Klaus E. schrieb:
> Das ist nicht die Frage. Aus meiner Sicht verletzt ein Inverter ( wenn
> es einer ist) den ach so schön ausbalancierten clk-Baum, der ja
> sicherstellen soll, dass überall der Takt gleichzeitig ankommt.
>
> Ein FF, dessen Takt nochmal verzögert, ist, hat mehr SetupTime für
> seinen Eingang, aber weniger Reserve für die HoldTime, weil es später
> beginnt - aber auch später aufhört, zu schalten.
>
> Und sein Ausgang hängt gegenüber anderen etwas hinterher.
Schon richtig, dass das Auswirkungen auf den Baum hat, aber
selbst ohne den Inverter gibt es schon zwischen 2 FFs idR
einen ClockJitter, z.B. bei Xilinx "Clock Path Skew" genannt.
Wenn Quell- und Ziel-FFs beide mit invertirtem Clock
angesteuert werden, dann gleicht es sich ja wieder aus
(Inverter ist ja nicht gerade hochkomplizierte Kombinatorik,
hat also über das gesammte FPGA eine etwa konstante
Verzögerung).
Die Analysetools können so etwas ohne Probleme analysieren.
(wird z.B. auch glaube ich bei Alteras TimeQuest angezeigt,
da ist die Analyseausgabe bzgl. beteiligter Bausteine
wesentlich feiner als Xilinx oder auch Lattice)