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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Zeta SBC V2 Z80 mit Floppy Disk


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Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Hallo,

hat schonmal jemand diesen Rechner aufgebaut? Bisher komme ich nicht mal 
an die Platinen, es sei denn ich lasse sie selbst fertigen (vielleicht 
hat ja noch jemand welche?) Die gerber Daten sind ja verfügbar, notfalls 
muss man dann eben welche machen lassen.

Es soll CPM drauf laufen und natürlich eine Floppy dran. Diese muss auch 
von einer Software-Erstellungs-Umgebung (welche auch immer) erreichbar 
sein. Also nicht nur vom CPM aus. Aus meinen DOS Zeiten konnte ich das 
über den Borland Turbo-Assembler machen über das DOS API (Int20h) oder 
über C eben mit fopen, fclose usw.

Ich schwanke immer noch zwischen dem RC2014 und diesem hier aber beim 
RC2014 habe ich völlig den Überblick verloren. Diese ganzen Steckmodule 
müssen ja auch irgendwelche Treiber haben und mal eben ROMWBM 
umschreiben, soweit bin ich nicht, fange da bei Null an. Wüsste nicht 
mal wie da einen Assembler installieren sollte auf meinem Gamer PC. Aber 
das steht ja auch alles hier:
https://github.com/wwarthen/RomWBW/tree/master/Source

Kann jemand von seinen Erfahrungen berichten mit dem Zeta SBC V2 ??

gruss,
Christian

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Autor: Stefan F. (stefanus)
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Christian J. schrieb:
> Bisher komme ich nicht mal an die Platinen

Kein Wunder. Z80 und Floppy sind so gut wie tot. Der Z80 Kern lebt in 
Form von Mikrocontrollern noch weiter, aber nicht als nackte CPU.

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Stefanus F. schrieb:
> Kein Wunder. Z80 und Floppy sind so gut wie tot.

Stefanus... das sind Retro-Projekte. Und die Chipse kriegt du 
nachgeworfen, habe selbst etliche davon. Ne 1.4M Floppy habe ich auch 
noch. Es geht nur um die Platinen des Zeta, da reagiert keiner mehr bei 
den e-mail Adressen, die auf der Support Seite stehen.

Ich frage nur ob die Kiste schon mal jemand gebaut hat und wie seine 
Erfarungen damit sind. Das N8VEM Projekt ist mir ne Nummer zu gross.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Ok, für den Preis unschlagbar!

Ebay-Artikel Nr. 383033326094

Autor: Frank K. (fchk)
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Ich hätte ja eher das hier genommen:

https://hackaday.io/project/161496-cpm-50-mk-ii

weniger retro, deutlich mehr Wumms.

fchk

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Frank K. schrieb:
> weniger retro, deutlich mehr Wumms.

Ach Frank... wenn ich eine Harley anwerfe, dann will ich ja auch das 
Hämmern der Kolben hören und den Qualm aus dem Auspuff sehen - auch wenn 
Klima-Greta das nicht passt). Sonst würde ich mir ja eine Kawasaki ZX-12 
R Ninja kaufen mit 178 Mhz, ähm PS, die 300 km/h läuft.

Und bei dem Board kann man den Bits zuschauen, wie sie tackern.

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Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Ich habe das P112 Single Board Computer System [1] aufgebaut. Scheint 
mir ähnlich dem Zeta zu sein.

[1] https://661.org/p112/

Autor: hbl@hbl.de (Gast)
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Hallo !

Ich habe mir das Zetasystem nachgebaut. Funzt Super. Meine ganzen
alten Projekte kann ich jetzt wieder übersetzen. Gucke mal auf

https://www.retrobrewcomputers.org

da habe ich meine Platinen her. Ich baue mir gerade ein ECB-System
auf.

Autor: S. R. (svenska)
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Christian J. schrieb:
> Es soll CPM drauf laufen und natürlich eine Floppy dran.
> Diese muss auch von einer Software-Erstellungs-Umgebung
> (welche auch immer) erreichbar sein. Also nicht nur vom CPM aus.

Wenn CP/M auf die Floppy zugreifen kann, kannst du das auch.
Direkte Zugriffe laufen über die BIOS-API, die BDOS-API arbeitet auf dem 
Dateisystem.

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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S. R. schrieb:
> Direkte Zugriffe laufen über die BIOS-API, die BDOS-API arbeitet auf dem
> Dateisystem.

Also genau wie bei DOS, der INT 21h... ?

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Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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hbl@hbl.de schrieb:
> Ich habe mir das Zetasystem nachgebaut. Funzt Super. Meine ganzen
> alten Projekte kann ich jetzt wieder übersetzen. Gucke mal auf

Habe mir die Platinen für 18 Euro aus Russland bestellt, mal gucken ob 
sie ankommen. Bausätze gibt es zwar auch aber das meiste habe ich eh 
hier zu Hause dank Holm Tiffe :-)

In meiner "Virenzeit" war es so, dass man über das Bios nur auf LL 
Funktionen zugreifen konnte, über das DOS aber dann auch ein richtiges 
FS hatte, was über den INT21H mit seinen 1000 Funktionen aufgerufen 
wurde.

: Bearbeitet durch User
Autor: S. R. (svenska)
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Christian J. schrieb:
>> Direkte Zugriffe laufen über die BIOS-API,
>> die BDOS-API arbeitet auf dem Dateisystem.
>
> Also genau wie bei DOS, der INT 21h... ?

Rate mal, bei wem DOS diese Struktur kopiert hat. :-)
Das CP/M-BIOS entspricht IO.SYS (systemabhängig), das CP/M-BDOS 
entspricht MSDOS.SYS (systemunabhängig). Die meisten CP/M-Funktionen 
haben direkte Äquivalente (z.B. FCBs funktionieren), obwohl DOS 
zusätzliche APIs für zusätzliche Funktionalität (z.B. 
Unterverzeichnisse) anbietet.

Christian J. schrieb:
> dass man über das Bios nur auf LL Funktionen zugreifen konnte,
> über das DOS aber dann auch ein richtiges FS hatte,

Logisch: DOS ist ja auch ein Betriebssystem, während das BIOS eigentlich 
nur Hardwaretreiber bereitstellt.

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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S. R. schrieb:
> Rate mal, bei wem DOS diese Struktur kopiert hat. :-)
> Das CP/M-BIOS entspricht IO.SYS (systemabhängig), das CP/M-BDOS

https://www.i8086.de/dos-int-21h/dos-int-21h.html

Geil,l fühle mich wieder wie mit 22 als ich meinen ersten 386er bekam 
und nichts anders zu tun hatte als .com und .exe Viren zu schreiben :-) 
Bis meine Kiste total infiziert war und nichts mehr lief. Den Int21h 
konnte man Tracen über die 8086 Singe Step und alles abklemmen, was sich 
da rein gehängt hatte.
War damals stolz wie Oskar, dass der Quelltext im 40Hex Magazin 
veröffentlicht wurde, dem damaligen Hacker Szene Magazin. Natürlich 
hatten dann die Scanner Hersteller ihn auch gleich, obwohl er niemals 
frei war. Ok, 1994 war das wie ich grad sehe.

https://malware.wikia.org/wiki/Shark

Das waren noch Zeiten...

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Autor: Stefan F. (stefanus)
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In den 90er Jahren hatte ich als gerade eben Erwachsener für die Telekom 
einen Floppy-Treiber geschrieben, bei dem man den Zugriff auf die 
Laufwerke temporär sperren konnte. Als Seiteneffekt war er fast 2x so 
schnell ("neuere" Laufwerke ermöglichten das).

Meine Hauptaufgabe bestand darin, den Interrupts 21 auf einene TSR 
Routinen umzubiegen, die den Zugriff aufs Floppy Laufwerk abwickelten.

Autor: Georg (Gast)
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Christian J. schrieb:
> Natürlich
> hatten dann die Scanner Hersteller ihn auch gleich, obwohl er niemals
> frei war

Wäre ja absurd, wenn Antivirensysteme einen Virus nicht erkennen dürften 
wegen des Urheberrechts daran - aber bei Juristen ist natürlich alles 
möglich.

Georg

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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hbl@hbl.de schrieb:
> Hallo !
>
> Ich habe mir das Zetasystem nachgebaut. Funzt Super. Meine ganzen
> alten Projekte kann ich jetzt wieder übersetzen. Gucke mal auf
>
> https://www.retrobrewcomputers.org
>
> da habe ich meine Platinen her. Ich baue mir gerade ein ECB-System
> auf.

Hi,

habe die Platinen bekommen. Dabei ist auch eine mit SD Kartenslot. Hast 
du eine Bezugsquelle für das Chipset? Es würde ein Vermögen an 
Versandkosten kosten das alles einzeln zu bestellen, da alle Chips ja 
sehr betagt sind. Und die z80 CPU soll angeblich 8 Mhz haben, damit die 
Floppy betreibbar ist. Habe das Laufwerk schon hier, 3.5z. Nur  mit 8Mhz 
finde ich keine Z80 CPU, die enden bei 6Mhz.

Diesen Müll hier hatte ich schonmal, die stiegen schon ab 3.5 Mhz bei 
mir aus auf dem Board, was ich damals gebaut habe. Irgendwelche Klone.

Ebay-Artikel Nr. 123209404028

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Autor: Pieter (Gast)
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moin,

>>z80 CPU soll angeblich 8 Mhz haben

in meinem System hat damals ein µPD765 die Floppy gesteuert, der z80 
Takt war davon unabhängig.
Die Baugruppe liegt noch irgendwo.

Die z80-CMOS-CPU hatte ich mit 10MHz getaktet...und Ladder konnte nicht 
mehr gespielt werden, einfach zu schnell.

Hat das Teil auch eine RAM-Disk?

Viel  Spass.
Peter

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Pieter schrieb:
> Hat das Teil auch eine RAM-Disk?

Nee, aber wohl Banking über 8x64kb. Und eine SD Floppy, die über einen 
Propeller angesteuert wird. Floppy geht direkt dran. Bin da auch erst am 
Anfang, wird wohl der Winter drüber vergehen.

http://www.malinov.com/Home/sergeys-projects/zeta-sbc-v2

Autor: Pieter (Gast)
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Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Pieter schrieb:
> Farnell hat noch 3 Stück:

Da können nur Gewerbliche bestellen. Oder aus GB halt:
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=Z84C0008PEG&_sacat=0

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Autor: W.S. (Gast)
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Christian J. schrieb:
> Nur  mit 8Mhz
> finde ich keine Z80 CPU, die enden bei 6Mhz.

Dann kauf dir bei Ali einen Z80 für 20 MHz. Die gibt's.

Das Problem ist, daß es kaum zu 20 MHz passende PIO, CTC, SIO gibt. 
Sowas sollte man also bei so einem Retro-Projekt vermeiden. Abhilfe: 
FT245 für's "serielle", CPLD für alles andere.

W.S.

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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W.S. schrieb:
> Dann kauf dir bei Ali einen Z80 für 20 MHz.

Ich kaufe das so, wie das für das Projekt richtig ist. Alles andere 
führt nur wieder dazu, dass nachher nichts mehr funktioniert. Das Ding 
haben schon hunderte aufgebaut, ist vom N8VEM Projekt abgeleitet worden.

Die vielen 74er klicke ich mir wohl bei Reichelt zusammen, glaube da 
kriegt man die auch einzeln. Floppycontroller liegen so um die 15 Euro 
bei ebay.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Pieter schrieb:
> Die z80-CMOS-CPU hatte ich mit 10MHz getaktet...und Ladder konnte nicht
> mehr gespielt werden, einfach zu schnell.

Moin,

ich habe die Platinen und bei Reichelt auch die meisten Bauteile 
bestellt. Bevor ich das Teil zusammen zimmer frage ich mal bescheiden. 
Wenn ich da CPM aufspiele mit den Treibern für die Floppy.... wie könnte 
ich das System in C programmieren? Assember ist keine Option mehr, fange 
ich nach 25 Jahren ohne nicht mehr mit an.

Gab oder gibt es für CPM C Compiler? SDCC wäre eine Option aber dafür 
braucht man kein CP/M und hat eben kein OS drunter liegen.

Das System muss ja für irgendwas gut sein, es wird erstmal per VT100 
visualisiert auf einem PC. Einen VGA Monitor Anschluss bekommte es 
später, wobei ich jemand finden muss, der mir einen Propeller Chip 
programmiert.

Betrieben wird es mit RomWBW https://github.com/wwarthen/RomWBW
was selbst vollständig in Assembler geschrieben ist. Die Images sind 
512kb gross, wobei ich noch nicht weiss, wie die in einem 64kb 
Adressraum verarbeitet werden.

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Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Da ich das unbestimmte Gefühl nicht loswerde, dass Du das Projekt noch 
nicht ausreichend genug studiert hast, gebe ich Dir mal diesen Link, der 
mich massgeblich inspirierte => 
http://www.malinov.com/Home/sergeys-projects/zeta-sbc-v2
Ingo

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Ingolf O. schrieb:
> Da ich das unbestimmte Gefühl nicht loswerde, dass Du das Projekt noch
> nicht ausreichend genug studiert hast, gebe ich Dir mal diesen Link, der
> mich massgeblich inspirierte =>

Es ging um die Frage: Ist auf dem Ding eine "hostet" C Entwicklung 
möglich? Ohne irgendwelchen Cross-Compiler Geschichten. Und wenn 
Cross-Compiler, dann Idealerweise per Hex Upload oder direkt auf dem Z80 
selbst (wie eben UCSD Pascal auf dem Apple II) Und diese Seite kenne ich 
nahezu auswendig.

Bisher habe ich "free-standing" mit SDCC gemacht für meinen Z80 Bau von 
2015. Ohne OS dahinter aber eben leider auch ohne jede Peripherie wie 
Floppy usw. usw. Kein Int21 Interrups, kein BIOS was mir hilft....

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Autor: soul e. (souleye)
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Christian J. schrieb:

> Es ging um die Frage: Ist auf dem Ding eine "hostet" C Entwicklung
> möglich? Ohne irgendwelchen Cross-Compiler Geschichten.

Für CP/M gab es Turbo Pascal. Authentisch wäre damit zu arbeiten. C war 
damals im Kleincomputer-Bereich noch nicht wirklich verbreitet.

Du kannst den BDSC-Compiler ausprobieren: 
https://www.bdsoft.com/resources/bdsc.html

Autor: Eric B. (beric)
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Christian J. schrieb:
> SDCC wäre eine Option aber dafür
> braucht man kein CP/M und hat eben kein OS drunter liegen.

Das müsstest du dann sdcc beibringen. Zumindest bräuchtest du einen 
Ersatz für den standard crt.o (was die globale Variabelen initialisiert 
und dannn dein main() aufruft) und ein bisschen Code womit du die CP/M 
Funktionen aufrufen kannst.

zB
void printf(char *text)
{
  __asm__ (
   ...lade 'text' in HL...

  "printfloop: "
  " ld a,(hl) ; next character"
  " cp 0      ; 0 is end of string"
  " inc hl"
  " ret z "

  " push hl"
  " ld c,2    ; BDOS call C_WRITE"
  " call 5    ; call BDOS"
  " pop  hl"
  " jr   printfloop"
  );
}

EDIT:
Als Alternative gibt's auch noch HiTech C für CP/M -- aber der generiert 
ziemlich sub-optimale Code.

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Autor: Route_66 H. (route_66)
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Eric B. schrieb:
> Als Alternative gibt's auch noch HiTech C für CP/M -- aber der generiert
> ziemlich sub-optimale Code.

Route_66 H. schrieb:
nachträglich eine zweite Datei anhängen geht nicht

: Bearbeitet durch User
Autor: Route_66 H. (route_66)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Eric B. schrieb:
> Als Alternative gibt's auch noch HiTech C für CP/M -- aber der generiert
> ziemlich sub-optimale Code.

Nachträglich eine zweite Datei anhängen geht nicht!?

Autor: G. H. (schufti)
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also ich hatte "damals"(tm) "Mix C" für CP/M auf meinem System mit 
CP/M3.0 auf HD64180.

https://www.cpm8680.com/mix/index.htm

Autor: Route_66 H. (route_66)
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Angehängte Dateien:

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Hallo!
Im read.me steht
"provided free of charge for any use, private or commercial,"

deshalb hier das Archiv.

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Danke für die Vorschläge

Ich muss mich da erstmal durcharbeiten. In jedem Fall ziehe ich einen C 
Compiler vor, auch wenn ich damals Pascal gelernt habe 1983 als erste 
Sprache. C und das idealerweise ohne dass ein PC dran muss. Code sollte 
natürlich ok sein, C89 bzw K&R erfüllt sein. Und möglichst auch Dead 
Code Elemination, was nicht gebraucht wird im Aufruferbaum, wird nicht 
erzeugt. Der SDCC lässt zb ja alles stehen was man schreibt.

Klingt aber schon alles echt gut! UCSD Pascal war damals der Standard 
bei uns, auch für Stundenplan Programme usw.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Eric B. schrieb:
> Das müsstest du dann sdcc beibringen. Zumindest bräuchtest du einen
> Ersatz für den standard crt.o (was die globale Variabelen initialisiert
> und dannn dein main() aufruft) und ein bisschen Code womit du die CP/M
> Funktionen aufrufen kannst.

Ich habe vor 3 Jahren eine .crt.0 für mein System zusammen gestrickt. Es 
war möglich, leere Funktionen mit Zeigern auf feste Adressen abzulegen. 
Print und NCurses lagen im ROM fix und fertig. Musste man nur noch 
Zeiger drauf legen und konnte am PC das Programm schreiben, was dann per 
Hex Upload hoch ging mit 9600 baud.

Idealerweise gibt es so eine .crt.o ja schon für CP/M.

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Autor: Georg G. (df2au)
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Christian J. schrieb:
> Gab oder gibt es für CPM C Compiler?

Es gibt QC für CP/M. Der wirft ASM Code raus. Assembler, Librarian und 
Linker Locater für CP/M gibt es auch. Alles sogar im Quältext.

Autor: Rene V. (creep)
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Hallo,

für C Compiler und andere CP/M SW verweise ich mal wieder auf mein 
Lieblingsimage, bei dem ich für Multicomp und NKC immer wieder gern 
zugreife:

https://obsolescence.wixsite.com/obsolescence/multicomp-fpga-cpm-demo-disk

Gruß, Rene

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Rene V. schrieb:
> für C Compiler und andere CP/M SW verweise ich mal wieder auf mein
> Lieblingsimage, bei dem ich für Multicomp und NKC immer wieder gern
> zugreife:

Mal gebookmarked, klingt sehr gut! Habe nur später an meinem Z80 eine 
Floppy dran aber das kriege ich schon irgendwie hin.

Autor: Rene V. (creep)
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Kein Problem, da ist irgendwo auch der Link, das Archiv (und nicht das 
Image) downzuladen. Da kannst Du dann die einzelnen Programme 
rauskopieren und auf Disk unterbringen. Hab ich auch so gemacht.

Alter DOS PC und Superdisk können hilfreich sein. Oder per Terminal 
seriell übertragen.

Gruß, Rene

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Ich frage nochmal, bevor ich da los löte:

Ich habe Pltinen bekommen aus Russland, das Mainboard und noch eine mit 
einer Halterung für SD Karte. Und ein Testfeld ist da auch noch drauf 
mit Lötpads.

Wofür ist diese "ParPortProp" Platine noch alles? Ich will auf jeden 
Fall die 3.5z Floppy dran schrauben, daher brauche ich wohl eher keine 
SD. Floppy war mir mehr "Retro", außerdem sägt die so schön.

Es scheint da noch ein Board zu geben für VGA Grafik. Oder? Ich bleibe 
aber erstmal bei meiner klass Lösung, ein FTDI Adapter und das Ganze 
nach minicom oder Putty umleiten auf dem PC.  Mit der Kommandozeile 
müsste genug zu machen sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Georg G. (df2au)
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Christian J. schrieb:
> daher brauche ich wohl eher keine SD

Tu dir selbst einen Gefallen und lass die SD-Karte aktiv. Als 
Festplattenersatz ist so etwas unschlagbar. Du kannst sie ja im fertigen 
Produkt verstecken, damit es Retro aussieht.

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Georg G. schrieb:
> Tu dir selbst einen Gefallen und lass die SD-Karte aktiv. Als
> Festplattenersatz ist so etwas unschlagbar.

Ja, ok.... nur wird sie kaum lesbar sein am PC denke ich. Eingebaut wird 
sie, muss mich aber sowieso noch stundenmlang da einlesen und 
einarbeiten, die Zeiten von DOS und Apple II sind lange vorbei bei 
mir....

Aber da ist ja noch mehr rauf als die SD Karte und wohl ein Propeller 
Chip als Interface.

Kannste nicht mal ein wenig mehr über das System erzählen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Georg G. (df2au)
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Christian J. schrieb:
> Kannste nicht mal ein wenig mehr über das System erzählen?

Zu generischem CP/M kann ich dir etwas erzählen. Aber dein spezielles 
System kenne ich nicht. :-(

Autor: Rainer V. (a_zip)
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Christian J. schrieb:
> Es soll CPM drauf laufen und natürlich eine Floppy dran. Diese muss auch
> von einer Software-Erstellungs-Umgebung (welche auch immer) erreichbar
> sein. Also nicht nur vom CPM aus. Aus meinen DOS Zeiten konnte ich das
> über den Borland Turbo-Assembler machen über das DOS API (Int20h) oder
> über C eben mit fopen, fclose usw.

Hi, ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber es gab "damals" eine 
Forth(83)-Version, die auf Diskette kam (kostenlos von einem Forth-Fan) 
und alle wesentlichen CPM-Funktionen implementiert hatte. Wir hatten da 
- glaube ich - einen Rechner mit Karten von Janich&Klass. Und obwohl das 
Forth perfekt lief auf dem Rechner, hat die (natürlich extrem 
konservative) Geschäftsführung auf Turbo-Pascal als Entwicklungssoftware 
bestanden. Vielleicht wäre für dich so eine Forth-Umgebung ja eine 
Alternative zu irgeneinem "C"...
Gruß Rainer

Autor: holm (Gast)
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Ich habe mir gerade 2 Reh CPU-280 aufgebaut, FDC, 1MB RAM und Z280 on 
Board.
Nettes Spielzeug, kann u.a. auch 1,6MB auf 3,5" HD Disketten.

Gruß,
Holm

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