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Forum: HF, Funk und Felder HF Kabinen auf Dichtigkeit überprüfen


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Autor: Dumm und ungebildet (Gast)
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Hallo Es gibt ja Räumlichkeiten in denen HF Energie verbraten wird die 
aber die Kabine nicht verlassen darf. Mit welchen Geräten, die dürfen 
auch ruhig preiswert sein, kann man die Dichtigkeit überprüfen 
beziehungsweise Lecks aufsuchen und finden?

Autor: Chris K. (deadeye5589)
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Sender in die Kabine stellen und draußen Messen wie stark die Dämpfung 
ist, dass Ganze dann für den gesamten Frequenzbereich durchführen.

Autor: Dumm und ungebildet (Gast)
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Das sieht nach schwerem Geschütz aus. Nur so viel noch zu den 
Randbedingungen: der Raum hat so ca. 30 - 40 Quadratmeter und ist ca. 3 
Meter hoch.

Fest steht das Strahlung den Raum verlässt.

Ich suche nach einer Lösung wie einer Schnüffelsonde um den oder die 
Lecks aufzuspüren. Das muss auch mit preiswerten Gerätschaften möglich 
sein.

Autor: eric (Gast)
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Das wenigste, was Du bei einer solchen Frage angeben solltest,
ist die verwendete Frequenz.

Autor: Chris K. (deadeye5589)
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Dann ruf die Firma an, die die Kiste gebaut hat. Soll die die Messung 
machen und den Fehler beheben.

Autor: Dumm und ungebildet (Gast)
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eric schrieb:
> Das wenigste, was Du bei einer solchen Frage angeben solltest,
> ist die verwendete Frequenz.

42 bis 300MHz

Autor: Dumm und ungebildet (Gast)
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Chris K. schrieb:
> Dann ruf die Firma an, die die Kiste gebaut hat. Soll die die
> Messung
> machen und den Fehler beheben.

Könnte vielleicht sein das sie insolvent ist oder keine ausreichende 
Versicherung hat?

Autor: eric (Gast)
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Da gibt es für die Suche nach EMV-Störern die billigen Suchgeräte,
z.B. bei der Zeitschrift FUNKAMATEUR den EMV-Spion,
siehe im neuesten Heft 11/19 Seite 1010, Preis 94 Euro.

Auch elektor hat mal vor ein paar Jahren sowas angeboten.
Guggle mal.

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Die HF-dichte Hochspannungs-Versuchshalle der Uni Karlsruhe wurde mit 
einem UKW-Radio vorgeführt. Wenn am Ende der Halle das Tor einen Spalt 
geöffnet wurde klappte der Empfang, sonst nur Rauschen.

Höhepunkt der Demovorführung war ein Blitzeinschlag in ein Auto. Erst 
wurde verdunkelt, dann erklang das "Lied vom Tod" und das Auto fuhr ein. 
Ein Draht wurde von der großen Kugel des Hochspannungsgenerators oben 
auf das Autodach heruntergeführt - für einen direkten Luftdurchschlag 
war die Spannung noch zu klein. Der Knall war beeindruckend.

Autor: Edson (Gast)
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Dumm und ungebildet schrieb:
> Das sieht nach schwerem Geschütz aus. Nur so viel noch zu den
> Randbedingungen: der Raum hat so ca. 30 - 40 Quadratmeter und ist ca. 3
> Meter hoch.
> Fest steht das Strahlung den Raum verlässt.

Wer hat das wie festgestellt?

> Ich suche nach einer Lösung wie einer Schnüffelsonde um den oder die
> Lecks aufzuspüren. Das muss auch mit preiswerten Gerätschaften möglich
> sein.

Die Schnüffelsonden sind nicht das Problem. Du brauchst Erfahrung, 
sowohl mit der Schnüffelsonde als auch mit dem Aufspüren von HF-Lecks 
generell. Ich habe sowas auch Geräte- und auch Raumebene schon gemacht 
und kann Dir sagen: man muss die Anzeigen zu interpretieren wissen.
Du musst am Ende die Gegenmaßnahmen vornehmen und deren Wirkung 
nachweisen - und dafür reicht es nicht, rund um die Kammer die 
Abwesenheit der Felder festzustellen. Diese könnten auch senkrecht 
abstrahlen, nachdem die Charakteristik geändert wurde (durch Deine 
Maßnahmen).

Hol dir Hilfe.

Autor: soul e. (souleye)
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Dumm und ungebildet schrieb:

> (...) Mit welchen Geräten, die dürfen
> auch ruhig preiswert sein, kann man die Dichtigkeit überprüfen
> beziehungsweise Lecks aufsuchen und finden?

Mit den Augen. Ist der Türfalz verbogen weil einer mit dem Stapler 
gegengefahren ist? Das Blech muss auf <1 mm gerade sein, sonst pfeift es 
raus (bzw rein). Sind die Federdichtungen von der Tür alle in Ordnung? 
Kaputte umsetzen auf die nicht verbeulte Seite, das hält erstmal bis 
Ersatz da ist.

Durchführungen kontrollieren. Stopfen einmal ab- und wieder 
dranschrauben. Die Messingspäne in der Kabelschütte kräftig durchrühren.

Das eine Schirmkabine von selber undicht wird habe ich noch nie erlebt. 
Lecks hast Du eigentlich immer an Türen, Klappen, Luken. Und an den 
Durchführungen für Netzspannung, 14 V-Abstützung, Absaugung, 
Rollenprüfstand etc.

Autor: Dumm und ungebildet (Gast)
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Durchführungen wie Türen, Klima, Versorgungsleitungen etc...
habe ich schon unter Verdacht. Ich möchte halt den Aufwand gering halten 
zur Überprüfung. würde sich so ein ELV Bausatz wie hier: 
https://www.box73.de/file_dl/bausaetze/BX-078_online.pdf eignen?

Autor: Dumm und ungebildet (Gast)
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Autor: Larry (Gast)
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Ein empfindlicher Handscanner sollte reichen.

Fuer die Schnueffelpruefung die Teleskopantenne durch eine
H-Feld Sonde ersetzen.

So ein Notebook mit SDR macht selber viel zu viel (HF-)Krach.
Und die EMV-Tester sind viel zu unempfindlich.

Autor: Günter Lenz (Gast)
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Du kanns es auch umgekehrt machen, ob von Draußen HF reinkommt,
Wenn nichts reinkommt geht auch nichts raus. Nimm verschiedene
Radios und prüfe drinnen ob du Empfang hast.

Schau mal Hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Atomuhr#/media/Datei:Atomuhr-CS2.jpg

Das ist die Atomuhr in Braunschweig. Die wollen auch das
keine HF reinkommt. Schau mal die Wände an, daß ist Kupferblech.
So muß du das dann auch machen.

Autor: eric (Gast)
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Dumm und ungebildet schrieb:
> Ich möchte halt den Aufwand gering halten

Warum probierst Du es nicht einfach,
statt viele Dumme Fragen zu stellen?

Autor: Dumm und ungebildet (Gast)
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Ganz schön unverschämt!

Autor: Name: (Gast)
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eric schrieb:
> Dumm und ungebildet schrieb:
>> Ich möchte halt den Aufwand gering halten
>
> Warum probierst Du es nicht einfach,
> statt viele Dumme Fragen zu stellen?

Wer erst denkt und recherchiert, und dann loslegt, liefert die besseren 
Ergebnisse...

Autor: Edi M. (edi-mv)
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HF gegen die Wand spritzen, schauen, wo's reinläuft.
;-)

Christoph Kessler war schon auf dem richtigen Weg (Beitrag von 10:41), 
im Inneren des geschirmten Raums ist leichter Suchen, da sollte nichts 
von draußen nachweisbar sein.

Und kleine Lücken reichen, ich sehe öfter Leute, die im Vollmetall- 
Fahrstuhl noch mit dem Handy telefonieren können.

: Bearbeitet durch User
Autor: Alex W. (Gast)
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Schnapp dir zwei PMR-Funkgeräte. Einer bleibt in der Kammer und sendet, 
du fängst draussen an zu suchen wo das Leck ist. Falls du einen 
Amateurfunker kennst, frag ihn ob du die Handfunke ausleihen kannst. Ist 
die S-Meteranzeige auf Vollausschlag, schraub die Antenne runter und 
such weiter. GGf schraub ein 50R-Abschluss an den Antennenport als 
Abschwächer.

Autor: GHz-Nerd (Gast)
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Hast du zumindest einen Signalgenerator, den du zum Testen verwenden 
kannst?
Der Vorschlag mit dem SDR Stick ist meiner Meinung nach gar nicht so 
schlecht...

Du könntest den Signalgenerator auf eine Frequenz einstellen, bei der 
der SDR keine eigenen Spurs hat und dieses enge Band beobachten während 
du damit die Nähte und Übergänge der Kammer absuchst.

Frequenzselektiv ist man auch mit so einem einfachen USB stick recht 
empfindlich.

Autor: eric (Gast)
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Dumm und ungebildet schrieb:
> Ganz schön unverschämt!

Wie war noch Dein Name?

Autor: Larry (Gast)
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> Die Schnüffelsonden sind nicht das Problem. Du brauchst Erfahrung,
> sowohl mit der Schnüffelsonde als auch mit dem Aufspüren von HF-Lecks
> generell.

Vermutlich kann der TO mit kEu teurem Equipment nicht umgehen.
Und Erfahrung die Werte eines SDR (+Notebook) zu interpretieren
fehlen auch.

Mit Billiggeraeten kann man quantitiv nichts belastbares
feststellen.

Genau der Punkt wo man einen Fachmann holen sollte...

Autor: Leuchtungsgango B (Gast)
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Ist in der Kammer die Beleuchtung mit LED gemacht?

"Netzteile" von LED-Lampen sind leider zu oft 
(-VUS)HF-strahlungsquellen.... was dann bei Undichtheit der Kammer 
durchaus aussen auch feststellbar ist.

...und hoffentlich wirkt die Kammer selbst nicht gleich als 
Hohlkörperschwingkreis :^)

Autor: Leuchtungsgango B (Gast)
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errinnert-sich
eine aaalte, sog. "Telefonverstaerkerschaltung" hilft oft auch um 
Strahlungsquellen akustisch ausfindig zu machen.

Das sind 2..3 nacheinander geschaltete Kleinsignaltransistoren die "das 
Signal" auf ein Lautsprecher geben.

Dies ist natuerlich kein Messgeraet, stellt aber oft Elektrosensible 
zufrieden wenn man damit vorher (Knistern) vs. nachher (Ruhe) vorfuehren 
kann (z.B. DECT-Basis, SNT, oder was sonst im Haushalt noch "böse" sein 
könnte...)

Autor: soul e. (souleye)
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Leuchtungsgango B schrieb:

> Ist in der Kammer die Beleuchtung mit LED gemacht?

Notausgang-Schilder mit Stützakku sind da beliebte Kandidaten.

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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>Hohlkörperschwingkreis

Beitrag "Re: Ingenieurskunst"

"Resonanzfrequenz in GHz ist gleich 229 / Innendurchmesser in mm"
also z.B. für 2,29m 100 MHz

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