffassungsgabe...

Autor: Marius (Gast)
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Rolf schrieb:
> Marius schrieb:
>> Und ganz ehrlich. Für SPS reicht eh ein dressierter chimpanse.
>
> Hast wohl seit 25 Jahren keine SPS mehr gesehen. Da hat sich viel getan.
> Im Vergleich zu heutigen SPS ist K&R C primitiv.

Das letzte mal vor 2 Jahren mit Step7. Wir haben es oft 
Industrie-Meistern im Betrieb beigebracht. Das sie vernünftig mit FBs 
statt Copy & Paste gearbeitet hat teilweise etwas gebraucht, aber die 
aller meisten konnten nach 2-4 Wochen sehr brauchbare Ergebnisse 
erzielen. Und das meistens als Nebenjob, da die Leute noch anderes zu 
tun hatten. Dafür braucht man nicht mal eine Ausbildung, sondern einfach 
logisches Denkvermögen. Ein Ing Studium als Voraussetzung ist der totale 
overkill, sorry.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Schwachsinn was du machst. Du vergleichst selbständige mit Angestellten.
Das mag sein, doch es ist auch der breiteren Verwendbarkeit der 
handwerklichen Ausbildung geschuldet, daß viele Handwerker erfolgreich 
eigene Geschäfte betreiben können. Das ist nicht jedem Ing möglich, da - 
wie schon erwähnt - deren Markt sehr begrenzt ist.
Auch sollte man einen Ing möglichst mit einem ähnlichen Bildungsgrad 
vergleichen, deshalb Meister oder Techniker, nicht einfacher Geselle. 
Dann ist auch der eigene Betrieb nicht mehr weit weg.
Was aber noch dazu kommt: Als Lehrling und später Meister verdient man 
Geld während der Ausbildung, als Ing muß man es mitbringen oder borgen 
und später vom oft schmalen Angestelltengehalt abstottern. Darf man 
nicht vergessen. Eine ordentliche Ausbildung, in der man die Grundlagen 
und die Qualität seines Handwerkes umzusetzen lernt ist ein prima 
Grundstein. Weitergehende fundierte Ausbildung eröffnet dann sehr viele 
Möglichkeiten.

> Ein erfolgreicher selbständiger Ing verdient auch mehr!
Aha, da sind mir nur wenige Fälle bekannt. Längst nicht so verbreitet 
wie der Handwerksmeister, der das Geld meistens in seiner eigenen Region 
erwirtschaftet.

> Angestellt sowieso! Fakt!
Solange man es in einen tarifgebundenen Betrieb schafft mag das stimmen. 
Doch das ist erstens regional sehr auf wenige Zentren begrenzt, in denen 
mit hohen Lebenskosten zu rechnen ist und zweitens nicht jedem Ing 
vergönnt in einen solchen Betrieb zu gelangen.

> Ich weiß nicht warum manche Ing. So bashen wollen (wahrscheinlich weil
> die es selbst niemals geschafft haben).
Schätze dich glücklich, wenn es dir vergönnt ist.

Fakeaccount schrieb:
> Naja, ist Geld denn alles?
Nein, ist es nicht.

> Als Entwickler arbeitet man nur für die
> Industrie. Das was man entwickelt sind häufig unnütze Spielerein, die
> keinen wirklichen Nutzen oder Gegenwert haben. Darüberhinaus vergehen 3
> Jahre und es wird gnadenlos durch etwas neueres ersetzt und auf den Müll
> entsorgt.
Wie wahr. Könnte von mir sein :)

> Als Handwerker sieht das ganz anders aus.
> ...
> Als Dachdecker sorgt man für ein heiles Dach.
> ...
> Und das alles für die normalen Leute, nicht für irgendwelche
> Unternehmen.
Volle Zustimmung. Danke!
Solche Erkenntnisse bekommt man aber erst wenn man mal etwas über den 
Tellerrand schaut, etwas (Lebens-)Erfahrung hat und sich ein paar mehr 
Gedanken macht als manch einer hier im Forum.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Eine Ausbildung als Maurer nach dem Studium ist das beste was du machen
> kannst.
Das Maurerhandwerk hat sich auch weiterentwickelt. Steine und 
Zementsäcke schleppen ist die rare Ausnahme. Das erste, was bei einer 
Mauer- oder Dachbaustelle heute aufgebaut wird ist der Baukran, 
mindestens aber so eine Leiter mit Transportplattform. Schleppen war 
vorgestern. Einen Betonmischer habe ich schon mindestens ein Jahrzehnt 
nicht mehr auf Baustellen gesehen.
Es gibt auch Fertighausbetriebe, bei denen die Wände in der Werkhalle 
auf der schrägen Stahlplattform gebaut werden. Oben dran kommen zuletzt 
die Kranösen, mit denen die Wände zum Bauplatz gehievt werden. Da ist 
der Maurerberuf auch längst nicht mehr so anstrengend wie du ihn hier 
darstellen willst.

> Handwerk hat Gold im Mund und sowas....
"... hat goldenen Boden" geht der Spruch, und der gilt heute immer noch.

Lötkolben schrieb:
> Ja Maurer werden ! Dann ist der Porsche sicher!
Gebrauchten Porsche kaufen ist heute lange kein Ding mehr. Die älteren 
Cayenne bekommst du zum Billigpreis, weil die niemand mehr haben will 
bei den Ersatzteilpreisen. Selbst die Eigentümer neuerer Porsche gehen 
zum ATU in die Werkstatt, weil der Freundliche zu teuer ist. Also: Als 
Maurer durchaus kein Ding.

> Als Meister mindestens die Villa in Male + ein Lamborghini!
Die von mir weiter oben geschilderten Bäckermeister könnten sich den 
Lambo und die kleine Villa sicherlich leisten. Wollen sie aber nicht, 
denn die sind auch so mit ihrem kleinen Daimler und ihrer Villa daheim 
zufrieden. Die sind in der Region verwurzelt und geachtet. Die Kinder 
haben das Geschäft übernommen. Haben alles erreicht. Was braucht man da 
solche Spielereien?

> Alles idioten die studieren
Das sagt ja niemand. Würde dann ja selber dazuzählen :( Nur ist das 
Studium heute längst kein Garant mehr für ein ordentliches Einkommen, 
das ein gutes (Familien-)Leben sichern kann. Lobbywerbung sei Dank.
Wenn aber der TO diesen Weg nicht schafft dann gibt es noch andere Wege 
zum  Auskommen mit einem ordentlichen Einkommen. Und die sind keinen 
Deut schlechter.

Autor: Nachricht_for_you (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Die Preise sind nicht billigh, aber okay und wie man so raushört ist die
> Bezahlung der Angestellten recht gut. Die Qualität unterscheidet sich
> aber erheblich. Trotzdem macht auch der mit den schlechteren Brötchen
> ein Riesengeschäft. Seit langen Jahren. Die Inhaber sind Meister. Das
> ist natürlich zuerst für den Inhaber bzw. Meister sehr gut, andererseits
> sind das auch Beschäftigungsmotoren für die Region.


Ich denke mal, dass die recht gute Bezahlung relativ ist. Viele Inhaber 
denken immer noch, 12€/h ist der Lohn eines guten Hochqualifizierten, 
obwohl der Nettoverdienst nur ein Leben auf H4-Niveau ermöglicht.

Gerade in Handwerksbetrieben werden für hart arbeitende Gesellen die 
miesesten Löhne bezahlt, während sich die Meister schon E-Autos kaufen 
und ihre dritte Immobilie abbezahlen.
Es ist und bleibt ein Drecksgeschäft im Vergleich zu einem 
gewerkschaftlich organisierten Betrieb.

In diese Branche zu den Großkopferten aufzusteigen ist auch nicht gerade 
einfach.
Es besteht die Tradition der uralten Meistergilde, die heute Innung 
genannt wird.
Neue werden da mit Briefen und Zahlungsaufforderungen traktiert, während 
in der Gilde die Aufträge unter der Hand in einem geschlossenen Kreis 
verteilt werden.
Neue Wettbewerber, die hier tatsächlich mit Wettbewerb die 
Alteingessenen unterbieten wollen, werden von der Innung zermürbt und 
zum Aufgeben gezwungen.


Die Pro-Handwerker-Propaganda ist genauso schal und seicht wie die 
VDI-MINT-Kampagne.


Außerdem gibt es gerade ein Massensterben von kleinen 
Handwerksbetrieben, besonders Bäckereien.

Der Grund dafür ist der Verdrängungswettbewerb durch Großbetriebe, die 
die Brötchen billiger anbieten und diese gleich beim Discounter zu haben 
sind. Auch die kleinen Bäckereien backen selbst keine Brötchen mehr.
Genauso geht es auch Bauern, die ohne Subventionen nicht überleben 
würden.

Auch die Maurer usw. haben große Konkurrenz durch Fertighausanbieter und 
osteuropäische Billigbetriebe, die größtenteils hier schwarz die 
Aufträge abarbeiten.



Nah am Endkunden zu sein ist der schlechteste Platz in der Wirtschaft. 
Nah an Staatsaufträgen zur Grundversorgung ist der beste Platz.



In der Industrie sind die Anforderungen am höchsten und die Qualität 
muss tadellos sein.
Wer das nicht schafft, muss einen Gemischtwarenladen mit viel Tinnef für 
die launigen Endkunden vorhalten, so dass es auf Dauer ein 
Verlustgeschäft werden kann.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Ich bin jedenfalls froh, dass ich studiert habe, und dabei ziele ich 
jetzt nicht einmal auf das Finanzielle ab. Ich meine damit, dass ich 
dadurch für anspruchsvolle Entwicklungstätigkeiten qualifiziert bin, und 
dementsprechend einer sehr interessanten, intellektuell ansprechenden 
Tätigkeit nachgehen kann, ohne körperliche Arbeit. Das Mehr an Geld 
kommt da nur noch als Vorteil oben drauf.

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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Wie doof sind eigentlich Ingenieure? Saudoof wenn man sich hier die 
Kommentare durchliest.

Da werden Äpfel (Geselle Handwerk) mit Birnen (Ing.) verglichen und 
aneinander vorbeigelabert, da langt sich jeder Dachdeckergeselle mit 
Sonderschulabschluss an die Birne wenn man euer dämliches Gequatsche 
liest.

Wenn hier jemand nen Handwerker mit nem Ing vergleicht ist ein Meister 
mit eigenen Laden gemeint und da steht der Meister nicht schlechter da 
als mancher Ingenieursdödel, auch wenn er meint IGM-Tarif wäre besser. 
Wenn du mal nen eigenen Laden mit Personal hast das für dich die Kohle 
ranschafft kommt deutlich mehr heraus. Dass jeder Handwerker (Meister 
ist gemeint für unsere Saudoofen hier im Forum, damit ihr es auch 
kapiert) mehre Häuser hat ist kein Klischee das ist Fakt. Meinen Nachbar 
hier gehören drei Häuser in der Strasse, der macht Gas Wasser Scheisse. 
Der andere umme Ecke macht nur Sanierungen und Innenausbau, der hat hier 
im Ort auch schon drei Häuser, im Nachbarort hat er auch eines und das 
sind nur die wo ich es sicher weiss, der hat vermutlich noch mehr. Seine 
Alte kommt aus Portugal, da er sicher inzw. auch ne Bude weil er dauernd 
in Portugal hockt, da bekommste ja ganze Strassenzeilen fürn Butterbrot.

Anderer ist Bauunternehmer, der hatte schon in den 60ern diverse 
Wohnblöcke hochgezogen, hat sein alte Firmengelände teilweise nem 
Discounter verpachtet, wer weiss welche Häuser dem noch alles gehören.

Der Andere macht nur Estriche, der hat mehrere Firmengebäude im 
Industriegebiet aufgekauft, ein Mehrfamilenhaus gebaut in dem er wohnt 
wenn er in .de ist, ansonsten hat der mehrere Domizile im Ausland, die 
Kinder von dem haben auch schon alle mehrere Häuser.

Oder der Vollspast aus meiner Kindheit: Da dachte jeder der Depp wird es 
nie zu was bringen. Hat mal einer dieser Idiotenschnellumschulungen 
gemacht zu Ein-Mann-unternehmerzeiten als Fliessenleger. Viele von denen 
gingen Pleite, der hat inzw. mehrer Firmen gegründet: Putzkolonne, 
Transportunternehmen und auch mehrer Häuser im Nachbarort, in guter 
Lage. Der baut demnächst ein Hotel dort um das er gekauft hat. Der Typ 
hat nicht mal nen Hauptschulabschluss und ist seit kurzem im örtlichen 
Golfclub Mitglied.

Wenn ich mir hier die Ings anschaue, wohnen in alten abgeranzten 
Siedlungshäusern die sie lange hergerichtet haben oder in einem 
überteuerten Neubau den er sich auch nur leisten konnte weil Eltern und 
Schwiegereltern massiv Geld dazugeschossen haben.

Ihr Ingenieurswürste wisst doch gar nicht wie man richtig Geld verdient 
so dass man nicht mehr weiss wohin damit.
Wenn ihr euren jählichen Mickerbons bekommt habt ihr schon nen Ständer 
in der Hose weil ihr glaubt ihr seid die geilsten. Ihr seid die Loser 
der Nation und merkt es nicht mal wie man euch seit Jahrzehnten 
finanziell abbindet.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Ihr Ingenieurswürste wisst doch gar nicht wie man richtig Geld verdient
> so dass man nicht mehr weiss wohin damit.

Noch provokativer ging's wohl nicht? Dein ganzer Beitrag strotzt nur so 
davon, typisch Troll eben. Da ist wohl jemand frustriert, weil er keinen 
Ingenieursabschluss geschafft hat, und jetzt deshalb ohne Ende Frust 
gegen alle Ingenieure schiebt.

Autor: Marius (Gast)
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Viele Ingenieure leben eben in ihrer "ich bin ja so toll Blase". Jeder 
der mal über den Tellerrand schaut und das anzweifelt wird dann als 
Neider oder Troll beschimpft weil sich die Wahrheit offensichtlich zu 
schwer ertragen lässt

Autor: TM F. (p_richner)
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Meiner Meinung nach kommt es sehr stark drauf an, was man NACH dem 
Studium weiter macht.

Wer nie aufhört sich fortzubilden und gewillt ist, immer dazu zu lernen, 
wird es in jedem Bereich zu etwas bringen.

Der der einen Abschluss hat und danach denkt, er müsse nichts neues mehr 
lernen, der hat schon verloren.

Es gibt einen Spruch der sagt:
"Lernen ist wie gegen den Strom rudern. Hört man auf, treibt man zurück"

Oder "Bulimielernen":
Man "frisst" den Lernstoff in sich hinein, "kotzt" in an der Prüfung auf 
das Papier und danach weiss man es nicht mehr.

MfG

Autor: Ingenieur (Gast)
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Marius schrieb:
> Jeder der mal über den Tellerrand schaut

...wird im Vergleich mit vielen anderen Berufen merken, wie gut es 
Ingenieure in Deutschland haben, sowohl was die Arbeitsbedingungen als 
auch die Einkommensseite angeht.

Autor: Paul (Gast)
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TM F. schrieb:
> Wer nie aufhört sich fortzubilden und gewillt ist, immer dazu zu lernen,
> wird es in jedem Bereich zu etwas bringen.

Das ist aber auch nur die halbe Wahrheit. Um sich fortzubilden braucht 
man erst mal einen Job, der das ermöglicht. Alleine im privaten Keller 
funktioniert das nicht.

Ingenieur schrieb:
> ...wird im Vergleich mit vielen anderen Berufen merken, wie gut es
> Ingenieure in Deutschland haben, sowohl was die Arbeitsbedingungen als
> auch die Einkommensseite angeht.

Das trifft auf einige zu, aber man kann das so nicht verallgemeinern.

Autor: Marius (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Marius schrieb:
> Jeder der mal über den Tellerrand schaut
>
> ...wird im Vergleich mit vielen anderen Berufen merken, wie gut es
> Ingenieure in Deutschland haben, sowohl was die Arbeitsbedingungen als
> auch die Einkommensseite angeht.
.... sofern er nicht rechnen kann, an den Weihnachtsmann und die 
gesetzliche Rentenversicherung glaubt und vom Fehlschluss geleitet ist 
dass Ingenieure immer in Igm Betrieben arbeiten...

Autor: Ingenieur (Gast)
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Marius schrieb:
> .... sofern er nicht rechnen kann,
> an den Weihnachtsmann und die
> gesetzliche Rentenversicherung glaubt und vom Fehlschluss geleitet ist
> dass Ingenieure immer in Igm Betrieben arbeiten...

Natürlich würde es nicht auf jeden Ingenieur in Deutschland zutreffen, 
das ist wohl selbstverständlich; es soll ja sogar ein paar wenige 
Arbeitslose darunter geben.
Aber für die große Masse an Ingenieuren sieht es in Deutschland doch 
mehr als rosig aus, wenn da jemand jammert, dann nur auf sehr hohem 
Niveau, vor allem im Vergleich mit sehr vielen anderen Jobs, die es so 
gibt. Ich verstehe das Miesmachen dieses schönen Berufs einiger 
Frustrierter in diesem Forum überhaupt nicht.

Autor: Lötkolben (Gast)
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In diesem Forum sind einfach zu viele Idioten. Fakt ist das im 
Angestellten Verhältnis ein höherer Abschluss immer besser ist. In der 
Selbständigkeit jedoch auch! Ein erfolgreicher selbständiger Ingenieur 
verdient mehr als Horst der Fliesenlegerneister! Kapiert das doch! 
Selbst grundschulkinder kapieren das!
Nur weil ihr selber nix gelernt habt wird durch hetzen euer Abschluss 
auch nicht wertiger. So wie F. B. Sein Gehalt sich nicht höher wird wenn 
er auf die IGM und Konzerne schimpft!
Wenn euch was nicht passt dann ändert es oder haltet einfach das Maul! 
So einfach ist das!!

Beitrag #5903230 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5903253 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5903256 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lötkolben (Gast)
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Mut zur Wahrheit. schrieb im Beitrag #5903256:
> Handwerk hat goldenen Boden. Das ist Fakt!

Sry stimmt, ich Amateur!! Laut diesem Forum hat man als Maurer einen 
Lambo, Als Meister eine Villa auf Malle und wenn man noch Fliesenleger 
ist dann zusätzlich einen Helikopter 🚁! Das ist wie ein physikalisches 
Gesetz!
Nach dem Studium bitte unbedingt ne Maurerlehre machen und niemals als 
Ing arbeiten!

Beitrag #5903264 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: MaWin (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> In diesem Forum sind einfach zu viele Idioten.

Hilf mit, das zu korrigieren, und geh.
Am Besten weit weg.

Autor: Lötkolben (Gast)
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MaWin schrieb:
> Lötkolben schrieb:
> In diesem Forum sind einfach zu viele Idioten.
>
> Hilf mit, das zu korrigieren, und geh. Am Besten weit weg.

Ich bin einer der wenigen die die Wahrheit hier verteidigen. Die meisten 
bashen hier die akademische Ausbildung oder malen Szenarien an die Wand 
das jeder bald arbeitslos wird etc.
Andere prahlen mit irgendwelchen renditen rum. Dabei legen die ihr Geld 
nur in 5.0 Bier an.

Nochmal für alle:
FAKT IST
Die meisten labern so viel scheisse das mein Handy Display kurz vorm 
bersten ist!

Autor: Lötkolben (Gast)
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MaWin schrieb:
> Lötkolben schrieb:
> In diesem Forum sind einfach zu viele Idioten.
>
> Hilf mit, das zu korrigieren, und geh. Am Besten weit weg.

Einen „MaWin“ kann man eh nicht ernst nehmen. Hoffe du bist kein Ing

Autor: Ingenieur (Gast)
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Wenn man MaWin glaubt, ist jeder der in diesem Forum irgend etwas 
schreibt ein ganz gemeiner Fascho... Mach dir nichts draus, er hasst die 
Welt und vor allem sich selbst

Autor: Ingenieur (Gast)
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So, jetzt müsste in den nächsten 1 - 10 Sekunden auch die Nazi Keule 
kommen.

Autor: Lötkolben (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> So, jetzt müsste in den nächsten 1 - 10 Sekunden auch die Nazi
> Keule kommen.

Nazi! 😂😂😂🤙🏻

Autor: Gerne auch (Gast)
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TM F. schrieb:
> Wer nie aufhört sich fortzubilden und gewillt ist, immer dazu zu lernen,
> wird es in jedem Bereich zu etwas bringen.
Daran habe ich mich ca 20 Jahre lang gehalten. Fast allen meiner AG war 
es überhaupt nix wert. Es gab auch keinerlei Fortbildung. Alles "on the 
job" schnellstens selber zusammensuchen. Ist zwar kein Problem für mich, 
allerdings viel mehr Zeitaufwand und damit teurer für den AG als mal ne 
ordentliche Schulung. Beim letzten Bewerbungsgespräch sind dem Gegenüber 
die Löffel abgefallen und ihm fast Einer ... ob meiner Kenntnisse. 
Trotzdem ging das Angebot nur mit Mühe auf 43k hinaus. Was meinst du: 
Haben die ~20 Jahre mit Lehre, Studium und beständiges und oft 
beschwerliches Lernen "nebenher", während die Freunde mit 'nur' 
Lehrabschluß unbeschwert den Feierabend verbrachten, mir was gebracht 
bzw. habe ich es in den vielen Jahren "zu was bringen" können?

> Der der einen Abschluss hat und danach denkt, er müsse nichts neues mehr
> lernen, der hat schon verloren.
Siehe oben.

> Oder "Bulimielernen":
> Man "frisst" den Lernstoff in sich hinein, "kotzt" in an der Prüfung auf
> das Papier und danach weiss man es nicht mehr.
Das war schon zu meiner Zeit und sicher auch schon vorher bei anderen im 
Studium nicht anders. Das Verständnis der Zusammenhänge kommt meistens 
erst hinterher.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Lötkolben schrieb:
> Laut diesem Forum hat man als Maurer einen Lambo, Als Meister eine Villa
> auf Malle und wenn man noch Fliesenleger ist dann zusätzlich einen
> Helikopter 🚁!
Du wiederholst dich mit deinen eigenen, weltfremden Floskeln, die von 
deiner großen Unkenntnis und deinem Scheuklappenblick Kunde geben.
> Nach dem Studium bitte unbedingt ne Maurerlehre machen und niemals als
> Ing arbeiten!
Abgesehen davon, daß du ziemlichen Unsinn erzählst, hat das niemand 
außer dir so erwähnt. Aber du bist hier weder konstruktiv i.S.d. Themas 
noch kenntnisreich.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Lötkolben schrieb im Beitrag #5903253:
> Wahrscheinlich bist du ein Low Performer oder Ing. Ost
Und dieser Satz legt dein Selbstbild und deine Überheblichkeit offen.

Autor: Lötkolben (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Lötkolben schrieb:
> Laut diesem Forum hat man als Maurer einen Lambo, Als Meister eine Villa
> auf Malle und wenn man noch Fliesenleger ist dann zusätzlich einen
> Helikopter 🚁!
>
> Du wiederholst dich mit deinen eigenen, weltfremden Floskeln, die von
> deiner großen Unkenntnis und deinem Scheuklappenblick Kunde geben.
> Nach dem Studium bitte unbedingt ne Maurerlehre machen und niemals als
> Ing arbeiten!
>
> Abgesehen davon, daß du ziemlichen Unsinn erzählst, hat das niemand
> außer dir so erwähnt. Aber du bist hier weder konstruktiv i.S.d. Themas
> noch kenntnisreich.

Dann hast du das Forum noch nicht richtig entdeckt!
Du musst dich jetzt auch nicht zum pseudo Moralapostel aufspielen. In 
diesem Forum gibt es keine Moral!

Autor: Xxz (Gast)
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Wie kann man nur so bescheuert zitieren wie dieser Lötkolben? Ist das 
jetzt Dummheit oder Blödheit?

Autor: NurMut (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Da werden Äpfel (Geselle Handwerk) mit Birnen (Ing.) verglichen und
> aneinander vorbeigelabert.
>
> Wenn du mal nen eigenen Laden mit Personal hast das für dich die Kohle
> ranschafft kommt deutlich mehr heraus. Dass jeder Handwerker (Meister
> ist gemeint für unsere Saudoofen hier im Forum, damit ihr es auch
> kapiert) mehre Häuser hat ist kein Klischee das ist Fakt. Meinen Nachbar
> hier gehören drei Häuser in der Strasse, der macht Gas Wasser Scheisse.
> Der andere umme Ecke macht nur Sanierungen und Innenausbau, der hat hier
> im Ort auch schon drei Häuser, im Nachbarort hat er auch eines und das
> sind nur die wo ich es sicher weiss, der hat vermutlich noch mehr.
>
> Anderer ist Bauunternehmer, der hatte schon in den 60ern diverse
> Wohnblöcke hochgezogen, hat sein alte Firmengelände teilweise nem
> Discounter verpachtet, wer weiss welche Häuser dem noch alles gehören.
>
> Der Andere macht nur Estriche, der hat mehrere Firmengebäude im
> Industriegebiet aufgekauft, ein Mehrfamilenhaus gebaut.

Stimmt zum Großteil, außer das Handwerksmeister nur arbeiten lassen (die 
reissen sich den Arsch auf) und kein IGM-Ingenieur braucht in der 
Niedrigzinsphase Geld von den Eltern für ein Haus. Jetzt gerade kriegt 
man 0,9% für 15 Jahre und braucht nur Eigenkapital in Höhe der 
Kaufnebenkosten.
Ich habe auch so einen Bekannten, der nach der Hauptschule Installateur 
lernte, eine halbjährige Weiterbildung zum Meister machte und heute 2 
Gesellen ausnutzt. 80000 Jahresgewinn. Der hat auch schon mehrere 
Häuser. Aber der arbeitet auch 60h pro Woche, während ich Freitag 
Homeoffice mache und Donnerstag früher gehe. IGM ist das Beste mit der 
größtmöglichen Sicherheit, wenn man sich nicht kaputt arbeiten will. 
Wenn primär das Geld zählt und weniger die Lebenszeit, dann sollte man 
eher Arzt, Apotheker, selbstständiger Handswerksmeister oder Pilot 
werden.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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> Autor: Lötkolben (Gast)
> Datum: 10.07.2019 19:02

> Andere prahlen mit irgendwelchen renditen rum. Dabei legen die ihr Geld
> nur in 5.0 Bier an.

Wer damit wohl gemeint ist ?

> Die meisten labern so viel scheisse das mein Handy Display kurz vorm
> bersten ist!

Im Prinzip stimme ich dir zu. Aber was verlangst du eigentlich von 
diesen fahradfahrenden Endwigglern dessen einzige Sorge darin besteht in 
der Klitsche einen überdachten Abstellplatz für den Drahtesel zu haben.

Sonst ernährt man sich von geklautem Obst und den Sonderangeboten bei 
LIDL und ALDI.

Vielleicht sollte das Ganze Einbildung statt Studium heißen.

Beitrag #5904365 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Kastanie (Gast)
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Mut zur Dummheit. schrieb im Beitrag #5904365:
> Handwerksmeister fahren alle einen dicken SUV und haben mehrere
> Häuser

Blubb!

Autor: Ingenieur (Gast)
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NurMut schrieb:
> Aber der arbeitet auch 60h pro Woche, während ich Freitag Homeoffice
> mache und Donnerstag früher gehe. IGM ist das Beste mit der
> größtmöglichen Sicherheit, wenn man sich nicht kaputt arbeiten will.

Exakt so sieht's aus. Das ist mit das beste Gesamtpaket, was es auf dem 
deutschen Arbeitsmarkt gibt.

Autor: Lötkolben (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> NurMut schrieb:
> Aber der arbeitet auch 60h pro Woche, während ich Freitag Homeoffice
> mache und Donnerstag früher gehe. IGM ist das Beste mit der
> größtmöglichen Sicherheit, wenn man sich nicht kaputt arbeiten will.
>
> Exakt so sieht's aus. Das ist mit das beste Gesamtpaket, was es auf dem
> deutschen Arbeitsmarkt gibt.

So sieht’s aus. IGM ist einfach das geilste. Was will man mehr! Jede 
Stunde wird erfasst und früher oder später die 100k automatisch 
geknackt!
Da werden Leute wie F.B. depressiv in ihrer Klitsche.

Beitrag #5904663 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ingenieur (Gast)
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Alex schrieb im Beitrag #5904663:
> Ja mit der richtigen Verwandtschaft wirds auch was mit einem Job
> im IGM-Schlaraffenland.

Verwandtschaft ist gar nicht notwendig, man kommt da auch ohne Vitamin B 
rein, du musst nur überzeugen.

Autor: Berry (Gast)
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Ich habe auch 4 Semester Informatik Studiert und bin leider ausgesiebt 
worden.

Mache jetzt eine Ausbildung als Fachinformatiker für 
Anwendungsentwicklung in einem Großen Amerikanischem Unternehmen, wo ich 
auch nur rein gekommen bin da Studiumsabbrecher. Ausblidung ist super 
einfach, und Verkürzung ist auch drinnen.

Chancen habe ich dannach genug, aber es knabbert schon sehr an einem, 
vor allem, wenn Eltern/Großeltern/Partnerin alle studiert haben.

Angst hat man(ich) trotzdem, dass ich als einfacher Codeschubser mein 
Leben lange verbringe.

In dem Sinne
Berry

Autor: Ingenieur (Gast)
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Berry schrieb:
> Angst hat man(ich) trotzdem, dass ich als einfacher Codeschubser mein
> Leben lange verbringe.

Und was erwartet dich finanziell? Das würde mich an deiner Stelle eher 
umtreiben...

Autor: Berry (Gast)
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Genau das weiss ich leider nicht. Imo werd ich nach Tarif gezahlt, 
dannach wird es wahscheinlic AT. Was kann man denn erwarten?

Autor: Kloppo's Barbier (Gast)
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Berry schrieb:
> Angst hat man(ich) trotzdem, dass ich als einfacher Codeschubser mein
> Leben lange verbringe.

Und du glaubst mit eine Studium wäre das anders gelaufen?

Autor: Berry (Gast)
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Das kann werde ich dir wahrscheinlich niemnals sagen können :D

Autor: Ingenieur (Gast)
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Kloppo's Barbier schrieb:
> Berry schrieb:
> Angst hat man(ich) trotzdem, dass ich als einfacher Codeschubser mein
> Leben lange verbringe.
>
> Und du glaubst mit eine Studium wäre das anders gelaufen?

Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit höher, da man mit einem guten 
Studienabschluss eher an die richtig guten Jobs rankommt, bei denen 
Milch und Honig fließen. Selbst wenn die Tätigkeit später in der Praxis 
vielleicht gar nicht so großartig anders ist, winkt ein deutlich höheres 
Gehalt. Aber klar, eine Garantie gibt es dafür nicht, sicher gibt es 
auch Fälle  bei denen das Studium im Nachhinein (zumindest finanziell 
gesehen) "umsonst" war. Aber ohne Risiko kein Gewinn, wie so oft im 
Leben.

Autor: Kater Schnurr (Gast)
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Sei froh, mit der Ausbildung bist du wesentlich besser dran.
Mein damaliger Chef hat auch "nur" eine Ausbildung und war trotzdem head 
of...

Man könnte auch das Fazit ziehen, wer es drauf hat, wird es fast immer 
zu etwas bringen.
Die meisten hier im forum sind aber einfach low performer. Da wird dann 
versucht, dies mit "Weiterbildungen" zu kaschieren. Ihr bleib jedoch 
trotzdem low performer und seid schlecht.
Das sind die richtigen Kandidaten mit zich Zertifikaten - können tun sie 
trotzdem nichts.
Grüße

Autor: A. K. (prx)
Datum:

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Lötkolben schrieb:
> Ein erfolgreicher selbständiger Ingenieur
> verdient mehr als Horst der Fliesenlegerneister! Kapiert das doch!

Über Geschmack kann man streiten, aber schlecht scheint es "Mörtel" 
Lugner finanziell nicht zu gehen. Das ist der schräge Vogel vom Wiener 
Opernball. ;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Ben (Gast)
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Kater Schnurr schrieb:
> Man könnte auch das Fazit ziehen, wer es drauf hat, wird es fast immer
> zu etwas bringen.
 hahaha wie z.B. überm Chef zu schreiben und sich in 3.Person als 
ständig als motivierte Meckerliese outen. Performer, Zertifikate, 
kaschieren..erzähle uns gerne immer wieder über deine langweiligen 
mentale Komplexe.
Wer ein Luxusproblem hat, studieren zu können oder eine Ausbildung 
machen zu können muss kein Forum befragen was er machen soll. Menschen 
mit komplexen haben es aber nötig ihre minderwertigen Zustand 
preiszugeben wenn sie verzweifelt versuchen sich entweder  über den 
Elektrikergesellen, Facharbeit. E-Meister, E-Techniker, E-Bachelor oder 
den  E-Ing. herzzuziehen. Das könnt ihr euren Friseur erzählen der nur 
jaja sagt bis ihr bezahlt.

Autor: TM F. (p_richner)
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Ben schrieb:
>> Man könnte auch das Fazit ziehen, wer es drauf hat, wird es fast immer
>> zu etwas bringen.
>  hahaha wie z.B. überm Chef zu schreiben und sich in 3.Person als
> ständig als motivierte Meckerliese outen. Performer, Zertifikate,
> kaschieren..erzähle uns gerne immer wieder über deine langweiligen
> mentale Komplexe.

An der Aussage von Kater Schnurr ist doch etwas dran:
Schlussendlich geht es um "Wissen ist Macht / Geld"

Je mehr Wissen du hast, desto höher wird dein Posten sein (soweit 
logisch).
Wie du allerdings zum Wissen kommst, hängt nur Teilweise mit Studiums 
zusammen, sondern wie gross die Bereitschaft ist, Neues zu lernen und 
aufzunehmen. Und auch die Zeit dafür zu investieren.

Ich beziehe mich gerne auf Leonardo da Vinci, dem grössten 
Universalgenie aller Zeiten. Er war ein uneheliches Kind, was damals 
sehr viel ausmachte, und genoss nur eine sehr geringe Schulbildung. 
Trotzdem brachte er sich alles selber bei durch Beobachten und 
kontinuierliches Lernen.

"Eine Genie ist 1% Inspiration und 99 Transpiration (Schweiss, Arbeit)"

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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TM F. schrieb:
> Ich beziehe mich gerne auf Leonardo da Vinci, dem grössten
> Universalgenie aller Zeiten. Er war ein uneheliches Kind, was damals
> sehr viel ausmachte, und genoss nur eine sehr geringe Schulbildung.
> Trotzdem brachte er sich alles selber bei durch Beobachten und
> kontinuierliches Lernen.

Der Unterschied zu den ganzen Bacheloretten in spe, FH Abbrechern und 
sonstigen illustren Gestalten: Er hatte was drauf.

Autor: TM F. (p_richner)
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Cyblord -. schrieb:
> Der Unterschied zu den ganzen Bacheloretten in spe, FH Abbrechern und
> sonstigen illustren Gestalten: Er hatte was drauf.

Dies "drauf" haben besteht aus zwei Punkten: Interesse und Fleiss

Doch in unserer Konsumgesellschaft sind viele zu bequem. Und werden es 
deshalb auch nicht weit bringen. Doch dies ist ein anderes Thema.

MfG

P.S. Schon bald WOCHENENDE :=)

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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Unwissenheit ist Stärke

Autor: gurrun (Gast)
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Man hört jetzt immer mehr die Leute machen Abi und studieren und dann 
finden die als Ingenieur nix. Machen dann eine Ausbildung.

Evtl. sollten die Hochschulen vielleicht doch so viele ausbilden, wie 
benötigt werden.
Die meisten Fernstudenten machen das, weil der Betrieb es braucht.

Vielleicht ist es bald auch an der Zeit die Bild so reformieren, dass 
wirklich jeder eine Chance hat auf Lebenslanges Lernen.

Autor: Ben (Gast)
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TM F. schrieb:
> An der Aussage von Kater Schnurr ist doch etwas dran:
> Schlussendlich geht es um "Wissen ist Macht / Geld

?? ist doch was dran?? Schlussendlich?? Tolle Feststellung und Wortwahl!
Mit Verlaub, aber bei seinen 99.9% sehr komplexbehafteten, einseitigen 
Gedankengängen geht es nur um Berufsgruppenbashing. Naja, wer's nötig 
hat..aber bitte hier nicht ständig wie kl. bockige Kinder jammern.


TM F. schrieb:
> Ich beziehe mich gerne auf Leonardo da Vinci, dem grössten
> Universalgenie aller Zeiten. Er war ein uneheliches Kind, was damals
> sehr viel ausmachte, und genoss nur eine sehr geringe Schulbildung.

Du glaubst tatsächlich den Unfug den du schreibst? Ja das Internet und 
seine schlauen Kinder.. Der Vater stellte ihn einen Privaten Lehrer zur 
Verfügung. Wer hatte das schon damals? Er war kein besonders guter 
Schüler. So wurde im erlaubt zum renommierten Künstler in die Lehre zu 
gehen, obwohl sich sein Vater etwas "Besseres" wünschte. Klar dass nicht 
jeder "Eigenbrödler" wie M.A. in die Lehre eines sehr bekannten 
Künstlers darf, aber ein angesehener Vater kann schon viele Türen 
öffnen. Er wurde auch den geachtesten Kreisen vorgestellt und reiste 
sehr viel. Im Nachhinein von geringer Schulbildung zu sprechen, 
entspricht nicht den Tatsachen und ist ein Mythos.  Er genoss eine 
überdurchschnittliche Bildung! Er konnte sich auch mit vielen Themen 
befassen, hat sich aber tatsächlich  "nur" in der Kunst aufgehoben 
gefühlt.  Als gut gebildeter Mensch las er zwar viel, das Wissen von 
anderen Menschen trug er jedoch gerne nur zusammen.  Wissenschaftich? 
Eher nicht! Intelligent? Unbedingt!  Er  hat geniale Ideen mit super 
Zeichnungen auf Papier gebracht. Erfindungen
realisiert? Wie auch? Er wusste mehr zwar mehr als der Durchschnitt, hat 
aber "nur" hochgestufte Gemälte angefertigt und fertigte auch tolle 
Skulpturen an und hat ein paar Gedichte geschrieben. Ein Künstler halt, 
der sein Wissen mit Kunst vermischte. Das seine Ideen nicht so ohne 
weiteres umsetzbar sind, scheint niemanden zu interessieren, auch 
Zukunksdeutungen etc die Bullshit sind und waren, heute einfach zu 
übersehen um ihn als Ingenieuren darzustellen ist nicht ganz konform. Er 
was ein gebildeter Künstler der sich kreativ ausleben durfte. Er gehörte 
relativ früh den besten Kreisen an und wurde laut Archivaufzeichnungen 
sehr Fürstlich entloht und da er auch ein stolzes alter von 89Jahre, hat 
die Nachwelt viele zauberhafte Werke von ihn zu bestaunen. Sein Ruf als 
Genius weil er sich mit tausenden Sachen auseinandergesetzt hat, lasse 
ich so stehen.

TM F. schrieb:
> "Eine Genie ist 1% Inspiration und 99 Transpiration
Was hat das mit Schule und Studium zu tun. Genie?
Wer ist schon ein Genie? Und welcher von den Genies ist Erfolgreich? 
Kennst du die Geschichte von Tesla z.B. oder Goodyear?..Genies, einer 
sehr gebildet, einer sehr fleissig, M.A. war temporär beides, er hatte 
das Privileg mit etwas Talent, das zu tun was wollte um dies ständig zu 
perfektionieren.

Autor: Ben (Gast)
Datum:

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> TM F. schrieb:
> Ich beziehe mich gerne auf Leonardo da Vinci, dem grössten
> Universalgenie aller Zeiten. Er war ein uneheliches Kind, was damals
> sehr viel ausmachte, und genoss nur eine sehr geringe Schulbildung.

Ich kann mein Beitrag nicht mehr lösche, LDV ist natürlich ungleich MA. 
Weiß nicht wie ich beide im Gedankengang kurz vermischen konnte. Aber um 
es hier kurzumachen auch diese Genie hatte sehr gute Kenntnisse in der 
Arithmetik, die hat er sich Gewiss nicht aus den Fingern gesaugt! 
Zweifellos ein Genie aus gutem Hause, der seine Talente auch mit 
Leidenschaft und Fleiß entfalltete.

Autor: Niemand (Gast)
Datum:

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Cyblord -. schrieb:
> TM F. schrieb:
>> Ich beziehe mich gerne auf Leonardo da Vinci, dem grössten
>> Universalgenie aller Zeiten. Er war ein uneheliches Kind, was damals
>> sehr viel ausmachte, und genoss nur eine sehr geringe Schulbildung.
>> Trotzdem brachte er sich alles selber bei durch Beobachten und
>> kontinuierliches Lernen.
>
> Der Unterschied zu den ganzen Bacheloretten in spe, FH Abbrechern und
> sonstigen illustren Gestalten: Er hatte was drauf.

Du hast die ganzen Pseudo-"Akademiker" vergessen, (von denen sich hier 
nicht wenige rumtreiben), die meinen sie wüssten etwas, weil sie ein 
Studium abgeschlossen haben. Die allerwenigsten von denen, haben Ahnung, 
geschweige denn nennenswerte Bildung außerhalb ihres Fachgebietes.
Da kommt es sogar vor, dass es an Lesen und Schreiben hapert!

Diese Klientel begegnet mir übrigens auch im realen Leben! Habe mich 
dann immer wieder mal gefragt, wie das zusammenpasst.

Ergebnis:
Biologische, persönliche Grundintelligenz != Wissen, Bildung, Klugheit, 
Kompetenz...

Fazit:
Es kommt drauf an, was man draus macht.

Autor: BruderVonF.B. (Gast)
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In Nordkorea werden noch Maurer gesucht !

Autor: Leo (Gast)
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Genialität wird leider oft nicht anerkannt.

So ist z.B. Tesla das fortschrittlichste Auto der Welt was die 
Rechnerleistung und Reichweite angeht.

ABER: In der hiesigen Autoindustrie will man etwas zum Anfassen, es muss 
wertig aussehen, sich anfühlen und eine gute Fassade fürs Auge bieten.

Genialität ist nicht für das Auge des Durchschnitts gedacht, sondern nur 
für einen kleinen Kreis von Gleichgesinnten bewertbar.

Autor: Gerne auch (Gast)
Datum:

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BruderVonF.B. schrieb:
> In Nordkorea werden noch Maurer gesucht !
Ah ja, der Lötkolben unter anderm Namen. Der Sachverhalt mit den guten 
Verdiensten bei Ausbildungsberufen ist für dich so unfaßbar und regt 
dich so sehr auf, daß du ihn hier selbst unter anderem Namen im gleichen 
und in anderen Threads und in vollkommen wirren Zusammenhängen dauernd 
wiederholen mußt, oder? Ist es für dich so schwer zu begreifen oder 
gönnst du es den z.B. Maurern nicht, daß sie  ein mindestens ebenso 
hohes Einkommen wie ein Akademiker haben können, wenn sie es richtig 
anpacken?

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