Ich möchte einen Brückengleichrichter selber bauen, also im Prinzip
einen aus 4 Dioden. Das ist ja kein Problem.
Was mir aber wichtig wäre ist dass es einer ist der sehr sehr kleine
Ströme unter 0,1 Volt noch gleichrichtet.
Weil ich mich nicht so auskenne: Welche Dioden gibt es auf dem Markt die
so empfindlich sind bzw was sind die empfindlichsten Dioden? Genaue
Bezeichnung bitte wäre schön.
Vielen Dank schon mal für die Antowrt
Stolzmann Michael schrieb:> Welche Dioden gibt es auf dem Markt die> so empfindlich sind bzw was sind die empfindlichsten Dioden?
Nennt sich Präzisionsgleichrichter, ist keine Diode sondern eine
elektronische Schaltung und braucht eine Fremdspannungsversorgung.
Vieleicht schilderst du einfach mal dein eigentliches Problem, das du
mit dem "Brückengleichrichter" lösen willst.
Udo S. schrieb:> Vieleicht schilderst du einfach mal dein eigentliches Problem, das du> mit dem "Brückengleichrichter" lösen willst.
Naja, der Begriff sagt es ja schon: er will eine (oder mehrere)
Brücke(n) gleich richten.
Wenn es ein klassischer Brückengleichrichter werden soll, sind
"Zero-Bias_Dioden" der richtige Kandidat
z.B.: http://www.farnell.com/datasheets/57844.pdf
HSMS-2850 max. Spannungsabfall 0,15V bei 0,1mA 0,25V bei 1 mA
Immer noch mehr als die gesuchten 0,1V
Bleiben also eigentlich nur die genannten Spezialitäten "Ideale Diode"
oder Präzisionsgleichrichter.
Stolzmann Michael schrieb:> der sehr sehr kleine Ströme unter 0,1 Volt noch gleichrichtet.
Abgesehen von Strom => Ampere und Spannung => Volt stellt sich mir die
Frage:
Welches Problem willst du denn mit diesem "Supergleichrichter" lösen?
Wenn ich mal unterstelle, dass Du über Spannungen redest - und weist was
Du willst - würde ich sagen: Das geht nicht!
"Normale" Dioden arbeiten nicht unter 0,6 bis 0,7V.
Auch "Schottky" Dioden nicht unter 0,2 bis 0,3 V.
Nur elektronisch "eingespannte" Dioden können das. Schau mal unter
>>präzisionsgleichrichter<< nach.
einen kleinen 1 zu 10 Trafo vor den Brückengleichrichter geht nicht?
Leider wissen wir nicht, in welchen Leistungsklassen hier gerechnet
werden soll.
Aber es wird ja wohl wechselspannung sein.
Sebastian S. schrieb:> Schau mal unter>>>präzisionsgleichrichter<< nach.
Thema wurde kürzlich schon mal bearbeitet.
Hier LTspice-Simu v. Helmut S. (helmuts)zum einarbeiten. :-)
Beitrag "Re: Praezisionsgleichrichtung"
Der „Ideal Diode Bridge Controller“
4320.asc Schaltplan findet sich in LTspice samples.
Stolzmann Michael (Gast) schrieb:
>sind das die hier: ?>Ebay-Artikel Nr. 252970785660
Ja, bis knapp 100µA halten die typisch die max. 0,1V ein ...
Aber woher sollen wir das wissen? Du hast immer noch nichts zum
Einsatzzweck gesagt, und nix zu Strom, Spannung, Frequenz, ...
Geht' um etliche Ampere, oder nur Signalgleichrichtung ...?
Das Gegenteil vom BrueckenGleichRichter ist der BrueckenKrummHauer.
Der TO weiss vermutlich selbst nicht, welche Eckdaten er noch braucht.
Es gibt noch Materialien mit viel niedrigerer Durchlassspannung. Aber
die Sperrspannung ist sehr gering und der Sperrstrom hoch.
Es gaebe die Topologie einer steuerbaren Diode, als Element fuer einen
Wafer, custom designed produced. Als Bauteil gibt es das nicht zu
kaufen.
Jens G. schrieb:> Stolzmann Michael (Gast) schrieb:>>>sind das die hier: ?>>>Ebay-Artikel Nr. 252970785660>> Ja, bis knapp 100µA halten die typisch die max. 0,1V ein ...> Aber woher sollen wir das wissen? Du hast immer noch nichts zum> Einsatzzweck gesagt, und nix zu Strom, Spannung, Frequenz, ...> Geht' um etliche Ampere, oder nur Signalgleichrichtung ...?
Bzw. mit den zugesicherten Werten: je Diode maximal 0,15V
"Spannungsabfall" bei 100µA Strom.
Macht für den Brückengleichrichter (immer 2 Dioden müssen leiten) max.
0.3V "Spannungsabfall" bei 100µA Strom.
Bei einer Sinuswechselspannung am Eingang von 0,2V effektiv siehst du am
Ausgang evtl. gar nichts.
Bei effektiv 0,3V: unterbrochene "Spannungshubbel", die mindestens auf
0,12V hochgehen.
Bei effektiv 1,5V bist du außerhalb des zulässigen Spannungsbereichs und
die Dioden gehen kaputt.
Bei 1mA ist ebenfalls Schicht im Schacht.
Für die gewünschten 0,1V führt vmtl. kein Weg am Präzisionsgleichrichter
vorbei. Inklusive den englischen Datenblättern.
Stephan schrieb:> Für die gewünschten 0,1V führt vmtl. kein Weg am Präzisionsgleichrichter> vorbei.
... Präzisions*brücken*gleichrichter ...
Aber vielleicht verrät der TO noch sein eigenliches Problem und verrät
ein paar mehr Eckdaten.
Christoph db1uq K. schrieb:> "Zero-Bias_Dioden" der richtige Kandidat> z.B.: http://www.farnell.com/datasheets/57844.pdf> HSMS-2850 max. Spannungsabfall 0,15V bei 0,1mA 0,25V bei 1 mA> Immer noch mehr als die gesuchten 0,1V
An der Superdiode ist gewiss nicht die Flussspannung super.
Dieter schrieb:> Das Gegenteil vom BrueckenGleichRichter ist der BrueckenKrummHauer.
auf keinen Fall, wenn schon denn eher
"TunnelKrummHauer" oder "TunnelUngleichVerteidiger"
Stephan schrieb:> Macht für den Brückengleichrichter (immer 2 Dioden müssen leiten) max.> 0.3V "Spannungsabfall" bei 100µA Strom.
Eben.
Was mag den TO treiben, um einen Graetz-Gleichrichter zu verwenden.
Und warum nicht Einweg- oder Zweiweggleichrichter?
Bei Einweg könnte man evtl. mit einer Spannung vorspannen.
Wolfgang schrieb:> Stephan schrieb:>> Für die gewünschten 0,1V führt vmtl. kein Weg am Präzisionsgleichrichter>> vorbei.>> ... Präzisions*brücken*gleichrichter ...
Quatsch. Etwas derartiges gibt es gar nicht.
Präzisionsgleichrichter gibt es in Einweg- und Zweiwegausführung. Aber
nicht als Brücke. Der TE spricht wohl nur deswegen von "Brücke", weil er
den Unterschied nicht kennt. Womit genau ihm am besten geholfen wäre,
kann man nur raten. Er sagt ja nichts zur eigentlichen Problemstellung.
Klaus R. schrieb:> An der Superdiode ist gewiss nicht die Flussspannung super.> BAT60A> ------> rectifier Schottky diode with> extreme low VF drop> (typ. 0.12V at IF = 10mA> Die BAT60A ist da wesentlich besser.> https://www.infineon.com/dgdl/Infineon-BAT60ASERIES-DS-v01_01-en.pdf?fileId=db3a304313d846880113def70c9304a9> mfg klaus
Bei der BAT60A würd ich aber aufpassen, dass nix Wärmeerzeugendes
daneben ist. Sonst arbeitet die bei den kleinen Strömen nicht mehr als
Diode sondern als Widerstand. Reverse Current: 18mA (typ) bei 5V und
85°C. Maximalwert dürften dann hochgerechnet so 60mA sein. Wobei man die
5V eh nur für 100ms anlegen darf.
Ich frage mich gerade echt wozu die Diode gut ist. Niedrige
Flussspannung aber hohe Sperrstörme und eine erlaubte Sperrspannung die
mit der Temperatur bis auf 1.5V abfällt. Dürften wohl nur ein paar
Spezialanwendungen sein wo sich sowas sinnvoll einsetzen lässt.
>Bei der BAT60A würd ich aber aufpassen, dass nix Wärmeerzeugendes>daneben ist. Sonst arbeitet die bei den kleinen Strömen nicht mehr als>Diode sondern als Widerstand. Reverse Current: 18mA (typ) bei 5V und
Oh ja - ich musste erst mal ins Diagramm gucken, ob die das wirklich
ernst meinen. Aber es sind wohl wirklich mA, nicht µA.
Da speist sich die niedrige Uf wohl vornehmlich aus Leckströmen
unterhalb Uf.
Andererseits: dies ist eigentlich eine 3A-Diode - bei einem 300stel des
Imax bekommt man mit jeder Schottkydiode ähnliche Werte ... also
eigentlich keine spektakulären Werte.
Udo S. schrieb:> Nennt sich Präzisionsgleichrichter, ist keine Diode sondern eine> elektronische Schaltung und braucht eine Fremdspannungsversorgung.
ich bin ein wenig überfodert mit sovielen verschiedenen informationen,
welche nehm ich denn nun ?
kann man einen präzisionsgleichrichter der eine fremdspannungsversorgung
benötigt fertig kaufen ?
es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und
her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die
kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei
einer schütteltaschenlampe.
Stolzmann Michael schrieb:> kann man einen präzisionsgleichrichter der eine fremdspannungsversorgung> benötigt fertig kaufen ?
Ob man einen Präzisionsgleichrichter fertig kaufen kann, weiß ich nicht.
Aber im Net findest Du zu dem Thema Schaltpläne ohne Ende.
Netzteile natürlich auch.
hab bei völkner welche gefunden und gekauft:
12 x Infineon Technologies Schottky-Diode - Gleichrichter BAT60A
SOD-323-2 10V Einzeln Tape cut, re-reeling option
aber ein präzisiionsgleichrichter für so niedrige volt, ampere ect.
würde mich trotzdem interessieren, wenn jemand einen tip hat her damit
bitte !
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
Ich würde diese Messung grundlegend mal einfach prinzipiell mit einem
Oszilloskop machen. Das brauchst du sowieso für die Inbetriebnahme und
zur Funktionskontrolle deines "idealen Gleichrichters".
Stolzmann Michael schrieb:> aber ein präzisiionsgleichrichter für so niedrige volt, ampere ect.> würde mich trotzdem interessieren, wenn jemand einen tip hat her damit> bitte !
Ich würde das winzige Signal einfach mit einem OP soweit verstärken,
dass kein Präzisionsgehampel mehr nötig ist...
> wenn jemand einen tip hat her damit bitte !
Den Trick mit Google kennst du? Und die Suche hier im Forum hast du
schon mal ausprobiert?
M.A. S. schrieb:> Dieter schrieb:>> Nimm Germaniumdioden.>> Wäre nicht besser als Schottkydioden.
Oh doch, G-Dioden haben einen nennenswerten Leckstrom, der in
Vorwärtsrichtung höher ist, als umgekehrt. Man erhält also eine
Gleichrichtung ab 0Volt. Für Detektorschaltungen ist das gut, für
Messzwecke eher weniger.
Stolzmann Michael schrieb:> aber ein präzisiionsgleichrichter für so niedrige volt, ampere ect.> würde mich trotzdem interessieren, wenn jemand einen tip hat her damit> bitte !
Weist du was "google" ist? Dann kannst du doch auch selber nach
"präzisionsgleichrichter" suchen und z.B. das finden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4zisionsgleichrichter
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
So geheim wie das ist, muss es sich um Crackpotmist handeln.
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
Dann wäre es doch besser, zuerst Eingangsspannung zu verstärken und erst
dann gleichrichten.
Percy N. (vox_bovi) schrieb:
>Irgend ein alter HiFi-Amp mit MC-Eingang sollte reichen, wenn man noch>eine 1Nxxx an den Ausgang hängt.
Seit wann kann ein solcher Amp mit Frequenzen um/kleiner 1Hz, um die es
hier wohl geht, umgehen?
Hier ist Genauigkeit von offset voltage abhängig. Mit 100 mV Eingang und
billigen LM324 (offset voltage = 2 mV) kann man ca. 2% Fehler haben. Mit
AD797A (offset voltage = 25 uV) kann man ca. 0,025% Fehler haben. So
kann man zuerst Wechselspannung verstärken und danach mit billigen OV
gleichrichten, oder gleich am Eingang mit teueren OV gleichrichten.
Viele Varianten.
Maxim B. (max182)
>Hier ist Genauigkeit von offset voltage abhängig. Mit 100 mV Eingang und>billigen LM324 (offset voltage = 2 mV) kann man ca. 2% Fehler haben. Mit
Meinst Du wirklich, er will eine Hochpräzisionsschaltung, wenn er
anfangs von nur "unter 0,1V" schrieb?
Sven S. schrieb:> Oh doch, G-Dioden haben einen nennenswerten Leckstrom, der in> Vorwärtsrichtung höher ist, als umgekehrt.
Danke für den Hinweis, da habe ich wieder etwas dazugelernt.
Ich bin nur von der Schwellenspannung ausgegangen.
Hi,
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
so wie das beschrieben ist, wird es nicht funktionieren. Wenn die Spule
komplett im Magnetfeld eingetaucht ist, entsteht durch Bewegung keine
Induktionsspannung.
Grüße
Stolzmann Michael schrieb:> ich bin ein wenig überfodert mit sovielen verschiedenen informationen,> welche nehm ich denn nun ?>> kann man einen präzisionsgleichrichter der eine fremdspannungsversorgung> benötigt fertig kaufen ?
Und wir sind mit der Vielzahl der Möglichkeiten überfordert. Vielleicht
schilderst du mal dein eigentliches Problem, statt eine Diskussion
über deinen Holzweg anzutriggern.
Nimm, bei leichten Ansprüchen, einen OP07 oder andren mit ähnlich
niedrigen Offset-Daten. Damit Verstärkung um 10...100 .
Bei höheren Ansprüchen einen für Thermoelemente geeigneten Opamp. Die
gibts auch als IC.
Die haben offset im µV-Bereich und Drift in µV je Kelvin, können also
von DC bis in die 100kHz verstärken.
Jens G. schrieb:> Percy N. (vox_bovi) schrieb:>>>Irgend ein alter HiFi-Amp mit MC-Eingang sollte reichen, wenn man noch>>eine 1Nxxx an den Ausgang hängt.>> Seit wann kann ein solcher Amp mit Frequenzen um/kleiner 1Hz, um die es> hier wohl geht, umgehen?
Da es hier genauso wohl um höhere Frequenzen geht, dürfte es darauf
nicht ankommen.
Es ist einfach sinnlos, eine maßgeschneiderte Problemlösung
vorzuschlagen, wenn das Problem nicht einmal grob umrissen ist. Die
Problembeschreibung entspricht recht gut einem MC-Pickup, also passt
auch die Lösung.
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
Das Thema Gleichrichter mal außen vor gelassen-
Ein Oszilloskop wäre doch DAS Messinstrument.
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will
Messen kann man immer, auch Wechselspannung.
Ein kleines Multimeter mit einem 200mV~ Wechselspannungs-Messbereich
enthält schon den nötigen Präzisionsgleichrichter.
Besser ist natürlich ein Oszilloskop, dann sieht man auch wie die
Wechselspannung aussieht.
Insgesamt: langsames Bewegen in schwachem Magnetfeld bei wenigen
Windungen in der Spule bringt kaum irgendeine Spannung/Strom.
Schnelle Vorbeibewegung in starkem Magnetfeld mit vielen Windungen geht
besser.
Lies einfach ein paar physikalische Grundlagen.
Stolzmann Michael schrieb:
> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
Man kann eine Wechselspannung auch vorher verstärken
und dann gleichrichten, dann geht daß gleichrichten
einfacher.
Günter Lenz schrieb:> Man kann eine Wechselspannung auch vorher verstärken> und dann gleichrichten, dann geht daß gleichrichten> einfacher.
Ob man nun einen Verstärker oder einen Präzisionsgleichrichter aufbaut,
macht nicht wirlich den großen Unterschied.
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
Jetzt entscheide dich mal:
Suchst du etwas zum Messen oder zum Energieerzeugen?
Deine Vorstellungen scheinen noch etwas diffus zu sein.
@Stolzmann
Es wäre für alle Beteiligten sinnvoll, wenn Du mal Deine Hausaufgaben
machen würdest und sagen würdest, was Du eigentlich vorhast.
Vor allem elektrisch gesehen.
Also in welchem Spannungs-Bereich und welche Ströme Du gleichrichten
willst.
Beides mit belastbaren Angaben in Form:
Spannung von ...V bis ...V
Strom von ...A bis ...A
Womöglich auch noch in welchem Frequenzbereich Du rummachen willst.
> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und
her bewegen will und dann die volt ...
Die induzierte Spannung is
u(t) = N*d(B*A)/dt
Bei einer langsamen Bewegung in einem schwachen Magnetfeld bekommt man
höchstens ein paar Millivolt. Du kannst ja mal ein Oszilloskop mit einem
1:1 Tastkopf anschließen und schauen ob du im empfindlichsten Bereich
überhaupt etwas siehst. Wenn du da nichts siehst, dann ist die Spannung
sogar weniger als 1mV.
Sebastian S. schrieb:> @Stolzmann> Es wäre für alle Beteiligten sinnvoll, wenn Du mal Deine Hausaufgaben> machen würdest und sagen würdest, was Du eigentlich vorhast.> Vor allem elektrisch gesehen.> Also in welchem Spannungs-Bereich und welche Ströme Du gleichrichten> willst.> Beides mit belastbaren Angaben in Form:> Spannung von ...V bis ...V> Strom von ...A bis ...A> Womöglich auch noch in welchem Frequenzbereich Du rummachen willst.
Warum denn jetzt schon?
Der Thread ist noch keine dreißig Stunden alt, und es gab weniger als
150 gezielte Nachfragen.
Magst Du keine Salami?
@Stolzmann
Es wäre für alle Beteiligten sinnvoll, wenn Du mal Deine Hausaufgaben
machen würdest und sagen würdest, was Du eigentlich vorhast.
Vor allem elektrisch gesehen.
Also in welchem Spannungs-Bereich und welche Ströme Du gleichrichten
willst.
Beides mit belastbaren Angaben in Form:
Spannung von ...V bis ...V
Strom von ...A bis ...A
Womöglich auch noch in welchem Frequenzbereich Du rummachen willst.
einfach total wenig Spannung und total wenig Strom !
genügt es mit diesen zahlen? ich will einfach mur messen und sehen ob
sich was tut !
spannung von 0,1 volt bis 1,5 volt
Strom von 0,1 ma bis 0,9 ma
ein oszilloskop will ich aber nicht extra kaufen dafür.
und schaltpläne nützen mir auch nichts...
Stolzmann Michael schrieb:> einfach total wenig Spannung und total wenig Strom !>> genügt es mit diesen zahlen? ich will einfach mur messen und sehen ob> sich was tut !>> spannung von 0,1 volt bis 1,5 volt> Strom von 0,1 ma bis 0,9 ma> ein oszilloskop will ich aber nicht extra kaufen dafür.>> und schaltpläne nützen mir auch nichts...
Also gehts tatsächlich um Crackpotmist.
Das hier interessiert mich:
"Hier ist Genauigkeit von offset voltage abhängig. Mit 100 mV Eingang
und
billigen LM324 (offset voltage = 2 mV) kann man ca. 2% Fehler haben. Mit
AD797A (offset voltage = 25 uV) kann man ca. 0,025% Fehler haben. So
kann man zuerst Wechselspannung verstärken und danach mit billigen OV
gleichrichten, oder gleich am Eingang mit teueren OV gleichrichten.
Viele Varianten."
was ist AD797A ? und wie kann ich damit mein signal verstärken ?
und was ist OV ? wie kann ich damit das verstärkte sigmnal gleichrichten
?
und was sind teure OV mit denen ich mein signal gleich am eingang
gleichrichten kann ?
Stolzmann Michael schrieb:> was ist AD797A ? und wie kann ich damit mein signal verstärken ?> und was ist OV ? wie kann ich damit das verstärkte sigmnal gleichrichten> ?>> und was sind teure OV mit denen ich mein signal gleich am eingang> gleichrichten kann ?
Wie sagte Onkel Lenin: "Lernen, lernen, lernen..."
> ein oszilloskop will ich aber nicht extra kaufen dafür.>> und schaltpläne nützen mir auch nichts...
Hallo,
anscheinend möchte unser Experimentator gar nichts mit Elektronik zu tun
haben, sondern nur mit Elektromechanik. Ich würde ihm zu Weihnachten ein
Drehspulinstrument schenken und dann kann er sich an dem schaukelnden
Zeiger erfreuen.
Die ganze Nachfragerei nach elektrischen Größen bringt nichts bei
jemandem, der nicht einmal Spannung von Strom unterscheiden kann. Dann
zieht er sich nur in sein unelektrifiziertes Schneckenhaus zurück. Erste
Anfänge zur Elektrifizierung sind allerdings zu verzeichnen.
Schönen Feiertag.
Stolzmann Michael schrieb:> was ist AD797A ? und wie kann ich damit mein signal verstärken ?> und was ist OV ? wie kann ich damit das verstärkte sigmnal gleichrichten> ?
Hier aber kommt in Kopf eher ein anderes Zitat: "Es wäre der größte
Fehler zu denken" (Lenin, Vollständige Werke Band 41, Seite 55).
Stolzmann Michael schrieb:> und schaltpläne nützen mir auch nichts...
Wie schrieb Heinrich Schütz vor ca. 350 Jahren,
"Es ist umsonst,
daß ihr früh aufstehet,
und hernach lange sitzet
und esset euer Brot mit Sorgen."
SWV 400
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
Dann nimmst Dun einfach die doppelte (oder mehrfache Windungszahl
und Du kannst problemlos mit kleinen Schottky-Dioden gleichrichten.
Stolzmann Michael schrieb:> einfach total wenig Spannung und total wenig Strom !> ein oszilloskop will ich aber nicht extra kaufen dafür.
Dann leih es Dir. Für Spannungen in dem von Dir gesuchten Bereich
ist ein Oszi das einzig sinnvolle Meßinstrument.
Er will nichts wissen, nichts lesen, nichts lernen und nicht denken. Er
will nicht einmal in Google kucken. Er will kein Werkzeug und kein
Meßinstrument. Aber alles sollte funktionieren.
Habe ich richtig verstanden?
Ich kenne zwar eine Möglichkeit, Spannung ohne Meßinstrument zu spüren:
Finger in eine Steckdose stecken. Man kann gleich auch Frequenz bewerten
:) Vielleicht kann er diese Idee nutzen?
Maxim B. schrieb:> Ich kenne zwar eine Möglichkeit, Spannung ohne Meßinstrument zu spüren:> Finger in eine Steckdose stecken. Man kann gleich auch Frequenz bewerten> :) Vielleicht kann er diese Idee nutzen?
Dann muss er aber doch verstärken, denn er hat ja nur 0,1...1,5V. Und so
sensibel scheint er nicht zu sein...
Maxim B. schrieb:> Er will nichts wissen, nichts lesen, nichts lernen und nicht denken. Er> will nicht einmal in Google kucken. Er will kein Werkzeug und kein> Meßinstrument. Aber alles sollte funktionieren.>
Ja, das erfordert wohl erzieherisch wirksame Erlebnisse.
> Ich kenne zwar eine Möglichkeit, Spannung ohne Meßinstrument zu spüren:> Finger in eine Steckdose stecken. Man kann gleich auch Frequenz bewerten
Die netten Herren aus USA haben in Vietnam eine Methode angewandt, die
ohne Netzversorgung auskam.
Benötigt wurde nur ein Feldtelefon mit Kurbelinduktor.
Das Kabel wurde so angeschlossen: ein Draht kam an oder durch die Zunge,
der andere intrakorporal zwischen die großen Zehen. Durch geeignetes
Kurbeln sollen erstaunliche Resultate erzielt worden sein.
Percy N. schrieb:> Die netten Herren aus USA haben in Vietnam eine Methode angewandt, die> ohne Netzversorgung auskam.> Benötigt wurde nur ein Feldtelefon mit Kurbelinduktor.
Diese Methode war lange vor Vietnam bekannt. Bringt wirklich gute
Ergebnisse. Es ist kaum möglich, etwas außer Wahrheit zu erzählen :) Das
bestätigt man in KGB so auch in Gestapo.
Bis heute kennt man in Rußland ein Sprichwort aus dieser Zeit: Попытка
не пытка (Versuch ist kein Folter). Gemeint, wenn Versuch nicht klappt,
dann kommt auch Folter :)
Stolzmann Michael schrieb:> es geht darum dass ich eine spule in einem schwachen magnetfeld hin und> her bewegen will und dann die volt, ampere oder was auch immer in die> kupferspule induziert wird gleichrichten und messen will, so wie bei> einer schütteltaschenlampe.
Hi,
für so etwas nehme ich ein analoges Drehspul-µA-Meter mit Zeiger im
Mittelpunkt.
Sowas zum Beispiel:
https://www.reichelt.de/drehspul-messwerk-50-a-60x46-mm-pm-2-50-a-p14742.html?&trstct=lsbght_sldr::14723
Die antiparallelen Dioden zur Begrenzung müssen noch dran.
Damit der Zeiger sich nicht um die Achse wickelt, falls Werte zu groß.
ciao
gustav
ich habe heute die infineon schotty diode BAT60A SOD323 bekommen
und mit der lupe links und rechts einen draht angelötet.
dann habe ich mit dem multimeter den widerstand gemessen in der stellung
2 Ohm
in der einen richtung war der widerstand 0,464
in der anderen richtung 0,187
ich kenn mich da ja nicht soo genau aus, aber müsste die diode in einer
richtung ncht komplett zu machen ?
Stolzmann Michael schrieb:> und mit der lupe links und rechts einen draht angelötet
Du hättest zum löten keine Lupe, sondern einen Lötkolben nehmen sollen.
Klar, geht auch mit einer Lupe, wenn die Sonne scheint, ist aber eine
eher unübliche Herangehensweise.
Werner H. schrieb:> ... aber Schottkydioden lassen in Sperr-Richtung immer etliche µA durch.
... besonders wenn man sie bei Sonne mit der Lupe traktiert ;-)
Stolzmann Michael schrieb:> dann habe ich mit dem multimeter den widerstand gemessen
Idiotie.
Eine Diode ist kein Widerstand. Eine Messung im Widerstandsmeßbereich
ergibt keinerlei sinnvolles Ergebnis.
Das ganze Vorhaben ist Käse. Worum soll es denn gehen? Um Messungen im
Sinne eines physikalischen Experiments? Dann nutze angemessene
Meßmittel. Im konkreten Fall: ein Oszilloskop. Das muß man auch nicht
kaufen. Man kann auch einfach jemanden um Hilfe fragen, der eins hat. Zu
meiner Schulzeit gab es an den Schulen Arbeitsgemeinschaften (AG) für
außerschulische Aktivitäten. Heute gibt es Hackerspaces und was noch.
Man muß (und sollte) nicht immer alles im Alleingang versuchen.
Oder geht es um eine konkrete Anwendung? Energy Harvesting? Dann schließ
einfach ein Glühlämpchen an deine Spule an und schau dir an, wie
Windungszahl, Magnetstärke und Schüttel-Aktivität die Helligkeit
beeinflussen.
Die Notwendigkeit für einen Gleichrichter kann ich jedenfalls nirgends
erkennen.
Axel S. schrieb:> Oder geht es um eine konkrete Anwendung?
Na klar!
Ich zitiere mal von der verlinkten Webseite:
- Erlebensberater ohne System
- Erschaffung von Produkten - Frequenzen für Menschen, Tiere Pflanzen
und Umwelt.
- Energieprodukte der Neuen Zeit - Helfer in allen Lebenslagen,
Impulsgeber
- Energie Kugel - Schutz vor negativen Energien
- Elektrosmog - Belastung
- Abwehr von energetischen Angriffen
- Hinführung zum selbst
- Förderung für die Leichtigkeit des Seins
- Dem göttlichen Impuls nahe kommend
Und jetzt muß da eben noch ein Brückengleichrichter mit rein...
Ich fürchte die ganzen Hinweise sind bzw. waren umsonst.
Hier kann eigentlich nur ein Brückengleichrichter helfen, der von wahren
Jungfrauen - unter Beachtung gewisser Planetenkonstellationen - aus
Mondholz (https://de.wikipedia.org/wiki/Mondholz) geschnitzt wurde.
Bernd schrieb:> Ich zitiere mal von der verlinkten Webseite:
(schnipp)
Danke für den Hinweis. Hatte ich wohl übersehen. Damit kann man den
Thread (und den Eigentümer) für alle Zukunft ignorieren.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Mondholz
Weia. Wikipedia wird auch immer unerträglicher. So ein "Artikel" gehört
auf Esowatch, aber nicht in die Wikipedia. Und wenn doch, dann in eine
Kategorie Esoterik.
Axel S. schrieb:> Wikipedia wird auch immer unerträglicher.
Na ja, in dem Artikel steht (sinngemäß) viel "hätte, müsste, könnte,
sollte". Da kann man schon mal ein Auge zudrücken.
Axel S. schrieb:> Im konkreten Fall: ein Oszilloskop.
Hi,
primitiver diy Kennlinienschreiber zum Beispiel.
OK, Transistor, keine Diode im Bild.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> Axel S. schrieb:>> Im konkreten Fall: ein Oszilloskop.>> Hi,> primitiver diy Kennlinienschreiber zum Beispiel.> OK, Transistor, keine Diode im Bild.
Der TE braucht dafür aber eine Wünschelrute.
hinz schrieb:> Karl B. schrieb:>> Axel S. schrieb:>>> Im konkreten Fall: ein Oszilloskop.>>>> Hi,>> primitiver diy Kennlinienschreiber zum Beispiel.>> OK, Transistor, keine Diode im Bild.>> Der TE braucht dafür aber eine Wünschelrute.
Wenn ich ihn richtig verstanden habe, wollte er ohnehin schütteln ...
Bernd schrieb:> Ich zitiere mal von der verlinkten Webseite:
Fairerweise sollte man aber berücksichtigen, dass nicht der TO die Seite
verlinkt hat, sondern einer von den vielen MaWins.
Axel S. schrieb:> Stolzmann Michael schrieb:>> dann habe ich mit dem multimeter den widerstand gemessen>> Idiotie.>> Eine Diode ist kein Widerstand. Eine Messung im Widerstandsmeßbereich> ergibt keinerlei sinnvolles Ergebnis.
Vielleicht zu vorschnell geurteilt. Wenn der TO zufällig ein zweites
Meßgerät haben sollte, könnte er den Strom den das Meßgerät zum Messen
an den Widerstand schickt, gemessen haben, wissentlich, dass 499,9 mV
das Bereichsende ist und hat den Bereich genommen, dessen Meßstrom ihm
am genehmsten war.
Ich möchte mir eine neues Multimeter Messgerät kaufen um diese niedrigen
mA exakt zu messen, preis maximal 100 - 120 Euro Euro
hat jemand eine Empfehlung bitte !
Stolzmann Michael schrieb:> Ich möchte mir eine neues Multimeter Messgerät kaufen um diese niedrigen> mA exakt zu messen, preis maximal 100 - 120 Euro Euro>> hat jemand eine Empfehlung bitte !
Ja. Vergiss es.
Kein MM misst exakt.
Stolzmann Michael schrieb:> Ich möchte mir eine neues Multimeter Messgerät kaufen um diese niedrigen> mA
Mein billigstes DT-830B hat weniger als 5€ gekostet und löst im
kleinsten Strombereich 0,1µA auf. Niedrig genug?
> exakt zu messen
Das Gerät ist spezifiziert mit ± (1,5% + 2dgt). Ist das für dich exakt
genug?
Wenn du was anderes willst, musst du "niedrige mA" und "exakt" schon mit
Zahlen unterfüttern...
Die gezeigte Schaltung ist kein Brückengleichrichter. Aber sie
funktioniert bei HF Spannungen bis zu 1mV.
Weil bei so kleinen Spannungen die Temperaturabhängigkeit sehr stark
ist, ist ein zweite (Dummy) Gleichrichter zur Kompensation eingebaut.
Das nachgeschaltete Messgerät bildet die Differenz der beiden
Gleichrichter.
Der Zusammenhang der Größe der HF Spannung und der abgegebenen
Gleichspannung ist stark nichtlinear. Das muss im Messgerät kompensiert
werden.
Stolzmann Michael schrieb:> Ich möchte mir eine neues Multimeter Messgerät kaufen um diese> niedrigen> mA exakt zu messen, preis maximal 100 - 120 Euro Euro>> hat jemand eine Empfehlung bitte !https://www.amazon.de/TC-DT9205-Electrical-Digital-Multimeter/dp/B018W4HSG4
Hat zumindest 200uA~ Bereich (also eingebauten Präzisionsgleichrichter)
und kein nerviges Autorange.
True-RMS braucht man für diese einfache Messaufgabe eher nicht.
Allerdings wollen viele dieser Multimeter eine Mindestfrequenz im
Wechselstrombereich, d.h. trennen Gleichstrom per Kondensator ab. Da
sein Spulensignale aber gleichstromfrei sein wird, führt dieser
Kondensator zu einem Messfehler bei zu geringer Frequenz. 50Hz werden
nicht nötig sein, 10Hz aber besser als 1Hz.
Danke für die Tips, die Schott Dioden funktionieren übrigens super, und
zwar so gut dass ich festgestellt habe dass das was ich vorher gemessen
habe völlig unbrauchbare war !
Germann P. schrieb:> Die gezeigte Schaltung ist kein Brückengleichrichter. Aber sie> funktioniert bei HF Spannungen bis zu 1mV.> Weil bei so kleinen Spannungen die Temperaturabhängigkeit sehr stark> ist, ist ein zweite (Dummy) Gleichrichter zur Kompensation eingebaut.> Das nachgeschaltete Messgerät bildet die Differenz der beiden> Gleichrichter.> Der Zusammenhang der Größe der HF Spannung und der abgegebenen> Gleichspannung ist stark nichtlinear. Das muss im Messgerät kompensiert> werden.
das hört sich super an , aber ich kann damit leider gar nix anfangen.
kannst du oder jemand anders so ein teil bauen und mir schicken, gegen
bezahlung ?
Stolzmann Michael schrieb:> Danke für die Tips, die Schott Dioden funktionieren übrigens super, und> zwar so gut dass ich festgestellt habe dass das was ich vorher gemessen> habe völlig unbrauchbare war !
Wenn du jetzt hinterher noch mal mit einem Präzisionsgleichrichter
misst, wirst du feststellen, dass auch eine Schottky Diode bei kleinen
Spannungen ohne Trickserei in Wirklichkeit ziemlich unbrauchbar ist,
auch wenn das Bessere des Schlechten Feind ist.
Übrigens ist der Schottky Effekt, der in der Schottky Diode zum Tragen
kommt, nach Walter Schottky benannt und so schreibt sie sich dann auch.
https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Schottky
Dietrich L. schrieb:> Mein billigstes DT-830B hat weniger als 5€ gekostet und löst im> kleinsten Strombereich 0,1µA auf. Niedrig genug?
Auflösung != Genauigkeit ;)
Wolfgang schrieb:> Wenn du jetzt hinterher noch mal mit einem Präzisionsgleichrichter> misst, wirst du feststellen, dass auch eine Schottky Diode bei kleinen> Spannungen ohne Trickserei in Wirklichkeit ziemlich unbrauchbar ist,> auch wenn das Bessere des Schlechten Feind ist.
ok, zunächst mal vielen vielen dank für die brauchbaren tips !
aber was ist nun mit dem präzisionsgleichrichter für so niedrige ströme,
wo kann man so einen kaufen ?
Thomas B. schrieb:> Vielleicht reicht auch ein Analog Messwerk.
Hi,
die Idee ist wahrlich nicht neu. ;-)
Karl B. schrieb:> Hi,> für so etwas nehme ich ein analoges Drehspul-µA-Meter mit Zeiger im> Mittelpunkt.>> Sowas zum Beispiel:> https://www.reichelt.de/drehspul-messwerk-50-a-60x46-mm-pm-2-50-a-p14742.html?&trstct=lsbght_sldr::14723>> Die antiparallelen Dioden zur Begrenzung müssen noch dran.> Damit der Zeiger sich nicht um die Achse wickelt, falls Werte zu groß.
Was weiter unten gezeigt wurde ist IMHO mehr ein Demodulatortastkopf zum
Abgleich von ZF-Spulen etc. Für das Oszilloskopieren gedacht.
Also, da kommt es auf die Filterkurvendarstellung oder im einfachsten
Falle
nur auf die Darstellung des Resonanzmaximums an.
Also nicht die Absolutwerte der exakten Spannung im µV Bereich.
Wobbeln Quick and Dirty, um überhaupt irgendwie 'mal ein Gefühl dafür zu
bekommen.
Dann lohnt sich die Anschaffung von was Besserem.
ciao
gustav
Sven S. schrieb:> Oh doch, G-Dioden haben einen nennenswerten Leckstrom, der in> Vorwärtsrichtung höher ist, als umgekehrt.
Das geht in Richtung "G-Punkt-Theorie",
ein Spezialgebiet der Elektroniker(innen) ;)
Stolzmann Michael schrieb:> aber was ist nun mit dem präzisionsgleichrichter für so niedrige ströme,> wo kann man so einen kaufen ?
Solche "Präzisionsgleichrichter" sind in praktisch allen Multimetern
ab ca. 30€ verbaut (Alle diejenigen, die einen Messbereich 200mV AC
o.ä. haben). Einzeln wird man die kaum kaufen können, der Selbstbau
mit Hilfe eines Operationsverstärkers ist aber eher trivial. Diese
richten aber keine Ströme, sondern eher Spannungen gleich. Ströme
misst man dann mit Hilfe eines Shunts. Da Standardmultimeter einen
Innenwiderstand von 10 MOhm bei 200mV haben, kann man damit dann
Ströme mit einem "Vollausschlag" von 20 Nanoampere messen.
Harald W. schrieb:> Da Standardmultimeter einen> Innenwiderstand von 10 MOhm bei 200mV haben, kann man damit dann> Ströme mit einem "Vollausschlag" von 20 Nanoampere messen.
Na na, bei Leckströmen bis 1uA ist aber 1900% davon Messfehler.
Ich habe diese Diode gekauft:
".AVAGO HSMS-2855 Unconnected Pair Zero Bias Schottky Detector Diodes"
Sie hat 4 Füsschen, einer davon ist Dicker als die anderen 3.
frage: an welche beiden pole kommt der wechselstrom ? oder die
wechselspannung ?
Vielen Dank schon mal im Voraus !
Stolzmann Michael schrieb:> an welche beiden pole kommt der wechselstrom ?
an die Richtigen, genaueres liest du aus dem Datenblatt.
Stolzmann Michael schrieb:> Ich möchte einen Brückengleichrichter selber bauen
nau du hast den doch selber bauen wollen?
Stolzmann Michael schrieb:> Ich habe diese Diode gekauft:
du hättest 2 kaufen sollen...
(und dir ein Mal ein Bild eines Brückengleichrichters ansehen sollen)
Fachliche Recherche ist wohl nicht so dein Ding.
Stolzmann Michael schrieb:> Ich habe diese Diode gekauft: AVAGO HSMS-2855> Sie hat 4 Füsschen, einer davon ist Dicker als die anderen 3.
Also die Variante im SOT-143 mit zwei Dioden in einem Gehäuse.
> frage: an welche beiden pole kommt der wechselstrom ? oder die> wechselspannung ?
Gar nicht. Für deinen gewünschten Brückengleichrichter brauchst du
vier Dioden, nicht nur zwei. Die Anschlußbelegung findest du im
Datenblatt gleich auf Seite 1:
https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/103038/HP/HSMS2855.html
Michael B. schrieb:> du hättest 2 kaufen sollen...
...und hoffentlich ist es nicht nur ein Kunststoffkörper mit 4
Beinchen...bin jetzt auch begeistert, wie schnell wir uns hier dem
Selbstbau eines Brückengleichrichters genähert haben! Ist quasi schon
halb geschafft :-)
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> ...und hoffentlich ist es nicht nur ein Kunststoffkörper mit 4> Beinchen...bin jetzt auch begeistert, wie schnell wir uns hier dem> Selbstbau eines Brückengleichrichters genähert haben! Ist quasi schon> halb geschafft :-)
Man kann gar nicht verstehen weshalb andere fertige Brückengleichrichter
kaufen...
na ja, zumindest kann man hier exemplarisch die Lernkurve sehen! 4
Einzeldioden, dann 2 Doppeldioden und dann (hoffentlich) 4 in einem
Gehäuse...aber warten wirs ab :-)
Rainer
@Stolzmann
Nimm die Pinbelegung aus dem Datenblatt und pruefe das mit eimem
Multimeter nach. Wenn das Messgeraet das nicht hat, mutierst Du entweder
zum Traurigmann oder denken & fragen, wie das sonst damit ginge...
Stolzmann Michael schrieb:> ich kenn mich da ja nicht soo genau aus, aber müsste die diode in einer> richtung ncht komplett zu machen ?
Leider sind Dioden nicht ideal. Jede Diode leitet ein bisschen in
Sperrichtung, aber es gibt große Unterschiede je nach Modell.
Stolzmann Michael schrieb:> frage: an welche beiden pole kommt der wechselstrom ? oder die> wechselspannung ?
Hi,
Pinout nicht so trivial, wie angenommen.
Dieter schrieb:> Nimm die Pinbelegung aus dem Datenblatt
Siehe Bild.
Ist offensichtlich zunächst anzunehmenderweise keine Graetzbrücke.
Sieht eher aus, als ob es leider nur zwei Dioden sind. Zumindest nach
dem von Dir geposteten Bild.
Beitrag "Re: Brückengleichrichter selber bauen"Michael B. schrieb:> du hättest 2 kaufen sollen...
ciao
gustav
Percy N. schrieb:> Die Wechselspannung kommt an die Anode, der Wechselstrom an die Kathode.
ich hab natürlich mehrere von diesen Teilen gekauft.
Und 10 Postings aber keine brauchbare Antwort,nur hihn und Spott,
Respekt !
Wenn ich bei so einer einfachen frage keine brauchbare Antwort bekomme
wie wird das wohl erst bei einer komplizierten frage sein ?
Stolzmann Michael schrieb:> Wenn ich bei so einer einfachen frage keine brauchbare Antwort bekomme> wie wird das wohl erst bei einer komplizierten frage sein ?
Wenn du schon bei einem so einfachen Sachverhalt keine
unmissverständliche Frage bzw. präzise Beschreibung des eigentlichen
Problems formulieren kannst, wie soll das erst bei einem komplizierten
Sachverhalt werden?
Stolzmann Michael schrieb:> Ich habe diese Diode gekauft
komisch nach meinem Deutsch ist das Singular oder Einzahl!
Stolzmann Michael schrieb:> ich hab natürlich mehrere von diesen Teilen gekauft.
hier natürlich viel später plötzlich Plural oder Mehrzahl.
Also du trollst schon nicht schlecht
Stolzmann Michael schrieb:> Wenn ich bei so einer einfachen frage keine brauchbare Antwort bekomme> wie wird das wohl erst bei einer komplizierten frage sein ?
viel besser, musst nur so weitermachen!
Stolzmann Michael schrieb:>> Die Wechselspannung kommt an die Anode, der Wechselstrom an die Kathode.> ich hab natürlich mehrere von diesen Teilen gekauft.
Wo bekommt man denn Wecselspannungen und Wechselströme in Einzel-
stückzahlen?
> Und 10 Postings aber keine brauchbare Antwort,> Wenn ich bei so einer einfachen frage keine brauchbare Antwort bekomme> wie wird das wohl erst bei einer komplizierten frage sein ?
Wie Du aus diesem Thread ersehen kannst, ist eine Lösung für Deine
Frage keineswegs einfach, da es normalerweise keine Brückengleich-
richter für Spannungen unter 0,1V gibt. Allerdings hat sich im Laufe
des Threads herausgestellt, das Du einen solchen Brückengleichrichter
garnicht brauchst. Es ist grundsätzlich falsch, nach einem Bauelement
zu fragen, welches es womöglich gar nicht gibt. Man sollte von vorn-
herrein sein Problem schildern. Dann kann man hier auch eine Lösung
finden, die meist aus einer Schaltung mit mehreren Bauelementen be-
steht. Ausserdem ist die Gefahr, das der Thread aus dem Ruder läuft,
wesentlich geringer, wenn man von vornherein sein Problem vollstän-
dig beschreibt. Besonders wichtig ist das, wenn die Grundkenntnisse
der Elektronik eher gering sind.
Stolzmann Michael (Gast) schrieb:
>Ist so ein Messgerät wie im Bild so genau wie ein Osziloskop oder besser>als ein Multimeter ?
Ein Oszilloskop ist nicht genau ...
Jens G. schrieb:> Stolzmann Michael (Gast) schrieb:>>>Ist so ein Messgerät wie im Bild so genau wie ein Osziloskop oder besser>>als ein Multimeter ?>> Ein Oszilloskop ist nicht genau ...
Bei Frequenzmessungen ist es meist schon genau,
bei Spannungsmessungen eher weniger.
Rainer V. schrieb:> Und jetzt sind wir so kurz vorm Ziel doch wieder in den Blödsinn> abgedriftet
Also sind wir wieder ganz beim thread-Thema gelandet.
Für Esoterikhumbug gibt es halt keine technische Lösung.
Rainer V. schrieb:> Aber wir hatten doch schon 2 Dioden!! Noch zwei und die Sache wäre> gegessen :-)> Gruß Rainer
Das kann nicht funktionieren!
TO kann das Wort "Brückengleichrichter" zwar schreiben, aber nicht zB
bei google oder so eingeben und muss daher hier fragen, wie so etwas
geschaltet wird.
Ein Zweiweg-Gleichrichter scheint hingegen unerwünscht zu sein.
Stolzmann Michael schrieb:> Was mir aber wichtig wäre ist dass es einer ist der sehr sehr kleine> Ströme unter 0,1 Volt noch gleichrichtet
Also habe das gerade noch mal gelesen und bin mir jetzt erst darüber ins
Klare gekommen, dass das ja auch mit 4 Dioden nicht klappen kann! Also
doch wieder zurück auf LOS ?!
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> Also habe das gerade noch mal gelesen und bin mir jetzt erst darüber ins> Klare gekommen, dass das ja auch mit 4 Dioden nicht klappen kann!
wow, das klappt auch mit 100 oder 1000 Dioden nicht ->
Stolzmann Michael schrieb:> Ströme unter 0,1 Volt gleichrichten
Wollte nur feststellen, dass nach dem HInweis auf einen aktiven
Präzisionsgleichrichter, alle (ich auch...) in die falsche Richtung
gerudert sind...
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> Wollte nur feststellen, dass nach dem HInweis auf einen aktiven> Präzisionsgleichrichter, alle (ich auch...) in die falsche Richtung> gerudert sind...
Ömmm... Nein..? Nach dem Hinweis auf den Präzi wurde des TOs
Lernresistenz und Begriffsstutzigkeit offensichtlich, und er wurde
folglich "hops" genommen, wenn du weißt, was ich meine..?
Und bezüglich "Begriffsstutzigkeit" würde mir noch jemand einfallen...
Komme zwar recht selten hier vorbei, aber so gut bin ich schon lange
nicht mehr unterhalten worden. Und dass es Mondholz gibt, wusste ich bis
eben überhaupt nicht. Wird aber was dran sein an der Story, so schlecht,
wie ich bei Vollmond schlafe ...
Ihr seid vielleicht ein paar Spaßvögel!
Götz schrieb:> so schlecht, wie ich bei Vollmond schlafe ...
Da soll durchaus was dran sein! Aber nur deshalb, weil es bei Vollmond
und wolkenlosem Himmel etwas heller ist als mit weckem Mondlicht. Das
soll zu Schlafstörungen führen können.