Forum: Offtopic Rätsel: Warum explodiert Taschenlampe


von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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In den News in den USA kam mal dass jemand eine Taschenlampe mit zwei 
CR123A Batterien in den Mund genommen hat um im Auto zu suchen, dabei 
ist sie explodiert und er wurde schwer verletzt. Ich weiß warum das 
passiert ist, es gibt fast nur einen Grund, welcher wäre das? Und wie 
kommt er zustande. Ich bin über Vorschläge gespannt und werde meine 
Theorie dazu auch noch geben. Hier der Vorfall: 
https://www.youtube.com/watch?v=cYrqHK5b8U0

Es betrifft hauptsächlich Lampen mit 2 Akkus.
von Beranzverrater (Gast)


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Der G. schrieb:
> werde meine Theorie dazu auch noch geben.

Erwartest du jetzt Dankbarkeit oder was?

Mein Tipp: 2 kleine Li Akkus anstelle von 1 großen, Schaltregler FET 
oder Diode durchlegiert, Kurzschluss, Hitze, Wumms
von Mani W. (e-doc)


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Der G. schrieb:
> Ich weiß warum das
> passiert ist, es gibt fast nur einen Grund, welcher wäre das?

Ich auch!

Man sollte stromführende Teile nicht in den Mund nehmen!
von Michel M. (elec-deniel)


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Kälte- ,Hitze-, Feuchtigkeits-, Mantelbeschädigung ....

Empfehlungen zur Sicherheit können auch hier nachgesehen werden
ifs-ev.org/schadenverhuetung/feuerschaeden/lithium-akkus/

und hier die Videos mit unterschiedlichen Ladezuständen
https://www.youtube.com/watch?v=Yia8N5qutmQ
von Maxim B. (max182)


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Der G. schrieb:
> In den News in den USA kam mal dass jemand eine Taschenlampe mit zwei
> CR123A Batterien in den Mund genommen hat um im Auto zu suchen, dabei
> ist sie explodiert und er wurde schwer verletzt.

Typisch für Amerikaner: sie hantieren mit Unbekanntem wie Affen und wenn 
danach etwas schief geht, verstehen sie nicht warum...
Was hat eine Lampe in dem Mund zu suchen???
von Marek N. (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Was hat eine Lampe in dem Mund zu suchen???

[X] Du hast noch nie im Dunkeln einen Reifen gewechselt.
von Andreas M. (andreas_m62)


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Marek N. schrieb:
> Maxim B. schrieb:
>> Was hat eine Lampe in dem Mund zu suchen???
>
> [X] Du hast noch nie im Dunkeln einen Reifen gewechselt.

Für sowas gibt es Stirnlampen.
Unseren Verbündeten muss man auch explizit sagen,
dass man beim Autofahren keinen heißen Togo-Kaffee
zwischen die Oberschenkel stellt.
von Kaltmamsell (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> Maxim B. schrieb:
>>> Was hat eine Lampe in dem Mund zu suchen???
>>
>> [X] Du hast noch nie im Dunkeln einen Reifen gewechselt.
>
> Für sowas gibt es Stirnlampen.
> Unseren Verbündeten muss man auch explizit sagen,
> dass man beim Autofahren keinen heißen Togo-Kaffee
> zwischen die Oberschenkel stellt.

Du hast sicher immer ein Aggregat im Kofferraum, mit dem Du Kompressor, 
Schlagschrauber und Flutlichtstrahler betreiben kannst, wenn es Nachts 
zu einer Panne kommt?!
von Stefan F. (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Unseren Verbündeten muss man auch explizit sagen,
> dass man beim Autofahren keinen heißen Togo-Kaffee
> zwischen die Oberschenkel stellt.

Und dass Messer scharf sind, und dass man in der Waschmaschine keine 
Hunde waschen soll und in der Mikrowelle keine Katzen trocknen darf.

Und da wundert man sich dann, dass wie Welt insgesamt verblödet.

Früher hatten wir natürliche Auslese.
von Kaltmamsell (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Unseren Verbündeten muss man auch explizit sagen,
>> dass man beim Autofahren keinen heißen Togo-Kaffee
>> zwischen die Oberschenkel stellt.
>
> Und dass Messer scharf sind, und dass man in der Waschmaschine keine
> Hunde waschen soll und in der Mikrowelle keine Katzen trocknen darf.
>
> Und da wundert man sich dann, dass wie Welt insgesamt verblödet.
>
> Früher hatten wir natürliche Auslese.

Die haben wir heute auch noch. An der Mosel z.B. Gestern Abend erst 2 
Gläser getrunken.

Darüber hinaus nehme ich an, daß die Amis ihren Kaffee nicht aus Togo, 
sondern aus Südamerika beziehen.
von Dieter (Gast)


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Li-Zelle, was denn sonst. Hat halt zu fest dabei zugebissen.
von René H. (mumpel)


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Ich habe auch schon einen Fahrradfahrer mit Taschenlampe im Mund bei mir 
vorbeifahren sehen.
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


Angehängte Dateien:

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Auflösung
Oje, das ist hier ja ein Trollfest, ein einziger sinnvoller Kommentar 
von Michel M. (elec-deniel); Mantelschaden wäre das Wahrscheinlichste. 
Und Akkus werden gefährlich wenn das Ladegerät über 4,2V lädt, wenn man 
unter 0°C lädt, wenn man den Akku umpolt.

Die drei Videos sind gut, leerer Akku ist ungefährlich, halb geladener 
Akku spuckt Feuer und voll geladener Akku explodiert.
von Zeitjäger  . (forgoden)


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Grundsätzlich lautet die Faustformel: Je mehr Feiertage hintereinander, 
desto mehr Trolle versammeln sich.
von Karl (Gast)


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Der G. schrieb:
> Oje, das ist hier ja ein Trollfest

Du hast damit angefangen. Wunder dich also nicht.

Der G. schrieb:
> Auflösung

Hmm, nö. Die Zeichnung ist ja wohl keine Erklärung.

Der G. schrieb:
> Mantelschaden wäre das Wahrscheinlichste

Hat der Typ die Lampe durchgebissen? Dann ist er aber selbst schuld. 
Darwin halt...
von René H. (mumpel)


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M.E. hätte die Lampe auch in der Tasche explodieren können. Vielleicht 
war es Zufall, dass sie im Mund explodiert ist. Wir wissen es nicht.
von Bernd K. (prof7bit)


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Marek N. schrieb:
> Maxim B. schrieb:
>> Was hat eine Lampe in dem Mund zu suchen???
>
> [X] Du hast noch nie im Dunkeln einen Reifen gewechselt.

Es gibt Taschenlampen, es gibt Handlampen, es gibt Kopflampen, aber von 
Mundlampen hab ich noch nichts gehört, das muss neu sein.
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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René H. schrieb:
> M.E. hätte die Lampe auch in der Tasche explodieren können. Vielleicht
> war es Zufall, dass sie im Mund explodiert ist. Wir wissen es nicht.

Wie man in meiner Zeichnung sieht muss die Lampe eingeschaltet sein, der 
hintere Akku wird kurzgeschlossen, heiß explodiert. Es könnte also noch 
in seiner Hand passiert sein wenn er sie betreibt.

Helwein V. schrieb:
> Grundsätzlich lautet die Faustformel: Je mehr Feiertage hintereinander,
> desto mehr Trolle versammeln sich.

Das mit den Feiertagen merke ich mir :-)

Hier, noch sehr interessant, Schaum und Gel sind beim Löschen dem Wasser 
überlegen, weil es chemische Löschmittel sind. 
https://www.youtube.com/user/Feuerwehr/videos
von Stefan F. (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> aber von Mundlampen hab ich noch nichts gehört, das muss neu sein.

Die gibt es schon länger, habe ich erstmalig im Movie Park gesehen: 
https://www.amazon.de/Z%C3%A4hne-Beleuchtung-MEHRFARBIG-Silikon-Gebiss/dp/B008JI1WXO
von Maxim B. (max182)


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Kaltmamsell schrieb:
> Du hast sicher immer ein Aggregat im Kofferraum, mit dem Du Kompressor,
> Schlagschrauber und Flutlichtstrahler betreiben kannst, wenn es Nachts
> zu einer Panne kommt?!

Nein, ich habe ADAC+, das reicht. :)

Stefan ⛄ F. schrieb:
>> aber von Mundlampen hab ich noch nichts gehört, das muss neu sein.
>
> Die gibt es schon länger

Nach dem vor ein paar Tagen ein Hinrichtungsmikrofon erfunden wurde (das 
Beamten und Lehrerinnen automatisch hinrichtet), kann mich noch kaum was 
wundern :)
von Manuel X. (Gast)


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Der G. schrieb:
> Es betrifft hauptsächlich Lampen mit 2 Akkus.

Nein. Das Problem betrifft alle Geräte mit Li Akkus /Batterien. Der 
Fehlerlerfall tritt bei Geräten mit einer Zellenzahl >1 aber deutlich 
wahrscheinlicher auf, da hier auch ein ungleicher Ladezustand der Zellen 
zum fatalen Versagen führen kann.


Der G. schrieb:
> Die drei Videos sind gut, leerer Akku ist ungefährlich, halb geladener
> Akku spuckt Feuer und voll geladener Akku explodiert.

In einer, am besten noch ip67, Taschenlampe führt auch der halb volle 
Akku zur Explosion.

Mit größter Wahrscheinlichkeit ist die Lampe auch genau deshalb 
explodiert. Die Lampe, nicht der Akku/die Batterie.

Der G. schrieb:
> Hier, noch sehr interessant, Schaum und Gel sind beim Löschen dem Wasser
> überlegen, weil es chemische Löschmittel sind.
> https://www.youtube.com/user/Feuerwehr/videos

Muss man mal den Feuerwehren hier bei bringen, die versenken brennende 
Elektroautos einfach in einem Container Wasser.

Löschen mag bei einem 9Zellen Laptoü Akku der in einer Metalltonne liegt 
noch ganz einfach sein. Sobald das Teil aber am Tisch liegt wirds doof.

Und wenn keine 9Zellen sondern >7000 beteiligt sind bringt weder der 
Schaum noch das Gel was.

Naja...
von jemand anderes (Gast)


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Da ist ein längerer Thread im Candlepowerforum dazu

Kurz gesagt, CR123 Primärzellen in Reihe die wesentlich unterschiedlich 
geladen waren an einer Glühbirne die die leergezogen hat. Einer wurde 
unter null Volt gezogen
von Dieter (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Mundlampen
Gibt es schon lange. Musst nur zum Zahnarzt gehen. Gibt es auch 
gepuffert, falls der Strom ausfaellt.
von Michel M. (elec-deniel)


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Der G. schrieb:
> Hier, noch sehr interessant, Schaum und Gel sind beim Löschen dem Wasser
> überlegen, weil es chemische Löschmittel sind.
> https://www.youtube.com/user/Feuerwehr/videos

Empfehlenswerte weiterführende Infos  :-)

https://www.elektroniknet.de/elektronik/power/was-tun-bei-batteriebrand-171926.html

"Untersuchung des Brandverhaltens von Lithium-Ionen- und 
Lithium-Metall-Batterien ..." 2015
https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000055364/3853684
von René H. (mumpel)


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jemand anderes schrieb:
> Da ist ein längerer Thread im Candlepowerforum dazu
>
> Kurz gesagt, CR123 Primärzellen in Reihe die wesentlich unterschiedlich
> geladen waren an einer Glühbirne die die leergezogen hat. Einer wurde
> unter null Volt gezogen

Ich kenne auch welche die untersciedliche Batterien in ihre Gerät 
einlegen. Denen kann ich noch so oft sagen, dass das gefährlich ist, sie 
hören nicht auf mich. Aber da kann man nichts machen.
von Bernd K. (prof7bit)


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Manuel X. schrieb:
> Muss man mal den Feuerwehren hier bei bringen, die versenken brennende
> Elektroautos einfach in einem Container Wasser.

Ist das so?

Ich dachte das war nur so ne verrückte Idee die mal jemand geäußert hat, 
die aber bis jetzt noch nie umgesetzt wurde, wahrscheinlich weil man 
nicht mal eben so einen nach oben offenen Container voll mit ausreichend 
Wasser mal eben schnell herbeischafft wenns nicht gerade direkt am 
Beckenrand des Freibads brennt, oder mitten auf der Kanalbrücke.
von hsc (Gast)


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von Axel S. (a-za-z0-9)


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Andreas M. schrieb:
> Marek N. schrieb:
>> Maxim B. schrieb:
>>> Was hat eine Lampe in dem Mund zu suchen???
>>
>> [X] Du hast noch nie im Dunkeln einen Reifen gewechselt.
>
> Für sowas gibt es Stirnlampen.

Wenn eine Stirnlampe explodiert, dürften die Verletzungen ähnlich 
gravierend sein, wie bei einer Taschenlampe, die man im Mund gehalten 
hat (um, wie Vorposter bereits andeuteten, beide Hände frei zu haben).

Auch eine in der Hand gehaltene oder in der Hosentasche getragene 
Taschenlampe wird beim Explodieren ernsthafte Verletzungen verursachen.

Wenn man nicht gerade davon ausgeht, daß der Verletzte seine 
Taschenlampe zerbissen hat und sie deswegen explodiert ist, dann ist es 
nur ein vergleichsweise unwichtiges Detail, daß er sie dabei im Mund 
hatte.
von Bernd K. (prof7bit)


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Axel S. schrieb:
> Wenn eine Stirnlampe explodiert, dürften die Verletzungen ähnlich
> gravierend sein

Auf Stirnlampen beißt man aber nicht so herum wie auf Gebisslampen, die 
sind daher geringerem mechanischem Stress ausgesetzt.
von c r (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Auf Stirnlampen beißt man aber nicht so herum wie auf Gebisslampen, die
> sind daher geringerem mechanischem Stress ausgesetzt.

Dem mehrere Millimeter starken Alu-Gehäuse dieser typischen kleinen 
Taschenlampen wirst du mit deinen Beißerchen keine ernsthafte Verformung 
beibringen.

Vorher brechen dir deine Schneidezähne ab.
von A. K. (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Container voll mit ausreichend Wasser mal eben schnell herbeischafft
> wenns nicht gerade direkt am Beckenrand des Freibads brennt, oder mitten
> auf der

Ein RedBoxx Container hat 8-10k Liter, mit 2-3 TLFs vollzubekommen.
Außerdem muss er ja nur bis zur Höhe der Batterie geflutet werden.

LG
von Bernd K. (prof7bit)


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c r schrieb:
> Dem mehrere Millimeter starken Alu-Gehäuse dieser typischen kleinen
> Taschenlampen

So eine hab ich auch. Die explodiert garantiert niemals radial, denn 
wenn sie es täte wäre sie eine ausgewachsene Rohrbombe so extrem massiv 
wie die gebaut ist! Bestenfalls schießt sie axial hinten den Schalter 
raus oder vorne die LED samt Reflektor und Glas. Als Kopflampe (seitlich 
an der Schläfe getragen) kannst Du so also nur ein weiteres Loch in den 
Reifen schießen oder denjenigen erschießen der sich hinter Dir 
herumtreibt um Dir beim Arbeiten zuzuschauen.

In den Mund würd ich die generell nicht nehmen, der Gedanke auf so einem 
massiven schweren Alurohr mit den blanken Zähnen herumzubeißen bereitet 
mir Unbehagen.
von korax (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Nach dem vor ein paar Tagen ein Hinrichtungsmikrofon erfunden wurde (das
> Beamten und Lehrerinnen automatisch hinrichtet), kann mich noch kaum was
> wundern :)

Verstehendes Lesen ist nicht so Deins?
von Paule, Bademeister (Gast)


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Der G. schrieb:
> Ich weiß warum das
> passiert ist

Das war komplett falsch, wer wäre da überrascht...

Es lief wohl eher so: der Typ sabberte derart auf der Lampe herum, daß 
die Spucke für Elektrolyse sorgte. In der Lampe bildete sich daher 
Knallgas. Den jetzt noch fehlenden schlechten Kontakt bzw. Zündfunken 
hat jede China-Lampe serienmäßig eingebaut...


Der G. schrieb:
> Ich bin über Vorschläge gespannt und werde meine
> Theorie dazu auch noch geben.

Danke, aber die Position des Lehrers im Affenstall habe ich hier bereits 
inne.
Deinesgleichen ist in den Reihen der Möchtegern-Fachleute weit besser 
aufgehoben. Wie man hier sehen kann, hast du ja das Zeug dafür. Jetzt 
musst du nur noch auf deinem lächerlichen Standpunkt beharren, und alles 
passt...
von Msd (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Unseren Verbündeten muss man auch explizit sagen,
> dass man beim Autofahren keinen heißen Togo-Kaffee
> zwischen die Oberschenkel stellt.

Wäre es denn besser sich kalten Kaffee zwischen die Beine zu klemmen?

Wohl kaum!
von c r (Gast)


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Msd schrieb:
> Wäre es denn besser sich kalten Kaffee zwischen die Beine zu klemmen?
>
> Wohl kaum!

Doch?
von Paule, Bademeister (Gast)


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Msd schrieb:
> Wäre es denn besser sich kalten Kaffee zwischen die Beine zu klemmen?
>
> Wohl kaum!

So viel dann gleich wieder zum Thema Affenstall.

Msd und ähnlichen Knallchargen würde erst nach einer realen Fahrt der 
feine Unterschied zwischen kaltem und heißem Kaffee auf der Hose klar. 
Bis dahin reicht der Grips nur bis zu einer eh zu waschenden Hose.
Ich frage mich in dem Zusammenhang, wer die Welt erschaffen hat, in der 
wir leben. Das war offensichtlich alles nur Versuch und Irrtum.
von Manuel X. (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Manuel X. schrieb:
>> Muss man mal den Feuerwehren hier bei bringen, die versenken brennende
>> Elektroautos einfach in einem Container Wasser.
>
> Ist das so?
>
> Ich dachte das war nur so ne verrückte Idee die mal jemand geäußert hat,
> die aber bis jetzt noch nie umgesetzt wurde, wahrscheinlich weil man
> nicht mal eben so einen nach oben offenen Container voll mit ausreichend
> Wasser mal eben schnell herbeischafft wenns nicht gerade direkt am
> Beckenrand des Freibads brennt, oder mitten auf der Kanalbrücke.

Mitten auf der freien Strecke sicherlich ein Problem. Muss das TLF halt 
öfter fahren, oder die Feuerwehr hat Kontakt zu Landwirten die dann 
Wasser ran karren.

Und dann gibts ja auch Löschteiche, Regenrückhaltebecken (das Wasser 
würd ich aber nur im äußersten Notfall nehmen) und vor Tunneln gibts 
min. 72m^3 Löschwasser an jedem Portal.

Geht also. Und ja wird mittlerweile auch oft so praktiziert.
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Manuel X. schrieb:
> In einer, am besten noch ipx7, Taschenlampe führt auch der halb volle
> Akku zur Explosion.

Stimmt, abgeschlossenes Lampengehäuse = Rohrbombe (Knalltrauma). 
Vielleicht sollte man zur Sicherheit ein Loch bohren und mit Heisskleber 
verschließen, so kann der Druck entweichen. Eigentlich sollten die 
Lampen von Werk aus ein Überdruckventil haben, haben die Akkus ja auch. 
Zum Glück sind Unfälle aber sehr selten. Akkus können aber auch 
regelrecht Feuer spucken, also hat man das Risiko der Verbrennung, das 
kann man kaum umgehen. Bei Akkupacks ist das Problem, dass eine Zelle 
heiß wird, und dann die anderen rundherum anfangen zu brennen. Das ist 
eine Kettenreaktion und sehr gefährlich, die Teile werden unter anderem 
zu Projektilen und Brandgranaten. Umpolung ist an sich nicht gefährlich, 
nur der weitere Betrieb, weil sich bei Umpolung Dendriten bilden. Lampen 
mit einzelnem Akku, bei dem die Isolierung in Ordnung ist, besonders um 
den Pluspol wo die Feder draufdrückt sollten ziemlich ungefährlich sein. 
Umpolung ausgeschlossen, nur die Feder könnte am Pluspol einen Kurzen 
verursachen. Es gibt allerdings billige oder defekte Ladegeräte die über 
4,2Volt laden und das kann auf Dauer auch zu Dentriden führen, genauso 
wie das Laden unter 0°C. Dentriden führen vornehmlich beim Laden für 
einen internen Kurzschluss des Akkus, aber auch während des Betriebs.

Auch interessant, die Chemikalien in den Akkus sollte man keinesfalls 
berühren und bei Brand keinesfalls einatmen: 
https://www.nature.com/articles/s41598-017-09784-z
von c r (Gast)


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Jetzt geht's wieder mit den lächerlichen Paranoia los.

Ja, das Leben ist tödlich und es wird immer was schieflaufen.
von Maxim B. (max182)


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korax schrieb:
> Maxim B. schrieb:
>> Nach dem vor ein paar Tagen ein Hinrichtungsmikrofon erfunden wurde (das
>> Beamten und Lehrerinnen automatisch hinrichtet), kann mich noch kaum was
>> wundern :)
>
> Verstehendes Lesen ist nicht so Deins?

Hinrichten heißt töten, nicht wahr? Automatische Hinrichtung steht in 
Widerspruch mit Menschenrechten, egal womit man Hinrichtung macht.
von c r (Gast)


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Maxim B. schrieb:
> Hinrichten heißt töten, nicht wahr? Automatische Hinrichtung steht in
> Widerspruch mit Menschenrechten, egal womit man Hinrichtung macht.

Erst Suchfunktion benutzen, bevor man sich selbst aufgrund eines 
unbekannten Insiderwitzes bloßstellt ;)

"Hinrichtungsmikrofon". Such.
von Maxim B. (max182)


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>> Ich möchte die Person im Jobcenter oder die Lehrerin
>> in der Schule endlich mit dem Mikrofon automatisch
>> hinrichten

Was das also ein Witz?
von Msd (Gast)


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Paule, Bademeister schrieb:
> Msd schrieb:
>> Wäre es denn besser sich kalten Kaffee zwischen die Beine zu klemmen?
>>
>> Wohl kaum!
>
> So viel dann gleich wieder zum Thema Affenstall.
>
> Msd und ähnlichen Knallchargen würde erst nach einer realen Fahrt der
> feine Unterschied zwischen kaltem und heißem Kaffee auf der Hose klar.
> Bis dahin reicht der Grips nur bis zu einer eh zu waschenden Hose.
> Ich frage mich in dem Zusammenhang, wer die Welt erschaffen hat, in der
> wir leben. Das war offensichtlich alles nur Versuch und Irrtum.

Das du die offensichtliche Ironie nicht verstehst, mit "kaltem Kaffee" 
zu hantieren, das ist einen viel größeren Aufreger hier wert.
von Michel M. (elec-deniel)


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empfehle zu Versachlichung des Themas

"Immer mehr Brände durch falsch entsorgte Lithium-Akkus" nzz
und

"Electric mobility and road tunnel safety –hazards of electric vehicle 
fires"   amberggroup ForschungsprojektVSS 2016/221 2018

und
garagen giftzonen tagesanzeiger 2019
Beitrag #6097372 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mani W. (e-doc)


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c r schrieb:
> "Hinrichtungsmikrofon". Such.

Aha!

Und da findet man WAS?
von Matthias L. (limbachnet)


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Mani W. schrieb:
>> "Hinrichtungsmikrofon". Such.
>
> Aha!
>
> Und da findet man WAS?

Das:
Beitrag "Richtmikrofon"
von Mani W. (e-doc)


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Matthias L. schrieb:
> Das:
> Beitrag "Richtmikrofon"

Eben!
von Matthias L. (limbachnet)


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Und? Man findet diesen Thread mit der Forensuche. In einer Ergebnisliste 
von ganzen drei Threads, davon ist einer dieser hier. Also, wenn man 
möchten täte, dann könnte man schon wollen...
von Matthias S. (da_user)


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Maxim B. schrieb:
> Typisch für Amerikaner: sie hantieren mit Unbekanntem wie Affen und wenn
> danach etwas schief geht, verstehen sie nicht warum...

Ich habe jetzt erst "Waffen" statt "Affen" gelesen, aber irgendwie würde 
der Satz dann trotzdem noch Sinn ergeben...
von Bernd K. (prof7bit)


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Maxim B. schrieb:
> Typisch für Amerikaner: sie hantieren mit Unbekanntem wie Affen und wenn
> danach etwas schief geht, verstehen sie nicht warum...

Affen sind eigentlich ziemlich intelligente Tiere, ich bin mir nicht 
sicher ob so ein Vergleich angemessen ist.
von Peter D. (peda)


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Der G. schrieb:
> Mantelschaden wäre das Wahrscheinlichste.

So eine Billigtaschenlampe hatte ich auch mal gekauft. Der 
Einschaltschieber kratzte die Isolation der oberen Zelle durch und beim 
Einschalten wurde die untere Zelle kurzgeschlossen.
Ich hatte aber normale Monozellen drin, die wurden nur heiß und 
explodierten nicht.
Ich hab sie dann mal zerlegt. Der bewegliche Messingkontakt war sehr 
scharfkantig und die obere Zelle war total zerkratzt. Wie man bloß 
solchen Schrott produzieren kann.
von René H. (mumpel)


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Peter D. schrieb:
> Wie man bloß
> solchen Schrott produzieren kann.

Wie man nur einen solchen Schrott kaufen kann. "Billig" muss ja irgendwo 
herkommen. Man kann von einer 10-Euro-Taschenlampe keine Qualität 
erwarten. ;-) Aber daran kann man mal wieder sehen was die ganzen Siegel 
(GS, CE etc. pp.) wirklich wert sind.
von Peter D. (peda)


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René H. schrieb:
> Man kann von einer 10-Euro-Taschenlampe keine Qualität
> erwarten.

Warum nicht, das ist teuer genug.
Stabtaschenlampen gibt es schon ewig, das ist keine Raketenwissenschaft.
Da wurde einfach eine Isolation eingespart, die früher mal jemand 
vorgesehen hatte, der noch denken konnte.
Heutzutage wird aber das Denken durch kiloweise EN-Sicherheitsnormen 
ersetzt mit nur mäßigem Erfolg.
von Stefan F. (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Da wurde einfach eine Isolation eingespart, die früher mal jemand
> vorgesehen hatte, der noch denken konnte.

Würde ich auch sagen. Die billigst konstruierten Taschenlampen, die ich 
kenne, hatten wenigstens eine Lage aus stabilem Papier zwischen Batterie 
und Hülse.
von René H. (mumpel)


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Da fragt man sich noch immer wie die durch die GS-Prüfung gekommen sind, 
falls die überhaupt eine haben.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Maxim B. schrieb:
> Hinrichten heißt töten, nicht wahr?
Kommt drauf an, wie weit die Allgemeinbildung fortgeschritten ist. Wenn 
man nur Killerfilme und Brutalospiele kennt, dann hat man da sicher eine 
einseitige Wahrnehmung. Aber ich finde es durchaus nett, wenn meine 
Holde das Essen oder die Blumen schön hinrichtet.

https://de.wiktionary.org/wiki/hinrichten
von Thomas E. (thomase)


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Lothar M. schrieb:
> das Essen oder die Blumen schön hinrichtet.

bayrisch: dafür sorgen, dass etwas in richtiger Weise angeordnet, für 
jemand anderes vorbereitet ist

Bazis halt. Auf deutsch nennt man das herrichten.
von René H. (mumpel)


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"Hinrichten" kann man einen Menschen auch indem man ihn seine Identität 
raubt.
von Bernd K. (prof7bit)


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René H. schrieb:
> Da fragt man sich noch immer wie die durch die GS-Prüfung gekommen sind,

GS ist 100% freiwillig und in den USA gibts das wahrscheinlich auch 
nicht. Und in China erst recht nicht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas E. schrieb:
> bayrisch:
Passt maximal gut zur IP des dortigen TO...   ;-)

Thomas E. schrieb:
> Auf deutsch nennt man das herrichten.
Und/oder anrichten.

Bernd K. schrieb:
> GS ist 100% freiwillig und in den USA gibts das wahrscheinlich auch nicht.
Schon allein, weil die Angelsachsen kaum was mit "Geprüfte Sicherheit" 
anfangen können. Die wenigsten werden es schreiben oder gar aussprechen 
können.

> GS ist 100% freiwillig
Naja, man kann es zwar weglassen, muss aber trotzdem die gängigen Normen 
zur Produktsicherheit einhalten. Denn allein das Nichtverwenden eines 
Zeichens führt nicht dazu, dass betreffende Normen irrelvant wären.

> Und in China erst recht nicht.
Nur als Aufkleber auf der Zehntausenderrolle zu kaufen.
von Thomas E. (thomase)


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Lothar M. schrieb:
> Und/oder anrichten.

Wenn es mit Arbeit verbunden ist: verrichten.
Und wenn man davon erzählt: berichten.

Was man so alles richten kann.
von Cyblord -. (cyblord)


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René H. schrieb:
> Wie man nur einen solchen Schrott kaufen kann. "Billig" muss ja irgendwo
> herkommen.

Das würde so nur gelten, wenn jedes teuere Produkt automatisch von guter 
Qualität wäre. Dem ist aber nicht so. Es gibt genug teuer gelabelter 
Schrott und da ist es ok wenn der Käufer lieber das baugleiche Original 
günstig einkauft.
Und genau so gut gibt es sehr günstige Dinge die ohne Probleme 
funktionieren, die eben deshalb kein Schrott sind, nur weil sie billig 
sind.

Deine Logik, falls überhaupt mal gültig war, gilt in einer 
globalisierten Welt mit China als verlängerter Werkbank und gleichzeitig 
aufstrebendem Hi-Tech Riesen nicht mehr,
von René H. (mumpel)


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Es kommt wohl auch darauf an wo man kauft. Wenn man direkt in China 
kauft kann es trotz Versand noch deutlich günstiger sein als in DE.
von Johnny B. (johnnyb)



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Der G. schrieb:
> Rätsel: Warum explodiert Taschenlampe

Wahrscheinlich aus demselben Grund wie bei billigsten E-Zigaretten, bei 
denen die Akkus keine Schutzschaltungen haben.
https://abc7.com/1332401/
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Noch ein Grund wäre, wenn sich bei einer einzelligen Taschenlampe vorne 
die Feder löst und irgendwie an den Minuspol außen am Gehäuse kommen 
könnte und somit Verbindung zum Pluspol herstellt. Also diese Feder muss 
immer sicher sitzen.

Welche Art von Stromversorgung man benutzt sollte auch ein Faktor sein. 
Ich kenne mich nicht mit Lithium Batterien aus, aber die haben denke ich 
keine Sicherung.

Marken Akkus haben aber meist eine Sicherung vorne im Akku, die den 
Stromfluss bei Kurzschluss unterbricht. Dann misst man 0V, aber die 
Zelle innen ist noch voll geladen. Falls intern ein Fehler vorliegt gits 
noch ein Überdruckventil. Und bei zu hohen Strömen gibts einen PTC 
Widerstand der den Strom automatisch verringert. Billige Fake Akkus über 
3500mAh z.B. haben das alles nicht, die machen dann im dümmsten Fall 
Peng wenn was schiefläuft. Haben dann aber meist glücklicherweise wenig 
Kapazität und haben daher weniger Schadenserzeugungspotential wie 
hochkapazitive Akkus. Wenn man einen Markenakku mit einem Hammer 
bearbeitet, nützen die ganzen Sicherheitsmechanismen nichts mehr. D.h. 
Verformung ist der Worstcase.
von Michel M. (elec-deniel)


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Interesannte und ausgewogene News mit Info des BAM zum Thema 
Rauchgasanalytik :-)

golem.de  elektroautos in tiefgaragen was tun wenn brennt
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Maaan nun lasst doch diesen bescheuerten Trollthread hier mal sterben.

Taschenlampen explodieren nunmal gelegentlich, das weiß doch jedes Kind. 
Erst recht wenn man sie in den Mund nimmt und ordentlich vollsabbert, 
sprengen sie einem aus Rache den Kiefer weg. Alles ganz normal.

Ey nee.
von Peter D. (peda)


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Lithium Batterien sollte man nur da einsetzen, wo es auch was bringt und 
nicht nur, weil es hip ist.
Moderne LED-Taschenlampen brauchen so wenig Strom, da bringt die 
Gewichtsersparnis nichts. Dafür kann man aber eine Notfalltaschenlampe 
mit alkalischen Batterien 10 Jahre lang liegen lassen, ohne nachzuladen. 
Explodieren tun die nicht, höchstens auslaufen.
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Super, dann hast Du keine Toten mit weggesprengtem Kiefer, sondern 
welche mit weggeätztem Körper weil sie die auslaufende Taschenlampe 
ausgesaugt haben.
von Johnny B. (johnnyb)


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Ben B. schrieb:
> weggeätztem Körper weil sie die auslaufende Taschenlampe

Leben am Limit
von Bernd K. (prof7bit)


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Peter D. schrieb:
> Dafür kann man aber eine Notfalltaschenlampe
> mit alkalischen Batterien 10 Jahre lang liegen lassen, ohne nachzuladen.

Das kann man auch mit Li-Ion dank null Selbstentladung. Wenn die in 
Deinem Beispiel 10 Jahre nur rumliegen explodieren die auch nicht. Und 
auslaufen tun sie auch nicht.

> Moderne LED-Taschenlampen brauchen so wenig Strom

Nein, die brauchen genausoviel Strom bei gesteigerter Lichtausbeute, 
dieser Evolutionsschritt verwandelte diese ganze Gerätegattung erstmalig 
von der trüben Funzel zur Leuchte.
von Michel M. (elec-deniel)


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Hier zur Vervollständigung ein Diskurs
zu den Problemen im Parkhaus...

Frage,
warum meldet das "Problemfahrzeug"
nicht selbst die Überhitzung und
gibt vorher ein entsprechendes Schall und Lichtzeichen ..
jedenfalls solange es noch geht,
alle techn. Einbauten und Meldemöglichkeiten
sind ja vorhanden :-)

sicherheit.info/brand-von-e-autos-kaum-zu-loeschen
von Michel M. (elec-deniel)


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Für alle die es weiter interessiert.

Zusammenfassung zum Thema ....
"6- bis 10-facher elektr. Energie in thermischer Energie freisetzen." 
:-(

Batt 100kWh/613 km  => 85984 kcal . x6  ... => xl Salz-Wasser  :-(

https://www.elektroniknet.de/elektronik/power/was-tun-bei-batteriebrand-171926.html


aktuell
Firmengebäude Härkingen Elektrof. während Ladevorg. Feuer gef.


https://www.youtube.com/watch?v=BZMLz1KmqPA

wie im Moor ;-)
https://www.youtube.com/watch?v=l0zu2Xtu4dU
von Percy N. (vox_bovi)


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Lothar M. schrieb:
> Maxim B. schrieb:
>> Hinrichten heißt töten, nicht wahr?
> Kommt drauf an, wie weit die Allgemeinbildung fortgeschritten ist. Wenn
> man nur Killerfilme und Brutalospiele kennt, dann hat man da sicher eine
> einseitige Wahrnehmung. Aber ich finde es durchaus nett, wenn meine
> Holde das Essen oder die Blumen schön hinrichtet.
>
> https://de.wiktionary.org/wiki/hinrichten

Auch wenn Ede Stoiber vor Jahren zusätzliche Berühmtheit erlangt haben 
mag durch seine Behauptung, er würde gelegentlich in seinem Garten 
geknickte Blumen hinrichten,  sollte man nicht davon ausgehen, dass 
diese spezielle Bedeutung im gesamten deutschen Sprachraum verstanden 
wird.

Ja, mir ist klar,  dass eigentlich die Bedeutung "töten" fehlerhaft ist. 
Hilft nur nix ...
von Michel M. (elec-deniel)


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Video
zu einem "Hosentaschen"-Test mit einer Batterie sowie
Erklärung und der Gefahren-Einschätzung  ...   :-)
https://youtu.be/FfiL0orHipc?t=138
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


Angehängte Dateien:

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Es gibt noch weitere Probleme und zwar wenn sich vorne am Akku die 
Isolierung löst und die Feder vorne in der Taschenlampe einen 
Kurzschluss vom Pluspol zum Minuspol(der auch das Gehäuse des 
Akkus/Batterie) herstellt.

Oder wenn die Taschenlampe runterfällt und die Feder sich in den Akku 
einstanzt, hatte ich zum Glück bisher nur am Pluspol, wenn der Becher 
des Akkus hinten eingestanzt wird könnte es sofort loslegen. Deshalb hab 
ich um die Feder noch einen Wulst aus hartem Schaumstoff gelegt, damit 
nicht nur die Feder den Sturz abfangen muss. Besonders schlimm ist es 
bei zylinderförmigen Federn.
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


Angehängte Dateien:

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Hier ein Beispiel, besonders hinten war diese Federkapsel im gestauchten 
Zustand gefährlich protrudierend und drohte im Falle eines Sturzes, sich 
wie ein Stempel in den Akku einzuprägen.
von Harald K. (kirnbichler)


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In den USA explodiert vieles. Auch Autos, wenn man nur fest genug gegen 
die Stoßstange tritt.
von Ralf X. (ralf0815)


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Harald K. schrieb:
> In den USA explodiert vieles. Auch Autos, wenn man nur fest genug gegen
> die Stoßstange tritt.

In Köln auch, sobald RTL seine Finger im Spiel hat.
von Harald K. (kirnbichler)


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Erkan, Autobahn! (Bumm)
von Andre M. (andre1597)


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Johnny B. schrieb:
> Leben am Limit

Todesfalle Taschenlampe, erst vor ein paar Tagen, wieder ein Vorfall 
beim Nachtspaziergang: entgegen kam mir ein Jogger mit einer solchen am 
Kopf befestigten Laserlampe, ich hatte offenbar einfach nur Glück, dass 
mir kein Loch direkt durchs Hirn gebrannt wurde.
von Ulli F. (ullibremen)


Angehängte Dateien:

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123 Kurzschluss , Tapen oder ein Stück schlauch  als Beissschutz 
anbringen... ...

Würde mal sagen das Ding ist (voher)  ziemlich heiß geworden, vermutlich 
hatte er  nicht richtig zugedreht und das der Übergangswiderstand an der 
Stelle am ? war, sonst hätte er nicht rundrum im Mund diesen Rand…
Hochgegangen ist die evtl. später sonst hätte er noch bröckchen in die 
Fresse bekommen ....
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Lithium Batterien sind genauso heftig, wie z.B. CR123A.
https://www.youtube.com/watch?v=fG_UuPmLO1c

Allerdings ist es falsch dass in dem Elektrolyt ätzende Substanzen sind, 
es ist bei Batterie und Akku organisches Lösemittel. Auch ist in Akkus 
kein elementares Lithium enthalten sondern nur Salze.
https://duckduckgo.com/?q=18650+sicherheitsdatenblatt
https://duckduckgo.com/?q=cr123a+sicherheitsdatenblatt

Auch ist keine HF enthalten, sondern Teflon. Wenn das Zeug verbrennt 
entstehen hochgiftige Gase. D.h. bis auf das Lithium in Batterien sind 
die Stoffe relativ ungefährlich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Polytetrafluorethylen#Gesundheitsrisiken

Ich umwickle die Ummantelung meiner Akkus vorne am Pluspol mit 
zusätzlichem Klebeband, damit die Ummantelung besser gegen Beschädigung 
geschützt ist. Denn die Akkuunfälle von Dampern ist meistens, dass die 
ihre beschädigten Akkus lose zusammen mit Schlüsseln in der Hosentasche 
transportieren.

Bei dem Bild ist der Batteriedeckel durch die Verbrennungsgase 
abgesprengt worden.

Es gibt keinen Grund in Panik zu verfallen, die Vorfälle sind vorhanden, 
aber viel häufiger sind Autounfälle. Bevor man auf Taschenlampen 
verzichtet müsste man weit in den Urwalf flüchten um vor Autos sicher zu 
sein.
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Der G. schrieb:
> Denn die Akkuunfälle von Dampfern ist meistens, dass die
> ihre beschädigten Akkus lose zusammen mit Schlüsseln in der Hosentasche
> transportieren.

Diese unter nikotinvernebelten Dampfern extremst verbreitete geistige 
Unreife ist der Grund, weshalb alle großen Akkuhersteller die 
Anwendung/Eignung ihrer Akkus für Vapes ausschließen. :))

Siehe hier die Abbildung eines hochstromfähigen LiIon-Akkus von Samsung:
https://www.nkon.nl/de/rechargeable/li-ion/21700-20700-size/samsung-inr21700-50s-5000mah-35a.html

"Not for vape!"

Wie schade... Dabei wäre der Akku doch perfekt...

> Es gibt keinen Grund in Panik zu verfallen, die Vorfälle sind vorhanden,
> aber viel häufiger sind Autounfälle. Bevor man auf Taschenlampen
> verzichtet müsste man weit in den Urwald flüchten um vor Autos sicher zu
> sein.

Du wirst lachen, aber genau das tue ich. Ich benutze für meine Radtour 
in die nächste Kleinstadt (10...12 km) einen Waldweg, Taschenlampe mit 
21700er Akku (der im Link) auf Fahrradlenkerhalterung und ca. 2.000 
Lumen. Da geht auch im Winter die Post ab!
von Ralf X. (ralf0815)


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Rainer Z. schrieb:
> Du wirst lachen, aber genau das tue ich. Ich benutze für meine Radtour
> in die nächste Kleinstadt (10...12 km) einen Waldweg, Taschenlampe mit
> 21700er Akku (der im Link) auf Fahrradlenkerhalterung und ca. 2.000
> Lumen. Da geht auch im Winter die Post ab!

Einem echtem Dreckspatz, oder wie er sich sonst etwas harmloser nennt, 
ist es halt egal, was er in der Natur anrichtet.
von Harald K. (kirnbichler)


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Der G. schrieb:
> Auch ist keine HF enthalten, sondern Teflon. Wenn das Zeug verbrennt
> entstehen hochgiftige Gase.

Juckt das Suchtnuckelnutzer?
von Jack V. (jackv)


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Der G. schrieb:
> Auch ist keine HF enthalten, sondern Teflon. Wenn das Zeug verbrennt
> entstehen hochgiftige Gase.

Einerseits ist’s auch kein Teflon®, sondern andere Fluorverbindungen und 
andererseits ist’s im Brandfall völlig egal, dass der Fluorwasserstoff 
da gerade erst entstanden ist – er ist dann da, und bildet mit 
(Lösch-)Wasser oder auch auf den feuchten Schleimhäuten Flusssäure. In 
dem Maßstab keine drastischen Mengen, aber es schadet nicht, das im 
Hinterkopf zu behalten.

Zum Thema selbst: „Gute“ Taschenlampen haben ’ne Temperaturüberwachung 
und regeln die Leistung so, dass ein bestimmter Wert nicht überschritten 
wird. Weniger gute Taschenlampen oft nicht. Bei leistungsstarken LEDs 
erzeugen diese genug Abwärme, um eine höhere Temperatur ans Gehäuse zu 
bringen, als zumindest NCR-Akkus abkönnen. Die Alulegierung leitet Wärme 
beeindruckend gut auch zu den Akkus, und die kleinen Lampen haben nicht 
genug Fläche, um die Energie angemessen abgeben zu können, sodass man in 
dem Fall keine großen Geschichten über irgendwelche Federn, die sich 
irgendwo reindrücken, oder irgendwelche Übergangswiderstände 
zusammenfabulieren muss.

Wie sich die üblichen CR123A (siehe Eingangsbeitrag) bei hohen 
Temperaturen verhalten, weiß ich allerdings nicht.
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Dafür gibt es eine flüssige Blutkühlung, einfach die Lampe fest 
umgreifen und solange man das kann ist alles im grünen Bereich. Die 
Akkus haben eine max. Betriebstemp. von 50 Grad, da muss man dann schon 
schnell loslassen. Fatal sind Temps von 100-120 Grad.

Mir fällt noch Fertigungsfehler der Zelle ein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Thermisches_Durchgehen#Lithium-Ionen-Akkumulatoren
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es geht doch nichts über einer Schütteltaschenlampe oder 
Kurbeltaschenlampe. Obwohl das auch nicht stimmt. Auch mit diesen 
Geräten haben sich schon Personen schwer verletzt, obwohl diese nicht 
explodiert sind oder in einer Stichflamme aufgingen.

Nochmal editiert, weil stimmt nun doch nicht. Es hat mal eine Person mit 
der Kurbeltaschenlampe eine Gasexplosion eines Autos verursacht.
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Mir ist so ne Lampe mal in der Tasche angegangen, also immer schön Akku 
umdrehen.
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Der G. schrieb:
> Mir ist so ne Lampe mal in der Tasche angegangen, also immer schön Akku
> umdrehen.

Früher war's egal, da wurde "nur" die Batterie leer. Bei einer modernen 
LED-Lampe mit 21700er Akku und eingestellter "Turbo"-Stufe kann's schon 
mal warm in der Hose werden...

Die Lampen haben dagegen "Lockout-Funktion" oder man dreht die 
Verschlusskappe vom Batterie-Rohr etwas locker, damit kein Strom 
unbeabsichtigt fließen kann.

Das hat allerdings mit dem Thema - also wieso sich der Ami das Maul 
verbrennen konnte - nix zu tun. Dafür sind die oben spekulierten Gründe 
- Tiefentladung etc. - naheliegender.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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fängt es schon wieder an...
von Peter D. (peda)


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Ich hatte mal so eine 0815 billig Taschenlampe mit echter Glühdirne und 
2 Monozellen. Der Schiebeschalter hat direkt auf der oberen Monozelle 
lang gekratzt und schnell war die Isolation durch und damit die untere 
Monozelle kurzgeschlossen. Die Taschenlampe wurde ziemlich warm. Ich 
hatte erst noch Klebeband um die Monozelle gewickelt, aber das war auch 
schnell durch. Ne totale Fehlkonstruktion.
Explodieren konnten Monozellen aber nicht.
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die beste "Im-Mund-Taschenlampe" war die Varta 586
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Tiefenentladung ist irrelevant, das schmälert nur die Kapzität.
Man darf nicht: überladen, umpolen, unter null Grad C laden. Selbst wenn 
man das tut, zu einem Unfall kommt es bei einer single Schaltung wohl 
kaum, aber in einer paralellschaltung wenn sich die Zellen über die 
Kaputte entladen. Man tut gut daran zwischen den Zellen Abstand zu 
lassen.
von Jack V. (jackv)


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Der G. schrieb:
> Tiefenentladung ist irrelevant, das schmälert nur die Kapzität.

Sorry, aber diesen gefährlichen Stuss will ich hier nicht unkommentiert 
stehenlassen: Tiefentladung ist der Zustand, in dem sich metallisches Li 
abscheidet. Das ist genau der Kram, der dann den Separator durchdringen 
kann – was dann beim späteren Laden zu diesen hübschen Rauch- und 
Feuereffekten führt.

Überladen ist der Teil, der Elektrolyten zersetzt – das ist zwar auch 
nicht reversibel, erzeugt aber immerhin keine Zeitbombe. Wenn’s da zum 
Durchgehen kommt, dann während der Überladung.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jack V. schrieb:
> Feuereffekten

Wenn keiner mehr raucht, hat auch keiner mehr ein Feuerzeug dabei. Da 
macht es dann schon Sinn einen Li-Akku durch Tiefentladung vorzubereiten 
um den Grill am Abend anzuzünden. ;)
von Al. K. (alterknacker)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn keiner mehr raucht, hat auch keiner mehr ein Feuerzeug dabei.

Zählt kiffen auch zum rauchen....
;-))

MfG
ein jetzt 80 Jähriger alterknacker..
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Al. K. schrieb:
> Zählt kiffen auch zum rauchen....
> ;-))

Sicherlich nicht, weil ein allbekannter Gesundheitsminister befürwortet 
aus gesundheitlichen Gründen das Rauchen zu verbieten und fördert die 
Antirauchkampagnen mit Mitteln aus seinem Ressort, war aber für die 
Freigabe des Kiffens. ;)
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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> gefährlichen Stuss
Die Fakten belegen das Gegenteil:
https://www.youtube.com/watch?v=sRwoYJyjZNo
https://www.nature.com/articles/srep30248
https://dlnmh9ip6v2uc.cloudfront.net/datasheets/Prototyping/TP4056.pdf
Ich nehme an dieser Trickle Charge macht genau das was bigclive sagt. 
Meistens nehmen die Akkus bei Tiefentladung keinen Schaden.

Alterung bzw. Verschleiß kann auch zu Selbstentladung führen. Das völlig 
durchgeknallte Dedriten plötzlich alles dolchen und die Feuersbrunst 
wütet ist ein unsinniger Mythos der sich im Internet ausgebreitet hat 
und viele "Experten" als den heiligen Gral huldigen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der G. schrieb:
>> gefährlichen Stuss
> Die Fakten belegen das Gegenteil:

Es müssen nicht immer durchbohrenden Dendriten sein. Es reicht, wenn 
sich dadurch im Akkugewickel deutlich stärkere Zonen mit 
unterschiedlichen Konzentrationen bilden, die unterschiedliche räumliche 
spezifische Widerstände aufweisen. Dann wird die Membran nicht 
mechanisch, sondern thermisch durchdrungen oder ermüdet.

> Meistens nehmen die Akkus bei Tiefentladung keinen Schaden.

Glücklicherweise geht nicht jeder einmal so geschädigte Akku in die 
Luft. Wenn ein Promille sich danach so verabschieden würde, hätte wir 
jede Woche einen Artikel von einer Wohnungszerstörung durch hochgehende 
Akkus pro größerem Bundesland. Viel fangen bereits die Schutzschaltungen 
ab.
von Tim 🔆 (solarlicht)


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Als ich den Thread-Titel las, dachte ich das kann nur in den USA 
passiert sein und so war's auch.

Sehe ich das richtig dass die Geschichte 9 Jahre alt ist? Die 
Taschenlampe sieht für mich aus, als wäre sie schon vorher mal im Feuer 
gelegen. Der äußere Zustand sieht für mich nicht durch die Explosion 
hervorgerufen aus.

Hier ist noch so ein uralter Bericht mit dürftigen Hintergrundinfos 
(auch USA):
https://www.derstandard.at/story/1783202/explosion-auf-flughafen-von-los-angeles-war-harmlos
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Irgendwie scheint man weltweit die akkuproduzierende Konkurrenz 
abzufackeln. Die Haeufigkeiten addieren sich.
Da sind explodierende Taschenlampen nur ein Koernchen, das sich auf dem 
Mond bewegt hat und dabei umfiel.
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Nicht umsonst "verbieten" Li-Ion-Akku-Hersteller die Verwendung ihrer 
Akkus in Vapes. Diese sind schlicht und ergreifend zu blöde, mit den 
Akkus umzugehen.

https://www.rtl.de/ratgeber/gesundheit/unfall-mit-e-zigarette-15-jaehriger-nach-vape-explosion-schwer-verletzt-id1983774.html
von Ralf X. (ralf0815)


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Rainer Z. schrieb:
> Nicht umsonst "verbieten" Li-Ion-Akku-Hersteller die Verwendung ihrer
> Akkus in Vapes. Diese sind schlicht und ergreifend zu blöde, mit den
> Akkus umzugehen.
>
> 
https://www.rtl.de/ratgeber/gesundheit/unfall-mit-e-zigarette-15-jaehriger-nach-vape-explosion-schwer-verletzt-id1983774.html

Kein Hersteller der Wegwerf-/Einweg-Vapes kommt auf die Idee, 
irgendwelche teure Markenakkus zu verbauen.
Gegen Missbrauch insb. durch technische "Genies" ist kein Hersteller 
gefeit, wie man ja auch hier im Forum alle naslang lesen kann.
Egal ob Billigsvapos oder Edelbike spielt keine Geige, immer wieder 
kommen kreative Bastler auf die idiotische Idee, tiefentladene LiIon zu 
reanimieren und sogar stolz mit ihren Erfolgen zu prahlen.
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Ralf X. schrieb:
> Egal ob Billigsvapos oder Edelbike spielt keine Geige, immer wieder
> kommen kreative Bastler auf die idiotische Idee, tiefentladene LiIon zu
> reanimieren und sogar stolz mit ihren Erfolgen zu prahlen.

Leider wahr. Das ist der eine Fehler.

Den nikotinsüchtigen Vapern wird darüber hinaus ihre komplett fehlende 
Technikaffinität nachgesagt. Sprich: Sie stecken den ungeschützten und 
hochstromfähigen Ersatz-Akku in die Hosentasche, worin sich 
Schlüsselbund und Münzen befinden.

So kann man auch seine Eier kochen.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rainer Z. schrieb:
> So kann man auch seine Eier kochen.

Wenn das verhindert, dass diese sich vermehren, bleibt die natürliche 
darwinistische Selektion erhalten und alles wird gut werden.
von Ralf X. (ralf0815)


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Rainer Z. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Egal ob Billigsvapos oder Edelbike spielt keine Geige, immer wieder
>> kommen kreative Bastler auf die idiotische Idee, tiefentladene LiIon zu
>> reanimieren und sogar stolz mit ihren Erfolgen zu prahlen.
>
> Leider wahr. Das ist der eine Fehler.
>
> Den nikotinsüchtigen Vapern wird darüber hinaus ihre komplett fehlende
> Technikaffinität nachgesagt.

Quatsch mit Sosse.
Es gibt nicht die geringste Grundlage, Rauchern, "Vaporen" und 
Nichtrauchern unterschiedliche Technikaffinität zu unterstellen.
Genausowenig wie Fussgängern, E-Rollerfahrern, Taschenlampennutzern, 
usw.
Fest steht lediglich: Das Risiko eines Bastlers einen arttypischen 
Unfall zu erleiden, ist ggü. dem Rest der Welt erhöht.
Handelt es sich in der Person um einen leichtsinnigen Stümper, um so 
mehr.

> Sprich: Sie stecken den ungeschützten und
> hochstromfähigen Ersatz-Akku in die Hosentasche, worin sich
> Schlüsselbund und Münzen befinden.
> So kann man auch seine Eier kochen.

Das Beispiel hat absolut nichts mit dem gerade vorher von Dir verlinkten 
Sensationsbericht auf der kaum lesbaren und werbeüberfrachteten 
Schrottseite von RTL zu tun.
Das Risiko von heisslaufenden und ggf. explodierenden in irgendeiner 
Tasche, etc. hat jeder, der eine unisolierte Zelle ungeschützt lagert 
oder transportiert und dabei ggf. die Pole kurzschliesst.
Dabei muss die Zelle/der Akku nicht einmal vorgeschädigt sein.

Die Vapo-Heizungen kommen einem Kurzschluss schon recht nahe, alleine 
die Verdrahtung hat bei den Wegwerfteilen aber einen angepassten 
Verlustwiderstand.
Ein teurer Dauerdamperteil, das mir zugelaufen ist verlangt 
herstellermässig nach zwei 18650er mit min. 30A Belastbarkeit.

Wo kann man nachlesen, welche Zellenhersteller die Nutzung ihrer Zellen 
z.B. in Vapos untersagen?
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Ralf X. schrieb:
> Wo kann man nachlesen, welche Zellenhersteller die Nutzung ihrer Zellen
> z.B. in Vapos untersagen?

??? Machen doch inzwischen alle Li-Ion-Zellen-Hersteller.
Z.B. 
https://www.nkon.nl/de/rechargeable/li-ion/21700-20700-size/samsung-inr21700-50s-5000mah-35a.html

"Not for vape".

Selbst Molicel, welcher auf diesen Hinweis zunächst verzichtete (wohl 
mit Rücksicht auf die Vaper-Käuferschicht), "untersagt" die Verwendung 
in E-Zigaretten inzwischen.

https://www.akkuteile.de/lithium-ionen-akkus/21700/molicel/molicel-inr21700-p50b-5000mah-60a-3-6-3-7v-li-ionen-akku_100638_3507
von Ralf X. (ralf0815)


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Rainer Z. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Wo kann man nachlesen, welche Zellenhersteller die Nutzung ihrer Zellen
>> z.B. in Vapos untersagen?
>
> ??? Machen doch inzwischen alle Li-Ion-Zellen-Hersteller.
> Z.B.
> 
https://www.nkon.nl/de/rechargeable/li-ion/21700-20700-size/samsung-inr21700-50s-5000mah-35a.html
>
> "Not for vape".

> Selbst Molicel, welcher auf diesen Hinweis zunächst verzichtete (wohl
> mit Rücksicht auf die Vaper-Käuferschicht), "untersagt" die Verwendung
> in E-Zigaretten inzwischen.
>
> 
https://www.akkuteile.de/lithium-ionen-akkus/21700/molicel/molicel-inr21700-p50b-5000mah-60a-3-6-3-7v-li-ionen-akku_100638_3507

Diese Hinweise/Warnungen auf den Zellen finde gut, aber ALLE 
Hersteller machen es damit noch lange nicht.
Eine ganz andere Sache ist, dass damit an sich insb. die Nutzung als 
Wechselzellen eine saugefährliche Sache ist, wobei niemand vorhersagen 
kann, wie es mit der Kontaktierung und anschliessenden Schutzmechanismen 
aussieht.
Oder eben auch Aufbewahrung, Transport, usw.
Beispielsweise lose Zellen in der Hosentasche mit Schlüsselbund.. und 
Kleingeld.

Lange Zeit haben gerätespezifische Netz-/Ladeteil- und (insb.) 
Wechselakkuhersteller zuerst den DC-Ausgang des NT durch die Wahl von 
Buchsen vor Fremdschluss durch jwd halbwegs geschützt.
Nach und nach wechselten die Hersteller Systeme, Handwerker haben oft 
grosse Taschen und Werkzeugkästen mit viel Metallteilen, in denen manch 
Akku verdammt warm wurde, die Stecker-/Buchse Ausrichtung.
Heute wird immer mehr üblich, eine analoge oder digitale 
Verbindungserkennung zu nutzen, die sowohl NT, als auch Akku (-Gerät) 
schützt.

Egal ob Amazon, ebay, Ali oder anderen Plattformen, aber selbst hier auf 
µc.net kann man immer wieder nachlesen, wie einige Vollhonks sich über 
Zellenhalter für z.B. 18650er beschweren, aus denen man die Zellen nur 
mit Gewalt hinein oder auch wieder heraus bekommt.
Gleiche/ähnliche Honks beschweren sich, wenn die schön leichtgängigen 
Lade-/Entlade-/Kapazität-Schätzteile (scheinbar) unsinnige Werte 
ausgeben.
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ralf X. schrieb:
> Diese Hinweise/Warnungen auf den Zellen finde gut, aber ALLE
> Hersteller machen es damit noch lange nicht.

Wenn es alle Hersteller machen würden, gäbe es keine E-Zigaretten und 
die Welt wäre weltweit ein Stückchen besser.
von Peter D. (peda)


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In jedem Haushalt gibt es inzwischen haufenweise Spielzeug mit fest 
eingebauten Akkus. Nach anfänglichem Gebrauch verschwinden die in den 
Schubladen, entladen sich langsam und haben dadurch nicht mehr genug 
Energie, um sich selbst zu entzünden. Steckt man dann dochmal wieder das 
USB-Kabel an, blockiert die Elektronik jeden weiteren Ladeversuch.
von Andre M. (andre1597)


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Ein EU weites Verbot für alle Taschenlampen mit Sprengakku und 
Laserbirnen halte ich für alternativlos.
von Cyblord -. (cyblord)


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Andre M. schrieb:
> Ein EU weites Verbot für alle Taschenlampen mit Sprengakku und
> Laserbirnen halte ich für alternativlos.

Ich bin für ein EU weites Verbot von Dumm- und Blitzbirnen.
von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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https://www.youtube.com/watch?v=u5uoQxqL80A

Das ist noch ein guter Hinweis, leere cr123 und volle zusammen in 
Taschenlampe kann die Leere heiß machen und die kann dann das brennen 
anfangen (stinkt + Flamme)
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Andreas M.

Andreas M. schrieb:

>>> Was hat eine Lampe in dem Mund zu suchen???
>>
>> [X] Du hast noch nie im Dunkeln einen Reifen gewechselt.
>
> Für sowas gibt es Stirnlampen.

Stirnlampen haben die unangenehme Eigenschaft, mit dem Schirm meiner 
Mütze in Konflikt zu geraden.
Die Mütze trage ich, damit mir die Regentropfen auf der Brille nicht die 
Sicht verschleiern.
Setzte ich die Stirnlampe unter den Schirm, sitzt die Mütze schlecht und 
das von unten am Mützenschirm reflektierte Licht blendet.
Setzte ich die Stirnlampe über den Schirm, dann wirft der Schirm einen 
Schatten genau dahin, wo ich eigentlich das Licht bräuchte.
LiIon-Akkus sind eh bei Outdooraktivitäten etwas problematisch, weil sie 
keine Kälte abkönnen.

Du hast weder nachts im Regen je einen Reifen gewechselt, noch sonst 
bist Du viel im freien Unterwegs. Du kennst "Outdoor" vermutlich nur aus 
Filmen oder rudimentär im Sommer vom Glamping. ;O)

LiIon-Akkus sind eh bei Outdooraktivitäten etwas problematisch, weil sie 
schlecht Kälte abkönnen. Aber im Hochsommer in Mitteleuropa in Höhen 
unter 600m vermutlich vertretbar.

> Unseren Verbündeten muss man auch explizit sagen,

Es sind auch dort nicht alle so. Aber als Verbündete würde ich sie wegen 
dem irgendwo entlaufenen Trampeltier aktuell nicht bezeichnen, auch wenn 
sie offiziell noch Verbündete sind.....

> dass man beim Autofahren keinen heißen Togo-Kaffee
> zwischen die Oberschenkel stellt.

Stell Dich hier mal auf eine Autobahnbrücke, und schau mal, was die 
Leute am Steuer auch hier so alles nebenher treiben. Das ist kein 
amerikanisches Problem, das ist ein allgemeines Problem.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Peter D.

Peter D. schrieb:
> Steckt man dann dochmal wieder das
> USB-Kabel an, blockiert die Elektronik jeden weiteren Ladeversuch.

Ich habe ein Problem damit, mich darauf zu verlassen....

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Ralf X. schrieb:

> Heute wird immer mehr üblich, eine analoge oder digitale
> Verbindungserkennung zu nutzen, die sowohl NT, als auch Akku (-Gerät)
> schützt.

Und auch als Argument dafür verwendet wird, proprietäre Akkusysteme zu 
verwenden....

Ich muss erkennen, das die LithiumIonentechnologie viele 
Einzelindividuen überfordert. So viele, das wir schon damit an der 
Grenze sind, unsere Gesellschaft komplett zu überfordern.

Wenn ich zur Vorsicht im Umgang mit Akkus mahne, wirft man mir Paranoia 
vor. :(


Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Vielleicht war es auch nur eine Versuchs-Zelle, die aus Versehen in die 
Taschenlampe geriet?
So frei nach Murphy "Shit happens"...
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/israel-hisbollah-pager-102.html
von Jack V. (jackv)


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Bernd W. schrieb:
> LiIon-Akkus sind eh bei Outdooraktivitäten etwas problematisch, weil sie
> schlecht Kälte abkönnen.

Ich denke, solange man sich südlich des nördlichen Polarkreises aufhält, 
oder nördlich des südlichen Polarkreises, sollte es wenig Probleme 
geben; beim Entladen sowieso: Schlimmstenfalls hat man wohl weniger 
nutzbare Kapazität, bzw. einen höheren Innenwiderstand. Manche 
Zellchemien machen bei Kälte beim Laden Probleme, insbesondere bei 
höherem Strom, aber darum ging’s hier ja nicht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Jack V.

Jack V. schrieb:

> Ich denke, solange man sich südlich des nördlichen Polarkreises aufhält,
> oder nördlich des südlichen Polarkreises, sollte es wenig Probleme
> geben; beim Entladen sowieso: Schlimmstenfalls hat man wohl weniger
> nutzbare Kapazität, bzw. einen höheren Innenwiderstand.

Ich habe eine Taschenlampe mit LithiumIonen Akku (so ein "taktisches" 
Teil) bei meinen Funkaktivitäten nachts irgendwo in Mitteldeutschland 
bei irgendwas unter -10°C verwendet. Als ich beide Hände brauchte, habe 
ich das Teil abgelegt....innerhalb von zwei Minuten war sie komplett 
dunkel. Nein, der Akku war frisch aufgeladen und ich hatte die Lampe 
maximal 10 Minuten an.
Das als Kommentar zu "Schlimmstenfalls hat man wohl weniger
nutzbare Kapazität" ;O)

> Manche
> Zellchemien machen bei Kälte beim Laden Probleme, insbesondere bei
> höherem Strom, aber darum ging’s hier ja nicht.

Wenn man so etwas benutzen will, Sind die Nutzungsumstände 
(Umgebungstemperatur z.B.) und auch das Laden sehr wohl etwas, was es zu 
berücksichtigen gilt. ;O)
Allerdings war die Hülle der obig geschilderten Lampe robust genug, um 
sie nicht  durchbeissen zu können. ;O)
Vermutlich hätte ich etwas länger Licht gehabt, wenn ich sie in den Mund 
genommen hätte.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Bernd W. schrieb:
> Ich habe eine Taschenlampe mit LithiumIonen Akku (so ein "taktisches"
> Teil) bei meinen Funkaktivitäten nachts irgendwo in Mitteldeutschland
> bei irgendwas unter -10°C verwendet. Als ich beide Hände brauchte, habe
> ich das Teil abgelegt....innerhalb von zwei Minuten war sie komplett
> dunkel. Nein, der Akku war frisch aufgeladen und ich hatte die Lampe
> maximal 10 Minuten an.
> Das als Kommentar zu "Schlimmstenfalls hat man wohl weniger
> nutzbare Kapazität" ;O)

Hast vielleicht mal mitbekommen, mit welcher mobilen Akkutechnologie die 
ganzen modernen E-Fahrzeuge ausgerüstet sind und auch bei tiefsten Frost 
noch ganz ordentlich funktionieren?
von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Ralf X. schrieb:
> und auch bei tiefsten Frost
> noch ganz ordentlich funktionieren?

Da werden die Akkus sowohl beheizt, als auch gekühlt, je nach Bedarf.
Und LiFePO4 Akkus neigen auch nicht so dolle zum explodieren.
: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Der G.

Der G. schrieb:

> Fatal sind Temps von 100-120 Grad.

Die exotherme Zersetzung ab der alles losgeht setzt bereits bei knapp 
unter 80°C ein.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Ralf X. (ralf0815)


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Arduino F. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> und auch bei tiefsten Frost
>> noch ganz ordentlich funktionieren?
>
> Da werden die Akkus sowohl beheizt, als auch gekühlt, je nach Bedarf.
> Und LiFePO4 Akkus neigen auch nicht so dolle zum explodieren.

Meine Pedelecs/E-Bikes und Akkuzusatzbeleuchtung mit LiIonakkus haben 
weder Heizung, noch Kühlung..
Zum Laden bei Frost hole ich sie aber rein und lasse sie erst etwas warm 
werden.
Auch die ganzen Miet-E-Scooter bleiben im Winter Frost, etc. ausgesetzt, 
soweit die Akkus nicht gerade getauscht oder geladen werden.

Dass je nach Modell und Marke die E-Pkw über eine elektrische 
Akku-Temperierung und erst recht Kühlung für Schnelladung verfügen, ist 
mir bekannt.
von Arduino F. (Firma: Gast) (arduinof)


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Ralf X. schrieb:
> Meine Pedelecs/E-Bikes und Akkuzusatzbeleuchtung mit LiIonakkus haben
> weder Heizung, noch Kühlung..
> Zum Laden bei Frost hole ich sie aber rein und lasse sie erst etwas warm
> werden.
> Auch die ganzen Miet-E-Scooter bleiben im Winter Frost, etc. ausgesetzt,
> soweit die Akkus nicht gerade getauscht oder geladen werden.

Dann sollte dir auch klar sein, dass Reichweite usw. bei Kälte total in 
den Keller fallen.
von Jack V. (jackv)


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Bernd W. schrieb:
> Ich habe eine Taschenlampe mit LithiumIonen Akku

Könntest du mal bitte die Eckdaten nennen? Das Geschilderte kollidiert 
ein wenig mit meiner eigenen Erfahrung, die da so geht: Entweder, die 
Lampe ist auf hohe Helligkeit eingestellt und zieht ordentlich Strom – 
dann heizt sie sich aber recht schnell selbst auf, sodass sich tiefe 
Außentemperaturen eher positiv auswirken, oder sie zieht wenig Strom, 
und wird daher nicht selbst warm genug – dann erscheinen mir zwei 
Minuten seltsam kurz.

Und wenn deine Taschenlampenakkus zum Laden zu kalt sind, packst du sie 
halt für einige Minuten in Körpernähe. Das ist nun kein Geheimnis, und 
auch nicht auf Li-Akkus beschränkt.

Bernd W. schrieb:
> Wenn man so etwas benutzen will, Sind die Nutzungsumstände
> (Umgebungstemperatur z.B.) und auch das Laden sehr wohl etwas, was es zu
> berücksichtigen gilt.

Natürlich. Nur geht’s in diesem Thread nicht darum.
von Soul E. (soul_eye)


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Jack V. schrieb:
> Und wenn deine Taschenlampenakkus zum Laden zu kalt sind, packst du sie
> halt für einige Minuten in Körpernähe. Das ist nun kein Geheimnis, und
> auch nicht auf Li-Akkus beschränkt.

Millionen Kameramänner und Fotografen machen das so. "Der Akku ist am 
Arsch" bekommt da eine andere Bedeutung :-)
von Roland E. (roland0815)


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Bernd W. schrieb:
> ... nachts irgendwo in Mitteldeutschland
> bei irgendwas unter -10°C verwendet. Als ich beide Hände brauchte, habe
> ich das Teil abgelegt....innerhalb von zwei Minuten war sie komplett
> dunkel. Nein, der Akku war frisch aufgeladen und ich hatte die Lampe
> maximal 10 Minuten an....

Da kann auch die Schutzschaltung vom BMS zugeschlagen haben, die bei 
unter 0°C die Zelle abgeklemmt hat.

Roland
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Ralf, Jack und Roland.

Ralf X. schrieb:
>> Das als Kommentar zu "Schlimmstenfalls hat man wohl weniger
>> nutzbare Kapazität" ;O)
>
> Hast vielleicht mal mitbekommen, mit welcher mobilen Akkutechnologie die
> ganzen modernen E-Fahrzeuge ausgerüstet sind und auch bei tiefsten Frost
> noch ganz ordentlich funktionieren?

Naja, die Reichweite sinkt erheblich. Und natürlich werden 
Autoakkumulatoren oft zusätzlich beheizt.
Bei im freihen stehenden Speichern für Photovoltaikanlagen sind 
Heizungen
üblich....und fressen oft im Winter viel Strom.

Jack V. schrieb:

>> Ich habe eine Taschenlampe mit LithiumIonen Akku
>
> Könntest du mal bitte die Eckdaten nennen? Das Geschilderte kollidiert
> ein wenig mit meiner eigenen Erfahrung, die da so geht: Entweder, die
> Lampe ist auf hohe Helligkeit eingestellt und zieht ordentlich Strom –
> dann heizt sie sich aber recht schnell selbst auf, sodass sich tiefe
> Außentemperaturen eher positiv auswirken, oder sie zieht wenig Strom,
> und wird daher nicht selbst warm genug – dann erscheinen mir zwei
> Minuten seltsam kurz.

Das ganze war vor über 15 Jahren. Die Lampe (NoName) enthielt eine
einzelne 18650 Lithium-Ionen Zelle, die auch Schutzelektronik enthielt.
Geladen werden konnte sie entweder extern über eine Ladeschale für
einzelne Zellen oder über eine Ladeelektronik in der Lampe selber, die
über eine Buchse an der Lampe mit einem 6V Steckernetzteil versorgt
wurde. Ich hatte mehrere Akkus unterschiedlicher Hersteller und
unterschiedlicher Kapazität. Ich bevorzugte das Laden mit der
Ladeschale für die Einzelzellen.
Irgendwann habe ich die Ladebuchse mit Silikon zugeklebt, weil die
Gummiabdeckung der Buchse verloren ging, und ich öfter Probleme mit
Wasser in der Lampe hatte.
Dimmbar war die Lampe nicht, nur Ein- und Ausschaltbar auf einen
Schaltregler, der den LED-Strom regelteund den Fokus
konnte man einstellen. Über die Leistung kann ich nicht viel sagen,
aber merklich warm wurde lediglich vorne die LED ein wenig.
Bei moderateren Außentemperaturen hatte sie eine Leuchtdauer von
ca. 3-5h, je nach Akkukapazität.
Die Lampe existiert irgendwo an meinem Hauptwohnsitz immer noch.
Ich besitze allerdings keine Akkus mehr dafür und benutzte sie auch
nicht mehr.
Das Teil war einfach zu hell, ich blendete mich durch Reflexionen
ständig selber.
Die sonstigen Probleme waren Taschenlampentypisch. Alugewinde um
die Taschenlampe zum Zellenwechsel zu öffnen, das dann Kontaktprobleme
erzeugt, und Kontaktprobleme durch müde gewordene Messingfederkontakte.
Aktuell in Verwendung habe ich Ampercell Racer 1W für
zwei Mignon (AA) Zellen und Ampercell Racer 3W für zwei Monozellen.
Die habe ich mir auch vor über 10 Jahren zugelegt.
Natürlich macht sich auch bei denen die Kälte durch kürzere
Brenndauern bemerkbar.

> Und wenn deine Taschenlampenakkus zum Laden zu kalt sind, packst du sie
> halt für einige Minuten in Körpernähe. Das ist nun kein Geheimnis, und
> auch nicht auf Li-Akkus beschränkt.

Richtig. Geladen habe ich alles immer zuhause bei Temperaturen über 
10°C.

Roland E. schrieb:

> Da kann auch die Schutzschaltung vom BMS zugeschlagen haben, die bei
> unter 0°C die Zelle abgeklemmt hat.

Durchaus möglich. Allerdings würde ich dann eine schnellere Abschaltung
erwarten, und nicht so ein "rausschleichen". Möglicherweise auch eine
blöde Verkopplung des BMS mit dem Schaltregler für den LED Strom.
Wäre nicht das erste mal.....
Jedenfall war das ganze reversibel. Wurde das ganze wärmer, war auch
wieder Licht da.


Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
von Ralf X. (ralf0815)


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Bernd W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>>> Das als Kommentar zu "Schlimmstenfalls hat man wohl weniger
>>> nutzbare Kapazität" ;O)
>>
>> Hast vielleicht mal mitbekommen, mit welcher mobilen Akkutechnologie die
>> ganzen modernen E-Fahrzeuge ausgerüstet sind und auch bei tiefsten Frost
>> noch ganz ordentlich funktionieren?
>
> Naja, die Reichweite sinkt erheblich. Und natürlich werden
> Autoakkumulatoren oft zusätzlich beheizt.
> Bei im freihen stehenden Speichern für Photovoltaikanlagen sind
> Heizungen
> üblich....und fressen oft im Winter viel Strom.

Erheblich ist ein sehr dehnbarer Begriff.
Und dann spielen da noch viele winterliche unterschiedliche Parameter 
rein.
Lange Standzeiten/verkürzte Nutzkilometer verhageln eine Bilanz 
ordentlich, insb. bei stetiger Zellenbeheizung.
Als E-Mobile kann ich nur meine "Tretmaschinen" und Zusatzbeleuchtung 
als positives Beispiele anführen, die mit unbeheizten Akkupacks 
unterwegs sind, die sich aber bei winterlicher Nutzung natürlich auch 
selber etwas im Betrieb wärmen.

Für Kfz kannst Du mal bei Spritmonitor.de die Unterschiede für 
winterlichen und sommerlichen Betrieb der E-Mobile einsehen.
Für E-Bikes & Co finden sich auch diverse Foren und Statistiken, wobei 
dort natürlich auch das winterlich höhere Gewicht und höhere Luft- und 
Reibungswiderstände eingegangen wird.
Und ich kann Dir aus meiner Erfahrung sagen, dass ich deren Ergebnisse 
weitgehend bestätigen kann.
Dass ich mit einigen kg mehr an Kleidungsgewicht, Luftwiderstand durch 
mehr Fläche und mehr Reibung alleine aufgrund der Reifen mehr 
verbrauche, ist logisch.
Und ja, da mag es sein, dass ich bei -10°C auch mal 35% ggü. dem Sommer 
einbüsse.
Aber doch nicht eine Einbusse von ~95%, wie Du es hier suggerieren 
willst!
Und das auch noch ohne jegliche relevanten Begleitumstände, einzig 
"normale" Temperatur zu -10°C.

Und dann stellt sich auch raus, dass der Blödsinn vor 15 Jahren passiert 
sein soll.
Sorry, da tickt etwas weit abseits..
von Ralf X. (ralf0815)


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Roland E. schrieb:
> Bernd W. schrieb:
>> ... nachts irgendwo in Mitteldeutschland
>> bei irgendwas unter -10°C verwendet. Als ich beide Hände brauchte, habe
>> ich das Teil abgelegt....innerhalb von zwei Minuten war sie komplett
>> dunkel. Nein, der Akku war frisch aufgeladen und ich hatte die Lampe
>> maximal 10 Minuten an....
>
> Da kann auch die Schutzschaltung vom BMS zugeschlagen haben, die bei
> unter 0°C die Zelle abgeklemmt hat.

Welche Schutzschaltung in einer über 15 Jahre alten einzelligen 
LiIon-Taschenlampe sollte einen Temperatursensor beinhalten, insb. 
einen, der im laufenden Betrieb trotz Kapazitätsreserven das BMS 
abschalten lässt?
Und das wegen Untertemperatur?
Vielleicht hat der signaturfreudige Autor ja auch noch Daten zu seiner 
sonderbaren Taschenlampe mit LiIon-Wechselakkus mit 
LiIon-Standardzellen.

Natürlich ist es richtig, dass bei Frost der Ri der Zelle steigen kann 
und damit bei Belastung die Spannung unter den Wert sinkt, bei der die 
(eher) Schutzschaltung anspricht, ein BMS würde ich einzellig nicht so 
nennen, es fehlt das System.

Die Unterspannungsabschaltungen der Schutzschaltungen können aber mal 
fehlerhaft sein.
Vor gut 5 Jahren habe mal beim Lidl einige dieser Akkuleuchten (drehbar) 
gekauft:

https://www.lidl.de/p/parkside-akku-led-leuchte-pala-2000-a2/p100399748002

Nach ~1,5 Jahren schalteten die vollgeladen kurz nach Einschalten wieder 
ab, ohne Nachladen reproduzierbar, aber in immer kürzeren Abständen.
Nach Onlinereklamation kamen als Ersatz neue Leuchten, leider die 
ausziebare Stabform, kurzum: Ich bekam mein Geld zurück und konnte alles 
behalten.
Hier hatten alle Leuchten die typischen "Lidl"-Zellen verbaut, aber 
mit seitlichen Schutzstreifen unter Folie.
Alle mit neuen Streifen vom Ali ersetzt, Probleme (fast) beseitigt.
Acht davon habe ich, alle muss ich regelmässig mal laden..

Alle elektronischen Schaltungen, die auf Tastendruck reagieren, ziehen 
"Strom", je nach Qualität der Schaltung mehr oder weniger.

Wenn sich Bernd Wiebus alias dl1eic, www.dl0dg.de ausgerechnet durch das 
"G" verleiten lässt, den Unsinn von vor vielen Jahren erneut aufmischen 
zu müssen, sollte er doch mal etwas mehr zu bringen, was sich vor 15 
Jahren technisch bei ihm ereignet hat.
Also welche Taschenlampe, welche Akkus, also so das Technische 
ausserhalb der Schirmmütze.

Mit freundlichem Gruß:
Ein Hasser von Signaturen in Foren
Ich bin über PN erreichbar
Meine Telefonnummer bekommt Ihr nicht
von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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.● Des|ntegrator ●. schrieb:
> fängt es schon wieder an...
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Ralf X.

Ralf X. schrieb:

> Und dann stellt sich auch raus, dass der Blödsinn vor 15 Jahren passiert
> sein soll.
> Sorry, da tickt etwas weit abseits..

Naja, so viel hat sich in der Akkutechnik dort bisher ja nicht getan. 
Die Teile, die beim Entladen besser mit Kälte klarkommen, sind auf 
Lithium-eisen-Phosphattechnik.
Da gibt es Hersteller wie Ective, die bieten Akkus bis -30°C an. Aber 
auch die schreiben nicht explizit dabei, ob sie den Akku dabei heizen 
oder nicht. Dass sie den zum Laden heizen, schreiben sie allerdings.
Manchmal wünscht man sich halt klarere Angaben.

Lithium-Eisen-Phosphattechnik findet sich mittlerweile auch in den 
E-Autos, die nicht speziell für Hochleistungsfetischisten gebaut sind.

Es gibt viele exotische Akkutypen mit den merkwürdigsten Eigenschaften, 
aber in größeren Mengen im praktischem Einsatz sind nur wenige.

Mit freundlichem Gruß:
Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
: Bearbeitet durch User
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