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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Lehrbuch für Lineare Algebra


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Autor: Torben G. (nudrun)
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Hallo,
ich bin zurzeit Schüler, habe noch etwa 1,5 Jahre zum Abitur und möchte 
danach Mathematik studieren. Weil ich zurzeit noch gut Kapazitäten habe 
und etwas unterfordert von meinem Matheleistungskurs bin, möchte ich 
bestmöglich auf das Studium vorbereiten, das ja echt anspruchsvoll sein 
soll. Dazu habe ich mir vorgestellt, dass ich mir ein gutes Lehrbuch 
kaufe, das möglichst den kompletten Stoff eines Moduls aus dem ersten 
oder zweiten Semester abdeckt. Meine Frage ist nun: Gibt es solche 
Bücher und was könnt ihr empfehlen? Ich gehe neben der Schule arbeiten, 
deshalb ist Geld nicht so das Problem, aber ich möchte trotzdem keine 
fünfzig Euro leichtfertig für etwas ausgeben, und ich würde mich über 
eure Erfahrungen freuen.
Liebe Grüße

Autor: 2⁵ (Gast)
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Ich fand "Jänich - Lineare Algebra" damals (>20 J) ganz brauchbar, zumal 
es für wenige € auf dem Gebrauchtmark erhältlich ist.

Autor: D.M. (Gast)
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Kaufe erstmal keine Bücher.
Ist bei dir eine Uni in der Nähe? Dann kannst du dir dort Bücher 
ausleihen. Die Standardlehrbücher gibt es in den Lehrbuchsammlungen zu 
Dutzenden. Und du kannst verschiedene Durchblättern und schauen welche 
dir mehr oder weniger zusagen.

Du hast nach LA gefragt. Ich finde von Sheldon Axler "Linear Algebra 
Done Right" gut, was jedoch auf Englisch ist. Dann musst du dir noch 
andere LA-Bücher anschauen, die anders an die Materie herangehen.

Meine Empfehlung überhaupt ist, dass du dir von Harro Heuser das 
"Lehrbuch der Analysis" ausleihst und durcharbeitest; das heisst, alle 
Aufgaben (wirklich alle) löst. Hinten im Buch sind zu vielen Aufgaben 
Lösungshinweise.

Autor: Alexander S. (alesi)
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Hallo Torben,

zwei "Standardbücher" zur Linearen Algebra sind:

Gerd Fischer, Lineare Algebra, Springer
https://www.springer.com/de/book/9783658039448

Siegfried Bosch, Lineare Algebra, Springer
https://www.springer.com/de/book/9783642552595#otherversion=9783642552601

Ich finde u.a. auch
Gernot Stroth, Lineare Algebra, Heldermann Verlag
http://www.heldermann.de/BSM/BSM07/bsm07.htm
gut.

Fragen zu Mathematik kannst Du auch auf dem Matheplaneten stellen:
https://www.matheplanet.de/
https://www.matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/reviews.php
https://www.matheplanet.de/matheplanet/nuke/html/reviews.php?op=keyword&keyword=Lineare+Algebra

Autor: Walter T. (nicolas)
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Gilbert Strang - Lineare Algebra ist auch sehr gut lesbar.

Autor: Alexander S. (alesi)
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Torben G. schrieb:

Autor: Torben G. (nudrun)
Datum: 03.08.2019 17:29
> ich bin zurzeit Schüler, habe noch etwa 1,5 Jahre zum Abitur

Beitrag "Mathematik studieren - Brotlose Kunst?"
Autor: Torben G. (nudrun)
Datum: 04.10.2018 01:08

Nun habe ich in weniger als einen halben Jahr mein Abitur

Hat das mit dem Abi im ersten Anlauf nicht geklappt?
An Mathe kann es ja nicht gelegen haben.

Torben G. schrieb:
> Weil ich zurzeit noch gut Kapazitäten habe
> und etwas unterfordert von meinem Matheleistungskurs bin

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Ich fand die Bücher von Lothar Papula immer recht gut. Auch die 
Formelsammlung. Schaue ich auch jetzt noch zwischendurch mal wieder rein

Autor: Torben G. (nudrun)
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D.M. schrieb:
> Ist bei dir eine Uni in der Nähe? Dann kannst du dir dort Bücher
> ausleihen.

Nein, leider nicht. Ich wohne in einer Kleinstadt auf dem Land. Ich kann 
und werde bei einer so großen Investition wahrscheinlich die Fernleihe 
der Stadtbücherei nutzen, die Gebühren sind mir aber für größere Tests 
zu hoch.

D.M. schrieb:
> Und du kannst verschiedene Durchblättern und schauen welche dir mehr
> oder weniger zusagen.

Mir geht es nicht zuletzt darum, mich an die typische 
Professorenerklärweise heranzutasten oder festzustellen, dass ein 
Mathestudium doch nichts für mich ist. Ich möchte also eher einen 
realistischen Einblick, als unbedingt den Stoff zu verstehen - ich 
brauche ihn ja noch nicht!

D.M. schrieb:
> Meine Empfehlung überhaupt ist, dass du dir von Harro Heuser das
> "Lehrbuch der Analysis" ausleihst und durcharbeitest; das heisst, alle
> Aufgaben (wirklich alle) löst. Hinten im Buch sind zu vielen Aufgaben
> Lösungshinweise.

Danke! Den Rezensionen auf Amazon nach zu urteilen ist das genau das, 
was ich suche. Ich werde es mir auf jeden Fall mal anschauen.

2⁵ schrieb:
> Ich fand "Jänich - Lineare Algebra" damals (>20 J) ganz brauchbar, zumal
> es für wenige € auf dem Gebrauchtmark erhältlich ist.

Danke, aber das scheint mehr ein Buch zu sein, das eher nur absolute 
Grundlagen vermittelt als eines, das wirklich die komplette Bandbreite 
eines Moduls des Mathestudiums darstellt.

D.M. schrieb:
> Ich finde von Sheldon Axler "Linear Algebra Done Right" gut, was jedoch
> auf Englisch ist.

Ist Mathematikerenglisch schwer? Englisch an sich ist jetzt nicht so 
mein Fall, aber durch Dokumentationen kommt ja auch ein Laie ganz gut.

Liebe Grüße und danke für eure Antworten!

Beitrag #5928211 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bonzo N. (jetztnicht)
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Ob Mathe etwas fuer dich ist, kannst du nicht aufgrund von Details 
beurteilen. Auch nicht aufgrund einer Vorlesung. Entweder du bist ein 
Mathe fan, weil du's kannst oder nicht. Falls du die Beweise eher 
muehsam findest, waere allenfalls Physik etwas. Physik ist die ersten 
3-4 Semester identisch zu Mathematik, nachher teilt es sich.

Der Anfang des Studiums (beider) ist etwas trocken, aber da muss man 
durch.

Beide bieten unwahrscheinlich spannende Berufsmoeglichkeiten, die du 
jetzt nicht mal im Ansatz erahnen kannst.

Ah ja. Lass die Lineare Algebra, die kommt genuegend schnell. Du wirst 
staunen, wie schnell dein gesammtes bisheriges Wissen abgespult wird, 
und nachher geht's in diesem Tempo weiter. Naja. Die ueblichen Pfeifen, 
denen man's bisher hundert mal erklaeren musste sind alle nicht mehr 
dabei.

Autor: Andreas H. (ahz)
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Eins vorweg:
Mathematik hat mit "Ingenieurmathematik" erstaunlich wenig zu tun. Darum 
würde ich Dir die üblichen Lehrbücher für Nichtmathematiker nur bedingt 
empfehlen wollen.
Hauptproblem: Als Anfänger kannst Du den Unterschied nicht beurteilen 
(das gibt sich nach dem 1. Semester).

Wenn Du noch nicht sicher bist was Dich im Mathestudium erwartet dann 
solltest Du mal hier reinlesen:

"Wie man mathematisch denkt: Eine Einführung in die mathematische 
Arbeitstechnik für Studienanfänger" von Kevin Houston
https://www.amazon.de/mathematisch-denkt-mathematische-Arbeitstechnik-Studienanf%C3%A4nger/dp/3827429978

Houston ist Matheprof und hat das Buch geschrieben weil vielen seiner 
Studenten die "Denke" von Mathematikern noch nicht in den Kopf genagelt 
war.
Typisches Beispiel das er in der Einleitung bringt ist, dass oft 
Studenten Lösungen zu (Haus-)Aufgaben suchen und nicht wissen wie sie 
anfangen sollten.
Er lässt sich dann erst einmal die Aufgabe erklären und der Student 
stellt erstaunt fest, dass er die Aufgabe selbst noch nicht verstanden 
hat.


Für den Einstieg in LA gibt es (insbesondere vor dem Studium) mMn nur:

"Lineare Algebra: Eine Einführung in die Wissenschaft der Vektoren, 
Abbildungen und Matrizen" von Albrecht Beutelspacher
https://www.amazon.de/Lineare-Algebra-Einf%C3%BChrung-Wissenschaft-Abbildungen/dp/3658024127/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=beutelspacher+lineare+algebra&qid=1564865276&s=books&sr=1-1

Obwohl immer wieder bekritelt (weil er nicht den vollständigen Lehrstoff 
der LA im Grundstudium abhandelt) ist der Schreibstil hervorragend und 
insbesondere lässt er den Leser wirklich nie im Regen stehen.


D.M. schrieb:
>
> Meine Empfehlung überhaupt ist, dass du dir von Harro Heuser das
> "Lehrbuch der Analysis" ausleihst und durcharbeitest; das heisst, alle
> Aufgaben (wirklich alle) löst. Hinten im Buch sind zu vielen Aufgaben
> Lösungshinweise.
>
"Lehrbuch der Analysis. Teil 1 (Mathematische Leitfäden)" von Harro 
Heuser
https://www.amazon.de/Lehrbuch-Analysis-Teil-Mathematische-Leitf%C3%A4den/dp/383480777X/ref=dp_ob_title_bk

Definitiv. Das ist DIE beste, deutschsprachige Einführung in die 
Analysis (die mir bekannt ist). Leider ist er zweite Teil eher 
durchschnittlich. Der erste Teil ist aber mMn ein Must-have.



Ansonsten kannst Du dich auch schon als Schüler an der FernUni Hagen für 
Mathematik einschreiben und die Einführungskurse belegen (ich würde aber 
mit nur einem Kurs anfangen, die sind nicht trivial).
https://www.fernuni-hagen.de/mi/studium/bsc_mathematik/

Wegen Prüfungen musst Du keine Panik haben. Im Gegensatz zu Präsenzunis 
legst Du Deine Prüfungen ggf. auch später ab. Die FUH richtet sich 
hauptsächlich an Berüfstätige und ist da etwas flexibler ;)

Einfach mal anrufen und nachfragen. Die sind echt nett. Die "Preise" 
sind übrigens für das gesamte Studium. Pro Kurs fallen ca. €100 an, die 
die Kosten für die Skripte abdecken sollen (LA1 z.B. füllt ca. 70% 
Leitzordner).

Hope that helps

/regards
Andreas

Autor: ML (Gast)
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Hallo Torben,


> ich bin zurzeit Schüler, habe noch etwa 1,5 Jahre zum Abitur und möchte
> danach Mathematik studieren. Weil ich zurzeit noch gut Kapazitäten habe
> und etwas unterfordert von meinem Matheleistungskurs bin, möchte ich
> bestmöglich auf das Studium vorbereiten, das ja echt anspruchsvoll sein
> soll.

Vielleicht ist ja ein Frühstudium etwas für Dich, an der TU 
Kaiserslautern auch als Fernstudium:
https://fims.mathematik.uni-kl.de/

Viele Grüße
Michael

Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
Datum:

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Andreas H. schrieb:
> Für den Einstieg in LA gibt es (insbesondere vor dem Studium) mMn nur:
>
> "Lineare Algebra: Eine Einführung in die Wissenschaft der Vektoren,
> Abbildungen und Matrizen" von Albrecht Beutelspacher
> 
https://www.amazon.de/Lineare-Algebra-Einf%C3%BChrung-Wissenschaft-Abbildungen/dp/3658024127/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=beutelspacher+lineare+algebra&qid=1564865276&s=books&sr=1-1
>
> Obwohl immer wieder bekritelt (weil er nicht den vollständigen Lehrstoff
> der LA im Grundstudium abhandelt) ist der Schreibstil hervorragend und
> insbesondere lässt er den Leser wirklich nie im Regen stehen.

Kann ich nur dick unterstreichen. Die Verstaendnisfragen am Ende des 
Kapitels sind auch praktisch, gerade wenn man sich als Autodidakt 
versucht den Stoff vorm Studium reinzuziehen.

Und da die Auflage relativ gross ist, ist man mit 22€ auch gut dabei. 
Was auch zu empfehlen ist: In der Uni Bib immer mal wieder 
vorbeischauen, da sind haeufig Buecherverkaeufe. Da bekommt man 
Examplare fuer wenige Euro.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. B. (finanzberater)
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Torben G. schrieb:
> Mir geht es nicht zuletzt darum, mich an die typische
> Professorenerklärweise heranzutasten oder festzustellen, dass ein
> Mathestudium doch nichts für mich ist. Ich möchte also eher einen
> realistischen Einblick, als unbedingt den Stoff zu verstehen - ich
> brauche ihn ja noch nicht!

Dann dürfte ein Ingenieurs- und Informatikforum der falsche Ort für 
diese Frage sein. Es gibt reine und angewandte Mathematik. Im 
Mathestudium wirst du es wohl eher mit reiner Mathematik zu tun haben, 
d.h. man kümmert sich nicht darum, ob es für die mathematischen Theorien 
irgendwelche Anwendungsmöglichkeiten gibt. Ingenieure und Informatiker 
sind dagegen meistens schon mit angewandter Mathematik überfordert und 
werden die hier nur Trivialliteratur vorschlagen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Viele Profs. stellen ihre Vorlesungsskripte online zur Verfügung. Sind 
meistens sehr knapp gehalten, aber man bekommt einen Überblick über den 
Stoff und es gibt weitere Literaturangaben. Manche Hochschulen stellen 
auch komplette Vorlesungsmitschnitte als Video online.

https://www.google.de/search?source=hp&ei=DsZGXa2jGcvAlAba3L2oAg&q=mathematik+skript+filetype%3Apdf&oq=mathematik+skript+filetype%3Apdf&gs_l=psy-ab.3...2898.8253..8589...0.0..0.81.1667.33......0....1..gws-wiz.....0..0i131j0j0i22i30j33i21j33i160.FSPb9RDisKI&ved=0ahUKEwit4uXckunjAhVLIMUKHVpuDyUQ4dUDCAc&uact=5

: Bearbeitet durch User
Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
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F. B. schrieb:
> Dann dürfte ein Ingenieurs- und Informatikforum der falsche Ort für
> diese Frage sein.

Hier sind auch Leute unterwegs, die zumindest im Grundstudium die 
selbsten Scheine gemacht haben, wie die Mathematiker. Dazu zaehlen z.B. 
auch Physiker und von denen gibt es hier ein paar. ;-)

Autor: Diodenes (Gast)
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Timmo H. schrieb:
> Ich fand die Bücher von Lothar Papula immer recht gut. Auch die
> Formelsammlung. Schaue ich auch jetzt noch zwischendurch mal wieder rein

Schon, der Torben will aber Mathe studieren, da ist der (von mir immer 
neckisch als "Matula" verhohnepipelte) Papula zu seicht, das ist ja 
eigentlich "nur" eine Art "Rechenbuch der höheren Mathematik". Für 
Ingenieure usw. ist der Papula natürlich ganz hervorragend, den vielen 
Beispielen aus der Praxis sei Dank. Ich möchte ihn also nicht 
grundsätzlich schlechtreden, nur - für Mathematiker ist der nix.

Wenn man dagegen, so wie der Torben, am Beispiel der Linearen Algebra in 
die typische Art der Uni-Mathematik für Diplom etc. hineinschnuppern 
will, dann ist der oben bereits genannte Fischer dafür recht gut 
geeignet, denn er hat einfach das typische Maß an Trockenheit und 
Sprödigkeit, das viele dieser Werke auszeichnet ;-)

Als ich ihn um 1990 gekauft habe, war er noch ein ziemlich dünnes 
Taschenbüchlein mit wenig ambitioniertem Satz und heißer 
Schreibmaschinenerotik, dafür aber wirklich spottbillig. Inzwischen ist 
das Buch wohl einigermaßen aufgepeppt worden, aber trotzdem immer noch 
relativ günstig.

Selbes Thema, aber bei uns damals bei vielen Leuten viel beliebter und 
eben nicht so spröd und öd war der Jänich:
https://www.amazon.de/Lineare-Algebra-Springer-Lehrbuch-German-Janich/dp/3540755012/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1564926671&sr=8-1

Beschaffe Dir einfach beide und erlebe den Kontrast ;-)

Kennt jemand diesen Kowalsky hier? Ist mir völlig unbekannt, hat aber 
gute Bewertungen:
https://www.amazon.de/Lineare-Algebra-Gruyter-Lehrbuch-Kowalsky/dp/3110179636/ref=dp_ob_title_bk

So jetzt noch ein besonderer Tipp für jeden, der Freude an Mathe hat:
Sehr hilfreich war mir in meiner Studienzeit (Physik und später noch 
E-Technik) der Bronstein/Semendjajew samt Ergänzungsband, den ich 
hiermit allerwärmstens empfehlen möchte! Das ist zwar kein Lehrbuch, 
aber ein ungeheuer dichtes Kompendium der Mathematik - und irgendwie 
doch sehr gut zum Lernen geeignet, denn das Buch macht in seiner klaren 
und stringenten Art einfach richtig Spaß. Den Schinken habe ich sogar 
heute noch gerne in der Hand!

Den Bronstein gibt/gab es immer von mehreren Verlagen gleichzeitig (der 
Drecks-Mauer wegen), die sich immer auch ein wenig unterschieden haben. 
Meine Ausgabe war diese hier im blauen Plastikeinband, der dem Buch 
seinen fast einzigartigen Charme verleiht :-)
Ebay-Artikel Nr. 153568889150?
es gab auch noch einen dünnen Ergänzungsband dazu.

Die anderen aktuell im Handel befindlichen Ausgaben sind aber sicherlich 
auch nicht schlechter.

Autor: Diodenes (Gast)
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Diodenes schrieb:
> Wenn man dagegen, so wie der Torben, am Beispiel der Linearen Algebra in
> die typische Art der Uni-Mathematik für Diplom etc. hineinschnuppern
> will, dann ist der oben bereits genannte Fischer dafür recht gut
> geeignet, denn er hat einfach das typische Maß an Trockenheit und
> Sprödigkeit, das viele dieser Werke auszeichnet ;-)
>
> ...
>
> Selbes Thema, aber bei uns damals bei vielen Leuten viel beliebter und
> eben nicht so spröd und öd war der Jänich:
> 
https://www.amazon.de/Lineare-Algebra-Springer-Lehrbuch-German-Janich/dp/3540755012/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=1564926671&sr=8-1

Grad habe ich noch eine nette Jänich-Rezension bei Amazon gefunden, die 
es herrlich auf den Punkt bringt:

"Wer den Forster kennt wird den Jänsic hlieben."

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dem Link:
https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R359A6I3DVTXMW/ref=cm_cr_dp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3540755012

Autor: Total perspective vortex (Gast)
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Bei booklooker gibet es gebrauchte Bücher, da wird sicher ein Student 
aus einem höheren Semester seine Grundlagenbücher loswerden: 
https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/titel=Lineare+Algebra+-+Eine+Einf%C3%BChrung+f%C3%BCr+Studienanf%C3%A4nger


Bei medimops hats auch gebrauchte Ware, so den Jänisch für nen Fünfer: 
https://www.medimops.de/klaus-jaenich-lineare-algebra-springer-lehrbuch-taschenbuch-M03540402071.html?variant=UsedGood

Autor: Rainer B. (katastrophenheinz)
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Diodenes schrieb:

> Kennt jemand diesen Kowalsky hier? Ist mir völlig unbekannt, hat aber
> gute Bewertungen:
> 
https://www.amazon.de/Lineare-Algebra-Gruyter-Lehrbuch-Kowalsky/dp/3110179636/ref=dp_ob_title_bk

Der Kowalsky war Anfang der 80er Jahre das Standardwerk der LA.
Kowalsky selbsr war ein jovialer älterer Herr, der versuchte, uns 
Grünschnäbeln die Mathematik näherzubringen. Von daher kann ich das Werk 
empfehlen (er hat uns auch immer den Bronstein dazu ans Herz gelegt).

Autor: 2⁵ (Gast)
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Torben G. schrieb:
> 2⁵ schrieb:
>> Ich fand "Jänich - Lineare Algebra" damals (>20 J) ganz brauchbar, zumal
>> es für wenige € auf dem Gebrauchtmark erhältlich ist.
>
> Danke, aber das scheint mehr ein Buch zu sein, das eher nur absolute
> Grundlagen vermittelt als eines, das wirklich die komplette Bandbreite
> eines Moduls des Mathestudiums darstellt.

Eine umfassende Darstellung ist m.E. nicht das, was du jetzt anstreben 
solltest, wenn es dir um dies geht:

Torben G. schrieb:
> möchte ich bestmöglich auf das Studium vorbereiten

Der Jänich wie auch der Beutelspacher führen schon gut in die Denkweise 
ein, die für ein Mathestudium sinnvoll sind und sind noch halbwegs fürs 
Selbststudium geeignet. Die wichtigsten Sätze der LA lernst du auf jeden 
Fall!
Wenn du nach Durcharbeiten der gut 200 Seiten im Selbststudium den 
Inhalt halbwegs verstanden und Lust auf mehr hast, bist du auch bereit 
für umfangreichere und "trockenere" Werke. Meines Erachtens würde aber 
das schon als Vorbereitung fürs Mathestudium in Bezug auf LA deutlich 
ausreichen ;-) Nicht, dass du dich während der ersten Semester 
langweilst. Auch wäre danach (oder parallel dazu) eine Einführung in die 
Analysis eher abgebracht.

Autor: Der junge Gauss (Gast)
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Diodenes schrieb:
> Schon, der Torben will aber Mathe studieren, da ist der (von mir immer
> neckisch als "Matula" verhohnepipelte) Papula zu seicht, das ist ja
> eigentlich "nur" eine Art "Rechenbuch der höheren Mathematik". Für
> Ingenieure usw. ist der Papula natürlich ganz hervorragend, den vielen
> Beispielen aus der Praxis sei Dank. Ich möchte ihn also nicht
> grundsätzlich schlechtreden, nur - für Mathematiker ist der nix.

Einfacher Test ob ein Werk für Mathematiker geeignet ist: Die Anzahl der 
Formelzeilen übersteigt die Anzahl der Textzeilen um ein Vielfaches. 
Sobald auch textuelle Erklärungen enthalten sind, handelt es sich um 
sog. Populärliteratur.

;-)

Autor: Andreas H. (ahz)
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Der junge Gauss schrieb:
> Diodenes schrieb:
>> Schon, der Torben will aber Mathe studieren, da ist der (von mir immer
>> neckisch als "Matula" verhohnepipelte) Papula zu seicht, das ist ja
>> eigentlich "nur" eine Art "Rechenbuch der höheren Mathematik". Für
>> Ingenieure usw. ist der Papula natürlich ganz hervorragend, den vielen
>> Beispielen aus der Praxis sei Dank. Ich möchte ihn also nicht
>> grundsätzlich schlechtreden, nur - für Mathematiker ist der nix.
>
> Einfacher Test ob ein Werk für Mathematiker geeignet ist: Die Anzahl der
> Formelzeilen übersteigt die Anzahl der Textzeilen um ein Vielfaches.
> Sobald auch textuelle Erklärungen enthalten sind, handelt es sich um
> sog. Populärliteratur.
>
> ;-)

<IRONY>
Und Frauen gehören in die Küche ...
</IRONY>

Du beschreibst da sehr schön einen der typischen Irrglauben. Aber:

Eine "lange" Herleitung schreibt man genau dann auf wenn man vermutet, 
dass der Leser einem sonst nicht mehr argumentativ folgen kann.
Dadurch erspart man ihm die Mühe die einzelnen Schritte selber zu 
finden.

Und die "Formelsprache" hat hauptsächlich den Vorteil dass sie (richtig 
angewendet) eindeutig ist. Worum es geht, in welchem Kontext, unter 
welchen Randbedingungen...

Wenn man sich daran gewöhnt hat dann ist das extrem hilfreich.

/regards

P.S:
Und Text schreibt man meist trotzdem dazu um zu erklären was die Idee 
der Beweisführung ist.
200 Zeilen nur Formeln ist selten.
A.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tom (Gast)
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Ich würde einfach mal "Lineare Algebra" in eine Suchmaschine deines 
Vertrauens eingeben und dann die diversen Vorlesungsscripte anschauen.

http://www.mathematik.uni-regensburg.de/gubler/LineareAlgebra.pdf

https://www.uni-math.gwdg.de/skripten/Aglaskript/agla.pdf

https://www.math.uni-bielefeld.de/~preston/teaching/linalg/files/linalg.pdf

Probeklausuren findet man auch: https://www.math.ovgu.de/LinAlgI.html

Wenn Du das durch hast und frühs dann immer noch als erstes nach dem 
Aufstehen an Mathematik denkst, dann kannst Du das Studium ohne Probleme 
anfangen.

Autor: DerMatheMann (Gast)
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Lothar Papulas "Mathematische Formelsammlung: Für Ingenieure und 
Naturwissenschaftler"

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