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Forum: Haus & Smart Home Mikrowelle per Verlängerung an FI-Schutzschalter


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Autor: Peter K. (peter_kg)
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Hallo Forum,
in unserer Küche soll eine Mikrowelle aufgestellt werden. In der 
Anleitung steht extra, dass ein Verlängerungskabel nicht verwendet 
werden darf. Ich vermute, weil das Gerät so viel Strom zieht 
(Doppel-Grillfunktion).

Nun ist an der einzigen Stelle wo Platz wäre aber nunmal keine 
Steckdose. Also kam mir die Idee, einen Stecker mit FI-Schutzschalter zu 
kaufen.

Ebay-Artikel Nr. 252187217566

Nun meine Frage: Wo sollte der am besten angebracht werden? Direkt an's 
Kabel von der Mikrowelle oder an's Ende der Verlängerung? Das 
Verlängerungskabel hat eine Dreifachsteckdose, an der bereits 
Wasserkocher und Toaster hängen.

Autor: Heinz (Gast)
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Was soll der FI bringen?

Sicher ist es besser, generell einen zu haben, aber der hat nichts mit 
Deinem Problem zu tun

Egal was der Hersteller schreibt, man darf eine Mikrowelle (wie jedes 
andere Gerät auch) auch an einem Verlängerungskabel betreiben

Das Kabel vom Sicherungskasten zur Steckdose ist auch nix anderes als 
ein Verlängerungskabel, nur halt in der Wand verlegt

Viel wichtiger ist, das Du ein ordentliches Verlängerungskabel 
verwendest, 1,5mm²

Das Dir irgendwann die sicherung fliegt wenn Du Mikrowelle,Wasserkocher 
usw gleichzeitig betreibst, ist ein anderes Thema...

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Peter K. schrieb:
> In der
> Anleitung steht extra, dass ein Verlängerungskabel nicht verwendet
> werden darf.

Wahrscheinlich scheiß Übersetzung und Gleichmacherei für 50 verschiedene 
Länder.
Was ziemlich sicher damit gemeint ist: Du sollst die Mikrowelle nicht an 
eine Mehrfachsteckdose anschließen, weil sie schon alleine (fast) soviel 
Strom zieht wie die Sicherung (Leitungsschutzschalter) dafür ausgelegt 
ist.
Also entweder Aufputz eine Leitung zur Mikrowelle legen lassen oder eine 
wie Heinz gesagt hat ordentliche (und nicht zu lange) Verlängerung mit 
1,5qmm Leitungsquerschnitt.
Und keine weiteren stärkeren Verbraucher an den selben Stromkreis.

Dein Steckdosen FI ist unnötig, falls deine Installation schon halbwegs 
modern ist und alle Steckdosen mit FI abgesichert sind. Gegen Überstrom 
oder Kurzschluss hilft der FI eh nicht, dazu ist die normale Sicherung 
da.

Autor: Karl B. (gustav)
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Peter K. schrieb:
> In der
> Anleitung steht extra, dass ein Verlängerungskabel nicht verwendet
> werden darf.

Hi,
was steht auf dem Typenschild?
Wie lang soll die Verlängerungsleitung denn sein?
Also, die meisten Tischsteckdosen und Verlängerungsleitungen, die man im 
Handel bekommt, haben heutzutage afaik den Mindestleiterquerschnitt 1,5 
qmm.
Das sollte eigentlich für die 1,6 kW reichen.
Was der Haken ist, auch der PE muss einen geringen Schleifenwiderstand 
haben.
Je mehr Stecker und Kupplungen dazwischen sind, so nimmt man 
sicherheitshalber an, desto schlechter wird auch die PE-Kontaktgabe.

Von daher ist die Überlegung mit dem Extra-Personenschutz FI garnicht so 
verkehrt.
Gerade, weil bei Mikrowelle der PE wichtig ist, weil die 
Sekundärwicklung mit PE und Gehäuse verbunden ist.
Der Hersteller geht da auf Nummer Sicher.
Du kannst aber von einem Fachmann den Schleifenwiderstand überprüfen 
lassen, der sagt Dir dann, ob bei Deiner Wohnungsinstallation der 
Schleifenwiderstand von vorn herein schon so schlecht ist, oder ob das 
mit der Verlängerung klar geht.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter K. (peter_kg)
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Ich hatte mal gehört/gelesen, dass lange Leitungen mit hoher Belastung 
dazu führen, dass der FI im Sicherungskasten verzögert (im Extremfall 
gar nicht) auslöst. Die Leitung selbst werde in so einem Fall zum 
Verbraucher. Hat das Endgerät einen Defekt oder kommt es zu einem 
Kurzschluss, läuft die "selbstgebaute Kabelheizung" munter weiter. 
Deshalb also der zuzätzliche FI. Die Idee mit dem erhöhten 
Leitungsquerschnitt hab ich aber mal direkt abgespeichert. Das erscheint 
mir sinnvoll, auch wenn 1,5 mm² meines Wissens bereits der Standard in 
Verlängerungskabeln ist.

Autor: Karl B. (gustav)
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Peter K. schrieb:
> Ich hatte mal gehört/gelesen, dass lange Leitungen mit hoher Belastung
> dazu führen, dass der FI im Sicherungskasten verzögert (im Extremfall
> gar nicht) auslöst.

Hi,

Karl B. schrieb:
> Du kannst aber von einem Fachmann den Schleifenwiderstand überprüfen
> lassen, der sagt Dir dann, ob bei Deiner Wohnungsinstallation der
> Schleifenwiderstand von vorn herein schon so schlecht ist, oder ob das
> mit der Verlängerung klar geht.

ok?
Da ist die Erdung drin gezeichnet.
Ohne floaten die 2KV irgendwo rum.
Beitrag "Re: Mikrowelle defekt? Sicherung raus."

ciao
gustav

Autor: Peter K. (peter_kg)
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Unsere Beiträge haben sich wohl gekreuzt. Im Anhang ist ein Bild mit den 
Leistungsdaten. Die Verlängerung ist circa 3,2 m lang.

Autor: Karl B. (gustav)
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Hi,
wenn Grill und Mikrowelle gleichzeitig laufen würden, dann
würde mir Adam Riese sagen, es sind 3750 Watt Gesamtleistungsaufnahme.
Wird schon grenzwertig.

Muss passen.
Ich würd's nicht machen, oder Verlängerung mit 2,5 qmm. H07RN-F 3G 2,5 
mm²
Und Stecker und Kupplungen mit Keramikeinsatz.


ciao
gustav

Autor: Route_66 H. (route_66)
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Peter K. schrieb:
> Ich hatte mal gehört/gelesen, dass...

...der Klapperstorch die Babys bringt.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung habe ich Alles "gehört/gelesen" 
durch Wissen und Können ersetzt!

Autor: Peter K. (peter_kg)
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Mmmh...guter Einwand. Hab hier was in der Anleitung gefunden:

> Das Gerät ermöglicht es, verschiedene Varianten des Kombibetriebes zu-
>sammenzuführen. Hierbei werden immer mehrere Betriebsarten gleichzei-
>tig wie z. B. Mikrowelle und Grill oder Mikrowelle, Grill und Heißluft 
>ausgeführt.

Dann ist da eine Tabelle: Demnach wären z.B. Mikrowelle, Obergrill und 
Heißluft gleichzeitig möglich. Zusammengerechnet wären das dann 4950 W. 
Das scheint mir ein viel zu hoher Wert zu sein. Dann hätte die 
Mikrowelle im schlimmsten Fall eine Stromaufnahme von 22,5 A!

Da fliegt jede normale Sicherung raus. Üblich sind 16A. Darauf sind auch 
alle typischen Mehrfach-Steckdosen ausgelegt. Da steht immer was von 
3680 W max. Belastung drauf.


3680 W / 220 V = 16,72 A

Ich glaube daher nicht, dass die Mikrowelle mehr zieht.

Autor: Peter K. (peter_kg)
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Oder anders gedacht: Der FI-Schutzstecker löst ja nicht nur bei einer 
Differenz von 30 mA aus, sondern auch bei einer Maximalleistung von 3500 
W ...oder? Diese Belastungsangabe steht zumindest auf dem FI-Stecker.

3500 W / 230V = 15,2 A.

Damit hätte ich ja meine gewünschte Absicherung.

Autor: Funki (Gast)
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Nein hast du nicht,
das ist der wert was der  Stecker ab kann.

Autor: Peter K. (peter_kg)
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Bist du da sicher? Guck doch nochmal auf dem Foto hinter dem Link. Da 
steht außerdem: "In: 16A". Hört sich für mich schon so an, dass das ein 
16A-Schutzschalter wäre.

Autor: Funki (Gast)
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Autor: Peter K. (peter_kg)
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Nee, hab' ich auch gerade gemerkt. Ich finde aber leider auch keine 
Alternative. Was ich also folglich bräuchte wäre eine Steckdose mit 
einem LS-Schalter dran, wie er auch in Sicherungskästen vorkommt. Das 
scheint es nicht zu geben! Alles was ich hier finde, sind 
Überspannungsschutz-Adapter gegen Blitzschlag.

Einizige Ausnahme: 
Ebay-Artikel Nr. 202722576032

Nur leider ist das Ding teurer als die Mikrowelle. Zudem brauche ich ja 
nicht zwei, sondern drei Steckdosen.

Gibt's das wirklich nicht? Einen LS-Steckdosenadapter statt einem 
FI-Adapter?

Autor: Zzz (Gast)
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Verlink mal deine Micro.
Was hast du alles noch angesteckt?
Was Für Einen LS hast du in Vt für deine Steckdose?
Was für einen FI hast du in Vt ?

Autor: Peter K. (peter_kg)
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1.) 
http://www.medion.com/de/service/_lightbox/handbuch_details.php?did=11560&hgt=689

2.) Wasserkocher und Toaster an der selben Steckdose. Ich nehme mal an, 
dass die ganze Küche an der selben Sicherung im VT hängt. Also auch das 
Licht, die drei anderen Steckdosen neben dem Herd und der Ventilator für 
die Abluft.

3.) Ohne jetzt nachgeguckt zu haben: 16A-Sicherungen sind Standard in 
deutschen Haushalten, genau wie die 1,5 mm² Kabelquerschnitt.

Autor: MaWin (Gast)
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Peter K. schrieb:
> Ich hatte mal gehört/gelesen, dass lange Leitungen mit hoher Belastung
> dazu führen, dass der FI im Sicherungskasten verzögert (im Extremfall
> gar nicht) auslöst

Ich hab mal gehört, dass in Area51 die Aliens liegen.

Ob Festinstallationskabel oder ordentliches Verlängerungskabel die Meter 
vom Sicherungskasten bis zum Gerät überbrücken ist egal, die Kontakte 
(Stecker) sollten ordentlich sein für hohe Dauerleistunf, als Kabel 
besser 2.5mm2 als 1.5 wobei 1.5 reicht.

Peter K. schrieb:
> Oder anders gedacht: Der FI-Schutzstecker löst ja nicht nur bei einer
> Differenz von 30 mA aus, sondern auch bei einer Maximalleistung von 3500
> W

Nein

Peter K. schrieb:
> Dann ist da eine Tabelle: Demnach wären z.B. Mikrowelle, Obergrill und
> Heißluft gleichzeitig möglich. Zusammengerechnet wären das dann 4950 W.
> Das scheint mir ein viel zu hoher Wert zu sein. Dann hätte die
> Mikrowelle im schlimmsten Fall eine Stromaufnahme von 22,5 A!

Dann braucht sie einen Festanschluss an eine mit 24A abgesicherte 
Herdstromversorgung und DARF keinen Schukostecker haben (wdiss ein 
Chinese ggf. nicht).

Beitrag #5989280 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jens P. (picler)
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Peter K. schrieb:
> Ich hatte mal gehört/gelesen, dass lange Leitungen mit hoher Belastung
> dazu führen, dass der FI im Sicherungskasten verzögert (im Extremfall
> gar nicht) auslöst. Die Leitung selbst werde in so einem Fall zum
> Verbraucher. Hat das Endgerät einen Defekt oder kommt es zu einem
> Kurzschluss, läuft die "selbstgebaute Kabelheizung" munter weiter.

Typisches gefährliches Halbwissen. Was du meinst ist nicht der RCD (auch 
FI genannt) sondern der Leitungsschutzschalter. Dieser schützt, wie sein 
Name schon sagt, die Leitung zum Verbraucher. Ist diese zu lang oder zu 
dünn, steigt der Widerstand so hoch, dass der LS nicht sicher auslöst.

Der RCD misst vereinfacht gesagt den zum Verbraucher hin- und 
rücklaufenden Strom. Gibt es da einen Unterschied (meist 30mA) muss der 
Strom über andere Wege geflossen sein, z.B. über den PE wegen schlechter 
Isolation oder eine Person weil diese einen offenliegenden Kontakt 
angefasst hat, vermutet der RCD einen Fehler und trennt den Stromkreis. 
Eine Überlastung stellt für einen RCD keinen Fehlerfall dar, weil auch 
bei 1000A der hin- und rücklaufende Strom gleich ist...

> Deshalb also der zuzätzliche FI. Die Idee mit dem erhöhten
> Leitungsquerschnitt hab ich aber mal direkt abgespeichert. Das erscheint
> mir sinnvoll, auch wenn 1,5 mm² meines Wissens bereits der Standard in
> Verlängerungskabeln ist.

Nicht umsonst dürfen festinstallierte Leitungen nur bis zu einer 
bestimmten Länge (13m wenn ich mich nicht irre) mit 1,5² ausgeführt 
werden, danach sind 2,5² Vorschrift. Hängt natürlich auch vom 
verwendeten LS, seinem Nennstrom und seiner Auslösecharakteristik ab.

Autor: Peter K. (peter_kg)
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Jens P. schrieb:
> Typisches gefährliches Halbwissen. Was du meinst ist nicht der RCD (auch
> FI genannt) sondern der Leitungsschutzschalter. Dieser schützt, wie sein
> Name schon sagt, die Leitung zum Verbraucher. Ist diese zu lang oder zu
> dünn, steigt der Widerstand so hoch, dass der LS nicht sicher auslöst.

Yo. Ist mittlerweile geklärt.

Ich wiederhole mich ungern: Steckdosenadapter mit LS scheint es nicht zu 
geben. In jedem Fall arbeitet die Mikrowelle im Kombibetrieb nah an der 
16A-Grenze der Sicherung im Verteilerkasten. Genaueres müsste man 
messen. Wie kann ich die Mikrowelle nun also trotzdem mit Verlängerung 
sicher betreiben?

Autor: Peter K. (peter_kg)
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Ich hab hier mal zwei Artikel gefunden, die recht interessant sind:

1.) Wie viele Geräte dürfen über eine Steckdose bedient werden?

https://www.steckdosenleiste.org/geraete-bedienen/

Da heißt es:

"Eine Steckdosenleiste schafft maximal 3.500 bis 3.700 Watt. Das 
entspricht einem Stromfluss von 16 Ampere. Halten Sie sich an diese 
Werte, kann bei der Nutzung nichts passieren."

und außerdem:

"Die maximale Belastung von bis zu 3700 Watt ist nicht auf den 
Dauerbetrieb ausgelegt. Sollten Sie Ihre Geräte also zwischenzeitlich 
nicht vom Netz nehmen können, wie beispielsweise Handys, richten Sie 
sich nach dem für eine Dauerbelastung geeigneten Wert von etwa 2300 
Watt."

2.) Mehrfachsteckdose: die unterschätzte Brandgefahr

https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter/pressemitteilungen/20170112-mehrfachstecker

"Viele Großgeräte wie Waschmaschine oder Trockner verbrauchen jedoch 
schon mehr als 2.000 Watt, bei Kaffeemaschinen oder Toastern sind es 
rund 1.500 Watt. „Normalerweise müsste die Sicherung herausspringen, 
wenn zu viel Leistung an einer Mehrfachsteckdose hängt. Doch veraltete 
Strominstallationen oder ein Defekt in einem angeschlossenen Gerät 
können dies verhindern“, so Torge Brüning."

und außerdem:

"Einige Geräte gehören gar nicht an eine Verlängerung, sondern direkt in 
die Wandsteckdose. Schließt man beispielsweise Waschmaschinen, Trockner 
oder Geschirrspüler, aber auch Heizlüfter und Haushaltsgrills über eine 
Mehrfach-steckdose an, ist eine Überlastung praktisch vorprogrammiert."

Autor: Peter K. (peter_kg)
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Würde sowas hier vielleicht schon reichen?

https://www.sonderpreis-baumarkt.de/renovieren-und-wohnen/leuchten-und-elektrobedarf/schalter-und-steckdosen/steckdosenleiste-2m-3-fach-schalter-ueberlastungsschutz-weiss-mehrfachsteckdose

Ich kenne die Dinger: Auf der Rückseite des Steckers ist ein kleiner 
roter Knopf, der bei Überlastung herausspringt.

Beitrag #5989381 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Karl B. (gustav)
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Peter K. schrieb:
> Die maximale Belastung von bis zu 3700 Watt ist nicht auf den
> Dauerbetrieb ausgelegt.

Hi,
ich kann garnicht mehr aufzählen, wie viele durchgebrannte Steckdosen 
ich ausgetauscht habe, wo nur eine einzige Waschmaschine dran 
angeschlossen war.
Seit die das Öko Siegel tragen und höchstens mit ca. 2 statt früher 4 
Kilowatt heizen, ist diese Geschäftsgrundlage für mich schlagartig 
entfallen.
Auf der letzten Baustelle hatten wir eine Kücheninstallation mit sage 
und schreibe 19 separaten Steckdosenkreisen. Dabei mussten alle Geräte, 
die mit der Wasserleitung in Verbindung kommen, je einen Extra FI 
bekommen.
Und jede Menge Festinstallationsdosen für Herd, Quooker etc.

Tip.
lass den Elektriker des geringsten Misstrauens ran.
Alles andere ist Mumpitz.


ciao
gustav

Autor: Ansgar K. (malefiz)
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Wenn man sich die Kennlinien der LSS anschaut weiß man aber auch das die 
Quasi auf immer erst bei 18A abschaltet.

Beitrag #5989666 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Karl B. schrieb:

> wenn Grill und Mikrowelle gleichzeitig laufen würden, dann
> würde mir Adam Riese sagen, es sind 3750 Watt Gesamtleistungsaufnahme.
> Wird schon grenzwertig.

Bei der Einschaltung mehrerer Heizungsquellen gleichzeitig wird
wohl normalerweise die Leistung der einzelnen Quellen reduziert.
Jedenfalls ist das bei meiner MW so.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Karl B. schrieb:
> ich kann garnicht mehr aufzählen, wie viele durchgebrannte Steckdosen
> ich ausgetauscht habe, wo nur eine einzige Waschmaschine dran
> angeschlossen war.

Ich hatte auch schon ein paar braune Steckdosen. Auch schon bei Geräten 
mit 1,5 - 2,2 kW.
Die Ursache war allerdings ausnahmslos die angespritzten Stecker an den 
Gerätekabeln. Ganz schlimm sind hier die Staubsauger von Bosch, Siemens 
und Co. bevor es 2014 die erste Leistungsbegrenzung gab.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Karl B. schrieb:

> Also, die meisten Tischsteckdosen und Verlängerungsleitungen, die man im
> Handel bekommt, haben heutzutage afaik den Mindestleiterquerschnitt 1,5
> qmm.

Theoretisch schon. Praktisch hat man gerade bei Billigteilen auch
schon was ganz anderes vorgefunden. Speziell die Dreifachdosen
sehen teilweise nicht so aus, als könnten sie 16A verkraften.
Ausserdem will der TE noch zwei weitere "Grossverbraucher" an der
Dreifachdose anschliessen. Damit wird sie mit Sicherheit überlas-
tet. Ich habe in meiner Küche zwar auch Kaffeemaschine und Wasser-
kocher an der gleichen Dreifachdose angeschlossem; beide werden
aber von mir nie gleichzeitig benutzt.

Autor: Joachim B. (jar)
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Peter K. schrieb:
> Da fliegt jede normale Sicherung raus. Üblich sind 16A. Darauf sind auch
> alle typischen Mehrfach-Steckdosen ausgelegt.

woher hast du das?

Ich sehe auf den meisten Schuko Steckern nur 10A eingeprägt, wenige 
Silikon/Gummistecker haben 16A eingeprägt, Steckdosen üblicherweise auch 
nur 10A.

hier mal eine mit 16A
https://www.amazon.de/dp/B00DZFTZPI/ref=twister_B00HQBASTY?_encoding=UTF8&psc=1

Ich finde mehr mit 16A Angabe in 3m, ABER ich traue nicht allen Angaben, 
zumal ich viele Kabel in der Hand hatte wo im Stecker nur 10A eingeprägt 
war.

Ich denke bei dieser Grenzwertigkeit wäre eine einzelne (keine 
Mehrfachverlängerung und auch als alleiniger Anschluß an dieser 
Steckdose) Verlängerung mit 2,5mm² sinnvoll.

: Bearbeitet durch User
Autor: Karl B. (gustav)
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Joachim B. schrieb:
> Ich denke bei dieser Grenzwertigkeit wäre eine einzelne (keine
> Mehrfachverlängerung und auch als alleiniger Anschluß an dieser
> Steckdose) Verlängerung mit 2,5mm² sinnvoll.

Hi,
Wenn überhaupt.
Bei Heiz/Wärme/Kochgeräten auch keine Plastikisolation zulässig.

https://www.amazon.de/Gummi-Verl%C3%A4ngerungskabel-H07RN-F-3x2-mm%C2%B2-IP44/dp/B01BWWNQ3C

ciao
gustav

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