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Forum: HF, Funk und Felder UKW-Empfang mit Batterieröhren - von Thomas Moppert & Ernst Rößler


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von Matthias (Gast)


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Hallo,

ich habe mich an dieses Projekt
http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Roessler_Moppert-Batterieroehren-Superhet/Batterieroehren_UKW-Superhet.htm
von Jogis Röhrenbude gewagt, konkret die Variante von Ernst Rößler.
Als erstes wollte ich den Oszillator in Betrieb nehmen, bekomme ihn aber 
nicht zum schwingen.
Die Heizspannung liegt an, Röhre glüht. Die Anodenspannung liegt bei 
70V. Bei 82,5V Eingangsspannung komme ich also auf ca. 6mA Anodenstrom 
(2x1k in Reihe).
Auf was muss ich noch achten?
Ernst Rößler ist ja so weit ich weiß, bereits verstorben.
Das Forum ist abgeschaltet, auch die Kopie der alten Forumbeiträge.
Wäre gut, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.

Gruß Matthias

von abc123 (Gast)


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Diese Seite habe ich mir gestern Abend auch zufällig angesehen.
Ich hatte evtl. auch vor dieses Eingangsteil mal nachzubauen.

Wie hast du getestet ob da was schwingt?

Viele Grüße
Sven

von Openbsd (Gast)


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Dann zeige uns bitte hier den Schaltplan wenn du Hilfe möchtest.

von Matthias (Gast)


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Hallo,

anbei der Schaltplan des Eingangsteils. Gemessen habe ich nach dem 56pF 
mit dem Oszilloskop.

Gruß Matthias

von Openbsd (Gast)


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Die Frequenz des Oszillators kannst Du berechnen?

Dann rechne mal bitte vor.

von abc123 (Gast)


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Am einfachsten mal mit einem HF Tastkopf messen (zur Not aus 2 Dioden 
und 3 Kondensatoren schnell zusammenlöten).
Kann dein Oszi min. 120Mhz?

von Openbsd (Gast)


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Das wäre mein nächster Tip gewesen. Womit misst Du konkret?

von Openbsd (Gast)


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Das wäre mein nächster Tip gewesen. Womit misst Du konkret?

Noch ein heißer Tip von mir:

Ein Oszillator schwingt nie!
Eine Verstaerkerschaltung dagegen immer!

von Matthias (Gast)


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Hallo,

Oszi hat nur nur 100MHz Analogbandbreite aber 1Gsp Abtastrate.
Die geringere Bandbreite sollte also nur zu einem kleineren Signal 
führen.
Es sollten ja auch keine hochgenauen Messungen gemacht werden, sondern 
erst mal nur abgeschätzt werden ob das Ding schwingt.

Gruß Matthias

von Openbsd (Gast)


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Bitte beantworte meine Fragen! Und zwar genauestens!

von Openbsd (Gast)


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Keine Antwort <---> Keine Antwort mehr!

von karadur (Gast)


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Was ich nicht finde in der Beschreibung: Durchmesser der Spule und 
Kernmaterial.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Hallo,

aufgrund der geringen Steilheit der Batterieröhren, kann eventuell die 
Verstärkung zu gering sein, um die Schwingbedingung zu erreichen.

Du kannst den Arbeitspunkt variieren, um eine steilere Stelle zu treffen 
oder es muß die Mitkopplung gesteigert werden.

MfG

von abc123 (Gast)


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Wenn ich mir das Bild aus dem Link ansehe würde ich sagen 6mm 
Durchmesser mit Alu Kern.

von oszi40 (Gast)


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Matthias schrieb:
> Betrieb nehmen, bekomme ihn aber nicht zum schwingen.

Anfang und Ende der Spule vertauscht? Kopplung? Foto?
Schon ein verbogener Draht hat bei der Frequenz größere Auswirkungen.

von Matthias (Gast)


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at Karadur

Die Beschreibung der Spulen ist über den ganzen Artikel verstreut.
Auf Deinen Hinweis hin habe ich noch mal gesucht und festgestellt, dass 
ich Spulenkörper und Kern von der Schaltung mit selbstschwingender 
Mischstufe übernommen habe. Da war es ein Kt417 mit Kern F100b. Da ich 
für den Kt417 keine passenden Kerne finden konnte, bin ich auf Kt317 
ausgewichen. Der ist im Durchmesser 1mm kleiner. Ich dachte, dass man 
die fehlende Induktivität mit dem Kern ausgleichen könnte.

Gruß Matthias

von Nautilus (Gast)


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Das Schwingen eines Oszillators lässt sich über die Stromaufnahme des 
Oszillatorelementes feststellen. Die eine Seite von R15 auftrennen und 
ein Strommessgerät, am besten mit Zeiger (oder Barograph) einschalten. 
Wird die Oszillatorspule kurzgeschlossen ändert sich die Stromaufnahme.
Die Methode mit Oszi ist wegen der Eingangskapazität des Tastkopfes 
nicht so günstig, da mann nicht weiß, ob die Schwingungen dadurch 
aussetzen.
Zum Nachweis des Oszillatorsignals kann man auch einen Taschenradio 
einsetzen.
Der Oszillator schwingt in der Regel mit über der Empfangsfrequenz. 
Testobjekt auf 88 Mhz einstellen. Mit dem Testempfänger sollte dann bei 
98, 7 Mhz ein Signal nachweisbar sein.

von Matthias (Gast)


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at Nautilus
Werde ich ausprobieren, komme aber erst wieder morgen dazu.
Danke.

von ~Mercedes~ (Gast)


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Geil, UKW mit Batterieröhren,
ich liebe dieses Board! ;---O


mfg

von abc123 (Gast)


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Habe den Oszillator mal auf ein Steckbrett geschmissen, schwingt auf 
jeden Fall, habe etwa 4V mit dem HF Tastkopf gemessen.
Ich könnte wetten, bau ich das Ding sauber auf eine Platine schwingt da 
nix mehr.

von Günter Lenz (Gast)


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HF-Tastkopf bauen, siehe hier:

http://www.oe2tzl-atv.at/Eigenbau/Tastkopf/tastkopf.html

Dieses Beispiel ist Symetrisch, ich habe mir einen
unsymetrischen gebaut (Greinacher-Schaltung), und
messe die Gleichspannung dann mit einem Oszillografen.

Greinacher-Schaltung siehe hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsverdoppler

Trafo weglassen, C1 1pF, C2 10nF.

Matthias schrieb:
>Ich dachte, dass man
>die fehlende Induktivität mit dem Kern ausgleichen könnte.

Ferritkern geht bei so hohen Frequenzen nicht mehr,
Zum Abgleich benutzt man dann einen Massekern,
beim reindrehen wird die Induktivität dann kleiner
und die Frequenz höher.

von karadur (Gast)


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Könnte sein das die Frequenz durch die dünnere Spule zu hoch ist und du 
sie dann nicht mehr auf dem Scope siehst.

Ich würde mal den oben erwähnten HF-Tastkopf bauen und testen.

von Matthias (Gast)


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at von abc123
Könntest Du mir das mit sauberen Platine erklären?
Das passende Layout habe ich auch aus dem Artikel. Beim mechanischen 
Aufbau hatte ich mich an die Fotos gehalten.

Gruß Matthias

von Matthias (Gast)


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Hallo,

es kann sein, dass ich bezüglich UKW-Technik etwas naiv bin.
Aber aber auf dem Bild ist eindeutig ein Kern zu sehen und bei der 
Antennenankoppelspulle sieht man sogar die Kernfarbe passend zu einem 
F100b.

Gruß Matthias

von abc123 (Gast)


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War eher als Scherz gedacht, war bei mir aber schon des öfteren so das 
fliegende aufbauten funktionierten und nach einem sauberen Aufbau nicht 
mehr wollten. Gerade bei HF nichts aussergewöhnliches.
Probiere es morgen mal mit einem HF Tastkopf, mit einem Oszi hatte ich 
bei UKW bisher auch noch keinen Erfolg, meins geht auch bloß bis 100 
Mhz.

Beitrag #6097625 wurde von einem Moderator gelöscht.
von abc123 (Gast)


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Wo hast du die Spulenkörper und den Kern gekauft?
Gibt es irgendwo Datenblätter dafür?
Kann mich an keinen UKW Tuner erinnern wo im Oszillator Ferrit 
eingesetzt wurde, muß aber nichts heissen.

von Matthias (Gast)


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at abc123
Die Spulenkörper Kt317 habe ich bei ebay geschossen.
Die Kerne gabs bei Amidon.
Die Datenblätter für die Kerne gibts von Neosid, kenne aber die Seite 
nicht auswendig, einfach mal nach F100b gugeln.

Gruß Matthias

von Matthias (Gast)


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Hallo,

mir kam jetzt noch eine Idee, ohne HF-Tastkopf auszukommen.
Ich könnte die Mischröhre als Puffer verwenden.
Wenn ich den 68pF einseitig ablöte sollte aus der Mischstufe das 
gepufferte Oszillatorsignal rauskommen. Das Ausgangsbandfilter ist ja 
noch nicht eingelötet.

Gruß Matthias

von karadur (Gast)


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Die Induktivität ist proportional zur Fläche.

Bei deinen Spulenkörpern mit 3,1mm statt 4,1mm ein Faktor von 1,75.

L4 passt dann mit 3,25 Wdg besser.

von michael_ (Gast)


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Kauf dir bei Pollin den Transistortuner von RFT.

Die Spulen haben da etwa schon die richtige Dimension.
Sind mit Alu-Kern.

Nautilus schrieb:
> Der Oszillator schwingt in der Regel mit über der Empfangsfrequenz.
> Testobjekt auf 88 Mhz einstellen. Mit dem Testempfänger sollte dann bei
> 98, 7 Mhz ein Signal nachweisbar sein.

Damit kann man gut die Induktivität am unteren Bandanfang einstellen.
Später dann das obere Ende mit einem Parallelkondensator.

von abc123 (Gast)


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Ich habe mir mal das Datenblatt vom Kern bei Neosid angesehen, sieht 
soweit gut aus, der Kern hat bei 100Mhz seine höchste Güte und geht bis 
300Mhz, sollte also passen.

Was hast du sonst noch in deinem Messgerätepark? Messsender, Dipmeter, 
Frequenzzähler?

von oszi40 (Gast)


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Nicht immer gewinnt der, der die teuersten Messgeräte hat. Ein einfaches 
UKW-Radio daneben, könnte schon ein erstes Testergebnis liefern wie oben 
beschrieben. Steigern kann man sich immer.

von Matthias (Gast)


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So! Eine schlaflose Nacht gehabt, die mir eine Idee brachte:
Probiers mal mit ner Fangspule.
200MHz R&S mit Fangspule -> es funktioniert!
Der Oszillator schwingt ca. 20MHz höher.
Das läßt sich mit einer Windung mehr auf der Oszillatorspule 
ausgleichen.
Für den Abgleich werde ich mir wohl bei der Bucht ein FM-Frequenzmodul 
schießen.
Vielen Dank an alle!

Gruß Matthias

P.S. Falls Interesse besteht, könnte ich Updatres zur Inbetriebnahme 
posten.

von abc123 (Gast)


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Auf dieser Seite findest du einen ZF Prüfgenerator, anstatt des 455khz 
ein 10,7 Mhz Piezofilter rein und schon kannst du die ZF abgleichen.
http://www.jogis-roehrenbude.de/UKW-Projekt/Mischteil/Mischteil.htm

Was ist ein FM-Frequenzmodul?

Ich hätte auf jeden Fall Interesse an Updates, ob ich diese Schaltung 
mal nachbaue weiß ich noch nicht, habe nicht so viele Batterieröhren 
rumliegen, mein E-Röhren Vorrat sieht deutlich besser aus.

Viele Grüße
Sven

von Bernd (Gast)


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Möglicherweise reicht es schon, die Windungen auf der Oszillatorspule 
zusammen zu schieben, das erhöht die Induktivität.

Bernd

von Matthias (Gast)


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at  abc123

ich meinte eine digitale Frequenzanzeige aus der Zeit als noch analog 
abgestimmt wurde aber bereits eine Frequenzanzeige verbaut war, also 
auch induktiv über die Oszillatorspule.

von abc123 (Gast)


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ahhh... ,damit kann ich was anfangen

von Aha (Gast)


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Ich stelle also fest, dein Ursprungsposting war glatt gelogen!

von Matthias (Gast)


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at Aha -> Sorry, tut mir leid. Wer viel misst, misst viel Mist.

at abc123
Die Schaltung kenne ich. Ich habe aber jetzt einen Colpitts Oszillator 
mit Quarz zusammengespaxt.
Kann aber erst morgen testen, da ich das Oszi zurükgebracht habe.

at Bernd
Ich will erst mal eine digitale Frequenzanzeige anbringen und dann 
schauen, wie weit ich den Oszillator noch ziehen kann. Dann entscheide 
ich, ob zusammenschieben reicht oder doch noch eine halbe oder ganze 
Windung her muss.
Ich bin mir bewusst, daß ich diese Anpassung analog auch beim 
Eingangskreis machen muss.

Danke nochmals für die vielen hilfreichen Posts

Gruß Matthias

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