Braucht ein IRLR 2905 bei 0-5Vgs --> 12Vds/3,6A(Ids) einen Treiber?

Gast #6050535
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Hallo zusammen,

Ich möchte 3 LED-Leisten getrennt durch Mosfets Schalten oder ggf. auch 
dimmen können.
Die Leisten benötigen 12V bei Strömen von: 1,78A / 1,86A und 3,6A.
Ziel ist in erster linie eine geringe Verlustleistung an den Mosfets, in 
zweiter Hinsicht sollen die Leisten auch gedimmt werden können.
Zum Dimmen schwebt mir eine PWM mit >100Hz, Grundfrequenz vor, ich denke 
da sollte ein Flackern nicht mehr erkennbar sein?


Hierzu scheint mir ein IRLR2905 N-Mosfet grundsätzlich geeignet.
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/A100/IRLR2905_IR.pdf

Zur Ansteuerung möchte ich einen Atmega uC verwenden, der mit 5V 
Betrieben werden soll.
Im Allgemeinen kann dieser ja etwa 10mA je Pin treiben.


Ich würde jetzt nicht davon ausgegen, dass hier für eine 100Hz PWM ein 
Mosfet-Treiber benötigt wird.
Wie seht ihr die Sache?
Braucht man hier einen Treiber oder wie sinnvoll kann er sein?
Z.b. zur Reduktion der Verlustleistung an den Mosfets (bis 12V Vgs stat 
5V) oder generell als Treiber an den uC-Ausgängen um ggf. die Schaltzeit 
fürs Umschalten zu verkürzen.

Die ganze Schaltung kann mit 12V versorgt werden und sollte eben auch 
nicht aufwendiger als nötig werden...

Viele Grüße,
Matze
Gast #6050541
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Matze schrieb:
> Hierzu scheint mir ein IRLR2905 N-Mosfet grundsätzlich geeignet.

Kann man nehmen, aber es gibt besseres.


> Ich würde jetzt nicht davon ausgegen, dass hier für eine 100Hz PWM ein
> Mosfet-Treiber benötigt wird.

Kein Problem, aber mit kleinerem Qg wäre es besser.
#6050644
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Matze schrieb:
> Im Allgemeinen kann dieser ja etwa 10mA je Pin treiben.

Da liegt schon der Denkfehler. Beim Umschalten (also Laden/entladen 
seiner eigenen Pin-Kapazität, die des IC-Sockels, der Leiterbahn, ggfs. 
angeschlossener CMOS-Eingänge oder auch Mosfet-Gates) kann der AVR viel 
viel mehr Strom. Die 10mA gelten für statischen Dauer-Strom. Und, Oh 
Wunder der modernen Technik (naja, > 30 Jahre), er limitiert den 
Peak-Strom beim Umschalten ganz selbständig auf für ihn ungefährliche 
Werte.
Du musst nur die Verlustleistung im AVR bzw. seiner CMOS-Ausgangsstufe 
im Auge behalten. Da kann man jetzt viel simulieren oder mit Integralen 
über den Lade- und Entladevorgang rechnen. Oder man schätzt grob ab

100Hz * 50nC = 5µA

Und lässt die Sache gut sein, weil das so irrsinnig absurd weit vom 
erlaubten Dauerstrom des Pins weg ist.

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