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Forum: HF, Funk und Felder AM-Modulator mit Quarzoszillator


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Autor: pilz7 (Gast)
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Guten Tag,

ich frage mich ob der obige Schaltplan so funktionieren würde und ob es 
noch nennenswerte störwellen gibt. Moduliert wird mit dem hier: 
https://www.reichelt.de/quarzoszillator-1-0-mhz-oszi-1-000000-p13673.html 
und dem hier: 
https://www.reichelt.de/nf-uebertraeger-1-10-rm-10-x-12-5-mm-nfu-1-10-p73042.html 
und einem normalen PC Audioausgang(Simuliert mit NE555).

Mein Ziel war es einen möglichst einfachen AM Sender zu Bauen der 
möglichst wenig stört.

Die Grundschaltung ist von Hier: 
http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/MW-Oszillator/minimwoszi.htm.

Die Filterschaltung vom letzten Beitrag von hier: 
Beitrag "Analoger 1MHz Sinusoszillator" wobei ich die Filterung 
etwas kürzte da es so anscheinend auch reicht.

Muss ich das AM-modulierte Signal vom Quarz-Oszi noch verstärken(2n2222) 
oderschafft der das? Der Oberwellenfilter braucht anscheinend viel 
Strom. Wieviel Strom schafft der Quarzoszi eigentlich, ich fand keine 
Daten dazu?

Das Signal soll ein paar Meter weit mit einem normalen Radio auf 999kHz 
empfangbar sein was man mit einer kleinen Antenne doch schaffen müsste.

Das Rauschen kommt doch vom mit einem NE555 simulierten Quarzoszillator, 
oder?

Kann man ein entsprechendes Signal auch besser Simulieren?
Gibt es Verbesserungsvorschläge?

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Die in dem o.a. Schaltplan dargestellte Schaltung enthält doch überhaupt 
keinen Quarzoszillator. Und ein NE555 funktioniert "etwas" anders als 
ein Quarzoszillator. Wenn man ein halbwegs brauchbares HF-Ausgangssignal 
benötigt, sollte man auch vorzugsweise keinen Oszillator mit 
Digitalausgang, sondern einen mit Sinusausgang verwendet. Ob dessen 
Ausgangspegel jedoch linear mit der Versorgungsspannung skaliert, steht 
auf einem anderen Blatt.

Und die Frequenzmodulation des Quarzoszillators durch Variation der 
Versorgungsspannung ist auch nur mäßig begeisternd.

Autor: pilz7 (Gast)
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Wenn man nur den Quarzoszillator mit dem NFÜ und einem PC Ausgang 
moduliert und eine kleine Antenne am ausgang befestigt funktioniert es 
hervorragen aber es gibt mächtig Oberwellen.

Es gab keine möglichkeit einen QO zu Simulieren, daher der NE555!

Andreas S. schrieb:
> Und die Frequenzmodulation des Quarzoszillators durch Variation der
> Versorgungsspannung ist auch nur mäßig begeisternd.

Ich mache Amplitudenmodulation und nicht Frequenzmodulation.

Das Ausgangssignal vom NE555 ist mit dem eines QO halbwegs Identisch.

Autor: pilz7 (Gast)
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Der Schaltplan...

Autor: Ralph B. (rberres)
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Ich würde es für sinnvoller halten, die Ausgangsstufe zu modulieren und 
nicht den Quarz.

Ralph Berres

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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pilz7 schrieb:
> Es gab keine möglichkeit einen QO zu Simulieren, daher der NE555!

Dann musst Du eben ein geeignetes Simulationsmodell wählen oder ggf. 
bauen.

> Ich mache Amplitudenmodulation und nicht Frequenzmodulation.

Das ist Unsinn. Du willst nur AM machen, aber Du bekommst bei dem 
Verfahren zusätzlich noch eine FM.

Autor: pilz7 (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Dann musst Du eben ein geeignetes Simulationsmodell wählen oder ggf.
> bauen.

Ich versuchte es, scheiterte aber(um jede Hilfe dankbar).

Andreas S. schrieb:
> Das ist Unsinn. Du willst nur AM machen, aber Du bekommst bei dem
> Verfahren zusätzlich noch eine FM.

Ist das nicht egal?
Ist die FM wirklich so stark?


Ralph B. schrieb:
> Ich würde es für sinnvoller halten, die Ausgangsstufe zu modulieren und
> nicht den Quarz.

Wenn ich die Ausgangsstufe moduliern würde, würde mir der NFÜ doch die 
HF blockieren, oder?

Autor: Ralph B. (rberres)
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pilz7 schrieb:
> Wenn ich die Ausgangsstufe moduliern würde, würde mir der NFÜ doch die
> HF blockieren, oder?

????

Moduliere mit deinen NF Übertrager die Betriebsspannung der 
Ausgangsstufe, so wie es jeder AM Sender aus dem CB-Funk es auch macht.

Ralph Berres

Autor: pilz7 (Gast)
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Ist es so besser?
Die sekundärseite des NFÜ hat aber ungefähr 300 Ohm!

Autor: Rübezahl (Gast)
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Oder betreibe deinen Quarzoszillator über eine Kollektorschaltung mit 
einem Basisspannungsteiler von 1 zu 1. Dann läuft die Pufferstufe deines 
Quarzoszillators zwar nur auf halber Betriebsspannung, aber dafür 
beträgt der Modulationsgrad fast 100%.

Autor: Rübezahl (Gast)
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pilz7 schrieb:
> Ist es so besser?
>

Ja, is besser!

Autor: Rübezahl (Gast)
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Autor: Ralph B. (rberres)
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pilz7 schrieb:
> Ist es so besser?
> Die sekundärseite des NFÜ hat aber ungefähr 300 Ohm!

Eventuell noch eine Kleine HF Drossel zwischen Trafo und Kollektor 
schalten.

Größe so um die 100uH. Sonst schließen die Streukapazitäten deines NF 
Trafos die HF an dem Kollektor kurz.

Ralph Berres

Autor: pilz7 (Gast)
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An diesem Punkt bin ich mit meinem Wissen am Ende.
Ich werde aber noch so eine Drosssel kaufen und einbauen.
Festinduktivität ist doch dasselbe, oder?

Vielen Dank!

Autor: Ralph B. (rberres)
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pilz7 schrieb:
> Festinduktivität ist doch dasselbe, oder?

ähm ja!!

Ralph Berres

Autor: pilz7 (Gast)
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Noch eine Frage:
Sollte man zum dämpfen der Spannungsspitzen vielleicht noch zwischen 
Kolloktor und Emitter einen 100pF KerKo schalten?

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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pilz7 schrieb:
> Noch eine Frage:
> Sollte man zum dämpfen der Spannungsspitzen vielleicht noch zwischen
> Kolloktor und Emitter einen 100pF KerKo schalten?

Klar. Wenn Du den Transistor schnellstmöglich zerstören willst.

Autor: pilz7 (Gast)
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Die Simulation.

Autor: pilz7 (Gast)
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Andreas S. schrieb:
> Klar. Wenn Du den Transistor schnellstmöglich zerstören willst.

???

Mit dem Kerko konnte ich die Spannungsspitzen von 70 auf unter 40V 
senken und das Antennensignal verbessern.

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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pilz7 schrieb:
> Mit dem Kerko konnte ich die Spannungsspitzen von 70 auf unter 40V
> senken und das Antennensignal verbessern.

Du hast den Kondensator doch überhaupt nicht direkt zwischen Kollektor 
und Emitter geschaltet. Was soll also die Lüge?

Autor: Ralph B. (rberres)
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In dem Schaltbild weiter oben hast du die HF noch am Kollektor 
abgenommen. In der Simulation am Emitter. Warum?

Ralph Berres

Autor: Kurt (Gast)
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pilz7 schrieb:
> Andreas S. schrieb:
>> Klar. Wenn Du den Transistor schnellstmöglich zerstören willst.
>
> ???
>
> Mit dem Kerko konnte ich die Spannungsspitzen von 70 auf unter 40V
> senken und das Antennensignal verbessern.

Fahr halt den Transistor im linearem Bereich, steuere ihn mit einem 
Sinus an, dann brauchst du kein Filter und es handelt sich um einen 
AM-Generator/Modulator.


 Kurt

Autor: pilz7 (Gast)
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Ralph B. schrieb:
> In dem Schaltbild weiter oben hast du die HF noch am Kollektor
> abgenommen. In der Simulation am Emitter. Warum?

Das war der Fehler.
Anders Funktionierts besser.

Danke

Autor: Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)
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pilz7 schrieb:
> Mit

Du kannst statt Übertrager auch einen Transistor als "Modulator" nutzen.
Schau mal da
http://c-quam.blogspot.com/2015/10/c-quam-pruefsender.html
Unter der Überschrift:
"Der AM-Modulator und die Sendeantenne mit Ferritstab"
Simu ist dort mit dabei. Vielleicht ist das ja was für Dich.

Übrigens, mit asc kann Dir geholfen werden.

LG
old.

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