Hallo, Ich will wissen, welcher Pin für was an der Programmierschnittstelle dieses Motor Controllers zuständig ist. Ich weiß nicht, ob es möglich ist, dies anhand der an den Pins gemessenen Spannung festzustellen, andernfalls wäre es gut wenn ich einen Tipp bekommen könnte, wie ich das Pinout herausfinden kann. Ich würde den Prozessor gerne auslesen, und hoffe, dass der nicht auslesegeschützt ist, ich weiß, die Hoffnung ist gerade bei Chinesenhardware meistens vergebens. Der Prozessor ist ein STM32F103C8T6
Hat nicht ganz geklappt mit dem Bild, daher hier mal ein Link: https://i.imgur.com/TBM4R5d.jpg Muss man halt von oben nach unten lesen, weiß auch nicht warum die das immer falsch ihn drehen...
In Datenblatt des Controllers steht genau welche Pins zur Programmierschnittstelle (JTAG/SWD) gehören. Da du die Pinnummern ja schon gefunden hast musst du das nur noch abgleichen.
Hallo, Ich habe die Pinnummern leider nicht herausgefunden, ich weiß also nicht, welcher Pin von der Schnittstelle zu welchem am Prozessor geht. Das ist ja das Problem.
Die einfache Variante wäre einfach mit dem Multimeter die Verbindung zu Pin 37 (SWCLK) und Pin 34 (SWDIO) zu prüfen. Theoretisch könnte das auch JTAG oder irgendetwas selbstgebasteltes sein, aber das wäre eher unwahrscheinlich. Zum Bestimmen der Pinnummern & Funktion eignet sich generell das Datenblatt und bei den STM32 µCs auch das STM32CubeMX Programm.
Ntldr -. schrieb: > oder irgendetwas selbstgebasteltes sein, aber das wäre eher > unwahrscheinlich. Das könnte auch eine serielle mit einem passenden Bootloader sein. USART1 RX/TX liegen auf 30+31.
Wenn Du +5V und GND sicher identifizieren kannst (was kein Problem sein sollte), kann man die verbleibenden zwei Pins des SWD auch durch Ausprobieren herausfinden. Viele Möglichkeiten gibt es da nicht.
VDD meine ich natürlich, also wohl +3,3V, nicht +5V.
Bastler schrieb: > andernfalls > wäre > es gut wenn ich einen Tipp bekommen könnte, wie ich das Pinout > herausfinden einfach mit dem Multimeter den Widerstand zwischen dem Programmierstecker und den Pins am COntroller messen. Wenn 0 Ohm dann ist eine Verbindung vorhanden und du musst nur in Datenblatt des Controllers gucken welcher Pin es ist. Bastler schrieb: > Ich würde den Prozessor gerne auslesen, und hoffe, dass der nicht > auslesegeschützt ist, ich weiß, die Hoffnung ist gerade bei > Chinesenhardware > meistens vergebens Beim STM32 ist der Ausleseschutz meistens ein Witz und kann Problemlos umgangen werden.
John P. schrieb: > Beim STM32 ist der Ausleseschutz meistens ein Witz und kann Problemlos > umgangen werden. Ach ja? Ist mir nur für F0 bekannt. Hast Du Infos wie das beim F103 geht?
pegel schrieb: > John P. schrieb: >> Beim STM32 ist der Ausleseschutz meistens ein Witz und kann Problemlos >> umgangen werden. > > Ach ja? > Ist mir nur für F0 bekannt. Hast Du Infos wie das beim F103 geht? Soweit mir bekannt funktioniert es auch beim F1. Aber ich habe es noch nicht selber getestet. Hast du andere Informationen?
Gemacht habe ich es auch nicht, vor einer Weile habe ich das mal gefunden: https://www.aisec.fraunhofer.de/en/FirmwareProtection.html
pegel schrieb: > Gemacht habe ich es auch nicht, vor einer Weile habe ich das mal > gefunden: > > https://www.aisec.fraunhofer.de/en/FirmwareProtection.html Genau. Das habe ich auch mal mit dem F0 (auch mit dem Discovery) ausprobiert. Und ich meine mal gelesen zu haben, dass es auch für F1 usw gehen könnte. Ich muss das echt mal ausprobieren...
John P. schrieb: > Beim STM32 ist der Ausleseschutz meistens ein Witz und kann Problemlos > umgangen werden. Dann ist diese Aussage aber schon recht gewagt. ;)
Stimmt, war vielleicht etwas übereilt und voreilig
Vorsicht wen Du mit dem J-Link rangehst und der µC ist gelockt: Wenn du in deren Software irgendwann vorher mal an der richtigen (oder falschen, je nach Standpunkt) Stelle ein In Zukunft nicht mehr fragen Häkchen gesetzt hast (kann man ruhig setzen wenn man eh nur eigene Firmware auf eigene Controller flasht und nichts mit Reverese-Engineering zu schaffen hat) dann macht der ungefragt sofort nach dem Connect einen Mass Erase wenn er feststellt daß die Lockbits gesetzt sind! Ich weiß nicht ob das mittlerweile immer noch so ist aber das ist noch nicht lange her! Also Vorsicht!
John P. schrieb: > Und ich meine mal gelesen zu haben, dass es auch für F1 usw gehen > könnte. > Ich muss das echt mal ausprobieren.. Also beim F303 gehts nicht :( Könnte also doch darauf hinaus laufen das es auch beim F1 nicht geht
John P. schrieb: > Beim STM32 ist der Ausleseschutz meistens ein Witz und kann Problemlos > umgangen werden. Aber sicherlich nicht vom Threadersteller zuhause im Bastelkeller. Wahrscheinlich nur von irgendwelchen russischen Dienstleistern die 1000$ dafür aufrufen.
Bernd K. schrieb: > John P. schrieb: >> Beim STM32 ist der Ausleseschutz meistens ein Witz und kann Problemlos >> umgangen werden. > > Aber sicherlich nicht vom Threadersteller zuhause im Bastelkeller. > Wahrscheinlich nur von irgendwelchen russischen Dienstleistern die 1000$ > dafür aufrufen Beim F0 ist (wimre) die "readout protection level 1" fehlerhaft und kann relativ einfach umgangen werden. Das kostet definitiv keine 1000$.
Bernd K. schrieb: > Aber sicherlich nicht vom Threadersteller zuhause im Bastelkeller. > Wahrscheinlich nur von irgendwelchen russischen Dienstleistern die 1000$ > dafür aufrufen. Christopher J. schrieb: > Beim F0 ist (wimre) die "readout protection level 1" fehlerhaft und kann > relativ einfach umgangen werden. Das kostet definitiv keine 1000$. kostet etwa 15-20€. Man benötigt nur ein F0 Discovery Board...und ein paar Kabel,Lötkolben usw
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