Hat jemand Erfahrung mit dem Programmieren vom ADuCM360-Chip ohne Entwicklerkit und Erfahrung mit dem Programm, ARM Keil?
du solltest deinen Btetreff überarbeiten, um mehr Leser zu deiner Fragestellung zu locken...
Max Z. schrieb: > und Erfahrung mit dem Programm, ARM Keil Keil war eine Firma, welche von ARM gekauft wurde, und kein Programm. Die stellten aber verschiedene Programme her. Welches meinst du?
nur chip ohne entwicklerboard wollen diesen programmieren aus datenblatt die beschaltung für chip aufgebaut Ich programmiere den Chip mittels USB UART konverter. muss es ohne entwicklerboard machen. Wenn ich Programm auf chip laden möchte, kommt eine Fehlermeldung "ST Link not dedected" habe bereits vergeblich im internet nach lösungen gesucht. zusätzlich weiß ich nicht, wie das ausgegebene Signal visualisiert werden kann. (ist mein erstes µVision programm)
Max Z. schrieb: > Wenn ich Programm auf chip laden möchte, kommt eine Fehlermeldung "ST > Link not dedected" ST-Link klingt nach STM32; also völlig falscher Adapter ausgewählt. Max Z. schrieb: > zusätzlich weiß ich nicht, wie das ausgegebene Signal visualisiert > werden kann. Was für ein Signal? Wie wird es ausgegeben? Max Z. schrieb: > Ich programmiere den Chip mittels USB UART konverter. Über einen Bootloader im µC? Kann µVision diesen überhaupt ansprechen? Braucht es dazu nicht ein spezielles Programm? Zur Entwicklung würde ich immer zur Nutzung von JTAG/SWD-Adaptern raten. Diese helfen ungemein bei der Fehlersuche.
Niklas G. schrieb: > ST-Link klingt nach STM32; also völlig falscher Adapter ausgewählt. > Zur Entwicklung würde ich immer zur Nutzung von JTAG/SWD-Adaptern raten. Nur zur Info: Der ST-Link ist ein SWD/JTAG Adapter. (jedoch primär von ST für deren Mikrocontroller)
Stefanus F. schrieb: > (jedoch primär von ST für deren Mikrocontroller) Der ST-Link stammt nicht von ST, sondern Segger. Es handelt sich um eine Ausführung mit spezieller Firmware, die nur mit Microcontrollern von ST funktioniert. Die für alle Typen verwendbare Version ist der Segger J-Link.
Max Z. schrieb: > ich habe keinen st link adapter in verwendung Das ist bei deiner Fehlermeldung offensichtlich. Du musst in den Projektoptionen halt das von dir verwendete Adapter eintragen. Rechtsclick auf dein Target sollte helfen. Thomas
Andreas S. schrieb: > Der ST-Link stammt nicht von ST, sondern Segger. Es handelt sich um eine > Ausführung mit spezieller Firmware, die nur mit Microcontrollern von ST > funktioniert. Aber nur nachdem man ihn manuell umgeflasht hat: https://www.segger.com/products/debug-probes/j-link/models/other-j-links/st-link-on-board/ Was auch nur bei Nucleo/Discovery-Boards erlaubt ist. Zuvor wird wohl eine ST-eigene Firmware drauf sein; Segger wird wohl kaum eine Spezial-Firmware für ST entwickeln, um dann o.g. Firmware zum drüberflashen anzubieten. Schließlich haben/hatten die ST-Links im Originalzustand diverse Nachteile gegenüber einem J-Link. Außerdem funktionieren Original-ST-Links nicht mit der J-Link-Software. Thomas Z. schrieb: > Du musst in den Projektoptionen halt das von dir verwendete Adapter > eintragen. Was aber nur hilft wenn sein UART-Bootloader von µVision unterstützt wird. Da wir aber nicht wissen welcher verwendet wird, kann man dazu nichts sagen. Falls der ROM-Bootloader genutzt wird, kann man diesen anscheinend nicht aus µVision heraus ansprechen. Laut https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/application-notes/AN-1160.pdf braucht es dazu das Programm "CM3WSD.exe".
Mir ist das schon bekannt allerdings sehe ich nicht wirklich einen Grund hier uVision und seine Optionen ausführlicher zu beschreiben. Der TO ist ja nicht wirklich daran interessiert, sonst würde er wohl mehr als halbe Sätze zu seinem Problem schreiben. Thomas
Niklas G. schrieb: > Was auch nur bei Nucleo/Discovery-Boards erlaubt ist. Zuvor wird wohl > eine ST-eigene Firmware drauf sein; Segger wird wohl kaum eine > Spezial-Firmware für ST entwickeln, um dann o.g. Firmware zum > drüberflashen anzubieten. Sehr viele Werkzeughersteller verkaufen ihre abgespeckten oder angepassten Programme an Halbleiterhersteller. Teilweise werden diese Versionen sogar kostenlos angeboten, und das Geschäftsmodell besteht darin, über die abgespeckte Version Kunden für die Vollversion anzulocken. > Schließlich haben/hatten die ST-Links im > Originalzustand diverse Nachteile gegenüber einem J-Link. Außerdem > funktionieren Original-ST-Links nicht mit der J-Link-Software. Zum einen gibt es unterschiedliche Hardwareständen und zum anderen wäre es natürlich nicht im Sinne von Segger, die Billigversion mit dem vollen Umfang nutzen zu können. Der umgekehrte Weg, nämlich die eingeschränkte Software mit der "teuren" Originalhardware zu nutzen, würde nicht gegen die Interessen eines Akteurs verstoßen. ST verkauft die Nucleo-Board sicherlich nicht, um damit den großen Reibach zu machen, sondern um die Prozessoren bei (angehenden) Entwicklern zu verbreiten. Die Zeiten, in denen man eine Prozessorfamilie verbreiten konnte, indem man ein zigtausend oder hunderttausend Euro/Dollar teures, qualitativ bescheidenes Einstiegspaket verkauft, sind lange vorbei. Der erste Schritt muss so billig sein, dass ihn auch ein Student oder ein Entwickler ggf. selbst aus der Portokasse bezahlen kann und will, ohne gleich beim Arbeitgeber oder der Hochschule ein riesiges Fass aufzumachen.
Andreas S. schrieb: > Sehr viele Werkzeughersteller verkaufen ihre abgespeckten oder > angepassten Programme an Halbleiterhersteller. Ja. Wie eben der J-Link OB. Selbst wenn Segger extra für ST eine eingeschränkte, inkompatible, verbuggte Version der J-Link-Firmware für die Original-ST-Links erstellt und an ST verkauft hätte, um sie dann über die Jahre zu verbessern, ohne die Auflage dies als J-Link OB zu vermarkten, ist ein solcher ST-Link praktisch "for all intents and purposes" kein J-Link, da er eben inkompatibel ist und anders verwendet werden muss. Das MS-DOS auf den ersten IBM-PCs ist auch nicht mit z.B. Windows NT gleichzusetzen, obwohl beide (mehr oder weniger) aus dem gleichen Haus stammen. Andreas S. schrieb: > Zum einen gibt es unterschiedliche Hardwareständen und zum anderen wäre > es natürlich nicht im Sinne von Segger, die Billigversion mit dem vollen > Umfang nutzen zu können Ja. Aber es wäre einfacher gewesen, die Kompatibilität mit der Original-J-Link-PC-Software beizubehalten und ggf. Features zu deaktivieren (genau wie beim umgeflashten Discovery-ST-Link oder beim J-Link EDU). Es lässt sich zwar kaum beweisen, dass Segger keine solche Software an ST verkauft hätte, aber es gibt m.W. auch keinerlei Hinweis dazu. Ähnlich zu der Theorie, dass Bielefeld nicht existiert... Mit der ganzen Diskussion hat das natürlich nichts zu tun. Der ST-Link kann nur STM32 flashen und ist damit für den ADuCM360 ungeeignet.
Niklas G. schrieb: > Es lässt sich zwar kaum beweisen, dass Segger keine solche Software an > ST verkauft hätte, aber es gibt m.W. auch keinerlei Hinweis dazu. > Ähnlich zu der Theorie, dass Bielefeld nicht existiert... Ein ST-Link kommt von ST und da ist ST Firmware drauf. Das hat erstmal überhaupt nichts mit SEGGER oder J-Link zu tun. Wie aber oben schon verlinkt gibt es von uns ein Firmware Update das dann eine J-Link OB Firmware in die ST Link Hardware lädt und damit aus dem ST-Link quasi einen J-Link macht. Was es natürlich auch noch gibt sind die J-Link OEM Versionen, also ein J-Link mit anderem Gehäuse und Namen. Das ist aber auch kein Geheimnis: https://www.segger.com/products/debug-probes/j-link/models/other-j-links/j-link-oem-versions/ Schöne Grüße aus Bielefeld ;-)
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