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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Operationsverstärker Signal gegen hochliegende Seite


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Autor: Bernd S. (schetteb)
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Liebe Elektronikfachleute,
gibt es eine Möglichkeit, einen Transimpedanzverstärker auch andersrum 
zu bauen, also mit der Stromquelle gegen die hochliegende 
Versorgungsseite (Abb 1b)? Und gibt es überhaupt eine Möglichkeit, 
kleine Signale gegenüber der hochliegenden Seite zu verstärken (Prinzip 
in Abb 2)? Üblicherweise werden ja nur Signale geben die tiefliegende 
Masseseite verstärkt.
Beste Grüße und Dank für alle Hinweise und Erklärungen
Bernd

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Im Prinzip spricht nichts dagegen, denke ich. Die Ausgangsspannung ist 
dann natürlich auch relativ zur oberen Versorgungsspannung.

Autor: MaWin (Gast)
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Bernd S. schrieb:
> Und gibt es überhaupt eine Möglichkeit, kleine Signale gegenüber der
> hochliegenden Seite zu verstärken

Mit einem Rail-2-Rail OpAmp.

Normale und single supply können das nicht.

Einige wenige Ausnahmen können bis plus messen, aber nicht ausgeben 
(LF411 etc.)

Autor: Bernd S. (schetteb)
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Hallo MaWin, danke für deine schnelle Antwort.
Ich hatte das mit einem LMV321 versucht, weil der als rail to rail 
angegeben ist, der macht mir aber bei sehr kleinen zu vertärkenden 
Strömen gegen die Versorgungsspannung (+3V) Schwierigkeiten. Es scheint 
mir, als würde dieser OP erst ab einem gewissen Schwellenstrom beginnen 
zu verstärken. Beim konventionell gebauten Transimpedanzverstärker gegen 
die negative Versorgungsspannung (=0V) konnte ich das nicht feststellen.

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Bernd S. schrieb:
> Ich hatte das mit einem LMV321 versucht, weil der als rail to rail
> angegeben ist

Ist es wirklich so schwer, ein Datenblatt zu lesen ?

Überschrift reicht:

Rail-To-Rail OUTPUT

Nicht R2R am Input.

Genauer in der Sektion

Common-mode input voltage von 0 –0.2 bis 1.9 1.7 (bei 2.7V) 4.2 4 (bei 
5V Versorgung)

Der misst im oberen Volt gar nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Dem echten Rail2Rail* Opamp ist es völlig egal, ob man seinen Input 
gegen Vcc oder GND referenziert, solange die Eingangspannung zwischen 
VCC und GND liegt.
Steuert man ihn in die Begrenzung, wird Phasenumkehr (Phase Reversal) 
und Ausgangsclipping interessant.
* Rail2Rail natürlich auch am Eingang.

: Bearbeitet durch User
Autor: Peter D. (peda)
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R2R geht immer nur für die Eingänge. Am Ausgang hat man immer eine 
minimale Restspannung, typisch 10..200mV gegenüber den Rails.

Autor: Bernd S. (schetteb)
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Hallo Michael B,
danke für den wertvollen Hinweis, ich hatte ins falsche Datenblatt 
geschaut! Ich hatte nur das Datenblatt vom TSV321 zur Hand. Würdest du 
sagen, dass das der geeignete OP für diese Anwendung ist?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Bernd S. schrieb:
> dass das der geeignete OP für diese Anwendung ist

Der TSV321 (und die ganze Familie) scheint geeignet. Beachte auch hier, 
das zwar der Eingang sogar leicht über und unter den 
Betriebsspannungsgrenzen liegen darf, der Ausgang aber etwas geschummelt 
ist, wie PeDa schon sagte.

Er schafft also nicht ganz VCC am Ausgang (50mV unter den 5V) und 80mV 
über VDD.

: Bearbeitet durch User

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