Moin!
Ich habe beim Recherchieren zum Thema drahtlose Energieübertragung ein
aktuelles PDF der Firma Raytheon gefunden (siehe Anhang).
Dort werden mit Millimeterwellen Leistungen bis zu 100kW mit
verhältnissmäßig kleinen Sender- und Empfängermodulen realisiert.
Bisher war ich der Ansicht, dass größere Leistungen nur mit riesigen
Antennen stabil auf weitere Entfernung übertragbar sind, doch in diesem
PDF ist die Rede von gerade einmal 1m großen Antennen.
Für meine Anwendung müsste ich "nur" 500W zielgerichtet über ca. 500m
(freie Luftlinie) übertragen bei möglichst kleinen Antennengrößen.
Ich habe bisher leider nichts in der Richtung gefunden, auch wenn ich
mit Sicherheit nicht der Erste bin, der auf die Idee kommt so ein System
im kleinen Rahmen auszutüfteln.
Was sagen die Experten hier?
Ist sowas überhaupt als Friemler ohne Dr. Titel machbar?
MfG
Ich würde einfach das Raytheon System nehmen und mit
Dimmer/Phasenanschnittsteuerung die Leistung runtersetzen.
Aber bei so einer Technik musst du aufpassen, dass es keine Menschen und
Tiere verstrahlt. Bei solchen Leistungen ist man ja gleich voll
verstrahlt.
Noob schrieb:> Für meine Anwendung müsste ich "nur" 500W zielgerichtet über ca. 500m> (freie Luftlinie) übertragen bei möglichst kleinen Antennengrößen.
Als Noob? Soso.
Was ist denn deine Anwendung? In welcher Größenordnung soll die Antenne
sein? 1cm? 10cm? 1m?
Warum keine lokale Versorgung über Akkus/Solarzellen etc.?
Die Antennen sollten sich in der Größenordnung von 1m befinden.
Die Amis scheinen da übrigens recht schmerzfrei zu sein:
https://www.youtube.com/watch?v=hpCqsN5zbwk
Die ballern wie gesagt 100kW raus mit ihrem Gerät.
Sender und Empfänger scheinen ja vom Grundaufbau nichts besonderes zu
sein, soweit ich das beurteilen kann.
Die Frage ist wie man das Ganze sicher nachbaut ohne ungewollte
Oberwellen und wie die Antennen genau auszusehen haben.
Bernadette schrieb:> Ist so nicht möglich.
Mit welcher Begründung?
Die Kollateralschäden in Form gebratener Vögel gibt es heute schon bei
Solarkraftwerken mit Bündelung durch Spiegel.
Auf 92 GHz steht irgendwo im Text als Beispiel über 1 km mit 2m-Schüssel
gesendet hat der Strahl erst 5m Durchmesser, da kommt schon ein
brauchbarer Wirkungsgrad zustande. Aber auf der Frequenz viele kW zu
erzeugen ist nicht ganz billig und hat auch nochmal Verluste.
Noob schrieb:> Dort werden mit Millimeterwellen Leistungen bis zu 100kW mit> verhältnissmäßig kleinen Sender- und Empfängermodulen realisiert.> Bisher war ich der Ansicht, dass größere Leistungen nur mit riesigen> Antennen stabil auf weitere Entfernung übertragbar sind, doch in diesem> PDF ist die Rede von gerade einmal 1m großen Antennen.
Was hat die Antennengröße mit der Leistung zu tun?
Für den Antennengewinn, d.h. das Maß, wie gut die abgestrahlte Leistung
auf einen kleinen Raumwinkel gebündelt werden kann, kommt es auf das
Verhältnis der Antennenabmessungen zur Wellenlänge an. Für gleiche
Bündelung reicht daher bei kleiner Wellenlänge eine kleinere
Antennenschüssel.
Christoph db1uq K. schrieb:> Aber auf der Frequenz viele kW zu> erzeugen ist nicht ganz billig und hat auch nochmal Verluste.
Es geht ja "nur" um 0,5kW und das Ganze müsste lediglich billiger als
eine ~1kWp PV Anlage sein.
Zur Übertragung ist eine Bündelung der Energie = Wellen erforderlich.
Dies geschieht durch Multidipole bei sehr kleiner Wellenlänge oder durch
Parabolspiegel.
Bei einer Abstrahlfläche von z.B. 1qm und einem Öffnungswinkel nach der
Bündelung von 10° wächst die bestrahlte Fläche um ca. 40% pro
Entfernungsmeter.
Nach 100m sind dies knapp 40qm. Diese Fläche müsste durch eine Antenne
abgedeckt werden.
Bedenkt man noch Wirkungsgrade so wird schnell klar, dass am Ende nicht
viel raus kommt.
Im Video wird der Wärmeeffekt gezeigt.
Auch das läßt sich abschätzen.
Das Wärmeempfinden setzt eine Leistungseinstrahlung von z.B. 1000Watt
voraus. Dies ist die Leistung aus einem handelsüblichen Wärmestrahler.
Diese Leistung soll den Körper auf einer Fläche von z.B. 0,5qm treffen.
Übertragen auf die o.g. 40qm muss eine Leistung von 80kW abgestrahlt
werden.
Wirkungsgrade wurden dabei noch nicht berücksichtigt und führen zu einer
weit höheren Primärleistung.
Noob schrieb:> Es geht ja "nur" um 0,5kW und das Ganze müsste lediglich billiger als> eine ~1kWp PV Anlage sein.
Komm lass doch mal die Katze aus dem Sack, wofür brauchst du denn dieses
Stück Hi-Tech?
Ich tippe mal: Kühlschrank fürs Bier, Fernseher für Fussball und noch
2-3 USB Lader für Smartphone & Co.
"Für meine Anwendung müsste ich "nur" 500W zielgerichtet über ca. 500m
(freie Luftlinie) übertragen bei möglichst kleinen Antennengrößen."
Hallo,
hast Du für dieses Vorhaben den passenden Waffenschein?
mfG
Udo S. schrieb:> Ich tippe mal: Kühlschrank fürs Bier, Fernseher für Fussball und noch> 2-3 USB Lader für Smartphone & Co.
Ja so ungefähr. Kleine Waldhütte...
Generator kommt wegen Lautstärke nicht in Frage, Kabelverlegung sowieso
nicht und ich habe auch keine Lust immer mehrere LKW Batterien
mitzuschleppen.
Zum Sicherheitsaspekt: Es besteht wie gesagt komplett freie Sicht zum
geplanten Standort und die einzigen Lebewesen die in den Strahl geraten
könnten wären Vögel für einen Bruchteil einer Sekunde. Wobei ja selbst
100kW auf einen Menschen konzentriert nicht besonders gefährlich zu sein
scheint.
" Wobei ja selbst
100kW auf einen Menschen konzentriert nicht besonders gefährlich zu sein
scheint."
Menschen sind Massenware, also spielen ein paar Verluste keinerlei
Rolle.
sollte es irgendwann mal funktionieren sehe ich mir die Anlage aber
geerne einmal an...
mfG
Noob schrieb:> Udo S. schrieb:>> Ich tippe mal: Kühlschrank fürs Bier, Fernseher für Fussball und noch>> 2-3 USB Lader für Smartphone & Co.>> Ja so ungefähr. Kleine Waldhütte...
Dann nimm die Solaranlage + Pufferakku und gut.
Oder eine GANZ abgefahrene Idee! Vergiss die Elektrik in der Waldhütte
und geniese die Natur pur! Du wohnst dort ja nicht tagelang.
Kauf Dir eine ethanol Brennstoffzelle und lass damit im Dauerbetrieb
einen dicken Solarakku aufladen. Machen die Edelcamper und die
Bundeswehr auch so. Dauerstrichleistung so 20 bis 100W.
Die Energieübertragung per Mikrowelle ....Damit kann man es bestimmt
gebratene Tauben oder Krähen regnen lassen. Was ein gefährlicher
Wahnsinn.
Noob schrieb:> Ist sowas überhaupt als Friemler ohne Dr. Titel machbar?
Geht schon, Magnetron, Parabolspiegel und passenden Empfänger.
Aber das Zeug ist so gefährlich, daß man nur hoffen kan, daß für dich
irgendein Verbot greift.
Noob schrieb:> Dort werden mit Millimeterwellen Leistungen bis zu 100kW mit> verhältnissmäßig kleinen Sender- und Empfängermodulen realisiert.> Bisher war ich der Ansicht, dass größere Leistungen nur mit riesigen> Antennen stabil auf weitere Entfernung übertragbar sind, doch in diesem> PDF ist die Rede von gerade einmal 1m großen Antennen.
Bei Millimeterwellen muss die Antennengrösse auch im Millimeterbereich
liegen. Aber Du meinst vermutlich den zusätzlich benutzten Prabolspiegel
zum Bündeln.
Das bekommst Du niemals genehmigt, wo willst Du das installieren? Du
bekommst doch schon Ärger wenn Dein Balkongeländer 2cm zu tief ist oder
die Dachziegel die falsche Farbe haben, glaubst Du die lassen Dich eine
kriegstaugliche tödliche Energiewaffe irgendwo im Freien aufstellen mit
der man Flugzeuge vom Himmel holen könnte? Und von der Frequenznutzung
haben wir noch gar nicht geredet!
HauDenLukas schrieb:> Das geht immer noch nicht besser?
Erinnert mich extrem an die Bedienungsanleitung vom Gedachtnistelephon
mit dem freigestellten Singweisengriffer
Nachzulesen z.B. in der Hackerbibel Teil 1 vom CCC aus dem Jahr 1985.
(Seite 95)
Das Problem ist eigendlich nur die Empfangsantenne. Die Hüttenfläche ist
vermutlich zu klein, und dort eine Radioteleskop ähnliche Konstruktion
würde zu teuer und irgendwie doof aussehen;-). Den Vogel würde es nur
nicht bekommen auf der Sendeantenne zu sitzen. Beim Durchfliegen reicht
die Energie nicht spürbaren Schaden anzurichten.
Bei den Leistungen bleicht es dir die Augenlinse. Das passiert durch
Denaturieren der Eiweisse im Auge und kann nicht mehr behoben werden.
Eine ganz üble Angelegenheit.
Nimm lieber eine Kanone, die geladene Akkus verschiesst und eine zweite
Kanone, welche die entladenen Akkus wieder zurueck schiesst. Auf diese
weise laesst sich eine Energiebruecke etablieren deren Pulsleistung dem
Quotient aus Kapazitaet und Flugdauer multipliziert mit der
Klemmenspannung ist.
Nippes schrieb:> Nimm lieber eine Kanone, die geladene Akkus verschiesst und eine zweite> Kanone, welche die entladenen Akkus wieder zurueck schiesst.
Oder eben doch zum Spaten greifen oder ein Solarpanel auf das Dach
nageln.
Noob schrieb:> Die ballern wie gesagt 100kW raus mit ihrem Gerät.>> Sender und Empfänger scheinen ja vom Grundaufbau nichts besonderes zu> sein, soweit ich das beurteilen kann.
Hast Du auch nur ansatzweise eine Ahnung, was solch ein Gerät kostet?
Glaubst Du wirklich, dass sich hunderte Offiziere und Industrievertreter
zu solch einer Vorführung versammeln würden, wenn das jeder Bastler für
'nen kleinen Dollar/Euro zusammenscharauben könnte? Und selbst wenn der
Preis nur linear und nicht etwa degressiv mit der Leistung steigen
sollte, wäre es für Deine Anwendung vermutlich immer noch billiger, eine
"kleine" Parteispende für die Baugenehmigung zu leisten und anschließend
eine von Prinzessinnen handgeklöppelte Stromleitung aus massiven
Goldlitzen verlegen zu lassen. Solche Mikrowellenleistungsübertragungen
macht man nicht, weil sie besonders preisgünstig in der Anschaffung
sind, sondern weil es für die exotischen Anwendungen keine anderen
Möglichkeiten gibt.
Und vermutlich willst Du auf der Empfängerseite 400 W elektrische
Leistung bei Gleichspannung oder 230 V Netzspannung entnehmen können.
Die in dem Pamphlet von Raytheon angegebenen Wirkungsgrade beziehen sich
nicht auf die gesamte Übertragungsstrecke von der eingespeisten
Netzspannung bis zur Steckdose auf der Empfängerseite, sondern nur auf
die jeweils betrachtete einzelne Komponente. Dementsprechend muss man
die Wirkungsgrade miteinander multiplizieren. Um in Deiner Bude 400 W
entnehmen zu können, benötigst Du locker 10-100 kW elektrische
Anschlussleistung auf der Eingangsseite.
Die von Raytheon gezeigten mobilen Mikrowellensender sind mit Sicherheit
auch nicht auf 100 kW Dauerleistung ausgelegt, sondern können diese
Leistung auch nur für ein paar Sekunden abgeben, ohne dabei zu
überhitzen. Radargeräte gibt es schließlich auch mit vielen Megawatt
Spitzenleistung, aber mit der Dauerleistung bekommt man auch gerade
einmal sein Frühstückei gegart. Wenn Du gemütlich in Deiner Hütte
Fernsehen und nebenher einen Kaffee kochen willst, pfeift der Sender auf
dem letzten Loch, und der Energieversorger muss ein paar Schippen Kohle
oder Atom im nächsten Kraftwerk nachlegen.
Vor etlichen Jahren gab es auch Überlegungen, im erdnahen Orbit riesige
Solarpanels zu platzieren und die damit generierte Energie per
Mikrowelle auf die Erde zu schicken. Auch unter Sicherheitsaspekten wäre
das sogar recht einfach handhabbar gewesen, weil sich solch ein Sender
bei einer Fehlausrichtung sehr schnell ausschalten ließe. Aber die
Kosten rechtfertigen niemals den Aufwand einer Lösung mit solch
schlechtem Wirkungsgrad.
Noob schrieb:> Christoph db1uq K. schrieb:>> Aber auf der Frequenz viele kW zu>> erzeugen ist nicht ganz billig und hat auch nochmal Verluste.>> Es geht ja "nur" um 0,5kW und das Ganze müsste lediglich billiger als> eine ~1kWp PV Anlage sein.
Um es mal deutlich zu sagen:
Wenn du es tatsächlich schaffen solltest eine Anlage zu bauen die mit 1m
großen Spiegel über Mikrowelle eine Dauerleistung von 0,5kW über 500m
überträgt und diese dann noch weniger kostet als eine 1MWp PV Anlage,
DANN steht dir eine goldene Zukunft bevor. Die Firmen werden sich um
dich reissen!
(Und ja - ich meine tatsächlich 1 MEGAWATT und ja - das ganze gilt inkl.
erlaubter Verwendung von Surplus-Teilen... Bei Neuteilen wäre der
Vergleichpreis einer einer 1MWp Anlage ja viel zu offensichtlicht nur
ein winziger Bruchteil...)
Das ganze mit Laser zu machen wäre wohl einiges billiger...
(Aber ebenso hirnrissig für diese Anwendung)
Noob schrieb:> Zum Sicherheitsaspekt: Es besteht wie gesagt komplett freie Sicht zum> geplanten Standort und die einzigen Lebewesen die in den Strahl geraten> könnten wären Vögel für einen Bruchteil einer Sekunde. Wobei ja selbst> 100kW auf einen Menschen konzentriert nicht besonders gefährlich zu sein> scheint.
Da verwechselst du aber etwas...
Die 100kW sind mit Sicherheit die Angaben für die PULSLEISTUNG.
Aber niemals für die effektive Dauerleistung. Erkennbar schon daran das
die Menschen nicht sofort in Flammen aufgehen. Du willst aber 0,5kW
DAUERLEISTUNG übertragen.
(Ich kann mir gut vorstellen das die effektive Dauerleistung -Also die
Pulsleistung rechnerisch über die ganze Zeit verteilt- der Anlagen sogar
noch unter deinen 500Watt liegt...)
Ausserdem handelt es sich um ein System für fast 100GHz. Diese sehr sehr
hohe Frequenz bietet den Vorteil das die Eindringtiefe ins Menschliche
Gewebe extremst gering ist. Schon nach den ersten paar Zellschichten ist
alle Leistung in Wärme umgesetzt. Das ist ein gewaltiger
Sicherheitsvorteil
SElbst wenn man jetzt deutlich größere Spiegel als 1m in Erwägung zieht
und bereit ist aus wirtschaftlicher Sicht absolut verrückte Summen für
sein Hobbyprojekt zu investieren (Irgendwo zwischen Gegenwert eines
gehobenen Mittelklassewagens und einer Eigentumswohnung) wäre die
einzige im Budget liegende Option die eine hauchdünne Chance auf Erfolg
hätte die der Nutzung von Mikrowellenmagnetrons (natürlich mehrere) als
HF Quelle.
(Es gibt zwar auch bezahlbar Radar-Röhren mit Leistungen satt im
Kilowatt Bereich. Aber das ist halt wieder Pulsleistung. Ein solches für
Pulsbetrieb ausgelegte Radar-Magnetron darf im Dauerbetrieb nur mit
einem Bruchteil der Leistung belastet werden. Wenn es denn überhaupt
Dauerbetrieb langfristig verträgt)
Also 2,45 GHZ... Damit du am Ende 500 Watt herausbekommst dürfte selbst
bei einem 5m Spiegel auf beiden Seiten - gerade bei einem
Selbstbauprojekt - eine Senderausgangsleistung von 5kW, vielleicht 10kW
-Dauerstrich!- nötig sein.
2,45 Ghz hat aber eine wesentlich höhere Eindringtiefe. Dies dringt, wie
man in der heimischen Mikrowelle gut sehen kann, tief genug ein um
schwerste innere Verbrennungen zu verursachen. Von dem Einfluss auf die
Augen ganz zu schweigen. 5kW TX Ausgangsleistung an einen 5 Meter
Spiegel... Das ist wirklich Lebensgefährlich für alles was in den Weg
kommt. Und wenn dann mal ein Stück Metall (Alufolie,
Schokoladenverpackung o.ä.) dort herumfliegt wird es ganz schnell
gefährlich für alles was auch nur Sichtweite ist...
Aber egal, ist eh alles nur Theorie. Da brauchen wir uns wohl keine
Sorgen machen das dieses Projekt vom TE auch nur mit einem einzigen Watt
auf Sendung geht...
Gruß
Carsten
Noob schrieb:> Christoph db1uq K. schrieb:>> Aber auf der Frequenz viele kW zu>> erzeugen ist nicht ganz billig und hat auch nochmal Verluste.>> Es geht ja "nur" um 0,5kW und das Ganze müsste lediglich billiger als> eine ~1kWp PV Anlage sein.
Das wir schwierig. PV-Anlagen sind inzwischen richtig billig und die
dazugehörige Elektronik gibt es von der Stange, in der Summe vermutlich
für einen noch dreistelligen Betrag.
Also der Laser scheint mir als Nichtfachmann (theoretisch) die beste
Möglichkeit zu sein:
beste Richtwirkung im Gegensatz zu herkömmlichen Antennen
punktgenaue "Landung"
wenig "Kollisionen" mit durchfliegenden "Störern"
allerdings hast du bei Schlechtwetter ein Problem...
Energie wird direkt direkt in Wärme umgesetzt
OK, er arbeitet im Sub-mm-Bereich...
Michael M. schrieb:> Also der Laser scheint mir als Nichtfachmann (theoretisch) die beste> Möglichkeit zu sein:
Aha, ein Laser der Klasse 4 soll außerhalb einer geeignet geschützten
Umgebung irgendwo in der Öffentlichkeit betrieben werden?
Die einzig sinnvollen Varianten wurden angegeben:
Falk B. schrieb:> Dann nimm die Solaranlage + Pufferakku und gut.>> Oder eine GANZ abgefahrene Idee! Vergiss die Elektrik in der Waldhütte> und geniese die Natur pur! Du wohnst dort ja nicht tagelang.
und/oder
BastelIng schrieb:> Kauf Dir eine ethanol Brennstoffzelle und lass damit im Dauerbetrieb> einen dicken Solarakku aufladen. Machen die Edelcamper und die> Bundeswehr auch so. Dauerstrichleistung so 20 bis 100W.
Ich habe noch einen 3. Vorschlag:
Kaufe ein gutes Honda Aggregat, das ist schon leise und wenn du das
nochmal in eine große gedämmte Kiste einhaust hört man praktisch gar nix
mehr.
Wobei mich ein leises Stromaggregat im Wald weniger stören würde als das
Gegröle besoffener Fussballfans ;).
Ich weiss aber nicht wie das die Vögel, Eichhörnchen Rehe und
Wildschweine sehen.
Udo S. schrieb:> Ich weiss aber nicht wie das die Vögel, Eichhörnchen Rehe und> Wildschweine sehen.
Dafuer ist doch der Strahl zustaendig. Halt als Nebenwirkung haelt er
solch Getier weg.
Noob schrieb:> "nur" 500W zielgerichtet
Gibt garantiert Krebs und andere ungesunde Nebenwirkungen. Suche nach
"Radarsoldaten" Es war nicht NUR die Röntgenstrahlung! Es betraf auch
Antennentechniker.
Noob schrieb:> Ok, ihr habt mich überzeugt :D>
Och, schade um das interessante Thema. Man hätte doch durch Mutationen
und wohldosierte Genmanipulation resistente und im Dunkeln leuchtende
Lebensformen erhalten können, denen so eine Mikrowelle höchstens das
Fell föhnt...
mfG
Welt der alten Radiofreunde? Nach Arbeiten auf einem Sendergelände
wollte ich zum Feierabend dort eine 36W-Leuchtstofflampe am Schalter
ausschalten. Sie leuchtete trotzdem weiter durch HF.
500m 1,5mm^2 Cu haben ca. 12 Ohm. Das geht ja sogar bei 230V noch
sinnvoll bis so 1kW. Sonst 2 Trafos und mit 750V die Nennspannung des
Kabels voll ausnutzen, dann geht noch mehr.
Kostet ca. 250 Eur fürs Kabel, mit Alu gings noch billiger.
Aber ok, ist ja n Trollthread hier, Meddl Loide!
Carl D. schrieb:> 600THz
ca 10% Wirkungsgrad und witterungsabhängig. :-(
Dafür aber Antennen die die Hüttenmaße nicht überschreiten. :-)
Gibts etwas mit besserem Wirkungsgrad?
A. H. schrieb:> Carl D. schrieb:>> 600THz>> ca 10% Wirkungsgrad und witterungsabhängig. :-(
Stand doch da: kein CW Betrieb
Moderne Antennen eher 20%.
Sender mit eigener Energieversorgung.
Ohne Waffenausfuhrgenehmigung zu erwerben.
Andreas S. schrieb:>> Also der Laser scheint mir als Nichtfachmann (theoretisch) die beste>> Möglichkeit zu sein:>> Aha, ein Laser der Klasse 4 soll außerhalb einer geeignet geschützten> Umgebung irgendwo in der Öffentlichkeit betrieben werden?
Ich habe das nicht als Empfehlung zur Realisaierung geschrieben; es war
nur mein erter Gedanke zur theor. "Machbarkeit", deshalb auch nicht
wirklich ernst gemeint..
>Ausserdem handelt es sich um ein System für fast 100GHz. Diese sehr sehr
hohe Frequenz bietet den Vorteil das die Eindringtiefe ins Menschliche
Gewebe extremst gering ist. Schon nach den ersten paar Zellschichten ist
alle Leistung in Wärme umgesetzt. Das ist ein gewaltiger
Sicherheitsvorteil
Ja. Genau. Die 100kW werden dann in den obersten Zellschichten
umgesetzt. Bedeutet Die Haut ist blitzschnell knusprig Braun gebraten.
Also nen Kumpel hat damals einfach Kabel 3x2,5mm² 8x100m Ring in die
Waldhütte gelegt. Das hat für Musikanlage und Kühlschrank gereicht.
Warum ist das bei dir nicht möglich? Ist definitv günstiger wie deine
geplante Anlage.
Warum nicht eine Mikrowelle dafür umbauen? Kann 1,5kW Dauerleistung und
ist günstig zu haben. Die Strahlung vom Horn über einen Parabolspiegel
bündeln, fertig ist der Sender.
Na ja, so spinnert ist das nicht. Ich habe in der geschlossenen Garage
schon auf ca. 5m eine 60 Watt Glühlampe mit einfacher Drahtschleife als
Antenne zum hellen Leuchten gebracht. Der Sender war ein etwas
geboostertes Magnetron aus einer gewöhnlichen Küchenmikrowelle mit einem
recht aufwändigen Hornstrahler als Antenne. Der Wirkungsgrad war
allerdings bescheiden: 1kW zu vielleicht 40 Watt.
Allerdings könnte man die Empfangsantenne noch verbessern😎
Thomas R. schrieb:> ... 1 kW zu vielleicht 40 Watt
Wirklich 40 W? Wie hast du die Leistung ermittelt? Gleiche Helligkeit
und Spektrum, wie mit 230 V betrieben?
Thomas R. schrieb:> Der Wirkungsgrad war> allerdings bescheiden: 1kW zu vielleicht 40 Watt.
40 W an der Lampe, aber der Rest ist in der Garage verteilt worden und
von den Wänden in Wärme umgewandelt worden. Anscheinend war die
Bündelung noch unzureichend.
mfg
Noob schrieb:> Kabelverlegung sowieso> nicht und ich habe auch keine Lust
Keine weiteren Fragen!
Weil damit entfällt jede wireless-Power-Anwendung soweiso.
Das ist wie
Troll: "ich habe keine Lust mein Bier vom Supermarkt heimzutragen".
Troll: "Gibt es keine Rakete, die mich da hinfliegen kann"
Forum: "Das ist für Privatleute unerschwinglich und unrealistisch"
Troll: "ichichich williwilliwillaber!".
Was sollst du da noch diskutieren?
Das Thema kann weg.
Oliver S. schrieb:> https://youtu.be/NztpcRdHGxk
Das ist extremer Unsinn! Zum einen scheinen (!) alle MW an
Mehrfachsteckdosen angeschlossen. Bei je 1kW Leistungsaufnahme würden
die Steckdosen/Sicherungen nur EINMAL ganz kurz funktionieren.
Zum anderen bilden sich bei einem MW Ofen im inneren stehende Wellen.
Deshalb kann es MW‘s auch nur in bestimmten Größen geben um das
notwendige Größenverhältnis der Seiten zueinander erfüllen zu können.
Noch nie gewundert warum fast alle MW‘s einen einheitlich großen Garraum
haben? Die Dinger für Gastro sind natürlich anders, aber auch da müssen
die Verhältnisse stimmen.
Deshalb tritt zwar ohne Tür auch Strahlung aus, jedoch wird die in einem
Raum ohne passendes Seitenverhältnis keine stehenden Wellen bilden
können.
Deshalb braucht es für „richtige“ Experimente immer stark bündelnde
Antennen, sonst wird das nichts.
CPU Historiker schrieb:> Aber bei so einer Technik musst du aufpassen, dass es keine Menschen und> Tiere verstrahlt. Bei solchen Leistungen ist man ja gleich voll> verstrahlt.
Bei Raytheon-Systemen würde ich mich weniger um die Strahlenbelastung
kümmern, sondern mehr um den Sprengkopf, der mit Mach 1,x durch die
Gegend fliegt.
Aus reiner Herzensgüte entwickeln die sowas nicht und die Firma ist für
menschenfreundliche Technik bekannt.
Spannendes Hightech-Zeug, ja. Aber auf der richtigen Seite der Rakete
muss man halt schon stehen.
Er kann ja schon mal mit einem Magnetron von einer Mikrowelle,
angebracht im Brennpunkt einer SAT-Schüssel, experimentieren.
Mal sehen, was er damit alles vom Himmel holt.
Hallo zusammen,
die Aussage "ist was für Esotheriker" würde ich nicht so stehen lassen
:-).
Es gibt die Longitudinalwellen und dies wird seit einiger Zeit z.B. bei
Fusionsexperimenten oder Plasmonenwellen auf Oberflächen genutzt.
Es kann sich entsprechend lohnen sich mit der Theorie von Meyl
auseinander zu setzen.
LG
UW schrieb:> Es gibt die Longitudinalwellen und dies wird seit einiger Zeit z.B. bei> Fusionsexperimenten oder Plasmonenwellen auf Oberflächen genutzt.
Innerhalb von Resonatoren bzw. im Nahfeld elektromagnetisch wirksamer
Objekte (z.B. Antennen oder Hohlleiter) können zwar erstaunliche
elektrische und magnetische Feldverteilungen auftreten, aber die
Existenz elektromagnetischer Longitudinalwellem im Fernfeld ist völliger
Unsinn.
> Es kann sich entsprechend lohnen sich mit der Theorie von Meyl> auseinander zu setzen.
Es kann durchaus sehr interessant sein, sich auch mal mit
Schwurbeltheorien auseinanderzusetzen, aber trotzdem sollte man sie
nicht ernstnehmen. Jedes der Experimente, das angeblich Meyl
Skalarwellentheorie beweisen sollte, lässt sich auch ohne Verrenkungen
anhand der Maxwellschen Elektrodynamik vollständig erklären. Meyl begeht
u.a. auch den Fehler, die longitudinale Gravitationausbreitung auf
elektromagnetische Wellen übertragen zu wollen.
Leider fallen immer wieder viele Menschen darauf herein, demjenigen zu
glauben, der seine Meinung und "Wissenschaft" besonders selbstbewusst
und ausdrucksstark verbreitet, wohingegen seriöse Wissenschaftler immer
auch auf mögliche Einschränkungen und fehlende Untersuchungen des
Gültigkeitsbereichs ihrer Theorien hinweisen. Schwurbler wiederholen
hingegen einfach ihre Behauptungen; und wenn dann ggf. weitere Quellen
zitiert werden, stellt sich meist heraus, dass es sich um geschlossene
Zirkel ohne neue Erkenntnisse handelt.
Klar gibt es Kritik an dem Ansatz und es wird dann gerne
Schrublertheorie genannt :-).
Jedoch hat Meyl recht, wenn er sagt das der Lapace-Operator aus rot rot
und grad div besteht und entsprechend der longitudinalanteil nicht
berücksichtigt wird.
Und genau dem kann man nachgehen und wird auch nachgegangen, z.b. bei
der Erklärung des Tunneleffekts etc. in der Festkörperphysik auf
Mikroebene.
CPU Historiker schrieb:> Ich würde einfach das Raytheon System nehmen und mit> Dimmer/Phasenanschnittsteuerung die Leistung runtersetzen.
Gwhahahahaha, wie geil.
Raytheon ist ein amerikanischer Rüstungskonzern, das ganze ist
militärischer Bereich.
Das kann man vergleichen mit: Ich kaufe mir bei den Amis einen F-35
Tarnkappenbomber, baue mir einen Antrieb eines E-Scooters dran und
schleppe das zum TÜV zwecks Straßenzulassung.
Es gibt genügend Angebote für neue und gebrauchte Magnetrons im X, Ka
oder S Band, auch aus/für Raytheon Geräte 😎
Nur muß man für einen effektiven Einsatz schon Kenntnisse über
Hohlleiter- und Hochspannungstechnik haben 😉