Anzahl von Logic Zellen eines Prozessors

Gast #6008551
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Hallo guten Tag ,
ich frage mich wieviele Prozessoren mit Linux man wohl auf einen kleinen 
FPGA machen kann.
Dafür müsste man ungefähr die Anzahl der benötigten Logikzellen eines 
Prozessors erfahren. Ich konnte jedoch keine Anzahl ermitteln.

Hat jemand eine Idee, wie man das üblicherweise herausfindet xD

FPGA Anzahl Logikzellen: "Größter FPGA" 9 Millionen.......
https://www.elektronikpraxis.vogel.de/9-millionen-logikzellen-xilinx-stellt-groesstes-fpga-vor-a-860952/
Gast #6008562
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Was der NIOS z.B. braucht, ist ziemlich genau bekannt. Es ist Folge der 
Konfiguration, die man selber vornehmen kann. Auswändig weiss ich das 
nicht, kann man aber nachlesen.

Es passen auch in mittlere Altera FPGAs mehrere NIOS rein.
Gast #6008622
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emaso schrieb:

> Dafür müsste man ungefähr die Anzahl der benötigten Logikzellen eines
> Prozessors erfahren. Ich konnte jedoch keine Anzahl ermitteln.
Dann hast du nicht wirklich bemüht und Dir fehlt die geistige Potenz 
dazu.

> Hat jemand eine Idee, wie man das üblicherweise herausfindet xD

Man schaut beispielsweise auf den Seiten dieses Forums nach und folgt 
den dort gemachten Literaturverweisen:

https://www.mikrocontroller.net/articles/Retrocomputing_auf_FPGA#FPGA-Auswahl

Die Angabe 1000 slices für einen microblaue sollte doch genügen um 
abzuschätzen wieviel Prozessoren auf nen FPGA passen.
Gast #6008692
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Die Sache ist, um ein Linux wirklich zu starten brauchst du ja nicht nur 
einen reinen "Prozessor"... Da passen vielleicht wirklich einige in 
einen FPGA rein.

Am Ende des Tages braucht Linux aber auch so Sachen wie z.B. MMU oder 
auch einen sehr großen RAM (selbst wenn dieser nicht im FPGA ist 
brauchst du dann aber trotzdem zumindest einen Controller für externes 
RAM).
Dann kommen noch Sachen wie Grafik oder DMA etc hinzu und am Ende merkt 
man, dass der "Prozessor" selbst eigentlich das kleinste war :-)
Gast #6009392
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Der kleinste mir bekannte Prozessor (ZPU), der im Prinzip uClinux kann 
(MMU nicht noetig) hat ohne Peripherie auf den Xilinxen im Schnitt 350 
Slices/760 LUTs.
Ein Risc-V hat eher in Richtung 500/1100, auch ohne MMU.
2-3 kriegst du also schon auf ein kleines FPGA. Problem wird der Mangel 
an Block-RAM fürs level 1-instruction-Memory.
Multiprozessor-Konzepte gehen mit beiden, aber machen mit einem echten 
Linux (mit virtual memory) kaum Sinn, da gibt's sehr schnell mal immense 
Logikverstopfung. Ich gehe also davon aus, dass das alles rein 
hypothetisch bleibt.

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