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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schaltplan von RFM69HW mit ATTiny84 und Add-Ons


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Autor: Maximilian S. (ms95)
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Hallo zusammen,

im Rahmen eins Projekts soll ich im Grunde genommen die Ansteuerung von 
dem Funkmodul RFM69HW mit einem ATTiny84 realisieren. Am Ende sollen 
zwei Konstruktionen rauskommen, wovon die eine auf 434MHz und die ander 
auf 868MHz in Dauerschleife sendet (Der Inhalt des Signals ist egal).

Beschreibung:

Die Versorgungsspannung soll durch eine 9V Block Batterie bereitgestellt 
werden. Um die Betriebsspannung des Funkmoduls zu erreichen, habe ich 
einen linearen Spannungswandler eingesetzt, welcher die Eingangsspannung 
(hier 9V) in eine Ausgangsspannung von 3,3V umwandelt (im Schaltplan als 
VCC gekennzeichnet).
SPI_PROG soll einen Wannenstecker symbolisieren, um später auch den Tiny 
mit über SPI programmieren zu können.
Um eine saubere Taktfrequenz zu erhalten, ist an den ATtiny ein 
Schwingquarz angeschlossen.
Der regelbare Widerstand (VR1) soll als Potentiometer dienen, um später 
die Signalstärke der aussendenen Frequenz regulieren zu können.
An MOSI ist eine LED angeschlossen, um zu sehen ob Daten zwischen µC und 
Funkmodul übertragen werden.
Über den PA7 am µC wird eine Spannung abgegriffen, um den Zustand der 
Batterie überprüfen zu können. Mittels LED D2 soll es dann möglich sein 
zu signalisieren, wenn die Lebensdauer der Batterie sich dem Ende neigt.
Da sowohl das Funkmodul und auch der ATTiny über ihre jeweilige 
SPI-Schnittstelle mit der Schnittstelle für den Programmer verbunden 
sind, soll über einen Jumper (JP1) das Funkmodul von der 
Versorgungsspannung getrennt werden können. Dadurch soll erreicht 
werden, dass bei der Programmierung des µC keine Kommunikationsstörungen 
auftreten.
Neben dem Schaltplan habe ich eine Liste von Bauelementen beigefügt, die 
ich gerne für die Realisierung benutzen würde.

Ich habe sowas noch nie gemacht und bitte um Nachsicht, falls sehr grobe 
Denkfehler in meine Planung mit eingeflossen sind. Über Feedback und 
Verbesserungsvorschläge würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße und einen schönen Tag!

Max

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Maximilian S. schrieb:
> Um eine saubere Taktfrequenz zu erhalten, ist an den ATtiny ein
> Schwingquarz angeschlossen.

Das ist unnötig, da die Sendefrequenz davon nicht anhängt - gut, schadet 
aber auch nicht.
Ein grösseres Problem ist die Kollision des Programmers am SPI Port mit 
dem MISO des RFM Moduls. Entweder verlegst du das RFM Modul auf andere 
Pins (und machst SPI dann per Bitbanging) oder du siehst eine 
Trennstelle vor, mit dem das RFM Modul zum Programmieren des MC 
abgetrennt werden kann. Oder du programmierst den Tiny nicht auf dieser 
Platine. Oder du machst das ganze RFM Modul steckbar.

Für beste Ergebnisse mit den RFM Modulen hat es sich bei mir bewährt, 
ihre Versorgung gut zu filtern (LC Filter) und evtl. sogar in die SPI 
Leitungen kleine Dämpfungswiderstände (22-47 Ohm) einzufügen.

: Bearbeitet durch User
Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>... wovon die eine auf 434MHz und die ander
>auf 868MHz in Dauerschleife sendet

Auf 868MHz ist nur ein Tastgrad <1% zulässig.

MfG Spess

Autor: Johannes S. (jojos)
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und von der Batterie ca. 1/3 zu nutzen und 2/3 zu verheizen ist auch 
nicht die beste Lösung.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Johannes S. schrieb:
> und von der Batterie ca. 1/3 zu nutzen und 2/3 zu verheizen ist auch
> nicht die beste Lösung.

Auch der Spannungsteiler zum Messen der 9V ist unnötig niederohmig und 
belastet die Batterie. Da kann man auch um den Faktor 50-100 grössere 
Widerstände nehmen und mit einem 10nF C am ADC Eingang puffern.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo,

Deine Schaltung zerstört das RFM. In die Busleitungen zum RFM69 müssen 
2,2 kOhm -Widerstände, da der AVR anscheinend auf 5V läuft. Genauso die 
eine Int-Leitung. Am Reset des RFM muß noch ein Widerstand z.B. 33k zu + 
oder - . Über einen Transistor sollte es beim Reset durch den 
Programmieradapter in Reset versetzt werden. Die Transistorschaltung 
dafür findest Du leicht selbst heraus, sonst wäre es zu langweilig für 
Dich. Mache doch erst eine Versuchsschaltung dafür. Zum 
Programmierstecker habe ich immer 330 Ohm eingebaut, zum Reset 120 Ohm. 
An die CS- Leitung gehört noch 33kOhm zu +3,3V.

Das Quarz ist vollkommen überflüssig, die LED würde ich eher an CS 
anschließen, denn die Bits der Daten sieht man ohne Speicheroszilloskop 
sowieso nicht.

Du willst das RFM bei voll angeschlossenen Busleitungen vom Strom 
trennen? Was glaubst Du, was passiert, wenn der AVR +5 V an irgendeinem 
Ausgang ans RFM heraus gibt? Es werden die Schutzdioden leitend und das 
RFM sieht 5 V. Dann brauchst Du ein neues. Also kaufe am besten gleich 
mehrere als Vorrat.
Das Modul ist ohne Versorgung ja nicht weg oder hochohmig oder geistig 
abwesend, auch wenn Du so etwas erhofft hattest. Kannst Du nachlesen in 
Kapiteln über CMOS.

Dann beginnt das Spiel, die 64 Register richtig einzustellen. Das RFM69 
ist reichlich kompliziert und die Anleitung ist an mehreren Stellen für 
Einsteiger recht verwirrend.


Sehe eben erst, daß wohl alles auf 3,3V läuft. Dann brauchst Du nur den 
Transistor für den Reset zusätzlich, die Widerstände in den 
Datenleitungen nicht.


MfG

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Beitrag #6013769 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Maximilian S. (ms95)
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Guten Abend zusammen,

zunächst möchte ich mich für die schnellen und interessanten Antworten 
bedanken. Mit den neuen Erkenntnissen habe ich den Schaltplan 
folgendermaßen angepasst:
1) Zwischen dem regelbaren Widerstand (Potentiometer) und VCC habe ich 
noch einen kleinen Vorwiderstand (R1) eingebaut, damit bei voller 
Verschiebung des Potis VCC nicht direkt mit dem Tiny verbunden ist.
2) Ich habe den Spannungsteiler angepasst und die Widerstandswärte von 
R2 auf 33kOhm und R6 auf 15,4kOhm erhöht. Durch die Erhöhung sollte 
somit nicht mehr so viel Leistung verbraten werden. Außerdem soll durch 
die Veränderung des Verhältnisses eine größere Sensitivität bei der 
Detektion des Batteriezustands erreicht werden. (Anstatt ca. 2V, fallen 
bei voller Batterie jetzt ca. 3V ab) Dadurch macht sich eine Veränderung 
schneller bemerkbar und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass bei einer 
Veränderung eine Quantisierungsstufe verfehlt wird.
3) Auf den Zuleitungen zum Wannenanschluss für den Programmer sind jetzt 
330Ohm Widerstände und auf der Reset-Leitung ein 120Ohm Widerstand.
4)Ich habe weitere Pins eingebaut, um mit Jumpern die SPI zum RFM69HW 
kappen zu können, sodass dann die µC-Programmierung keine Probleme mehr 
machen sollte. Den Jumper um die VCC zum Funkmodul abzutrennen lasse ich 
sicherheitshalber auch da, schadet ja nicht.
5) Ich habe den Pin 2 der Programmierschnittstelle mit VCC verbunden. 
Dadurch soll ermöglicht werden, dass der µC ohne Batterie-Benutzung vom 
Programmer bei 5V programmiert werden kann.
6) Neben den Widerstand R6 einen 10nF Condensator, damit 
Spannungsschwankungen von der Batterie kein Problem darstellen.
7) Außerdem habe ich an die Leitung von CS_ einen Pull-Up-Widerstand 
geschaltet.

Aktueller Schaltplan befindet sich im Anhang :)

Was haltet ihr jetzt davon?

Viele Grüße!

Max

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo,

ohne definiertes Potential an Pin1 RST kann dort alles passieren.

MfG

Autor: Maximilian S. (ms95)
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Was wäre denn dafür die einfachste schaltungstechnische Realisierung?

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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RST über einen Widerstand 33k ... 100k in den inaktiven Zustand ziehen.
Oder noch einfacher mit 0 Ohm.

MfG

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Maximilian S. schrieb:
> Was wäre denn dafür die einfachste schaltungstechnische Realisierung?

Sind doch noch Pins am Tiny frei. Ich würde den RST des Moduls also an 
einen Pin des Tiny führen und kann dann sicher das Funkmodul 
zurücksetzen.

Autor: Maximilian S. (ms95)
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Ich habe mir nun nochmal das Datenblatt vom RFM69HW angeguckt, da ich 
die Sache wirklich richtig verstehen möchte.
Durch meine Jumpervorrichtungen ist es möglich das Funkmodul sowohl von 
VCC zu trennen und von der SPI-Leitung zu kappen. Mache ich meiner 
Meinung nach VCC auf Off und dann wieder auf On ist das ganze wie ein 
Reset. Durch die Verbindung von Reset am RFM über einen Kondensator zu 
Ground liegt an diesem Eingang kontinuierlich ein LOW-Signal.
Ich habe dieser Antwort ein Screenshot aus dem Datenblatt des Funkmoduls 
angehängt. Dort wird dargestellt, dass Reset bevor VCC anliegt in einem 
"undefined Status" ist und danach relativ schnell auf LOW geht. Da ich 
keinen Reset über den µC oder den Programmer demnach erreichen brauch, 
verstehe ich nicht wieso ich noch was ändern sollte.
Wenn wirklich eine Änderung notwendig ist, würde ich es halt gerne 
verstehen, warum es nicht wie momentan designed funktioniert. Ich bin 
echt froh über eure Hinweise!

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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"Mache ich meiner Meinung nach VCC auf Off und dann wieder auf On ist 
das ganze wie ein Reset."

" Pin 6 (Reset) should be left floating during the POR sequence"

Ja, das steht so tatsächlich im Dabla. Hatte ich auch erst so, brachte 
aber später die übelsten Fehler, da der offene Pin sich irgenwelche 
Spannung einfängt. Das halte ich für riskant bis unbestimmt. Erst die 
Spannung einschalten, dann ordentlich Reset geben und wieder Reset los 
lassen. So ist es wohl gemeint, wenn Res an einen Pin des 
Mikrocontrollers angeschlossen sein soll.

"Durch die Verbindung von Reset am RFM über einen Kondensator zu
Ground liegt an diesem Eingang kontinuierlich ein LOW-Signal."

Nein. Wirklich? Was ist, wenn er geladen bleibt? Dann geht das Modul 
nicht einmal wirklich aus. Du müßtest gezielt für die Entladung aller 
beteiligten Kondensatoren sorgen.

Im Prinzip kannst Du alle Varianten ausprobieren und im zweiten 
Durchlauf optimieren, falls etwas seltsames passieren sollte.


Und vergesst nicht die schlechte Bewertung. Ich möchte dieses Mal 
mindestens -2 sehen!

mfG

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Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Christian S. schrieb:
> Und vergesst nicht die schlechte Bewertung.

Die -1 war von mir. Denn du beginnst deinen Beitrag mit

Christian S. schrieb:
> Deine Schaltung zerstört das RFM.

Dann kommt ein ellenlanger Erguss und dann bemerkst du, das der Tiny 
doch mit 3,3V betrieben wird. Du lässt den Text aber einfach stehen und 
korrigierst ihn nicht.

Autor: Maximilian S. (ms95)
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Vielen Dank lieber Christian für die Erfahrungsberichte! Sowas hilft mir 
ungemein weiter. Habe den aktualisierten Plan jetzt nochmal im Anhang.

Mein Problem ist es leider, dass während der Projektdauer keine 2. 
Iteration für das Platinendesign vorgesehen ist. Deswegen freue mich 
auch sehr über alle Anmerkungen, die mir helfen Fehler im Vorfeld zu 
vermeiden. Ich darf die Platine mehrfach produzieren lassen, was es 
einfacher macht, wenn beispielsweise das Modul kaputt geht. Allerdings 
können keine Platinenkorrekturen mehr durchgeführt werden.

Glaubt ihr denn, dass der Plan so realisierbar ist? Dann würde ich mich 
jetzt am Wochenende nämlich an das Platinenlayout wagen.

Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende!

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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C1 ist zu groß. Der Tipp mit dem LC Filter in der Versorgung des RFM war 
ernst gemeint. 9V Spannungsteiler ist immer noch sehr niederohmig.
Kleiner C am Schleifer des Potis (2n2 - 22n) gegen Masse stabilisiert 
ADC Werte.

Autor: Maximilian S. (ms95)
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1) Wie groß würdest du denn C1 machen? 10nf?
2) Auf welche Werte würdet du denn die Widerstände des Spannungsteilers 
verändern?
3)Also einfach dann von der Leitung zwischen Schleifer und Pin 12 den 
kleinen Widerstand rein?
4) Dieser LC-Filter am Eingang, wie wird dieser realisiert? welche Werte 
nimmt man da typischerweise für L und C?

Autor: Heinz (Gast)
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Bei Atmel Prozessoren kann man den ISP Programmer benutzen
während SPI devices verbunden sind. Es gibt dazu auch ein offizielles 
Datenblatt, in dem genau dieser Aspekt erklärt wird - finde ich aber 
gerade nicht. Nach diesem Datenblatt habe ich mich gerichtet und es 
funktioniert so:

Der ISP wird direkt an den uC angechlossen und es gibt einen 330 Ohm 
Abzweig für Miso Mosi CLK, an dem alle SPI devices angeschlossen werden.

Wenn der uC einen ISP Programmer erkennt, schaltet er die Ausgänge auf 
High-Z. Die Reset Beschaltung der SPI devices muss so sein, dass sie in 
den Reset gehen, wenn die uC Pins High-Z sind. Lt. SPI Spec müssen 
devices bzgl. MISO MOSI CLK im Reset-Zustand ebenfalls auf High-Z gehen. 
Somit können sie angeschlossen bleiben.

Anbei ein link zu einer von meinen Schaltungen, in denen das umgesetzt 
ist und auch funktioniert:
https://github.com/tinytronix/homeautomation/blob/master/Hardware/LoraGateway/Schematic.pdf

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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" Die Reset Beschaltung der SPI devices muss so sein, dass sie in den 
Reset gehen, wenn die uC Pins High-Z sind."

Dies meinte ich als ich von der Steuerung des RST-Pins durch einen 
PNP-Transistor sprach. Es sollte aber die einfachst mögliche Variante 
sein.

MfG

Autor: Heinz (Gast)
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Heinz schrieb:
> Die Reset Beschaltung der SPI devices muss so sein, dass sie in
> den Reset gehen, wenn die uC Pins High-Z sind.

Du musst also für deinen Fall einen 10k Pullup nach Vcc einbauen, wenn
ich das RFM Datenblatt richtig gelesen habe.

Autor: Heinz (Gast)
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Christian S. schrieb:
> Dies meinte ich als ich von der Steuerung des RST-Pins durch einen
> PNP-Transistor sprach.

Ja hatte ich gelesen aber nicht ganz verstanden, wie du das meintest.
Kann bei entspr. Beschaltung bestimmt auch funktionieren, da habe ich 
aber keine Erfahrungswerte. Ich schließe die RST Leitungen der 
Peripherien immer direkt an den uC an.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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RST Pin1 des RFM69 ist high-aktiv, siehe Bild weiter oben.

Aber welche Transistorschaltung das macht, sollte er selbst heraus 
finden, sonst langweilt er sich doch.

MfG

Autor: Wolfgang (Gast)
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Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Maximilian S. schrieb:
> 1) Wie groß würdest du denn C1 machen? 10nf?

Die Frage ist, ob du den überhaupt brauchst. Wenn du RST vom MC 
generieren lässt, ist wieder nur ein kleiner Widerstand als HF Blocker 
sinnvoll.

> 2) Auf welche Werte würdet du denn die Widerstände des Spannungsteilers
> verändern?

Alles nochmal Faktor 10 mehr. Der Eingang des ADC ist sehr hochohmig 
(etwa 100 MOhm) und der C speichert genug, um den internen S&H 
Kondensator zu laden.

> 3)Also einfach dann von der Leitung zwischen Schleifer und Pin 12 den
> kleinen Widerstand rein?

Nö. Ich sprach von einem kleinen C vom Schleifer des Potis nach Masse. 
Glättet das Poti ein wenig und sorgt vor allem wieder für die Ladung des 
o.a. S&H Kondensators.

> 4) Dieser LC-Filter am Eingang, wie wird dieser realisiert? welche Werte
> nimmt man da typischerweise für L und C?
Erst eine HF-Drossel (z.B. 10µH-100µH) und dann ein C nach Masse (z.B. 
10nF-100nF)

Autor: Maximilian S. (ms95)
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Hey zusammen,

Ich bin jetzt soweit mit dem Schaltplan fertig und habe auch das 
Platinelayout realisiert. Poste das nachher mal.

Aber eine theoretische Frage habe ich noch:
Es wurde ja 330 Ohm Widerstände auf den SPI Leitungen zur ISP 
Schnittstelle vorgeschlagen, wozu dienen diese genau? Sind das einfache 
Dämpfungswiderstände und werden diese wirklich benötigt ?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Maximilian S. schrieb:
> Es wurde ja 330 Ohm Widerstände auf den SPI Leitungen zur ISP
> Schnittstelle vorgeschlagen, wozu dienen diese genau?

Wenn ich Heinz' Beitrag richtig verstanden habe, ist es genau umgekehrt. 
ISP Anschlüsse direkt an den MC und die SPI Devices über 330 Ohm:

Heinz schrieb:
> Nach diesem Datenblatt habe ich mich gerichtet und es
> funktioniert so:
>
> Der ISP wird direkt an den uC angechlossen und es gibt einen 330 Ohm
> Abzweig für Miso Mosi CLK, an dem alle SPI devices angeschlossen werden.
>
> Wenn der uC einen ISP Programmer erkennt, schaltet er die Ausgänge auf
> High-Z. Die Reset Beschaltung der SPI devices muss so sein, dass sie in
> den Reset gehen, wenn die uC Pins High-Z sind. Lt. SPI Spec müssen
> devices bzgl. MISO MOSI CLK im Reset-Zustand ebenfalls auf High-Z gehen.
> Somit können sie angeschlossen bleiben.

Ich weiss allerdings im Moment nicht, ob der RFM69 sich wirklich daran 
hält - also ob alle Pins in Tristate gehen, wenn sein Resetsignal 
aktiviert ist.
Tut er das und du generierst sein Reset vom MC, musst du nur noch mit 
einen Pullup dafür sorgen, des er ins Reset geht, wenn der MC auch im 
Reset hängt.
Denn im Reset Modus wird der Tiny ja programmiert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Maximilian S. (ms95)
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Christian S. schrieb:
> Zum Programmierstecker habe ich immer 330 Ohm eingebaut, zum Reset 120
> Ohm. An die CS- Leitung gehört noch 33kOhm zu +3,3V.



Das hörte für mich eher so an, als ob ich die Widerstände zwischen ISP 
und MC packen sollte. Wie aus meinem bereits geposteten Schaltplan 
hervorgeht, habe ich ja auch noch 20 ohm Widerstände zwischen RFM und 
MC...
Die generelle Frage ist ja, ob die Widerstände sich negativ auswirken 
können oder es kein Problem ist, sie mit einzubauen.
Deswegen hatte ich auch nach der Theorie und dem Sinn dahinter gefragt 
:D

Das RFM Modul kann ich komplett hardwaretechnisch vom MC und vom ISP 
trennen, also sollte das auch kein Problem darstellen

Autor: Maximilian S. (ms95)
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Hier sind auch nochmal die aktuellen Versionen.
Auch der LC Filter vor dem RFM ist eingeplant. Diesen werde ich über den 
Jumperanschluss verbinden.

Wie findet ihr sonst das Ergebnis ? Gibt es etwas zu kritisieren? 
Besonders im Hinblick auf die Widerstände auf den SPI-Leitungen.

Autor: John B. (Gast)
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@Maximilian S
Hast du deine Schaltung auch schon auf einem Steckbrett oder 
Lochraster-platine aufgebaut?

Direkt eine Platine realisieren, ohne einen lauffähigen Prototypen, 
würde ich nicht empfehlen.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Maximilian S. schrieb:
> Das RFM Modul kann ich komplett hardwaretechnisch vom MC und vom ISP
> trennen, also sollte das auch kein Problem darstellen

Dann kannst du dir die Widerstände in den Leitungen zum ISP Anschluss 
sowieso komplett sparen. Sie sollen ja bei evtl. Konflikten den ISP 
Programmer schützen. Aber Konflikte gibt es nicht, wenn der RFM komplett 
abgehängt ist.

Autor: Maximilian S. (ms95)
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John B. schrieb:
> Hast du deine Schaltung auch schon auf einem Steckbrett oder
> Lochraster-platine aufgebaut?
>
> Direkt eine Platine realisieren, ohne einen lauffähigen Prototypen,
> würde ich nicht empfehlen

Das ist das Problem. Meine Projektaufgabe ist es, direkt diese Platine 
zu designen und das heißt ne wirkliche Möglichkeit etwas auszuprobieren 
ist da nicht....

Autor: John B. (Gast)
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Maximilian S. schrieb:
> Das ist das Problem. Meine Projektaufgabe ist es, direkt diese Platine
> zu designen und das heißt ne wirkliche Möglichkeit etwas auszuprobieren
> ist da nicht....

Wenn du die nötigen Komponenten zur Hand hast, kannst du parallel zum 
PCB-Design einen Testaufbau auf dem Steckbrett machen.

Eine Leiterplatte zu entwickeln ohne einen funktionsfähigen Prototypen 
ist nicht wirklich praxisgerecht.
Komische Projektvorgabe ;-)
Soll das Projekt dann auch in der Praxis funktionieren?

Wenn das Layout fertig ist, kannst du dieses auf Papier ausdrucken und 
die Bauteile zum Test plazieren. So sieht man schnell wo es 
Platzprobleme gibt. R9 beispielsweise ist sehr nah am SPI_Prog.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Er will es ohne Versuchsschaltung im Vorfeld gleich perfekt machen.

MfG

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo Maximilian,

was für meinen Geschmack an der ganzen Angelegenheit fehlt, ist eine 
Ausgabeeinheit, damit man sieht, was überhaupt passiert. Für mich müßte 
ein LCD angeschlossen sein oder wenigstens eine UART-Ausgabe möglich 
sein. Dann könnte man auch den Inhalt des Fifos sichtbar machen, der 
anzeigt, was übertragen wurde.

In Deiner Vorgabe soll anscheinend nur eine LED blinzeln. Empfangsseitig 
könnte sie nur vom "RSSI-Flag" oder vom "SyncAdressMatch-Flag" gesteuert 
sein. Das "payloadready" oder "crcok" bräuchte man dann gar nicht mehr 
auswerten.

Auch zur Zeit der Programmentwicklung wäre man völlig blind. Es müßten 
gleich zwei passend vorgefertigte Programme zur Verfügung stehen.

Bei meinen Funkmodulexperimenten habe ich feste Texte abwechselnd 
übertragen, so daß auf dem Empfangs-Display ein Wechsel erkennbar ist. 
Dann sieht man auch, ob verschlüsselte Daten korrekt ankommen oder ob 
die Spielereien mit den Paketlängen passen.

MfG

: Bearbeitet durch User
Autor: Sascha W. (sascha-w)
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Matthias S. schrieb:
> Maximilian S. schrieb:
>> Das RFM Modul kann ich komplett hardwaretechnisch vom MC und vom ISP
>> trennen, also sollte das auch kein Problem darstellen
>
> Dann kannst du dir die Widerstände in den Leitungen zum ISP Anschluss
> sowieso komplett sparen. Sie sollen ja bei evtl. Konflikten den ISP
> Programmer schützen. Aber Konflikte gibt es nicht, wenn der RFM komplett
> abgehängt ist.

Und auch die Steckbrücken kann man sich sparen da das RFM mit dem Pullup 
an CS beim Programmieren inaktiv ist. Umgekehrt schalten die 
ISP-Programmer ihre Pins hochohmig wenn nichts zu tun ist.

Sascha

Autor: Maximilian S. (ms95)
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> was für meinen Geschmack an der ganzen Angelegenheit fehlt, ist eine
> Ausgabeeinheit, damit man sieht, was überhaupt passiert. Für mich müßte
> ein LCD angeschlossen sein oder wenigstens eine UART-Ausgabe möglich
> sein. Dann könnte man auch den Inhalt des Fifos sichtbar machen, der
> anzeigt, was übertragen wurde.

> Auch zur Zeit der Programmentwicklung wäre man völlig blind. Es müßten
> gleich zwei passend vorgefertigte Programme zur Verfügung stehen.
> Bei meinen Funkmodulexperimenten habe ich feste Texte abwechselnd
> übertragen, so daß auf dem Empfangs-Display ein Wechsel erkennbar ist.
> Dann sieht man auch, ob verschlüsselte Daten korrekt ankommen oder ob
> die Spielereien mit den Paketlängen passen.

Vielen Dank für diesen Tipp. Blind zu Programmieren ist glaube ich auch 
echt keine schöne Angelegenheit. Das ganze muss bis Montag fertig sein. 
Würdest du mir eventuell irgendwie ne Skizze machen oder beschreiben wie 
du das ganze realisieren würdest? (Anschlüsse, Bauteile etc.) Ich wäre 
dir echt dankbar, da du ja anscheinend wahnsinnig viel Erfahrung hast!

Autor: Maximilian S. (ms95)
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> Und auch die Steckbrücken kann man sich sparen da das RFM mit dem Pullup
> an CS beim Programmieren inaktiv ist. Umgekehrt schalten die
> ISP-Programmer ihre Pins hochohmig wenn nichts zu tun ist.
>
> Sascha

Nützlicher Tipp! Hast du ne Quelle wo das mit dem hochohmig Schalten 
erklärt und beschrieben ist?

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